Eulimene (Nereide)

Eulimene ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie eine Tochter des Nereus und der Okeanide Doris und somit eine der Nereiden.

Homer kennt sie im Rahmen seiner Aufzählung der Nereiden nicht, während sie Hesiod in seiner Theogonie aufzählt.[1] Im Nereidenkatalog der Bibliotheke des Apollodor wird sie genannt.[2] Sie wurde verschiedentlich in der griechischen Vasenmalerei dargestellt, so auf einem Skyphos des Xenotimos in der Antikensammlung Berlin[3] und auf einem Onos aus Eretria, wo sie mit ihrem Vater und fünf Schwestern dem Ringkampf zwischen Peleus und Thetis beiwohnt.[4]

Literatur

  • Heinrich Wilhelm Stoll: Eulimene 1. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 1,1, Leipzig 1886, Sp. 1401 (Digitalisat).
  • Otto Waser: Eulimene 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VI,1, Stuttgart 1907, Sp. 1072.
  • Pascale Linant de Bellefonds: Eulimene. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band IV, Zürich/München 1988, S. 51–52.

Anmerkungen

  1. Hesiod, Theogonie 246.
  2. Bibliotheke des Apollodor 1,2,7.
  3. Antikensammlung Berlin, Inventarnummer 3244; Corpus Vasorum Antiquorum Deutschland. Band 22, 1962, Tafel 116,3–5.
  4. Insgesamt siehe Pascale Linant de Bellefonds: Eulimene. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band IV, Zürich/München 1988, S. 51–52.

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