BlaueWand / CC BY-SA 4.0

Wolfgang Luppe (* 7. August 1931 in Dessau) ist ein deutscher Papyrologe und Altphilologe.

Luppe studierte Klassische Philologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (bei Werner Peek und Erich Reitzenstein) und wurde 1964 mit einer Dissertation über Fragmente des Komödiendichters Kratinos zum Dr. phil. promoviert. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Altertumswissenschaften. 1990 habilitierte er sich, 1992 wurde er zum Professor für Papyruskunde ernannt.

Luppes Forschungsschwerpunkt liegt auf den griechischen literarischen Papyri. Zahlreiche Aufsätze sind von ihm erschienen, u. a. über die Euripides-Hypothesis, Aufführungen von Tragödien und Komödien, den herkulanischen Philodem-Papyrus, Poseidipp-Epigramme, Diktys-Cretensis-Papyri, über die Mythologie, viele Rezensionen über Oxyrhynchus-Papyri-Bände.

Literatur

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 18. Ausgabe (2001), S. 1962

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