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Letzte Meldung:   Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution   –  Ein typisches Merkmal des modernen Menschen ist die ungewöhnlich runde Kopfform, die uns von länglichen Schädeln anderer Menschenarten unterscheidet. Mit Hilfe von Neandertaler DNA in heute lebenden Europäern haben Wissenschaftler Gene entdeckt, die Einfluss auf die runde Schädelform haben. Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Psycholinguistik und MPI für evolutionäre Anthropolog....

Die Gattung Mensch hat Zuwachs bekommen: Wissenschaftler haben auf der indonesischen Insel Flores ein Skelett eines nur gut einen Meter großen Menschen gefunden. Das Exemplar der Spezies Homo floresiensis lebte vor 18.000 Jahren und ist das bisher kleinste bekannte Mitglied der Gattung Homo, zu der auch Homo erectus und Homo sapiens zählen. Peter Brown von der Universität in Armidale (Australien) und seine Kollegen berichteten 2004 über den Fund im Fachmagazin Nature.

Bei dem frühmenschlichen Skelett handelt es sich wahrscheinlich um die Überreste einer erwachsenen Frau. Dennoch war sie nur etwa einen Meter groß mit einem Kopf von der Größe einer Pampelmuse.

Die Forscher konnten den Fund keiner bekannten menschlichen Spezies zuordnen, sondern benannten die menschliche Lebensform nach ihrem Fundort Homo floresiensis.


Steckbrief
Homo floresiensis
Spezies: Homo floresiensis
Gehirngröße: ca. 380 cm³
lebte bis vor: ca. 18.000 Jahren
Lebensraum: Insel Flores, Indonesien
Entdecker: Peter Brown
Holotypus: Nr. LB1
Fundorte: klick

Am Fundort stießen Wissenschaftler noch auf weitere Überreste von kleinen Frühmenschen, die wahrscheinlich bis vor etwa 12.000 Jahren gelebt haben. Es handelt sich daher nicht um eine Missbildung einer bekannten Art, wie von einigen Wissenschaftlern angenommen wurde.


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