Ullama


Zentralanatolien während der kārum-Zeit

Ullama (auch Ulama) war eine Stadtsiedlung, deren Lage bei Aksaray in der Türkei vermutet wird, die Stadt wurde im 18. Jahrhundert v. Chr. durch den hethitischen König Anitta zerstört wurde, welcher auch Hattuša niederbrannte. Er verfluchte die Städte, dass sie von Unkraut überwachsen und nie wieder besiedelt werden sollten.[1] Von Ullama ist keine erneute Besiedlung bekannt, während Hattuša später zur Hauptstadt des Hethiterreiches wurde.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Volkert Haas: Geschichte der hethitischen Religion. Leiden, Köln 1994, S. 540 online, ISBN 90-04-09799-6 (Handbuch der Orientalistik : Abt. 1, Der Nahe und Mittlere Osten; Bd. 15)

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