Osbert Crawford


Osbert Guy Stanhope Crawford (* 28. Oktober 1886 in Bombay (Indien); † 28. November 1957) war ein englischer Archäologe und hat als einer der ersten Luftaufnahmen zu archäologischen Forschungszwecken genutzt.

O. G. S. Crawford wurde in Bombay geboren, wuchs jedoch in London und Hampshire bei Verwandten auf, nachdem seine Mutter 1886 und sein Vater 1894 verstarben. Er besuchte das Marlborough- und später das Keble College, wo er Geografie studierte. Nach seinem Abschluss trat er zunächst in den Staatsdienst (Department of Geography), bevor er 1913 an Ausgrabungen bei Jebel Moya im Sudan teilnahm.

Nach seiner Rückkehr nach England diente er während des Ersten Weltkriegs in verschiedenen Regimentern der Armee, bis er 1917 als Luftbeobachter dem Royal Flying Corps zugeteilt wurde. Sein Flugzeug wurde 1918 abgeschossen und Crawford wurde als Kriegsgefangener in Holzminden bis Kriegsende interniert.

1920 wurde er zum ersten archäologischen Beamten im britischen Ordnance Survey, der nationalen Landkarten-Behörde, ernannt. 1927 gründete er die Fachzeitschrift Antiquity; A Quarterly Review of Archaeology.

Werke

  • The Long Barrows of the Cotswolds. 1925
  • Wessex from the Air. 1928
  • Air Survey and Archaeology. 1928
  • Air-Photography for Archaeologists. 1929
  • Topography of Roman Scotland North of the Antonine Wall. 1949
  • Archaeology in the Field. 1953
  • Said and Done: the autobiography of an archaeologist. 1955
  • The Eye Goddess. Phoenix House, London 1957

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