Reinhold Greisbach


Reinhold Greisbach (* 31. August 1955) ist ein deutscher Phonetiker.

Nach einem Studium der Mathematik mit Diplom 1982 legte er eine Promotion 1986 in Phonetik mit dem Thema "Grundlagen der Automatisierbarkeit phonetischer Transkription: Eine theoretische und praktische Untersuchung" vor. 1996 kam es zur Erlangung der Venia Legendi mit der Habilitationsschrift "Experimentelle Testmethodik in Phonetik und Phonologie: Untersuchungen zu segmentalen Grenzphänomenen im Deutschen".

Er ist Autor von zahlreichen Veröffentlichungen zu phonetischen und phonologischen Themen und übt Lehrtätigkeiten und Vertretungsprofessuren u. a. an den Universitäten Köln, Osnabrück und zuletzt Frankfurt am Main aus. Während der Tätigkeit am Institut für Phonetik in Frankfurt am Main erfolgte ein Auf- und Ausbau der onlinebasierten Datenbanken "Sprechkarte" und "Die Stimmen Frankfurts". Greisbach lebt in Dormagen .

Publikationen

  • Phonetische Aspekte des lauten Lesens von leserechtschreibschwachen Schülern. (zusammen mit Benölken, Michaela) In: Feldbusch, Elisabeth / Pogarell, Reiner / Weiss, Cornelia (Hg.): Neue Fragen der Linguistik. Bd 2, S.253-259. 1991.
  • Reading aloud at maximal speed. Speech Communication 11, S.469-473. 1992.
  • Die Phonem-Graphem-Beziehung als Rechtschreibproblem. (zusammen mit Greisbach, Michaela) In: Linguistische Arbeiten, Band 312: Beckmann, Susanne / Frilling, Sabine (Hrsg.): Satz - Text - Diskurs. Akten des 27. Linguistischen Kolloquiums, Münster 1992, Band 1. XIII/327. Tübingen 1994.
  • Zeitliche Stabilität von Bezeichnungen. In: Linguistische Arbeiten, Band 342: Bærentzen, Per (Hrsg.): Aspekte der Sprachbeschreibung. Akten des 29. Linguistischen Kolloquiums, Aarhus 1994. IX/306. Tübingen 1996.
  • Regionale Variabilitäten von Redensarten im Deutschen.
  • Estimation of Speaker Height from Formant Frequencies. In: Forensic Linguistics, 6, 1999.
  • Zu den akustischen Merkmalen der Plosive von Mundart und Umgangssprache in Köln. In: Bernd J. Kröger, Christine Riek, Georg Sachse (Hrsg.), Festschrift Georg Heike. Forum Phoneticum 66. Frankfurt am Main 1998.

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