Großsteingrab Kleefeld

Großsteingrab Kleefeld
Großsteingrab Kleefeld (Mecklenburg-Vorpommern)
Koordinaten 53° 40′ 50,9″ N, 11° 33′ 36,9″ OKoordinaten: 53° 40′ 50,9″ N, 11° 33′ 36,9″ O
Ort Cambs, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Entstehung 3500 bis 2800 v. Chr.
Sprockhoff-Nr. 401

Das Großsteingrab Kleefeld ist eine megalithische Grabanlage der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur bei Kleefeld, einem Ortsteil von Cambs im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern). Es trägt die Sprockhoff-Nummer 401.

Lage

Das Grab befindet sich etwa 2 km südlich von Kleefeld und 300 m östlich der Straße nach Langen Brütz auf einem Feld. 2,3 km südöstlich liegt das Großsteingrab Kritzow, knapp 3 km nordöstlich das Großsteingrab Zaschendorf und östlich befinden sich die Großsteingräber bei Müsselmow.

Beschreibung

Die Anlage besitzt eine vermutlich ost-westlich orientierte, nur in Resten erhaltene Grabkammer, die stark mit Lesesteinen überhäuft ist, sodass sich das genaue Aussehen des Grabes erst durch eine archäologische Untersuchung ermitteln ließe.

Literatur

  • Hans-Jürgen Beier: Die megalithischen, submegalithischen und pseudomegalithischen Bauten sowie die Menhire zwischen Ostsee und Thüringer Wald. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 1. Wilkau-Haßlau 1991, S. 22.
  • Robert Beltz: Die steinzeitlichen Fundstellen in Meklenburg. In: Jahrbuch des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 64, 1899, S. 95 (Online).
  • Georg Christian Friedrich Lisch: Gräber an der alten Straße von Schwerin nach Brüel. In: Jahrbuch des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 7, 1842, S. 56 (Online).
  • Ewald Schuldt: Die mecklenburgischen Megalithgräber. Untersuchungen zu ihrer Architektur und Funktion. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1972, S. 130.
  • Ernst Sprockhoff: Atlas der Megalithgräber Deutschlands. Teil 2: Mecklenburg – Brandenburg – Pommern. Rudolf-Habelt Verlag, Bonn 1967, S. 34.

Weblinks

Die News der letzten Tage