Messina


Version vom 27. März 2013, 08:51 Uhr von KLBot2 (Diskussion | Beiträge) (Bot: 70 Interwiki-Link(s) nach Wikidata (d:Q13666) migriert)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Messina (Begriffsklärung) aufgeführt.
Messina
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Messina (Italien)
Messina
Staat: Italien
Region: Sizilien
Provinz: Messina (ME)
Lokale Bezeichnung: Missina
Koordinaten: 38° 11′ N, 15° 33′ O38.18333333333315.553Koordinaten: 38° 11′ 0″ N, 15° 33′ 0″ O
Höhe: m s.l.m.
Fläche: 211,7 km²
Einwohner: 241.310 (31. Dez. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 1140 Einw./km²
Angrenzende Gemeinden Fiumedinisi, Itala, Monforte San Giorgio, Rometta, Saponara, Scaletta Zanclea, Villafranca Tirrena
Postleitzahl: 98100
Vorwahl: 090
ISTAT-Nummer: 083048
Volksbezeichnung: Messinesi, Peloritani, Mamertini
Schutzpatron: Madonna della Lettera (3. Juni)
Website: Messina

Messina (in der Antike ursprünglich griechisch Zanklē Ζάγκλη Zankle, dann Messēnē Μεσσήνη, lateinisch Messana) ist mit 241.310 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) die drittgrößte Stadt in der italienischen Region Sizilien und zugleich Verwaltungssitz der Provinz Messina. Durch die Nähe zum italienischen Festland wird Messina auch das Tor Siziliens genannt.

Im Lauf seiner Geschichte erlebte Messina nicht nur unter den wechselnden Herrschern Blütezeiten und Zerstörungen. Schwere Erdbeben in den Jahren 1783 und 1908 sowie die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten immer wieder große Teile der Stadt. Heute ist Messina eines der wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Siziliens.

Lage und Daten

Straße von Messina

Messina liegt an der nordöstlichen Spitze Siziliens an der Straße von Messina. Die Entfernung zum italienischen Festland beträgt an der schmalsten Stelle nur 3 Kilometer. Etwa 90 Kilometer südlich liegt Catania und etwa 230 Kilometer westlich die Hauptstadt Siziliens, Palermo. Der Ätna, der mit über 3300 Metern höchste Vulkan Europas, liegt etwa 70 Kilometer südwestlich der Stadt. Da durch die Straße von Messina eine tektonische Störungszone, die Messina-Verwerfung, verläuft, kommt es immer wieder zu Erdbeben.

Die Wirtschaft ist industriell geprägt, die Einwohner arbeiten in Werften, in der Metallverarbeitung und in der chemischen Industrie. Da die Gewässer um Messina sehr fischreich sind, spielen auch der Fischfang und die Nahrungsmittelindustrie eine wirtschaftliche Rolle. Die Nachbargemeinden sind Fiumedinisi, Itala, Monforte San Giorgio, Rometta, Saponara, Scaletta Zanclea und Villafranca Tirrena.

Klima

Im Vergleich zu anderen großen Städten Siziliens ist Messina die Stadt mit der höchsten Niederschlagsmenge, da es nicht im Regenschatten von Gebirgen liegt.

Messina
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
113
 
15
10
 
 
98
 
15
10
 
 
84
 
16
11
 
 
60
 
18
13
 
 
32
 
22
16
 
 
14
 
26
20
 
 
19
 
30
23
 
 
24
 
30
24
 
 
55
 
27
21
 
 
109
 
23
17
 
 
107
 
19
14
 
 
117
 
16
11
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Messina
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 14,5 14,8 16,0 18,3 22,4 26,4 29,7 29,9 27,2 22,9 18,7 15,7 Ø 21,4
Min. Temperatur (°C) 9,8 9,6 10,7 12,5 16,1 19,9 23,0 23,5 21,1 17,4 14,0 11,3 Ø 15,8
Niederschlag (mm) 113 98 84 60 32 14 19 24 55 109 107 117 Σ 832
Sonnenstunden (h/d) 3,7 4,6 5,5 6,9 8,3 9,8 10,7 9,9 8,0 6,1 4,6 3,6 Ø 6,8
Regentage (d) 12 11 9 8 4 2 2 3 5 9 10 12 Σ 87
Wassertemperatur (°C) 14 13 14 15 17 21 24 25 24 22 19 16 Ø 18,7
Luftfeuchtigkeit (%) 73 71 69 69 67 64 63 66 68 70 73 74 Ø 68,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
14,5
9,8
14,8
9,6
16,0
10,7
18,3
12,5
22,4
16,1
26,4
19,9
29,7
23,0
29,9
23,5
27,2
21,1
22,9
17,4
18,7
14,0
15,7
11,3
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
113
98
84
60
32
14
19
24
55
109
107
117
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Verkehr

Der Hafen von Messina
Messina
Hafeneinfahrt von Messina

Messina liegt verkehrsgünstig an der schmalsten Stelle der nach der Stadt benannten Meerenge und ist das Handelszentrum Siziliens.

Die kürzeste Fährverbindung zum italienischen Festland braucht bis Villa San Giovanni etwa 20 Minuten. Auch zu der am kalabresischen Ufer liegenden Großstadt Reggio Calabria und zum rund 300 Kilometer nördlich gelegenen Salerno und zu den Liparischen Inseln verkehren Fähren. Umstrittene Pläne für eine Brücke über die Straße von Messina, die Sizilien mit dem italienischen Festland verbindet, wurden seit der Wiederwahl Silvio Berlusconis im April 2008 erneut vorangetrieben.[2]

Messina ist Ausgangspunkt der A18 nach Catania sowie der A20 nach Palermo.

Von Messina führt eine Bahnstrecke nach Palermo, weitere Strecken verbinden die Stadt mit Catania, Agrigent und anderen Städten Siziliens. Zusätzlich verkehren zahlreiche Busse zu den Orten in der Provinz von Messina und in die größeren Städte. Im öffentlichen Personennahverkehr Messinas werden seit 2003 nach 54-jähriger Unterbrechung wieder Straßenbahnen eingesetzt (siehe Straßenbahn Messina).[3]

Messina ist mit ihren südlichen Vororten durch die Metroferrovia, ein S-Bahnähnliches Eisenbahnsystem, verbunden.

Der nächste Flughafen liegt im kalabresischen Reggio Calabria. Die Flughäfen von Catania und Palermo bieten zahlreiche internationale Verbindungen an.

Geschichte

Altertum

Messina wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. wegen seiner günstigen Lage von jonischen Seeräubern aus Kyme besiedelt, wenig später folgten weitere Siedler aus Kyme, Chalkis und dem übrigen Euböa. Der ursprüngliche Name der Siedlung war Zankle (griechisch Ζάγκλη) in Anlehnung an die sikelische Bezeichnung Zanklon (griechisch ζάγκλον) für Sichel. Die Bezeichnung bezog sich auf die sichelförmige Landzunge, die das natürliche Hafenbecken umgibt.[4] Die Treppe dorthin wird noch immer Scaletta Zanclea genannt.

Im frühen 5. Jahrhundert v. Chr. benannte Anaxilas, der Tyrann von Rhegion, die Stadt in Messene (griechisch Μεσσήνη) um zu Ehren seiner Heimatstadt Messene auf der Peloponnes. Messina wurde 396 v. Chr. durch die Karthager geplündert und gebrandschatzt, dann von Dionysios I. von Syrakus wiedererobert.

Münze des Sextus Pompejus mit dem Leuchtturm von Messina und dem Seeungeheuer Skylla, das angeblich Octavian besiegte

288 v. Chr. wurde Messina von kampanischen Söldnern erobert, den so genannten Mamertinern, die alle Männer töteten und deren Frauen, Kinder und Eigentum unter sich aufteilten. Als Hieron II. von Syrakus 265 v. Chr. Maßnahmen gegen die andauernde Bedrohung ergriff, riefen die Mamertiner nacheinander Karthago und Rom zu Hilfe und gaben dadurch den Anstoß zur Intervention der beiden aufstrebenden Mächte in Sizilien, die anschließend zu ihrem Zusammenstoß in den Punischen Kriegen führte.

Am Ende des ersten Punischen Krieges war Messina eine freie Stadt, die mit Rom alliiert war. Bald darauf wurde sie Teil der Provinz Sizilien.

In der Römerzeit erhielt die Stadt einen wichtigen Leuchtturm. Von 42 bis 36 v. Chr. war Messana, wie die Römer sie nannten, der wichtigste Stützpunkt des Sextus Pompeius während seines Seekriegs gegen Octavian.

Mittelalter

Augustale Kaiser Friedrichs II. geprägt in Messina nach 1231, Werk des jüdischen Goldschmieds גִדְעוֹן Gaudio
Synagogenstein

Bis ins 9. Jahrhundert erlebte die Stadt eine wirtschaftliche Blüte als wichtiger Handelsplatz. Im Jahr 843 wurde die Stadt von den Arabern, 1061 durch die Normannen erobert. 1232 war die Stadt Mittelpunkt eines erfolglosen Aufstands gegen Kaiser Friedrich II. Nach der Herrschaft der Staufer und Anjous wurde Messina unter der Herrschaft Aragons zur Hauptstadt des Regno di Sicilia. Erst im 16. Jahrhundert wurde Palermo wieder bevorzugter Sitz der Könige und Vizekönige.

Um 1450 gab es eine Giudecca (jüdische Gemeinde) im Quartiere Paraporto in Messina, wovon ein verloren gegangener Synagogenstein erzählt.

Die Münze von Messina prägte im Mittelalter Goldmünzen mit dem Titel M.N.S.C für Messana nobile siciliae caput. Die Münze blieb bis 1678, dem Ende der Rebellion Messinas gegen die spanische Vorherrschaft, erhalten.

Die Stadt war auch Sitz zweier bedeutender Konsulate. Das Consolato del Mare, das Konsulat des Meeres, regelte die Rechtsstreitigkeiten der Handelsschifffahrt im Welthandel. Das Consolato della Seta war das Konsulat der Seidenhändler.

Neuzeit

Datei:Messana Braun-Hogenberg 1572.png
Messina in einem Stich von 1572

Am 5. Februar 1783 traf ein Erdbeben mit der Stärke 7,2 auf der Richterskala die Stadt. Ein Großteil der Gebäude, darunter auch der Dom und die Paläste der Palazzata wurden durch den Erdstoß und die folgende Flutwelle zerstört. Beim Wiederaufbau legte man einen regelmäßigen Stadtplan mit breiten Straßen und großzügigen Plätzen zugrunde. Die Palazzata wurde ab 1808 unter der Leitung von Giacomo Minutoli im klassizistischen Stil wiederaufgebaut.

In seinem Werk „Spaziergang nach Syrakus“ beschreibt der Schriftsteller Johann Gottfried Seume die Palazzata, eine Palastzeile an der Hafenpromenade von Messina, die durch das Erdbeben schwer beschädigt wurde:

Kirche San Gregorio von Andrea Calamech mit Fassade und Turm von Filippo Juvarra

Die Hafenseite ist noch in Trümmern und doch der einzige nahe Spaziergang für die Stadt. Noch der jetzige Anblick zeigt, was das Ganze muß gewesen sein; und ich glaube wirklich, die Messinesen haben Recht gehabt, wenn sie sagten: es sei in der Welt nicht so etwas prächtiges mehr gewesen, als ihre Façade an dem Hafen, die sie deswegen nur vorzugsweise den Palast nannten, und ihn noch jetzt in den Trümmern so nennen“

Johann Gottfried Seume, „Spaziergang nach Syrakus“

Auch über ein anderes verlorengegangenes Bauwerk schreibt Seume:

Die Kirche des heiligen Gregorius (San Gregorio) auf einer ziemlichen Anhöhe ist reich an Freskogemälden und Marmorarbeit: aber was mir wichtiger ist als dieses, sie gibt von ihrer Façade links und rechts die schönste Aussicht über die Stadt und den Meerbusen; und mit einem guten Glase muß man hier sehen können, was gegenüber am Ufer in Italien und in Rhegio auf den Gassen geschieht.

Johann Gottfried Seume, „Spaziergang nach Syrakus“

Die Palazzata von Messina

Die Palazzata wurde 1808 von Giacomo Minutoli im klassizistischen Stil wiederaufgebaut, doch hundert Jahre später wurden durch das Erdbeben von Messina 1908 die Palazzata, manieristische Kirchen wie San Gregorio und San Annunziata und andere Gebäude der Stadt (insgesamt 90 % des Gebäudebestands) erneut durch ein schweres Erdbeben und einen darauf folgenden Tsunami zerstört. Mehr als 60.000 Menschen fanden den Tod. Die Stadt war gerade wieder aufgebaut, als 1943 durch die Luftangriffe der Alliierten vor der Invasion über die Hälfte der Gebäude zerstört wurden.

Im Juni 1955 wurde auf der Konferenz von Messina die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft beschlossen. In jüngster Vergangenheit machte die Stadt mit den Plänen für den Bau der Brücke über die Straße von Messina im Zuge der E 45 auf sich aufmerksam.

Bildung und Kultur

Teatro Munizione

In Messina befindet sich eine der vier Universitäten Siziliens, die Universität Messina. Sie wurde 1548 gegründet und hat elf Fakultäten. Zur Universität gehört ein botanischer Garten.

Eines der bedeutendsten Museen ist das Museo Regionale di Messina. Es zeigt Gemälde und Statuen aus Kirchen und Palästen, die bei dem Erdbeben 1908 zerstört wurden. Hier befinden sich zahlreiche Werke der Maler Antonello da Messina und Girolamo Alibrandi, des Bildhauers Rinaldo Bonanno und weiterer Künstler Messinas.

Das Museum der Kultur und Volksmusik der Peloritaner, eröffnet 1996, widmet sich der Pflege des mündlichen kulturellen Erbes wie z.B. der Volksmusik. Das Militärische Museum der Befestigungsanlagen der Straße von Messina, eröffnet am 11. Mai 2003, befindet sich in dem ehemaligen Fort Cavalli, das zwischen 1883 und 1902 erbaut wurde. Zu den Exponaten zählen Kanonen und Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.

Das Teatro Vittorio Emanuele II, ein städtisches Theater, wurde 1852 eröffnet. Es gehört zu den wenigen Gebäuden Messinas, die nicht vom Erdbeben zerstört wurden wie z.B. das Teatro Munizione.

Zu den jährlichen Ereignissen der Stadt zählen die Fiera di Messina, eine internationale Messe, sowie die Volksfeste in Messina, die zu Ehren der Schutzpatrone und der Stadtgründer im Juni und im August veranstaltet werden.

Sportliche Höhepunkte sind die Heimspiele des erfolgreichen Fußballvereins FC Messina, die im Stadio San Filippo ausgetragen werden.

Bauwerke

Kirchen

Dom von Messina

Der Dom von Messina wurde im 12. Jahrhundert errichtet und nach dem schweren Erdbeben von 1908 in den Jahren 1919/1920 wiederaufgebaut. Im Jahr 1943 wurde er nach einem Brand erneut wiederaufgebaut. Im Dom ruhen die sterblichen Überreste von König Konrad IV. Im freistehenden Glockenturm befindet sich die größte mechanische Uhr der Welt.

Die Kirche Madonna delle Grazie ist ein Werk von Simone Gullì, dem Architekten der Palazzata. Die Kirche Santissima Annunziata dei Catalani stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eines der wenigen Gebäude der Stadt, die nicht durch Erdbeben zerstört wurden.

Santa Maria Alemanna oder Santa Maria degli Alemanni ist die einzige Kirche Siziliens, die im 12. Jahrhundert in rein gotischem Stil durch Baumeister des Deutschen Ritterordens erbaut wurde. In ursprünglicher Form ist nur noch das Seitenportal erhalten.

In der Kirche San Filippo Neri soll sich nach der La judaica di Messina des Professors Giuseppe Martino die Synagoge von Messina befunden haben.

Palazzi

Präfektur von Messina
  • Palazzo Monte di Pietà, erbaut von Natale Masuccio (1616)
  • Palazzo dell´Ina, entworfen Viola und Samonà (1935)
  • Banco di Sicilia, von Autore und V. Vinci (1936)
  • Palazzo Littorio, entworfen Viola und Samonà (1938)
  • Palazzo dell'Inail, entworfen Viola und Samonà (1940)
  • Palazzo der Provinz, bekannt als Palazzo dei Lioni (Löwenpalast), erbaut 1914 von Alessandro Giunta
  • Palazzo Zanca, das Rathaus der Stadt, entworfen von Antonio Zanca.
  • Justizpalast, von Marcello Piacentini (1927)
  • Industrie- und Handelskammer, von Camillo Puglisi Allegra (1927)
  • Palazzo Pensa, in der Giudecca mit zwei goldfarbenen Davidsternen
Orionbrunnen

Brunnen

Die Quattro Fontane (italienisch für vier Brunnen) wurden an den vier Ecken der Kreuzung der Straßen Via I. Settembre 1847 und Via Cardines errichtet. Sie wurden 1666 von Innocenzo Mangani und 1714 von Ignazio Buceti angefertigt. Von den vier Brunnen wurden nach dem Erdbeben von 1908 lediglich zwei wieder an den ursprünglichen Ort zurückgebracht. Die anderen beiden Brunnen befinden sich heute im Museo Regionale.

Fontana di Orione, der Orionbrunnen steht auf dem Domplatz von Messina. Der Brunnen wurde 1547 von Giovanni Angelo Montorsoli geschaffen. Die Figuren stellen Orion, den mythischen Stadtbegründer Messinas und die vier anderen Statuen die vier Flüsse Nil, Tiber, Ebro und Camaro dar.

Fontana del Nettuno, der Neptunbrunnen, wurde 1557 vom Bildhauer Giovanni Angelo Montorsoli geschaffen. Der Brunnen stellt Neptun und zu seinen Füßen die Gestalten aus der griechischen Mythologie Scylla und Charybdis dar.

Besondere Bauwerke

  • Brücke über die Straße von Messina
  • Hochspannungsmasten der Freileitung über die Straße von Messina

Persönlichkeiten

Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind in der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Messina aufgeführt.

Literatur

  • Enrico Pispisa: Messina medievale, Galatina: Congedo 1996 (Le città del Mezzogiorno medievale 1). ISBN 88-8086-147-6
  • Anthony Blunt: „Sizilianischer Barock“
  • Johann Wolfgang von Goethe: „Italienische Reise“ (Viaggio in Italia) 1817
  • Peter Murray: „Die Architektur der Renaissance“, Italien Verlag Gerd Hatje, Stuttgart
  • Dr. M.Wilhelm Meyer u. Maxim Gorki: „Im Zerstörten Messina“, J. Ladyschnikow – Vlg. Berlin 1909

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Messina – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 <Lang> Commons: Messina – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
  2. Süddeutsche Zeitung
  3. Neue Tram von Messina (auf Italienisch)
  4. Thukydides VI 4,5-6: „Zankle wurde ursprünglich gegründet, als von Kyme, einer chalkidischen Stadt in Opikia aus Seeräuber ankamen. Später kam aber von Chalkis und vom übrigen Euböa eine große Zahl Leute und teilte das Land untereinander auf. Ihre Gründer waren Perieres und Krataimenes, jener aus Kyme, der andere aus Chalkis. Die Sikeler nannten sie zuerst Zankle, weil der Ort ein sichelförmiges Aussehen hat und die Sikeler die Sichel Zanklon nennen. Später werden sie selbst von den Samiern und anderen Ioniern verjagt, die auf der Flucht vor den Medern in Sizilien landeten. Die Samier aber vertrieb bald darauf Anaxilas, der Tyrann von Rhegion; seinerseits besiedelte er die Stadt mit einer vermischten Bevölkerung und änderte ihren Namen nach seiner alten Heimatstadt in Messene.“

Diese Artikel könnten dir auch gefallen


Artikel mit dem Thema „ Messina “

Specials | Kultur
Die Aufgaben des Menschen - Wie sich diese mit der Evolution verändert haben
Wie jedes andere Lebewesen auch, kann der Mensch in einem Stammbaum eingeordnet werden.
Sprache | Specials
Warum sprechen wir so, wie wir sprechen?

Gedanken über die Funktionen von Sprache

Sprache ermöglicht es uns, unsere Gedanken, Ideen, Gefühle und Intentionen miteinander zu teilen.
Werkzeuge | Paläoökologie | Homo
Oberes Paläolithikum - Steinwerkzeuge

Die Klingenindustrien des Jungpaläolithikums

Im Nahen Osten wurden vor etwa 40.
Werkzeuge | Paläoökologie | Homo
Das Mittelpaläolithikum - Steinwerkzeuge

Das Mittelpaläolithikum

Das Mittelpaläolithikum folgt dem Unteren Paläolithikum mit seinen Kulturstufen Oldowan und Acheuléen nach.
Werkzeuge | Paläoökologie | Homo
Acheuléen - Steinwerkzeuge
Schon zu einem frühen Zeitpunkt in der Geschichte der Steinwerkzeuge machte man Fortschritte bei der Formgebung und Gestaltung.
Werkzeuge | Hominine
Oldowan - Steinwerkzeuge
Die ältesten bekannten Steinwerkzeuge sind mehr als 3 Millionen Jahre alt und stammen von Fundstellen in Äthiopien, Kenia, Zaire und Malawi.
Physiologie | Ernährung
Sinn und Unsinn der Paleo-Ernährung

Zurück in die Steinzeit?

Paläontologie | Primaten
Primaten aus dem Eozän und Oligozän in Afrika
In Sedimentablagerungen in Ägypten, genannt Fayum-Senke, etwa 60 Kilometer südlich der Pyramiden von Gizeh nahe Kairo, fanden Forscher die frühesten Altweltprimaten (Catarrhini).
Paläoanthropologie | Anatomie | Fossil
Die Fossilien
Als Darwin 1859 seine gewagten Überlegungen zum Ursprung des Menschen veröffentlichte, kannte man noch keine Fossilien, die für einen allmählichen Übergang von einem schimpansenähnlichen Vorfahren zum heutigen Menschen gesprochen hätten.
Paläoanthropologie | Paläoökologie | Ernährung | Feuer
Die Evolution des Menschen und Ernährung
Nach Ansicht vieler Forscher hat sich vor rund 10 Millionen Jahren in Ostafrika das Klima allmählich gewandelt, so dass die Umwelt allmählich von feuchten Regenwaldgebieten in trockene Savannenbiotope überging.
Paläoökologie | Specials
Der Mensch und die Anfänge der Medizin

Krankheiten auf natürliche Weise behandeln: Wie Menschen früher und heute ihre Schmerzen stillen

Schmerzen gibt es seit Anbeginn der Menschheit.
Gehirn | Homo
Der Mensch und sein Spieltrieb

Spieltrieb: der Mensch als „Spieltier“

Von jeher haben die Menschen gespielt.
Anatomie | Paläoökologie | Hominine | Aufrechter Gang
Der aufrechte Gang
Der Mensch: Das ist ein intelligentes Wesen mit einem großen Gehirn, das aufrecht geht.
Genetik | Primaten
Verwandtschaftsverhältnisse heutiger Menschenaffen
Eines der Probleme im Verständnis der Evolution der Menschenaffen ist, dass es sehr wenige lebende Gattungen gibt - nur sechs oder sieben, je nachdem, ob man die Gattung Homo zu den Menschenaffen zählt oder nicht.
Fossil | Hominine
Sahelanthropus tchadensis - TM 266-01-060-1 »Toumaï«
Das bislang älteste bekannte Mitglied der Menschenfamilie entdeckte ein Forscherteam aus Frankreich und dem Tschad im Juli 2001 in der Sahelzone in Zentralafrika.
Paläontologie | Primaten
Die Menschenaffen aus dem Miozän
Vor 18 Millionen Jahren, mitten in der Epoche des Miozäns (sie verdankt ihren Namen den seltenen Fossilienfunden aus dieser Zeit), stieß Afrika im Norden mit voller Wucht auf die eurasische Landmasse.
Paläontologie | Primaten | Erdgeschichte
Plesiadapoidea und Plesiadapiformes
Die erste Auffächerung (Radiation) von archaischen Primaten (die Plesiadapoidea) fand auf der Nordhalbkugel statt, was darauf hindeutet, dass sie in der Tat auch dort ihren Ursprung haben.
Primaten | Stammbaum
Das Erbe der Primaten
Die ersten Primaten, Vorläufer der heutigen Affen, betraten gegen Ende der Kreidezeit vor ca.
Fossil | Australopithecus
Lucy - AL 288-1 - Australopithecus afarensis
Lucy war ein kleiner weiblicher Australopithecus afarensis, der vor mehr als drei Millionen Jahren an einem prähistorischen See bei Hadar im heutigen Äthiopien lebte.
Fossil | Australopithecus
OH5 »Zinjanthropus«, »Nussknacker Mensch« - Australopithecus boisei
OH 5 ist das Typusexemplar der Spezies Australopithecus boisei und wurde 1959 von Mary Leakey entdeckt - genau hundert Jahre nach Darwins „Entstehung der Arten“.
Fossil | Homo
KNM-ER 1813 - Homo habilis
Von einem früheren Fund (KNM-ER 1470) bei Koobi Fora wusste man, dass dort vor zwei Millionen Jahren eine Art von Homo mit relativ großem Gehirn, großem Gesicht und großen Zähnen gelebt hatte.
Fossil | Homo
LB1 - »Hobbit« - Homo floresiensis
Die Gattung Mensch hat Zuwachs bekommen: Homo floresiensis war nur gut einen Meter groß und lebte vor 18.
Fossil | Australopithecus
KP 29281 - Australopithecus anamensis
Bis 1994 war Australopithecus afarensis die älteste bis dahin entdeckte hominine Spezies.
Fossil | Homo | Homo heidelbergensis
Atapuerca 4, 5 - Homo heidelbergensis
Ein Glücksfall der besonderen Art trug sich im Norden Spaniens zu.
Fossil | Homo | Homo heidelbergensis
Arago XXI - Homo heidelbergensis
Die eindrucksvolle Kalksteinhöhle Arago liegt hoch über dem Fluss Verdouble in den Pyrenäen.
Fossil | Homo | Homo erectus
Zhoukoudian - »Der Pekingmensch« - Homo erectus
Der sogenannte Pekingmensch ist 750.
Paläoökologie | Fossil | Homo | Homo erectus
Bilzingsleben - Homo erectus bilzingslebensis
Am Rande des Thüringer Beckens, nahe der kleinen Ortschaft Bilzingsleben im Kreis Sömmerda, befindet sich eine einzigartige archäologische Grabungsstelle.
Fossil | Homo | Homo erectus
Trinil 2 - »Javamensch« - Homo erectus
Der sogenannte Pekingmensch ist 750.
Fossil | Homo | Homo erectus
Skelett KNM-WT 15000 - »Turkana Boy« - Homo ergaster
Am 22.
Fossil | Australopithecus
SK 6 - Typusexemplar Australopithecus robustus (Paranthropus crassidens)
Eine wichtige Entdeckung von Robert Broom war SK 6, ein Teil eines Unterkiefers sowie einige Zähne, die er bei Swartkrans, Südafrika, entdeckte.
Fossil | Australopithecus
DIK1-1 »Dikika Baby« - Australopithecus afarensis
Das drei Millionen Jahre alte Skelett eines dreijährigen Kindes (ein Mädchen) liefert ein hervorragendes Hilfsmittel, um die körperliche Entwicklung eines menschlichen Vorfahren zu verstehen, der, wie es scheint, zwar aufrecht ging aber noch die Fähigkeit besaß, auf Bäume zu klettern.
Fossil | Homo | Homo sapiens
Combe Capelle - Homo sapiens
Combe Capelle (deutsch: Bergkapelle) ist ein Abri mit mehreren paläolithischen Kulturschichten im Tal der Couze, 38 km südöstlich von Bergerac im französischen Département Dordogne.
Fossil | Neandertaler
Shanidar 1 - Homo neanderthalensis
Die Shanidar Höhle ist die älteste prähistorische Stätte im Irak, einem Land, das archäologisch berühmt ist für die kulturellen Errungenschaften, die man in Mesopotamien entdeckte.
Fossil | Hominine
Kenyanthropus platyops - KNM-WT 40000
Justus Erus und Meave Leakey fanden 1999 in Lomekwi an der Westseite des Turkanasees in Kenia diese außergewöhnlichen Fossilien.
Paläoanthropologie | Taxonomie
Die Evolution des Menschen
Viele Menschen sind von der Vorstellung fasziniert, dass es einmal Wesen auf unserer Erde gegeben hat, die zwar aufrecht gingen, aber den Kopf eines Menschenaffen auf den Schultern trugen.
Werkzeuge | Eiszeit | Homo sapiens | Kultur | Kunst
Die Kunst der Eiszeit - Figürliche Darstellungen
Die Menschen der Oberen Altsteinzeit machten dramatische kulturelle Fortschritte, die in der Kunst der späten Eiszeit gipfeln.
Werkzeuge | Eiszeit | Kunst
Die Erfindung der Musik
Im Sommer 2008 haben Ausgrabungen an den Fundstellen Hohle Fels und Vogelherd zu einer nahezu vollständigen Knochenflöte und einzelnen Fragmenten dreier Elfenbeinflöten geführt, die nun neue Belege für Musik im Paläolithikum liefern.
Eiszeit | Kunst
Die Entdeckung der ersten Höhle Altamira
Das alte Landgut von Altamira, was soviel bedeutet wie »Hohe Aussicht« erstreckt sich über leicht abschüssiges, aber hochgelegenes Wiesenland, etwa vier Kilometer von der spanischen Nordküste entfernt.
Werkzeuge | Eiszeit | Kunst
Eiszeitkunst - Höhepunkt prähistorischer Kreativität
Die phantastischen Malereien auf den Wänden der Höhle von Lascaux im Südwesten Frankreichs zeigen lebensnahe Formen von Pferden, Hirschen und Rindern.
Paläoanthropologie | Hominine
hominid oder hominin
Diese Frage sorgt sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachwelt oft für Verwirrung, denn es geht um so abstrakte biologische Begriffe wie »Systematik« und »Taxonomie«, also um die korrekte Benennung oder Einordnung von Lebewesen und Fossilien oder die Darstellung komplexer, biologischer Verwandtschaftsbeziehungen im System des Lebens.
Anatomie | Hominine
Sahelanthropus tchadensis
In der Djurab-Wüste im Tschad in Zentralafrika wurde im Jahr 2001 ein fossiler Schädel und mehrere Unterkiefer und Zähne einer möglicherweise aufrecht gehenden Primatenart entdeckt, deren Alter auf 6 bis 7 Millionen Jahre geschätzt wird.
Paläontologie | Primaten
Omomyiden und Adapiden

Koboldmaki-ähnliche Primaten (Omomyiden)

Teilhardina, eine Primatengattung aus der Familie Omomyidae (Unterfamilie Anaptomorphinae), wurde nach Pierre Teilhard de Chardin benannt, Jesuit, Philosoph und Paläontologe.
Datierung
Radiocarbon-Datierung
Die Radiokarbon- oder Kohlenstoff-14 Datierung ist vielleicht das bekannteste Verfahren zur absoluten Datierung.
Erdgeschichte | Datierung
Paläomagnetische Polaritätsstratigraphie, Paläomagnetismus
Diese Datierungsmethode erfordert eine vorherige Kalibrierung.
Datierung
Aminosäure Racemisierung
Diese Datierungsmethode beruht auf der langsamen chemischen Umwandlung von linksdrehenden Aminosäuren in lebenden Organismen in ihre rechtsdrehenden Gegenstücke.
Erdgeschichte | Datierung
Thermolumineszenz, optisch angeregte Lumineszenz und Elektronenspin-Resonanz
Die Grundlage dieser Verfahren ist die gleiche: sie messen die Anzahl von Elektronen, die in Defekten in der Gitterstruktur von Kristallen gefangen sind.
Erdgeschichte | Datierung
Uranreihen-Datierung
Es gibt mehrere chemische Elemente, die natürlich vorkommende radioaktive Isotope des Urans sind.
Erdgeschichte | Datierung
Spaltspurdatierung
Die Spaltspurdatierung beruht auf dem spontanen radioaktiven Zerfall (fission) von Uran-238 (238U), wobei eine Spur (track) von Defektlinien in der Nähe des Uran-Atoms entsteht.
Erdgeschichte | Datierung
Kalium-Argon Datierung
Mit der in den 19-fünfziger Jahren entwickelten Kalium-Argon-Methode kann man Vulkanasche- und Tuffgesteine datieren.
Werkzeuge | Paläontologie | Datierung
Die Datierung von Fossilien und Artefakten
Nur wenn man das Alter paläontologischer und archäologischer Funde abschätzen kann, läßt sich für die Evolution ein zeitlicher Ablauf rekonstruieren.
Taxonomie | Hominine | Australopithecus
Die Gattung Australopithecus
Australopithecus ist der Gattungsname von mehreren aufrechtgehenden Menschenaffen, die ab dem späten Miozän in Afrika verbreitet waren.
Taxonomie | Stammbaum | Darwin
Charles Darwin und die Abstammung des Menschen
Für seine lange Reise an Bord der »Beagle«, die ihn in fünf Jahren um die Welt führen sollte, packte sich der junge Charles Darwin auch die eben erschienenen »Prinzipien der Geologie von Charles Lyell ein.
Anatomie
Das menschliche Skelett von vorne
Das menschliche Skelett besteht aus gut 212 Knochen (individuell verschieden; üblich angegebene Zahlen liegen zwischen 206 und 214).
Anatomie
Anatomische Terminologie
Die Lage- und Richtungsbezeichnungen dienen in der Anatomie zur Beschreibung der Position und des Verlaufs einzelner Strukturen.
Anatomie | Gehirn
Der menschliche Schädel
Der menschliche Schädel - evolution-mensch.
Anatomie
Das menschliche Skelett von hinten
Das menschliche Skelett von hinten - evolution-mensch.
Taxonomie | Hominine | Feuer | Homo heidelbergensis
Homo heidelbergensis
Der allmähliche Übergang vom Homo erectus über Homo heidelbergensis zum Neandertaler ist durch ungewöhnlich zahlreiche Fossilien sehr gut belegt.
Taxonomie | Hominine
Homo erectus
Als die Paläoanthropologie noch eine junge Wissenschaft war, kannte man nur zwei verschiedene Spezies von frühen Menschen: den Neandertaler und den Homo erectus.
Taxonomie | Hominine
Homo ergaster (H. georgicus)
Die fossilen Überreste dieses Frühmenschen wurden seit 1991 unter Leitung von David Lordkipanidse bei Dmanisi in Georgien ausgegraben.
Taxonomie | Hominine
Homo ergaster
Der Art Homo ergaster - was soviel wie "der Handwerker" bedeutet - werden von vielen Forschern die frühen afrikanischen Fossilien des Homo erectus mit einem Alter von 1,8 bis 1,5 Millionen Jahren zugeordnet.
Hominine
Australopithecus sediba
Australopithecus sediba ist die neueste Art eines Australopithecinen, dessen Überreste auf das Pleistozän mit einem Alter von 1,78 bis 1,95 Jahren datiert wurden [2].
Hominine | Australopithecus
Australopithecus afarensis
Australopithecus afarensis aus dem mittleren und späten Pliozän Äthiopiens, Tansanias und Kenias ist nach Australopithecus anamensis eine der ältesten und primitivsten Arten von Australopithecus.
Hominine | Homo
Kenyanthropus platyops
Meave Leakey und Justus Erus fanden im Jahr 1999 in Lomekwi, an der Westseite des Turkanasees in Kenia die außergewöhnlichen Fossilien eines bis dahin unbekannten Homininen.
Hominine
Australopithecus anamensis
Die ersten Fossilien von Australopithecus anamensis wurden in der Region Kanapoi östlich des Lake Turkana bereits im Jahre 1965 entdeckt.
Physiologie
Das Gehirn in der Evolution des Menschen
Obwohl das Gehirn eines Menschenaffen nicht so verschieden ist, wie dies oft dargestellt wird, gibt es natürlich gewisse Unterschiede in Größe und Form.
Hominine
Australopithecus (Paranthropus) aethiopicus
Mit der Entdeckung von KNM-WT 17000, dem „schwarzen Schädel“, im Jahr 1986 konnte man einen wichtigen Mosaikstein zum Gesamtbild der Australopithecinen hinzufügen.
Hominine
Australopithecus africanus
Australopithecus africanus ist ein ausgestorbener, aufrecht gehender Vormensch aus der Unterfamilie Australopithecinae (innerhalb der Familie Hominidae), der in Süd- und Ostafrika verbreitet war.
Paläontologie | Primaten
Die ersten echten Primaten

Früheste moderne Primaten

Primaten, die bereits große Ähnlichkeit mit heutigen Lemuren, Loris und Koboldmakis haben - die ersten Euprimaten - erscheinen im frühen Eozän in Belgien, Frankreich, England und Wyoming.
Fossil | Australopithecus
LH 4 - Typusexemplar - Australopithecus afarensis
Vielleicht war Louis Leakeys vorgefasste Ansicht über das Wesen des "wahren Menschen" der Grund, warum er den linken unteren Eckzahn eines Homininen nicht erkannte, der 1935 in Laetoli zusammen mit zahlreichen anderen Wirbeltierfossilien aus dem Pliozän gefunden wurde.
Paläoökologie | Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie
Die Erfindung der Landwirtschaft
Ein gutes Beispiel für die Domestikation ist Weizen, die bis heute wichtigste Nutzpflanze der Menschheit.
Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie
Ackerbau und Viehzucht
Die Weisheit der Jäger und Sammler bestand darin, wie es der amerikanische Anthropologe John E.
Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie
Erste Hochkulturen
Während aus der frühesten sumerischen Bilderschrift die Keilschrift entstand, entwickelten die alten Ägypter um 3000 v.
Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie
Die ersten Bauern
Das Einbringen und Lagern von Getreide und anderen Früchten erforderte neue Werkzeuge und Transportgefäße.
Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie
Erste Dörfer und Städte
Dorfähnliche Siedlungen gab es schon in der Altsteinzeit an besonders begünstigten Orten.
Sprache | Nach der Eiszeit | Archäologie
Die ersten Schriften
Drei Erfindungen machten vor allen anderen den Menschen zu dem, was er heute ist: Feuer, Landwirtschaft und Schrift.
Paläoökologie | Nach der Eiszeit | Erdgeschichte
Was ist eine Eiszeit
Eigentlich ist die Erde ein wohltemperierter Planet.
Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie
Bronze, Eisen und Handel
Anders als die althergebrachten Werkstoffe Stein, Holz oder Ton kommen Metalle in reiner Form nur sehr selten vor.
Werkzeuge | Nach der Eiszeit | Eiszeit | Archäologie | Feuer
Megalithen und Metalle
Zu allen Zeiten versuchten Menschen, aus ihrem Leben das Beste zu machen: Sie nutzten das Angebot der Natur nach bestem Wissen aus, und manchmal erweiterten sie dieses Wissen durch zufällige oder scharfsinnige Beobachtungen.
Sprache | Paläoökologie | Gehirn
Die menschliche Sprache - Wie, wann, und warum
Eine lange Leitung zu haben, gilt als wenig schmeichelhaft.
Genetik | Sprache | Wanderungen
Die menschliche Sprache - Die Suche nach dem Ursprung
Mit grausamen Experimenten wollten Menschen immer wieder dem Ursprung der Sprache auf die Spur kommen.
Sprache
Sprache - Informationsaustausch von Gehirn zu Gehirn
Der Cro-Magnon-Mensch war weder stärker als der Neandertaler, noch hatte er ein größeres Gehirn.
Anatomie | Physiologie | Sprache
Anatomie der Sprache
Tonbandaufnahmen aus grauer Vorzeit gibt es leider nicht.
Physiologie | Genetik | Sprache
Die Sprache des Neandertalers
Der Neandertaler lebte in einer sprachlosen Welt - zu dieser Einsicht konnte man zumindest gelangen, wenn man die zahlreichen Analysen seiner Schädelbasis betrachtete, denn die Schädelwölbungen zeigten, dass der Kehlkopf höher im Hals gelegen haben muss, was die Vielfalt seiner Laute erheblich einschränken musste. Beim modernen Menschen sitzt der Kehlkopf tief unten im Hals und ermöglicht uns so ein breites Spektrum von Lauten. Dass die Neandertaler über eine Sprache miteinander kommunizierten, hielten viele Forscher deshalb für wenig wahrscheinlich. Wie aber hätten die frühen Menschen ihr Überleben in der freien Natur ohne das entscheidende Mittel der Kommunikation sichern können?