Ulrich Hausmann


Dieser Artikel befasst sich mit dem Archäologen Ulrich Hausmann. Zum Tiermediziner siehe Ulrich Friedrich Hausmann.

Ulrich Hausmann (* 13. August 1917 in Bremen; † 19. Januar 1996 in Tübingen) war ein deutscher Klassischer Archäologe. Er lehrte als Professor für Klassische Archäologie an der Universität Tübingen.

Nach dem Studium bei Gerhart Rodenwaldt und Ludwig Deubner in Berlin erhielt Hausmann dort eine Assistentenstelle, bevor er als Referent an das Deutsche Archäologische Institut, Abt. Athen wechselte. Danach hatte er eine Assistentenstelle und eine Dozentur in Würzburg, ab 1960 war er als Nachfolger von Bernhard Schweitzer Lehrstuhlinhaber des damaligen Archäologischen Instituts (heute: Institut für Klassische Archäologie) in Tübingen bis zu seiner Emeritierung 1983.

Hausmanns Forschungen in den Bereichen griechische Weihreliefs, römische Porträts und hellenistische Reliefkeramik waren grundlegend.

Schriften

  • Kunst und Heiltum. Untersuchungen zu den griechischen Asklepiosreliefs. Potsdam 1948.
  • Hellenistische Reliefbecher aus attischen und böotischen Werkstätten. Untersuchungen zur Zeitstellung und Bildüberlieferung. Stuttgart 1959.
  • Griechische Weihreliefs. Berlin 1960.
  • (Hrsg.): Allgemeine Grundlagen der Archäologie: Begriff und Methode, Geschichte, Problem der Form, Schriftzeugnisse. München 1969.
  • (Hrsg.): Der Tübinger Waffenläufer. Tübingen 1977 (= Tübinger Studien zur Archäologie und Kunstgeschichte. Band 4).
  • Hellenistische Keramik. Eine Brunnenfüllung nördlich von Bau C und Reliefkeramik verschiedener Fundplätze in Olympia. Berlin, New York 1996 (= Olympische Forschungen. Band 27).

Literatur

Weblinks


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