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Die Gattung Homo

Letzte Meldung:   Urmenschen mit Fingerspitzengefühl   –  Senckenberg-Wissenschaftlerin Katerina Harvati widerlegt gemeinsam mit ihrem Team der Universität Tübingen und in enger Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Basel die bisherige Annahme, dass sich Neandertaler bei dem Einsatz ihrer Hände hauptsächlich auf ihre Kraft verlassen hätten. In einer heute im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlichten Studie zeigen sie....

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Die meisten Forscher sind davon überzeugt, dass sich nach einem Klimawandel in Afrika die Linie der Vormenschen in zwei Richtungen aufspaltete, wobei die eine Linie zur Entwicklung der robusten Australopithecinen führte, eine andere zum Australopithecus africanus oder möglicherweise zum 1999 entdeckten Australopithecus garhi, deren Populationen sich schließlich zur Gattung Homo weiterentwickelten. Zwar besteht unter Forschern diesbezüglich keine Einigkeit, doch falls dies zutreffen sollte, so hätte diese evolutionäre Übergangsphase vor etwa etwa 2,5 Millionen Jahren stattgefunden [1].

Der Fossilienbestand unserer eigenen Gattung beginnt am Ende der Pliozänepoche vor etwa 2 Millionen Jahren und verläuft mehr oder weniger kontinuierlich durch das folgende Pleistozän bis in die Gegenwart.

Die drei allgemein anerkannten Arten von Homo (H. habilis, H. erectus und H. sapiens) scheinen aus einer einzigen, sich fortwährend entwickelnden Linie zu entspringen, die im Laufe ihrer Geschichte von beträchtlichen geographischen Umwälzungen begleitet wurde. Der zeitliche Ablauf und die Art der Übergänge zwischen den Arten sind Gegenstand langjähriger Debatten.


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