Stephansposching


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stephansposching
Stephansposching
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stephansposching hervorgehoben
48.81666666666712.8325Koordinaten: 48° 49′ N, 12° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Höhe: 325 m ü. NN
Fläche: 44,67 km²
Einwohner:

3051 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94569
Vorwahlen: 09935, 09931 (Michaelsbuch)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 151
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Deggendorfer Str. 6
94569 Stephansposching
Webpräsenz: www.stephansposching.de
Bürgermeister: Siegfried Ramsauer (CSU)
Lage der Gemeinde Stephansposching im Deggendorf
Landkreis Dingolfing-LandauLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis PassauLandkreis RegenLandkreis Rottal-InnLandkreis Straubing-BogenAholmingAuerbach (Landkreis Deggendorf)AußernzellBernried (Niederbayern)BuchhofenDeggendorfGraflingGrattersdorfHengersbergHunding (Niederbayern)IggensbachKünzingLallingMettenMoos (Niederbayern)NiederalteichOberpöringOffenbergOsterhofenOtzingPlattlingSchauflingSchöllnachStephansposchingWallerfingWinzer (Niederbayern)Karte
Über dieses Bild

Stephansposching ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und liegt südlich der Donau im Gäuboden.

Sehenswürdigkeiten

Durch das Gemeindegebiet von Stephansposching führt der Radwanderweg Via Danubia. Im Gemeindeteil Stephansposching befindet sich eine der letzten Gierseilfähren der bayerischen Donau, welche neben vielen Fahrradfahrern im Sommer, auch Autos und LKWs transportiert. Sie führt zum gegenüberliegenden Mariaposching und ermöglicht idyllische Ausflüge zum Bayerischen Wald, nach Metten oder zum Bogenberg bei Bogen. Zentral im Ort liegt auch die Pfarrkirche Stephansposching, die zur Pfarrei Stephansposching-Michaelsbuch gehört.

Der Gemeindeteil Stephansposching ist reich an Gräber- und Skelett-Funden aus der Jungsteinzeit, die bis ins 6. vorchristliche Jahrtausend zurückreichen, Fotos können im Rathaus besichtigt werden. 2008 wurde die Entdeckung einer Kreisgrabenanlage bekanntgegeben. Auch andere Gemeindeteile Stephansposchings sind archäologisch bedeutsam.

→ Liste der Baudenkmäler in Stephansposching

Gemeindeteile

Stephansposching: Rathaus
Die Pfarrkirche St. Stephanus

Die Gemeinde entstand am 1. Mai 1978 durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Michaelsbuch und Rottersdorf.[2]

Die Gemeinde gliedert sich in 20 Gemeindeteile:

  • Bergham
  • Fehmbach
  • Freundorf
  • Freundorf-Süd
  • Friesendorf
  • Hankhof
  • Hettenkofen
  • Loh (bedeutende Rokoko-Kirche)
  • Michaelsbuch
  • Rottenmann
  • Rottersdorf
  • Sautorn
  • Schaidham
  • Steinfürth
  • Steinkirchen (Römerkastell)
  • Stephansposching Bahnhof
  • Uttenhofen
  • Uttenkofen (Urnenfriedhöfe aus dem 10. bis 8. Jahrhundert v. Chr.)
  • Wischlburg ("Römerschanze")
  • Wolferskofen

Politik

Bürgermeister

1. Bürgermeister ist Siegfried Ramsauer (CSU), der am 2. März 2008 mit 94,6 % der abgegebenen Stimmen gewählt wurde. 2. Bürgermeistererin ist Martina Reichl (FWG).

Gemeinderat

Die Werte geben die Sitzverteilung (in Klammern das prozentuale Wahlergebnis) wieder:[3]

CSU FWG SPD Gesamt
2008 8 (49,7 %) 5 (31,6 %) 3 (18,6 %) 16

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold eine dreizipfelige Mütze mit silberner Stulpe, beseitet rechts von einer roten Ähre und links von einem grünen Buchenzweig mit drei Blättern.

Sonstiges

Am östlichen Rand des Gemeindegebiets, kurz vor dem Natternberg, befindet sich ein Sportflugplatz mit Restaurant.

Fotogalerie

Luftbildaufnahmen von Stephansposching (August 2009)

Literatur

  • Via Danubia, Radeln auf den Spuren der Römer, Hohenwart 2001 (Galli Verlag)
  • Die Wallfahrtskirche zum Heiligen Kreuz in Loh, hrsg. von der Kirchenverwaltung und Filialkirchenstiftung Loh, 4. Auflage, 2000
  • Ein Bilderreise durch den Landkreis Deggendorf, hrsg. vom Landratsamt Deggendorf, 2002, ISBN 3-00-008866-0
  • Dieter Vogel (Hrsg.): Der Gäuboden, Heimatbuch, Vilsbiburg 1996, ISBN 3-9804048-2-X

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 605.
  3. http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=271&suchbegriff=2

Weblinks

 <Lang> Commons: Stephansposching – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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