Wüste Lop Nor


Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Wüste Lop Nor . Für andere Artikel, die den Namen Lop Nor tragen, siehe den See Lop Nor und das Kernwaffentestgelände Lop Nor. Der See Karakoshun trug im 19. und 20. Jahrhundert eine Zeit lang den Namen Lop Nor. Es gibt in Xinjiang außerdem eine Stadt Lop Nor.
Satellitenbild der Wüste Lop Nor, Blickrichtung nach Osten. Links das Gebirge Kuruktagh, rechts die tibetische Hochebene des Astintagh.

Die Wüste Lop Nor[1], auch Lop-Wüste, (chinesisch 罗布沙漠 Luóbù Shāmò, uigurischلوپنوُﺭ چۆلىLopnur Tschöli) ist eine Binnenwüste im Nordwesten von China. Sie liegt im östlichen Teil des Tarimbeckens im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang und hat eine Größe von etwa 47.000 km².[2] Die Wüste Lop Nor reicht im Osten bis zu der Stadt Dunhuang in der Provinz Gansu.

Die Lop Nor ist im Westen als Sandwüste, im Osten als Salzwüste geprägt, der Boden erhitzt sich im Sommer auf bis zu 80 °C. Die Wüste war entlang der Flussläufe zum See Lop Nor seit etwa 2000 v. Chr. besiedelt, wovon große Nekropolen erhalten geblieben sind. Die Seidenstraße führte durch die Wüste, sodass Marco Polo sie in seinen Reiseberichten erwähnte. Wirtschaftliche Bedeutung hat die Wüste heute für den Abbau von Kohle und die Produktion von Pottasche. Seit 1999 besteht in der Wüste Lop Nor ein Schutzgebiet für vom Aussterben bedrohte Wildkamele.

Seit 2006 durchzieht der Highway S 235 die Wüste Lop Nor vom Nordwesten nach Südosten und durchschneidet dabei den früheren See Lop Nor. Er verbindet die Stadt Hami mit der Stadt Ruoquiang.

Sicherheitshinweis

Die Erschließung der Wüste Lop Nor durch Straßen für den Abbau von Rohstoffen führt zur zunehmenden touristischen Erschließung der Wüste. Touristen dürfen sich dabei nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wüste Lop Nor zu den tückischsten Gegenden Asiens gehört. Eine Grundregel besagt, dass der Reisende bereits beim Fortgehen vom sicheren Ort (Beispiele: Zelt, Fahrzeug, Bus, Gebäude) alles, was für ein Überleben der nächsten Tage notwendig ist, am Körper tragen muss. Schon das Vergessen des Trinkwassers, der Ersatzbatterie, der Taschenlampe, des Atemschutzes, der Medikamente oder der Zweitbrille kann gefährlich sein. Die Gefahren liegen nicht nur in den extremen Temperaturen, sondern auch in dem plötzlichen Verlust der Orientierung. Selbst den professionellen Kennern der Wüste Lop Nor Yu Chunshun und Peng Jiamu wurde beides zum Verhängnis. Hinzu kommt das Risiko plötzlicher Sandstürme, die die Sicht, die Orientierung und das Atmen erschweren und Atemschutz notwendig machen. Zur Vorbereitung von Ausflügen in die Wüste Lop Nor ist deshalb eine professionelle Beratung notwendig, die auch nicht an Sprachbarrieren scheitern darf. Im übrigen hat die aufwendige Suche nach Peng Jiamu gezeigt, dass Vermisste in die Wüste Lop Nor nicht in jedem Fall gefunden und gerettet werden.

Lage

Wüste Lop Nor (China)
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Wüste Lop Nor in China

Die Wüste befindet sich in einem Sedimentbecken, das im Pliozän durch eine tektonische Abschiebung von dem Sedimentbecken der Taklamakan getrennt und dabei nach Osten abgesenkt wurde. In dem Grabenbruch zwischen der Taklamakan und der Wüste Lop Nor flossen früher die Flüsse Tarim und Konqi nach Süden, bis sie 1971 bei Tikanlik austrockneten. An ihrem Flussbett verläuft die Straße 218 von Korla nach Qakilik. Die Wüste wird im Westen von dieser Straße begrenzt, im Norden von den Kuruktag-Bergen, im Osten von den Bai-Shan-Bergen und im Süden vom Aqikkol-Tal und den Kumtag-Sanddünen.

Der westliche Teil der Wüste ist eine Sandwüste, der östliche Teil eine Salzwüste mit Yardangs. Diese Salzwüste befindet sich in einer Senke und enthält das Seebecken des seit 1961 oder 1962 ausgetrockneten Salzsees Lop Nor, dessen letzte Position noch an einer ohrähnlichen Spirale erkennbar ist. Im Süden der Wüste liegen die Seebecken der beiden trockengefallenen Süßwasserseen Karakoshun und Taiterma-See.

Bei den oberirdischen Atomwaffentests im nahegelegenen Kernwaffentestgelände Lop Nor ging radioaktiver Niederschlag auf die Wüste nieder. In der Folge berichteten Anhänger der uigurischen Unabhängigkeitsbewegung vom vermehrten Auftreten mysteriöser Krankheitsfälle im Südwesten Xinjiangs. Regierungssprecher bestritten aber, dass es zu Erkrankungen aufgrund erhöhter Radioaktivität gekommen sei.[3]

Zum Schutz der wildlebenden Salzwasserkamele wurde am 16. März 1999 ein Naturreservat eingerichtet.

Etymologie

Der Name Wüste Lop Nor verwendet den Namen Lop Nor, der den inzwischen ausgetrockneten Endsee des Tarim in der Wüste Lop Nor bezeichnet. International gibt es keine einheitliche Schreibung von Wüste Lop Nor. Das in der eigenen Sprache verwendete Wort für Wüste wird dem Namen Lop Nor jeweils zugefügt. Der früher gelegentlich verwendete deutsche Name Lop-Wüste hat sich nicht durchgesetzt.

Der Name Lop Nor kommt aus dem mongolischen Dialekt und heißt Der See, in den viele Wasserquellen zusammenströmen (englisch: The lake converging many water source) oder in anderer Übersetzung Einzugsgebiet für den Zufluss verschiedener Flüsse (englisch: Catchment for the afflux of several rivers[4]). Er wird seit der Yuan-Dynastie verwendet. Das mongolische Wort Nuur heißt See. Vor der Yuan-Dynastie gab es statt des Namens Lop Nor verschiedene andere, die sich auf Auffälligkeiten beziehen: Salzwüste, Pfauensee. Die Han-Annalen gebrauchten die Namensformen P'u-ch'ang Hai (oder Hu), Lou-lan Hai (übersetzt: Loulan See) und Yen-tse (übersetzt: Salzsumpf). In übersetzten chinesischen Texten wird heute auch die Bezeichnung Sea of Death (übersetzt: Meer des Todes) verwendet.

Klima

Klimadiagramm: Mittelwerte der Jahre 1961–1990 in Tikanlik am Westrand der Lop Nor. Die aktuellen Temperaturen weichen davon wegen der ständigen großen Temperaturschwankungen innerhalb von 24 Stunden ab. In der Wüste befindet sich keine Wetterstation. Dort sind die Niederschläge geringer.

In der Wüste Lop Nor herrscht vollarides Klima. Im Sommer betragen die Bodentemperaturen bis zu 80 °C und die Lufttemperaturen durch die vom Boden abgestrahlte Hitze bis zu 41 °C. Im Zelt können 50 °C erreicht werden. Die mittlere Jahrestemperatur liegt zwischen 9 und 11 °C, wobei die Differenz zwischen dem kältesten und dem wärmsten Monat im Jahr etwa 35 °C beträgt. Aufgrund der extremen Trockenheit und Hitze kann im Inneren der Wüste keine Vegetation existieren. Diese Wüste zählt zu den Gebieten, in denen Desertifikation und Anökumene bestehen. Der jährliche Niederschlag beträgt maximal 17,4 mm und die jährliche Verdunstung 2902 mm. Nach Angaben von 1964 fallen vom 1. Dezember bis 28. Februar 5 mm und vom 1. Juni bis zum 31. August ebenfalls 5 mm Niederschlag. Wenn es regnet, verdunsten die Wassertropfen schon in der heißen und trockenen Luft, bevor sie den Boden erreichen. Dieses Phänomen wird in Xinjiang „Teufelsregen“ oder „Regenschirm“ genannt.

Der Sandsturm Kara Buran (schwarzer Buran) lässt sich seit dem 3. Jahrhundert nachweisen. Seine Häufigkeit und Intensität unterlag im Laufe der Jahrhunderte starken Schwankungen. Seit dem Jahr 1000 nahm die Häufigkeit der Sandstürme deutlich zu, sie steigerte sich ab 1500 und in besonderer Weise ab 1850. Im Jahr 2000 wurde im Vergleich zu 1950 die 14fache Anzahl an Sandstürmen registriert[5]; ein Grund dafür ist die zunehmende Desertifikation im Westen und Norden Chinas seit 1949/1950. Die Sandstürme kommen vor allem in den Monaten April bis Oktober (Stand: 2006, früher: vom Februar bis Juli) aus unterschiedlichen Richtungen, oft aus Südosten oder Nordwesten (früher: überwiegend aus Nordosten). Jährlich gibt es 70–80 Tage mit Sandsturm und 200–250 Staubtage (Stand: 2005).[6]

Die Winter sind kalt und mit seltenem Schneefall. Karawanen auf der mittleren Seidenstraße und Expeditionen des 19. und 20. Jahrhunderts nutzten die kalten Monate Dezember und Januar und nahmen Trinkwasser in Form von Eis mit.

Entstehung

In der letzten Eiszeit waren die Taklamakan und die Wüste Lop Nor fast ganz von einem Glazialsee bedeckt. Das lassen Bohrkerne erkennen, die im Jahr 2003 beim Lop Nor Environmental Science Drilling Project in 160–250 Meter Tiefe entnommen wurden. Sie zeigen laut Fang Xiaomin vom Institute of Earth Environment of the Chinese Academie of Sciences, dass der See Lop Nor vor 1,8 bis 2,8 Millionen Jahren ein sehr tiefer und mehr als 20.000 km² großer Süßwassersee gewesen ist, der sich über einen langen Zeitraum mit beständigem Starkregen über das Gebiet der Wüste Lop Nor hinaus bis in das Gebiet der Taklamakan-Wüste hinein erstreckte. In den Bohrkernen wurden 60 Meter lange Ablagerungen von Indigo-Silt in gelber Farbe mit hohem Gips-Anteil gefunden, die bestätigen, dass ein Süßwassersee von großer Tiefe bestanden hat, an dessen Grund Sauerstoff fehlte. Funde von Muscheln in den Bohrkernen zeigen, dass der See auch in späterer Zeit ein Süßwassersee gewesen ist.[7][4]

Die Oberfläche dieses Sees lag etwa 900 Meter über NN; das ist südlich und nördlich der Wüste Lop Nor an steilen und durchschnittlich 20 Meter hohen Seeterrassen zu erkennen, die seinerzeit durch das Seewasser aus der umgebenden Küste herausgeschnitten worden sind und 870 bis 900 Meter über NN liegen.[8]Auch in der Taklamakan finden sich in der Höhe von etwa 1000 m über NN Hinweise auf diesen See.[9]

Vor 1,8 Millionen Jahren entstand im Pliozän in dem östlichen Tarimbecken durch eine tektonische Abschiebung das tiefer gelegene Becken, in dem sich jetzt die Wüste Lop Nor befindet. Dort bildete sich um 780.000 v. Chr. durch neue tektonische Absenkungen am Ende des mittleren Pleistozän das sekundäre Seebecken Lop Nor heraus.

Vor 800.000 Jahren änderte sich das Klima im Tarimbecken; es wurde extrem trocken. Der Glazialsee verkleinerte sich. Nach dem Austrocknen der Taklamakan wurde das Seebecken Lop Nor zum Ziel aller Flüsse des Tarimbeckens, die dort ihre Deltas bildeten, ihre Endseen Lop Nor und Karakoshun mit Wasser versorgten und das in den Flüssen mitgeführte Salz in einer riesigen Salzpfanne ablagerten. Der abflusslose See Lop Nor hat über 20.000 Jahre andauernd in wechselnder Größe und Lage im Lop-Nor-Becken bestanden, wozu das aride bis vollaride Klima beitrug, das sich über einen langen Zeitraum nicht veränderte. Die Flussläufe in den Deltas mäanderten und bildeten dabei Yardangs, die als lang gestreckte Inseln zwischen den verschiedenen Flussläufen stehen blieben.

Geschichte der Besiedlung

Folke Bergmans Landkarte, 1935, mit den hauptsächlichen archäologischen Funden von Sven Hedin, Aurel Stein und der Chinesisch-Schwedischen Expedition 1927–1933
Fund von Aurel Stein in Miran

An den Flussläufen, die zu dem Lop Nor hinführten, entstanden Flussoasen, die vor 4000 Jahren bronzezeitliche Siedlungen ermöglichten, in denen Europide lebten, deren Mumien in den frühbronzezeitlichen Nekropolen Xiaohe und Käwrigul gefunden wurden. Die Gräber in Käwrigul wurden zum Schutz vor Winderosion von fünf bis sieben konzentrischen Ringen eng aneinander gesetzter Stangen umgeben; außerhalb der Ringe standen zahlreiche Reihen senkrechter Stangen, die vom Mittelpunkt des Grabes aus gesehen strahlenförmig in alle Himmelsrichtungen wiesen. Ab 900 v. Chr. entstanden eisenzeitliche Siedlungen mit Gräberfeldern. Nach der Eisenzeit wurden Gräberfelder mit unterirdischen Grüften ausgestattet. Einer dieser Friedhöfe ist 10 Hektar groß und besitzt tiefe unterirdische Grüfte, deren Gewölbe bis zu 30 Meter hoch sind.

Im Nordwesten Chinas begann um 200 v. Chr. eine Periode hoher Temperaturen und starker Niederschläge, die vom dritten bis zum fünften Jahrhundert durch eine Periode anhaltender Trockenheit und Dürre abgelöst wurde.[10] Ab 200 v. Chr. wurden die Flüsse, die ihr Wasser zum Lop Nor hinführten, zu breiten Strömen, die das Wasser des Sees Lop Nor entsalzten, Süßwasser über das Seeufer schwemmten und große Feuchtgebiete schufen, die landwirtschaftlich genutzt werden konnten. Der See Lop Nor war nun von fast unschätzbarer Bedeutung für die Kulturen des Tarimbeckens entlang der Seidenstraße, namentlich für die uigurischen Loplik, die diese Wüste bewohnten und vor allem vom Fischfang lebten.

In Aufzeichnungen aus der Han-Dynastie (206 v. Chr.–200 n. Chr.) wird der See Lop Nor so beschrieben: „P’u-ch’ang Hai (d. h. Lop Nor) bedeckt ein Gebiet von 300 Li (= 150 km) Länge und Breite, das Wasser endet hier, niemals verändert sich seine Höhe.“ Alte chinesische Karten zeigen den Salzsee im Durchmesser von 150 km.

Der Klimawandel führte ab 200 v. Chr. zu Stadtgründungen in Loulan, Miran, Haitou, Yingpan, Merdek und Qakilik. Die Stadt Loulan mit ihrem Königreich Shanshan besaß aufgrund der Lage an der mittleren Seidenstraße eine beherrschende Rolle, bis das Königshaus durch das chinesische Kaiserreich entmachtet wurde, das daraufhin selber die Seidenstraße kontrollierte und sie mit Signaltürmen entlang der Chinesischen Mauer gegen Überfälle der Xiongnu absicherte. Die Stadt Loulan, die an einem Flusslauf lag und als Vorposten der Chinesen eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte, wurde um 330 zusammen mit weiteren Siedlungen am Kum-darja wegen des Wassermangels aufgegeben. Eine Ursache war ein beginnender Klimawechsel, der dazu führte, dass die Flussläufe und Flussoasen austrockneten und dass in Loulan von nun an das Süßwasser fehlte. Es wurde auch vermutet, dass die häufigen Erdbeben den Tarim in eine andere Richtung lenkten. Die mittlere Seidenstraße nördlich des Sees Lop Nor war von nun an unbegehbar, und die Bevölkerung in der Wüste Lop Nor nahm rapide ab.

Nach einem Bericht des Chinesen Li Daoyuan mit Titel Shuijing zhu (2. Teil), der vor dem Jahr 527 n. Chr. entstand, besaß der See drei Zuflüsse: Qiemo (d.h. Tschertschen-Darja oder Qarqan He), Nan (d.h. Tarim) und Zhubin (d.h. Hädik-gol und seine Unterläufe Konqi, Kontsche-darja und Kum-darja). Offenbar führte der See Lop Nor zu diesem Zeitpunkt wieder Wasser. In der späten Qing-Dynastie war der See vom Osten nach Westen 80 oder 90 Li (= 40 km bis 45 km) lang und vom Süden nach Norden 1–2 oder 2–3 Li (= 500 m bis 1 km oder 1 km bis 1,5 km) breit.[11]

In den Jahren 1725 bis 1921 füllte sich das Seebecken Karakoshun im Südwesten der Wüste Lop Nor mit Süßwasser vom Tarim, und der Lop Nor wurde zu einem Salzsumpf. 1921 trocknete der Karakoshun aus, und der Tarim brachte sein Wasser wieder zum Lop Nor.

Die uigurischen Loplik verließen um 1920 die Siedlungen in der Wüste Lop Nor, nachdem eine Pest-Epidemie dort zu zahlreichen Todesfällen geführt hatte. Zum letzten Mal füllte sich der Lop Nor im Jahr 1921; seine Größe wechselte stark, sie war im Jahr 1928 3.100 km², im Jahr 1931 1.500–1.800 km², im Jahr 1950 2.000 km² und im Jahr 1958 5.350 km². Den tiefsten Wasserstand hatte der Lop Nor 1934 in der ohrförmigen Helix, und ein nur wenige Zentimeter hoher Wasserstand bestand zwischen der Helix und der nördlich liegenden Einmündung des Flusses Kum-darja. Sven Hedin befuhr den nördlichen Teil des Sees am 16. Mai 1934[12] Nach seinen Angaben war der See 130 km lang und bis zu 80 km breit. Die Feuchtgebiete am See besaßen eine Größe von 10.000 km².

Seit 1949 wurden im Tarimbecken und im Yanji-Becken zahlreiche Bewässerungsprojekte durchgeführt – später unter der Leitung des 1954 gegründeten Produktions- und Aufbaukorps Xinjiang –, um zugewanderte Han-Chinesen in Xinjiang anzusiedeln. Allein im Bereich des Tarim und seiner Zuflüsse stiegen die bewässerten Ackerflächen von 351.200 ha im Jahr 1949 auf 776.600 ha im Jahr 1994; im gleichen Zeitraum wurden Bewässerungskanäle in der Länge von 1.088 km sowie 206 Staubecken mit einer Gesamtkapazität von 3 Milliarden Kubikmeter Wasser gebaut. Das überschüssige Wasser des Bosten-Sees, das bis 1949 vor allem den Lop Nor gespeist hatte, wurde seit 1949 zur Bewässerung des Yanji-Beckens verwendet. Der Abfluss des Bosten-Sees, der Konqi, erhielt seitdem nur wenig Wasser und konnte den Kontsche-darja und dessen Unterlauf Kum-darja sowie den Unterlauf des Tarim nicht mehr versorgen. Von 1958 bis 1961[13] oder bis 1962[14] sind der Lop Nor und seine Feuchtgebiete vollständig trockengefallen. Das führte zu dem Absterben der Ufervegetation am See Lop Nor und zur Ausbreitung der Dünen.

Aus ökologischen Gründen wurde seit April 2000 mehrmals Wasser aus dem Bosten-See über den Konqi in den Tarim und in den See Lop Nor eingeleitet. Gemäß einem Beschluss des Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang vom Winter 2000–2001 soll Wasser aus dem Fluss Lio durch einen Tunnel unter dem Tian-Shan-Gebirge zu dem Fluss Tarim geleitet werden, damit der See Lop Nor durch Wasser aus dem Ilo neu entstehen kann. Das Projekt trägt den Namen „Wasser vom Norden nach Süden umleiten“.

Die begonnene Erschließung eines Sylvin-Feldes durch die Lop Nur Sylvite Science and Technology Development Co., Ltd und die geplante Erschließung der reichen Vorkommen von Erdöl, Erdgas, Kohle und Mineralien wird zu dem Aufbau einer Infrastruktur in der Wüste mit ersten Straßen und einer Arbeiterstadt führen. Eine Vorarbeit dazu ist die Herausgabe von 49 topographischen Karten der Lop Nor Wüste im Jahr 2007 in dem Maßstab 1:50.000, die die Prospektion der Bodenvorkommen erleichtern soll.[15] Das vorausgehende Kartenwerk der Lop Nor Wüste stammte von Sven Hedin, dessen Central Asia atlas 1966 vom Ethnografischen Museum Stockholm veröffentlicht wurde.[16] Sven Hedin verwertete in diesem Kartenwerk jene Routenaufnahmen, die bei seinen eigenen Expeditionen und bei den Expeditionen von Sir Aurel Stein in den Jahren 1896 bis 1935 entstanden waren.

Flora

Mit dem Austrocknen des Lop Nor und seiner Zuflüsse ist einer der ältesten Seen der Erde mit seiner Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren aus der Wüste Lop Nor verschwunden. Anstelle des Sees ist heute nur noch das wesentlich kleinere Salzsolebecken der Lop Nur Sylvite Science and Technology Development Co. Ltd vorhanden.[17] Immerhin ist die Wüste Lop Nor ein Archiv der Vergangenheit, das Auskunft gibt über die reichhaltige Flora und Fauna der zurückliegenden Jahrtausende und Jahrmillionen. Als der schwedische Geologe Erik Norin die Wüste während der Chinesisch-Schwedischen Expedition erforschte, fand er am Rande des Kuruktagh und mitten in der Wüste Sandsteinschichten mit Fossilien, die im Tournaisium entstanden und älter sind als 345 Millionen Jahre. Unter den Fossilien, die er entdeckte, befanden sich beispielsweise Mollusken mit verschiedenen fossilen Schnecken der Gattungen Euomphalus und Bellerophon.

Die Bohrkerne, die im Jahr 2003 beim Lop Nor Environmental Science Drilling Project aus der Tiefe von 160–250 Metern entnommen wurden, zeigen, dass hier im Mittleren Pleistozän, also vor 781.000 bis 1.806.000 Jahren, bereits Pflanzen wuchsen, deren Nachkommen noch heute in der Wüste Lop Nor vorkommen. Es handelt sich dabei um xerophytische Arten aus den drei Taxa Meerträubel, Gänsefüße und Wermutkraut. Außerdem wachsen in der Wüste noch Baum- und Strauch-Arten, die bereits im Tertiär, also vor über 2,6 Millionen Jahren, in der benachbarten Wüste Gobi vorkamen.[18] Dazu gehören die Tamarisken Tamarix ramosissima, Tamarix hispida, Tamarix taklimakanensis sowie Tamarix hohenackeri und die Pappeln Populus euphratica und Populus pruinosa. Während der Blütezeit im Frühjahr leuchten die Tamarisken in weißen, orangen und violetten Farben. Aus dem Holozän stammt der weiß blühende Strauch Zygophyllum xanthoxylum. Er zählt zu den vergleichsweise jungen Pflanzenarten der Wüste Lop Nor.

Die Halophyten haben sich den Lebensbedingungen in dem Seebecken Lop Nor angepasst. Im Jahr 1985 gab es in der Wüste Lop Nor nur noch 36 Arten von Halophyten, die zu 26 Gattungen und 13 Familien gehören. Im Vergleich zu den Nachforschungen und Berichten der Entdeckungsreisenden sind seit 1876, dem Jahr der ersten Expedition von Nikolai Michailowitsch Prschewalski, zwölf Arten verschwunden. Dazu gehören auch die wasserliebenden Typhaceae, Sauergrasgewächse und Laichkrautgewächse. Die verbliebenen 36 Halophyten verhelfen dem Seebecken Lop Nor im Frühjahr während der Blütezeit zu einem farbigen Erscheinungsbild. Sie bilden die Nahrung für die Tiere, die in der Salzwüste leben. Eine beliebte Futterpflanze der wilden Kamele ist Alhagi pseudalhagi. Diese Camel spurs sind reich an Proteinen und bilden lange Wurzeln, die bis zum Grundwasser reichen. Salzpflanzen wie Scorzonera divaricata besitzen beim Wachstum eine solche Kraft, dass sie auf dem Weg zum Licht selbst die sehr harte Salzkruste durchbrechen. Zu den Salzpflanzen der Wüste Lop Nor gehören unter anderem Apocynum venetum, Poacynum hendersonii, Halocnemum strobilaceum, Schilfrohr, Halostachys caspida und Saussurea salsa.[19]

Oberflächengestalt der Wüste

Seebecken des Lop Nor

Satellitenbild des mittleren Teils des Seebeckens und der Wüste, über die ein Sandsturm hinweggeht. In der Bildmitte sieht man das große Ohr, im Vordergrund die Hänge des Gebirges Kuruk Tag, im Hintergrund die Hänge der Kumtag-Wüste und die Hochebene des Astintag. Blickrichtung ist Süden.

Seit 1961 oder 1962 ist der See Lop Nor mit seinen Zuflüsse Kontsche-darja und Kum-darja trockengefallen. Seitdem tritt sein ausgetrocknetes Seebecken in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Interesses.

Das Seebecken liegt mit 780 m Höhe über NN an der tiefsten Stelle des Tarimbeckens und ist mit 21.000 km² fast so groß wie Hessen. Es misst vom Südosten bis zum Nordwesten 260 km und hat eine maximale Breite von 145 km. Seine biologischen Ablagerungen häuften in den Jahrtausenden eine Schicht von 1,50 m Dicke an, in der Pollen von Wasserpflanzen gefunden wurden, die belegen, dass der Lop Nor in langen Zeiträumen Wasser geführt hat und ein Biotop für Wasserpflanzen gewesen ist.

Die Oberfläche besteht aus angeschwemmtem kalk- und salzhaltigen Boden und ist als Salztonebene von einer harten und teilweise hoch aufgebrochenen Salzkruste bedeckt, die den Nordosten der Salzwüste nahezu unpassierbar macht. Die braune Erdkruste und die steinharte aber dünne weiße Salzkruste sind trügerisch; denn bereits einen halben Meter unter der Oberfläche dehnt sich ein gefährlicher Salzsumpf aus.[20]

John Hare sah 1996 den ausgetrockneten Lop Nor vom Norden aus und beschrieb ihn folgendermaßen:

„Die graue dunstige Oberfläche des Seebetts erstreckte sich bis an den Horizont. Im Osten schien eine Anzahl schwarzer Klumpen – wahrscheinlich kleine Hügel – auf einer Landzunge über den Horizont aufzuragen. Im Westen zitterten noch mehr schwärzliche Objekte, die wie Reiter wirkten in der aufsteigenden warmen Luft, aber abgesehen von diesen leicht ominösen Gebilden war Grau die vorherrschende Farbe. Selbst der blaue Himmel war hinter dem Staub verschwunden, den der heulende Wind jetzt aufwirbelte.“

Das große Ohr

Das große Ohr im Seebecken Lop Nor, Satellitenaufnahme mit Blickrichtung Südosten. Nur ein Teil des ausgetrockneten Seebeckens ist zu sehen.

Auf Satellitenbildern sieht man im Westen des Seebeckens eine Spirale in Form einer menschlichen Ohrmuschel mit konzentrischen Kreisen. Dieses große Ohr (englische Bezeichnungen: Big Ear,[21] Large Ear) war das Ziel eingehender chinesischer Forschungen bis zum Jahr 2008.[22]

Es zeigte sich, dass die Außenlinie des großen Ohrs die Höhenlinie von 780 m über dem Meeresspiegel beschreibt und eine Fläche von 5.350 km² umgibt. Die ringförmigen Salzablagerungen an den Küstenlinien des Lop Nor entstanden nach Xia Xuncheng and Zhao Yuanjie innerhalb von vier bis fünf Jahren während der Austrocknung des Sees und haben diese Spirale geformt. Der Zeitpunkt der Austrocknung ist umstritten. Xia Xuncheng and Zhao Yuanjie nahmen 2005 an, die Ablagerungen im großen Ohr seien in den frühen 1960er Jahren bei der Austrocknung des Lop Nor entstanden. Li Bao Guo1, Ma Li Chun und andere vermuteten 2008 nach ihrer Neuinterpretation der Luftaufnahmen von 1956, dass die Ablagerungen bereits vorher zwischen dem Ende der 1930er und dem Anfang der 1940er Jahre während einer Austrocknung des Lop Nor entstanden seien.

Die Ablagerungen sind so hart, dass sie mit einem Hammer oder mit einer Axt nicht zerschlagen werden können. Der Lop Nor füllte bis zu seiner Austrocknung die Spirale in drei Meter Höhe aus und erstreckte sich außerdem in geringerer Breite und Tiefe nach Norden.

Yardangs

Yardang Landschaft im Yandang Shan Geopark
Yardang im Yandang Shan Geopark

Der Forschungsreisende Sven Hedin hat Yardangs erstmals 1903 in seinem Buch Im Herzen von Asien[23] benannt und beschrieben, nachdem er die Wüste Lop Nor 1902 aufgesucht hatte. Das Wort Yardang (chinesisch 雅丹 Yardan oder Yadan) leitete er von dem uigurischen Wort Yar ab, das mit ‚steiler Hügel‘ oder ‚steiler Wall‘ (engl. ‘steep hill’ oder ‘ridge or steep bank’) übersetzt werden kann. In der Wüste Lop Nor entstanden die Yardangs als lang gestreckte Inseln in den Deltas früherer Flüsse, die zum See Lop Nor hinströmten. Auf der oberen Plattform der Yardangs gibt es oft tote Pappeln, abgestorbene Mollusken und vertrocknetes Schilf. Die Yardangs verlaufen je nach Standort in unterschiedlichen Richtungen, nämlich in der Strömungsrichtung früherer Flüsse. Durch Sandstürme wurden sie zusätzlich in der Richtung der vorherrschenden Stürme abgeschmirgelt. Sie bestehen aus Tonmineral, oft zu Lehm vermischt, bedecken eine Fläche von etwa 3.100 km² und stehen unter Naturschutz.

Xia Xuncheng unterschied 1985[24] in der Wüste Lop Nor folgende Gebiete mit Yardangs:

Eine Yardanggruppe befindet sich westlich und nordwestlich des Seebeckens Lop Nor und umschließt dabei Loulan und das Flussufer des Kum-darja. Xia Xuncheng vermutete 1982, dass die obere Plattform der 5,30 m hohen Yardangs die ursprüngliche Höhe des Seebeckens um das Jahr 1919 anzeige und dass die erodierten Bereiche zwischen den Yardangs bis zum Jahr 1959 durch die Strömung des zufließenden Wassers im See Lop Nor und durch Regenstürme eingetieft worden seien. Nach dem Austrocknen des Sees seien die Yardangs zusätzlich durch die vorherrschenden nordöstlichen Sandstürme stromlinienförmig abgeschliffen. Die nordwestlich des Sees Lop Nor gelegenen Yardangs empfand John Hare 1996 als „ein beängstigendes Gewirr zehn Meter hoher, seltsamer und wunderbarer erodierter Felsformen“.[25]

Die Yardanggruppe in Bailongdui (chinesisch 白龙堆 bái lóng duī) liegt nordöstlich des Seebeckens Lop Nor. Sie hat eine Größe von 1.600 km² und ist vom Norden zum Süden 80 km lang und vom Westen zum Osten 20 km breit. Die Yardangs sind gewöhnlich zehn bis zwanzig Meter hoch und zweihundert bis fünfhundert Meter lang. Die meisten von ihnen sind mit einer dicken Salzkruste bedeckt und glänzen silbern im Sonnenlicht. Aus der Ferne sehen sie nach Meinung der Chinesen aus wie weiße Drachen, die den Zugang zu Loulan als Wächter der Seidenstraße überwachen.

Die Yardanggruppe im Aqip-Tal liegt in vier Bereichen des früheren Flusses Aqip, des Unterlaufes vom Fluss Shule im Osten der Wüste Lop Nor.

Der Yandang Shan Geopark ( 雅丹国家地质公园 , Yardang National Park, Sanlongsha Yardang Geopark mit den Koordinaten 40°31'11"N 93°4'1"E) in der Provinz Gansu nahe der Ostgrenze von Xinjiang ist 85 km vom West Yumen Pass und 180 km nordwestlich von der Stadt Dunhuang entfernt und wird in China „Stadt des Teufels“ oder „Geisterstadt“ genannt. Es handelt sich um zwei nahe beieinander liegende Yardanggruppen, die sich etwa 25 km von Osten nach Westen und jeweils etwa 8 km von Norden nach Süden erstrecken. Die Yardangs bestehen aus leuchtend gelbem bis braunem Sandstein und erheben sich aus der flachen schwarzen Wüste. Sie haben zuweilen eine Länge von Tausenden Metern, besitzen eine Breite von einigen Dutzend Metern und sind einige Hundert Meter von ihren Nachbarn durch den schwarzen Kieselboden getrennt, auf dem keine Pflanzen wachsen. Bei Sturm entstehen unheimliche Geräusche; bei Einbruch der Dunkelheit erzeugt der Wind ein schauderhaftes Geheule, so als ob Tausende Raubtiere herumspuken. Professor Li Daqing sagte im Jahr 2001, der Sanlongsha Yardang Geopark habe sich vor 700.000 bis 300.000 Jahren herausgebildet und besitze eine Größe von etwa 400 km². Hier wurden die chinesischen Spielfilme Hero und The Touch aufgenommen. Der Sanlongsha Yardang Geopark ist ein chinesischer Nationalpark. Er darf nicht mit Privatfahrzeugen befahren werden; im Eintrittsgeld ist aber die Fahrt mit einem Wagen der Parkverwaltung enthalten. Der Park ist mit Touristenbussen auf einer Straße von Dunhuang aus erreichbar; seine Infrastruktur wurde im Jahr 2001 fertiggestellt. Das Informationszentrum am Eingang des Parks hat ein Museum, einen Laden, ein Restaurant, Toiletten und Wohnungen für die Angestellten.

Der mythische Name „Drachenstadt“[26] (chinesisch 龙城 lóng chéng) bezeichnet ein Gebiet mit Yardangs, das sich geografisch nicht genau zuordnen lässt. Xia Xuncheng bezog den Namen „Drachenstadt“ 1985 auf die Yardanggruppe in Bailongdui. Die Yardangs sind unterschiedlich in der Höhe, Länge, Breite und Gestalt. Ihr Aussehen weckt bei Chinesen Assoziationen an eine Stadt mit Häusern, Türmen, Festungen, Booten, Tieren und Menschen. Während eines Sturmes hört man Windgeräusche, die an Geräusche einer Stadt erinnern: etwa an Hundegebell, Vogelgesang, Glockengeläut, Lachen und Kindergeschrei.

In einem alten chinesischen Text, dem Klassiker der Gewässer, findet sich eine ätiologische Sage, die die Entstehung der „Drachenstadt“ mit ihren Yardangs zu ergründen versucht:

„Die Drachenstadt ist die Residenz des Giang Lai. Er beherrscht ein großes Königreich der Barbaren. Eines Tages stiegen die Wasser des Lop Nor und überfluteten die Hauptstadt dieses Königreiches. Die Fundamente der Stadt sind noch erhalten. Sie sind sehr ausgedehnt. Wenn man bei Sonnenaufgang am Westtor aufbricht, gelangt man erst bei Sonnenuntergang zum Osttor. Unter dem steilen Abhang der Stadt hatte man einen Kanal angelegt. Darüber hat der ständig wehende Wind Sand aufgetürmt, der allmählich die Form eines Drachen annahm, der nach Westen über den See blickt. Daher kommt der Name Drachenstadt. Das Gebiet ihrer Herrscher dehnt sich tausend Meilen weit aus. Es besteht ganz und gar aus Salz in hartem, festem Zustand. Die hindurchziehenden Reisenden breiten Filze aus für ihre Tiere, dass sie darauf liegen können. Wenn man in dem Boden gräbt, stößt man auf Salzblöcke, so groß wie Kopfkissen, die regelmäßig aufeinandergestapelt sind. In dieser Gegend ist die Luft dunstig wie aufsteigender Nebel oder wie schnell dahinziehendes Gewölk, sodass man nur selten die Sonne oder die Sterne sieht. Es gibt dort nur wenige Tiere, aber viele Dämonen und geisterhafte Wesen.“[27]

Schicksale in der Wüste

Yu Chunshun

Der Chinese Yu Chunshun aus Shanghai plante, ganz China alleine zu Fuß zu durchqueren. In den Jahren 1988 bis 1996 schaffte er in 72 Expeditionen insgesamt 42.000 km.

Im Juni 1996 wollte er in drei Tagen eine Strecke von 97 Kilometern durch das ausgetrocknete Seebecken Lop Nor zurücklegen. Ortskundige warnten ihn, dass sich der Boden der Lop Nor Wüste im Monat Juni bis zu 75 Grad Celsius aufheizen könnte, aber Yu Chunshun ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen.

Das chinesische Fernsehen sollte ihn bei seiner Wüstendurchquerung filmen. Das Fernsehteam fuhr die ausgewählte Wanderroute ab und deponierte alle sieben Kilometer Trinkwasser und Proviant. Am Morgen des 11. Juni 1996 ging Yu Chunshun los, aber da der 11. Juni ein besonders heißer Tag war, folgte ihm das Fernsehteam im Geländewagen voller Sorge um seine Gesundheit. Aber Yu Chunshun ließ sich von ihm nicht aufhalten und lief weiter, um seinen vorgesehenen Übernachtungsplatz am Abend zu erreichen.

Am 13. Juni kam er nicht zu dem Treffpunkt Qian Jin Qiao. Eine großräumige Suche nach ihm war in den nächsten Tagen erfolglos. Am 18. Juni fand ihn die Besatzung des Suchhubschraubers abseits von seinem ersten Übernachtungsplatz. Yu Chunshun war unbekleidet in seinem Zelt gestorben. Er hatte den Übernachtungsplatz mit Trinkwasser und Proviant nicht gefunden, obgleich er nur zwei Kilometer davon entfernt war. Wu, der Leiter des Rettungsteams, sagte, Yu Chunshun sei an einer Stelle, wo er nach Süden gehen musste, nach Westen abgewichen. Die Ärzte nannten als Todesursache zu große Temperaturschwankungen, die selbst Steine zum Bersten bringen. Am Fundort des Leichnams[28] befindet sich seitdem ein Denkmal[29] mit den Papierblumen seiner Freunde.[30]

Peng Jiamu

Der Chinese Peng Jiamu (1925–1980) war ausgebildeter Chemiker und Geologe und arbeitete als Vizepräsident des Instituts für Umweltschutz in Xinjiang. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften bat ihn, die Leitung von drei wissenschaftlichen Expeditionen[31] zu übernehmen, die die Wüste Lop Nor in den Jahren 1980 und 1981 erforschen sollten. Zu den Wissenschaftlern der Expeditionen gehörten Chemiker, Geologen, Biologen und Archäologen. Die erste Expedition begann im Mai 1980. Im Juni erreichten die Wissenschaftler die Sanddünen des Kum Tagh im Süden der Wüste Lop Nor. Bei der Fahrt dorthin war das Trinkwasser verloren gegangen.

Am Morgen des 17. Juni verließen die Wissenschaftler den Zeltplatz, um Wasser zu suchen, während Peng Jiamu mit einem Telegramm Rettungskräfte anforderte und sich selber mit einer Wasserflasche und zwei Fotoapparaten auf den Weg machte. Als die Wissenschaftler zum Zeltplatz zurückkehrten, fanden sie einen Zettel vor, den Peng Jiamu mit den Worten beschrieben hatte: „Ich gehe in Richtung Osten zu Quellen, Peng, am 17. Juni 10.30 Uhr.“ Sie vermuteten deshalb, dass Peng Jiamu die Quelle aufsuchen wollte, die auf ihrer Landkarte eingetragen war. Die Zeit verging, aber Peng Jiamu kehrte nicht zum Zeltplatz zurück.

Hunderte Soldaten mit Flugzeugen und Hubschraubern und sechs Polizisten mit Polizeihunden durchsuchten daraufhin die weite Umgebung, aber sie fanden nur einige Fußabdrücke, die Peng Jiamu hinterlassen hatte. Drei weitere große Suchaktionen blieben ohne Ergebnis.

Im Winter 2004/2005 fand der Wissenschaftler Dong Zhiguo bei einer Expedition der Stadt Dunhuang etwa 50 km vom damaligen Zeltplatz entfernt einen mumifizierten Körper. Er ließ ihn gemäß den geltenden Bestimmungen unberührt zurück, um ihn im Frühling von Fachleuten untersuchen zu lassen. Ein Forscherteam suchte am 11. April 2005 den Fundort auf, um festzustellen, ob es sich um die Mumie von Peng Jiamu handeln könnte. Die Mitglieder des Teams fanden aber bei der Mumie weder Kleidungsstücke und Schuhe noch die Wasserflasche und die Kameras, die Peng Jiamu bei sich getragen hatte, und überführten die Mumie zum Stadtmuseum von Dunhuang. Die wissenschaftliche Zuordnung dieser Mumie zu Peng Jiamu ist im Frühjahr 2006 mit einer DNA-Analyse nicht gelungen.[32]

Erforschung der Wüste

Frühe Berichte

Marco Polo in China (Abbildung aus Il Milione, 1298–1299)
Auf dieser um 1706 herausgegebenen Asienkarte von Daniel de La Feuille trägt die Wüste Lop Nor den Namen Desert de Lop.

Der chinesische Pilger Faxian reiste im 4. Jahrhundert von China nach Indien und beschrieb die Wüste Lop Nor so:

„In ihr gibt es viele Dämonen und heiße Winde. Diejenigen, die ihnen begegnen, sterben bis auf den letzten Mann. Es gibt weder Vögel noch sonstige Tiere. Wenn man sich umsieht, so weit das Auge reicht, um den Weg zu finden, so gibt es keine Hinweise, außer den verrottenden Knochen der Toten, welche den Weg angeben.“

Die Wüste Lop Nor wurde von Marco Polo, der 1274 die Stadt Lop besuchte, so beschrieben:

„Eine höchst merkwürdige Sache wird von dieser Wüste berichtet. Wenn von einer Reisegesellschaft, die nachts unterwegs ist, ein Mann zurückbleibt oder einschläft und dann versucht, seine Leute wieder zu erreichen, so hört er Geisterstimmen, die ihn beim Namen rufen. Im Glauben, dass es seine Kameraden sind, wird er in die Irre geführt, sodass er die Karawane niemals wieder findet und elend zugrunde geht. Auch das Getrappel großer Reiterscharen hört ein verirrter Reisender manchmal abseits vom Wege. Das hält er dann für das Geräusch seiner Gefährten; er folgt dem Klang, und erst bei Tagesanbruch merkt er, dass er genarrt wurde. Daher ist es üblich, dass sich die Reisenden auf dieser Strecke dicht beisammenhalten. Auch haben alle Tiere große Glocken um den Hals, damit sie sich nicht so leicht verirren können. Nur auf diese Weise kann man die Große Wüste durchqueren.“[33]

Marco Polo nannte die Wüste Lop Nor seinerzeit Lop-Wüste. Giacomo Gastaldi hat sie 1561 als Diserto de Lop in seine gemalte Karte von Asien im Dogenpalast von Venedig eingetragen. Der schwedische Artillerieleutnant Renat gab 1733 eine Karte Zentralasiens heraus, in die er den See Lop Nor unter dem Namen Läp eingetragen hatte. Der Niederländer Daniel de La Feuille veröffentlichte um 1706 eine Karte von Asien und bezeichnete die Wüste Lop Nor als Desert de Lop.

Wissenschaftliche Forschungen

Geschnitzter Holzbalken, Loulan, 3.–4. Jahrhundert. Die Blätter- und Blumenmuster zeigen westliche Einflüsse aus Hellenismus, Syrien, Iran und Gandhara.

1928–1935 erforschte die Chinesisch-Schwedische Expedition, geleitet von Sven Hedin, die Wüste Lop Nor in umfassender Weise. Folke Bergman veröffentlichte die archäologischen Ergebnisse in seinem englischsprachigen Buch Archaeological Researches in Sinkiang. Especially the Lop-Nor Region,[34] das auch Karten von den zahlreichen Fundstellen enthält.

Als dieses Buch Jahrzehnte nach der Veröffentlichung in die chinesische Sprache übersetzt worden war, führten chinesische Archäologen am Ende des 20. Jahrhunderts zahlreiche Grabungen an jenen Fundorten durch, die während der chinesisch-schwedischen Expedition entdeckt und von Folke Bergman dokumentiert worden waren. Bei den Grabungen legten sie bronzezeitliche und eisenzeitliche Friedhöfe frei, deren Särge bis zu 4000 Jahre alte Mumien bargen. Dabei bestätigte sich die Vermutung Sven Hedins, dass das östliche Tarimbecken vor über 4000 Jahren von Europiden, den späteren Tocharern, besiedelt worden war. Die 2004 fertiggestellte Grabung auf Folke Bergmans frühbronzezeitliche Nekropole Xiaohe[35] am „Schmalen Fluss“ (auch: Small River, Xiaohe, Qum-köl) gehörte in China zu den „Top Ten der archäologischen Funde 2004“. Da es in der Wüste Lop Nor ständig zu Raubgrabungen kommt und das nicht verhindert werden kann, beschloss die chinesische Regierung, ab 2006 die von Folke Bergman beschriebenen über 80 Fundstätten zu ergraben, zu sichern und zu dokumentieren.

Sven Hedin und Folke Bergman fanden Ruinen von Signaltürmen, die an der Chinesischen Mauer gestanden hatten, und konnten so die Forschungen von Sir Aurel Stein weiterführen und den ursprünglichen Lauf der Mittleren Seidenstraße in der Wüste Lop Nor rekonstruieren. Als in China um 1980 das Interesse an der Chinesischen Mauer erwachte, entdeckten die chinesischen Wissenschaftler in dem Buch von Folke Bergman zu ihrem Erstaunen, dass der Verlauf der Chinesischen Mauer bereits 50 Jahre zuvor von der chinesisch-schwedischen Expedition erforscht worden war und dass die Mauer einst bis zur Westgrenze von Xinjiang gereicht hatte.

Archäologische Fundstätten

Städte

Loulan

Seidenfragment aus Loulan

Sven Hedin entdeckte im Jahr 1901 die Ruinen der 340 x 310 m großen, von einer Mauer umgebenen ehemaligen Königsstadt und späteren chinesischen Garnisonsstadt Loulan. Er fand Reste von dem Ziegelgebäude des chinesischen Militärkommandanten, ferner einen Signalturm der Chinesischen Mauer an der Seidenstraße und 19 aus Pappelholz gebaute Wohnhäuser. Außerdem legte er bei archäologischen Grabungen ein Holzrad frei, das von einem pferdegezogenen Karren (Araba genannt) stammte, und 276 Schriftdokumente aus Holz, Papier und Seide, die in den Jahren 252 bis 310 angefertigt worden sind und Aufschluss gaben über die Geschichte der Stadt. Sir Aurel Stein nahm im Jahr 1906 ebenfalls Grabungen vor. Nach 1980 begannen schließlich auch chinesische Archäologen mit Ausgrabungen.

Die Stadt Loulan wurde erstmals 176 v. Chr. in einem Brief des Xiongnu-Herrschers an den Kaiser der Han-Dynastie Wendi erwähnt. Ein Bericht aus dem Jahr 126 v. Chr. über Loulan stammt von dem chinesischen Diplomaten Zhang Qian, der die Seidenstraße von 139 bis 123 v. Chr. im Auftrag des chinesischen Kaisers Han Wudi erkundete. Er berichtete von einer Stadt mit etwa 14.000 Einwohnern und schrieb: Die Gebiete von Loulan und Gushi haben eine umwallte Stadt und umwallte Vororte; sie liegen am Salzsumpf.

Loulan wurde um 330 verlassen. Die Ursache war ein Klimawechsel, der dazu führte, dass die Flussläufe und Flussoasen austrockneten und dass von nun an das Süßwasser in Loulan fehlte. Es wird auch vermutet, dass die häufigen Erdbeben den Tarim in eine andere Richtung gelenkt haben.

Christoph Baumer fand 1994 etwa 5 km südlich der Stadt einen großen ehemaligen Obstgarten. Er schreibt: „Vor uns stehen mehr als 20 lange Reihen verdorrter Obstbäume, die aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. stammen müssen. Wahrscheinlich handelt es sich um Aprikosenbäume.“[36]

Miran

Sven Hedin entdeckte im Jahr 1900 die im Süden der Wüste Lop Nor gelegene Ruinenstadt Miran. Sir Aurel Stein nahm dort 1907 und 1914 Grabungen vor. Chinesische Archäologen begannen nach 1950 weitere Ausgrabungen. Miran ist im 3. Jahrhundert wahrscheinlich ein Außenposten des Reichs Shanshan mit buddhistischen Klosteranlagen, Wandmalereien und Stupas gewesen. Im 8. Jahrhundert war Miran eine tibetische Garnisonsstadt mit entsprechenden Befestigungsanlagen. Möglicherweise war Miran derjenige Ort, der in den Han-Annalen Yixun genannt wurde.

Nekropolen

An den Unterläufen des Konqi befinden sich zahlreiche archäologische Fundstätten von Grabanlagen und Nekropolen. Die Ausgrabungen lassen darauf schließen, dass die Flussufer um 1800 v. Chr. und von 202 v. Chr. bis zum Jahr 420 besiedelt waren. Bestattungen wurden in der Nekropole Käwrigul um 1800 v. Chr. und in der Nekropole Yingpan in der Zeit von 220 bis 420 vorgenommen. Am Schmalen Fluss liegt die große Nekropole Xiaohe, die vor 4000 Jahren angelegt wurde. Siedlungen aus der damaligen Zeit wurden bei dieser Nekropole noch nicht gefunden.

Käwrigul

Christoph Baumer in Käwrigul

Die Nekropole Käwrigul (chinesisch 古墓沟 Gumugou) liegt zirka 70 km westlich vom ausgetrockneten See Lop Nor neben dem Unterlauf des Konqi auf einer kleinen Düne. Das Gräberfeld wird in die Zeit um 1800 v. Chr. datiert. Seine Größe beträgt 1500 km². 1979 wurden auf ihm 42 Gräber ausgegraben, die sich im Blick auf die Oberflächenmerkmale, Funde und Grabsitten in zwei Gruppen unterteilen. Die erste Gruppe bestand aus 36 flach in den Sand eingesenkten Schachtgräbern. Neben einigen Gruppengräbern für zwei bis drei Männer gab es überwiegend Einzelgräber, in denen Männer, Frauen und 13 Kinder jeweils in gestreckter Rückenlage beigesetzt waren, den Kopf im Osten, die Füße im Westen.

Die zweite Gruppe bestand aus sechs Einzelgräbern, in denen Männer begraben waren, die ebenfalls auf dem Rücken lagen, den Kopf im Osten, die Füße im Westen. Um jedes dieser Gräber standen sieben eng gestellte Pfostenkreise, die von einem breiten Ring vieler weiterer Pfosten umgeben waren, die strahlenförmig nach außen hin aufgestellt waren. Wegen der extremen Aridität und wegen des hohen Salzgehaltes des Bodens wurden in Käwrigul zwei vollständige Mumien in bestem Erhaltungszustand gefunden. Eine davon ist die Schönheit von Loulan, die im Museum von Ürümqi gezeigt wird.[37]

Chinesische Mauer

Folke Bergmans Landkarte des östlichen Xinjiang, 1939, mit prähistorischen Fundstätten und den Routen der Seidenstraße

Die mittlere Seidenstraße verlief von Dunhuang über Yumenguan auf einer noch nicht genau geklärten Trasse durch die Wüste Lop Nor. Sie überquerte das verkrustete Seebecken nördlich des Sees Lop Nor und wurde dabei von den Soldaten auf den Festungen L.J., Tuken und L.E. überwacht, bevor die Seidenstraße die Stadt Loulan (LA, d.h. Loulan station) erreichte. Von Loulan aus führte sie am Nordufer des damals südlicher verlaufenden Unterlaufes des Konqi an der Stadt Yingpan und an 10 Signaltürmen entlang zur Stadt Korla. Dieser mittlere Abschnitt der Seidenstraße wurde von 120 v. Chr. bis zum Jahr 330 vorwiegend im Winter benutzt, weil die Karawanen bei Frost Wasservorräte in Form von Eisblöcken transportieren konnten.

Seit der Han-Dynastie (202 v. Chr.–220 n. Chr.) sorgten Signaltürme als Wachttürme für die Orientierung und Sicherheit der Reisenden an der mittleren Seidenstraße. Ruinen von Signaltürmen der Chinesischen Mauer an der Seidenstraße wurden in der Wüste Lop Nor an den folgenden Orten gefunden: in Miran; 45 km südlich von Loulan (Bezeichnung der Festung: LK); 20 km nordöstlich von Merdek beim „Schmalen Fluss“; am Nord- und Nordwestrand des Sees Lop Nor (Bezeichnungen der Festungen: L.J., Tuken, L.F., L.E. und LA, d.h. Loulan); in Yingpan und von da aus nach Westen am nördlichen Ufer des Kum Darya und des Konche Darya in dichten Abständen bis zu den Städten Korla und Charchi.

Von dem 2. Jahrhundert an wurde die nördliche Seidenstraße zur Alternative für die mittlere Seidenstraße. Sie mied die gefürchtete Wüste Lop Nor, indem sie vor Dunhuang in nordwestlicher Richtung nach Turfan hinführte. In Kaxgar mündete sie in die südliche Seidenstraße. Nach dem Austrocknen des Sees Lop Nor wurde von 330 an nur die südliche Seidenstraße benutzt; sie führte von Dunhuang südlich am See Lop Nor vorbei und dann von Miran nach Qakilik; diese Streckenführung benutzte Marco Polo.

Außerdem bestand eine Verbindungsstraße von Miran nach Loulan, die die mittlere und die südliche Seidenstraße verband. An dieser Straße stand 45 km südlich von Loulan die Festung LK mit den westlich davon gelegenen Siedlungen LL, LM und LR. Nördlich von LK durchlief diese Straße ein Gebiet mit Yardangs. Eine weitere Straße führte möglicherweise von Miran oder Qakilik an der Festung Merdek vorbei zu dem „Schmalen Fluss“, der von einem Signalturm überwacht wurde. Von dort aus mündete diese Straße in die mittlere Seidenstraße, die am Fluss Kum Darya entlangging.[38]

Wirtschaftliche und verkehrsmäßige Erschließung der Bodenschätze

Satellitenbild, 12. Oktober 2009: Anlage zur Herstellung von 1,2 Millionen Tonnen Pottasche-Dünger jährlich. Links Seeablagerungen in der Gestalt einer Ohrmuschel; rechts oben das Delta des Tarim.

Im Seebecken Lop Nor befindet sich eine sedimentäre Salzlagerstätte von sylvinitischem Kalisalz für die Herstellung von Pottasche. Sie enthält das größte Vorkommen von Sylvin in China und verfügt nachweislich über 240 Millionen Tonnen Kaliumchlorid[39] und hat insgesamt geschätzte Reserven von 500 Millionen Tonnen Kalisalz. Die bestätigten Vorkommen befinden sich in einem Gebiet, das sich 60,5 km von Nord nach Süd und 32,5 km von Ost nach West mit einer Gesamtfläche von 1.710 km² erstreckt.

Die Erschließung eines Kaliumchlorid-Feldes durch die Lop Nur Sylvite Science and Technology Development Co. Ltd auf einer Fläche von 21,6 km² und der Bau der Pilotanlage wurden bis 2003 fertiggestellt. Ein Kaliumchloridwerk konnte bereits in seiner Testphase rund 1.000 Tonnen hochwertigen Kaliumsulfats erzeugen. Bis Ende 2003 belief sich der Ausstoß auf 5.000 Tonnen Kaliumsulfat. Die Pilotanlage wurde bis Dezember 2008 nach Süden hin zur jährlichen Herstellung von 1,2 Millionen Tonnen Pottasche-Dünger vergrößert. Das 10 × 21 km große Werk soll bis zum Jahr 2014 auf eine fast dreifache Größe erweitert werden, damit dann jährlich insgesamt 3 Millionen Tonnen Pottasche-Dünger hergestellt werden können.[40] Der Jahresverbrauch an Dünger betrug 1999 in China 36,7 Millionen Tonnen. Im Jahr 2009 wurden noch 4 Millionen Tonnen Pottasche-Dünger von China importiert.

Das benötigte Wasser wird vom Norden durch miteinander verbundene offene Kanäle zum Kaliumchloridwerk herangeführt. Neben den Kanälen stehen in bestimmten Abständen Pumpstationen, die das Grundwasser in die Kanäle einspeisen.

Das technische Verfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem deutschen Professor i. R. für Anorganische und Anorganisch-technische Chemie Hans-Heinz Emons entwickelt.[41]

Seit 2006 gibt es den Highway S 235, der die Stadt Hami im Nordwesten der Wüste Lop Nor mit der Stadt Ruoquiang im Südosten der Wüste verbindet. Die Straße S 235 kommt von dem G 30 Lianhuo Expy, berührt das Werksgelände, durchschneidet den ausgetrockneten See Lop Nor und führt zu der G 315. Zuvor dauerte die 320 km lange Wüstenfahrt von Hami zum Werkgelände je Strecke 11 Stunden. Im Juni 2009 begann zusätzlich der Bau einer 360 Kilometer langen Eisenbahnstrecke von Hami zum Werksgelände. Wenn der Eisenbahnverkehr beginnt, wird es einfacher sein, Lop Nors Pottasche-Salz zu transportieren sagte Wang Huisheng, der Präsident des State Development and Investment Corp, im Juni 2009. Die Eisenbahnstrecke berührt auch eine Lagerstätte von 23 Milliarden Tonnen Kohle und wird den Transport von Kohle zum riesigen Kohlekraftwerk in Hami ermöglichen.[42]

Der Bau von Werken, die jährlich 80.000 Tonnen Natriumchlorat und 100.000 Tonnen Natriumhydroxid herstellen sollen, war 2003 in Planung.

Im Juli 2005 entdeckte Prof. Dr. Li Zhenyu aus Wuhan am Südrand der Wüste Lop Nor an den nördlichen Ausläufern der Altun Mountains einen unterirdischen Grundwassersee, der über 10 km lang und etwa 4 km breit ist.[43] Bereits im Frühjahr 2003 waren Grundwasservorräte im Osten der Wüste Lop Nor gefunden worden.[44]

Im Seebecken Lop Nor befinden sich zusätzliche Lagerstätten von Erdöl, Erdgas, Kohle, Eisen, Kupfer und Gold. Die Erschließung dieser Lagerstätten ist seit 2003 vorgesehen.

Schutzgebiet für wilde Kamele

Einordnung der wilden Trampeltiere als vom Aussterben bedroht (critically endangered, CR) in der Roten Liste gefährdeter Arten

Nikolai Michailowitsch Prschewalski traf im Jahre 1876 südlich des Karakoshun auf Wildkamele. Es gelang ihm zwar nicht, eines von ihnen zu erlegen; dennoch gelangten drei präparierte Kamelfelle in seinen Besitz. Nachdem er ein hohes Kopfgeld auf die Tiere ausgesetzt hatte, wurden ihm von einheimischen Jägern drei Wochen später diese drei Felle gebracht und verkauft. Die sehr seltenen und scheuen Wildkamele waren seit Marco Polos Zeiten unbekannt. Daher gehörten diese drei Felle am Ende der großen Zentralasienexpedition zu den wichtigsten Exponaten in seiner Sammlung. Sven Hedin fand 1901 am Kum-darja in der Nähe von Lop Nor ebenfalls Wildkamele. Im Jahr 1927 erforschte der russische Wissenschaftler A. D. Simukov die Verbreitung und Lebensweise dieser wildlebenden Salzwasserkamele Camelus ferus ferus, die Salzwasser trinken können und optimal an den See Lop Nor angepasst sind.

Nach offiziellen Schätzungen aus dem Jahr 2001 leben in China etwa 600 dieser Salzwasserkamele und in der mongolischen Wüste Gobi, in der das Schutzgebiet Southern Altay Gobi Nature Reserve (auch: Great Gobi Reserve A) besteht, weitere 300 Salzwasserkamele. In Gefangenschaft werden – soweit bekannt – in China und der Mongolei 15 Salzwasserkamele gehalten.

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN werden die wilden Trampeltiere (Salzwasserkamele) seit 2002 als vom Aussterben bedroht (critically endangered) bezeichnet. Man rechnet mit einem Rückgang der Population in der Mongolei und entsprechend auch in China bis zum Jahr 2033 (in der dritten Generation nach dem Jahr 1985) um 84 %. Die mongolische Subpopulation hat sich in den Jahren 1984 bis 2006 von 650 Tieren auf 350 Tiere verringert, der chinesische Bestand schrumpfte in den Jahren vor 2006 jährlich um etwa 20 Tiere, die von Jägern oder Minenlegern getötet wurden.

In den Jahren 1980–1981 bereiste die Forschungsgruppe der Chinesischen Akademie der Wissenschaften die Wüste Lop Nor und erstellte eine Karte über das Verbreitungsgebiet der Salzwasserkamele.[45] John Hare überprüfte den Bestand der Salzwasserkamele zunächst im Jahr 1992 in der Gashun Gobi Wüste und später in den Jahren 1995–1999 in der Wüste Lop Nor. 1997 wurde er einer der Gründer der Wild Camel Protection Foundation, die sich für den Schutz der letzten lebenden Salzwasserkamele einsetzt.

Die Wild Camel Protection Foundation plante gemeinsam mit der chinesischen Regierung ein großflächiges Schutzgebiet für diese Tiere, das finanziell von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen United Nations Environment Programme (UNEP) unterstützt wird. Am 18. März 1999 wurde dieses Schutzgebiet vom chinesischen Staatlichen Amt für Umweltschutz (SEPA) mit dem Namen „Xinjiang Lop Nur Nature Sanctuary of China“ (auch: Xinjiang Lop Nur Wild Camel National Nature Reserve) eingerichtet. Im Jahr 2003 wurde es ein National Nature Reserve mit dem neuen Namen Lop Nur Nature Reserve und dem SEPA unterstellt. Es hat die Größe von 107.768 km² und umschließt sowohl das Seebecken Lop Nor als auch das chinesische Kernwaffentestgelände Lop Nor. Seine Grenzen berühren drei weitere Schutzgebiete: Arjin Shan Reserve (15000 km²), Annanba Protected Area (3960 km²) und Wanyaodong (333 km²). Andere Quellen sprechen vom Arjin Shan Lop Nur Nature Reserve in der Größe von 65000 km².

2001 wurden von den 15 Straßenzufahrten in das Schutzgebiet nur fünf durch Kontrollpunkte überwacht. Die Einrichtung dieses Naturschutzgebietes zur Erhaltung der Artenvielfalt, des Ökosystems und der von Yardangs geprägten Landschaft im Lop Nor wurde am 6. November 1998 als Projekt 600 von der Globalen Umweltfazilität bis 2001 mit einem Zuschuss von $750.000 gefördert. Der deutsche Anteil an diesem Zuschuss betrug 90.000 Dollar. Das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang übernimmt die laufenden Kosten für das Schutzgebiet einschließlich Benzin- und Personalkosten.

Eine Gefahr für dieses Schutzgebiet geht von den Arbeitern aus, die bei der industriellen Gewinnung der Bodenschätze im Seebecken des Lop Nor beschäftigt sind, da die geschützten Salzwasserkamele traditionell als Sport oder als Frischfleischlieferanten bejagt werden, obgleich ihre Bejagung in China strengstens verboten ist. Eine Gaspipeline, die in West-Ost-Richtung unterirdisch durch das Schutzgebiet geführt werden sollte, wurde schließlich außerhalb des Schutzgebietes angelegt.

Literatur

Novelle

Im Jahre 2000 veröffentlichte der Schriftsteller Raoul Schrott eine Novelle mit dem Titel Die Wüste Lop Nor.

Literaturliste

  • Nikolai Michailowitsch Prschewalski: From Kulja, Across the Tian Shan, to Lob-Nor. 1879.
  • Sven Hedin: Im Herzen von Asien. F. A. Brockhaus, Leipzig 1903.
  • Sven Hedin: Lop-Nur. Scientific Results of a Journey in Central Asia 1899–1902. Bd 2. Stockholm 1905.
  • Ellsworth Huntington: The pulse of Asia. Boston/New York 1907.
  • Sir Aurel Stein: Serindia, detailed report of explorations in Central Asia and westernmost China. Oxford 1921. (Textmaterial ist enthalten in Band 1 und in Band 2; Bildmaterial ist enthalten in Band 4; Kartenmaterial ist enthalten in Band 5).
  • Sir Aurel Stein: Innermost Asia: Detailed Report of Explorations in Central Asia, Kan-Su and Eastern Iran. Band 1. Oxford 1928 (Kartenmaterial ist enthalten in Band 4).
  • Emil Trinkler: Die Lobwüste und das Lobnor-Problem auf Grund der neuesten Forschungen. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Berlin 1929, S.353ff. ISSN 1614-2055
  • Albert Herrmann: Loulan. China, Indien und Rom im Lichte der Ausgrabungen am Lobnor. F. U. Brockhaus, Leipzig 1931.
  • Folke Bergman: Archäologische Funde. In: Petermanns Geographische Mitteilungen Gotha 1935. ISSN 0031-6229
  • Nils Hörner: Resa till Lop. Stockholm 1936 (schwedisch, nicht ins Deutsche übersetzt).
  • Parker C. Chen: Lop nor and Lop desert. In: Journal Geographic Soc. of China. Nanking 1936,3.
  • Sven Hedin: Der wandernde See. F.A. Brockhaus, Leipzig 1937, Wiesbaden 1965.
  • Folke Bergman: Archaeological Researches in Sinkiang. Especially the Lop-Nor Region. Reports: Publication 7. Stockholm 1939 (englisch. Das grundlegende Werk über die archäologischen Funde in der Wüste Lop Nor mit wichtigem Kartenmaterial, um 2000 in die chinesische Sprache übersetzt).
  • Sven Hedin, Folke Bergman: History of an Expedition in Asia 1927–1935. Part III: 1933–1935. Reports: Publication 25. Stockholm 1944.
  • Vivi Sylwan: Investigation of silk from Edsengol and Lop-nor and a survey of wool and vegetable materials. Stockholm 1949.
  • Huang Wenbi: Meng Xin Kaocha riji 1927–1930 [Huang Wenbi’s Mongolia and Xinjiang Survey Diary], Peking: Wenwu chubanshe 1990
  • Huang Wenbi: The Exploration around Lob Nor: A report on the exploratory work during 1930 and 1934. Beijing 1948 (englisch und chinesisch).
  • Herbert Wotte: Kurs auf unerforscht. F.A. Brockhaus, Leipzig 1967.
  • Zhao Songqiao, Xia Xuncheng: Evolution of the Lop Dessert and the Lop Nor. In: The Geographical Journal. 150 Nr. 3, November 1984, S. 311–321. ISSN 0016-7398 (abstract)
  • Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985 (durchgängig zweisprachig englisch und chinesisch; Expeditionsergebnisse aus den Jahren 1980/1981 mit Bildern und Karten; eine Ergänzung zum Werk von Folke Bergman Archaeological Researches in Sinkiang. Especially the Lop-Nor Region, das den Expeditionsmitgliedern damals nicht bekannt war; ausleihbar in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin)
  • Helmut Uhlig: Die Seidenstraße. Antike Weltkultur zwischen China und Rom. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1986, ISBN 3-7857-0446-1
  • Xia Xuncheng: A scientific expedition and investigation to Lop Nor Area. Scientific Press, Beijing 1987.
  • Christoph Baumer: Geisterstädte der südlichen Seidenstraße, Entdeckungen in der Wüste Takla-Makan. Belser, Zürich 1996, ISBN 3-7630-2334-8 (Bericht von seiner Expedition in die Wüste Lop Nor und nach Loulan 1996, S. 159–179)
  • Gunnar Jarring: Central Asian Turkic Place-names Lop Nor and Tarim area. An Attempt of Classification and Explanation Based on Sven Hedin’s Diaries and Published Works. Sven Hedin Foundation, Stockholm 1997, ISBN 91-85344-37-0
  • Elizabeth Wayland Barber: The Mummies of Urumchi. New York City 1999, ISBN 0-393-04521-8
  • Christoph Baumer: Die südliche Seidenstraße. Inseln im Sandmeer. Mainz 2002, ISBN 3-8053-2845-1 (Mit aktuellen Literaturangaben)
  • John Hare: Auf den Spuren der letzten wilden Kamele. Eine Expedition ins verbotene China. Vorwort von Jane Goodall. Frederking & Thaler, München 2002, ISBN 3-89405-191-4
  • Yuri Bregel: An Historical Atlas of Central Asia. Brill, Leiden 2003, ISBN 90-04-12321-0
  • Alfried Wieczorek, Christoph Lind (Hrsg.): Ursprünge der Seidenstraße. Sensationelle Neufunde aus Xinjiang, China. Ausstellungskatalog der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 380622160X
  • Feng Zhao: Treasures in Silk. An illustrated history of Chinese textiles. Hangzhou 1999, ISBN 962-85691-1-2

Weblinks

 <Lang> Commons: Lop Nur – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Andere Schreibungen für Wüste Lop Nor sind Wüste Lop Nur und Wüste Lob Nor.
  2. Gansu drawing the 1st topographic map of Lop Nor.
  3. Atomversuchsgelände Lop Nor. uigur.org, abgerufen am 12. Dezember 2008.
  4. 4,0 4,1  Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985, S. 49.
  5.  Shi Peijun, Yan Ping, Yuan Yi: Wind Erosion Research in China: Past, Present and Future. Beijing 2002 (pdf).
  6.  Johannes Küchler, Birgit Kleinschmit, Ümüt Halik: Bevor die Erde zur Wüste wird. In: TU International. 57, 2005, S. 34–37 (pdf).
  7. Experts Claim Quaternary Freshwater Lake at Lop Nor. china.org.cn, 14. Oktober 2003, abgerufen am 12. Dezember 2008 (englisch).
  8.  Albert Herrmann: Loulan. China, Indien und Rom im Lichte der Ausgrabungen am Lobnor. F. U. Brockhaus, Leipzig 1931, S. 52 (Eine Karte mit den Seeterrassen findet sich auf den Seiten 56–57).
  9. Dieter Jäkel fand 40 km westlich von Ruoqiang an der Straße nach Qiemo in der Höhe von etwa 1000 m über am Hang zur Ebene abrupt endende Schwemmfächer. Er schreibt: “Thus there are many factors indicating the existence of a palaeo-Lob-Nor with a lake level of +- 1000 m a.s.l.” Die Erde 1991, Ergänzungs-Heft 6, S. 196f.
  10. Evidence for a late Holocene warm and humid climate period and environmental characteristics in the arid zones of northwest China during 2.2 ~ 1.8 kyr B.P. In: Journal of Geophysical Research. Vol. 109, 2004, D02105, doi:10.1029/2003JD003787.
  11. Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985, S. 49.
  12. . Seine Beschreibung des Sees findet sich hier: Sven Hedin: Der wandernde See. 2. Auflage, 1938, S. 118–136.
  13. Discussion on the dried-up time of the Lop Nur Lake.
  14. Leading Chinese academy says Lop Nur disappeared in 1962. In: uhrp.org.
  15. Scientists complete mapping „sea of death“ in NW China desert. und Topographie und Kartographie im Lop Nor.
  16. Sven Hedin: Central Asia atlas. Maps, Statens etnografiska museum. Stockholm 1966 (erschienen in der Reihe Reports from the scientific expedition to the north-western provinces of China under the leadership of Dr. Sven Hedin. The sino-swedish expedition. Ausgabe 47. 1. Geography; 1).
  17. Das Becken mit Salzsole ist am rechten Bildrand erkennbar.
  18. Wendy Chen: Alte Pflanze könnten bald nur noch Geschichte sein.
  19. Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985. S. 69–81.
  20. Christoph Baumer: Geisterstädte der südlichen Seidenstraße, Entdeckungen in der Wüste Takla-Makan. Belser, Zürich 1996, ISBN 3-7630-2334-8, S. 159–179.
  21. Lop Nur Lake big ears.
  22. Xia Xuncheng und Zhao Yuanjie: Some Latest Achievements in Research on Environment and its Evolution in Lop Nur Region by Xia Xuncheng and Zhao Yuanjie. (PDF-Datei; 412 kB), Science Foundation in China Vol. 13, No. 2. 2005.- LI BaoGuo, MA LiChun, JIANG PingAn, DUAN ZengQiang, SUN DanFeng, QIU HongLie, ZHONG JunPing & WU HongQi: High precision topographic data on Lop Nor basin’s Lake “Great Ear” and the timing of its becoming a dry salt lake, In: Chinese Science Bulletin 53, März 2008, Nr. 6, S. 905–914.
  23. Sven Hedin: Im Herzen von Asien. F. A. Brockhaus, Leipzig 1903.
  24. Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985 S. 30–39.
  25. John Hare: Auf den Spuren der letzten wilden Kamele. Eine Expedition ins verbotene China. Frederking & Thaler, München 2002, ISBN 3-89405-191-4.
  26. Die Forschungen von Sir Aurel Stein zur „Drachenstadt“ finden sich in Innermost Asia Band 1 auf den Seiten 290 bis 295.
  27. Der Text wird zitiert nach Helmut Uhlig: Die Seidenstraße. Antike Weltkultur zwischen China und Rom. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1986, ISBN 3-7857-0446-1, S. 158.
  28. Geographische Koordinaten: 40° 33′ 52,55″ N, 90° 19′ 3,17″ O40.56459790.317547.
  29. Bild des Grabsteins von Yu Chunshun.
  30. Claus Richter, Bruno Baumann, Bernd Liebner: Die Seidenstraße. Mythos und Gegenwart. Hoffmann und Campe, Hamburg 1999, S. 152–154.
  31. Die Expeditionen trugen den Namen The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition. Ihre Forschungsergebnisse wurden hier veröffentlicht: Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985.
  32. Vgl. verschiedene Zeitungsberichte und Memories of great desert explorer live on. In: peopledaily.com.cn, 19. April 2006.
  33. Der Text wird zitiert nach Johannes Paul: Marco Polo: Seidenstraße. In: Abenteuerliche Lebensreise – Sieben biographische Essays. Wilhelm Köhler Verlag, Minden 1954, S. 28.
  34. Folke Bergman: Archaeological Researches in Sinkiang. Especially the Lop-Nor Region. Reports: Publication 7. Stockholm 1939.
  35. Auch: Cemetery 5, Ördeks Nekropole.
  36. Christoph Baumer: Geisterstädte der südlichen Seidenstraße, Entdeckungen in der Wüste Takla-Makan. Belser, Zürich 1996, ISBN 3-7630-2334-8, S. 167.
  37. Jeanette Werning: Käwrigul, Gumugou. In: Alfried Wieczorek, Christoph Lind (Hrsg.): Ursprünge der Seidenstraße. Sensationelle Neufunde aus Xinjiang, China. Ausstellungskatalog der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 380622160X. S. 102–104.
  38. Kartenmaterial und Forschungsergebnisse zu den Häusern, Festungen, Signaltürmen, Straßen usw. siehe bei: Folke Bergman: Archaeological Researches in Sinkiang. Especially the Lop-Nor Region. (Reports: Publication 7), Stockholm 1939 und in dem Werk: Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985.
  39. China makes major breakthrough in sylvite applied technique. In: peopledaily.com.cn, 31. März 2005.
  40. World’s largest potash fertilizer project operational in China. In: people.com.cn. Der Standort des Werkes hat die Koordinaten: 40° 26′ 54,7″ N, 90° 45′ 2,4″ O40.44851490.750675.
  41. Hans-Heinz Emons: Salze im Reich der Mitte. SES-Projekte in China (PDF; 3,0 MB). Vortrag vor der Klasse Naturwissenschaften der Leibniz-Sozietät am 8. September 2005, S. 8–18. Vgl. Hans-Heinz Emons: Die Gewinnung und Verarbeitung anorganischer Salze im Zeichen der globalen Entwicklung (2010). Vortrag am 12.3.2010 in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.
  42. China starts building railway to desolate Lop Nur. In: people.com.cn, 17. Juni 2009.
  43. „Underground reservoir“ discovered in Lop Nor. In: peopledaily.com.cn, 5. September 2005.
  44. China Finds Three Gorges-sized Reservoir in Largest Desert. In: china.org.cn.
  45. Xia Xuncheng, Hu Wenkang (Hrsg.): The Mysterious Lop Lake. The Lop Lake Comprehensive Scientific Expedition Team, the Xinjiang Branch of the Chinese Academy of Sciences. Science Press, Beijing 1985, S. 82.

40.16666666666790.583333333333Koordinaten: 40° 10′ 0″ N, 90° 35′ 0″ O

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16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
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08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
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17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
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Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
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Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
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Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
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14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
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25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
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07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
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02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
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15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
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30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
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14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
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13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
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12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
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09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
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06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
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29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
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22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
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21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
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02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
DOI: 10.1038/nature17993
29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
DOI: 10.1038/nature16510
08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
DOI: 10.1038/ncomms10596
04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
DOI: 10.1038/srep18932
08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
DOI: 10.1126/science.aad2545
06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
DOI:
17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
DOI: 10.1038/ncomms9912
14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
DOI: 10.1038/srep13999
11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
DOI: 10.7554/eLife.09560
19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1504365112
23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
DOI:
17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
DOI: 10.1038/srep12150
06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
DOI: 10.1038/ncomms8580
26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
DOI: 10.1038/nature14224
18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
DOI: 10.1038/nature14134
27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
DOI: 10.1038/nature13810
23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1412201111
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
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DOI: 10.1073/pnas.1404546111
03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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