José Manuel Benito Álvarez / Public domain

Movius-Linie


Als Movius-Linie bezeichnet man in der Vorgeschichtsforschung eine heute allerdings wissenschaftlich umstrittene und durch neuere, komplexere Modelle ersetzte theoretische Linie durch das nordöstliche Indien, die sich dann analog entsprechend ihrer Definition nördlich und südlich fortsetzt (s. Karte) und lediglich phänomenologisch eine archäologische Fundgrenze beschreibt, ohne auf deren Ursache oder gar die damit einhergehenden interpretatorischen Facetten Bezug zu nehmen. Das gegenwärtige Hauptproblem besteht in diesem Zusammenhang vor allem darin, die archäologische Situation bei der Interpretation der asiatischen Werkzeugkomplexe mit deren paläoanthropologischen Zusammenhängen in Übereinstimmung zu bringen und auf die umstrittene Bedeutung von Faustkeilen als solchen sowie deren neuroanatomische Korrelate zu beziehen.

Erstmals vorgeschlagen wurde die später nach ihm benannte Linie 1948 von dem amerikanischen Archäologen Hallam L. Movius, um so den technologischen Unterschied zwischen den frühen prähistorischen Werkzeugmachern im Osten und Westen Asiens, Afrikas und Europas am Prinzip der fehlenden beziehungsweise vorhandenen Faustkeilindustrien aufzuzeigen.[1]
Die Movius-Linie. Sie trennt in Ost- und Südasien die Bereiche mit der Faustkeil-Tradition des Acheuléen (braungrün) von denen ohne Faustkeile (hellgrün). Java und einige Bereiche Chinas haben beide Färbungen, d.h, es gibt Vorkommen von Faustkeilen, aber keine kontinuierliche Acheuléen-Tradition.

Konzeption der Linie

Geröllwerkzeug (Chopper). Oberflächenfund aus der Douro-Tal der Provinz Valladolid (Spanien). Man erkennt genau, wie nur das eine Ende des Gerölls beidseitig abgeschlagen worden ist, um dort eine scharfe Schneide zu erzeugen.
Faustkeil. Fundort: Châteauneuf-sur-Loire (Loiret). Der Unterschied zu dem sehr einfachen Geröllgerät ist deutlich.

Auf dem indischen Subkontinent gibt es – breit gestreut – sehr reiche Funde der Faustkeil-Industrien, obwohl die genaue Zuordnung zu den potentiellen Trägern aus der Gruppe der Hominini noch fraglich ist, denn solch pleistozäne Hominini-Fossilien fehlen hier weitgehend.

Im Norden Indiens ist die Situation jedoch anders. Dort herrschte im frühen bis mittleren Paläolithikum der Technokomplex des Soan (benannt nach dem breiten Tal des Soan-Flusses in Pakistan) vor, das etwa im Mittleren Pleistozän begann und eine langlebige Geröll- und Abschlagindustrie repräsentiert. Diese kann als Anpassungsform an lokale Lebensbedingungen und durch die Verfügbarkeit großer Mengen und verschiedener Formen von Geröll erklärt werden kann. Aus diesem Soan vor allem des Punjab sind dann möglicherweise die Industrien entstanden, die sich nach Osten über Hinterindien bis nach China und die Mongolei und nach Norden in den zentralasiatischen und russischen Raum ausbreiteten.[2]

Movius war entsprechend schon relativ früh aufgefallen, dass die paläolithischen Inventare von Steinwerkzeugen aus Fundorten im östlichen und nördlichen Indien nie Faustkeile des Biface-Typs enthielten; außerdem bestanden sie häufig aus formal eher weniger ausgearbeiteten Objekten, die auch als Geröllgeräte bzw. Chopper und Chopping Tools bekannt sind. Diese waren zwar gelegentlich ebenso sorgfältig bearbeitet wie die Geräte des Acheuléen weiter westlich, konnten aber nicht als echte Faustkeile eingestuft werden. Movius zeichnete daher in einer Karte Indiens eine Linie ein, um so den Unterschied deutlich zu machen zwischen den Werkzeugen aus Europa, Westasien und Afrika und denen aus Ostasien.

Auch im Spätpleistozän setzte sich die faustkeillose und technologisch eher anspruchslose Entwicklung östlich der Movius-Linie fort. Das gilt sowohl für das späte Soan Indiens wie für das burmesische Anyathian, malaysische Tampanian und vietnamesische Hoabinhian sowie für das Padjitanian Javas (zu diesem Sonderfall s. unten). Allerdings fanden sich in den spätpleistozänen Industrien Chinas vor allem im Bose-Becken Südchinas gelegentlich auch bifazial bearbeitete Werkzeuge der Faustkeiltyps, allerdings nur bei jedem dritten Faustkeil, der Rest war einseitig bearbeitet. Ihr Alter konnte auf 800.000 Jahre bestimmt werden, und sie sind somit die ältesten genau datierten Geräte Ostasiens. Ähnlich Funde gab es auch in Lantian (ca. 1 Mio BP), aus Dingcun in Nordchina und Chongokni (Südkorea) (jeweils etwa 100.000 bis 200.000 BP).[3] Und in der Fundstätte von Shui-tung-kou (aus dem Ordos-Gebiet) gibt es Geräte, die sogar als entwickeltes Levalloiso-Moustérien eingestuft werden können, somit charakteristisch jungpaläolithisch sind und keinesfalls so konservativ, wie die chinesischen Geräteinventare gelegentlich eingestuft werden.[4]

Bezug zur Evolution des Menschen

Datei:LantianManSkull.jpg
Das Schädeldach (Calvarium) des archaischen Homo erectus von Sangiran II (Original) aus Java. Das Fossil ist etwa 900.000 Jahre alt und ähnelt stark dem des sehr viel jüngeren Solo-Menschen von Ngadong, das unlängst erst auf 27.000 – 53.000 Jahre datiert wurde.
Hirnschädel (Replik, das Original ging im Zweiten Weltkrieg verloren) des Homo erectus pekinensis (Sinanthropus pekinensis), der als erster 1929 in Zhoukoudien gefunden wurde und morphologisch dem Java-Schädel ähnelt, obwohl er höchstens 600.000 Jahre alt ist. Der Kiefer ist rekonstruktiv ergänzt.

Paläoanthropologische Fundsituation

Indien ist – was Hominidenfunde angeht – wie erwähnt relativ fundarm, und die allein darauf beruhenden Kenntnisse der dortigen Ausbreitung des modernen Menschen sind daher entsprechend spekulativ; jedoch liefern aktuelle (2009) genetische Befunde hier neue Hinweise.[5] Frühe Fossilienfunde sind zudem bezüglich ihrer Einordnung umstritten. Das 1982 im Flussbett der Narmada bei Hathnora (Bundesstaat Madhya Pradesh, Zentralindien) gefundene Schädeldach („Narmada Man“) ist das einzige mittelpleistozäne menschliche Fossil in Indien. Es wurde zunächst Homo erectus, inzwischen aber dem archaischen Homo sapiens zugerechnet.[6][7] Vereinzelt wurden Schädelmerkmale des Homo heidelbergensis (einer Vorläuferart der europäischen Neandertaler) erörtert,[8] da das Hathnora-Fossil einen auch aus Afrika vertrauten Mosaikcharakter bietet.[9] Die Datierung wird heute mit etwa 600.000-400.000 Jahren angegeben.[7]

Immerhin fand man mit diesen Fossilien assoziierte Acheuléen-Artefakte.[10] Weitere indische Acheuléen-Fundplätze, die Homo erectus zugeordnet werden, gibt es bei Chirki-on-Pravara[11] und Hungsi.[7]

Probleme einer präzisen Altersbestimmung gibt es auch bei den Hominidenfunden auf Java (s.u.), das während der Eiszeiten über den Sahul-Schelf mit dem asiatischen Festland verbunden war.

Die chinesischen Funde wiederum, vor allem die aus Lantian und Choukoutien, zeigen ein extrem archaisches Homo erectus-Muster und durch dies Archaik eine enge Verwandtschaft zu den Funden aus Java.

Mögliche Folgerungen für die Evolution des Menschen

Was die Evolution des modernen Menschen und ihr Verhältnis zur Movius-Linie angeht, müssten, sofern man keine externen, umweltbedingten Einflussfaktoren annimmt (z. B. Material Bambus, s. u.), fossile Belege den Unterschied zwischen den Werkzeugherstellern diesseits und jenseits der von Movius festgestellten Trennlinie eigentlich unterstützen, vor allem was die Hirnkapazität angeht. Geht man nämlich davon aus, dass der moderne Mensch sich ausschließlich in Afrika entwickelte (sog. Out-of-Africa-Theorie), muss die Existenz einer derartigen Trennlinie ursächlich jedenfalls genauer erklärt werden, obwohl sie ja zeitlich weit vor der Entwicklung des Homo sapiens liegt, aber theoretisch die Voraussetzungen für eine spätere multiregionale Entwicklung des modernen Menschen in Afrika und in Asien geboten hätte.[12] Nach Ansicht von Paläoanthropologen ist die relativ einfache Auffassung von Movius jedenfalls mit Bezug auf die Hominisation in Asien nicht mehr haltbar, vor allem, wenn man etwa an bestimmte sehr niedrige Altersbestimmungen der Hominini auf Java denkt, wo für den Solo-Menschen (von dem man nicht einmal weiß, ob er dem Homo erectus zuzuordnen ist oder einen (Prä-)Sapienstyp darstellt), ein fossiles Alter von 27.000 bis 53.000 Jahren errechnet wurde, 250.000 Jahre weniger als bei älteren Datierungen. [1]

Problematik der speziellen Artefakt-Fundsituation

Ein Problem stellt jedoch die Tatsache dar, dass zum Beispiel keine Artefakte in Java gefunden wurden, die einen direkten Bezug zu den dortigen Erectus-Formen haben.[13] Zwar wurden zum Beispiel im Fundplatz von Patjitan (Zentraljava) neben Chopping Tools auch über 150 teils sehr grob bearbeitete Faustkeile gefunden, die allerdings hier fließend in Biface-Typen übergehen, die aber chronologisch nicht einzuordnen sind, so dass Java hier entweder einige isolierte und wenig entwickelte Faustkeilindustrien aufweist oder aber als Übergangszone angesehen werden muss, sofern es sich nicht überhaupt um ein sporadisches, durch Umwelteinflüsse bedingtes Auftreten handelt, wie man es etwa für das südchinesische Bose-Becken vermutet (s.u.).[14]

Es scheint jedenfalls einfacher, für diese Trennung lokale ökologische Ursachen anzunehmen, also etwa das Vorhandensein von Bambus als Ausgangsmaterial der Werkzeugproduktion (s.u.), denn allein das Fehlen geeigneter Steinsorten kann dafür nicht ausschlaggebend gewesen sein, da Faustkeile sich aus vielen quarzithaltigen, ja sogar nicht quarzithaltigen Gesteinen herstellen lassen, die ja praktisch ubiquitär vorkommen (in Afrika etwa sind Faustkeile fast nie aus Feuerstein gefertigt, sondern fast durchweg aus Felsgestein: in der Archäologie sind das Basalt, Diabas, Diorit, Gneis, Tonschiefer, Jade usw.[15]). Voraussetzungen sind dabei nur ein halbwegs planbarer, möglichst muscheliger Bruch und eine ausreichende Härte (also z. B. kein Sandstein).

Paläoethnologische Aspekte

Lokale Befunde in Nordostindien westlich und östlich der Movius-Linie führen hier allerdings auch nicht weiter, denn zwar senkt sich hier das Hochland des Dekkan zum Gangesdelta ab, doch sind, nachdem Indien ja mehrere hunderttausend Jahre lang von Menschen besiedelt war – die ältesten Faustkeile dort wurden paläomagnetisch auf ein Altern von etwa 500.000 Jahren datiert −, heute keine gravierenden ethnischen Unterschiede mehr feststellbar, die die Movius-Linie stützen könnten[16], auch wenn die Adivasi in Norostindien besonders häufig sind, deren Ursprünge sich allerdings nicht derart weit zurückverfolgen lassen. Alle weiteren Vermutungen in dieser Richtung bleiben daher hochspekulativ.

Theorien zur Erklärung

Theorien, die die Existenz der Movius-Linie erklären, gehen von unterschiedlichen Konzepten aus.

  • Zum einen wurde vorgeschlagen, die dem Typ des Homo erectus angehörenden Menschen hätten, als sie nach Asien gezogen seien zwar gewusst, wie man Faustkeile herstellt, hätten dann aber eine Art „technologischen Flaschenhals“ passiert, das heißt, sie hätten möglicherweise ein Gebiet erreicht, in dem geeignetes Material zur Herstellung von Faustkeilen gefehlt hätte (geologisch eher unwahrscheinlich). So seien die entsprechenden Fertigkeiten vergessen worden. Die Isolation durch die enorme räumliche und auch zeitliche Distanz von ihrer alten Heimat habe zudem bedeutet, dass dieses Wissen auch nicht wieder neu eingeführt werden konnte, es sei denn durch spätere Einwanderer des Sapiens-Typs, wobei aber zu erklären wäre, warum deren fortschrittlichere Technologie dann nicht von den Alteingesessenen übernommen wurde, wie das ja auch im Falle des europäischen Neandertalers geschah, der vom modernen, jungpaläolithisch um 40.000 BP nach Europa einwandernden Homo sapiens (Cro-Magnon-Mensch) durchaus einige Fertigkeiten, und zwar auch der Werkzeugtechnologie übernahm, ein Kulturtransfer, den unter anderem Fundplätze in Deutschland und Frankreich (z. B. La Ferrassie, La Quina) beweisen.
  • Ein weiterer Vorteil des Materials Bambus ist, dass man ihn auch essen kann. Hier Bambussprossen.
    Eine andere Theorie unterstellt, dass, als Homo vor etwa 1,9 Mio Jahren erstmals Afrika verließ, er lediglich das Werkzeuginventar des Olduwan beherrscht habe, also einfache Geröllwerkzeuge wie Chopping tools oder Chopper, die durch Abschläge zugerichtet werden und noch keine zweiseitig bearbeiteten Faustkeilgeräte waren. Als Produzenten dieser einfachen Steingeräte gelten die frühen Vertreter der Hominini, vor allem Homo rudolfensis und Homo habilis. Die ältesten Olduwan-Werkzeuge in Eurasien sind denn auch rund 1,8 Mio Jahre alt. Sie stammen aus Dmanissi (Georgien) und wurden in räumlichem Zusammenhang mit den frühesten Funden homininer Fossilien außerhalb Afrikas entdeckt. Erst Homo ergaster, also der frühe Homo erectus, habe dann in Afrika den Technokomplex der Werkzeugtradition des Acheuléen entwickelt. Die Movius-Linie markiere damit entsprechend die Grenze zwischen beiden Traditionen, wobei die Faustkeiltradition erst durch spätere Zuwanderer wieder mitgebracht worden sei. Allerdings ist es ja gerade der bereits Faustkeile herstellende Homo ergaster gewesen, der Afrika erstmals verließ und nach Europa und Asien zog, so dass daher die Theorie erhebliche chronologische Mängel aufweist, denn die ältesten afrikanischen Faustkeile (aus Äthiopien) sind über 2,5 Mio. Jahre alt, die nächstältesten aus Kenia und Äthiopien etwa 2,3 Mio. Jahre, so dass man die bisherige Auffassung, sie seien in Afrika erst etwa 1,5 Mio Jahre BP[17] aufgetreten, revidieren muss und derart die Prämisse dieser Theorie entfällt.[18] Der Unterschied zwischen diesen beiden Traditionen diesseits und jenseits der Movius-Linie bestand allerdings auch weiter, als im Westen die Faustkeiltechnologie zugunsten der Levalloistechnik aufgegeben wurde, die nicht wie die Faustkeilindustrien Kerne mittels Hammer-und-Amboss-Technik zurichtet, sondern Abschläge weiter verarbeitet.[19]
  • Eine besonders interessante Theorie schlägt vor, die ostasiatische Technologie habe von Anfang an vor allem auf dem Material Bambus (und Rattan) und weniger auf Steinmaterialien beruht, wie das ja teilweise heute noch der Fall sei.[20][21] Fagan weist dabei darauf hin, die einzigen dafür benötigte Steinwerkzeuge hätten nur scharfe Kanten haben müssen, und dafür hätten Chopper und die sogar nur einseitig geschärften Chopping Tools vollauf genügt. Faustkeile hätten sich unter diesen Bedingungen gar nicht erst zu entwickeln brauchen. Bambus sei überdies überall verfügbar gewesen und hätte nicht wie bestimmte geeignete Steinsorten (also etwa Feuerstein) mühsam gesucht werden müssen. Er sei hart, leicht spaltbar und gut zu schärfen oder zuzuspitzen.[22] Faustkeile scheinen zudem in Ostasien nur relativ kurzzeitig (nach vorgeschichtlichen Maßstäben) im Gebrauch gewesen zu sein und offenbar eher als Notbehelf, also etwa nach einer Umweltkatastrophe, die z. B. im Bose-Becken durch zahlreiche Tektite und Holzkohleschichten belegt ist (z. B. gewaltige Waldbrände und Vernichtung der Vegetation durch einen potentiellen Meteoriteneinschlag), eingesetzt worden zu sein, als Bambus nicht zur Verfügung stand.

Diskussion und Kritik

Archäologie und Paläoanthropologie

Kraftgriff. Man sieht, wie unpraktisch im Grunde ein Faustkeil war, vor allem, wenn wie hier nur die Spitze eingesetzt wurde.
Das Foto zeigt, dass auch Schimpansen bereits zu einem groben Präzisionsgriff bzw. Pinzettengriff in der Lage sind.
Datei:Homunculus.png
Sog. Homunculus-Modell der Hirnrinde mit umfangmäßig dargestellter Repräsentanz der verschiedenen Steuerungsbereiche. Blau: Sensorische Rinde. Rot: Motorische Rinde.
Extrem spitze Faustkeile des spanischen Micoquien. Man erkennt die für den Daumenballen ausgesparte Ecke deutlich.

Neben den weiter oben dargestellten paläoanthropologischen Argumenten zeigen aber auch neuere archäologische Befunde aus Bose, China, dass es in Ostasien dennoch Faustkeile gegeben hat. Auch in Zhoukoudian sind sowohl einseitig wie zweiseitig bearbeitete faustkeilartige Geräte zum Vorschein gekommen, die seit gut 1 Mio Jahren auftauchen.[23] Aktuellere Untersuchungen stellen daher generell die Trennung eines westlichen Faustkeil- und eines östlichen Chopperkreises in Frage, die sicherlich stark forschungsgeschichtlich bedingt sei.[24] Allerdings wird auch dadurch nicht der große Mangel an Faustkeilen in Ostasien erklärt, denn grundsätzlich könnten sie auch lokal erfunden, aber als überflüssig angesehen worden sein. Die Entwicklungslinie der Chopper führte jedenfalls relativ logisch über Zwischenschritte wie das Prä-Acheuléen mit Proto-Faustkeilen zur Faustkeilherstellung mit zweiseitiger Bearbeitung und Retuschierung, wie auch die experimentelle Archäologie zeigt. Es sei denn, man verzichtete bewusst auf ihre Herstellung, weil es günstigere Alternativen gab. Denn wie die experimentelle Archäologie ebenfalls zeigt, ist ein durchschnittlicher, nicht allzu präzise gearbeiteter, aber gebrauchsfertiger Faustkeil von einem erfahrenen Bearbeiter in 20 bis 30 Minuten herzustellen. (Bestimmte, vermutlich rituell verwendete und teils extrem sorgfältig gearbeitete Exemplare, die etwa auch die Maserung des Steins regelrecht künstlerisch mit einbeziehen und daher mit als erste Ausdrucksweise von Kunst gelten können, haben zu ihrer Herstellung aber sicher auch Stunden benötigt[25].)

Praktische Gesichtspunkte

Nicht nur in der experimentellen Archäologie wird der Werkzeugcharakter des Faustkeils daher inzwischen teilweise sogar verneint. Es wird hier vielmehr davon ausgegangen, dass der Faustkeil eine Art Befähigungsnachweis war, der die handwerklichen Fähigkeiten des Besitzers dokumentieren sollte, sofern er nicht sogar rituell verwendet wurde. Der Transport eines Faustkeils etwa bei der Jagd oder beim Umherziehen der Jäger und Sammler ist nämlich eher beschwerlich und unpraktisch, vor allem, wenn er nicht geschäftet ist. (Man hat eine Hand nicht frei, denn die meisten Faustkeile waren zu schwer – durchschnittlich anderthalb Pfund bis 1 kg –, um sie in einem Gürtel aus Pflanzenfasern an der Hüfte steckend, bequem und stabil auch beim Rennen zu transportieren. Auch benötigt man die andere Hand ja für Waffen wie Lanze oder Speer.) Außerdem kannten auch schon die frühen Homo-Arten leichtere und spitze, dazu scharfkantige, insgesamt wesentlich handlichere und effektivere Abschläge, die bei Bedarf in einer Minute herstellbar waren und oft als Rohling bereits mitgeführt wurden, wie die Fundsituationen an den Lagerplätzen meist zeigen.

Eine den Gebrauch vereinfachende Schäftung ist bei Faustkeilen wiederum eher unwahrscheinlich, darauf weisen Bearbeitungsspuren, die das Halten direkt in der Hand nahelegen, etwa eine kleine Ausbuchtung links oder rechts vom breiten Ende für den Daumenballen, die später unter anderem in der Wissenschaft auch dazu diente, die Zahl der Linkshänder und Rechtshänder im Paläolithikum zu schätzen.[26]

Exkurs: Entwicklung der menschlichen Hand

Sie steht hinsichtlich ihrer zunehmenden Differenzierung in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Werkzeuggebrauch. Dabei fällt insbesondere im Zusammenhang mit Faustkeilen zunächst auf, dass die Anwendung eines derart schweren und unhandlichen Gerätes, wie die oben stehende Abbildung zeigt, nicht ganz unproblematisch ist, vor allem was Zielführung und Variabilität angeht, so dass einem die lange Dauer der Faustkeiltechnologie (1 Mio Jahre) eigentlich nicht erklärbar scheint angesichts der ja immer stärkeren „Feinjustierung“ der menschlichen Hand in diesem Zeitraum. Den Vollhand- oder Kraftgriff beherrschen zudem bereits Schimpansen. Der Präzisions- oder Pinzettengriff, bei dem nur zwei bis drei Finger eingesetzt werden (Daumen, Zeige- und Mittelfinger), entwickelte sich wohl ebenfalls schon relativ früh, denn man findet ihn in Ansätzen bereits bei Schimpansen, die ja bis zu 20 verschiedene Werkzeuge herstellen und verwenden. (Menschenaffen haben wie Homo einen oppositionellen Daumen und können partiell ihre Hände wie wir frei benutzen, laufen auch nicht vierbeinigen, sondern im sog. Knöchelgang abgestützt durch die Handknöchel). In ihrer heutigen Perfektion ist die manuelle Feinmotorik hingegen möglicherweise parallel zur Sprachfähigkeit entstanden und war vermutlich erst jungpaläolithisch im modernen Sinne voll ausgebildet(s. Funktions-Hand).[27]. Zu ihrer Entwicklung waren vor allem zwei anatomische Faktoren ausschlaggebend:

  1. Ein verstärkter Besatz der Finger-Hautleisten durch Tastrezeptoren (unsere verschnörkelten Fingerabdrücke entstanden so, sie gibt es jedoch schon bei Menschenaffen, wenn auch weit weniger differenziert, also nicht so dicht besetzt),
  2. Eine entwickeltere Steuerungsfähigkeit durch die entsprechende Hirnregionen. Wie das nebenstehende Homunculus-Modell zeigt, sind Sprachsteuerung und Handsteuerung in der Hirnrinde dabei eng benachbart. Das weist zudem darauf hin, dass die Entwicklung ungefähr parallel und gleich gewichtet abgelaufen sein muss, da ohne eine derartige Koppelung bei einem regionalen Ausmaß dieser Größe massive gegenseitige und bis heute beobachtbare Konkurrenzstörungen hätten auftreten müssen, wie sie bei gravierenden Defekten medizinisch etwa im Falle eines Phantomschmerzes auch auftreten.

Wozu Faustkeile?

Die eigentliche Funktion von Faustkeilen ist jedenfalls bis heute in der wissenschaftlichen Diskussion umstritten.[28] Die Vorschläge reichen vom Universalgerät, also dem „Schweizer Armeemesser der Altsteinzeit“, über eine Art handwerklichen Befähigungsnachweis, ja Kunstwerk und Zeremonialobjekt bis hin zur möglichen Funktion als Befähigungsnachweis bei der Partnerwahl, wie es das ja z. B. im Tierreich bei den Webervögeln gibt. Bis heute finden sich zahlreiche Exemplare, etwa in der südlibyschen Murzuk-Wüste, die so groß und schwer sind, dass sie nicht nur für die Jagd unbrauchbar gewesen sein müssen – zu besichtigen etwa im Ägyptischen Museum in Kairo oder im Nationalmuseum von Tripolis. Und ihr oft gehäuftes Auftreten an Fundstellen weist eher darauf hin, dass sie vorwiegend am Lagerplatz benutzt wurden und nicht auf der Jagd, bei der es auf große Beweglichkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit ankam und bei der sie keine sinnvolle und nachvollziehbare Funktion gehabt hätten, die einfache Steine nicht auch erfüllen würden (z. B. als Wurfgeschosse oder zur Zertrümmerung von Knochen etwa an den vielfach nachgewiesenen Schlachtplätzen), so dass sie wie oben beschrieben eher gestört und den Jäger behindert hätten.

Bambusgerüst am Four-Seasons-Hotel in Hongkong, 2003. Es ist 407 m hoch, hat 55 Stockwerke und wurde vollständig mit Hilfe von Bambusgerüsten errichtet.

Die in Süd- und Ostasien auch heute ja noch bestehenden und handwerkliche Fähigkeiten erfordernden Bambustechnologien, die sich von denen der Steinbearbeitung völlig unterscheiden, benötigten zudem auch keinen entsprechenden symbolischen Befähigungsnachweis der Steinbearbeitung, wie sie für Faustkeile unterstellt werden. Man begnügte sich mit einfachen Steinwerkzeugen, die ihren Zweck, schneiden, stechen, bohren, sägen und schaben, erfüllten. Dieselbe Erscheinung, nämlich eine teils extreme Vereinfachung, ja Primitivierung von Steinwerkzeugen findet sich übrigens in Europa auch im Übergang zur Jungsteinzeit und in deren früher Phase, als die älteren Geräte der Altsteinzeittechnologie zwar weiter hergestellt und benutzt wurden, man aber nur noch wenig Mühe auf sie verwandte und vielmehr neue Technologien wie Steinschliff, Steinbohrung, Mahlsteine, Sicheln usw. entwickelte, die zwar mehr Arbeit erforderten, aber auch dauerhafter waren. Dies war bei der nun immer sesshafteren Lebensweise auch sinnvoll. (Die Vorstellung von Eigentum entstand damals erst langsam.)

Vor dem Hintergrund der dargestellten Fakten könnte ein wesentlicher, aber an der Praxis orientierter und archäologisch experimentell nachgewiesener Grund für das weitgehende Fehlen von Faustkeilen östlich der Movius-Linie also vor allem darin bestehen, dass Faustkeile in Ostasien entweder aufgegeben oder von allenfalls periodisch auftretenden lokalen Varianten abgesehen gar nicht erst in demselben Ausmaß entwickelt wurden wie im klassischen Acheuléen westlich der Movius-Linie und somit nur hie und da noch vorkamen: Sie waren ganz einfach zu unpraktisch.

Einzelnachweise

  1. Movius, The Lower Paleolithic Cultures of Southern and Eastern Asia, S. 329 ff., 376 ff.
  2. Sheratt, Cambridge Enzyklopädie der Archäologie, S. 78
  3. Kuckenburg, Als der Mensch zum Schöpfer wurde, S. 56 f.
  4. Sheratt, Cambridge Enzyklopädie der Archäologie, S. 80 f.
  5. The HUGO Pan-Asian SNP Consortium: Mapping Human Genetic Diversity in Asia. Science, Band 325, 2009, S. 1541–1545, doi:10.1126/science.1177074
    Eine detaillierte Grafik zu den Besiedlungswegen in Asien ist enthalten in: Dennis Normile: SNP Study Supports Southern Migration Route to Asia. Science, Band 325, 2009, S. 1470, doi:10.1126/science.326.5959.1470
  6. Kennedy, K.A.R., Chiment, J.: The fossil hominid from the Narmada valley, India: Homo erectus or Homo sapiens? In: Bellwood, P. (Ed.), Indo-Pacific Prehistory 1990, Vol. 1, 1991, S. 42–58.
  7. 7,0 7,1 7,2 Gudrun Corvinus: Homo erectus in East and Southeast Asia, and the questions of the age of the species and its association with stone artifacts, with special attention to handaxe-like tools. In: Quaternary International, Volume 117, Issue 1, 2004, S. 141-151 doi:10.1016/S1040-6182(03)00124-1
  8. Sheela Athreya: Was Homo heidelbergensis in South Asia? A test using the Narmada fossil from central India. In: Michael D. Petraglia, Bridget Allchin (Hrsg.): The Evolution and History of Human Populations in South Asia. Dordrecht: Springer Verlag, 2007, S. 137–170<
  9. Kennedy, K. A. R., Sonakia, A., Chiment, J., und Verma, K. K.: Is the Narmada hominid an Indian Homo erectus? American Journal of Physical Anthropology 86, 1991, S. 475-496
  10. Henke/Rothe, Paläoanthropologie, S. 461
  11. Gudrun Corvinus: A survey of the Pravara River system in western Maharashtra, India, vol.2: The Excavation of the Acheulian Site of Chirki-on-Pravara, India. Tübinger Monographien zur Urgeschichte, Band 2, Verlag Archaeologica Venatoria, 1983
  12. Henke/Rothe, Paläoanthropologie, S. 367ff, 423
  13. Henke/Rothe, Paläoanthropologie, S. 422 ff.
  14. Müller Karpe, Altsteinzeit, S. 96f, 343 u. Taf. 250
  15. Hoffmann, Lexikon der Steinzeit, S. 124
  16. Encyclopedia Britannica 21, S. 13-1b, 27, 1-b
  17. Die Abkürzung v. Chr. macht bei derartigen Zeiträumen keinen Sinn mehr, und man verwendet sie in der Vorgeschichtsforschung erst ab der Jungsteinzeit. BP bedeutet: Before Presence = vor der Gegenwart, Fixpunkt ist dabei das Jahr 1950.
  18. Hoffmann, Lexikon der Steinzeit, S. 124
  19. Müller-Karpe, Handbuch der Vorgeschichte: Altsteinzeit, S. 173 f.
  20. Kingdon, Mensch, S. 218
  21. Kuckenburg, Als der Mensch zum Schöpfer wurde, S. 57 ff.
  22. Fagan, Aufbruch aus dem Paradies, S. 124f, 132, 135, 240
  23. Müller Karpe, Altsteinzeit, S. 98; Fiedler et al., S. 123.
  24. Hahn, Artefakte, S. 188
  25. Lewin, Menschwerdung, S. 130
  26. Schäfer, Handbuch, S. 237 – 247
  27. Schäfer, Handbuch, S. 102f, 113f, 213, 278
  28. Kuckenburg, Als der Mensch zum Schöpfer wurde, S. 45 – 50

Weblinks

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 <Lang> Commons: Bamboo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Cavalli-Sforza, L u. F.: Verschieden und doch gleich. Ein Genetiker entzieht dem Rassismus die Grundlage. Droemer Knaur, München 1994. ISBN 3-426-26804-3.
  • Encyclopedia Britannica, 32. Bde, 15. Aufl. 1993. ISBN 0-85229-571-5.
  • Fagan, B.M.: Aufbruch aus dem Paradies. Ursprung und frühe Geschichte der Menschen. C.H. Beck, München 1991. ISBN 3-406-35480-7.
  • Fiedler, L., Rosendahl, G. und W.: Altsteinzeit von A bis Z. WBG, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-23050-1.
  • Hahn, J.: Erkennen und Bestimmen von Stein- und Knochenartefakten. Einführung in die Artefaktmorphologie. Verl. Archaeologica Venatoria des Inst. f. Vor- u. Frühgesch. d. Univ. Tübingen, 2. Aufl. Tübingen 1993. ISBN 3-921618-31-2.
  • Henke, W., H. Rothe: Paläoanthropologie. Springer, Berlin, Heidelberg, New York 1994. ISBN 3-540-57455-7.
  • Hoffmann, E.: Lexikon der Steinzeit. C.H. Beck, München 1999. ISBN 3-406-42125-3.
  • Jones, St., R. Martin, D. Pilbeam: The Cambridge Encyclopedia of Human Evolution. Cambridge Univ. Press, Cambridge 1995. ISBN 0-521-46786-1.
  • Kingdon, J.: Und der Mensch schuf sich selbst. Das Wagnis der menschlichen Evolution. Birkhäuser, Basel 1994. ISBN 3-7643-2982-3.
  • Kuckenburg, M.: Als der Mensch zum Schöpfer wurde. An den Wurzeln der Kultur. WBG/Klett-Cotta, Stuttgart 2001. ISBN 978-3608940343.
  • Lewin, R.: Spuren der Menschwerdung. Die Evolution des Homo sapiens. Spektrum Akad. Verl., Heidelberg 1992. ISBN 3-89330-691-9.
  • Movius, H.L.: The Lower Palaeolithic Cultures of Southern and Eastern Asia. Transact. Am. Philos. Soc. N.S. 38, 1948, S. 329ff.
  • Müller-Karpe, H.: Handbuch der Vorgeschichte, Bd. 1: Altsteinzeit, 2. Aufl. C.H. Beck, München 1977. ISBN 3-406-02008-9.
  • Scarre, C. (Hrsg.): The Human Past. Thames and Hudson, London 2005. ISBN 0-500-28531-4.
  • Schäfer, E.L.: Das Hand-Buch. Die Linke und die Rechte. Geschichte und Alltag unserer zwei Seiten. Droste Verl., Düsseldorf 1988. ISBN 3-7700-0758-1.
  • Sheratt, A. (Hrsg.): Die Cambridge Enzyklopädie der Archäologie. Christian Verl., München 1980. ISBN 3-88472-035-X.
  • Swisher, C.C. III, W. J. Rink, S. C. Antón, H. P. Schwarcz, G. H. Curtis, A. Suprijo, Widiasmoro: Latest Homo erectus of Java: Potential Contemporaneity with Homo sapiens in Southeast Asia. Science, Band 274, 1996, S 1870–1874.

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Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.
31.03.2021
Auf der Suche nach dem ersten Bakterium
Wie sah der Ahnherr aller Bakterien aus, wo lebte er und wie ernährte er sich Auf diese Fragen fand nun ein Forschungsteam Antworten.
31.03.2021
Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
Ein internationales Forschungsteam liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas.
31.03.2021
Voraussetzungen für Leben schon vor 3,5 Milliarden Jahren
Mikrobielles Leben hatte auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um zu existieren.
31.03.2021
Jäger und Sammler, aber keine Fischer
Eine Eiszeit trieb Menschen vor 27.000 Jahren nach Südeuropa – Anhand detaillierter Knochenanalysen konnte nun ihr Speiseplan rekonstruiert werden.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen?
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
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21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
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08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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