NordNordWest / CC BY-SA 3.0 de

Ikhmindi


Ikhmindi, auch Iḫmindi; war eine im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründete befestigte Stadt am Nil im heutigen Süden Ägyptens. Bis zur Überflutung durch den Nassersee in den 1960er Jahren zählte der Ort zu den am besten erhaltenen frühchristlichen Siedlungen in Unternubien.

Lage

Ikhmindi lag nördlich des antiken Siedlungsgebietes von Sayala am linken, westlichen Ufer des Nil etwa 120 Kilometer Luftlinie südlich von Assuan und knapp 40 Kilometer südlich von Sabagura, einer Festungsstadt vergleichbarer Größe. Wenige Kilometer flussabwärts mündete das Wadi Allaqi von Osten in das Niltal. Hier zweigte eine alte Karawanenroute Richtung Rotes Meer ab, die Stadt selbst lag nicht an einer Karawanenstraße. In ptolemäischer Zeit verlief die Grenze zwischen Ägypten und Nubien ungefähr bei Ikhmindi. Nachdem der römische Präfekt Petronius 23 v. Chr. das weiter südlich gelegene befestigte Qasr Ibrim eingenommen und für zwei Jahre eine Garnison stationiert hatte, zogen sich die Römer auf die alte Grenze zurück und hielten al-Maharaqqa wenige Kilometer nördlich von Ikhmindi als Grenzort der Provinz Aegyptus.[1]

Forschungsgeschichte

Die ersten Skizzen fertigte 1900 Ludwig Borchardt an; E. Somers Clarke veröffentlichte 1912 seine archäologischen Untersuchungen. 1928 bis 1934 veranlasste die ägyptische Altertumsbehörde Ausgrabungen in Unternubien, die vom italienischen Außenministerium unterstützt wurden. Der Leiter für die Arbeiten war Ugo Monneret de Villard. Die umfänglichsten Grabungen führte 1958/59 ein von Sergio Donadoni und Arturo Stenico geleitetes Team der Universität Mailand durch. Sie fertigten einen detaillierten Gesamtplan der Siedlung an. Dies geschah unter der Trägerschaft der Egypt Exploration Society im Rahmen der UNESCO-Rettungsaktion kurz vor der Überflutung durch den Nassersee. Friedrich Wilhelm Deichmann und Peter Grossmann vom Deutschen Archäologischen Institut besuchten den Ort Anfang 1964 auf einer kurzen Reise.[2]

Stadtbild

Die Gründung der Siedlung kann auf die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts eingegrenzt werden, da sie in einer griechischen Gründungsinschrift aus dieser Zeit erwähnt wird. Von der nahezu quadratischen ummauerten Stadtanlage waren Anfang der 1960er Jahre noch große Teile der etwa 120 × 120 Meter messenden Festungsmauer und die Ruinen zahlreicher Wohngebäude erhalten. Zweck der Befestigungsanlage laut der Inschrift sei, „Menschen und Tieren Schutz zu bieten“.[3] Damit ist die hauptsächliche Funktion genannt, die auch die Befestigungen von Sabagura, Kalabscha und Sheik Daud gehabt haben dürften. Es ging für die örtliche Bevölkerung um die Abwehr von Überfällen durch Nomaden und nicht um die Sicherung einer Handelsroute. Nur die Stadtmauer von Faras stammte aus kuschitischer Zeit, die anderen Orte wurden dagegen ebenfalls im Lauf des 6. Jahrhunderts ausgebaut und befestigt. Auf eine übergeordnete, staatliche Organisation der Städte, wie sie im Byzantinischen Reich bestand, kann daraus jedoch nicht geschlossen werden.

Der Ort lag günstig auf einem niedrigen, zum Nil steil abfallenden Hügel, der zwischen dem Nil und einem toten Seitenarm eine nach Süden vorgeschobene schmale Halbinsel bildete, so dass es nur von Norden einen Zugang gab. Der östliche Teil der Stadtmauer und ein dahinter liegender 20 bis 30 Meter breiter Streifen der Siedlung waren durch einen Erdrutsch abgestürzt. Es gilt als gesichert, dass wie an den übrigen Seiten auch an der Ostseite die Stadtmauer durch quadratische Ecktürme gesichert war. Im Norden und Süden befanden sich Torvorbauten, deren Eingänge Richtung Osten wiesen. Wie in Sabagura führte der Weg im rechten Winkel in die Stadt, wie dort war in Ikhmindi die Außenseite der Mauer leicht geböscht. Die zusätzlichen Versteifungen durch Strebemauern fehlten jedoch. Die gesamte Mauer bestand aus Bruchsteinen, lediglich um auf der Mauerkrone einen ebenen Wehrgang herzustellen, wurden Lehmziegel verwendet. Der Wehrgang war durch eine 75 Zentimeter dicke Brüstung geschützt. An der Westmauer dienten zwei, an der Nord- und Südmauer jeweils ein Turmvorbau zusätzlich zu den Torbauten der Verteidigung. Ihre Entfernung zwischen 30 und 40 Meter entsprach der Weite eines Pfeilschusses.[4]

Sofern die Lage der Straßen im Innern bestimmt werden konnte, ergab sich zwischen der dichten Bebauung ein nicht sehr regelmäßig durchgehaltenes, in seinen Grundzügen geplantes Straßengitter. Typisch für nubische Siedlungen war eine Ringstraße parallel zur Umfassungsmauer. Die gerade, nord-südlich verlaufende Hauptstraße war in ihrem mittleren Bereich durch die Zentralkirche unterbrochen, die wohl vor der Planung der Straßen errichtet worden war und nun das Stadtzentrum bildete. Weitere Straßen erschlossen unterschiedlich große Stadtbezirke (insulae). Die Anordnung der Häuser spricht für ein späteres, ungeplantes, allmähliches Zusammenwachsen. Die Straßen waren alle schmal und ungepflastert. Offensichtlich nach Fertigstellung der Häuser wurde an einigen Stellen der enge Straßenraum dazwischen durch ein nubisches Tonnengewölbe abgedeckt. Die Auflager für die Gewölbe fehlten an vielen Hauswänden und mussten durch nachträglich vorgesetzte Mauern hergestellt werden. Eine solche Überdachung gab es an anderen Orten nicht. Ihre Anbringung geschah wohl überwiegend auf Veranlassung der jeweiligen Hausbewohner, was manche Unregelmäßigkeiten bei der Ausführung erklären würde.[5]

Die aneinander gebauten Wohnhäuser bestanden aus zwei bis drei kleinen, langrechteckigen Räumen. Sie waren in der Sockelzone meist aus Bruchsteinen und in den obere Wandteilen und Gewölbedecken aus Lehmziegeln gemauert. Manche Häuser ließen zwei Bauphasen erkennen. Die ältesten Gebäude verfügten über so geringe Wandstärken, dass sie nur mit einem Flachdach aus Palmstämmen gedeckt gewesen sein konnten. Um bei einem späteren Umbau ein Gewölbe aufsetzen zu können, musste erst durch Verstärkung der Wände ein Auflager geschaffen werden. Bei einigen Gebäuden führten gerade oder zweiläufige Treppen zu einem in manchen Fällen erst nachträglich aufgesetzten Obergeschoss. Abgesehen von wenigen Fischerhütten am Nilufer lagen alle Wohngebäude innerhalb der Stadtmauern.[6]

Zentralkirche

Die von den Italienern 1958/59 vollständig freigelegte Zentralkirche lag auf einer etwas erhöhten Felsplatte an der Hauptachse zwischen den beiden Stadttoren. Die innerhalb eines etwa 14 × 10 Meter großen Rechtecks gelegene Apsis wurde mehrmals umgebaut. Beim ältesten Bau aus Lehmziegeln schob sich die zentrale Apsis als stumpfwinkliges Rechteck über die Ostwand hinaus. Später wurden im Zuge eines vollständigen Neubaus der Außenwände aus Sandstein die beiden Seitenräume bis zu einer geraden Ostwand hinaus verlängert, und die Apsis erhielt an der Innenseite eine halbrunde Wandschale. Die beiden Eingänge befanden sich typischerweise im westlichen Bereich der Nord- und Südseite gegenüber. An der Westwand war vom Kirchenschiff (Naos) in jeder Ecke ein etwa quadratischer Nebenraum abgeteilt, im südlichen Raum lag der Aufgang zum Obergeschoss. Von diesen Einbauten, sowie von mutmaßlich vorhandenen Mittelpfeilern fand bereits Ugo Monneret de Villard Anfang der 1930er Jahre keine Reste mehr. Im Unterschied zu anderen nubischen Kirchen (wie der hiesigen Südkirche und derjenigen von Sabagura) fehlte ein Verbindungsgang zwischen den Nebenräumen hinter der Apsis. Die erste Phase wird in die Gründungszeit des Ortes und die beginnende Christianisierung, also in das 6. Jahrhundert datiert. Auf den Durchgang hinter der Apsis wurde allgemein erst ab der Mitte des 8. Jahrhunderts verzichtet. Die letzte Phase war der Einbau des Apsisrundes.[7]

Südkirche

Die Reste der dreischiffigen Südkirche wurden im Süden außerhalb der ummauerten Stadt freigelegt. Der rechteckige Grundriss von etwa 12,5 × 9,5 Meter folgte der üblichen nubischen Einteilung mit Eingängen im westlichen Bereich der beiden Längsseiten, zwei Nebenräumen an der Westwand, davon der südliche als Treppenraum, und vier rechteckigen Pfeilern in der Mitte des querrechteckigen Kirchenschiffs. Die östlichen Nebenräume waren durch einen Gang hinter der halbrunden Apsis miteinander verbunden. Entsprechend der Apsisbreite ergab sich gegenüber den Seitenschiffen ein etwas breiteres Mittelschiff. Die Apsisrundwand war bis zum Ansatz der Wölbung erhalten. Teile einer niederen, den Chorraum abgrenzenden Mauer (ḥiǧāb) waren ebenfalls erhalten. Die Außenwände bestanden bis zu Höhen von 1,5 Meter aus Sandstein, oberhalb aus Lehmziegeln. Apsis und Innenwände waren ganz aus Lehmziegel. Die Frage der Datierung wird unterschiedlich beantwortet. Arturo Stenico gibt die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts an. William Y. Adams (1965) vermutet eine Bauzeit zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert, und Peter Grossmann hält aufgrund einer Zentralkuppel über den Mittelpfeilern das 9. Jahrhundert für wahrscheinlich. Als Überdeckung der Seitenschiffe werden Tonnengewölbe angenommen.[8]

Bauinschrift von Ikhmindi

1958 wurde in der Südkirche eine undatierte griechische Gründungsinschrift gefunden, in der neben dem König Basileus Tokiltoeton und mehreren Würdenträgern ein Exarch (Militärführer, Gouverneur) Joseph von Talmis (Kalabscha) genannt wird. Dieser wird auch zusammen mit dem Bischof Theodoros von Philae in der von König Eiparnome entweder 559 oder 574 in Auftrag gegebenen Inschrift erwähnt, die anlässlich der Umwidmung des Tempels von Dendur in eine Kirche dort aufgestellt wurde. Die schriftliche Ankündigung markiert den Beginn der breiten Christianisierung Unternubiens und fällt in die Zeit der unter dem oströmischen Kaiser Justin II. (reg. 565–578) durchgeführten ersten christlichen Mission nach Nubien.[9]

Bischof Theodoros von Philae war maßgeblich für die Christianisierung Nubiens verantwortlich. Gemäß einer weiteren Inschrift aus Philae, die von ihm beauftragt wurde und 577 datiert ist, lebte er noch in diesem Jahr. Um diese Zeit muss folglich auch die Inschrift von Ikhmindi angefertigt worden sein. In die Südkirche war sie sicherlich in einer späteren Zeit verbracht worden. Ursprünglich dürfte sie am Südtor angebracht gewesen sein. Es wird ein „Bauwerk“ beschrieben, das unter Basileus Tokiltoeton und dem Exarchen gegründet wurde. Damit ist die Umfassungsmauer von Ikhmindi auf die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts datiert. Aus der Interpretation der zahlreichen byzantinischen Ehrentitel, die der Herrscher sich anhängen ließ und mit denen sich auch andere nubische Würdenträger schmückten, ergibt sich ein starker byzantinischer Einfluss auf die Kultur. Ein politischer Einfluss aus Konstantinopel auf die Verwaltung muss damit nicht zusammenhängen, die Titelvergabe scheint eher eine Übernahme der ägyptischen Bürokratie gewesen zu sein.[10]

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Deichmann, Peter Grossmann: Nubische Forschungen. (Reihe: Archäologische Forschungen Bd.17) Deutsches Archäologisches Institut, Gebr. Mann, Berlin 1988, ISBN 3-7861-1512-5.
  • Arturo Stenico: Ikhmindi, una città fortificata medievale della bassa Nubia. In: Annali della Facoltà di Lettere e Filosofia dell’Università degli Studi di Milano. (ACME) Bd. 13/1 (1960), S. 31–76.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. John Whitehorne: The Pagan Cults of Roman Oxyrhynchus. In: Wolfgang Haase, Hildegard Temporini (Hrsg.): Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. De Gruyter, Berlin/New York, Bd. 1, T. 2, 1995, S. 3057.
  2. Deichmann, Grossmann, S. 14 f.
  3. Deichmann, Grossmann, S. 67 f.
  4. Deichmann, Grossmann, S. 68 f., Plan: Abb. 32.
  5. Deichmann, Grossmann, S. 71 f.
  6. Deichmann, Grossmann, S. 73–81.
  7. Deichmann, Grossmann, S. 14–20.
  8. Deichmann, Grossmann, S. 20–22.
  9. John Donelly Fage u.a. (Hrsg.): The Cambridge History of Africa. Cambridge University Press, Cambridge 1979, Bd. 2, S. 560.
  10. Deichmann, Grossmann, S. 81–88

Koordinaten fehlen! Hilf mit.


Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


Knochen des Tages

Elemente:

,

21.11.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team, zu dem auch SNSB-Forscher Oliver Rauhut gehört, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Million...
11.11.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
03.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge...
31.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht und zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde...
30.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften haben das Genom des ältesten me...
24.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
22.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen. Dies haben Sprachwissenschaftler du...
21.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und ...
18.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde...
17.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden? Der LMU-Chemiker Oliver Trapp ber...
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht. Gemäss dem internationalen Forscherteam so...
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht un...
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, unt...
25.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in ...
25.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipz...
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabung...
21.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzö...
21.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspe...
17.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrat...
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
09.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus eine...
09.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und ...
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf ...
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universit...