Ripa Veientana


Die Ripa Veientana bezeichnet im antiken Rom das westliche Tiberufer, das Gegenstück zur ripa Romana. Der Name taucht inschriftlich auf den Cippi der für die Instandhaltung der Ufer zuständigen Beamten, den curatores riparum, während der Kaiserzeit häufiger auf,[1] ist aber wohl alten Ursprungs und schloss das Gebiet zwischen der Cremera, einem Nebenfluss des Tiber, und dem Meer ein. Die anfängliche Bezeichnung lautete wohl ripa Veiens, also das Ufer Vejis, das vom etruskischen Veji bis ins Jahr 396 v. Chr. als etruskisches Hoheitsgebiet kontrolliert wurde.

Literatur

  • Samuel Ball Platner, Thomas Ashby: A Topographical Dictionary of Ancient Rome. Oxford University Press, London 1929, S. 448 (online).
  • Lawrence Richardson Jr.: A New Topographical Dictionary of Ancient Rome. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1992, S. 333 (Ripa Veientana).
  • Frank Kolb: Rom: Die Geschichte der Stadt in der Antike. 2. Auflage. C.H.Beck Verlag, München 2002, S. 678 Anm. 8.

Einzelnachweise

  1. CIL 6, 31547, CIL 6, 31548b, CIL 6, 31555.

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