Winfried Held (* 23. April 1964 in Augsburg) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Winfried Held studierte an der Freien Universität Berlin Klassische Archäologie und schloss sein Studium 1991 mit dem Magister ab. Von 1992 bis 1995 war er als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Abteilung Istanbul des Deutschen Archäologischen Institut beschäftigt. An der FU Berlin erfolgte 1995 die Promotion mit einer Arbeit zum Thema Das Heiligtum der Athena in Milet. Anschließend war Held als Inhaber des Reisestipendiums des Deutschen Archäologischen Instituts im Mittelmeerraum unterwegs. 1997 wurde er Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Universität Würzburg, wo er sich 2004 habilitierte. Anschließend war er dort als Oberassistent tätig. 2007/08 war Held Alfred H. Howell Chair in History and Archaeology und damit Visiting Associate Professor an der American University of Beirut. Seit 2008 ist er Professor für Klassische Archäologie an der Philipps-Universität Marburg.

Held forscht vorrangig zur Antiken Architektur, der Archäologie Anatoliens sowie der Archäologie Vorderasiens von achämenidischer bis in parthische Zeit, insbesondere der Architektur der Seleukiden. Er erforscht die attische Kleruchie auf der Insel Imbros und unternimmt innerhalb des Sonderforschungsbereiches 1209 „Die hellenistische Polis als Lebensform“ Surveys in Bybassos und Kastabos auf der karischen Chersones.[1]

Schriften

  • Das Heiligtum der Athena in Milet, von Zabern, Mainz 2000 (Milesische Forschungen, Bd. 2) ISBN 3-8053-2594-0
  • Gergakome. Ein 'altehrwürdiges' Heiligtum im kaiserzeitlichen Karien, Wasmuth, Tübingen 2008 (Istanbuler Forschungen, Bd. 49) ISBN 978-3-8030-1770-3

Weblinks

Belege

  1. Archäologie ohne Ausgrabungen

Diese Artikel könnten dir auch gefallen


Die News der letzten 14 Tage 1 Meldungen

Knochen des Tages
ARA-VP-6-1283
ARA-VP-6-1283

Pliopapio alemui

Elemente: R. LM1 or dm2

Middle Awash , Äthiopien