Persische Literatur


Diwan des Hafiz (Hafis; pers. Hāfez), Miniaturmalerei, Persien, 1585

Die Geschichte der persischen Literatur lässt sich bis in das Altertum zurückverfolgen. Erste Beispiele einer iranischen Dichtung, die bereits das Schema einer zur Tradition gewordenen Rhetorik aufweisen, befinden sich in den Gathas (Gesängen), den ältesten Teilen des Avesta, der Schrift der zoroastrischen Religion (siehe auch Zarathustra). Als Dari-Dichtung wird hingegen die Gesamtheit der klassischen Dichtungskultur im Iranischen Hochland bezeichnet, die in der persischen Schriftsprache Dari angefertigt wurde. Sie entstand hauptsächlich auf dem Gebiet der heutigen Staaten Iran, Afghanistan, Tadschikistan und Usbekistan. Zudem war die Persische Sprache über eine sehr lange Zeitspanne hinweg die Kultur- und Amtssprache im Irak, in Pakistan und in Nordindien. Auch hier lebten einige der bekanntesten Dichter der persischen Sprache.

Im persischen Kultur- und Sprachgebiet wird die Dichtkunst hoch geschätzt, so dass der persische Kulturkreis eine ganze Anzahl berühmter und erfolgreicher Dichter hervorgebracht hat. Persische Dichter haben so auch über Jahrhunderte hinweg andere Kulturen und Sprachen beeinflusst, unter anderem den deutschen Dichter Goethe, dessen West-östlicher Diwan auf der klassischen persischen Poesie basiert.

Dichter

Berühmte persische Dichter mit Dari-Reimordnung - Klassische Periode

  • Abu Abdullāh Dscha'far-e Rudaki (858-941), der erste Dari-Dichter und Vater der neupersischen Sprache. Geboren in einem Gebirgsdorf östlich von Samarqand, dem heutigen Tadschikistan, war Rudaki der offizielle Dichter des samanidischen Emirs Nasr II. (914-943), der ihn, wie es heißt, mit Ehrungen überhäufte. Er versifizierte eine berühmte Fabelsammlung indischen Ursprungs unter dem Namen Kalile und Demne, die im Orient große Beliebtheit genoss und später La Fontaine als Hauptquelle seiner Fabeln diente. Von dem ihm zugesprochenen umfangreichen Werk blieb nur ein Teil erhalten. Er hinterließ Panegyriken, Trauerelegien, Liebeslyrik, bacchische Dichtung sowie erzählende und moralische Dichtung. Gegen Ende seines Lebens wurde er wohl wegen seiner religiösen Überzeugungen geblendet.
  • Bu Schakor Balkhi, Verfasser des (persisch ‏آفرين نامه‎) Āfarināme (Lobesbrief), entstanden zwischen 954 und 958 n.Chr.
  • Rābia-e Balkhi oder Zain al-'Arab, die erste Frau der Dari-Dichtung.
  • Abu Mansur Daqiqi-e Balkhi (930/40 - vor 980), war einer der begabtesten Dichter des 10. Jahrhunderts. Er wirkte als Paneyriker der Lokalprinzen Tschaghaniens (Transoxanien), südöstlich von Samarqand, außerdem bei dem samanidischen Emir Mansur I. (961-976) und dessen Sohn Nuh II. (976-997) - und kann als Meister dieses Genres betrachtet werden. Berühmtheit erlangte er jedoch als Vorgänger Ferdousis. Vor seinem frühzeitigen Tod - er wurde gemäß Ferdousi von einem seiner Sklaven ermordet - hatte er bereits das umfangreiche Prosamaterial des traditionellen Nationalepos in Verse gebracht, was zuvor von vier Gelehrten aus Tūs (Chorāsān) (in der Nähe des heutigen Maschhad) zusammengestellt worden war (961). Einige Tausend dieser Distichen wurden von Ferdousi in seinem Schāhnāme (persisch ‏شاهنامه‎) übernommen. Obwohl häufig vermutet wurde, dass Daqiqi zoroastrischen Glaubens war, lassen Passagen hieraus (s. Safā, 1964) jedoch eher vermuten, dass es sich hier um die Sympathiebekundungen eines großen Literaturliebhabers sehr gemäßigten islamischen Glaubens handelte.
  • Abu l-Qāsem-e Mansur ebn Hasan-e Ferdousi (*um 940-1020), geboren in dem Dorf Bāž (Tabaran, dem Gebiet von Tūs als Sohn einer Landadelsfamilie (Dehqan), ist der Verfasser des persischen Nationalepos, dem (persisch ‏شاهنامه‎) Schāhnāme ( Das persische Königsbuch). In mehr als 50.000 Distichen berichtet er von der Pracht des persischen Reichs vor der Invasion der Araber im 7. Jahrhundert.
    Shāhnāme von Ferdousi
    Dieses Epos, das zu den besten seinesgleichen zählt, diente als Vorlage für weitere Epen persischer Sprache und wurde zunächst ins Arabische und Türkische, später in viele weitere Sprachen (meist in Ausschnitten) übersetzt. Schon seit Anbeginn seiner Jugend versifizierte Ferdousi einige hervorstechende Episoden der persischen Geschichte, doch erst gegen 980, als er von der Ermordung Daqiqis erfuhr, nahm er das von ihm angefangene Projekt auf. Gegen 994 hatte er bereits die von Abu Mansur 957 erstellte Fassung versifiziert, die als Quelle der arabischen Prosaübersetzung al-Bondaris (13. Jahrhundert) diente. Danach nutzte er weitere Quellen zur Vervollständigung seines Werkes: u. a. die Memoiren Zarirs, die Heldentaten Rostams und Alexanders des Großen. Gegen 1010 hatte er sein Werk abgeschlossen, das er sodann Mahmud von Ghazni widmete. Nachdem er sich jedoch mit diesem überworfen hatte, verließ Ferdousi Ghazni und ließ sich an verschiedenen Orten, u. a. Herāt, Tus, Tabaristan und Chorāsān nieder. Die Größe Ferdousis liegt in der Gewissenhaftigkeit bei der Verwendung seiner Quellen, seiner Geschicklichkeit in der Naturdarstellung, sowie der Darstellung der kriegerischen und heroischen Episoden, sowie dem Einflechten moralischer Ermahnungen in diese Beschreibungen. Seine Klarheit und Einfachheit des Stils sowie des Vokabulars machten ihn zum Vorbild weiterer Dichter. Es bestehen zwei bedeutende Einführungen zum Schahname: eine des Timuridenprinzen Bai Songhor (15. Jahrhundert), sowie eine weitere, ältere, die zum Teil jene Abu Mansur al-Mommaris wiedergibt, die er 957 auf Bitten Abu Mansur Mohammad ebn Abd or-Razzaqs für eine Prosafassung erstellt hatte.
  • Bābā Tāher (ca. 944-1019), einer der ersten bedeutenden Dichter des Sufismus, dessen Gedichte, instrumentell begleitet, häufig als Grundlage der klassischen persischen Musik dienen.
  • Farrokhi (†1037), allgemein hochgeschätzter Verfasser von Ghazalen und Panegyriken (Lobreden), Hofdichter der Ghaznawiden.
  • Abu Qāsem Hasan Onsuri Balkhi (988?-1040), Dichter der Ghaznawiden. Er verfasste zarte, anspruchsvolle und in der Wahl der Themen originelle Ghazale und Qassiden (Qasidas) (Oden und Panegyriken), die als Vorbild für viele seiner Nachfolger dienten. Er versifizierte außerdem einige alte Legenden, wie z. B. Wameq und Asra und Rostam und Sohrāb (siehe auch Ferdousi (Der Tod des Sohrāb)).
  • Manutschehri (†1040) Dichter am Hofe der Ziyariden und Ghaznawiden mit starkem Einfluss der arabischen Literatur, den er gekonnt beim Verfassen seiner Gedichte einbrachte. Er erweiterte die Facetten der bacchischen Gedichte.
  • Gorgāni (†1054), Dichter am Hofe der Seldschuken, war er der Verfasser eines der besten Epen in persischer Sprache, Wis und Rāmin, das als Vorbild für weitere Epen, wie beispielsweise Chosrou und Schirin von Nezāmi, diente und eine Verbindung zwischen dem vorislamischen und islamischen Iran herstellte.
  • Āsādi (Abu Nasr Ali ebn Ahmad Tusi) (†1072), geb. in Tus (bei Maschhad), fälschlicherweise als Meister Ferdousis bezeichnet, Autor von Debatten (Monāzer), des Buches Garschāsp (Garschāspnāme), dem besten Epos nach dem Schāhnāme Ferdousis - außerdem Verfasser von Panegyriken (Lobreden) und Verfasser eines der ältesten Wörterbücher in persischer Sprache, in dem er seltene Wörter und Wörter aus der persischen Dichtung sammelte (Loghat-e Fārs). Zunächst lebte er in Chorāsān (am Hofe der Ghaznawiden), später in Aserbaidschan bei den Prinzen der dortigen Region. In seinem Hauptwerk, dem Garchaspnāme, erzählt er von den fabulösen Errungenschaften Garchasps, des Ahnherrn Rostams. Nach einer Aufzählung der Ahnenfolge berichtet er detailliert von seinen Reisen und Aufenthalten in verschiedenen Ländern, seinen Kämpfen dort, seiner Unterredung mit Brahman sowie mit anderen Weisen - außerdem von den Sitten und Bräuchen der fremden Völker, die er aufgesucht hatte in Verbindung mit Ermahnungen und Ratschlägen an den Leser. Seine Stärke liegt vor allem in den Beschreibungen, den Wortzusammenstellungen, seinem Satzbau und der Wahl ausdrucksstarker und subtiler Bilder. Fälschlicherweise wurde von einigen Orientalisten lange zwischen einem sog. Sohn und Vater unterschieden, was allerdings von Safā in seiner Geschichte der Literatur im Iran, II, S. 404ff widerlegt wurde. (Edition Garchaspnameh: Yaghmai (Teheran 1918), Übersetzung und Edition des 1. Drittels: Clément Huart (1926), der beiden weiteren Drittel von Henry Massé (1950))
  • Amir Nāser Chosrou-e Balkhi (1003–1075), geboren in Gobadian (in der Region Balkh). Nachdem er sich weitreichend gebildet hatte, machte er sich 1045 auf eine Pilgerfahrt zu den heiligen Städten des Islam. Danach hielt er sich für einige Zeit in Ägypten auf, wo er sich der Doktrin der Ismailiten anschloss, und wurde daraufhin vom Fatimidenkalifen nach Chorāsān delegiert. Beunruhigt durch die Orthodoxen der Region, zog er sich in den Kanton Badachschān zurück, wo er sich in Yomgan zur Ruhe setzte und die spirituelle Führung der Ismailiten übernahm. Gleichzeitig verfasste er seine theologischen und philosophischen Abhandlungen und erstellte außerdem eine umfangreiche Sammlung von Gedichten, was ihn zu einem der kraftvollsten Denker des Iran machte. Seine Gedichte, geprägt durch den Einfluss seiner theologischen Bildung, sind voll von Sentenzen und Ermahnungen, die er, geprägt durch sein wissenschaftliches Denken, logisch anbringt. Gleichzeitig ist seine Dichtung voller verzierter und subtiler Erfindungen und seine poetische Sprache erinnert an jene der letzten Dichter aus der Zeit der Samaniden. In der Prosa war er einer der ersten, die philosophische oder wissenschaftliche Fragen in einer Sprache verfasste, die klar im Stil und bestimmt im Ton war. Sein Reisebericht Safarnāme, den er ebenfalls in Prosa verfasste, ist ebenfalls ein Modell des einfachen und genauen Stils sowie (persisch ‏روشنايى نامه‎) Roschnainame.
  • Chwadscha Abdollāh Ansāri (1006–1088), „Pir von Herāt“ (der Weise (Alte) von Herāt), bedeutender Sufidichter und Verfasser des Monādschātnāme (persisch ‏مناجات نامه‎), dem Buch der Psalmen.
  • Irān Schāh (ca. † 1117), Zeitgenosse des Seldschukensultans Malek Schāh II., schrieb gegen 1106 ein Epos, in dem er von den „hohen Taten“ des Helden Bahman, des Sohns Esfandiārs, berichtet - eines der Hauptelemente des Nationalepos im Iran. (u. a.Barzin und der Drache, der Kampf zw. Barzin und Bahman, Selbsterkenntnis) (siehe auch: Safā, Hamāse Sarā'i dar Irān (Geschichte des Heldenepos im Iran), 1945)
  • Omar Khayyām (1048–1131 oder 32), (Dichter, Philosoph, Mathematiker und Astronom), Schüler Avicennas, wirkte am Hofe des Seldschukenfürsten Malek Schāh I.(1072–1092). Er tat sich zu Lebzeiten in erster Linie als Mathematiker, Philosoph und Astronom hervor und wirkte an der Reform des iranischen Kalenders mit. In diesem Zusammenhang verfasste er auch das Nouruznāme (persisch ‏نوروز نامه‎), (Neujahresbuch), eine Abhandlung über die Neujahrsbräuche im alten Iran. Nach seinem Tod wurde Chayyām vor allem für seine Rubā'yyāt, die Vierzeiler, bekannt, die relativ kritisch gehalten waren. Beispiel eines Vierzeilers in der Übersetzung von Max Barth: Sag, wer ist sündenlos auf Erden hier?/ Wer könnte leben, ohne je zu fehlen?/ Tust du für üble Tat einst Übles mir, wo ist der Unterschied dann zwischen mir und dir?
  • Moezzi (1124–1127) war ein Laureatendichter des Seldschukenfürsten Malek Schāh I.(1072–1092). Er verbrachte seine Jugend in Herāt und Esfahān. Er schrieb hervorragende Ghazale und trug zur Erneuerung der Qasiden bei, die bis dahin stark durch ihren arabischen Ursprung geprägt waren.
  • Sanā'i (ca. 1080–1157), geboren in Ghazni Mitte des 11. Jahrhunderts, begann er seine Dichterlaufbahn am Hofe der Ghaznawiden Ebrahim (1098–1114) und Bahmanschāh (1117–1157). Nachdem er sich endgültig in Chorāsān niedergelassen hatte, wurde er von mehreren Dichtern in die mystische Dichtung eingewiesen, in der er einen ganz eigenen Stil entwickelte, was ihn zu einem der ersten großen Meister dieses Genres machte. Sein Werk bildet somit einen Markstein der persischen Literatur. Neben seinen lyrischen Werken hinterließ er einige Masnawis hoher Spiritualität.
  • Raschid ad-Din Vatvat (ca. 1088/89–1182/83), der Hofpoet und „Staatskanzleichef“ der Choresm-Schahs aus der Dynastie der Anuschteginiden (insbesondere des Ala ad-Din Atsiz’), verfasste als Panegyriker in erster Linie kunstvolle Lobgedichte, hinterließ aber auch eine Vielzahl beeindruckender Briefe und ein bedeutendes Handbuch rhetorischer Figuren namens „Die Gärten der Magie in den Feinheiten der Poesie“. Der engagierte Privatgelehrte verbrachte den Großteil seines langen Lebens in der choresmischen Hauptstadt Gurgandsch.
  • Anwari (†1187), einer der geschätztesten Verfasser von Panegyriken (Lobreden) der persischen Sprache. Zunächst Studium der „Klassischen Disziplinen“ (Literatur, Philosophie, Mathematik und Astrologie), danach verdingte er sich am Hofe des Seldschukenprinzen Sandschar. Modell für Autoren von Quasiden. Schrieb die besten Ghazale bis zum Erscheinen Sa'dis.
Szene aus Chosrou und Schirin von Nezāmi
  • Modschir († 1197) von Beilaqan, einer heute in Ruinen liegenden Stadt in Aserbaidschan. Er gilt als einer der besten Verfasser von Panegyriken seiner Zeit. Schüler Chaqanis (allerdings mit einem klareren Stil), gegen den er jedoch später satirische Verse schrieb. Lebte zunächst am Hofe der Atabegs von Aserbaidschan, später am Hofe des Seldschuken Arslan ibn Toghril. Er starb in Esfahān, wo er einem Mord zum Opfer fiel.
  • Elyas ebn-e Yusof Nezāmi-e Gandschawi (1141–1209), geboren in der Stadt Gandsche, dem heutigen Gəncə im Kaukasus (Aserbaidschan), lebte Nezāmi weit weg von den Höfen der Herrscher, doch widmete er seine Werke, gemäß dem Brauch der Zeit, den Prinzen Aserbaidschans. Er zählt zu den Meistern der Persischen Literatur. Nezāmi verfasste einen Diwan mit bedeutenden mystischen lyrischen Gedichten, fünf Masnawis, den Chamse (wörtl.: Fünfersammelband) oder Pandsch Gandsch (Fünf Schätze) mit didaktischen und moralischen Gedichten, weiterhin einige Romane (in Versen), die sich auf alte sassanidische oder auch arabische Legenden bezogen. In unerwarteten Wortverbindungen drückt Nezāmi subtile Gedanken aus, wobei er das gesamte persische Kulturgut (Literatur, Wissenschaft, Philosophie) mit einem unübertroffenen eigenen Können verbindet. Die von ihm gewählten Wörter und Metaphern sind hierbei stets zur Wahrung einer Gesamtharmonie seiner Werke u. a. Scharafname (persisch ‏شرفنامه‎) gewählt.
  • Farid od-Din Attār (1136–1220) ist einer der bedeutendsten Repräsentanten der Sufidichtung im Iran. Zunächst war er als Drogist (Apotheker) in seiner Heimatstadt Nischapur tätig (wovon sich auch sein Name Attār = Drogist ableitet). Als Dichter hinterließ er ein umfangreiches Werk. Neben einer in Prosa gehaltenen Sammlung von Biographien der Scheich-Sufis, dem „Gedenkbuch der Heiligen“ und einem lyrischen Diwan hinterließ er auch diverse Masnawis, darunter „Die Vogelgespräche“ und „Die sieben Städte der Liebe“. Masnawis sind in einfachem Stil gehaltene, lehrreiche, tiefempfundene und bewegende Sentenzen, ausgeschmückt mit einer Reihe von Anekdoten und Parabeln. Er starb wohl 1220 zur Zeit der Einnahme Nischapurs durch die Mongolen.
  • Erāqi aus Hamadān (1213–1289), einer der berühmten mystischen Dichter des 13. Jahrhunderts. Im Alter von 18 Jahren, nach Abschluss einer literarischen und wissenschaftlichen Ausbildung, zog er nach Indien (Hendostān), wo er sich in Multan unter dem Scheich Bahā od-Din Zakariya niederließ. Später folgten weitere Reisen nach Arabien und Kleinasien, wo er unter Scheich Sadr od-Din von Konya, einem Schüler des berühmten arabischen Mystikers Muhyī ad-Dīn ibn al-'Arabī studierte. Danach reiste er wiederum nach Ägypten und Syrien, wo er auch starb. Er wurde in der Nähe des Grabes Muhyī ad-Dīns begraben. Er hinterließ einen Diwan mit unterschiedlichen Gedichten, eine Masnawidichtung, Ochāqnāme (Buch der leidenschaftlich Eingenommenen), in der er die Abstufungen mystischer Liebe beschreibt und eine in Prosa verfasste Abhandlung, die später von Dschāmi kommentiert wurde. Er kann als vollkommener Mystiker bezeichnet werden, der sich in klarer und bestimmter, gleichzeitig aber auch leidenschaftlicher Form äußert, wobei er sich auch Gedanken über die Lehre (Vermittlung) der Mystik macht.
Saadi in einem Rosengarten, Miniatur aus einem Manuskript des Rosengartens in der Freer Gallery of Art, Washington, D.C.
  • Mosle od-Din Sa'di Schirāzi (* Anfang des 13. Jahrhunderts - 1291 od. 1294) ist einer der berühmtesten Dichter Persiens. Seine Jugend verbrachte Sa'di in Bagdad, wo er zunächst Literatur und Religionswissenschaften studierte. Danach reiste er in den Irak, nach Syrien und nach Hidschāz. Gegen Mitte der Jahrhunderts kehrte er zurück nach Schirāz, seinem Geburtsort, wo er seine beiden berühmten Sammlungen moralischer Anekdoten, den in Versen geschriebenen Bustān (1257) und das mit Versen versehene Prosawerk Golestān (Rosengarten) (1258) fertigstellte. Danach führte er außerhalb von Schirāz das Leben eines Einsiedlers. Neben Ferdousi, Hāfez und Nezāmi zählt er zu den größten Dichtern des Iran. Wie kaum andere beherrscht er die persische Sprache, was sich gerade in seinen Sentenzen und Sprichwörtern zeigt. Seine Werke sind wortgewandt, flüssig und fesselnd zugleich. Auch seine Ghazale zeugen von höchster Grazie. Neben den bereits genannten Werken verfasste er noch einige weniger umfangreiche Prosaschriften, darunter einige Essays und den Rat für die Herrscher. Hier eines seiner Gedichte in der Übersetzung von Friedrich Rückert: O ihr Gebornen eines Weibes/ Seid ihr nicht Glieder eines Leibes?/ Kann auch ein Glied dem Weh verfallen,/Dass es nicht wird gefühlt von allen?/ Du, den nicht Menschenleiden rühren,/ Kannst auch den Namen Mensch nicht führen. (Trivia: Über dem Eingang der UNO findet man dieses Gedicht Sa'dis.)
  • Dschalāl od-Din Rumi (genannt: Moulawi oder auch Moulanā) (1207–1273), war der bekannteste und vielleicht beliebteste Vertreter der Sufidichtung. Geboren in Balkh, begleitete er schon im Kindesalter seinen Vater auf Grund der Mongoleninvasion nach Kleinasien, wo sich die Familie in Konya niederließ. Unterrichtet von seinem Vater Bahā od-Din Mohammad und dessen Schüler Borhān od-Din Mohaqqh von Termez, vervollständigte er seine Studien in Syrien. Zurück in Konya, unterrichtete er Theologie. Bei dieser Gelegenheit machte er die Bekanntschaft des Mystikers Chams od-Din Mohalal ebn Ali Tabrizi, unter dessen Einfluss er großen Enthusiasmus für die Mystik entwickelte, was ihn in den letzten dreißig Jahren seines Lebens prägte. In dieser Zeit verfasste er auch seine großen Werke. Sein Masnawi zählt zu den Meisterwerken der mystischen Literatur schlechthin. Hier behandelt er die wichtigsten religiösen und moralischen Fragen, die er ebenfalls mit Anekdoten und traditionellen Sprichwörtern illustriert. Auch seine Ghazale, die er seinem Lehrmeister Chams od-Din Tabrizi widmete, sind höchst sublim und zeugen von großer lyrischer Schönheit. Daneben verfasste er eine Sammlung von Vierzeilern (Rubāʿī), eine mystische Abhandlung und Prosaepisteln. Sein Stil, der die Tradition der Dichter Chorasans widerspiegelt, ist schlicht und bemerkenswert schnörkellos.
  • Schams od-Din Mohammad Hāfez bzw. Hāfez-e Schirāzi (*Anfang des 14. Jahrhunderts - 1389) zählt zu den Größten der persischen Literatur und ist gleichzeitig der im Ausland bekannteste persische Dichter (er wurde ebenfalls von Goethe sehr geschätzt). Bis auf kürzere Reisen nach Yazd und Esfahān verbrachte der sein Leben meist in seiner Geburtsstadt Schirāz, wo er als Gelehrter und trotz des Ansehens, das er am Hofe der Mozaffariden-Prinzen in seiner Geburtsstadt genoss, doch sehr bescheiden lebte. Dennoch gab es auch Phasen der Ungnade am Hofe, was sich in seinen Werken schmerzhaft niederschlug - und so näherte er sich Schāh Choda (1357–1383) an. Sich seines Genies bewusst, erlaubte er es sich, sich beim Verfassen von Panegyriken (Lobesreden) zurückzuhalten und seine Protegés ebenfalls lediglich in Andeutungen in seinen Ghazalen zu erwähnen. Auch wenn Hāfez' Werk weniger umfangreich ist als das anderer persischer Dichter, zeugt es von einem ungeheuren Reichtum an Facetten, Nuancen und an Schlagfertigkeit, wobei es dennoch einem großen Publikum über die Jahrhunderte hinweg zugänglich blieb. Hāfez zählt zu den populärsten Dichtern Irans und sein Diwan dient allgemein als Mittel der Weissagung. Seine Dichtung, sowohl mystisch als auch weltzugewandt, zeugt von einer ungemeinen verbalen Harmonie und einer Überfülle an Bildern und Bedeutungen, was sich erschwerend und einschränkend auf deren Übersetzung auswirkt.
  • Ne'matollāh Wali' (1329–1437) war wohl einer der größten mystischen Meister seiner Zeit. Der von ihm gegründete Derwischorden (Der Orden der Nematollahis bzw. Nimatullahi-Tariqa) ist heute noch einer der bedeutendsten seinesgleichen im Iran. Geboren in Aleppo, Syrien, zog er später nach Samarqand, Herāt, Yazd und Kermān, wo er auch starb. Die Stadt wird auch heute noch von vielen Pilgern des Sufismus besucht.
  • Nur od-Din 'Abd or-Rahmān Dschāmi (1414–1492), einer der letzten Sufi-Dichter der klassischen Epoche. Geboren wurde er in Dschām, in Chorāsān. Nach hochgradigen theologischen und literarischen Studien in Herāt und Samarqand schloss er sich der sufischen Brüderschaft der Naqschbandi(s) an, deren Vorgesetzter er wurde. Gleichzeitig wurde er von den Timuridenprinzen hoch geschätzt, unter deren Herrschaft er lebte (speziell die Hoseyn Bayqaras). Er war ein sehr schöpferischer Dichter und hinterließ neben einigen Prosaschriften (mystischen Essays und Biographien von Sufis), die er auf Persisch und Arabisch verfasste, drei Diwane, fünf Masnawidichtungen (die er im Stile Nezāmis hielt), sowie eine Anekdotensammlung in Prosa, in die er im Stile des Golestān von Sa'di Verse einflocht. Sein weiteres Vorbild war Hāfez. Trotz seines steten Bemühens, seinen Vorgängern zu folgen, mangelte es Dschāmi nicht an Originalität. Seine Reichhaltigkeit im Stil und seine Handhabung der Sprache machten ihn zu einem der Meister der Persischen Literatur.
  • Nezām od-Din Ali Scher Herāwi (Nawā'i) (1441–1501), Dschāmis Schüler und ein bekannter Dichter am Hofe der Timuriden.

Berühmte Dari-Dichter mit indischer Reimordnung - postklassische Periode

  • Amir Khusro Dahlavi (1253–1325) Sohn einer aus Balkh emigrierten Familie, Verfasser zahlreicher Werke in Lyrik und Prosa gilt als größter persischer Dichter mit indischer Reimordnung. Neben seinen fünf Masnawis verfasste er mehrere weitere Werke zur Geschichte Indiens.
  • Hasān Dahlavi (1274–1337), Vertreter von Sa'di in Delhi
  • Orfi-e Schirāzi (1555–1590), ist einer der besten Repräsentanten der sog. Indischen Schule des 16. Jahrhunderts. Er gilt als außerordentlich origineller Dichter, auch wenn er unter Iranern relativ unbekannt ist. Schon in frühen Jahren verließ er den Iran, um sich am Hofe des Großmoguls Akbar in Lahore (1556–1605) niederzulassen. Er hinterließ einen Diwan und zwei Masnawis.
  • Faizi (1556–1605), geboren in Agra, Indien, verbrachte sein gesamtes Leben am Hofe des Großmoguls Akbar, wo er Orfi protegierte. Großer Gelehrter, der er war, verfasste er einen Kommentar des Korans und fertigte Übersetzungen des Sanskrit ins Persische an. Er hinterließ ferner einige Ghazale (Qawwali), Qasiden und mehrere Masnawidichtungen.
  • Tāleb-e Āmoli (†1626), geboren in Āmol, Mazandaran, lebte in Kaschan und Marw, bevor er sich am Hofe des Großmoguls Jahāngir (1605–1627) in Indien niederließ, wo er als Prinzpoet tätig war. Er verfasste einen Diwan und den Dschahāngirnāme in epischem Stil.
  • Sā'eb-e Tabrizi (1607–1670), geboren in Esfahān als Sohn einer Kaufmannsfamilie Tabrizer Ursprungs, war zunächst am Hofe der Safawiden tätig, bevor er sich an den Hof des Großmoguls Shāh Jahān begab. Danach ging er an den Hof Abbās' II. (1642–1666), wo er als Prinzpoet wirkte. Danach ging er ein weiteres Mal nach Indien, bevor er endgültig in den Iran zurückkehrte, wo er bis ans Ende seines Lebens blieb. Er ist unter Iranern wenig bekannt, doch ist er sowohl in Indien als auch in der Türkei sehr angesehen. Er kann sicherlich als einer der brillantesten Dichter der Post-klassischen Literatur betrachtet werden.
  • Mirzā Dschalāl Asir (1619–1658) stammte aus einer Familie von Seyyeds aus Esfahān unter Abbās II. Er verfasste Qasiden, feine und subtile Ghazale (Qawwali), Rubā'is und weitere Versdichtungen. Ab Beginn des 18. Jahrhunderts wurde er oft von den Liebhabern des indischen Stils imitiert.
  • Hakim Abdul Qāder-e Bedel Dahlavi (1642–1720), geboren in Badakhshan, verbrachte er den größten Teil seines Lebens in Einsamkeit und Freiheit in Schāh Jahān Ābād [damalige Bezeichnung von Delhi], wo er sich der mystischen Meditation und dem Verfassen mehrerer Werke in Prosa und Lyrik hingab. Er schrieb mehrere Masnawis und einen Diwan mit Lyrik unterschiedlicher Gattungen. Nach Amir Khusro gilt er als bester Vertreter der persischen Dichtung mit indischer Reimordnung. In seinen Werken verbinden sich subtile mystische Gedanken mit komplizierter Begrifflichkeit und Bildern.

Siehe auch: Firuz Schāh Tughluq

Berühmte persische Dichter mit Dari-Reimordnung - Post-klassische Periode

  • Moschtāq (1689–1757), geboren und gestorben in Esfahān war er einer der Vorreiter der Reaktion gegen den indischen Stil. Er selbst bediente sich in seinen Dichtungen des sog. irakischen Stils, der sich durch eine neue Themenwahl und Ausdrucksweise auszeichnete.
  • ʿĀšeq (1699–1767) (türkische Schreibweise Aşık, Kurzform für ʿĀšeq Esfahāni, eigentlich: Moḥammad Khan). Ebenfalls aus Isfahan, setzte er sich für eine Rückbesinnung auf den Stil des 13. und 14. Jahrhunderts ein.
  • Āzar († 1780) lebte in Chorāsān, Esfahān und Schirāz, wo er sich ebenfalls an der Reaktionsbewegung gegen den indischen Stil beteiligte. Am Hofe der Nachfolger Nadir Schāhs sowie am Hofe Karim Khāns verfasste er Panegyriken. Weiterhin verfasste er eine Gedichtssammlung, Atasch Kade (Feuertempel), und ein romanesques Epos, Yusof o Soleika (Joseph und die Frau Putiphars) nach Dschāmis Vorbild.
  • Hātef († 1783) (hauptberuflich Arzt) wirkte entscheidend auf die Rückbesinnung auf den klassischen Stil ein. Auf Persisch wie auf Arabisch verfasste er hervorragende Prosawerke und Versdichtungen. Er hinterließ eine Sammlung von Qasiden, Ghazalen und strophischen Gedichten (Tardschiband(e)), in eloquentem, klarem und präzisem Stil.
  • Medschmār († 1810) (eigentlich: Modschtahed-os-choara Seyyed Hoseyn Tabataba'i - genannt: Medschmār), geboren in Isfahan, kam er in jungen Jahren nach Teheran, wo er mit Hilfe des Dichters Nechāt am Hofe Fath Ali Schāhs eingeführt wurde. Er imitierte erfolgreich und äußerst eloquent einige Ghazale des Dichters Sa'di.
  • Fath Ali Khān Sabā (†1822), offizieller Dichter von Fath Ali Schāh. Spätestens mit ihm erreichte die Reaktionsbewegung ihre volle Blüte. Er verfasste einige längere Gedichte: Eines über die Regierungszeit Fath Ali Schāhs, ein weiteres über Mohammed und Ali, weiterhin ein moralisches Gedicht, das er im Stile Sa'dis (Bustān) schrieb.
  • Nechāt (1761–1828) (Mo'tamid od-Doule Mirzā Abd ol-Wahhab Nechāt), geboren in Esfahān, lebte ab 1808 in Teheran, wo er Staatskanzler am Hofe Fath Ali Schāhs war. Seine Kalligraphien machten ihn berühmt. Er verfasste Briefe in eleganter Prosa, lange Masnawien sowie lyrische Dichtung von hoher Vorstellungskraft und stilistischer Schönheit (seine Ghazale erinnern an jene von Hafis). Auch seine Qasiden und Masnawis nähern sich denen der alten Meister an. Gelegentlich macht sich in seiner Dichtung ebenfalls eine Vorliebe für die Mystik bemerkbar.
  • Foroughi (1798–1857) (Mirzā Abbās Foroughi), geboren in Bastam, zählt zu den besten persischen Dichtern des 19. Jahrhunderts. Zunächst verfasste er die Panegyriken der Kadscharenprinzen und Könige. Im Verlauf der zweiten Hälfte des Jahrhunderts verschrieb er sich mehr und mehr der Mystik und verfasste einige gedanklich und stilistisch beeindruckende Ghazale.
  • Scheibāni (1825–1890) zählt zu den bedeutenden Dichtern des 19. Jahrhunderts in der persischen Dichtung. Spross einer militärischen Adelsfamilie, verfasste er die Panegyriken für Mohammad Schāh, Nāser od-Din Schāh sowie dessen Sohn. Später wandte er sich mehr der Mystik zu und verfasste außerdem einige Prosaschriften. Seine Lyrik trug zu einer Vereinfachung des Stils bei.
  • Amiri (1860–1917) (Sādeq Khān-e Farahan, mit Titel Abibolmamalek (Schriftgelehrter des Empirs)) entstammte einer Familie von Schriftstellern. Er kannte mehrere Fremdsprachen des Orients und des Okzidents. Er beteiligte sich an der Konstitutionellen Revolution und übernahm während des Aufschwungs der Presse einige Zeitschriften. Er beherrschte fast alle traditionellen Formen der Dichtung, vor allem die der Qasiden, derer er sich vor allem auch zum Ausdruck seiner neuen Ideen und seiner Sozialkritik bediente. Sein Werk zeigt den Einfluss europäischer Schriftsteller.
  • Iradsch (1874–1926) (eigentlich Iradsch Mirzā oder auch Iraj Mirza (der Prinz Mirzā)) gehörte einer jüngeren Linie der königlichen Familie an. Außerordentlich gut ausgebildet (er beherrschte die arabische, türkische, französische und russische Sprache), war er eine Zeit lang offizieller Dichter des Hofes, doch zog er schließlich eine Beamtenlaufbahn vor. Auch wenn er sich an den politischen Kämpfen der Zeit nicht beteiligte, entwickelte er viele neue Gedanken, die den Einfluss des Okzidents widerspiegelten. Er engagierte sich ebenfalls in der neuen Frauenbewegung. Seine in einfachem Stil verfassten Gedichte zeugen außerdem von einem Sinn für Humor. Er ist unter Iranern sehr beliebt.

Persische Literatur des 20. Jahrhunderts (Iran)

Bereits gegen Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich in der persischen Literatur der Beginn einer neuen Ära gefolgt von drastischen Veränderungen in Form und Stil angekündigt. Exemplarisch hierfür kann ein Vorfall am Qadscharenhofe Nāser od-Din Schāhs gesehen werden, bei dem der reformorientierte Premierminister der Zeit, Amir Kabir, den Dichter Habibhollāh Qā'āni der „glatten Lüge“ bezichtigte, als dieser ihn in einer Lobeshymne (Panegyrikus) qasidischen Stils pries. Diese Form der Dichtung wurde von nun an als fortschrittshemmend und der Modernisierung entgegenstehend betrachtet. Stattdessen wurden immer mehr Stimmen laut, die die Literatur als Sprachrohr sozialer Bedürfnisse und des sozialen Wandels betrachteten. Diese neue Tendenz kann nur im Zusammenhang der intellektuellen Bewegung im Kreise der iranischen Philosophen der Zeit in Verbindung mit den sozialen Veränderungen gesehen werden, die ihren Höhepunkt in der Konstitutionellen Revolution (1905–1911) fanden. Dichter wie Ali Akbar Dehkhoda und Abu l-Qāsem Aref versuchten dies in der Art dichterisch umzusetzen, als sie neue Inhalte in die persische Dichtung einführten und im Bereich der Struktur, der rhetorischen Figuren (siehe auch Liste rhetorischer Figuren) und der Lexikosemantik experimentierten. Auch wenn im Zusammenhang dieser Veränderungen häufig argumentiert wurde, dass der Begriff der Modernisierung mit dem der Westernisierung gleichzusetzen wäre, kann jedoch argumentiert werden, dass all die Vertreter der neuen Bewegung sicherlich durch Tendenzen vor allem in der europäischen Literatur inspiriert wurden, diese jedoch nicht blind kopierten, sondern den Bedürfnissen der sozialen und kulturellen Realität im Iran anpassten. Sādeq Hedāyats Modernismus beispielsweise äußert sich in einer säkulären Kritik der iranischen Gesellschaft - ohne jegliche ideologische Festlegung - sondern in einer die Realität erfassenden und dennoch persönlichen, subjektiven, sehr einfühlsamen Wahrnehmung der unterprivilegierten und einfachen Bevölkerungsschichten der iranischen Gesellschaft, wie man es derart vor allem in seinen Novellen finden kann.

Lyrik

Persische Moderne

  • Mohammad Taqi Bahār (1880–1951), geboren in Maschhad, kann als größter Dichter der persischen Moderne angesehen werden. Als Schriftsteller und als Politiker nahm er aktiv an der revolutionären Bewegung seiner Zeit teil. Ab 1916 animierte er die Gesellschaft für Literatur Daneschkade, die sich zum Ziel gesetzt hatte, „Mit neuen Gedanken antike Verse“ zu schreiben. Als Professor an der Universität Teheran gehörte er zu jenen, die zur Weiterentwicklung der Literaturgeschichte beitrugen. Seine Inspiration schöpfte er aus dem Leben seiner Zeit - sie war politisch, sozial und moralisch geprägt. Sein Wirkungsspektrum umfasste alle lyrischen Formen, speziell jedoch die der Qasiden. Er verstand es meisterhaft, traditionelle Elemente harmonisch mit Elementen der modernen Sprache (hier Archaismen mit Elementen der Alltagssprache (auch Dialekten)) zu verbinden. Mit seiner Erweiterung der Inspiration und der Ausdrucksmittel übte er einen großen Einfluss auf die Dichtung des 20. Jahrhunderts aus.
  • Raschid Yasemi (1896–1951), geboren in Kermānschāh. Als Professor der Universität Teheran veröffentlichte er Untersuchungen zur Persischen Philologie und Geschichte (siehe auch Iranistik). Außerdem übersetzte er Werke französischer Schriftsteller. Als Dichter machte er sich für diejenigen stark, die für eine Erneuerung der persischen Dichtung ohne Aufgabe traditioneller Elemente kämpften. Seine Ideen gehen in Richtung Moderne, sein Stil, weich und melodisch, spiegelt zum einen die Kultur der Klassik wider, zum anderen den Einfluss der französischen Dichtung.
  • Parwin E'tesāmi (1906–1941) kann als beste Dichterin der persischen Moderne gesehen werden. Als Tochter eines bedeutenden Dichters befasste sie sich in erster Linie mit moralischen und sozialen Themen, die sie gefühlsbetont in klassischer Form (in Qasiden, Ghazalen und der Masnawiform) behandelte. Ihr Stil ist leicht und klar, wobei sie sich maßvoll der modernen Sprache bedient, um traditionelle Metaphern zu beleben.

Das „Neue“ Persische Gedicht - Sche'r-e Nou

Nimā Youschidsch
  • Nimā Yuschidsch (Nima Yushij) (1896–1960), wird häufig als Vater der „Neuen“ Persischen Dichtung bezeichnet. Geboren in Yusch, einem Dorf in Mazandaran, im Norden des Iran, wuchs Nimā Yuschidsch ländlich auf, wobei er seinem Vater regelmäßig bei der Arbeit zur Hand ging und gelegentlich mit den Hirten der Umgebung am Lagerfeuer kampierte. Ihre einfachen doch unterhaltsamen Geschichten, die sie ihm dort erzählten, auch über Konflikte innerhalb der Dorfbevölkerung, beeindruckten ihn sehr. Nachdem er zunächst eine religiös orientierte Maktab (Schule) besucht hatte, schickten ihn seine Eltern mit 12 Jahren nach Teheran auf eine katholische Schule. Einer seiner Lehrer dort, Nezām Wafa, selbst ein bekannter Dichter, entdeckte und förderte Yuschidschs dichterisches Talent. Das in jeder Hinsicht gegensätzliche neue Leben verbunden mit den neuen Lehrinhalten, die nicht seiner Lebensumgebung entsprachen, drängten Nima in seiner Dichtung zu einer Suche nach neuen Darstellungsmethoden bei der Verarbeitung der Eindrücke. Zunächst noch der Tradition Sa'dis und Hāfez verbunden, löste er sich immer mehr von den alten Vorbildern, bis er gänzlich neue Wege beschritt: im Zentrum der Darstellung stand nun der „kleine Mann“ in seiner Bewältigung aktueller Problematiken. Hierbei bediente er sich der natürlichen, auch lokal gefärbten Alltagssprache, neuer Schemen, die einen freien Fluss der Gedanken erlaubten - befreit von den bislang vorgegebenen Versmaßen. Auch Reim und Rhythmen wurden verändert, Personifikationen verwendet. Symbolismen folgten der strukturellen Integrität, wobei seine Gedichte als Dialog zwischen mehreren (2-3) symbolischen Referenzen gelesen werden konnten. Hāfez hatte sich bereits einer solchen Technik bedient, jedoch eher auf einer thematischen als symbolischen Ebene. Nimas Gedichte erreichten die Öffentlichkeit erst gegen 1930, doch stellten sie einen Wendepunkt im Verständnis der Prinzipien traditioneller Dichtkunst dar, der die folgende Dichtung nachwirkend beeinflusste.
Forough Farokhzād
  • Forough Farokhzād (1935–1967) gehörte der ersten Generation an, die den neuen Gedichtsstil Nimās annahm, der ein verstärktes Experimentieren mit Rhythmus, Bildern und des Einflusses der Dichterpersönlichkeit selbst in die Dichtung beinhaltete. Als erste Dichterin verarbeitete sie sexuelle Themen aus der persönlichen und weiblichen Sicht des Gegenstandes in ihren Gedichten. Neben der Dichtung erweiterte sie ihr künstlerisches Wirken auf die Malerei, Schauspielerei und die Dokumentarfilmerstellung.
  • Ein weiterer bedeutender Vertreter der Neuen Dichtung ist Sohrāb Sepehri (1928–1980), Dichter und Maler. Seine Gedichte kennzeichnet eine starke Verfechtung humanistischer Werte und eine ausgeprägte Liebe der Natur. Er starb frühzeitig an den Folgen seiner Leukämieerkrankung.

Das Weiße Gedicht - Sche'r-e Sepid

Das Sepid-Gedicht (Das Weiße Gedicht) stellt eine Weiterentwicklung des Neuen Gedichts dar, das sich weiter von den bisherigen Regeln und Einschränkungen der Dichtkunst entfernte und eine freiere Struktur entfaltete. Gemäß der Dichterin Simin Behbahāni (*1927) muss Bijan Dschalāl (*1927) als Entwickler dieser Gedichtsform gesehen werden, da sie erst durch seine Werke allgemeine Beachtung und Anerkennung fanden. Ein weiterer ebenso bedeutender Repräsentant dieser Dichtungsrichtung ist Ahmad Schāmlou (1925–2000), der sich auf die Musikalität und sprachimmanente Poetik der Wörter besann und sie in einem prosagleichen Prozess verarbeitete, ohne dabei den Gedichtscharakter zu verlieren. Simin Behbahāni selbst verschrieb sich eher dem Chār Pare-Stil Nimās, um sich dann wieder dem Ghazal zuzuwenden, das sie entscheidend weiterentwickelte, indem sie Themen des Theaters und des Alltags in Verbindung mit Alltagskonversationen in diese Gedichtsform einführte und den Umfang an traditionellen persischen Versformen erweiterte. Ihre Werke zählen zu den bedeutendsten der persischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

Gedichte der Brückenbildung

1951 brachte der Dichter Mehdi Achawān Sāles (1928–1990) eine Literaturzeitschrift, Orgān, heraus, in der er Gedichte der Brückenbildung zwischen dem traditionellen Chorāsān-Stil und Nimās neuem Gedichtsstil veröffentlichte. Er selbst ist einer der bedeutenden Dichter des 20. Jahrhunderts, der die freien Rhythmen in eine moderne Form des Epos einführte. Auch Fereydun Moschiri (1926–2000), der die geographische und soziale Bandbreite der persischen Literatur des 20. Jahrhunderts erweiterte, lässt sich in diese Richtung einordnen. Eine Mittelstellung zu Nimā, Schāmlou und Sāles nimmt Rezā Schafi'i-Kadkāni (*1939) (ein Dichter der Vorrevolution (1979)) ein, dessen Werke Einflüsse von Hāfez und Rumi (auch Moulawi od. Moulanā) zeigen, gleichzeitig inspiriert durch die politische Atmosphäre der Zeit sind.

Prosa

Sādeq Hedāyat
Parviz Natel-Khanlari

Im Rahmen eines Schriftstellerkongresses im Jahre 1946 verkündete der Literaturprofessor und Literat Parviz Natel-Khanlari die Zukunft der Literatur als das „Zeitalter der Prosa“, was zu jener Zeit angesichts der weitreichenden Tradition im Genre der Dichtung als recht kühne Behauptung bewertet wurde. Auch wenn die Lyrik heute noch ihre bedeutende Stellung in der literarischen Produktion keineswegs eingebüßt hat und ein wichtiges Mittel des Ausdrucks bleibt, zeigt die literarische Entwicklung jedoch eine entscheidende Hinwendung in Richtung Prosa (vgl. Ghanoonparvar, S.1). Seit die Prosa in den frühen 20er Jahren mit der Veröffentlichung Dschamālzādes (1895–1997) anekdotischen Geschichten Yeki bud Yeki nabud [Es war einmal] diesen Weg eingeschlagen hatte, durchlief sie mehrere Phasen, die wesentlich durch die sozialen und politischen Bedingungen und Verhältnisse ihrer Zeit geprägt waren. Ghanoonpar hierzu: Perhaps in no other country has the development of literature been so closely associated with social and political fluctuation as in Persia during the [present] 20th century.“ (Gh, S.1) In seinem Vorwort zu Yeki bud Yeki nabud formulierte Dschamālzāde, der noch stark durch den post-revolutionären (1905–1911) Elan seiner Zeit inspiriert war, das Quasi-Manifest der modernen persischen Literatur, in dem er für eine „Demokratisierung der Literatur“ plädierte. Die Funktion der Literatur sah er hier zum einen in der Erziehung der Massen, zum anderen im Festhalten volkstümlicher und sozial-regional variierender Redeweisen.

Die einflussreichste Persönlichkeit der persischen Prosa des 20. Jahrhunderts bleibt jedoch Sādeq Hedāyat (1903–1951), der Dschamālzāde in den 30er Jahren in seinem Interesse für verschiedene Aspekte der persischen Kultur und Sprache in seinem für ihn (Hedāyat) charakteristischen sehr persönlichen, philosophischen, bisweilen surrealen und sehr pessimistischen Stil folgte (s. hierzu vor allem Die blinde Eule (1937) [Eule: Symbol der Weisheit]). Die persische Literatur der 40er Jahre zeichnete sich sodann durch ein vordergründiges sozio-politisches Interesse aus, das dem künstlerischen Aspekt einen ihm untergeordneten Stellenwert beimaß. Zu den angesehensten Vertretern dieser Zeit zählen Bozorg Alavi (1904–1997), der während der Regierungszeit Rezā Schāh Pahlavis auf Grund seiner marxistischen Ansichten für vier Jahre inhaftiert worden war, und Jalal Al-e Ahmad (1923–1969).
Jalāl Al-e Ahmad
Bozorg Alavi hatte sich einer engagierten Literatur (s. Sartre, Existentialismus, aber auch die regulative Funktion des Blickes in der zoroastrischen Religion (Masani, (Universität Bombay) Paris, Payot 1939, S. 60)) im Dienste der politischen Ideologie und der Bevölkerungsmassen verschrieben. Sein Werk Tscheschm-ha-yasch (Ihre Augen) (1952) kann hierfür exemplarisch gesehen werden. Seine Aufgabe als Schriftsteller sah er in der intellektuellen Wegweisung und als Sprachrohr der Massen. In Bezug auf die künstlerische Weiterentwicklung jedoch nehmen die Werke Sādeq Tschubaks (1916–1998) aus der Zeit zwischen den 40er bis 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine führende Stellung ein. Sein primäres Interesse gilt formalen Aspekten und der sprachlichen Kunstfertigkeit in Verbindung mit einer objektiven, unpersönlichen Weltsicht, und der damit verbundenen Möglichkeit des literarischen Experiments. In seiner Kurzgeschichtensammlung Cheymehschab-bazi (Marionettenspiel) (1945) zeichnet er das Leben einzelner Repräsentanten der untersten sozialen Schicht umsichtig nach, wobei es ihm besonders gelingt, ihre Sprache literarisch kunstvoll umzusetzen. Die Literatur der Folgezeit nimmt die Anregungen aus den vorangegangenen Entwicklungen auf, in dem sie die formalen und künstlerischen Möglichkeiten mit sozial ausgerichteten Inhalten verbindet. Huschang Golschiri (1937–2000), der in seinem Kurzroman Schahzade Ehtedschab (Prinz Ehtedschab) (1968) vermittels der Stream of Consciousness-Technik und des inneren Monologs die moralische Qual des Sprosses einer Tyrannendynastie nachzeichnet, und eine Reihe von jüngeren Schriftstellern sind dafür exemplarisch, darunter auch Autorinnen wie Simin Dāneshwar, Moniru Rawānipur (*1954) und Schahrnusch Pārsipur (*1946), die einige hervorragende Romane hervorbrachten, wobei die Revolution von 1979 eine vermehrte Konzentration auf politisch-islamische Themen bewirkte. (Ghanoonparvar, S.1-7, Meyers Lexikon Online)

Persisch-Dichter in Indien (bzw. Pakistan) (Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert)

Muhammad Iqbal
  • Eqbāl (Iqbāl)-e Lāhori (1877–1938), der letzte berühmte Dichter persischer Sprache des indischen Kontinents. Als Philosoph verband er seine traditionelle Bildung mit einer stark entwickelten Kultur des Okzidents, die er während seiner Ausbildung in Cambridge (England) und München erlangte. In seinen Werken drückte er panislamische Gedanken und einen erneuerten Mystizismus aus. Neben den auf Urdu (seiner Muttersprache) verfassten Gedichten, und Prosawerken, veröffentlichte er mehrere Verssammlungen auf Persisch, in denen er sein kraftvolles und originelles Denken in einem Stil zum Ausdruck brachte, der die Traditionen der mystischen Dichtung mit den westlichen Einflüssen verband.

Siehe auch: Geschichte Pakistans

Persisch-Dichter in Afghanistan (20. Jahrhundert)

Mahmud Tarzi (1866–1933) mit seiner Frau

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sah sich Afghanistan mit starken sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen konfrontiert, die ebenfalls neue Herangehensweisen in der Literatur forderten. Im Jahre 1911 kehrte der in Regierungszirkeln einflussreiche Mahmud Tarzi, nach einigen Jahren des Exils in der Türkei, nach Afghanistan zurück, wo er eine Zeitschrift namens Sarj’ul Akhbar herausgab, die im Abstand von jeweils zwei Wochen erschien. Auch wenn diese Zeitschrift nicht die erste ihrer Art im Lande war, so bildete sie in den Bereichen Journalismus und Literatur doch eine wichtige Plattform der Veränderung und Modernisierung. Im Bereich der Dichtung und Lyrik öffnete sie den Weg für neue Ausdrucksformen, die zum einen der Dichterpersönlichkeit im Ausdruck ihrer persönlichen Gedanken mehr Raum gab, gleichzeitig stark sozial orientiert war. Nach Monaten der kulturellen Stagnation im Jahre 1930 (1309), gründete eine Gruppe von Schriftstellern den Literarischen Zirkel Herats in der Hauptstadt des Landes, der ein Jahr später vom Literarischen Zirkel Kabuls gefolgt wurde. Beide Zirkel veröffentlichten ihre eigene Zeitschrift zu den Themen Kultur und Literatur, wobei es ihnen jedoch kaum gelang, weitere literarische Erneuerungen herbeizuführen. Vor allem das literarische Magazin Kabuls verschrieb sich stattdessen wieder verstärkt der traditionellen Dichtung. Hervorstehende Persönlichkeiten der Zeit waren Ghary Abdullah, Abdul Hagh Beytat und Khalilullah Khalili, wobei die ersteren beiden den Titel Malek ul Shoarā (König der Dichter) zuerkannt bekamen. Khalili, der jüngste unter ihnen, vertrat hierbei eher den traditionellen Chorāsān Stil im Gegensatz zu dem sonst vertretenen indischen Stil. Sein Interesse galt ebenfalls der modernen Dichtung, zu der er auch durch neue Gedanken und Bedeutungsaspekte beitrug. Als im Jahre 1934 (1313) die Gedichte Gharāb und Ghāghnus von Nimā Youshij veröffentlicht wurden, schrieb Khalil ebenfalls eines in dessen Reimschema, Sorud-e Chusestān ((Lied), Hymne Chusestans) und schickte es zur Veröffentlichung nach Kabul, wo es jedoch von den Traditionalisten abgelehnt wurde. Trotz all der Anfangsschwierigkeiten, fanden die neuen Stilrichtungen allmählich doch ihren Weg in die Literatur und Öffentlichkeit. 1957 (1337) wurde der erste Band mit neuen Gedichten veröffentlicht und 1962 (1341) eine weitere Sammlung in Kabul. Zu der ersten Gruppe von Dichtern, die den neuen Stil vertraten, zählten Mahmud Farāni, Baregh Shafi’i, Suleiman Laeq,Qahare Ahssi, Schabgier Poladian, Nadja Fazzel, Soheil Āyeneh und einige andere. Später traten weitere wie Wāsef Bakhtāri, Asadullah Habib und Latif Nāzemi hinzu, wobei jeder seinen eigenen Beitrag zur Modernisierung der Dichtung in Afghanistan beitrug. Weitere bedeutende Persönlichkeiten sind Usatd Behtāb, Leilā Sarāhat Roshani, Sayed Elān Bahār, Raziq Faani und Parwin Pāzwāk. Dichter wie Majakowski, Yase Nien und Lāhuti (ein iranischer Dichter, der im russischen Exil lebte), übten Einfluss auf die persischen Dichter Afghanistans aus. Auch der Einfluss Iranischer Dichter wie beispielsweise Farokhzād, Yazdi und Schāmlou machte sich besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bemerkbar. Zur afghanischen Prosa, siehe bitte den Weblink mit einem informativen Aufsatz von Monika Pappenfuß.

Siehe auch: Geschichte Afghanistans, Liste afghanischer Schriftsteller

Persisch-Dichter in Tadschikistan (20. Jahrhundert)

Datei:Loik Sherali.jpg
Lāyeq Scher Ali

Die neuere Dichtung Tadschikistans befasst sich mit den Lebensumständen seiner Einwohner und den Auswirkungen der Revolution. Bis zum Aufkommen der modernen Dichtung Frankreichs, Asiens und Lateinamerikas machte sich ein starker Drang nach Erneuerung bemerkbar, wobei die Dichtung Muhammad Iqbāl Lāhoris und die moderner iranischer Dichter eine deutliche Vorbildfunktion einnahmen. Die 60er Jahre erwiesen sich als eine besonders schöpferische und aktive Schaffensperiode in der Dichtung Tadschikistans, vor allem in Bezug auf die Themenentwicklung und literarische Form. Von dem jedoch starken äußeren Einfluss in der Literatur, vor allem auch der europäischen Literatur, der häufig lediglich imitiert wurde und zu keiner eigenen Form führte, lösten sich nur wenige Schriftsteller. Zu den bekanntesten Vertretern der tadschikischen Literatur zählen Golrokhsar Sāfieva, Mitglied des PEN-Clubs Tadschikistans, Mo'men Ghena'at, Farzāne Chodschandi, Lāyeq Scher Ali, Abied Radschāb, der u. a. mit dem Rudaki- Preis ausgezeichnet wurde, und Abolqasem Lāhuti.

Siehe auch: Geschichte Tadschikistans, Samarkand

Siehe auch: Liste persischer Schriftsteller, Liste iranischer Schriftsteller, (20. Jahrhundert), Yasmina Reza, Geschichte des Iran, Iranistik

Wichtige literarische Gattungen des Dari (Überblick)

  1. Epik
    1. Epischer Liebesroman/Höfischer Roman (Versroman) wie
      Bijan und Manije (1312 Verse im Schāhnāme (Ferdousi)), Sorch But und Chonak But und Wameq und Asra des Dichters am Hofe der Ghaznawiden (Onsuri), Warqa und Golschāh (Ayyuqi), Wis und Rāmin (Gorgāni), Chosrou und Schirin und Leilā und Madschnun (Nezāmi, Amir Khusro Dahlavi, Dschāmi). Außerdem Siāh Mu und Dschalāli, verfasst von der Dichterin Siāh Mu Herāwi (aus Herāt), Joseph und Soleyka (die Frau Putiphars) (Āzar)
    2. Episches Heldengedicht z. B. Schāhnāme (Ferdousi), Garchaspnāme (Āzādi), Eskandarnāme (Nezāmi), Tughluqnāme (Amir Khusro Dahlavi), Dschahāngirnāme (Tāleb-e Āmoli), (Mahdi Achawān Sāles)
    3. Nāme (wörtlich „Brief“ - hier: Abhandlung (auch Theogonie und Kosmogonie in Versform)): Āfarinnāme (Abu Schakor), Nouruznāme (Omar Khayyām), Scharafnāme und Gandschawi sowie Monādschātnāme (Ansari), Ochāqnāme (Erāqi)
  2. Lyrik (Nazm)
    1. Nazm (Lyrik): Rudaki, Sanā'i, Nezāmi, Attār, Erāqi, Wali, (Asir ind. Stil), Āzar, Hātef, Sabā, Nechāt, Scheibāni, Iradsch, Eqbāl, Rachid, Zabihollah Safā, Abbās Kiārostami
    2. Qassida (Qasida): Rudaki, Ayyuqi, Moezzi, Anwari, (Faizi, Asir (ind. Stil)), Hātef, Nechāt, Amiri, Bahār, Parwin E'tesāmi
    3. Ghazal: Vertreter dieser Gattung sind Rudaki, Ayyuqi, Farrokhi, Moezzi, Forughi, Anwari, Sa'di, Omar Khayyām, Rumi (auch Moulawi od. Moulanā), Hāfez, Hātef, Medschmār, Parwin E'tesāmi, Simin Behbahāni
    4. Masnawi: Rudaki, Sanā'i, Nezāmi, Fariduddin Attār, Erāqi, Rumi (auch Moulawi od. Moulanā)); (ein Diwan von Rumi heißt: Masnawi-e Manawi (geistreiche Doppelverse) bzw. Mesnevi), Amir Khusro (ind. Stil)
      Einer der Khayyām zugeschriebenen Vierzeiler
      , Dschāmi, Orfi (ind. Stil), Bedel (ind. Stil), Nechāt, Parwin E'tesāmi
    5. Rubāʿi (Vierzeiler): Vertreter dieser Gattung sind Rudaki, Bābā Tāher, Omar Khayyām, Rumi (auch Moulawi od. Moulanā), (Asir ind. Stil)
    6. Hamd (Panegyriken (Lobeslieder)): Rudaki, Daqiqi, Farrokhi, Āzādi, Anwari (einer der geschätztesten Panegyriker der persischen Sprache), Modschir, Hāfez, Āzar, Foroughi, Scheibāni
    7. Mosammat (strophische Dichtung): Manutschehri
    8. Tardschiband (strophische Dichtung): Hātef
    9. Tasnif: melodiöse Ballade
    10. Sche'r-e Nou (Das „Neue“ Persische Gedicht): Nimā Yuschidsch, Forough Farokhzād, Simin Behbahāni, Sohrāb Sepehri
    11. Sche'r-e Sepid (Das Weiße Gedicht): Bijan Jalāl, Ahmad Schāmlu, evtl. Golschiri, Taraneh Javanbakht
    12. Gedichte der Brückenbildung: Mahdi Achawān Sāles, Fereydun Moschiri, Rezā Schafi'i-Kadkāni
  3. Lyrik, Sabke Hendi (indischer Stil, mit und ohne Musik, siehe auch unter 2.)
    1. Tarāne (Lied)
    2. Naqsch o Gol (wörtl. Muster und Blume): Amir Khusro Dahvali
    3. Naht
    4. Qawwali: Faizi, Asir
    5. Rak bzw. Raga: Rak-e Khiāl (Traum-Raga) und Rak-e Jalāli (Ekstase-Raga)
  4. Prosa (Nasr)
    1. Fakā-i Anekdote: Sa'di, Dschāmi
    2. Kurzgeschichte: Dschamālzāde, Golschiri, Ahmad Mahmud, Dschamāl Mirzādeghi, Dschawād Modschabi, Dscha'far Modarres-Sādeghi, Schahrnusch Pārsipur
    3. Novelle: Sādeq Tschubak, Sādeq Hedāyat, Dschamālzāde
    4. Drama: Sādeq Tschubak, Sādeq Hedāyat, Dschawād Modschabi
    5. Skript/Drehbuch: Bahman Ghobadi, Abbās Kiārostami, Mohsen Makhmalbāf, Samirā Makhmalbāf, Majid Majidi, Dschawād Modschabi, Gholām Hoseyn Sāedi
    6. Dāstān (wörtlich aus „Da(m)“ und „stān“ „Wild“-Garten) Fabel: Samad Behrangi, Ahmad Mahmud
    7. Afsāne (abgeleitet von „Afsun“, „verträumt“) Märchen: Tausendundeine Nacht, Tausendundein Tag, Samad Behrangi
    8. Hekāyat: Erzählung: Kader Abdolah, Dschalāl Ahmad, Bozorg Alavi, Sādeq Tschubak, Mahmud Doulatābādi, Nāder Ebrāhimi, Amin Faghiri, Golschiri, Dschamālzāde, Taraneh Javanbakht, Mahmud Kiānusch, Ahmad Mahmud, Dscha'far Modarres-Sādeghi, Gholām Hoseyn Sāedi, Fereydun Tonekaboni, Asghar Elāhi,
    9. Roman: Kader Abdolah, Ali Mohammad Afghāni, Bozorg Alavi, Rezā Barāheni, Sādeq Tschubak, Simin Dāneshwar, Ebrāhim Golestān, Golschiri, Sādeq Hedāyat, Ahmad Mahmud, Dschamāl Mirzādeghi, Schahrnusch Pārsipur, Zoya Pirzād, Moniru Rawānipur, Dscha'far Modarres-Sādeghi, Gholām Hoseyn Sāedi
    10. Satire: Bibi Khatton Astarābādi, Dehkhodā, Kioumars Sāberi Foumani, Hādi Chorsandi, Dschawād Modschabi, Iradsch Mirzā, Ebrāhim Nabāwi, Omrān Sālehi, Obeyd Zakāni
    11. Abhandlung: Nāser Chosrou, Omar Khayyām, Rumi (auch Moulawi od. Moulanā), Erāqi, Mohammad Chātami, Seyyed Hoseyn Nasr, Ali Schariati, Abdolkarim Soroush
    12. Essay: Nezām al-Mulk, Sa'di, Dschāmi, Dschawād Modschabi, Abdolkarim Soroush, Chosrou Nāghed
    13. Monāzer (Debatte): Āsādi
    14. Kolumnen: Kader Abdolah, Dscha'far Modarres-Sādeghi
    15. Dokumentation: Schirin Ebādi
    16. Biographie: Attār, Dschāmi
    17. Epistel: Omar Khayyām
    18. Briefe (div. Formen): Siyāsatnāme (Nizam al-Mulk), Safarnāme (Nāser Chosrou), Nechāt, Abd ol-Karim Sorousch, Dārābname-ye Bigāmi, Firuznāme, Dārābnāme-ye Tarsusi, Bachtiārnāme, Dschaschnnāme-ye Ebn-e Sinā, Dalirān-e Dschānbāz (engl.: 'The Warriors) s. Ziyariden
  5. Weitere
    1. Comic: Marjane Satrapi

Quellen

  •  Zabihollah Safa: Anthologie de la Poésie Persane. Gallimard Unesco. Connaissance de l'Orient, Paris 1964 (2003), ISBN 2-07-071168-4.
  • Artikel: Persian Literature: Contemporary Persian Literature. Englische Wikipedia
  •  Iraj Bashiri: Nima Youshij and New Persian Poetry. University of Minnesota (USA) 2000.
  •  M.R. Ghanoonparvar (University of Texas): An Introduction to „Reading Chubak“. Iran-Heritage Organization, 2005.
  •  Alamgir Hashmi: The Worlds of Muslim Imagination. Gulmohar, Islamabad 1986, ISBN 0005004071.

Literatur

Literaturgeschichten (u. ä.)

  •  Bozorg Alavi: Geschichte und Entwicklung der modernen persischen Literatur. Berlin (ehem. Ost) 1964.
  •  Mohammad Hossein Allafi: Ein Fenster zur Freiheit. 100 Jahre moderne iranische Literatur - 3 Autorengenerationen. Frankfurt am Main 2002, ISBN 978-3930761234.
  •  Edward G. Browne: Literary History of Persia. 1998, ISBN 0-7007-0406-X.
  •  Alamgir Hashmi: The Worlds of Muslim Imagination. Gulmohar, Islamabad 1986, ISBN 0005004071.
  •  Henry Massé: Anthologie Persane. Payot, Paris 1950 (2004), ISBN 2-228-89128-2.
  •  Morrison, G. et al.: History of Persian Literature from the Beginning of the Islamic Period to the Present Day. 1981.
  •  Jan Rypka, Robert Salek, Helena Turkova, Heinrich F.J. Junker: Iranische Literaturgeschichte. Leipzig 1959.
  •  Zabihollah Safa: Hamāse-sarā'i dar Irān (Geschichte des Heldenepos im Iran). Teheran 1945 (2000).
  •  Zabihollah Safa: Tārikhe Adabiyyāt dar Irān (Geschichte der Literatur im Iran). Bd. 1-8, Teheran 1953ff (2001).
  •  Zabihollah Safa: Tārikh-e Tahawol-e Nazm-o- Nasr-e Pārsi (Entwicklungsgeschichte der pers. Dichtung und Prosa). Teheran 1952 (1331), (1974) (1353).
  •  Zabihollah Safa: Un aperçu sur l’évolution de la pensée à travers la poésie persane. Teheran 1969 (1348).
  •  Kamran Talatoff: The politics of writing in Iran. A history of modern Persian literature. Syracuse University Press, Syracuse, N.Y. 2000.
  •  Ehsan Yarshater (Hrsg.): History of Persian Literature. New York, N.Y. 1988ff.

Anthologien und Werkausgaben

Lyrik

  •  Cyrus Atabay: Die schönsten Gedichte aus dem klassischen Persien. Hafis, Rumi, Omar Khayyam. C.H. Beck Verlag, München 2. Aufl. 1998, ISBN 3406440169.
  •  Dieter Bellmann (Hrsg.): Der Rosengarten [Sa'di] (Übersetzungen von Karl Heinrich Graf). Carl Schünemann Verlag, Bremen 1982.
  •  Hans Bethge: Sa'di der Weise. Die Lieder und Sprüche des Sa'di. Nachdichtungen. Yin Yang Media Verlag, Kelkheim 2001, ISBN 3-9806799-6-9.
  •  Dick Davis: Borrowed Ware. Medieval Persian Epigrams. Mage Publishers, Washington D.C. 1998, ISBN 0-934211-52-3.
  •  Volkmar Enderlein, W. Sundermann: Schâhnâme. Das persische Königsbuch. Miniaturen und Texte der Berliner Handschrift von 1605. Hanau 1988, ISBN 3783388155, ISBN 978-3-7833-8815-2.
  •  Edward Fitzgerald: Omar Khayyam. Rubaiyat. ISBN 3-922825-49-4.
  •  Joseph von Hammer: Hafis: Der Diwan. Reprint der Ausgabe von 1812/13. Bd. 1-2, YinYang Media Verlag, Kelkheim 1999, ISBN 3-9806799-3-4.
  •  Khosro Naghed (Übersetzung Walter von der Porten) (Hrsg.): Omar Khayyam: Wie Wasser im Strom, wie Wüstenwind. Gedichte eines Mystikers (pers.-dt.). Edition Orient, Meerbusch 1992, ISBN 3-922825-49-4.
  •  Mahmud Kianush: Modern Persian Poetry. The Rockingham Press 1996, Ware, Hertz, England UK 1996.
  •  Friedrich Rückert: Firdosi's Königsbuch (Schahname) Sage I-XIII. epubli GmbH, Berlin 2010, ISBN 978-3-86931-356-6.
  •  Zabihollah Safa: Anthologie de la Poésie Persane. Gallimard Unesco. Connaissance de l'Orient, Paris 1964 (2003), ISBN 2-07-071168-4.
  •  Zabihollah Safâ: Gandje Sokhan (Schatztruhe der Dichtung) (Lyrik). Bd. 1-3, Teheran 1960–1961 (1995).
  •  Kurt Scharf (Übs., Hrsg.). Mit einem Nachwort von Said: Der Wind wird uns entführen. Moderne persische Dichtung. C. H. Beck. Neue Orientalische Bibliothek, München 2005, ISBN 3-406-52813-9.
  •  Annemarie Schimmel (Hrsg.): Attar: Vogelgespräche und andere klassische Texte vorgestellt von Annemarie Schimmel. C.H. Beck, München 1999, ISBN 340644881X.
  •  Annemarie Schimmel (Hrsg.): Friedrich Rückert (1788–1866) Übersetzungen persischer Poesie. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1966.
  •  Annemarie Schimmel: Rumi: Ich bin der Wind und du bist Feuer. Leben und Werk des Mystikers. Diederichs, Köln 1978 (2003). Herder 2001
  •  Annemarie Schimmel: Sieh! Das ist Liebe: Gedichte. Rumi. Sphinx, Basel 1993.
  •  Wheeler M. Thackson: A Millennium of Classical Persian Poetry: A Guide to the Reading & Understanding of Persian Poetry from the Tenth to the Twentieth Century. Ibex Publishers, Harvard, Cambridge, MA. 1994, ISBN 0-936347-50-3.
  •  Gerrit Wustmann (Hrsg.): Hier ist Iran! Persische Lyrik im deutschsprachigen Raum. Sujet, Bremen 2011.

Prosa

  •  Bozorg Alavi: Ihre Augen. Henschel, 1959.
  •  F. R. C. Bagley (Hrsg.): Sadeq Chubak: An Anthology. Caravan Books, 1982, ISBN 0-88206-048-1.
  •  F. Behzad, J. C. Bürgel, G. Herrmann: Iran (Moderne Erzähler der Welt). Tübingen 1978.
  •  J. C. Bürgel (Übers.): Nizami:Chosrou und Schirin. 1980 (pers. Lyrik - Roman in Versen).
  • Mahmoud Dowlatabadi: Kelidar. Unionsverlag, Zürich 1999, ISBN 3-293-20145-8
  • Mahmoud Dowlatabadi: Der leere Platz von Ssolutsch, Unionsverlag, Zürich 1996, ISBN 3-293-20081-8
  • Mahmoud Dowlatabadi: Die Reise. Unionsverlag, Zürich 1999, ISBN 3-293-20139-3
  •  Sadeq Hedayat (Übers. Bahman Nirumand): Die blinde Eule. Roman. Bibliothek Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997.
  •  Inge Hoepfner (Hrsg.): Märchen aus Persien. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-22838-7.
  •  Khaled Hosseini: Drachenläufer. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2004, ISBN 978-3-8333-0149-0.
  • Khaled Hosseini: Tausend strahlende Sonnen. Bloomsbury, Berlin 2007, ISBN 978-3-8270-0671-4
  •  Heshmat Moayyad: M. A. Jamalzadeh: Once Upon A Time. Bibliotheca Persica, 1985.
  •  Heshmat Moayyad (Hrsg.): Stories from Iran. A Chicago Anthology. Mage Publishers, Washington, D.C. 1992, ISBN 0-934211-33-7.
  •  Seyfeddin Najmabadi, Siegfried Weber (Hrsg., Übersetzung): Nasrollah Monschi: Kalila und Dimna. Fabeln aus dem klassischen Persien. C. H. Beck, München 1996.
  •  Huschang Golschiri: Prinz Ehteschab. C.H. Beck, 2001.
  •  Jamalzadeh: Yeki Bud Yeki Nabud (Sammlung von 6 Kurzgeschichten). Berlin 1921.
  •  Touradj Rahnema (Hrsg.): Einer aus Gilan. Kritische Erzählungen aus Persien. Edition Orient, Berlin (ehem. West) 1984, ISBN 3-922825-18-4.
  •  Zabihollah Safâ: Gandjine-je Sokhan (Kleine Schatztruhe) (Prosa). Bd. 1–6, Teheran 1969 (1983).

Altpersische Literatur

  • Ulrich Hannemann (Hrsg.): Das Zend-Avesta, Weißensee-Verlag, Berlin 2011, ISBN 3-899-98199-5.

Nachschlagewerk zur Iranistik

  •  Ehsan Yarshater et al.: Encyclopaedia Iranica. Costa Mesa 1985ff.

Weblinks


Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die News der letzten 14 Tage


24.07.2021
Ein neuer, der Wissenschaft unbekannter Homo-Typ
Die Knochen eines der Wissenschaft unbekannten frühen Menschen, der mindestens bis vor 130000 Jahren in der Levante lebte, wurden bei Ausgrabungen an der Stätte Nesher Ramla in der Nähe der Stadt Ramla entdeckt.
22.07.2021
Feuerstein-Artefakt belegt Großwildjagd der Neandertaler am Hohle Fels
Schon in der Mittleren Altsteinzeit jagten die Neandertaler auf der Schwäbischen Alb mit komplex hergestellten Waffen nach Großwild.
21.07.2021
Tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet
Schimpansen sind in Ost- und Zentralafrika verbreitet und leben in einigen Gebieten, wie dem Loango-Nationalpark in Gabun, mit Gorillas gemeinsam im gleichen Habitat.
21.07.2021
25.000 Jahre altes menschliches Umweltgenom wiederhergestellt
Uralte Sedimente aus Höhlen können DNA über Jahrtausende konservieren.
21.07.2021
Gebrauch von Steinwerkzeugen: Schimpansen leben vor der Steinzeit
Anders als frühe Menschenarten scheinen Schimpansen nicht in der Lage zu sein, spontan scharfe Steinwerkzeuge herzustellen und zu nutzen.
21.07.2021
Klima formte die Größe unserer Körper und Gehirne unterschiedlich
Fossilien aus einer Million Jahre zeigen: Je kälter eine Region desto schwerer die Menschen. Die Gehirngröße hängt von anderen Herausforderungen ab.


14.06.2021
Klimabedingungen während der Wanderung des Homo sapiens aus Afrika rekonstruiert
Eine Klimarekonstruktion der letzten 200.000 Jahre aus Ostafrika veranschaulicht die Lebensbedingungen des Homo sapiens als er aus Afrika auswanderte.
16.06.2021
Gesamtes Genom von Pestera Muierii 1 sequenziert
Forschern ist es gelungen, das gesamte Genom aus dem Schädel von Pestera Muierii 1 zu sequenzieren, einer Frau, die vor 35.000 Jahren im heutigen Rumänien lebte.
23.06.2021
Erbgut aus Höhlensedimenten aus dem Pleistozän
In der bisher umfangreichsten Studie von Sediment-DNA ist es gelungen neue Details über die Besiedlung der Denisova-Höhle durch archaische und moderne Menschen zu rekonstruieren.
31.05.2021
Eiszeit-Zyklen kaum Antreiber der menschlichen Evolution
Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
18.05.2021
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
18.05.2021
Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
12.05.2021
Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
05.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
DOI:
20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
DOI:
27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
DOI:
29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
DOI:
15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
DOI:
15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
DOI:
24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
DOI: 10.1126/science.aap7778
24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
DOI: 10.1038/nature25738
24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
DOI: 10.1126/sciadv.aao3893
20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
DOI: 10.1038/s41598-017-15480-9
06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
DOI: 10.1016/j.pgeola.2017.07.006
03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
DOI: 10.1038/s41598-017-07065-3
27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
DOI: 10.1126/sciadv.1700564
08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
DOI: 10.1038/nature22336
23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
DOI: 10.1126/science.aam9695
24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
DOI:
23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
DOI:
17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
DOI: 10.1371/journal.pone.0166726
06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
DOI: 10.1126/science.aag0357
08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
DOI: 10.1126/science.aaf8110
20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
DOI:
26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
DOI:
21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
DOI: 10.1038/ng.3611
13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
DOI: 10.1038/srep28766
06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
DOI:
17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
DOI: 10.1002/ajpa.22996
08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
DOI: 10.1073/pnas.1525200113
07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
DOI: 10.1038/nature17993
29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
DOI: 10.1038/nature16510
08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
DOI: 10.1038/ncomms10596
04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
DOI: 10.1038/srep18932
08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
DOI: 10.1126/science.aad2545
06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
DOI:
17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
DOI: 10.1038/ncomms9912
14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
DOI: 10.1038/srep13999
11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
DOI: 10.7554/eLife.09560
19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1504365112
23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
DOI:
17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
DOI: 10.1038/srep12150
06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
DOI: 10.1038/ncomms8580
26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
DOI: 10.1038/nature14224
18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
DOI: 10.1038/nature14134
27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
DOI: 10.1038/nature13810
23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1412201111
17.09.2014 Iosif Lazaridis et al. Die genetische Herkunft der Europäer
DOI: 10.1038/nature13673
06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
21.08.2014 Tom Higham et al. Neandertaler starben vor spätestens 39.000 Jahren aus
DOI: 10.1038/nature13621
05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
DOI:
25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
DOI: 10.1073/pnas.1410735111
24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
17.07.2014 Guadalupe Sanchez, Vance T. Holliday, Edmund P. Gaines, Joaquín Arroyo-Cabrales, Natalia Martínez-Tagüeña, Andrew Kowler, Todd Lange, Gregory W. L. Hodgins, Susan M. Mentzer, and Ismael Sanchez-Morales Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere
DOI: 10.1073/pnas.1404546111
03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.04.056
23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
DOI: 10.1126/science.1252619
22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
DOI:
03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
DOI:
01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
DOI: 10.1038/ncomms4584
17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
DOI: 10.1016/j.jhevol.2003.12.001
11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
DOI: 10.1371/journal.pone.0082261
03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
DOI: 10.1126/science.1250768
19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
DOI: 10.1038/ncomms4236
08.01.2014 William H. Kimbel, Gen Suwa, Berhane Asfaw, Yoel Rak, and Tim D. White »Ardi«-Schädel zeigt Verbindungen zur Menschenlinie
DOI: 10.1073/pnas.1322639111
12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
DOI: 10.1038/ncomms3888
05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
DOI: 10.1038/nature12788
15.11.2013 Thalmann et al. Europäer sind als Erste auf den Hund gekommen
DOI: 10.1126.1243650
18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
DOI: 10.1126/science.1238484
11.10.2013 Ruth Bollongino et al. Jäger-Sammler und eingewanderte Ackerbauern lebten 2.000 Jahre lang gemeinsam in Mitteleuropa
DOI:
18.09.2013 Bocherens, H., Baryshnikov, G., van Neer, W. Wer hat vor 45.000 Jahren im Kaukasus den Lachs verspeist
DOI: 10.1016/j.quaint.2013.06.026
04.09.2013 Ben Krause-Kyora, Cheryl Makarewicz et al. Vom Hausschwein zum Sozialkontakt
DOI: 10.1038/ncomms3348
22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
DOI: 10.1038/500020a
12.08.2013 Soressi M., McPherron, S. P., Lenoir M., Dogandžić T., Goldberg P., Jacobs Z., Maigrot Y., Martisius N., Miller C. E., Rendu W., Richards M. P., Skinner M. M., Steele T. E., Talamo S., Texier J.-P. Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
DOI:
29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
DOI: 10.1016/j.jhevol.2013.05.004
20.07.2013 Kopf für Eiszeitfigur gefunden
DOI:
12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
DOI: 10.1371/journal.pone.0069119
04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
DOI: 10.1038/nature12267
13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0065649
10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
DOI: 10.1038/nature12200
04.06.2013 Matt Sponheimer, Zeresenay Alemseged, Thure E. Cerling, Frederick E. Grine, William H. Kimbel, Meave G. Leakey, Julia A. Lee-Thorp, Fredrick Kyalo Manthi, Kaye E. Reed, Bernard A. Wood, and Jonathan G. Wynn Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1222579110
31.05.2013 Beltrán Martínez, A. „Tracking in Caves“ ist den Urmenschen auf der Spur
DOI:
14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
DOI: 10.1111/eos.12037
13.09.2012 Volpato V, Macchiarelli R, Guatelli-Steinberg D, Fiore I, Bondioli L, et al. Das geht doch mit rechts!
DOI: 10.1371/journal.pone.0043949
23.03.2012 Love Dalen et al. Neandertalern drohte schon vor 50.000 Jahren das Aus
DOI: 10.1093/molbev/mss074
26.06.2011 Madelaine Böhme et al. Ältester Menschenaffe Eurasiens lebte in Schwaben
DOI: 10.1016/j.jhevol.2011.04.012
03.03.2011 Älteste Ureinwohner Nordamerikas entdeckt
DOI:
20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
DOI: 10.1016/j.quascirev.2010.05.031
29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
DOI:
09.04.2010 Berger et al. Neuer Australopithecus entdeckt
DOI: 10.1126/science.328.5975.154
25.03.2010 Krause, J. et al. Neue Menschenform entdeckt
DOI: 10.1038/nature08976
02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
DOI: