Turkvölker


Heutiges Verbreitungsgebiet der Turksprachen

Der Begriff Turkvölker bezeichnet mehrere in Zentral- und Westasien, aber auch in Sibirien und Osteuropa beheimatete Ethnien, die durch die Zugehörigkeit zur Sprachfamilie der Turksprachen miteinander verbunden sind.[1]

Das Türkische bildet zusammen mit 33 weiteren Turksprachen Innerasiens eine eigenständige Sprachfamilie. Mit rund 180 bis 200 Mio. Sprechern zählen die Turksprachen zu einer der größten Sprachfamilien der Welt.[2][3]

Trotz ihrer Zerstreuung vom osteuropäischen Balkanraum über die Türkei und den Kaukasus bis hin in den zentralasiatischen und sibirischen Siedlungsraum sind die Turksprachen untereinander sowohl im grammatischen Bau wie auch im Grundwortschatz noch sehr nahe miteinander verwandt. Aufgrund dieser nahen Sprachverwandtschaft ist eine mündliche Verstehbarkeit unter ihnen – jedoch teilweise mit Schwierigkeiten – gegeben.[4]

Von einem früheren vermuteten Sprachfamilie bzw. Sprachbund mit den altaischen Sprachen, welchen auch die Mongolische Sprache und die Tungusische Sprache umfasst, wird heute von manchen Forschern abgesehen und daher gilt unter diesen Forschern die unmittelbare Verbindung zwischen den Turk- und den altaischen Sprachen als gemeinsame Sprachfamilie als umstritten.

Die im 19. Jahrhundert entstandene politische und kulturelle Bewegung, die auf die Gemeinsamkeit der Turkvölker zielt, wird Panturkismus genannt. Die Wissenschaft, die sich mit den Sprachen, der Geschichte und den Kulturen der Turkvölker beschäftigt, wird als Turkologie bezeichnet.

Die Kulturen, traditionellen Wirtschaftsformen und Lebensweisen der einzelnen Turkvölker sind vielfältig, und ihre Geschichte ist ebenso vielschichtig.

Alternativbezeichnungen

Die Turkvölker werden mitunter auch als „Türkvölker“, „türkische Völker“ oder auch grob verallgemeinert als „Türken“ bezeichnet, was jedoch nicht ganz korrekt ist.

Um eine Verwechslung mit den in der heutigen Türkei lebenden Volksgruppen, die dort per Gesetz offiziell als „Türken“ bezeichnet werden, mit den übrigen eine Turksprache sprechenden Nationen zu vermeiden, ist es in Europa üblich geworden, diese generell als „Turkvölker“ (englisch Turkic people) zu bezeichnen. „Türke“ wird hier ausnahmslos auf den Staatsbürger der Republik Türkei bzw. im engeren auf den Sprecher des Türkei-Türkischen angewendet. Die Praxis der Unterscheidung zwischen den eigentlichen Türken und anderen turkisch-sprachigen Volksgruppen hatte ihren Ursprung im Russland des 19. Jahrhunderts.[5]

In der turksprachigen Turkologie ist es im Gegensatz dazu aber allgemein üblich, hier von den „türkischen Völkern“ (türkisch Türk halkları) beziehungsweise schlicht allgemein von „Türken“ (Türkler) zu sprechen.

Namensherkunft

Die Bezeichnung „Türke“ leitet sich vom Namen einer nomadischlebenden Stammesföderation des 6. Jahrhunderts ab, die sich selbst als Türk oder Türük bezeichneten und unter der Führung des Aschina-Clans stand.[6]

Der Term „Türke“ taucht erstmals 552 n. Chr. auf, als der Stamm der „Türük“ seine Stammesföderation begründete, der heute als „Reich der Göktürken“ (auch mitunter „Reich der Kök-Türken“ geschrieben) bekannt ist. Gök türük bzw. kök türük bedeutet „Himmels-“ oder „Blautürken“. Diese kriegerische Stammesföderation wurde von den Han-Chinesen als 突厥 Tūjué, ältere Transkriptionen sind T'u-chüeh, Tu-küe oder Tür-küt, bezeichnet. Diese Bezeichnung leitet sich offensichtlich vom Namen „Türk“ ab.[7] Als unmittelbare Herkunftsstätte wird heute allgemein das Altaigebirge angesehen.[8]

Die Etymologie der Wörter gök/kök (Bedeutung: Blau, Himmel oder Wurzel) und türük sind heute unklar und umstritten.[9] Eine Verbindung der Türk zu den verschiedenen iranischsprachigen Völkern Zentralasiens (Skythen) wird jedoch vielfach vermutet, da sich fast alle Titel anscheinend von iranischen Sprachen ableiten lassen[10] sowie auch der Name des führenden Clans (Aschina), welcher wahrscheinlich aus dem Sakischen entlehnt war und „blau“ bedeutete (vgl. alt-türkisch gök=„blau“).[11] Auch die Namen der Reichsgründer, Bumın Kagan und Iştemi, sind nichttürkischen Ursprungs.[12] Aber es scheint auch, dass sich andere Herrschaftsbegriffe wie „Kaġan“, „Şad“, „Tegin“ oder „Yabgu“ aus anderen Sprachen ableiten lassen.[13]

Dazu muss zur Relativierung gesagt werden, dass die Turkvölker sich schon seit jeher mit anderen Völkern vermischt und ihre Kultur zum Teil ebenfalls mit fremden Kulturen vermischt haben. So zum Beispiel die Seldschuken, welche die persische Sprache und Kultur förderten und persische Titel trugen. Oder die Osmanen, die alle arabische Titel und Namen trugen, bis zu den heutigen Türken, die sowohl arabische, als auch persische Namen und zum Teil auch persisch-arabische Titel haben. Die Gagausen in Moldawien, welche ebenfalls von den Turkvölkern abstammen, jedoch Christen sind, haben demzufolge christliche Namen. Die Tuwiner, ebenfalls ein Turkvolk, leben jedoch innerhalb Russischen Föderation, sind Buddhisten und haben entsprechend meist russische und buddhistische Namen.

Nach Josef Matuz reichte die Urheimat der Turkvölker im Norden über den Baikalsee hinaus ins heutige Sibirien hinein, im Westen sei sie von Altai und Sajangebirge, im Osten von den Bergen des Tian Shan und im Süden vom Altungebirge im heutigen Xinjiang umgrenzt worden.[14] Michael Weiers geht davon aus, dass Ende des 3. Jahrhunderts im heutigen Nordchina verschiedene Stämme auftauchen, die er als nun „Urtürken“ bezeichnet. Um diesen Kern gruppierten sich mehrere andere Stämme. Nach griechischen, persischen und chinesischen Quellen hielten sich damals dort folgende bedeutenden Stammesverbände auf: Xiongnu-Hu (so genannte östliche „Hunnen“), die Tab'a, die hunnischen Xia und die türkischen und protomongolischen Ruanruan.[15]

Ursprung und Gliederung der frühen Turkvölker

Der Ursprung der heutigen Turkvölker ist unbekannt. Geschichtlich greifbar wurden sie ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. So werden unter anderem die „Türk“ mit den Xiongnu in Verbindung gebracht, deren Vasallen und Waffenschmiede sie waren.[13] Im Jahre 177 v. Chr. vertrieb der Chanyu der Xiongnu Mao-tun die konkurrierenden Yüeh-chih und etablierte seine Stammesföderation als wichtigste Macht in der heutigen Mongolei und in Ostturkestan.[16] Vielfach werden die Xiongnu als die Vorfahren der heutigen Turkvölker und der Mongolen angesehen. Doch diese These gilt als umstritten und konnte nicht eindeutig belegt werden.[17] Unstrittig ist jedoch, dass die Xiongnu teilweise Vorläufer der heutigen Turksprachen benutzten bzw. dass zumindest die herrschende Schicht in dieser Föderation turksprachig war und ein anderer Teil altmongolische und tungusische Sprachen verwendete. So werden sie denn auch überwiegend als „turko-mongolisch“ beschrieben und bezeichnet.[18]

Über die Sprache der Xiongnu ist nicht viel bekannt. Es existieren legendlich einige Personennamen und Wörter aus dem Kriegswesen sowie aus dem täglichen Leben. Die wenigen bekannten Wörter weisen zwar eine enge Verbindung zu den Turksprachen hin, aber sie beweisen nicht, dass die Xiongnu ausschließlich turksprachig waren.[19] So weist Josef Matuz ausdrücklich auf die Schwierigkeit mit der Zuordnung der Hunnen zu den Turkvölkern hin:

„Hypothesen, wonach die europäischen oder die asiatischen Hunnen, letztere in den chinesischen Annalen unter der Bezeichnung Hiung-nu erwähnt, Türken gewesen seien, lassen sich mangels Überlieferung nicht nachweisen. Das gleiche gilt für die Juan-Juan, die asiatischen und auch für die europäischen Awaren.“

Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte.[20]

Eine Problematik, die allgemein anerkannt ist.[21]

Nach dem Zerfall des Xiongnu-Reiches gehörten die „Türk“ zum Reich der Ruanruan, das ebenfalls nomadisch organisiert war. Auch hier waren die „Türk“ erst einmal nur Vasallen und Waffenfabrikanten der neuen Herrscherschicht.[13]

Die Stammesföderation der „Türk“ war in einzelne Unterstämme (alttürkisch bodun) gegliedert. Die „Türk“ beherrschten ein Territorium (El) und besaßen ihre Einrichtungen (törö).[13] Vielfach benannten sich die Unterstämme nach einem ihrer Gründer.

Geschichte

Vorgeschichte

Die frühen Türken, das heißt die Stammesföderation der „Türk“, stellten nur einen Zusammenschluss verschiedener nomadischer Volksstämme dar. Im Grunde waren sie lediglich eine Interessengemeinschaft, die sich für die Erweiterung ihrer Weidegründe und die Beherrschung der wenigen Oasenstädte einsetzte. Doch bevor diese Stammesföderation selbst zu einem zentralasiatischen Machtfaktor werden sollte, übte sie Vasallendienste für andere nomadisch-organisierte Stammesverbände aus. So beispielsweise für die Xiongnu und die Ruanruan.

Das Reich der Göktürken

Aufgrund der Weigerung des letzten Ruanruan-Fürsten, dem Khan der „Türk“, Bumın, eine Prinzessin zur Frau zu geben, unterstellte sich dieser der Oberherrschaft des damaligen chinesischen Reiches und zerschlug im Jahr 552 das Steppenreich der Ruanruan. Dieses Reich der Göktürken umfasste das Gebiet zwischen der chinesischen Grenze, der heutigen Mongolei, dem Xinjiang und dem Kaspischen Meer. Sein Einflussbereich erstreckte sich vom Baikalsee im Norden, über die heutige Kasachensteppe bis zum Schwarzen Meer.

Köktürkische Individuen zeigende Petroglyphen aus der mongolischen Zawchan-Provinz (6.–8. Jh.)

Anfänglich war die Bezeichnung „Türk“ nur dem Adel vorenthalten. Schließlich aber wurde es im Laufe der Zeit zu einer reinen Stammesbezeichnung.[13] Nach dem frühen Tod des Reichsgründers Bumın (553) zerfiel das erste Türkenreich in zwei Flügel. Das Westreich wurde von Iştemi (dem Bruder Bumıns) und das bedeutendere Ostreich mit dem für alle Steppennomaden heiligen Ötükän (dem heutigen Changai-Gebirge) wurde von Bumıns Sohn Muhan beherrscht.[22] Die Geschichte des Reiches wurde unter einem späteren Herrscher in den mit Orchon-Runen beschrifteten Steinstelen für die Nachwelt festgehalten. In westlichen Quellen werden die „Türk“ das erste Mal beim spätantiken Geschichtsschreiber Theophanes von Byzanz (spätes 6. Jahrhundert) erwähnt.

Kyzylinschrift in den mit den Orchon-Runen verwandten Jenissei-Runen (ca.730 n.Chr.)

Während das türkische Ostreich ab 580 zu einer chinesischen Provinz herabsank, da es sich ab diesem Zeitpunkt an ausnahmslos unter der Oberherrschaft des chinesischen Kaisers befand, konnte sich das Westreich länger halten. So schloss dieses bereits um 560 mit den iranischen Sassaniden ein Bündnis gegen die Hephthaliten. Nach ihrem gemeinsamen Sieg über diese zerstritten sich jedoch die Bündnispartner über die Aufteilung ihrer Beute.[23] Unter ihrem Khan Tardu (reg. 575–603), dem Nachfolger Iştemis, sagte sich das Westreich 584 vom Ostreich los und des begann mit Zustimmung der damals in China herrschenden Sui-Dynastie seinen eigenen Machtbereich auszubauen. Dabei erschien Tardu nun offiziell als Verbündeter des chinesischen Kaisers.[22] So gelang es dem Westreich sein Herrschaftsgebiet weiter auszudehnen und Tardu trat auch in diplomatischen Beziehungen mit dem Byzantinischen Reich in seinem Krieg gegen die konkurrierenden Awaren. Als jedoch die Byzantiner sich mit diesen selbst verbündeten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen des türkischen Westreiches und dem Byzantinischen Reich.[22]

In den Jahren 588 und 589 zogen die „Türk“ des Westreiches, die sich nun als „On-Ok“ („Volk der 10 Stämme“) bezeichneten, mehrmals gegen die Sassaniden in den Krieg und gelangten dabei auch bis nach Herat.

Nach Tardus Tod folgten ihm einige unbedeutende Khagane, von denen wir aktuell nur die chinesischen Namen kennen. Unter Khagan Tong Yehu konnte das Westreich einige Gebietsteile des Ostreiches erobern, sodass dieses nun vom Altai bis zum Kaspischen Meer reichte. Nach Tongs Tod wurde das türkische Westreich ab 657 nach und nach in chinesische Protektorate umgewandelt und 659 endgültig in den chinesischen Gesamtstaat eingegliedert.[22]

Nach der Eingliederung des Westreiches begannen 679 erste Aufstände der frühen Turkvölker gegen die Chinesen. So machte sich dann 683 der Aschina-Fürst Kutlug auf, die verschiedenen türkischen Stämme unter seiner Führung zu vereinen. Als „Elteriş“ („Reichssammler“) wurde er der neue Herrscher der Türken, stellte in nur einem Jahr das Göktürkenreich in seinen alten Grenzen wieder her und begann nun gezielte Einfälle in das chinesische Gebiet.[22] Diese Zeit wird in den um 727 entstandenen Steinstelen am Orchon beschrieben, deren Errichtung dem damaligen Reichsminister Tonyukuk zugeschrieben wird.

Die Erben des Göktürkischen Reiches

Chasarischer Krieger mit einem Gefangenen (8. Jh.): Die chasarischen Krieger waren schwerbewaffnete Reiter mit Brustpanzer, Kettenhemd und Helm.
Die Petschenegen gegen die "Skyth" von Swjatoslaw I. von Kiew
Grabstele eines Kiptschaken (12. Jh., Lugansk)
Siedlungs- und Einflussgebiet der Kiptschaken um 1200

Mit dem Ende des Göktürkenreiches entstanden in der Folgezeit weitere turkvölkisch geprägte Nomadenstaaten. Diese waren einst Vasallen des westlichen Türkenreiches gewesen und konnten nach dessen Untergang nun eigene Wege gehen. So errichteten die Chasaren zwischen dem 6. und 11. Jahrhundert in Südrussland ein weiteres Türkenreich, dessen Oberschicht sich von den „Türk“ und deren Stämme sich aus einem Ogurenvolk ableitete.[24] Im Gegensatz zu den meisten anderen Turkvölkern nahmen die Chasaren das Judentum als Staatsreligion an.

Um 744 oder 745 erhoben sich die Uiguren gegen die Herrschaft der „Türk“. Sie töteten den letzten amtierenden Khagan der „Türk“ (Ozmış), zerschlugen deren nomadisch-geprägten Staat und errichteten nun eine eigene Herrschaft in dem von Turkvölkern bewohnten Gebiet. Die Uiguren verstanden es, sich von der nomadischen Traditionen ihrer Vorgänger zu lösen und sehr gute Beziehungen zum chinesischen Nachbarn aufzubauen. Im Reich der Uiguren nahmen die iranischsprachigen Sogder eine wichtige Position ein, denn bereits gegen Ende der 750er Jahre nahm deren Herrscher Bögü Kontakt mit den sogdischen Manichäern auf. Im Zuge dieser Beziehungen traten die Uiguren 762 zum Manichäismus über, der die alte Religion des Tengrismus ablöste. Dadurch waren die Uiguren auch das erste Turkvolk, das eine anerkannte Hochreligion annahm.[24]

Um 840 erhoben sich die am Jenissej siedelnden Kirgisen gegen die uigurische Oberherrschaft und in einem kurzen Krieg zerschlugen sie das Reich der Uiguren. Die Kirgisen traten nun an die Stelle einer neuen Herrscherschicht, doch war dieses neue Türkenreich bereits wieder nomadisch geprägt. Die Jenissej-Kirgisen jener Zeit werden von chinesischen Historikern überwiegend als blond bis rothaarig und mit blauen und grünen Augen beschrieben und gelten als die Nachfahren der Dingling und K'ien-K'un.[25][26] Zweifellos haben die Kirgisen ihnen die Mythen entlehnt, in denen der mythische Wolf einfach durch einen roten Hund ersetzt wird, der der Gatte von jungen Mädchen ist.[27] Viele türkische Völker glaubten, dass sie von Wölfen abstammen oder mit diesen eng verbunden sind.

Die überlebenden Uiguren wanderten schließlich in den Süden und Südwesten ab, wo sie zwei neue Uigurenreiche gründeten. Von diesen existierte das westuigurische Reich von Qoço am längsten, da es sich 1209 freiwillig der Mongolenherrschaft des Dschingis Khan unterstellte und bis zum Ende der Yuan-Dynastie unter chinesischer Oberherrschaft bestehen blieb.[28] Das Uigurenreich im Tarimbecken wurde bereits 1028 von einem tibetanischstämmigen Volk, den Tanguten ausgelöscht.[24]

Im Jahre 1090–91 erreichten die türkischen Petschenegen die Mauern von Konstantinopel, wo Kaiser Alexios I. mit Hilfe der Kiptschaken ihre Armee vernichtete.[29] Ab dem 9. Jahrhundert begannen die Petschenegen eine schwierige Beziehung mit den Kiewer Rus. 914 gelang es Igor von Kiew die Petschenegen zu unterwerfen und tributpflichtig zu machen. Im Jahre 920 fand der Höhepunkt der Kämpfe statt. 943 gab es aber auch temporäre militärische Bündnisse zwischen Petschenegen und Byzantinern. Im Jahr 968 belagerten die Petschenegen schließlich die Stadt Kiew. In den darauffolgenden Jahren schloss ein Teil der Petschenegen ein Bündnis mit Igors Sohn Swjatoslaw I., dem neuen Fürst von Kiew. In den Jahren 970-971 starteten sie zusammen Feldzüge gegen die Byzantiner. 972 letztendlich starb Swjatoslaw I. bei einem Hinterhalt der Petschenegen. Verdrängt wurden die Petschenegen schließlich von den Kiptschaken. Auf dem heutigen Gebiet Tatarstans entwickelte sich eine ethnische Synthese zwischen dem kiptschakischen und dem oghurischen Zweig der Turkvölker. Diese ethnische Synthese bildete die Kernbevölkerung der Khanate von Kasan, Astrachan, Kasimov und Sibir (siehe Goldene Horde).

Einführung des Islams und Aufstieg turkischer Militärsklaven

Als die Araber im 8. Jahrhundert nach Mittelasien vordrangen, hatte das für die türkischen Stämme zwei Auswirkungen: Zum einen wurden viele Turkvölker zum Islam bekehrt.[30] Die turkstämmige Dynastie der Karachaniden war 999 die erste, die konvertierte. In ihrem Gebiet wurde nun der Islam als alleinige Religion festgeschrieben und die Karachaniden eroberten Buchara und stürzten die persischen Samaniden. Eine zentrale Rolle spielte in der Auseinandersetzung der beiden Dynastien der Dschihad der Samaniden gegen die zentralasiatischen Nomaden, welche jedoch im Kern politisch motiviert war und nur der Vergrößerung der eigenen Armee gediente. Im 12. Jahrhundert wurde das Reich der Karachaniden von den mongolischen Kara Kitai unterworfen.[24]

Vor allem aber dienten die Türken seit der Abbasidenherrschaft als Militärsklaven (Mamluken),[24] als welche sie bald zu einem zentralen Machtfaktor wurden, de facto weite Teile der islamischen Welt beherrschten und eigene Dynastien und Reiche begründeten. Das erste von einem muslimischen Türken gegründete Großreich war das der Sultane von Ghazna. 961 gelangte Alp Tigin, ein ehemaliger Mamluk im Dienste der Samaniden, an die Macht und löste den verstorbenen Herrscher Abd al-Malik in Balch im persischen Chorasan als regionalen Fürst ab. In Zabul errichtete er ein kleines Fürstentum, welches später unter seinem Nachfolger expandieren sollte. Als eigentlicher Begründer der Dynastie gilt jedoch sein Sohn Mahmud (989–1030). Obwohl die Ghaznawiden wohl ethnische Türken waren, lassen historische Dokumente und Biographien jedoch stark daran zweifeln, dass sie sich selbst auch als solche gesehen haben. Als persischsprachige Familie, die auch kulturell von der einheimischen Bevölkerung Chorasans assimiliert worden war, waren die Ghaznawiden der Anfang eines kulturellen Phänomens innerhalb der muslimischen Gesellschaft, welches erst mit dem Siegeszug der späteren Osmanen (siehe unten) sein Ende fand: Nachkommen nomadischer Turkstämme wurden zum Islam bekehrt, übernahmen daraufhin die persische oder arabische Sprache und verbreiteten nun selbst diese Kultur in andere Regionen (Indien, China, Anatolien).[31]

Von den Seldschuken zum Osmanischen Reich

Die größten Kontrahenten der Ghaznawiden war wiederum eine türkische Dynastie: die Seldschuken.[30] Dieser oghusischen Clan siedelte zunächst an den Ufern des Aralsees, bevor sie im 11. Jh. ein Großreich errichteten und sogar das Kalifat unter ihre Kontrolle brachten. Das byzantinische Reich bedrängend, stießen die Seldschuken auch nach Anatolien vor und begründeten dort mehrere Dynastien. Eine von ihnen war die im Jahr 1299 begründete osmanische, die sich von einem seldschukischen Kleinfürsten namens Osman ableitete.[32] Die Osmanen waren ursprünglich ein kleiner turkmenischer Stamm, dem der Sultan der Rum-Seldschuken ein kleines Fürstentum (Beylik) an der Grenze zum Byzantinischem Reich überließ. Die meisten Türken der Türkei sehen sich selbst als Nachkommen der osmanischen Türken. Diese wiederum waren Angehörige der so genannten „Westoghusen“. Der Ursprung dieser als „Oghusen“ bezeichneten Stämme liegt in der heutigen Mongolei.

Religion

Heute sind die meisten Angehörigen der Turkvölker Muslime, die Mehrheit davon Sunniten und Schiiten. Es gibt unter ihnen auch Angehörige anderer Religionen wie Aleviten, Tengristen, Buddhisten, Juden und Christen.

Schrift und Sprache

Das Prototürkische, also die Ursprungssprache aller lebenden Turksprachen, ist noch nicht konstruiert. Versuche dazu sind jedoch schon vorhanden.[33]

Im frühen Mittelalter verwendeten die Turkvölker ein runenähnliches Schriftsystem, das die Wissenschaft heute als „Runentürkisch“ bezeichnet. Dieses Schriftsystem wurde später von einem semitischen Schriftsystem abgelöst, das heute als „syro-uigurisches Alphabet“ bezeichnet wird und die Basis des heutigen mongolischen Alphabetes darstellt. Nach der Übernahme des Islam setzten sich bei den Turkvölkern das arabische Alphabet durch.

In den 1920er wurde begonnen, die arabischen Schriftsysteme durch lateinisch-basierte abzulösen (siehe Türkische Lateinalphabete). Doch bereits in den 1930er Jahren wurden die meisten von ihnen auf ein kyrillisches Alphabet umgestellt. Allein die heutige Türkei verwendete seit 1928 nur noch das lateinische Alphabet, während die turksprachigen Minderheiten in den arabischen Staaten, dem Iran und Afghanistan weiterhin mit arabischen Schriftsystemen arbeiten.

Mit dem Zusammenbruch der damaligen Sowjetunion (ab 1989) wurde von den meisten Turkvölkern beschlossen, im Bereich der ehemaligen UdSSR eine erneute Latinisierung durchzuführen. Und mit Ausnahme der Staaten Kasachstan und Kirgisistan wurde diese inzwischen dort durchgeführt. Kasachstan und Kirgisistan begründen jeweils das Beibehalten des kyrillischen Alphabetes mit der russischen Minderheit in ihren Ländern.

Die Turksprachen werden in vier Gruppen eingeteilt. Demnach bestehen die Turksprachen aus folgenden Gruppen:[34]

  1. Südwestliche Gruppe (Oghusische Gruppe)
  2. Nordwestliche Gruppe (Kyptschakische Gruppe)
  3. Südöstliche Gruppe (Türki- oder Uigurische Gruppe)
  4. Nordöstliche Gruppe (Sibirische Gruppe)

Die aktuelle Klassifizierung der Turksprachen ist im dortigen Artikel aufgeführt.

Galerie: Die heutige Verbreitung der Turkvölker

Siehe auch

Literatur

  • Carter Vaughn Findley: The Turks in World History, Oxford Press 2005, ISBN 0-19-517726-6
  • Peter Benjamin Golden: An Introduction to the History of the Turkic Peoples: Ethnogenesis and State-Formation in Medieval and Early Modern Eurasia and the Middle East, Wiesbaden 1992, ISBN 3-447-03274-X
  • Dschalal Mamadow, Vougar Aslanow: Turan. Geheimnisvolles Reich der Turkvölker. In: Wostok, Informationen aus dem Osten für den Westen. Berlin. Heft 2/2003, S. 75–77; Abstract: [1]
  • K. Heinrich Menges: The Turkic Language and People, Wiesbaden 1968
  • Colin Renfrew: World linguistic diversity. Scientific American 270(1), 1994, S. 118
  • Colin Renfrew: Archaeology and language: the puzzle of Indoeuropean origins. Jonathan Cape, London 1987, S. 131–133
  • Wolfgang-Ekkehard Scharlipp: Die frühen Türken in Zentralasien. Eine Einführung in ihre Geschichte und Kultur. Darmstadt 1992, ISBN 3-534-11689-5
  • Udo Steinbach: Geschichte der Türkei. München 2003, ISBN 3-406-44743-0
  • Bert Fragner, Andreas Kappeler (Hg.): Zentralasien. 13. Bis 20. Jahrhundert. Geschichte und Gesellschaft. Wien 2006.

Mehrbändiges Werk Philologiae Turcicae Fundamenta:

  • Philologiae Turcicae Fundamenta Band I (Sprachen der Türkvölker), hrsg. Jean Deny et al., Wiesbaden 1959
  • Philologiae Turcicae Fundamenta Band II (Literaturen der Türkvölker), hrsg. Louis Bazin et al., Wiesbaden 1964
  • Philologiae Turcicae Fundamenta Band III (Geschichte der Türkvölker): Hans Robert Roemer, Berlin 2000 (= Wolfgang-Ekkehard Scharlipp: History of the Turkic Peoples in the Pre-Islamic Period, Berlin 2000, ISBN 3-87997-283-4)

Einzelnachweise

  1. Peter B. Golden: An Introduction to the History of the Turkic Peoples. S. 1.
  2. Brigitte Moser, Michael Wilhelm Weithmann, Landeskunde Türkei: Geschichte, Gesellschaft und Kultur, Buske Verlag, 2008, S.173
  3. Deutsches Orient-Institut, Orient , Band 41, Verlag Alfred Röper, 2000, S.611
  4. Heinz F. Wendt: Fischer Lexikon Sprachen. Kapitel „Turksprachen“, S. 317.
  5. Carter Vaughn Findley: The Turks in World History. S. 6.
  6. Carter Vaughn Findley: The Turks in World History. S. 38.
  7. Wolfgang-Ekkehart Scharlipp: Die frühen Türken. S. 14.
  8. Wolfgang-Ekkehart Scharlipp: Die frühen Türken. S. 18.
  9. Vgl. M. Weiers: Kök-Türken. 1998 (PDF; 141 kB).
  10. „[…] Über die Ethnogenese dieses Stammes ist viel gerätselt worden. Auffallend ist, dass viele zentrale Begriffe iranischen Ursprungs sind. Dies betrifft fast alle Titel […]. Einige Gelehrte wollen auch die Eigenbezeichnung türk auf einen iranischen Ursprung zurückführen und ihn mit dem Wort „Turan“, der persischen Bezeichnung für das Land jenseits des Oxus, in Verbindung bringen.“ Wolfgang-Ekkehard Scharlipp, in: Die frühen Türken in Zentralasien. S. 18.
  11. The linguistically non-Turkic name A-shih-na probably comes from of the Iranian languages of Central Asia and means blue […]” Carter Vaughn Findley, in: The Turks in World History. S. 39.
  12. […] The founders of the Türk Empire, Istemi and Bumin, both had non-Turkish names […]. Far from leading to a pure national essence, the search for Turkic origins leads to a multiethnic and multilingual steppe milieu.” Carter Vaughn Findley, in: The Turks in World History., S. 19.
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 13,4 Peter Zieme: Die Alttürkischen Reiche in der Mongolei. In: Dschingis Khan und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen. Sonderband zur Ausstellung 2005/2006, S. 64.
  14. Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte. 5. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 9 und 323.
  15. Vgl. M. Weiers: Türken, Protomongolen und Prototibeter im Osten. 1998 (PDF; 21 kB).
  16. Wolfgang-Ekkard Scharlipp: Die frühen Türken. S. 9.
  17. Klaus Kreiser: Kleine Geschichte der Türkei. Stuttgart 2003, S. 20.
  18. Carter Vaughn Findley: The Turks in World History. S. 28.
  19. Wolfgang-Ekkehard Scharlipp: Die frühen Türken. S. 2.
  20. Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte. 6. Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-89678-703-3, S. 9.
  21. […] The Xiongnu were a confederation of tribal peoples. As usual in tribal societies, their confederation and even the member tribes were probably polyethnic in origin. […] It has been widely held that the Xiongnu, or at least their ruling clans, had or were acquiring a Turkic identity, or at least an Altaic one. […]” Carter Vaughn Findley, in: The Turks in World History. S. 28 f.
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 Peter Zieme: Die Alttürkischen Reiche in der Mongolei. In: Dschingis Khan und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen. Sonderband zur Ausstellung 2005/2006, S. 65.
  23. Vgl. M. Weiers: Gök-Türken. 1998 (PDF; 141 kB).
  24. 24,0 24,1 24,2 24,3 24,4 Vgl. Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte. 6. Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-89678-703-3, S. 10 ff.
  25. Svenska forskningsinstitutet i Istanbul, Turcica et orientalia, 1988, S.54
  26. Werner Leimbach, Landeskunde von Tuwa. Das Gebiet des Jenissei-Oberlaufes, J. Perthes, 1936, S.98
  27. Götter und Mythen in Zentralasien und Nordeurasien. Käthe Uray-Kőhalmi, Jean-Paul Roux, Pertev N. Boratav, Edith Vertes ISBN 3-12-909870-4 Daraus: Jean-Paul Roux, Die alttürkische Mythologie, Der Wolf, S.204
  28. Peter Zieme: Die Alttürkischen Reiche in der Mongolei. In: Dschingis Khan und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen. Sonderband zur Ausstellung 2005/2006, S. 67.
  29. The Pechenegs, Steven Lowe and Dmitriy V. Ryaboy
  30. 30,0 30,1 Vgl. Lindenmuseum – Der lange Weg der Türken.
  31. Vgl. Encyclopaedia Iranica: Ghaznavids. (Online-Version).
  32. Vgl. World Civilizations- The origins of Ottomans Richard Hooker.
  33. Gerhard Doerfer Proto-Turkic: Reconstruction Problems. In: Belleten. 1975/1976.
  34. Vgl. Turkologie, Gutenberg-Universität.

Weblinks

 <Lang> Commons: Turkvölker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Encyclopaedia of Islam X:686b, Artikel über Turks

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08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht un...
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, unt...
25.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in ...
25.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipz...
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabung...
21.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzö...
21.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspe...
17.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrat...
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
09.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus eine...
09.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und ...
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf ...
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universit...
03.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Unte...
26.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomische...
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelte...
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik...