Zde / CC BY-SA 3.0

Minysche Keramik


Die minysche Keramik (auch: minische Keramik oder minysche Ware) ist eine Keramikform des mittelbronzezeitlichen Griechenlands (ca. 2000–1600/1550 v. Chr.), das zu dieser Zeit in künstlerischer Hinsicht erst wenig entwickelt war. Neueren Forschungen (der 1960er Jahre) zufolge waren frühe Formen minyscher Ware bereits in der letzten Phase des Frühhelladikums FM III hergestellt worden.[1] Dafür sprechen die Ergebnisse einer Ausgrabung John L. Caskeys in Tiryns.[2][3]

Eine weitere bedeutende Keramikgattung des Mittelhelladikums war die mattbemalte Keramik.[4]

Geschichte

Bis ca. 1960 war angenommen worden, dass die Produktion minyscher Ware mit dem Beginn des Mittelhelladikums zusammenfiele. Mit dem Eindringen indogermanischer Stämme, die zuerst wahrscheinlich Ionier, vielleicht auch Thraker waren, erst in einer zweiten Einwanderungswelle um 1580 v. Chr. Aioler und Achaier, hätte sich demzufolge der neue Keramikstil herausgebildet und wäre an die Stelle der Urfirniskeramik getreten, die in der Bauernkultur des Frühhelladikums vorkam.[5] Allerdings bezweifeln heutige Forscher, dass das Aufkommen der Keramik mit dem Eindringen der indogermanischen Völker verbunden war, denn es sind frühe Formen dieses Keramiktyps neuerdings in Fundzusammenhängen zu Tage getreten, die aus der späten Phase des Frühhelladikums (FH III) stammen (z. B. in Tiryns infolge der Ausgrabungsarbeiten John L. Caskeys).[3]

Zeitgleich mit der minyschen Keramik gab es die nach ihrem matten Glanz benannte mattbemalte Keramik, die nach heutigem Forschungsstand keine Vorläufer im Frühhelladikum hat. Im Späthelladikum wurde die minysche Keramik langsam von der mykenischen abgelöst, die hellgrundig mit dunklem Firnis ist. Die grauminysche Keramik kam noch im Späthelladikum vor, die etwas seltenere gelbminysche Keramik lebte in der aufstrebenden neuen mykenischen Keramik weiter.

Etymologie

Die Bezeichnung geht ursprünglich auf den deutschen Archäologen Heinrich Schliemann[6] zurück, der die Keramikart in Orchomenos fand und sie daher nach den Minyern benannte, einem sagenhaften Volksstamm, der unter Führung des Königs Minyas laut Homer ebendiesen Ort Orchomenos in Böotien bewohnt habe.[7][8] Obwohl die Keramik mit Ausnahme des Fundortes nichts mit den Minyern zu tun hat und auch nicht in Orchomenos entwickelt wurde[9], wurde der Name beibehalten, da in jener Stadt die meisten Fundstücke der Keramik gefunden wurden.

Herstellung, Beschaffenheit und Untergruppen

Die Keramik zeichnet sich durch einen verfeinerten, (meist, aber nicht immer)[9][10] auf der Töpferscheibe gedrehten, polierten Typ aus. Nach lokal bezogenem Vorkommen lässt die Gattung sich in weitere Untergruppen unterteilen, die sich in Farbigkeit, Oberflächenstruktur und Drehtechnik unterscheiden. Alle weisen jedoch einen minoischen und anatolischen Einfluss auf.

Grauminysche Keramik

Die häufigste vorkommende minysche Keramik ist grau und besitzt einen leicht seifig[4][11], speckig[9] wirkenden Glanz auf der Oberfläche. Dies hat Anlass zur Vermutung gegeben, dass die Keramik metallische Objekte nachahmen sollte, im Fall der grauminyschen Ware Silber.[9][12] Die hartgebrannte[9] Gattung hatte ihr Zentrum in Mittelgriechenland.[4] Die grauminyschen Gefäße sind meist dünnwandig und zeichnen sich durch scharfe Profile aus.[9] Die speckig aussehende Gefäßwand und die Tonker sind bei grauminyscher Ware immer gleichfarbig.[9]

Schwarzminysche Keramik

Neben der graumynischen Keramik war auch vor allem in der Peloponnes, besonders in der Argolis, eine schwarze Gattung in Gebrauch. Stücke dieser Keramikuntergruppe sind in Orchomenos, wo es die größten Vorkommen minyscher Keramik gibt, bis jetzt sehr selten zu Tage getreten.

Gelbminysche Keramik

Ferner gab es eine gelbe Keramik, die im Späthelladikum I[4] in der neuen, mykenischen Keramik weitergelebt haben soll. Die Produktion gelbmynischer Ware setzte verhältnismäßig spät ein (Mittelhelladikum II und III)[13]. Die helle Oberfläche gelbmynischer Ware, die oft mit einem matten glanz versehen ist, hat Anlass dazu gegeben, gelbmynische Ware eher als eine Sorte mattbemalter Keramik aufzufassen.[14][15] Gelbminysche Keramik wurde beispielsweise in Eutresis gefunden.[16]

Rot- und braunminysche Keramik

Es soll auch noch eine vierte und fünfte, rote[4] und braune Untergruppe gegeben haben, die oft auch Bemalungen aufweisen.

Gefäßformen

Die Gefäße minyscher Keramik, insbedondere grauminyscher Ware, waren laut Fritz Schachermeyr oft symmetrisch und wiesen zwei oder vier Henkel auf.[9] Überwiegend lagen geöffnete Formen vor, darunter hauptsächlich Becher[17] und Kantharoi.[18] Weitere (geschlossene) Gefäßformen waren:

Fundorte und Verbreitung

Minysche Ware wurde hauptsächlich in Zentralgriechenland gefunden.[21]

Literatur

  • Florens Felten, Walter Gauß, Rudolfine Smetana (Hrsg.): Middle helladic pottery and synchronisms (= Ägina-Kolonna. Bd. 1 = Österreichische Akademie der Wissenschaften. Denkschriften der Gesamtakademie. Bd. 42 = Contributions to the chronology of the Eastern Mediterranean. Vol. 14). Proceedings of the International Workshop held at Salzburg October 31st – November 2nd, 2004. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2007, ISBN 978-3-7001-3783-2.
  • Andreas Schachner: Untersuchungen zur chronologischen Stellung der grau-minyischen Keramik in Westanatolien unter Berücksichtigung der Schliemann-Sammlung im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. In: Acta Praehistorica et Archaeologica. 26/27, 1994–1995, S. 90–115.
  • Andreas Schachner: Minysche Ware. In: Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie. Band 8: Meek – Mythologie. de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 3-11-014809-9, S. 216–218.
  • A. J. B. Wace, C. W. Blegen: The Pre-Mycenaean Pottery of the Mainland. In: The Annual of the British School at Athens. Vol. 22, 1916/1917 – 1917/1918, ISSN 0068-2454, S. 175–189.

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland - Minyan pottery: "ts first examples appeared already from the Early Helladic III period (2300–2000 BC)."
  2. Vgl. http://www.britannica.com/eb/topic-384691/Minyan-ware Encyclopædia Britannica - Minyan ware]: "[…] in the third phase of the Early Helladic (2200–2000 bc)."
  3. 3,0 3,1 Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: "Until about 1960, Gray Minyan was often identified as the pottery of northern invaders who destroyed EH civilization ca. 1900 B.C. and introduced MH material culture into the Greek peninsula. However, Caskey’s excavations at Lerna as well as more recently excavated sequences at several other sites have made it abundantly clear that Gray Minyan, rather than being new in the MH period, is the direct descendant of the fine gray burnished pottery of the EH III Tiryns culture. "
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 4,7 4,8 4,9 Vgl. W. Schiering: Minysche Keramik. In: Lexikon der alten Welt, Artemis-Verlag, Zürich/München 1990, unveränderter Nachdruck der einbändigen Originalausgabe von 1965, ISBN 3-7608-1034-9, Band 2, S. 1968 f.
  5. Mit "Achaiern" ist in diesem Fall nicht die Gesamtheit aller Griechen (wie sie bei Homer verwendet werden) gemeint, sondern der einzelne Stamm. Siehe dazu auch Achaier
  6. Vgl. 4.4.1.1 grauminysche Ware. In: Michael Rechta: Die Mittelbronzezeit in Thessalien und Makedonien. Mit dem Fallbeispiel der Pevkakia Magula.: "Mit der grauminyschen Ware bezeichnet man die Leitgattung der Mittelbronzezeit auf dem griechischen Festland. Bereits Schliemann hatte diese Keramikgattung so bezeichnet.".
  7. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece
  8. Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland - Minyan pottery: "This pottery was named after Minyas, the mythical king of Orchomenos, since Minyan ceramics were first unearthed in the Middle Helladic strata of this settlement."
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 9,6 9,7 Vgl. Keramik aus Orchomenos
  10. Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland - Minyan pottery: "Minyan ceramics were either handmade or wheelmade."
  11. Vgl. 4.4.1.1 grauminysche Ware. In: Michael Rechta: Die Mittelbronzezeit in Thessalien und Makedonien. Mit dem Fallbeispiel der Pevkakia Magula.: "seifige Oberflächentextur"
  12. Encyclopædia Britannica - Minyan ware
  13. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: "Yellow Minyan first appears in later MH II or in MH III."
  14. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: "Because of its light surface color, this last variety is often decorated with dark, matt paint, in which case it is treated by archaeologists as Matt-painted rather than as Minyan."
  15. Vgl. Middle Bronze Age on the Greek Mainland - Matt - painted pottery: "Another type of Matt Painted pottery resembles the Minyan ceramic technique. In this case, the potters followed the production procedure of the Yellow Minyan pottery but the surface of the vases was decorated according to the Matt-painted style."
  16. 16,0 16,1 Vgl.  Goldman, Hetty: Excavations at Eutresis in Boeotia. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 1931, S. 144 (Online, abgerufen am 23. Dezember 2011).
  17. Vgl. (bezogen auf Orchomenos): Keramik aus Orchomenos: "Bei den Formen überwiegen Becher mit hohem Fuß, Näpfe und Schüsseln ."
  18. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: "The most common shapes in all varieties of Minyan are open forms, for the most part goblets and kantharoi [...]"
  19. 19,0 19,1 Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland - Minyan pottery: "The most common closed shapes of the Gray Minyan pottery are the amphoriskos, usually a miniature vase found mostly in grave complexes of the Middle Helladic III period (1650-1550 BC) and the jug."
  20. 20,0 20,1 20,2 Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland - Minyan pottery: "The most common types of closed shapes were the amphoras, the hydrias and the stamnoi, [...]"
  21. Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland - Minyan pottery: "Central Greece is considered to have been the main production centre of Minyan pottery since it is the region where the largest quantities, many Minyan varieties and the most authentic examples occur."

Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


Knochen des Tages

Elemente:

,

18.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
29.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
29.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
23.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
21.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
21.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom und hilft, den Landgang der Wirbeltiere besser zu verstehen – Evolutionsbiologen der Universität Konstanz sind maßgeblich beteiligt
21.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
21.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.
10.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
30.11.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
25.11.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
24.11.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team, zu dem auch SNSB-Forscher Oliver Rauhut gehört, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
03.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
31.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht und zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
30.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
24.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
22.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen. Dies haben Sprachwissenschaftler durch Experimente mit einer künstlichen Grammatik herausgefunden. Daraus lässt sich schliessen, dass diese Fähigkeit auf gemeinsame Vorfahren zurückgeht.
21.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
18.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
17.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden? Der LMU-Chemiker Oliver Trapp berichtet über einen Reaktionsweg, bei dem sich Zucker an Mineralien ohne Wasser bilden.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf die Evolution der Arten während der Kreidezeit zu.
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, untersuchten über 60 verschiedene säbelzahntragende Tierarten.