Ruine Hohenringingen


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Ruine Hohenringingen
Burg Hohenringingen - Ansicht von Bergfried und Abschnittsgraben

Burg Hohenringingen - Ansicht von Bergfried und Abschnittsgraben

Entstehungszeit: um 1180
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Bergfried, Mauerreste
Ständische Stellung: Adlige
Bauweise: Bruchstein-, Quader- und Bossenquadermauerwerk
Ort: Burladingen-Ringingen
Geographische Lage 48° 19′ 17,4″ N, 9° 6′ 26,6″ O48.32159.1074877.5Koordinaten: 48° 19′ 17,4″ N, 9° 6′ 26,6″ O
Höhe: 877,5 m ü. NHN

Die Ruine Hohenringingen ist eine Burgruine auf dem 877,5 m ü. NHN[1] hohen Nähberg bei Ringingen, einem Stadtteil von Burladingen im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg.

Geschichte

Der Bergfried der Höhenburg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut und erstmals 1180 unter Ritter Dietrich und Otte von Ringingen urkundlich erwähnt. Im Jahr 1390 ist Heinrich „hier gesessen“, der 1373 den Beinamen Affenschmalz aus Italien mitbrachte, wo er im päpstlichen Heer als Condottieri gedient hatte. Im Volksmund wird die Ruine Hohenjungingen ebenfalls danach benannt, diese war jedoch Eigentum derer von Jungingen. Im 15. Jahrhundert ist die Burg nach Zerstörung verfallen und wird 1508 als „Burgstall“ bezeichnet. Bei einer örtlichen Flurbereinigung wurde 1972 mit der Restaurierung der Ruine begonnen. Ebenfalls in Ringingen sind die Reste der Burg Ringelstein erhalten.

Der Turm liegt heute in einem Naturschutzgebiet.

Beschreibung

Von der ehemaligen viereckigen Burganlage, die über einen Bergfried, weitere Gebäude, eine Vorburg, einen Halsgraben, eine Ringmauer und Wälle verfügte sind der voll restaurierte und begehbare Bergfried und Teile der Ringmauer erhalten.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)

Literatur

  • Günter Schmitt: Burgen, Schlösser und Ruinen im Zollernalbkreis. Herausgegeben vom Landratsamt Zollernalbkreis, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-0186-6.
  • Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 5 – Westalb: Wandern und entdecken zwischen Reutlingen und Spaichingen. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1993, ISBN 3-924489-65-3, S. 179-186.
  • Johann Adam Kraus: Die Burg Ringingen einst und jetzt (PDF; 7,5 MB), in Hohenzollerische Heimat, Nr. 1, Januar 1961, S. 6f.

Weblinks



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