Rogue-River-Kriege


Die Rogue-River-Kriege zählen zu den Kriegen, in denen Siedler und Indianer sich in Oregon bekämpften. Der letzte von ihnen begann im Oktober 1855, als ein Mob aus Jacksonville im Rogue-River-Tal im südwestlichen Oregon mindestens 28 Indianer ermordete, die nahe der Table Rock Reservation kampierten. Weitere solcher Übergriffe folgten, ähnlich wie im nahe gelegenen Kalifornien.

Die Anfänge

Dabei ging es nicht um Landstreitigkeiten, auch die Führer der regionalen Stämme hatten längst Verträge unterzeichnet, in denen sie den überwiegenden Teil ihres traditionellen Gebietes abgetreten hatten. Selbst der zuständige Oregon Superintendent of Indian affairs, Joel Palmer, und der Befehlshaber der US-Armee an der Pazifikküste, General John Ellis Wool, sprachen sich öffentlich gegen den Krieg aus.

Treibende Kraft war Joseph Lane, der Delegierte des Territoriums in Washington D.C., der in der zu dieser Zeit regierenden Demokratischen Partei einen gewissen Einfluss gewann, und der sich bei jeder Gelegenheit für gewinnbringende Kriege ausgesprochen hatte. Er hatte eine wichtige Rolle im Krieg der USA gegen Mexiko gespielt, und Präsident James K. Polk ernannte ihn zum ersten Gouverneur des Territoriums Oregon. Als Superintendent of Indian Affairs für Oregon war er auch für die Aushandlung von Verträgen mit den Indianerstämmen verantwortlich.

Den Indianern, die von Anfang an Widerstand zu leisten entschlossen waren, blieb nur die Flucht in die Oregon Coast Range. Unter Tecumtum widerstanden sie den Angriffen, vor allem in der als Battle of Hungry Hill bekannt gewordenen Schlacht von Ende Oktober 1855. Andere Indianer entschlossen sich hingegen, sich unter den Schutz der in Fort Lane stationierten Truppe unter Captain Andrew Smith zu stellen. Sie wurden im Januar 1856 in die Grand Ronde Reservation im Nordwesten von Oregon verbracht.

Im Februar 1856 trugen die Indianer den Krieg den Rogue River hinab bis an die Pazifikküste - der Winter hat sie vermutlich dazu gezwungen. Zunächst verließen die meisten Weißen die Küste, doch im Mai kamen einerseits Truppen von Crescent City im nördlichen Kalifornien. Da sich manche der Aufständischen von ihr Schutz versprachen, ergaben sie sich der Armee. Andererseits griffen Freiwillige die Aufständischen an, und sie attackierten eine Gruppe bei Big Meadows, die sich bereits der Armee ergeben hatte.

Die letzte Widerstandsgruppe griff bei Big Bend am Rogue River eine Armeeeinheit beinahe erfolgreich an, die ein Kriegsgefangenenlager bewachte. Die Überlebenden wurden per Dampfboot, z. T. aber auch zu Fuß in ihr neues Reservat, die Coast Reservation an der mittleren Oregonküste verbracht.

Folgen

Die Aufgabe dieses Reservats war die Trennung von der weißen Bevölkerung und die Vorbereitung auf die Assimilation und Integration in die amerikanische Gesellschaft. Wichtigste Mittel waren die Umerziehung zu Farmern in Schulen und Missionsstationen. Doch das Reservat wurde von korrupten Männern wie Robert B. Metcalfe und B. R. Biddle verwaltet, und es gab zu wenig agrarisch nutzbare Flächen. So behalfen sich die Indianer mit Fischen, Jagen und Aushilfsarbeiten im Willamette Tal. Ihr Gesellschaftssystem, das auf kleinen Dörfern basierte, versuchten sie beizubehalten.

1865 wurde das Reservat aufgelöst. Dahinter steckte eine Baugesellschaft, die eine Straße von der Yaquina Bay zum Willamette-Tal bauen wollte. Dieser zentrale Teil des Reservats wurde also herausgeschnitten. Der nördliche Teil, wo die Indianeragentur am Siletz River stand, wurde zur Siletz Reservation umgewidmet, der südliche Teil, der ebenfalls derselben Agentur unterstand, wurde zur Alsea Reservation. Dort entstand am Yachats River eine Unteragentur.

Um die Kosten für die Alsea-Subagentur einzusparen, löste der Kongress das Reservat bereits 1875 kurzerhand auf. Einige Senatoren verlangten zwar das Einverständnis der Indianer, doch der zuständige Indianeragent versicherte, sie hätten Einverständnis angedeutet. Der frühere Agent Benjamin Simpson versicherte ihr Einverständnis. Doch die meisten Indianer weigerten sich, zu gehen.

Nachdem 1887 der General Allotment Act (Dawes Act) beschlossen worden war, begann die Ausgabe zahlreicher Reservatsgrundstücke an individuelle Besitzer. Die Privatisierung des Stammesgebiets begann allerdings erst 1894. Noch in den 1870er Jahren hatten sich die Bewohner erfolgreich gegen die Privatisierung gewehrt, 1891 verhandelten sie noch mit der Regierung um die vier Fünftel des Reservats, die noch nicht privatisiert worden waren.

Der Privatisierung folgte eine schleichende Enteignung. Der indianische Privatbesitz wurde nach dem Tod des Besitzers meist nicht an die Erben verteilt, sondern verkauft. Andere erhielten so wenig Land, dass sie nicht davon leben konnten, sich verschuldeten und verkaufen mussten.

In den 1950er Jahren verloren die Siletz sogar die Anerkennung als Stamm, doch konnten sie diese 1977 zurückgewinnen und 1980 entstand ein neues Reservat.

Historiographie

Die Geschichte der Rogue-River-Kriege wurde 1894 detailliert und auf wissenschaftlicher Grundlage dargestellt. Den Auftrag dazu erteilte der Secretary of State des Senats im Jahr 1891 an Francis Fuller Victor. In der Erkenntnis, dass die frühe Geschichte Oregons in weiten Teilen nur in den mündlichen Berichten der Zeitzeugen überliefert werden könne, und dass mit diesen die Erinnerung verloren zu gehen drohe, und, damit die Bewohner Oregons Stolz auf die Leistungen der Pioniere sein können, beschloss man „zehn hundert“ Exemplare der zu erstellenden Arbeit drucken zu lassen. Dazu wurden potentielle Berichterstatter aufgefordert, Berichte, Zeichnungen und dergleichen an den Grand Commander of Indian War Veterans zu schicken.[1]

Vorgeschichte

Die ersten „Zwischenfälle“ (incidents) ereigneten sich bereits in den 1820er Jahren. Offenbar hatten die lokalen Indianer Kenntnis von der Behandlung der Indianer im Osten der USA, denn sie betrachteten die Weißen von Anfang an als Eindringlinge und bekämpften sie.

Erster Freundschaftsvertrag mit „Joe Lane“

Gouoverneur Lane versuchte 1850 einzugreifen, indem er Friedensfühler ausstreckte. In Begleitung von 15 Weißen und 15 Indianern vom Stamm der Klickitat unter Führung ihres Häuptlings Quatley, traf er mit zwei Häuptlingen und ihren 75 Männern zusammen. Lane bot ihnen einen Freundschaftsvertrag an, wenn sie sich bereit erklärten, die Raubüberfälle zu beenden. Quatley nahm einen der Häuptlinge gefangen und so konnten er und Lane einen Frieden erzwingen. Zugleich hatte das Auftreten Lanes den Gefangenen so sehr beeindruckt, dass er Lane bat, ihm und seiner Familie neue Namen zu geben. Der Häuptling erhielt den Namen Joe, seine Frau den Namen Sally, Tochter und Sohn erhielten die Namen Mary und Ben. Um eine Verletzung ihrer Rechte zu verhindern, gab Lane ihnen ein Schriftstück mit, das sie gegebenenfalls vorweisen sollten. Der Name Joe Lane erhielt geradezu den Charakter eines Talismans am Roguq River und im Shasta-Tal. Doch Lane wurde nach dem Sieg der Whigs bei den Präsidentenwahlen nicht wiedergewählt. Der spätere Präsident Abraham Lincoln lehnte die Position ab, und so wurde John F. Gaines sein Nachfolger. Häuptling Joe schenkte dem scheidenden Gouverneur zum Abschied einen Modoc-Jungen als Sklaven.

Die Aberkennung der Landrechte westlich der Cascade Mountains (1850)

Noch im Jahr 1850 entschied der Kongress, dass die Indianer westlich des Küstengebirges, der Cascade Mountains, keinen Anspruch auf Land mehr haben sollten. Als Superintendent of Indian Affairs schickte man Anson Dart und seinen Sekretär P. C. Dart nach Oregon. Als Unteragenten (sub agents) wurden A. G. Henry, der gar nicht erst ankam, und Elias Wampole sowie H. H. Spalding ernannt, wobei letzterer schon im Territorium lebte. Der Agent erhielt 20.000 Dollar, um für Unterkünfte und Unterhalt zu sorgen, sowie Geschenke für die Indianer zu beschaffen. 15.000 Dollar wurden in San Francisco deponiert, Waren für 5.000 Dollar um Kap Hoorn befördert. Gaines, der neue Gouverneur, sowie Alonzo A. Skinner und Beverly S. Allen sollten Verträge abschließen. Dazu sollten sie zunächst mit den sehr kleinen Stämmen im Willamet-Tal in Verbindung treten.

Erste Verhandlungen begann die Kommission im April 1851 und die 20.000 Dollar waren, bis auf 300 Dollar, schnell ausgegeben. Zu dieser Zeit übertrug der Kongress die Aufgabe der Vertragsverhandlungen ausschließlich an den Indianeragenten.

Damit war Dart praktisch mittellos und ohne Unterstützung in einem riesigen Gebiet. Spalding musste ersetzt werden, doch sein Nachfolger E. A. Sterling saß an der Columbia River-Mündung. Zu dieser Zeit waren die lokalen Cayuse bereits stark dezimiert und verfügten nur noch über 36 Krieger. Am Umatilla River errichtete Dart eine Agentur und reiste weiter zu den Missionsstationen Waiilatpu und Lapwai, um die Verluste der Presbyterianer im Cayuse-Krieg festzustellen. Wampole, der sich im Handel mit den Indianern zu bereichern versuchte, wurde bereits nach drei Monaten entlassen. Auch andere Unteragenten erwiesen sich als unbrauchbar, bis auf den Methodisten J. L. Parrish.

Dart schätzte in seinem Bericht die Lage so ein, dass die Indianer in Oregon friedlich seien, abgesehen von denen am Snake und am Rogue River. Durch das Land der ersteren zogen inzwischen zahlreiche Siedler und Goldgräber und daher fürchtete er Raubzüge, die nur durch Stationierung einer Armeeeinheit verhindert werden könnten. Was die folgenden Kämpfe zum Ausbruch brachte, ist unklar. Die Feindseligkeit der lokalen Indianer wurde nicht nur durch das Verhalten der Weißen angestachelt, sondern auch durch die schlechten Erfahrungen der Cayuse. Das führte dazu, dass die Sanke sich gegenüber den Nez Perce, die die Cayuse nicht unterstützt hatten, überaus feindselig verhielten. Ähnliches galt für die Feindseligkeiten zwischen Rogue River und Klamath Ende 1855. Außerdem verloren die USA die Loyalität bestimmter Häuptlinge, die bisher mit Waffen beschenkt worden waren - was der Hudson’s Bay Company verboten worden war. Die Beschenkten verloren dadurch zugleich den Rückhalt innerhalb ihrer Gruppen.

Als David Dilley und zwei befreundete Rogue-River-Indianer nahe Phoenix, Oregon ermordet wurden, und zwei Weiße entkamen, ermordeten Freiwillige aus Rache zwei Indianer und nahmen zahlreiche Gefangene, die sie gegen die Mörder austauschen wollten. Der Häuptling der Rogue River lehnte Verhandlungen wegen des Doppelmords an seinen Leuten ab, und es kam zu mehreren Gefechten und Überfällen. So wurden im Januar 1851 vier Männer bei Blackburn's Ferry am Klamath umgebracht, im Mai kamen je zwei Männer ums Leben, zwei weitere bei Eureka (damals Yreka genannt). Racheaktionen fielen ein Mann und eine Frau zum Opfer, dazu kam ein Überfall auf ein Indianerlager, bei dem alle Männer ermordet wurden. Derweil hatten Goldsucher Gold am Josephine River in Kalifornien gefunden, das sie bei einem abgeschlagenen Überfall von 200 Rogue-River-Indianern jedoch verloren.

Die Schlacht am Table Rock

Samuel R. Thurston, der erste Abgeordnete des Oregon Territory hatte Washington noch kurz zuvor darüber informiert, dass die Indianer friedlich seien, und die Truppe in Fort Vancouver nicht gebraucht würde. Er wiederum hatte auf einen der Unterhändler des ersten Vertrags mit Häuptling Joe gehört, G. T'Vault. Nun wurden zwei Einheiten in die Region verlegt. Mit 67 Mann war es eine kleine Truppe, die noch geteilt wurde, wobei 28 Mann unter Kearney südwärts zum Table Rock zogen, einem, wie der Name verrät, abgeflachten Tafelberg, der leicht zu verteidigen war. Am 17. Juni erreichte die Truppe die Gegend, wurde jedoch dreimal zurückgeschlagen. Zwischen dem 17. und dem 23. Juni rekrutierte man 30 Männer.

Währenddessen bereitete der noch ahnungslose ehemalige Gouverneur Lane seine Abreise in die Hauptstadt vor, denn er war als Delegierter gewählt worden. Am 21. hörte er erstmals von den Kämpfen und zog mit 40 Männern in die Rogue-Berge, die er am 22. erreichte. Nach zweitägiger Suche fand er auch die Männer Kearneys und die dritte Abteilung stieß zu ihnen.

Die Indianer unter Häuptling Jo wehrten alle Versuche, die Bergfestung, die sie mit Baumstämmen befestigt hatten, zu erobern, erfolgreich ab. Kearney wollte am 25. Juni stürmen, doch als sie die Bergfestung erreichten, waren die Indianer abgezogen. Die Truppen nahmen die Verfolgung auf und konnten 31 Rogue River gefangennehmen. Einige Indianer erkannten Lane von den Verhandlungen des Vorjahres wieder und beschwerten sich, dass die Weißen ihr Land frei durchstreifen könnten, während sie wegen der Eindringlinge nicht mehr ruhig schlafen könnten. Lane warf ihnen Vertragsbruch vor, erkannte aber ihren Friedenswillen an. Er lieferte seine Gefangenen am 7. Juli dem Gouverneur aus. Die als Friedenspartei der Rogue-Rivers betrachtete Gruppe, die nach der Niederlage und der Gefangennahme erstarkte, sagte die Unterwerfung zu, akzeptierte den Schutz der USA und erhielt dafür die Familienangehörigen zurück. Eine kleine Militärtruppe unter Führung eines Indianeragenten sollte allerdings den Frieden überwachen.

Kampf um Port Orford, Oregon ohne US-Hilfe (bis 1852)

Kapitän William Tichenor von der Seagull suchte am 1. Juni einen natürlichen Hafen südlich des Columbia. Beim heutigen Port Orford setzte er dazu neun Männer an Land, die, mit einer Kanone und Gewehren ausgerüstet, die dortige Bucht okkupieren sollten. J. M. Kirkpatrick gelang es, die angreifenden Indianer durch Kanonenschüsse abzuschrecken, wobei einige von ihnen ums Leben kamen. Wenig später flohen die neun Männer bei Nacht und erreichten die Mündung des Umpqua River. Als Tichenor mit 40 Siedlern an Bord einen Tag nach der Flucht - wegen rechtlicher Auseinandersetzungen in San Francisco verspätet - zurückkehrte, fand er nur ein Tagebuch, in dem der Kampf um den Hügel beschrieben wurde. In der Presse erschienen Artikel zum Massaker an den neun Männern, und Tichenor ließ den Hügel am 14. Juli mit 67 Mann besetzen. In Portland engagierte Tichenor neben weiteren Freiwilligen William Green T'Vault. Als er zurückkehrte waren einige der Männer geflohen, von denen er 14 in San Francisco antraf und zwangsweise wieder nach Port Orford brachte. T'Vault führte am 24. August eine Gruppe zum Rogue River, doch am 1. September verließen 13 der 23 Männer die Truppe und kehrten zurück. Die übrigen 10 erreichten wohl den Coquille River, wo sie unter Aufgabe ihrer Pferde den Dienst von Indianern mit ihren Kanus in Anspruch nahmen. Diese führten sie zu einem Dorf, wo sie sogleich angegriffen wurden. T'Vault entkam mit einem der Männer und erreichte Cape Blanco, wo sie von anderen Indianern freundlich aufgenommen und gepflegt wurden. Drei weitere Männer entkamen, fünf wurden getötet. Sie wurden von den Umpgua freundlich aufgenommen.

Nun schickte man 20 Männer der Pazifikdivision von Astoria nach Port Orford, offenbar in völliger Überschätzung der Bedeutung dieses isolierten Postens, von wo es nicht gelungen war, Kontakt zu den Siedlern und Goldgräbern im Hinterland aufzunehmen. August V. Kautz führte die Truppe. Am 14. August, als der Überfall am Coquille stattfand, traf der Unterhändler in Port Orford ein, um Frieden zu schließen, zwei Tage später traf T'Vault dort ein. Zwei Frauen von den Cape-Blanco-Indianern fanden heraus, was mit den fünf Vermissten geschehen war und sorgten für eine Beerdigung. Am 22. September brach Parrish zu den Coquille auf, von einem Coquille geführt, der von den Tototem als Kind geraubt worden war und daher ihre Sprache verstand. Es kam zu einem Austausch von Geschenken, einer der Häuptlinge überreichte Parrish ein Seeotterfell, aber kein Vertrag kam zustande.

Nun versuchte Gouverneur Gaines Unterhändler nach Port Orford einzuladen, um über die Folgerungen aus dem Tod von inzwischen 38 Weißen zu verhandeln, doch wagten die abgelegeneren Stämme es nicht, das Gebiet der Nachbarstämme zu betreten. Zwischen dem 22. und dem 27. Oktober trafen weitere Truppen in Port Orford ein. Vom 31. Oktober bis 3. November zogen sie zum Coquille River, am 5. November erschienen bewaffnete Indianer, die 14 Gewehre bei sich trugen, die sie am 14. September erbeutet hatten. Am 7. November überquerte ein Teil der Truppe den Fluss mit einem Floß, doch trafen sie, außer Dörfern, die sie zerstörten, niemanden an. Drei kleine Boote brachten weitere 60 Mann aus Port Orford, die den Fluss aufwärts fuhren. Am 22. November gelang ihnen ein Sieg über die Indianer an der südlichen Flussgabelung, wobei 15 Indianer ums Leben kamen, während sie keinen Mann verloren. Am Ende des Jahres errichtete man ein Fort, das Fort Orford genannt wurde. Im Januar 1852 kam ein Lager namens Camp Castaway an der Coos Bay hinzu, das rund 80 km oder fünf Tagesmärsche entfernt lag und durch einen Pfad mit Fort Orford verbunden werden sollte, um den Coquille River zu sichern. Dabei war es fast unmöglich Freiwillige zu gewinnen, da die meisten in San Francisco blieben, um von dort zu den Goldfeldern aufzubrechen.

Beunruhigt wurde die Region durch Versuche von Siedlungsgesellschaften aus San Francisco, rund 100 Siedler an der Küste anzusetzen, wie etwa im späteren Scottsburg. Ein eigenes Gesetz verbot Gesellschaften, deren Sitz nicht in Oregon war, diese Vorhaben.

Die Shasta und Rogue River galten als eine Nation. Eine Gruppe um Eureka wurde von einem Tolo geführt, Scarface und Bill führten eine Gruppe im Shastatal, John im Scott-Tal, Sam und Jo im Tal des Rogue River, wobei Johns Vater eine Art Oberhäuptling gewesen war. Tipso, wegen seines langen Bartes auch „Hairy“ genannt und Sullix führten die Gruppen an der Nordseite des Siskiyous. Die beiden letzteren waren erbitterte Feinde der Weißen. Viel wichtiger war ein weiterer John, „Old John“ genannt, der 53 Krieger führte, die in den Kämpfen von 1855 bis 1856 eine wichtige Rolle spielten.

Immer wieder kam es zu Feindseligkeiten zwischen Goldgräbern und Indianern, wobei John gefangengenommen und gegen Weiße ausgetauscht werden sollte. Er floh jedoch im April. Um diese Zeit kam Elisha Steele, der spätere Indian Superintendent of California, aus Eureka nach Johnson's Rancho im Scott-Tal. Er hatte das Vertrauen der Indianer und wurde „Jo Lanes Bruder“ (Codawa) genannt. Steele vereinbarte ein Treffen mit Tolo und John. Sie wollten ihm helfen, die Mörder Scarface und Bill zu stellen. Steele hatte allerdings Mühe, seine neuen Verbündeten vor den Bürgern zu schützen. Die Verfolgten flohen zu Sam, der bereits im Krieg lag. Als Tolo und Jim von der unautorisierten Landnahme des Siedlers Ambrose erfuhren, verließen sie die Truppe, ließen allerdings zwei Krieger zurück, die möglicherweise statt der Verfolgten verurteilt werden sollten.

Derweil marschierte eine Truppe von rund 75 Mann gegen Sam. Steele zog mit seiner kleinen Truppe ebenfalls zu Sam. Es kam am 19. Juli zu einem Kampf, bei dem zwischen 6 und 16 Männern einschließlich zweier Gefangener ums Leben kamen, Sullix wurde wegen Mordes hingerichtet. Im Jahr 1852 war es insgesamt zu 18 Tötungen von Weißen gekommen, dazu einige, von denen man es vermutete.

Es kam zu einem Friedensschluss mit den Rogue River Indians, doch die Regierung untersagte weitere Friedensschlüsse, um ihre Indianerpolitik neu zu bestimmen. Währenddessen kam es, bedingt durch immer neue Siedlertrecks, zu schweren Kämpfen mit den Modoc, bei denen in einem Fall mindestens 39 von ihnen getötet wurden, bei einer weiteren Gelegenheit wurden 40 Modoc ermordet.

1852 hielten Weiße und Rogue River Frieden, Sam und Joe waren häufig geladene Gäste in Siedlerhäusern, vor allem in Jacksonville.

US-Truppen

Im September 1852 kamen 268 Soldaten nach Fort Vancouver .

Literatur

  • Nathan Douthit: Uncertain Encounters: Indians and Whites at Peace and War in Southern Oregon, 1820s-1860s, Corvallis: Oregon State University Press 2002
  • E. A. Schwartz: The Rogue River Indian War and Its Aftermath, 1850-1980 , University of Oklahoma Press 1997
  • Indian Wars of the Roque River, hgg. v. d. Josephine County Historical Society, Grants Pass, Oregon 2003

Einzelnachweise

  1. Senate Joint Resolution No. 5, twentieth Session, abgedruckt in: Indian Wars of the Roque River, Preface.

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17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
DOI:
29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
DOI:
15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
DOI:
24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
DOI: 10.1038/nature25738
24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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