Wohnplatz (Archäologie)


Wohnplatz ist in der Archäologie die Bezeichnung für eine Fundstelle, auf der Spuren einer einmaligen oder wiederholten Wohnnutzung von entweder gar nicht oder nur saisonal sesshaften Trägern von Jäger und Sammler-Kulturen entdeckt wurden. Wohnplatz bezeichnet insbesondere die Plätze paläolithischer oder mesolithischer Kulturen. Den Charakter eines Wohnplatzes können ausnahmsweise auch neolithische oder spätere Plätze besitzen (Wohnplatz von Thüle), bei denen eine zumindest mittelfristig kontinuierliche Nutzung nicht nachweisbar ist. Die Bezeichnung Siedlung ist den Kulturen der sesshaften Ackerbauern vorbehalten. Eine vorzeitliche Siedlung umfasst stets mehrere Plätze, auf denen Gebäude standen.

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