Foto: Tsenka Tsanova

Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum

News vom 11.05.2020

Ein internationales Forschungsteam berichtet über neue Fossilien des Homo sapiens aus der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien. Diese wurden auf ein Alter von etwa 45.000 Jahren datiert und zusammen mit Steinwerkzeugen, den Überresten gejagter Tiere, Knochenwerkzeugen und persönlichen Schmuckgegenständen gefunden. Die neuen Entdeckungen dokumentieren den frühesten bekannten Homo sapiens aus dem Jungpaläolithikum und verschieben den Beginn dieses bedeutenden kulturellen Übergangs in Europa weiter in die Vergangenheit. Die am Fundort ausgegrabenen Steinwerkzeuge verbinden die Bacho-Kiro-Höhle mit Funden in ganz Eurasien, bis in die Mongolei im Osten.

Zwei Artikel berichten über neue Fossilien des Homo sapiens aus der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien. „Die Bacho-Kiro-Höhle liefert Belege für die erste Ausbreitung von H. sapiens in den mittleren Breitengraden Eurasiens. Erste Pioniere brachten neue Verhaltensweisen nach Europa und interagierten mit lokalen Neandertalern. Diese frühe Einwanderungswelle ging der Welle voraus, die 8.000 Jahre später in Westeuropa zum endgültigen Aussterben der Neandertaler führte”, sagt Jean-Jacques Hublin, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig


Ausgrabungsarbeiten in der IUP-Schicht I in der Bacho-Kiro-Höhle. Aus dieser Schicht wurden vier Homo sapiens-Knochen sowie zahlreiche Steinwerkzeuge, Tierknochen, Knochenwerkzeuge und Anhänger geborgen.

Publikation:


Jean-Jacques Hublin et al.
Initial Upper Palaeolithic Homo sapiens from Bacho Kiro Cave, Bulgaria
Nature, 11 May 2020

DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z


Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Jean-Jacques Hublin, Tsenka Tsanova und Shannon McPherron vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, sowie Nikolay Sirakov und Svoboda Sirakova vom Nationalen Institut für Archäologie mit Museum an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften in Sofia, Bulgarien, begann 2015 mit erneuten Ausgrabungen in der Bacho-Kiro-Höhle. Die spektakulärsten Funde stammen aus einer reichen, dunklen Schicht nahe der Basis der Ablagerungen. Hier entdeckte das Team Tausende Tierknochen, Stein- und Knochenwerkzeuge, Perlen und Anhänger sowie die Überreste von fünf menschlichen Fossilien.

Protein-Analyse

Mit Ausnahme eines menschlichen Zahns waren die menschlichen Fossilien zu fragmentiert, als dass man sie anhand ihres Aussehens hätte identifizieren können. Stattdessen wurden sie mittels Analyse ihrer Proteinsequenzen identifiziert.„Die meisten Knochen aus dem Pleistozän sind so stark fragmentiert, dass man mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann, zu welcher Tierart sie gehören. Proteine unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Abfolge ihrer Aminosäuren geringfügig von Tierart zu Tierart. Mit Hilfe der Protein-Massenspektrometrie können wir daher schnell diejenigen Knochenproben identifizieren, die sonst nicht als menschliche Knochen erkennbar sind”, sagt Frido Welker, Postdoc-Forscher an der Universität Kopenhagen und assoziierter Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

Steinartefakte aus dem frühen Jungpaläolithikum (IUP) aus der Bacho-Kiro-Höhle: 1-3, 5-7 spitze Klingen und Fragmente aus Schicht I; 4 Sandsteinperle, deren Gestalt Knochenperlen ähnelt; 8 die längste vollständige Klinge.

Zweite Publikation:


Helen Fewlass et al.
A 14C chronology for the Middle to Upper Palaeolithic transition at Bacho Kiro Cave, Bulgaria
Nature Ecology and Evolution, 11 May 2020

DOI: 10.1038/s41559-020-1136-3


Um das Alter dieser Fossilien und die Ablagerungen in der Bacho-Kiro-Höhle zu ermitteln, arbeitete das Team eng mit Lukas Wacker von der ETH Zürich zusammen. Dabei wurde ein Beschleuniger-Massenspektrometer eingesetzt, um mit höherer Präzision als gewöhnlich das Alter der Funde zu bestimmen und die menschlichen Knochen direkt zu datieren.

„Die meisten Tierknochen, die wir aus dieser markanten, dunklen Schicht datieren konnten, zeigen Anzeichen menschlicher Einwirkungen auf den Knochenoberflächen, wie zum Beispiel Schnittspuren, was uns zusammen mit der direkten Datierung menschlicher Knochen ein wirklich klares chronologisches Bild davon liefert, wann der Homo sapiens diese Höhle zum ersten Mal bewohnte, im Zeitraum von vor 45.820 bis 43.650 Jahren und möglicherweise sogar bereits vor 46.940 Jahren“, sagt Helen Fewlass vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. „Die Radiokarbondaten aus der Bacho-Kiro-Höhle sind nicht nur der größte Datensatz aus einer einzelnen paläolithischen Fundstätte, der je von einem Forschungsteam erstellt wurde, sondern auch der präziseste im Hinblick auf Fehlerspannen“, sagen Sahra Talamo von der Universität Bologna und Bernd Kromer vom Leipziger Max-Planck-Institut.



DNA-Sequenzierung

Obwohl einige Forscher vermuten, dass der Homo sapiens zu diesem Zeitpunkt bereits gelegentlich nach Europa gekommen sein könnte, werden Funde dieses Alters typischerweise den Neandertalern zugeschrieben. Um zu wissen, welche Gruppe von Menschen in der Bacho-Kiro-Höhle anwesend war, sequenzierten Mateja Hajdinjak und Matthias Meyer unter der Leitung von Svante Pääbo in der Abteilung für Evolutionäre Genetik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie die DNA aus den fossilen Knochenfragmenten.

„Angesichts der außergewöhnlich guten DNA-Erhaltung in den Zahn- und Knochenfragmenten, die durch Protein-Massenspektrometrie als vom Menschen stammend identifiziert wurden, konnten wir aus sechs von sieben Proben vollständige mitochondriale Genome rekonstruieren und die wiedergewonnenen mitochondrialen DNA-Sequenzen aus allen sieben Proben modernen Menschen zuordnen. Interessanterweise liegen die mtDNA-Sequenzen aus Schicht I, wenn man sie mit mtDNA-Sequenzen anderer alter und moderner Menschen in Beziehung bringt, sehr nahe am Ursprung dreier Haupt-Makrohaplogruppen heute außerhalb des subsaharischen Afrikas lebender Menschen. Darüber hinaus stimmen ihre genetischen Daten nahezu perfekt mit den Radiokarbondaten überein“, sagt Mateja Hajdinjak, Postdoc-Forscherin am Francis Crick Institute in London und assoziierte Forscherin am Max-Planck-Institut in Leipzig.



Die Ergebnisse zeigen, dass der Homo sapiens vor etwa 45.000 Jahren – und wahrscheinlich sogar noch früher – nach Europa kam und die Neandertaler zu beeinflussen begann. Sie brachten aus bis zu 180 Kilometer vom Fundort entfernten Quellen hochwertigen Feuerstein in die Bacho-Kiro-Höhle, aus dem sie Werkzeuge herstellten, wie etwa spitze Klingen, die sie vielleicht für die Jagd und sehr wahrscheinlich zum Zerlegen der gejagten Tiere verwendet haben, deren Überreste die Forschenden in der Höhle gefunden haben.

„Die Tierreste der Stätte illustrieren eine Mischung aus Arten, die an kalte und warme Klimabedingungen angepasst waren, wobei Wisente und Rotwild am häufigsten vorkommen“, sagt Rosen Spasov, Paläontologe an der New Bulgarian University. Diese wurden extensiv geschlachtet, aber auch als Rohstoffquelle genutzt. „Besonders bemerkenswert ist die umfangreiche Sammlung von Knochenwerkzeugen und persönlichen Schmuckgegenständen“, sagt Geoff Smith, Zooarchäologe am Max-Planck-Institut. Die Zähne von Höhlenbären wurden zu Anhängern verarbeitet, von denen einige später von Neandertalern in Westeuropa hergestellten Ornamenten auffallend ähnlich sind.

Homo sapiens ersetzte Neandertaler

Zusammengenommen dokumentieren die Sedimente in der Bacho-Kiro-Höhle die Zeitspanne in Europa, in der die Neandertaler des Mittelpaläolithikums durch den Homo sapiens des Jungpaläolithikums abgelöst wurden (die so genannte Übergangszeit), und die ersten Homo sapiens-Assemblagen sind das, was Archäologen als das Initial Upper Paleolithic oder IUP bezeichnen. „Bis jetzt wurde das Aurignacien als Beginn des Jungpaläolithikums in Europa angesehen, aber das IUP der Bacho-Kiro-Höhle fügt sich anderen Stätten in Westeurasien hinzu, an denen es eine noch ältere Präsenz des Homo sapiens gibt“, bemerkt Nikolay Sirakov vom Nationalen Institut für Archäologie mit Museum an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften.

„Das IUP in der Bacho-Kiro-Höhle ist das früheste bekannte Jungpaläolithikum in Europa. Es steht für eine neue Art der Herstellung von Steinwerkzeugen und neue Verhaltensweisen, einschließlich der Herstellung von persönlichen Schmuckgegenständen, die sich von dem unterscheiden, was wir von Neandertalern kennen“, sagt Tsenka Tsanova, Forscherin in der Abteilung für Humanevolution am MPI-EVA. „Das IUP hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Südwestasien und findet sich bald darauf von der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien bis hin zu Stätten in der Mongolei, da sich der Homo sapiens rasch über Eurasien ausbreitete, wo er auf bestehende archaische Populationen von Neandertalern und Denisovanern traf, sie beeinflusste und schließlich ersetzte.“



Diese Newsmeldung wurde mit Material von idw-online erstellt


News der letzten 7 Tage

1 Meldungen


5 Meldungen

9 Meldungen

9 Meldungen

19 Meldungen

207 Meldungen
27.06.2019
Sensibel trotz dicker Hornhaut
26.06.2019
Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
19.06.2019
Was die Kelten tranken
08.06.2019
Das Geheimnis der Felsbilder
06.06.2019
Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
03.06.2019
Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
07.05.2019
Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
01.05.2019
Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
17.04.2019
Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
11.04.2019
Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
10.04.2019
Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
08.04.2019
Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
14.03.2019
Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
14.03.2019
Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
05.03.2019
In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
25.02.2019
Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
18.02.2019
Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
13.12.2018
Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
13.12.2018
Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
28.11.2018
Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
27.11.2018
Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
14.11.2018
Höhlenkunst aus der Eiszeit
26.09.2018
Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
30.08.2018
Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
29.08.2018
Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
27.08.2018
Schon der Neandertaler litt unter dem Klimawandel
22.08.2018
Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
26.07.2018
Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
26.06.2018
Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
26.06.2018
Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
15.06.2018
Primaten in Gefahr
12.06.2018
Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
30.05.2018
Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
18.06.2018
Fenster in die Vergangenheit
14.05.2018
Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
10.05.2018
Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
09.05.2018
Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
03.05.2018
Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
30.04.2018
Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
27.04.2018
Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
19.04.2018
Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
13.04.2018
Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
11.04.2018
Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
03.04.2018
Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
00.00.0000
Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
00.00.0000
Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
00.00.0000
Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
00.00.0000
Was dem Höhlenbären das Leben schwer machte
00.00.0000
Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
00.00.0000
Neandertaler dachten wie wir
00.00.0000
Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
00.00.0000
Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
00.00.0000
Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
00.00.0000
Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
00.00.0000
Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
00.00.0000
Älteste Elfenbeinplastik außerhalb Süddeutschlands identifiziert
00.00.0000
DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
00.00.0000
5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
00.00.0000
Fund menschlicher Knochen in Südmexiko: Tropfstein verrät das Alter von 13.000 Jahren
00.00.0000
Perlenfunde aus Eiszeithöhlen drückten Gruppenidentität aus
00.00.0000
Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
00.00.0000
Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
00.00.0000
Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
00.00.0000
Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
00.00.0000
Der Homo sapiens ist älter als gedacht
00.00.0000
Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
00.00.0000
Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
00.00.0000
Musikinstrument aus der Eiszeit
00.00.0000
Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
00.00.0000
Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
00.00.0000
Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
00.00.0000
Mini-Mutation mit riesigen Folgen
00.00.0000
Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
00.00.0000
Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
00.00.0000
Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
00.00.0000
Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
00.00.0000
Steinzeitliches Getreide
00.00.0000
Homo erectus ging wie wir
00.00.0000
Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
00.00.0000
Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
00.00.0000
Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
00.00.0000
Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
00.00.0000
Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
00.00.0000
Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
00.00.0000
Menschenaffen kommunizieren kooperativ
00.00.0000
Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
00.00.0000
Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
00.00.0000
Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
00.00.0000
Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
00.00.0000
Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
00.00.0000
Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
00.00.0000
Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
00.00.0000
Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
00.00.0000
Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
00.00.0000
Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
00.00.0000
Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
00.00.0000
King Kong war unflexibel
00.00.0000
Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
00.00.0000
Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
00.00.0000
Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
00.00.0000
Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
00.00.0000
Bonobos zeigen, wo es lang geht
00.00.0000
Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
00.00.0000
Ein Massaker vor 7000 Jahren
00.00.0000
Zweite Venus aus dem Hohle Fels
00.00.0000
Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
00.00.0000
Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
00.00.0000
Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
00.00.0000
Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
00.00.0000
Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
00.00.0000
Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
00.00.0000
Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
00.00.0000
Warum moderne Menschen ein Kinn haben
00.00.0000
Fund aus der Altsteinzeit: 300.000 Jahre alte Eierschalen
00.00.0000
Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
00.00.0000
Körpergröße war schon immer individuell
00.00.0000
Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
00.00.0000
Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
00.00.0000
Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
00.00.0000
Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
00.00.0000
Fossiler Schädel verbindet Kontinente
00.00.0000
Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
00.00.0000
Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
00.00.0000
Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
00.00.0000
Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
00.00.0000
Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
00.00.0000
Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
00.00.0000
Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
00.00.0000
Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
00.00.0000
Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
00.00.0000
Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
00.00.0000
Die genetische Herkunft der Europäer
00.00.0000
Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
00.00.0000
Neandertaler starben vor spätestens 39.000 Jahren aus
00.00.0000
Eiszeitfigur vervollständigt
00.00.0000
Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
00.00.0000
Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
17.07.2014
Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere
00.00.0000
Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
00.00.0000
Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
00.00.0000
Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
00.00.0000
Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
00.00.0000
Der Neandertaler steckt in unseren Genen
00.00.0000
»Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
00.00.0000
Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
22.03.2014
Neandertaler konnten definitiv sprechen
00.00.0000
10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
00.00.0000
Damals in den Bäumen
00.00.0000
»Ardi«-Schädel zeigt Verbindungen zur Menschenlinie
00.00.0000
Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
00.00.0000
Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
00.00.0000
Älteste menschliche DNA entziffert
00.00.0000
Europäer sind als Erste auf den Hund gekommen
00.00.0000
Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
00.00.0000
Jäger-Sammler und eingewanderte Ackerbauern lebten 2.000 Jahre lang gemeinsam in Mitteleuropa
00.00.0000
Wer hat vor 45.000 Jahren im Kaukasus den Lachs verspeist?
00.00.0000
Vom Hausschwein zum Sozialkontakt
22.03.2014
Die Milch-Revolution
00.00.0000
Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
00.00.0000
Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
00.00.0000
Kopf für Eiszeitfigur gefunden
00.00.0000
Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
11.07.2013
Konnten Neandertaler sprechen
00.00.0000
Grabungen in Asien zeigen Neues zur Kulturgeschichte der Landwirtschaft
00.00.0000
Wie das Werfen uns zum Menschen machte
00.00.0000
Partnerwahl vor 9.000 Jahren
00.00.0000
Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
00.00.0000
Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
00.00.0000
„Tracking in Caves“ ist den Urmenschen auf der Spur
00.00.0000
Auf den Spuren der letzten Neandertaler
00.00.0000
Forscher untersuchen älteste fossile Gehörknöchelchen von Hominiden
00.00.0000
Pierolapithecus-Fossil wirft neues Licht auf die Evolution der großen Menschenaffen
00.00.0000
Australopithecus sediba als neue Art nun offensichtlich bestätigt
00.00.0000
Ötzi hatte schlechte Zähne
00.00.0000
A. sedibas Brustkorb und Füsse eigneten sich nicht zum Rennen
00.00.0000
Neues Alter für die Neandertaler aus der El Sidrón Höhle
00.00.0000
Wann verließ der moderne Mensch Afrika
00.00.0000
Eiszeitliche Rentierjäger waren die ersten Angler Europas
00.00.0000
Ein Verwandter aus der Tianyuan-Höhle
00.00.0000
Lucy und Selam's Art kletterte noch auf Bäume
00.00.0000
Ein schärferer Blick zurück für die Archäologie und Klimaforschung
00.00.0000
Raumplanung vor 35.000 Jahren
00.00.0000
Geschickte Jäger schon vor 300.000 Jahren
22.03.2014
Das geht doch mit rechts!
00.00.0000
Uraltes Genom des Denisova-Menschen enthüllt seine Geheimnisse
00.00.0000
Homo erectus hatte mehr Nachbarn als gedacht
00.00.0000
Vormenschen-Nahrung: Baumrinde als Beilage
06.04.2012
Das älteste kontrollierte Feuer?
00.00.0000
Unbekannte Vormenschenart in Ostafrika entdeckt
00.00.0000
Neandertalern drohte schon vor 50.000 Jahren das Aus
00.00.0000
Geheimnisvolle Fossilien aus China könnten eine neue Menschenart sein
00.00.0000
Bogenbau für Kinder
00.00.0000
Älteste Felszeichnung der Neuen Welt entdeckt
00.00.0000
Frühmenschen schliefen schon vor 77.000 Jahren auf Pflanzenmatratzen
00.00.0000
Jüngster Menschenaffe Europas
00.00.0000
Unsere Urahnen liebten es bunt
00.00.0000
Älteste Faustkeile sind bereits 1,8 Millionen Jahre alt
00.00.0000
Gehirnhälften von Homo erectus untersucht
00.00.0000
Ältester Menschenaffe Eurasiens lebte in Schwaben
00.00.0000
Einzelner Zahn des Peking-Menschen gefunden
00.00.0000
Älteste Ureinwohner Nordamerikas entdeckt
00.00.0000
Weder Neandertaler noch moderner Mensch
20.08.2010
Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
01.06.2010
Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
09.04.2010
Neuer Australopithecus entdeckt
25.03.2010
Neue Menschenform entdeckt
02.10.2009
Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus