Andreas Trepte / CC BY-SA 2.5

Mykene


37.73055555555622.756944444444Koordinaten: 37° 43′ 50″ N, 22° 45′ 25″ O

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für weitere Bedeutungen siehe Mykene (Begriffsklärung)
Überblick über die Stadt
Historische Karte von Mykene (1888)

Mykene (griechisch Mykēnē Μυκήνη oder Mykēna Μυκήνα, auch im Plural Mykēnai Μυκῆναι[1]; neugriechisch Mykines Μυκήνες (f. pl.); lateinisch Mycenae; im Deutschen auch Mykenä, Mycenä oder dichterisch Myzen) war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands und die Mykenische Kultur wurde nach ihr benannt. Die Stadt lag nördlich der Ebene von Argos auf einer Anhöhe. Von hier überschaute und kontrollierte man den Landweg zwischen südlichem Peloponnes und dem Isthmus von Korinth, der Landenge, die die Halbinsel mit Athen und dem Norden Griechenlands verbindet.[2]

1999 wurde Mykene zusammen mit Tiryns ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Geschichte

Mykene (Griechenland)
Mykene
Mykene
Lage von Mykene in Griechenland

Neolithikum

Man fand einzelne jungsteinzeitliche Scherben, die vor 3500 v. Chr. datieren. Der Ort war bereits bewohnt, jedoch wurde die Stratigraphie von späteren Baumaßnahmen zerstört.

Frühe Bronzezeit

Die nichtindoeuropäischen Einwohner lebten zunächst unbehelligt während des Frühhelladikums auf dem Siedlungshügel. Man nimmt an, dass Mykene um 2000 v. Chr. (FH III) von den indoeuropäischen Achaiern, die Ackerbau und Viehzucht betrieben, besiedelt wurde.[3] Vereinzelte Scherben, die aus der Zeit von 2100 bis 1700 v. Chr. datieren, wurden gefunden.

Mittlere Bronzezeit

Die ersten Bestattungen in Gruben oder Steinkistengräbern im Westen der Akropolis erfolgten um 1800-1700 v. Chr., welche teilweise durch die früheste Befestigungsmauer eingeschlossen wurden.

Späte Bronzezeit

Während der Bronzezeit war Mykene ein befestigter Hügel, der von Häusern und Gutshöfen umgeben war, im Gegensatz zur dichten Besiedelung der Küstenorte (wie zum Beispiel Argos). Mykene war die Hauptstadt des Staates, der Teile des östlichen Mittelmeeres beherrschte, trotzdem wählten die Fürsten einen abgelegen und wenig besiedelten Ort für ihre Stammburg. Man fand wenig Dokumente mit datierbarem Inhalt, wie zum Beispiel ein ägyptischer Skarabäus, auch wurden bisher noch keine Funde dendrochronologisch untersucht.

Schriften aus Mykene geschrieben in der Linearschrift B

Späthelladikum I

Außerhalb der Umfassungsmauer fand man in Grabzirkel B zehn Steinkistengräber im mittelhelladischen und mehrere tiefere Schachtgräber mit Bestattungen in Steinkisten. Reiche Grabbeigaben weisen auf die hohe Stellung der Toten hin. In den Hügeln über den Gräbern fand man Trinkgefäße und Knochen, die Rückschlüsse auf außergewöhnliches Totenmahl bieten. Stelen krönten die Grabhügel.

In Grabzirkel A fand man sechs weitere Schachtgräber, die Überreste von 9 weiblichen, 8 männlichen und zwei jugendlichen Körper enthielten. Die Grabbeigaben waren noch reicher als in Grabzirkel B. Die Anwesenheit von gravierten und eingelegten Schwertern und Dolchen, Speer- und Pfeilspitzen lassen keinen Zweifel aufkommen, dass hier Kriegerfürsten und ihre Familien begraben liegen. Unter den Kunstgegenständen, die man hier fand, befanden sich die Goldmaske des Agamemnon, der sogenannte Nestorbecher von Mykene und Waffen.

Späthelladikum II

Tholosgräber ersetzten die Schachtgräber als Hauptgrabform der Oberschicht. Alan Wace teilt die neun Tholosgräber in Mykene nach ihrer Architektur in drei Gruppen ein. Die ältesten, das Kyklopen Grab, Grab von Epano Phournos, und das Grab des Aegisthus datiert er in SH IIA. Da die Tholosgräber leichter aufgespürt werden konnten wurden sie alle in der Antike oder in späterer Zeit ausgeplündert. Die älteren Gräber wurden als königliches Erbe erhalten.

Seine größte Blüte hatte Mykene im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. Die Stadt blieb bis ins 5. Jahrhundert ununterbrochen bewohnt. 468 v. Chr. wurde Mykene durch Argos erobert und seine Bewohner verschleppt. Danach wurde es nur noch kurzzeitig neu besiedelt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde Mykene endgültig verlassen.

Mykene in Hieroglyphen
D37wkiA2n
Z7

M(i)ukinu
Mkjn[4]

Späthelladikum III

Um 1350 v. Chr. wurde die Mauer in kyklopischer Bauweise neu errichtet. Der letzte Palast auf der Akropolis wurde in SH IIIA2 errichtet, wobei Vorgängerbauten vollständig abgetragen oder überbaut wurden. Die Architektur der Paläste zu dieser Zeit war in ganz Südgriechenland ähnlich. Es gab ein Megaron oder Thronraum mit einer zentralen Feuerstelle unter einer Dachöffnung, um die vier Säulen standen, die das Dach trugen. Es gab einen Thron und die verputzten Wände und Böden waren mit Fresken geschmückt. Dieser Raum wurde von einem Innenhof mit Säulenhalle betreten, der Innenhof wiederum wurde von einer Terrasse über eine große Treppe erreicht.

Im Tempel innerhalb der Mauern fand man einen Skarabäus der ägyptischen Königin Teje, die mit Pharao Amenophis III. verheiratet war, zusammen mit einer Statue aus SH IIIA2 oder B1. Amenophis III. Beziehungen mit Mukinu, wie Mykene in Ägypten genannt wurde, wurden durch eine Inschrift im Tempel des Amenophis III. bestätigt, jedoch wird die Regierungszeit von Amenophis III. spät in SH IIIA1 angesetzt. So ist es wahrscheinlich, dass Amenophis' Herold einer früheren Generation den Skarabäus überbrachte und eine spätere Generation diesen im Tempel deponierte.

Alan Wace zweite Tholos-Gruppe werden zwischen SH IIA und SH IIIB datiert: Grab von Kato Phournos, Panagia Tholos und das Löwengrab. Die letzte Gruppe sind das Schatzhaus des Atreus, das Grab der Klytaimnestra und das Grab der Genien, wurde mittels einer Scherbe, die unter Türschwelle gefunden wurde in SH IIIB datiert.

Mitte SH IIIB, um 1250 v. Chr. wurde die Mauer im Westen erweitert und Grabzirkel A befand sich jetzt innerhalb der Mauern. Zur gleichen Zeit wurde am Haupteingang das bekannte Löwentor errichtet. Über dem Querbalken wurde das Löwenrelief in Form eines Entlastungsdreiecks aufgesetzt, um die Last des Mauerwerks auf die Seitenwände zu verteilen. Im Norden wurde ein unverziertes Tor gebaut. Einige der wenigen ausgegrabenen Häuser außerhalb der Mauern stammen aus der gleichen Zeit. Es sind das Haus der Schilde, das Haus des Ölhändlers, das Haus der Sphingen und das Westhaus, sie waren wahrscheinlich sowohl Wohnhäuser als auch Werkstätten.

Etwas später, gegen Ende von SH IIIB wurde die Zitadelle nochmals erweitert. Im Nordosten wurde die Mauer ausgeweitet und mit einem Ausfalltor versehen. Außerdem wurde innerhalb der Mauern 15 m unter der Erde eine unterirdische Zisterne angelegt, die über einen Geheimgang mit 99 Stufen erreicht werden konnte. Gespeist wurde die Zisterne durch eine Quelle oberhalb der Stadt über einen Tunnel. Während SH IIIB hatte Mykene seinen Machtbereich bis Pylos im Westen, Kreta im Süden und Athen und Theben im Norden ausgedehnt.

Niedergang

Ab 1200 v. Chr. in SH IIIC begann Mykenes Niedergang und es verlor seine Vormachtstellung während dem 12. Jahrhundert v. Chr. Wie alle Paläste in Südgriechenland wurde auch der von Mykene um 1200 v. Chr. niedergebrannt. Die Keramik und deren Verzierung ändern sich während dieser Phase sehr schnell und Handwerk und Kunst gingen verloren. Die Siedlung schrumpfte, die Zitadelle blieb aber bewohnt. In archäischer Zeit wurde auf dem höchsten Punkt ein Hera-Tempel errichtet.

480 v. Chr. beteiligten sich 80 Mykener an der Schlacht bei den Thermopylen.[5] Ein Jahr später schickte Mykene zusammen mit Tiryns 400 Kämpfer in die Schlacht von Plataiai.[6] 468 v. Chr. eroberten die Argiver Mykene, vertrieben die Einwohner und schleiften die Mauern. Während der Hellenistischen Zeit wurde die Stadt wiederbesiedelt und ein Theater errichtet. Nachdem es verlassen wurde, wurde es bereits in römischer Zeit zu einer Touristenattraktion.

Sehenswürdigkeiten

Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor. Es wurde benannt nach den zwei Löwen, die auf einem Relief über dem Toreingang dargestellt sind, und bildete den Hauptzugang zur Burg. Vermutlich wurde das Tor um 1250 v. Chr. gebaut. Ein weiteres kleineres, aber nicht zur Gänze erhaltenes Tor ohne Schmucksteine befindet sich im nördlichen Bereich der antiken Anlage.

Eingang zur unterirdischen Zisterne

Die Mauer weist drei Bauphasen auf: Die erste datiert ca. 1350 v. Chr. Mitte des 13. Jahrhundert wurden die Verteidigungsanlagen nach Süden und Westen verstärkt. Um 1200 v. Chr. erfolgte eine nochmalige Verstärkung und Ausdehnung mit der Anlage von Zisternen und Vorratsräumen. Vom mykenischen Palast auf dem höchsten Punkt der Oberstadt sind nur spärliche Reste vorhanden, da ein Brand große Teile des Palastes zerstörte; auch wurde er in späterer Zeit intensiv überbaut. Der Thronraum war ein großes Gebäude in Megaron-Form. Zum Palast führte eine steile Rampe empor, die größtenteils erhalten ist und wegen der Steigung (ca. 20 %) nur zu Fuß begangen werden konnte.

Grabring A

Von großer Bedeutung sind zwei große Grabzirkel (A und B), die durch Stelen gekennzeichnet waren. In den Grabzirkeln fanden sich jeweils eine ganze Reihe von Schachtgräbern mit sehr reichen Grabbeigaben wie Terrakotten, Tongefäßen, goldenen Masken, Schmuck aus Goldblech usw. In fünf Schachtgräbern waren 17 Gebeine (überwiegend von Männern) zu finden. Grabzirkel A, der bereits durch Schliemann entdeckt wurde, kam bei späteren Erweiterungen der Burganlage in die Burgmauer. Grabzirkel B ist erst Anfang der 50er Jahre ausgegraben worden. In ihm fanden sich z. T. noch ältere Gräber als in Grabzirkel A. Sie stammen aus dem späten 17. oder frühen 16. Jahrhundert v. Chr. und stehen somit ganz am Anfang der Mykenischen Periode. Die frühesten Gräber des Grabrunds A stammen ungefähr aus der Mitte des 16. Jahrhundert v. Chr.

Weiterhin wurden bisher neun Kuppelgebäude von bienenkorbähnlicher Form entdeckt, die als Grabkammern dienten (Kuppelgräber). Sie werden bis heute in der Forschung auch als „Schatzhäuser“ bezeichnet und willkürlich nach mythologischen Figuren, die nach Homer u. a. in Mykene geherrscht haben sollen, genannt (z. B. „Schatzhaus des Atreus“, „Schatzhaus der Klytaimnestra“). Sie besaßen einen überwölbten engen Zugang (Dromos) und wurden durch das Aufschichten großer, bis zu 12 Tonnen schwerer quadratisch behauener Steine gebaut.

Überreste Mykenes waren schon seit der wissenschaftlichen Expedition der Franzosen (1822) genauer bekannt. Doch haben erst die seit Schliemann durchgeführten Ausgrabungen genauere Kenntnisse über die alte Königsburg und die zu ihr gehörenden Bauanlagen (Gräber etc.) ermöglicht.

Heutzutage weiß man, dass vor allem auch die Minoische Kultur sehr starken Einfluss auf die mykenischen Griechen hatte. Aber auch Einflüsse aus Ägypten sind fassbar, vor allem in der Jenseitsvorstellung, womit z. B. die reichen Grabbeigaben erklärt werden. Bei einer Bestattung konnte eine versuchte Mumifizierung nachgewiesen werden.

Mykene besaß eine ausgedehnte Unterstadt, die bisher aber nur wenig erforscht ist.

Nach dem Zerfall von Mykene blieb nur ein kleines bewohntes Dorf am Fuße der alten Anlage bestehen.

Das neu gebaute Museum unterhalb des Grabungsgeländes

Im Jahre 2007 wurde ein Museum unterhalb der alten Burganlage fertiggestellt, in dem einige der hier gemachten Funde zu sehen sind.

Ausgrabungen

Anthropomorphe Figur (im Museum), 1250-1180 v. Chr.

Im Jahre 1700 befreite ein venitianischer Ingenieur die Mauern Mykenes vom Schutt der Jahrhunderte und legte so das Löwentor wieder frei. Erste Zeichnungen von den Mauern, dem Löwentor und dem Grab des Atreus fertigte der französische Geistliche Michel Fourmont, der im Jahre 1729 Mykene besuchte, an.[7][8] Um 1780 besichtigte Louis Francois Sebastien Fauvel die Ruinen und vermaß das Schatzhaus des Atreus.[9]

Als einer der Ersten grub der Engländer Lord Elgin 1802 in Mykene aus. 1868 besuchte der deutsche Archäologe und Troja-Entdecker Heinrich Schliemann die Stätte, begann jedoch erst 1876 mit Grabungen. 1884 und 1885 leitete Schliemann mit Wilhelm Dörpfeld eine erneute Ausgrabung.

Griechische Mythologie

Einer griechischen Sage zufolge wurde die Stadt nach Mykene, der Tochter des Flussgotts Inachos benannt.[10] Pausanias erwähnte noch einen Mykeneus, Sohn des Sparton und Enkel des Phoroneus, nach dem der Ort so benannt sein soll, hielt diese Variante aber für wenig glaubhaft.[11] Nach einer anderen Überlieferung gründete Perseus die Stadt Mykene. Auf einer Reise erfrischte sich der durstige und müde Held mit Wasser, welches sich im Hut eines Pilzes gesammelt hatte oder von einem Schwamm aufgenommen worden war.[12] An diesem Ort gründete er die Stadt, die den Namen des griechischen Wortes für Pilz (griechisch Mykes μύκης) in sich trägt. Eine weitere Variante besagt, dass das Ortband (griechisch Mykes μύκης) von Perseus' Schwertscheide sich löste und zu Boden fiel und er dies als Zeichen interpretierte hier eine Stadt zu gründen.[13] Der Götterkult der Mykener ist später fester Bestandteil der klassisch-griechischen Mythologie geworden.

Mythische Mykenische Könige

  • Perseus, Sohn des Zeus und der Danaë
  • Elektryon, Sohn des Perseus und der Andromeda
  • Amphitryon, Sohn des Alkaios
  • Sthenelos, Sohn des Perseus und der Andromeda
  • Eurystheus, Sohn des Sthenelos und der Nikippe
  • Atreus, Sohn des Pelops und der Hippodameia
  • Thyestes, Sohn des Pelops und der Hippodameia
  • Agamemnon, Sohn des Atreus und der Aërope
  • Aigisthos, Sohn des Thyestes und der Pelopeia
  • Aletes, Sohn des Aigisthos und der Klytaimnestra
  • Orestes, Sohn des Agamemnon und der Klytaimnestra
  • Tisamenos, Sohn des Orestes und der Hermione

Siehe auch

Mykenische Kultur

Literatur

  • Heinrich Schliemann: Mykenae. Bericht über meine Forschungen und Entdeckungen in Mykenae und Tiryns. Mit einer Vorrede von W. E. Gladstone. Brockhaus, Leipzig 1878, (Online-Ausgabe der UB Heidelberg).
  • Adolf Furtwängler (Hrsg.): Mykenische Thongefässe. Festschrift zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens des Deutschen Archäologischen Institutes in Rom. Asher, Berlin 1879.
  • Victor Steffen: Karten von Mykenai. Reimer, Berlin 1884.
  • Alan J. B. Wace: Mycenae. An archaeological history and guide. Princeton University Press, Princeton NJ 1949.
  • Friedrich Matz: Kreta, Mykene, Troja. Die minoische und die homerische Welt. 6. Auflage. Cotta, Stuttgart 1965, (Grosse Kulturen der Frühzeit), (Sammlung Kilpper).
  • George E. Mylonas: Mykene. Ein Führer zu seinen Ruinen und seine Geschichte. Ekdotike Athenon, Athen 1993, ISBN 960-213-213-2.
  • Elizabeth French: Mycenae. Agamemnon’s Capital. The site and its setting. Tempus, Stroud u. a. 2002, ISBN 0-7524-1951-X.
  • Cathy Gere: The Tomb of Agamemnon. Mycenae and the search for a hero. Profile Books, London 2006, (Wonders of the world), ISBN 978-1-86197-617-8, (Gesamtdarstellung mit starkem Akzent auf der Rezeptionsgeschichte).
  • Louise Schofield: The Mycenaeans. British Museum Press, London 2007, ISBN 978-0-7141-2090-4, (Deutsch: Mykene. Geschichte und Mythos. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2009, ISBN 978-3-534-21644-4).

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. München/Wien 1965.
  2. Petros G. Themelis, Mykene. Die Monumente und die Funde, Athen, Ausgabe Hannibal, S. 1
  3. Hans-Peter Siebenhaar: Peloponnes, 5. Auflage, M. Müller, Erlangen 1994, ISBN 3-923278-45-4, S. 238
  4. Rainer Hannig: Großes Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch, Philipp von Zabern, Mainz, 1995, ISBN 3-8053-1771-9, S. 1350
  5. Herodot, Historien, 7, 202.
  6. Herodot, Historien, 9, 28.
  7. Cathy Gere: The Tomb of Agamemnon. Mycenae and the search for a hero. Profile Books, London 2006, S. 48-49
  8. Richard Copley Christie, Selected essays and papers, New York und Bombay, 1902, S. 72 (online)
  9. François Charles Hugues Laurent Pouqueville, Voyage de la Grèce, Tome Cinquième, 2. Ausgabe, Paris 1827, S. 193-194. (online)
  10. Pausanias 2, 16, 4.
  11. Pausanias 2, 16, 4.
  12. Pausanias 2, 16, 3.
  13. Pausanias 2, 16, 3.

Weblinks

 <Lang> Commons: Mykene – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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