Regeln für den Menschenpark


Regeln für den Menschenpark ist eine Rede, die der Philosoph Peter Sloterdijk erstmals am 15. Juni 1997 in Basel und in leicht veränderter Form erneut am 17. Juli 1999 auf Schloss Elmau (Oberbayern) gehalten hat und die im selben Jahr als Buch erschien. Der Text löste ab Ende August 1999 eine intensive öffentliche Debatte über die Anwendung von Biotechnologie auf den Menschen aus.

Einleitung

Vorbemerkungen

Zur Person von Peter Sloterdijk: Sloterdijk ist Philosoph und steht in der Tradition Nietzsches und der Phänomenologie.

Zum Inhalt des Textes: In der Elmauer Rede kommen mehrere Themen zum Zuge.

  • Zunächst die sogenannte Medienwahl: Buch oder Stadion: Sloterdijk plädiert für einen Verzicht auf brutalisierende Medien. Er stellt sich mit diesem Thema in die Tradition der Kritik an der Kulturindustrie (vgl. das entsprechende Kapitel in der Dialektik der Aufklärung).
  • Dann die Aufklärungskritik in der Tradition von Horkheimer und Adorno: Im Mythos sind aufklärerische Elemente und in der Aufklärung regressive Elemente vorhanden. Habermas hat dies in Bezug auf das Odysseus-Kapitel der Dialektik der Aufklärung die „Verschlingung von Mythos und Aufklärung“ genannt. Bei Sloterdijk kommt dies in der Notiz zum Ausdruck, dass in der Philosophie Platons ein reaktionäres modernes Element vorhanden sei, das Weber-Gleichnis.
  • Sodann das Thema der Sklavensprache: Hierbei ging es ursprünglich um den Trick, Marxsche Theorie ohne Marxsche Begriffe zu betreiben, sie in neutralen Redewendungen zu verstecken. Sloterdijk macht dies, indem er Heidegger materialistisch umdeutet. Er versteckt damit in Heideggers Metaphysik eine modernere Variante des Denkens, als man dies vielleicht zunächst bei Heidegger vermuten mag.
  • Schließlich kommt noch ein Gedanke in der Tradition Nietzsches dazu: Die Menschen haben schon immer ein Züchtungsprojekt betrieben und es unter dem Deckmantel der Humanität verborgen.

Zur Form des Textes: In der Rede selbst findet sich ein Element der kontinuierlichen Radikalisierung.

Zur Rezeption: Diese inhaltlichen Details wurden als eine Spitze gegen die Kritische Theorie wahrgenommen. Sloterdijk hat – im Gewand der Kritischen Theorie – Themen angesprochen, die leicht als reaktionäre politische Thesen verstanden werden können: als Plädoyer für eine positive Eugenik (im Sinne Francis Galtons).

Humanismus

Der Humanismus gründet in der Buchkultur der griechisch-römischen Epoche. Die Römer übermitteln die antike Flaschenpost. Die Alphabetisierten als geistige Elite geben ein Muster für die bürgerliche Gesellschaft. Nur die Schriftkultur kennt demiurgische Menschen-Schöpfungsmythen wie den Golem. Die von Wehrpflicht und Schulpflicht erzeugte Fiktion der nationalen Identität einer bewaffneten und belesenen bürgerlichen Gesellschaft ist heute an ihr Ende gekommen durch die Ablösung der Buchkultur von neuen Medien. In Rom war der Dualismus von Buchkultur und Verwilderung der Massen in den Stadien sprichwörtlich. Hier wurde das Konzept des Humanismus erfunden: Zähmung des Menschen durch die richtige Lektüre. Die Medienwahl – Buch oder Stadion – entscheidet über das Wesen des Menschen.

Heidegger

Der Begriff des Humanismus kann nicht gerettet werden, denn er war stets ein Komplize menschlicher Gräueltaten. Martin Heidegger stellt die Epochenfrage neu und antwortet: der Mensch ist der Hüter des Seins. Die Sprache ist das Haus des Seins. Die Lichtung ist der Ort, an dem das Sein aufgeht. Sloterdijk historisiert den Begriff der Lichtung: Während der Hominisation des Menschen markiert die Grenze zwischen Natur- und Kulturgeschichte den Ort der Lichtung, seine Frühgeburtlichkeit (Neotenie) löst diesen Prozess aus. Die erste kulturelle Leistung des Menschen ist der Hausbau. Haus, Mensch und Tier stehen von nun in einem biopolitischen Komplex.

Nietzsche

Zarathustra erläutert, was das heißt: Menschen werden für Häuser selektiert. So wie der Mensch Tiere züchtet, so hat der Mensch Menschen gezüchtet für die Häuser, die er baut. Hinter dem heiteren Prospekt der schulischen und literarischen Menschenzähmung findet sich der dunkle Horizont der Menschenzüchtung. Nach Nietzsches Entschleierung der Menschheitsgeschichte als Züchtungsprojekt gilt es Regeln für einen zukünftigen Menschenpark aufzustellen.

Platon

Platon gibt im Weber-Gleichnis das Urbild einer gesellschaftlichen Utopie von Menschenzüchtern. Platons idealer Züchter ist ein Gott oder ein dem Gott nahestehender Hirten-König.

Die argumentative Entwicklung im Detail

Definition: Der Humanismus

Zu Beginn erfolgt eine Definition der Humanitas: sie sei eine Freundschaft stiftende Telekommunikation im Medium der Schrift. Implizit erfolgt eine Ineinssetzung der Humanitas mit der Philosophie. Dass sie bis heute noch relevant sei, verdanke sie ihrem Medium, dem Buch, das wie ein Kettenbrief über die Generationen hinweg eine Freundschaft erzeugende Funktion bei den geneigten Lesern ausübe.

Erste Historisierung

Sogleich erfolgt eine Historisierung des Konzeptes. Die Römer als Übermittler der griechischen Sendschreiben zur Philosophie seien von überragender Bedeutung. Sie übermitteln die Flaschenpost. (Erste Anspielung auf die Kritische Theorie). Die Schrift funktioniere als Flaschenpost wie eine magische actio in distans (Einwirkung auf Entferntes). Der Humanismus findet durch sein Medium Buch zur Form einer literarischen Gesellschaft, die das Muster einer bürgerlichen Gesellschaft abgibt. (Im weitesten Sinne gibt es hier eine Analogie zu Marcuses Aufsatz über den „Affirmativen Charakter der Kultur“). Es wäre an dieser Stelle zu diskutieren, inwieweit hier nicht ein bloßes Wortspiel vorliegt. Historisch seien die Alphabetisierten zunächst nichts weiter als eine Sekte. Hier erfolgt schon der erste Exkurs zur Menschenzüchtung: Die Schriftkultur erzeuge in ihrer Übersteigerung den Mythos des Golem: Gott erschaffe die Welt durch das Wort, der Mensch erzeuge einen Golem durch Schrift.

Erste soziologische Zuspitzung

Die soziologische Maximal-These lautet: Wehrpflicht und Schulpflicht erzeugen die Fiktion einer Nation als einer bewaffneten und belesenen Öffentlichkeit. Heute sei diese Epoche an ihr Ende gekommen, da das Büchermachen nicht mehr ausreicht, um ein kommunikatives Band zwischen den Gliedern einer modernen Massengesellschaft zu knüpfen. Wir leben in einer Epoche des Übergangs vom Lesen über Hören und Sehen zum Surfen: Buch, Radio, Fernsehen, Internet. Die Abdankung des Humanismus aber erfolgte nicht konsequent nach der Einsicht in sein Unzureichen: nach 1945 erleben wir einen Neohumanismus mit Rekursen auf Cicero und Christus. Er wendet sich gegen seinen traditionellen Feind: die Verwilderung des Menschen. Rom gab hierfür ein Beispiel mit der juvenalischen Dualität von Brot und Spielen. Nirgends sei die Tendenz zur Bestialisierung des Menschen hemmungsloser bedient worden als in den antiken Amphitheatern. Der römische Humanismus habe also folgendes Thema: die Zähmung des Menschen durch die richtige Lektüre.

Erste Konklusion: Erziehung zur rechten Medienwahl

Belehrend sei auch hier die römische Kultur mit ihrem ersten antiken massenmedialen Netz von Amphitheatern, die der Bestialisierung des Menschen Vorschub leisteten. Gleichzeitig werde hier zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit diese vor die Wahl gestellt, welches Medium den Menschen prägen solle: das Buch oder das Stadion. Und der Humanismus ist mehr als bloße Erziehung: hier wird die Frage gestellt nach der Bestimmung des Menschen.

Definition: Das Scheitern des Humanismus

Heideggers Brief über den »Humanismus« und sein „Sitz im Leben“ werden kurz vorgestellt: Herbst 1946, in größter Armut, schreibt Heidegger einen Brief an einen französischen Bewunderer. Die Beschuldigungen durch Gegner Heideggers, dieser suche in der Mystik eine Exkulpation für seine Verstrickung in den Nationalsozialismus, übernimmt Sloterdijk nicht. Sie verkennen Bedeutung und literarische Form: ein Brief, der nach antikem Vorbild Freunde gewinnen soll. Aber was ist der Inhalt dieses antikisierenden Sendschreibens? „Wie gibt man dem Wort Humanismus wieder einen Sinn?“

In Parenthese: nach Auschwitz? Heidegger behauptet: das Wort Humanismus muss aufgegeben werden. Die Katastrophe der Gegenwart zeigt, dass der Mensch mit seiner metaphysischen Selbstüberhöhung das Problem sei. Auch die gängigen Antworten auf die Frage nach der Humanitas: Christentum, Marxismus und Existentialismus seien lediglich Spielarten des Humanismus. Diese alle seien gekennzeichnet durch eine „unermessliche Unterlassung“: die Nicht-Stellung der Frage nach dem Wesen des Menschen. Heideggers Antwort: erstens ist der Mensch kein vernünftiges Tier. „Das Wesen des Göttlichen ist uns näher als das Befremdende des Lebe-Wesen.“ Grund: der Mensch hat Welt, das Tier ist in Umwelt verspannt. Statt dessen: der Mensch ist zum Hüter des Seins bestellt: „Die Sprache ist das Haus des Seins, darin wohnend der Mensch ek-sistiert, indem er der Wahrheit des Seins, sie hütend, gehört.“ Der Ort, an dem diese Anstellung gilt, ist die Lichtung, die Stelle, wo das Sein aufgeht. Indem Heidegger den Menschen als Hirten und Nachbarn des Seins bestimmt, bindet er ihn an eine radikale Verhaltenheit. Wer im Haus der Sprache wohnt, ist bestimmt zum abwartenden Lauschen. Man kann vermuten, dass Heidegger hofft, in dieser asketischen Abgeschiedenheit sei kein Platz mehr für Bestialität. Je mehr vom Idealbild des starken Menschen Abschied genommen wird, desto stärker sei die Zähmung, kann man vermuten. Allerdings, der Humanismus sei schlicht nichts anderes als ein Komplize aller Gräuel, die im Namen des menschlichen Wohls begangen werden. Im Zweiten Weltkrieg kämpften Bolschewismus, Faschismus und Amerikanismus im Namen von Menschheitsidealen um die Weltherrschaft. Der Faschismus sei aber eine besondere Form, eine Metaphysik der Enthemmung, vielleicht die Enthemmungsgestalt der Metaphysik. Heidegger entschließt sich, mit dem Humanismusbrief die Epochenfrage, was der Mensch sei, neu zu stellen. Was kann den Menschen nach dem Scheitern des Humanismus noch zähmen?

Zweite Historisierung

Sloterdijk argumentiert nun wie folgt: Ähnlich wie eine Historisierung des abstrakten Humanitätsbegriffes erst zum Vorschein gebracht hat, wie die Philosophie scheitert, so muss nun eine Historisierung von Heideggers Seinsbegriff erfolgen. Es gibt eine Realgeschichte des Heraustretens des Menschen in die Lichtung. Diese hat zwei Linien: Eine Naturgeschichte der Gelassenheit und eine Sozialgeschichte der Zähmung (des Menschen). Die Naturgeschichte der Gelassenheit ist nichts anderes als die Hominisation. Die chronische animalische Unreife des Menschen, seine Frühgeburtlichkeit sind die Grundlagen für seine Hominisation. Die Lichtung ist ein Ereignis an der Grenze von Natur- und Kulturgeschichte. Sozialgeschichte der Zähmung zeigt folgendes: Was geschieht an der Grenze von der Natur zur Kultur: die Sesshaftwerdung. Auf der Lichtung erheben sich die Häuser, real eben. Aber mit der Sesshaftwerdung ändert sich das Verhältnis des Menschen zu den Tieren: es beginnt die Epoche der Haustiere. Haus, Mensch und Tier sind ein biopolitischer Komplex. Theorie ist Hausarbeit. Aber wo ein Haus steht, findet sich auch ein Kampfplatz. Häuser werden nicht für Menschen gemacht, Menschen werden für Häuser selektiert, meint Nietzsche (Zitat aus Zarathustra). Hinter dem heiteren Horizont der schulischen Menschenzähmung findet sich der dunkle Horizont der Menschenzüchtung. Nietzsche behauptet, es gäbe eine wohlverborgene Selektionsgeschichte („Häuser werden für kleine Menschen gemacht.“). Die bisherigen Inhaber der Züchtungsmonopole will er beim Namen und ihrer verschwiegenen Funktion nennen und prophezeit für die Zukunft einen Streit zwischen „Klein- und Großzüchtern“.

Zweite soziologische Zuspitzung

Nach dem Scheitern des humanistischen Projektes in unserem Jahrhundert und Heideggers Entzauberung des Humanismus als Komplize der Gräuel muss Nietzsches Entschleierung der Menschheitsgeschichte als einer Geschichte von Zähmung und Züchtung zu der Einsicht führen, dass die philosophische Aufgabe der Zukunft die sein wird, über die heraufdämmernden Anthropotechniken nachzudenken, Regeln für den Menschenpark aufzustellen. Diese Aufgabe ist nicht neu, aber heute nehmen wir wahr, dass Lektion und Selektion schon immer verwoben waren. Schon die Schriftkultur selbst hat harte Grenzen zwischen den Menschen gezogen. Sloterdijk sagt klar: Es kommt darauf an, einen Kodex der Anthropotechniken zu formulieren.

Zweite Konklusion: Die Distanz ermessen

Um zu verstehen, wie weit Nietzsche von der uns erwartenden Zukunft entfernt ist, wollen wir ermessen, wie weit wir von der Züchtungsphantasie in Platons Politikos entfernt sind. Dort gibt Plato Regeln an für den Betrieb eines Menschenparks, das Hirtenbeispiel Heideggers stammt von dort. Menschen sind im Zeitalter nach der Abdankung der Götter sich selbst hütende Wesen. Dies ist für Platon unbezweifelbar. Die Frage stellt sich nur, wer der Hirte sein soll.

Zuerst fällt die Form des Dialogs auf: Sokrates der Jüngere und ein Fremder diskutieren. Es wird eine Definition des Menschen aus der Sicht von Züchtungsimpulsen gegeben. Es folgt quasi eine Botanik des Menschen: nicht geflügelte, nicht gehörnte, unvermischt begattete Zweifüßler. Jetzt kennen wir die Herde, die gehütet werden soll. Es ist der Standpunkt eines Profis. Die wahre Hütekunst schließt aber tyrannische Formen aus. Sie ist „freiwillige Herdenwartung über freiwillige lebendige Wesen.“ Der wahre König besitzt ein besonderes Expertenwissen, das im berühmten Weber-Gleichnis erläutert wird: der tapferen und besonnenen Menschen Gemütsart muss ideal verflochten werden. Die Ungenügenden müssen ausgekämmt werden.

Abschluss

Die Aktualität des Weber-Gleichnisses wird deutlich, wenn man die Inhalte des Aufsatzes Revue passieren lässt: Das humanistische Gymnasium, die faschistische Eugenik, das kommende biotechnologische Zeitalter: Eine humanistische Gesellschaft, die sich in einem „Vollhumanisten“ verkörpert, dem idealen Hirten. Der ideale Hirte war schon immer der Gott, aber im Zeitalter des Zeus, nach der Götterdämmerung, haben sich die Götter zurückgezogen. Jetzt sind die Menschen gezwungen, sich selbst zu hüten. Der wahre Hirte kann aber nur ein dem Gott nahestehender Weiser sein. Heute haben sich auch die Weisen zurückgezogen, es bleiben nur ihre Schriften.

Interpretation

Die Metaphorik der Flaschenpost ist der Kritischen Theorie entliehen. Ein philosophisches Thema wird in ein soziologisches Phänomen überführt: Humanismus und Massenkultur. Auch hier lehnt sich Sloterdijk an die Kritische Theorie an, explizit an das Kapitel über die Kulturindustrie in der Dialektik der Aufklärung. Eine Pointe ist die Feststellung, die Zähmung des Menschen sei eine Frage der Wahl des richtigen Unterhaltungsmediums: Buch oder Stadion.

Heideggers Kritik am Humanismus wird von Sloterdijk durch eine Einbindung von dessen Zentralbegriff der Lichtung in einen gattungsgeschichtlichen Kontext materialistisch kritisiert. Was der von Heidegger geprägte Begriff vom Hüter des Seins und dem Kontext von Mensch, Haus und Tier bedeutet, wird durch einen Rückgriff auf Nietzsche erläutert: Zur Zähmung des Menschen trat schon immer seine wirkliche oder vermeintliche Züchtung durch seine Herren.

Das Thema der Verschlingung von Mythos und Aufklärung illustriert Sloterdijk am Beispiel von Platons Politikos: Das Urbild einer zukünftigen Anthropotechnik scheint hier ebenso auf wie Heideggers Fundamentalkritik am Humanismus.

Sloterdijks Botschaft in der Flaschenpost lautet: die gefährlichen Themen der Philosophie in der Tradition Nietzsches aufgreifen. Wer wagt es, Regeln für den Menschenpark aufzustellen?

Ausgaben

  • Peter Sloterdijk: Regeln für den Menschenpark. Ein Antwortschreiben zu Heideggers Brief über den Humanismus. Suhrkamp, Frankfurt 2008, ISBN 978-3-518-06582-2 (Nachdruck der ersten Auflage von 1999)

Literatur

Bücher

  • Heinz-Ulrich Nennen: Philosophie in Echtzeit: die Sloterdijk–Debatte: Chronik einer Inszenierung. Über Metaphernfolgenabschätzung, die Kunst des Zuschauers und die Pathologie der Diskurse. 650 Seiten, Broschur, Königshausen & Neumann, Würzburg 2003. ISBN 3-8260-2642-X

Artikel in Zeitungen

  • R. Stephan: Wer zähmt die Philosophen? Eine Tagung auf Schloß Elmau suchte nach neuen Möglichkeiten eines ethischen Denkens. In: SZ, 29. Juli 1999.
  • Enno Rudolph: Züchter im Menschenpark. Peter Sloterdijks Morgenröte der antihumanistischen Vernunft. In: FR, 20. August 1999.
  • Th. Meier: Doppelherrschaft von Philosophie und Gentechnik. Zur Debatte um Peter Sloterdijks Vortrag auf Schloss Elmau. In: Berliner Zeitung, 6. September 1999.
  • N.N.: Sloterdijk: Keine Angst vor drei Nullen. In: FR, 8. September 1999.
  • R. Pohl: Sloterdijks "Skandal". In: Der Standard, 10. September 1999.
  • N.N.: Todesanzeige [für die Kritische Theorie]. In: FR, 10. September 1999.
  • R. Stephan: Reizende Lügen. Zur neuesten Entwicklung der Affäre Sloterdijk. In: SZ, 10. September 1999.
  • F. Olbert: Leben im Zeitalter der Biotechnologie. Sloterdijks umstrittene Rede von Elmau. In: KStA, 10. September 1999.
  • Gregor Dotzauer: Peter Sloterdijk – Plädiert der Philosoph für die Züchtung von Übermenschen? Der Philosoph antwortet seinen Kritikern. In: Der Tagesspiegel, 10. September 1999.
  • H. Holzbach: Humanismus im Reagenzglas? Intellektuellen-Streit um missverständliche Züchtungsthesen des Philosophen Peter Sloterdijk. In: Kölnische Rundschau, 11. September 1999.
  • B. Spörri: Verstimmtes Klavier des Zeitgeistes. Peter Sloterdijk plädiert für gezüchtete Übermenschen. Oder doch nicht? In: SonntagsZeitung, 12. September 1999.
  • Harald Jähner: Sloterdijks Menschenpark. Wieder einmal wird ein Faschist entlarvt, der keiner ist: Aufregungen um einen Philosophen. In: Berliner Zeitung, 12. September 1999.
  • Reinhard Kahl: Killersatelliten. Professionelle Deformationen: Peter Sloterdijk, die Kritische Theorie und der Krieg im Feuilleton. In: taz, 13. September 1999.
  • M. Kluger: Alarmsystem [Kommentar zur Sloterdijk-Debatte]. In: Frankfurter Neue Presse, 15. September 1999.
  • Jens Frederiksen: Zähmung, Züchtung oder Züchtigung? Sloterdijk, der "Menschenpark" und die Aufregung im überregionalen deutschen Feuilleton. In: Main-Rhein Zeitung, 16. September 1999.
  • Rudolf Mitlöhner: Peter Sloterdijk, Martin Walser und die Berliner Republik. Die Diskussion um Peter Sloterdijks Elmauer Vortrag ist auch eine Neuauflage der Debatte um Deutschlands "Normalität". In: Die Presse, 16. September 1999.
  • R. Schneider: Der Hut liegt im Ring. Peter Sloterdijks "Regeln für den Menschenpark" entfachen die nächste Kulturdebatte. In: Berliner Morgenpost, 17. September 1999.
  • Micha Brumlik: Der Rächer der Enterbten. In Sachen Sloterdijk: Beobachtungen zu Beginn einer Debatte. In: FR, 18. September 1999.
  • Thomas E. Schmidt: Hirsche auf der Lichtung des Denkens: Peter Sloterdijk und Jürgen Habermas. In: Die Welt, 20. September 1999.
  • Martin Meyer: Der Sloterdijk-Effekt. In: NZZ, 20. September 1999.
  • Hans-Peter Schreiber: Das Phantom der Konstruktion des perfekten Menschen. Sloterdijk und die Folgen: Über das Unbehagen an der Gen-Kultur. In: Basler Zeitung, 23. September 1999.
  • Ludwig Hasler: Warum nicht? Peter Sloterdijk will den Gentechnikern das Gesetz der Menschenoptimierung diktieren. Eine verzweifelte Form von Kapitulation. Eine sehr zeitgeisttypische. In: Weltwoche Nr. 38, 23. September 1999.
  • J. Wetzel: Sloterdijk in Frankreich. Die Debatte wird in einem antideutschen Meinungsklima referiert. In: Berliner Zeitung, 30. September 1999.
  • H. Jähner: Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? [Kommentar zur Sloterdijk-Debatte]. In: Berliner Zeitung, 4. Oktober 1999.
  • Silvio Vietta: Was die Philosophie in Deutschland versäumt hat [Leserbrief-Kommentar zur Sloterdijk-Debatte]. In: FAZ, 9. Oktober 1999.
  • Karsten Zipp: Wenn der Mensch Menschen züchtet. Zu den umstrittenen Thesen des Philosophen Peter Sloterdijk. In: Gießener Anzeiger, 11. Oktober 1999.
  • Alexander Schuller: Der Mensch erzeugt sich selbst. In der Sloterdijk-Debatte wurde diskutiert, was Wirklichkeit ist: der Neue Mensch. In: Die Welt, 15. Oktober 1999.

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01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
DOI:
20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
DOI:
27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
DOI:
29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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