Wolfgang Züchner


Letzte Meldung:   Ein Festgelage vor 10.000 Jahren   –  Forschungen des Deutschen Archäologischen Instituts liefern neue Erkenntnisse zur Nahrungsproduktion frühneolithischer Jäger und Sammler am Göbekli Tepe in der Türkei....

Wolfgang Züchner (* 23. März 1906 in Dresden; † 25. März 1981 in München) war ein deutscher Klassischer Archäologe.

Er besuchte das Victoria-Gymnasium in Potsdam und begann nach dem Abitur mit dem Studium der Klassischen Archäologe zunächst an der Universität Berlin. Später wechselte er nach Dresden und an die Universität Kiel. Dort promovierte er 1934 bei Eduard Schmidt mit einer Dissertation über Griechische Klappspiegel, für die er ein Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts erhielt. Er arbeitete an Staatlichen Museen in Berlin, bis er 1939 eine Stelle als Assistent am Archäologischen Institut der Universität Leipzig erhielt, die er bis 1946 behielt. Obwohl er in dieser Zeit mit Unterbrechungen Kriegsdienst leistete, konnte er sich 1943 mit einer Schrift über die Agora von Magnesia habilitieren. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, ging er an die Universität Würzburg. Schließlich erhielt er 1953 einen Ruf als ordentlicher Professor und Lehrstuhlinhaber für Klassische Archäologe der Universität Erlangen, den er annahm. Hier wirkte er von Dezember 1953 bis zu seiner Emeritierung am 31. März 1971.

Schriften (Auswahl)

  • Der Berliner Mänadenkrater. de Gruyter, Berlin 1938
  • Griechische Klappspiegel. de Gruyter, Berlin 1942 (zugl. Dissertation, Kiel 1934)

Literatur

Weblinks