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Olynth


Stadterweiterung von Olynth auf dem Nordhügel
Kieselmosaik in einem Haus vom Nordhügel

Olynth (griechisch Όλυνθος, Olynthos, lateinisch Olynthus) war eine antike Stadt, die auf der griechischen Halbinsel Chalkidike an der Spitze des Toronäischen Golfes lag. Der Platz war seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. durchgehend bewohnt. Olynth wurde im Zusammenhang mit den Perserkriegen 480/479 v. Chr erstmals erwähnt und 432 v. Chr. durch einen Zusammenschluss (Synoikismos) mit den Küstenstädten Mekyberna, Singos und Gale stark erweitert. Daraufhin entwickelte sich die Stadt zur Vormacht des Chalkidischen Städtebundes. Im Verlauf der makedonischen Expansion wurde Olynth 348 v. Chr. auf Veranlassung des Makedonenkönigs Philipp II. zerstört.

Geografische Lage

Olynth lag etwa 4 km landeinwärts nordwestlich vom Ende des Toronäischen Golfes auf der griechischen Halbinsel Chalkidike. Die Stadt wurde auf Hügeln östlich des Flusses Vatunia (antik: Sardanos) gegründet, die sich 30 bis 40 m über das Umland erheben. Das Polisgebiet umfasste die fruchtbare Flussebene, die im Norden und Osten an die Ausläufer der Berge um Polygyros und im Westen an eine zum Vatunia parallel verlaufende Steilstufe grenzt. Im Südwesten und -osten stieß das Gebiet von Olynth an das Umland der antiken Städte Potidaia und Mekyberna.

Geschichtlicher Hintergrund

Anfänge und Perserkriege

Die erste Besiedlung in historischer Zeit reicht in das 7. Jahrhundert v. Chr. zurück. Damals wurde der thrakische Stamm der Bottiaier von den Makedoniern aus dem Gebiet beim Thermaischen Golf vertrieben und gründete danach, auf der weiter östlich gelegenen Halbinsel Chalkidike, Olynth. 480 v. Chr. musste sich Olynth den Persern unter Xerxes unterwerfen. Ein Jahr später, nach der persischen Niederlage bei Salamis 479 v. Chr., ließ der persische General Artabazos das inzwischen aufständische Olynth angreifen und die dort lebenden Bottiaier umbringen. Die Stadt wurde anschließend einer griechisch chalkidischen Bevölkerung übergeben.

Pentekontaëtie

Nach den Perserkriegen trat Olynth dem Attischen Seebund unter der Hegemonie Athens bei und zahlte einen, seiner wohl geringen Bedeutung entsprechenden, niedrigen Tribut von ungefähr zwei Talenten in die Bundeskasse ein.

Peloponnesischer Krieg

Blick auf das Raster der Stadterweiterung von 432 v. Chr. auf dem Nordhügel

Das Jahr 432 v. Chr. bedeutete für Olynth einen großen Umbruch sowohl in seiner politischen als auch in seiner städtebaulichen Entwicklung. Die stetig zunehmenden Spannungen zwischen Athen und dem Peloponnesischen Bund erreichten in dieser Zeit auch den Nordrand der Ägäis, welche letztendlich zu einem Abfall Olynths von Athen führen sollten. Mehrere Faktoren spielten hierbei sicherlich eine Rolle. Zum einen mehrte sich der Unmut unter den Mitgliedern des Attischen Seebundes über die beherrschende Stellung Athens im Bund. Zum anderen kam es am Vorabend des Peloponnesischen Krieges durch den Bruch zwischen Olynths Nachbarstadt Potidaia und Athen zu einer Destabilisierung der Macht Athens in dieser Region. Der makedonische König Perdikkas II. forcierte in eigenem Interesse diese angespannte Situation und brachte mehrere chalkidische Städte, Mitglieder des Attischen Seebundes, dazu, sich von Athen abzuwenden. Die Chalkidier gaben daraufhin die Küstenstädte Mekyberna, Singos und Gale, die unmittelbar von der athenischen Seestreitmacht bedroht werden konnten, auf und siedelten die Bevölkerung in das landeinwärts gelegene und leichter zu verteidigende Olynth um. Die auf zwei Hügeln gelegene Stadt musste dazu erheblich erweitert werden, wobei die neuen Stadtteile nach einem regelmäßigen Muster angelegt wurden. Bis zum Nikiasfrieden von 421 v. Chr. kämpfte Olynth auf Seiten des Peloponnesischen Bundes gegen Athen. Auch nach dem Friedensschluss setzte die zur Vormacht der Chalkidike herangewachsene Stadt den Krieg gegen Athen fort, da die Friedensbestimmungen eine Zerschlagung des Chalkidischen Städtebundes bedeutet hätte.

Spartas Hegemonie

In der Zeit nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges 404 bis 382 v. Chr. nahm die Bedeutung des Chalkidischen Städtebundes mit seiner wichtigsten Stadt Olynth merklich zu und wurde zu einem einflussreichen Machtfaktor im Norden Griechenlands. Die ständige Erweiterung des Bundes stellte jedoch auf Dauer für Sparta eine Störung seiner hegemonialen Bestrebungen dar. Sparta war nach Abschluss des Königsfriedens 386 v. Chr. zwischen den Persern und den griechischen Stadtstaaten (Poleis) im Interesse seiner in diesem Vertrag gefestigten Stellung in Griechenland darauf bedacht, keine größeren Bündnissysteme (Symmachien) neben dem eigenen, also dem Peloponnesischen Bund, zu dulden, und drängte daher auf die im Königsfrieden festgesetzte Autonomie der Poleis. Diese zu Gunsten Spartas ausgelegte Autonomie wurde durch den Chalkidischen Bund in Frage gestellt, als dieser die Städte Akanthos und Apollonia zum Anschluss an ihren Bund aufforderte. Sparta schloss daraufhin mit Makedonien unter Amyntas III. ein Bündnis und entsandte 10.000 Mann zur Chalkidike. Im sogenannten Ersten Olynthischen Krieg 382 bis 379 v. Chr. musste Olynth kapitulieren und die einstweilige Auflösung des Chalkidischen Städtebundes hinnehmen.

Aufstieg Makedoniens und Zerstörung Olynths

Makedonenkönig Philipp II.

Nach einer kurzen Mitgliedschaft im zweiten Attischen Seebund 378 v. Chr. bis 377 v. Chr. gelang es den Städten auf der Chalkidike, ihr altes Bündnis zu erneuern. Der Chalkidische Bund gewann in den folgenden zwei Jahrzehnten wieder an Macht und Bedeutung und besaß zeitweise über 30 Mitglieder. Allerdings wurde er in den Kampf um die Vorherrschaft in der Ägäis zwischen Athen und dem aufsteigenden Makedonien unter Philipp II. hineingezogen. Mit der Eroberung von Pydna, Mitglied des Attischen Seebundes, durch Philipp II. 357 v. Chr. sah sich Athen gezwungen, Makedonien den Krieg zu erklären. Der Chalkidische Bund willigte daraufhin in ein Bündnis mit Makedonien ein. Philipp II. gelang es in den Folgejahren nicht nur die Herrschaft seiner gemachten Eroberungen zu behaupten, sondern diese erheblich auszuweiten. Nach der Schlacht auf dem Krokusfeld 352 v. Chr. in Thessalien war er der unbestrittene Herrscher über den Norden Griechenlands. Der Chalkidische Bund lag nun inmitten seines Herrschaftsbereiches und es war eine Frage des Zeit, dass dieser Bund in sein Königreich eingegliedert wurde. Der Vorwand für die Eroberung der chalkidischen Städte wurde 349 v. Chr. mit der Aufnahme der auf der Flucht befindlichen Halbbrüder Philipps II., Arrhidaios und Menelaos, durch Olynth gegeben. Nachdem Olynth der Aufforderung Philipps II. die Thronprätendenten auszuliefern nicht entsprach, befahl er den Angriff auf die Stadt. Der Abschluss eines Verteidigungsbündnisses mit Athen und die Entsendung athenischer Hilfskorps unter Chares kam jedoch zu spät, da den Makedonen die Einnahme von Olynth 348 v. Chr. zuvor gelang. Die Stadt wurde zerstört und ihre Einwohner in die Sklaverei verkauft. Die restlichen Städte des Chalkidischen Bundes ergaben sich anschließend ohne nennenswerte Gegenwehr und wurden dem makedonischen Königreich hinzugefügt. Viele ehemalige Bewohner Olynths wurden 316 v. Chr. zur Gründung von Kassandreia auf dem Gebiet des ebenfalls von Philipp II. zerstörten Potidaias unter dem späteren makedonischen König Kassander herangezogen.

Die Stadt

Übersichtsplan von Olynth mit den drei Stadtvierteln

In zeitlicher Folge entstanden in Olynth drei separate Stadtteile. Der älteste Stadtteil, der durch die Perser 480/479 v. Chr. zerstört wurde, befand sich auf dem Südhügel. Daran schlossen sich auf dem Nordhügel und den östlichen Hügelflanken der Nordstadt die beiden klassischen Stadtviertel an.

Altstadt auf dem Südhügel

Teilansicht des Südhügels

Die Altstadt Olynths lag auf dem Plateau eines langgestreckten Hügels im Süden der späteren Stadt, der eine Siedlungsfläche von ca. 6 Hektar einnahm. Die Besiedlung des Südhügels setzte im 8. bis 7. Jahrhundert v. Chr. ein und kann hauptsächlich bis in das 4. Jahrhundert v. Chr. verfolgt werden. Die von Herodot erwähnte Eroberung der Stadt durch die Perser 479 v. Chr. lässt sich mit großer Sicherheit durch eine Brandschicht aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. archäologisch fassen. Das Areal war dicht bebaut und ist durch eine unregelmäßige Stadtanlage gekennzeichnet. Soweit rekonstruierbar besaßen die Häuser und Räumlichkeiten aufgrund des Platzmangels relativ kleine Abmessungen. Das Stadtgebiet erschloss sich durch zwei Straßen, die jeweils am Rande des Plateaus verliefen.

Stadterweiterung auf dem Nordhügel

Mit Ausbruch des Peloponnesischen Krieges 432 v. Chr. schlossen sich mehrere chalkidische Poleis zu einer Stadt zusammen, um gegen etwaige Angriffe Athens besser gewappnet zu sein. Als Ort für diesen Synoikismos wurde Olynth bestimmt. Um die große Zahl der Umsiedler aufzunehmen, musste die Stadt erheblich erweitert werden. Da der Südhügel mit der Altstadt bereits dicht besiedelt war, wählte man das Plateau des Nordhügels und die Flächen östlich des Südhügels für die Erweiterung aus.

Anlage der Nordstadt

Rekonstruktionsvorschlag der Häuser auf dem Nordhügel.

Die Planung sah nicht nur eine Vervielfachung der bisherigen Bevölkerung Olynths vor, sondern gab der Stadt ein vollständig neuen Charakter. Im Gegensatz zur gewachsenen unregelmäßigen Bebauung der Altstadt stattete man die Neustadt mit breiten Straßen und großzügigen Grundstücken aus, die nach einem rechtwinkligen Muster ausgerichtet waren. Die Grundeinheit dieser klassischen Rasterstadt war das immer gleich groß zugeschnittene Grundstück mit einer Breite von 58 Fuß und einer Tiefe von 57,5 Fuß. Je nach Lage im Stadtplan bildeten bis zu zehn, in zwei Zeilen aneinandergereihte, Grundstücke einen Häuserblock, die Insula. Haupt- und Nebenstraßen trennten die ost-westlich-ausgerichteten Insulae. Die 5,80 m bis 9,20 m breiten Hauptstraßen verliefen von Nord nach Süd, verbanden Neu- und Altstadt und dienten als Ausfallstraßen zum Umland. Die ost-westlich verlaufenden Nebenstraßen ermöglichten dagegen den Zugang zu den einzelnen Grundstücken und waren mit etwa 5 m Breite derart angelegt, dass zwei Fuhrwerke unbehindert passieren konnten.

Privathäuser in der Nordstadt

Kieselmosaik – Bellerophon auf Pegasos im Kampf gegen die Chimäre.

Die aufgrund der Zerstörung von Olynth 348 v. Chr. recht kurze Existenz der erweiterten Stadt, hinterließ den Archäologen nur geringfügig von Umbaumaßnahmen betroffene und von Überbauungen verschonte Hausgrundrisse. Die Grundstücke bebaute man, abgesehen von einzelnen Details, relativ einheitlich. Das so für Olynth typische Haus wird auch als Pastashaus bezeichnet. Im nördlichen Teil eines Grundstückes befand sich ein zweistöckiges Gebäude, bestehend aus Oikostrakt und Pastas, einem sich hin zum Hof öffnenden kleinen Säulenganges. Der Hof reichte bis zur südlichen Grundstückgrenze und war seitlich von zwei einstöckigen Nebengebäuden begrenzt. Typischerweise diente ein Nebengebäude mit Andron und Vorraum den Männern zum Trinkgelage, dem Symposion. Je nachdem, ob sich das Grundstück in der nördlichen oder südlichen Zeile eines Häuserblocks befand, betrat man das Haus entweder über den Oikostrakt oder über den Hof.

Stadterweiterung im Osten

Die Nordstadt scheint in der Folgezeit des peloponnesischen Krieges nicht mehr genügend Platz für zusätzliche Einwohner geboten zu haben. So entschloss man sich wohl östlich der Stadt, in ihrer unmittelbarer Nachbarschaft, ein weiteres Stadtviertel anzulegen, dass ebenso wie die Nordstadt den planmäßigen Grundriss einer Rasterstadt aufweist. Diese Erweiterung benannten die Ausgräber nach den dort gefundenen großzügig angelegten Häusern The Villa Section. Für die Anlage dieses neuen Stadtviertels nutzten die Olynthier die Erfahrungen, die sie während der Planung der Nordstadt sammelten. Die Insulae waren erneut west-östlich ausgerichtet und wurden in zehn Grundstücke – zwei Reihen à fünf Häusern – aufgeteilt. Obwohl die Ausdehnung der Villa Section nicht näher untersucht worden ist, lassen sich jedoch zumindest zwei von Süd nach Nord verlaufende Hauptstraßen mit einer Breite von 6,30 m und 16 von Ost nach West verlaufende Nebenstraßen mit einer Breite von 5 m ausmachen. Die Straßen der Nordstadt waren allerdings von denen der Villa Section durch eine mit Toren versehene Stadtmauer getrennt und brauchten sich deswegen nicht aufeinander zu beziehen, was sich unter Anderem in einer Abweichung des Straßenrasters um zwei bis drei Grad bemerkbar macht. Auch wurden im Gegensatz zur Stadterweiterung auf dem Nordhügel nicht alle Grundstücke bebaut. Die unbebauten Flächen boten neu hinzukommenden Einwohnern Platz, mögen aber teilweise auch als Gärten der angrenzenden Häuser gedient haben. Auffällig ist, dass im Unterschied zur Nordstadt die Grundstücke teilweise größer als die Standardparzellen ausfallen. Auch sind die Häuser der Villa Section deutlich uneinheitlicher ausgeführt. Statt des Pastashauses finden sich überwiegend Peristylhäuser in variierenden Grundrissen. All dies legt nahe, dass die östliche Stadterweiterung weniger planvoll und über einen längeren Zeitraum bebaut wurde.

Öffentliche Einrichtungen und Plätze

Gasse für Entwässerung zwischen zwei Häuserzeilen in der Nordstadt

Im Norden der Altstadt fanden die Ausgräber die Fundamente eines mit 32 x 16 m verhältnismäßig großen rechteckigen Gebäudes, dass wahrscheinlich öffentlich genutzt wurde. Ein weiteres größeres Gebäude befand sich im Süden der Altstadt und wurde wohl nach dem Persersturm von 479 v. Chr. errichtet und als öffentliches Gebäude genutzt. Durch den Ausbau der Stadt 432 v. Chr. und dem Zuzug neuer Einwohner kamen zusätzliche Bauten für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben hinzu. So lag im südlichen Bereich der Neustadt auf dem Nordhügel eine 135 x 85 m unbebaute Fläche, die an der Nordseite und Nordostecke von öffentlichen Einrichtungen begrenzt wurde. Eine Häufung von Münzfunden im Umkreis dieses Platzes ließ vermuten, dass es sich hierbei um den zentralen Platz der Polis, der Agora, handelte. Ein weiterer Deutungsansatz sah hier ein heiligen Bezirk mit Tempel, der allerdings durch Grabungen bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Auf der Nordseite des Platzes stand eine Säulenhalle. Daran schloss sich östlich ein Gebäude an, dass mit einer zentralen Säulenreihe ausgestattet war und so eventuell Versammlungen dienen konnte. Ein Brunnenhaus bildete die Nordostabgrenzung des Platzes. Der Nachweis von Überresten, die auf ein Theater schließen lassen, konnten bislang nicht erbracht werden. Jedoch bot eine Einbuchtung am Südosthang des Südhügels ausreichend Raum für mögliche Zuschauerränge, weswegen an diesem Ort zumindest Theaterstücke sehr wahrscheinlich aufgeführt wurden.

Wasserversorgung

Rekonstruierte Wanne im Oikostrakt eines Hauses in der Nordstadt

Die Versorgung mit Wasser war in Olynth auf verschiedene Weise sichergestellt. Neben dem Fluss Sardanos, der ganzjährig Wasser führte und vereinzelten Zisternen, waren es vor allem tönerne Leitungen, die Olynth mit Wasser versorgten. Ausgangspunkt dieses teilweise unter Druck stehenden Leitungssystems lag in den Bergen 8 km nördlich von Olynth, wo bei Polygyros eine Quellfassung gefunden wurde. Am Ende der Wasserleitung befanden sich im Stadtgebiet wohl mehrere Schöpfbrunnen, von denen sich zwei nachweisen ließen. Das Röhrensystem scheint bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. existiert zu haben. Dies legen zumindest Scherben von schwarzfigurigen Vasen nahe, die auf dem Boden eines Hauses in der Altstadt mit Wasseranschluss gefunden wurden. Olynth besäße damit eines der ältesten Druckleitungssysteme im antiken Griechenland.

Stadtbefestigung

Ist für die Altstadt keine Verteidigungsanlage nachweisbar, kann man die beim griechischen Historiker Xenophon für das Jahr 381 v. Chr. erwähnte Stadtmauer auch archäologisch fassen. Anhand der Funde im Norden der Nordstadt Olynths lässt sich eine 3,25 m starke Lehmziegelmauer rekonstruieren, die etwa alle 42 m mit einem Verteidigungsturm versehen war und nach Xenophon während des Olynthischen Krieges, einer Auseinandersetzung in den Jahren 382 bis 379 v. Chr. zwischen Sparta und Olynth, mit Schützen besetzt werden konnte. Für die später erbaute Oststadt konnten bisher keine Stadtmauerreste nachgewiesen werden.

Nekropolen

Grabstein aus Olynth mit altgriechischer Inschrift

Drei Gräberfelder sind bekannt, die von den Einwohnern Olynths genutzt wurden.[1] Die größte Nekropole befindet sich am Fluss Sardanos im Westen der Stadt. Hier konnten unter Leitung des Archäologen Robinson 560 Gräber untersucht werden. Ein weiteres wesentlich kleineres Gräberfeld liegt im Norden der Stadt. Etwa 700 m östlich des Südhügels befindet zudem sich die dritte Nekropole.

Personen aus Olynth

  • Ephippos von Olynth – Historiograph (2. Hälfte 4. Jahrhundert v. Chr.)
  • Herodotos – Bildhauer
  • Kallisthenes – Historiograph (* um 370 v. Chr., † um 327 v. Chr.)
  • Andronikos († nach 312 v. Chr.), Feldherr der Diadochenkriege
  • Sthennis - Erzgießer

Literatur

  • David Moore Robinson: Excavations at Olynthus. Baltimore 1929–52 (14 Bde.)
  • Michael Zahrnt: Olynth und die Chalkidier. Untersuchungen zur Staatenbildung auf der Chalkidischen Halbinsel im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. Beck, München 1971, ISBN 3-406-03097-1. (Vestigia, Bd. 14)
  • Ernst-Ludwig Schwandner, Wolfram Hoepfner: Olynth. Eine hochklassische Streifenstadt und ihr Wandel im 4. Jh. v. Chr. In: Wohnen in der klassischen Polis. Band 1: Haus und Stadt im klassischen Griechenland. Deutscher Kunstverlag, München 1994, ISBN 3-422-06024-3, S. 68–113.
  • Ernst-Ludwig Schwandner, Wolfram Hoepfner: Olynth. Eine Streifenstadt mit Wohnkomfort. In: Geschichte des Wohnens. Band 1. 5000 v. Chr.–500 n. Chr. Vorgeschichte, Frühgeschichte, Antike. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1999, ISBN 3-421-03111-8, S. 261–279.
  • Selene Psoma: Olynthe et les Chalcidiens de Thrace. Études de numismatique et d'histoire. Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07538-0.
  • Nicholas Cahill: Household and city organization at Olynthus. Yale University Press, New Haven 2002, ISBN 0-300-08495-1. (Text im Internet)

Referenzen

  1. Cahill 2002, Kapitel 2.2.8

Weblinks

40.29179722222223.353786111111Koordinaten: 40° 18′ N, 23° 21′ O


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03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
DOI:
29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
DOI:
15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
DOI:
15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
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23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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