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Minderheiten in Frankreich


Minderheitensprachen und französische Dialekte in Frankreich und Nachbarstaaten

Dieser Artikel befasst sich mit traditionell in Frankreich lebenden Bevölkerungsgruppen (frz. minorités nationales) - den sog. „alten Minderheiten“ -, die von der französischen Mehrheitsgesellschaft als ethnische oder sprachliche Minderheiten wahrgenommen werden. Nicht behandelt werden dagegen Migranten aus Europa und aus den außereuropäischen Kolonien Frankreichs, wie sie überwiegend erst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zuwanderten („neue Minderheiten“).[1]

„Alte Minderheiten“ in Frankreich sind:

Der Bevölkerungsanteil dieser sieben Gruppen wird mit 8,133 Millionen auf 13,9 % beziffert,[2] wovon die Okzitanier etwa 2 Millionen ausmachen.

Als eine Mischung aus alten und neuen Minderheiten lassen sich die Gens de Voyage der Roma, Yeniches und Forains beschreiben.

Zwar gibt es qua Autonomieregelungen im Ausnahmefall (Korsika) besondere Schutzrechte. Die Regel ist aber, keine Ausnahme vom gesamtfranzösischen „Staatsvolk“ zuzulassen. Frankreich hat - neben der Türkei und Griechenland - das Rahmenabkommen des Europarats von 1995 zum Schutz nationaler Minderheiten, „wichtigster Bezugspunkt im europäischen Minderheitenschutzsystem“, bis heute nicht in Kraft gesetzt noch überhaupt ratifiziert.[3]

1539 wurde im Edikt von Villers-Cotterêts von König Franz I. festgelegt, dass in Frankreich Französisch (der Dialekt der Île-de-France) gesprochen wird. 1790 erklärte Paris das Französische zur einzigen Sprache der Republik, der Freiheit und der Vernunft und die regionalen Sprachen zu Dialekten („patois“).

Seit den 1970/80ern und den Dezentralisierungsgesetzen von 1982 werden Regionalsprachen anerkannt und seit kurzem in begrenztem Umfang in den Schulen unterrichtet. Dies kam nicht zuletzt durch eine starke Unabhängigkeitsbewegung und Terroranschläge auf der Insel Korsika zustande, vor allem durch die FLNC. Korsika ist das bislang einzige Departement, das einen regionalen Sonderstatus genießt. Verbesserungen im Bereich der kulturellen Autonomie und der fortschreitenden Dezentralisierung stützen bislang Fortbestand und Wiederbelebung dieser Minderheitssprachen nur marginal. Ein Teil dieser Sprachen bleibt vom Aussterben bedroht.

Basken

Im französischen Baskenland leben um die 100.000-200.000 Basken im Departement Pyrénées-Atlantiques. Von ihnen sprechen allerdings nur noch ein Bruchteil die baskische Sprache.

Das baskische Volk ist durch die Grenze zwischen Frankreich und Spanien getrennt, betrachten die Bewohner des Baskenlands jedoch nach wie vor als eine zusammengehörende Volksgruppe. Die Mehrheit der baskischen Bevölkerung lebt auf spanischen Territorium (ca. 1.000.000). Aber auch hier spricht nur noch etwa ein Viertel ihre Volkssprache.

Verbreitung der Basken

Das spanische Baskenland ist seit 1979 eine Autonome Gemeinschaft in Spanien. Die Autonomie dieser Region stützt sich hierbei nicht nur auf den kulturellen und politischen Bereich, sondern auch im Finanziellen. Demzufolge zieht die Autonome Gemeinschaft die Steuern auf ihrem Gebiet selbst ein und führen lediglich eine durch ein bilaterales Abkommen festgelegte Summe an den spanischen Zentralstaat ab. Trotz des guten Autonomiestatuts in Spanien (vor allem im Vergleich zu den französischen Basken) existiert im dortigen Baskenland eine aktive Unabhängigkeitsbewegung. Die bekannteste ist die Terrororganisation ETA, die auch die Vereinigung der Nord- und Südbasken fordern.

In Frankreich gibt es sogar kein département, das ganz baskisch ist. Die drei historischen baskischen Provinzen (Labourd, Basse-Navarre und Soule) befinden sich zusammen mit Béarn und einem kleinen Stück Gascogne im département Pyrénées-Atlantique.

Bretonen

Zweisprachige Wegweiser auf Bretonisch in Quimper/Kemper.

Die heutigen Bretonen sind teilweise Nachkommen eines keltischen Volks in der Bretagne, die zum Teil vor etwa 1500 Jahren als Flüchtlinge aus Großbritannien gekommen sind.

Hauptverbreitungsgebiet der Bretonischen Sprache sind das Departement Finistère (Penn ar Bed „Kap der Welt“) und der jeweils westliche Teil der Departements Côtes-d’Armor (Aodoù-an-Arvor „Küsten des Meeresgebiets“) und Morbihan (Mor-bihan „kleines Meer“).

Rund 250.000 der 2,3 Mio. Bretonen, so schätzt man, sprechen heute noch Bretonisch. Von ihnen sind etwa 2/3 älter als 60 Jahre und nur 5 % jünger als 15. Das langsame Verschwinden der bretonischen Kultur und Sprache ist auch daran ersichtlich, dass vor dem Ersten Weltkrieg noch etwa 90 % der westlichen Bretagne die Sprache beherrschten und nach dem Zweiten Weltkrieg etwa 1,2 Mio (75 %) des Bretonischen mächtig waren. Außerdem findet seit dem Mittelalter eine Zurückdrängung des Sprachgebietes statt.

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich in der Bretagne eine Unabhängigkeitsbewegung gebildet (z. B. „Union Régionaliste Bretonne“ oder „Fédération Régionaliste de Bretagne“). Diese Organisationen kamen durch den Ersten Weltkrieg zum Stillstand, indem verhältnismäßig viele Bretonen gegenüber Franzosen ums Leben kamen. Im besetzten Frankreich im Zweiten Weltkrieg kooperierte eine bretonische Minderheit mit den Deutschen, da sie sich mehr kulturelle Freiheiten bzw. Unabhängigkeit erhofften. Dies wurde zum Verhängnis für viele Nationalisten und bot der Pariser Zentrale genügend Vorwände, um ein Exempel zu statuieren.

Seit dieser Zeit beginnt die Sprecherzahl der bretonischen Sprache drastisch abzunehmen. In den 1950er und 60er Jahren erreichte das Ansehen der eigenen Sprache in den Augen vieler Bretonen den absoluten Tiefpunkt. Heute gibt es Schulen mit teilweise bretonischer Unterrichtssprache. Diesen rund 10.000 Schülern stehen allerdings 360.000 Schüler in rein französischsprachigen Schulen gegenüber. Die Mehrheit der Eltern erziehen ihre Kinder heute auf Französisch.

Außerdem ist ein Teil der historischen Provinz Bretagne von Anfang an immer zweisprachig gewesen, d. h. ungefähr das Côte-d'Armor Ostteil, Ille-et-Vilaine Südwesteil. Es wird dort seit dem Mittelalter nur gallo und französisch verwendet. Die beiden traditionellen Provinzhauptstädte (Rennes und Nantes) befinden sich beide in einem Gebiet, wo Bretonisch niemals gesprochen wurde sondern Gallo, sowie die ganze Gegend östlich von Rennes bis Nantes.

Deutsche

Elsässerdeutsch und Lothringisch werden in den Departements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle gesprochen. Abgesehen von den Regionen um Orbey, Montreux und Courtavon-Levoncourt ist das ganze Elsass traditionell deutschsprachig. Die elsässischen Dialekte sind alemannisch (ausgenommen einem kleinen Teil im Norden, welcher dem Fränkischen zugeordnet wird) und unterscheiden sich nicht stark von den badischen Dialekten auf deutscher Seite, jedoch ist das Elsässische vom Französischen beeinflusst.

Von den 1,7 Millionen Bewohnern des Elsass sprechen laut „Office pour la Langue et Culture d’Alsace“ (OLCA) 600.000 Menschen Elsässerdeutsch. Eine Studie von 2001 ergab, dass noch 61 % der Elsässer den Dialekt beherrschen (1945 waren es über 90 %). Dabei wurde ein Stadt-Land- und Altersgefälle festgestellt:

über 60: 86 %
50-60: 77 %
40-50: 70 %
30-40: 60 %
20-30: 38 %
10-20: 25 %
unter 10: 5-10 %

Deutsch wird in den Schulen überwiegend als Fremdsprache unterrichtet. Mittlerweile gibt es auch bilinguale Schulen, sog. ABCM-Schulen. Es gibt zum Teil auch deutschsprachige Straßenschilder. Das Elsass gilt als Hochburg der rechtsextremen Front National. Die von der FN abgespaltete Alsace d’abord, die eine Zweisprachigkeit des Elsass fordert, erhält ebenfalls Zuwachs.

Fränkische Dialekte (Lothringisch: Luxemburgisch, Moselfränkisch, Rheinfränkisch) werden im Norden des Departements Moselle und auch nur noch sehr selten gesprochen. Die letzte Zählung von 1962 ergab, dass 300.000 Lothringer den fränkischen Dialekt beherrschen. Im übrigen Lothringen wird das französische Lothringisch gesprochen, das allerdings vom Standard-Französisch weitgehend verdrängt wurde.

Flamen

Flämisch im Arrondissement Dünkirchen nach Sprachforschungen, 1874 und 1972

Als Flamen werden die niederländisch-sprechende Belgier in Flandern bezeichnet. Französisch-Flandern (auch Südflandern genannt) war der Teil der alten Grafschaft Flandern und ist seit 1713 französisches Territorium (Département Nord). Hauptort der Flamen in Frankreich ist Dünkirchen.

Die Sprachgrenze mit dem pikardischen Dialekt ist seit dem Mittelalter bedeutend bis zum Nordwesten zurückgezogen. Damals näherte sie sich an Le Touquet.

Heute gibt es noch 130.000 Leute, die den Westflämischen Dialekt des Niederländischen sprechen. Auch hier ist der Fortbestand der Sprache bedroht. Hier gibt es seit einigen Jahren Grundschulen, die die niederländische Sprache als erste Fremdsprache unterrichten.

Katalanen

Wappen des Départements Pyrénées-Orientales
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Willkommen in Nordkatalonien

Auf französischem Boden leben etwa 200.000-300.000 Katalanen. Sie bevölkern das Département Pyrénées Orientales (das seit 2007 auf katalanisch offiziell auch als Nordkatalonien bezeichnet wird) bzw. die historische Landschaft Roussillon.

Im Jahr 1659 kam das Roussillon durch den Pyrenäenfrieden an Frankreich.

Die Katalanische Sprache ist heute zum großen Teil durch Französisch verdrängt worden. Französisch gilt hier als alleinige Amtssprache. Katalanisch wird aber als Wahlfach an Schulen und der Universität unterrichtet und durch Privatinitiative zum Teil heute noch gepflegt.

Korsen

Flagge der Region Corse

Die Korsen leben auf der Mittelmeerinsel Korsika.

Die Korsische Sprache ist eine romanische Sprache der italienisch-romanischen Gruppe und hat dazu Ähnlichkeiten mit der sardischen Sprache auf Sardinien und dem toskanischen Dialekt des Italienischen. Es werden etwa 100.000 Sprecher gezählt, die es zumindest als Zweitsprache sprechen.

Im 20. Jahrhundert kam es zu einer stetigen Einwanderung von Festlandfranzosen, und nach dem Algerienkrieg wurden viele vertriebene Pieds-noirs aus den ehemaligen Kolonien auf Korsika angesiedelt. Heute macht diese Gruppe etwa die Hälfte der Bevölkerung aus.

Gegenüber anderen Minderheiten in Frankreich ist der Wille nach Unabhängigkeit auf Korsika stärker ausgeprägt. So entstand hier die Untergrundorganisation Frontu di Liberazione Naziunalista Corsu (FLNC), die mit Bombenanschlägen und Morden die französische Regierung zur Anerkennung der korsischen Unabhängigkeit zu zwingen versucht. In den letzten Jahren gestand die Regierung immer mehr Autonomie zu, um im Gegenzug ein Ende der Gewalt zu erreichen. So besitzt die Insel gegenüber anderen Regionen Frankreichs einen Sonderstatus.

Trotzdem stimmten im Juli 2003 knapp 51 % der Korsen in einer Befragung gegen den Prozess von Matignon, durch den Korsika noch mehr Autonomie erhalten sollte. Obwohl das Referendum keinen politisch bindenden Charakter besaß, respektierte die französische Regierung das Votum und stoppte eine weitere Umsetzung des Vorhabens. Die Gründe für das Scheitern werden vor allem im Vorwurf gegen Lionel Jospin gesehen, er habe durch die Verhandlungen mit Vertretern der Unabhängigkeitsbewegung die von Teilen derselben ausgeübte Gewalt legitimiert.


Okzitanier

Flagge Okzitaniens

Okzitanien wird das südliche Drittel Frankreichs genannt und umfasst die Landschaften Provence, Drôme-Vivarais, Auvergne, Limousin, Guyenne, Gascogne und Languedoc. Außerdem wird die Okzitanische Sprache in Randgebieten Italiens sowie innerhalb Kataloniens (Val d'Aran) gesprochen. In Val d´Aran ist die Sprache trotz geringer Sprecherzahl sogar eine offizielle Amtssprache.

Im heutigen Okzitanien leben ca. 12 Millionen Menschen, allerdings schätzt man, dass nur noch 1-3 Millionen von ihnen die okzitanische Sprache beherrschen. Okzitanisch (der Name ist vom okzitanischen Wort òc für 'ja' abgeleitet, im Kontrast zum altfranzösischen oïl 'ja') ist wie das Französische eine galloromanische Sprache. Die zwei Sprachen unterscheiden sich in erster Linie darin, dass sich die Gallo-römische Kultur im Süden stärker ausgeprägt war als im Norden und der Norden später hingegen stärker von der fränkischen Kultur beeinflusst wurde.

Mit der Vernichtung der Katharer (eine Glaubensbewegung vom 11. bis 14. Jahrhundert) begann die okzitanische Kultur langsam zu verschwinden. Auch die Auswanderung der Waldenser im 18. Jh. trug dazu bei. Mit der Zentralisierungspolitik Ludwig XIV. wurde auch die Okzitanische Sprache als Unterrichtssprache in öffentlichen Schulen abgeschafft und der Gebrauch im Alltag zurückgedrängt. Durch die Französischen Revolution verlor die Sprache schließlich jegliche Bedeutung.

Heute gewinnt die Okzitanische Kultur, vor allem aus touristischen Gründen, wieder etwas an Bedeutung. Okzitanisch wird in einigen Schulen, den Calandretas, parallel zum Französischen gelehrt und inzwischen ist es auch möglich, Okzitanisch als Abiturfach zu wählen. Außerdem werden Straßenschilder zum Teil wieder zweisprachig ausgeführt.

Gens du voyage

Unter dem seit den 1970er-Jahren etablierten Oberbegriff gens du voyage („Fahrensleute“, „Reisende“), ursprünglich einer Bezeichnung für gewerblich reisende Schausteller und Zirkusleute im Unterschied zu aus Sicht der Obrigkeit ohne Beruf und ambulantes Gewerbe umherziehenden nomades,[4] werden in der französischen Amtssprache mehrere Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher ethnischer Herkunft und sozialer Lebensform zusammengefasst, die aus verwaltungstechnischer Sicht das Merkmal einer ehedem oder aktuell fahrenden Lebens- oder Wirtschaftsweise erfüllen:[5]

  • Tsiganes (Roma-Gruppen):
    • Manouches (auch Sinté, Sinti), die nach Frankreich zugewanderten Roma aus der Gruppe der seit dem späten Mittelalter im deutschsprachigen und niederländisch-flämischen Raum beheimateten Sinti
    • Gitans, Kalé von der iberischen Halbinsel und aus Südfrankreich, auch heute weitgehend auf den Süden Frankreichs konzentriert
    • R(r)oms, ost- und mitteleuropäische, besonders aus Bulgarien und Rumänien stammende Roma, seit dem 19. Jahrhundert nach Frankreich zugewandert und dort besonders durch Gruppen der Kalderasch, Curara und Lovara vertreten
  • Yéniches (auch Jenis, Jenischs, von rotw. „Jenische“, auch Barengre genannt nach der von Manouches gebrauchten distanzierenden Bezeichnung bareskro für „Jenischer“), aufgefasst als eine nicht den Roma zuzurechnende,aus den deutschsprachigen Ländern zugewanderte autochthone Gruppe[6] mit einer über mehrere Generationen oder auch schon seit dem Dreißigjährigen Krieg bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs nicht mehr ortsfesten Lebensform,[5] geschichtlich zugewandert besonders aus Rheinland-Pfalz und Hessen sowie dem Elsass und nordöstlichen Lothringen, heute mehrheitlich sesshaft vor allem in Elsass-Lothringen[7] , der Auvergne[8] und Savoyen[9] .
  • Sonstige sozial deklassierte und nach Art der gens de voyage lebende Personen ohne ethnische Zugehörigkeit zu einer dieser Gruppen oder mit mehrfacher Zugehörigkeit, mit einem distanzierenden Ausdruck aus der Sprache der Roma oder Manouches (pirdo, „Reisender, Nicht-Rom“) auch Pardés genannt

Jüngere Erhebungen über die Zahl dieser gens du voyage und ihrer Untergruppen liegen nicht vor. Offizielle Verlautbarungen stützen sich stattdessen auf Zahlen, die 1960 und 1961 durch landesweite Zählungen der behördlichen Genehmigungen für Fahrende ermittelt, in der Folgezeit noch aktualisiert und auf die Zahl der tatsächlichen Mitglieder hochgerechnet wurden. Nach dem von Arsène Delamoin, dem zuständigen Beauftragten im Secrétariat général à l'intégration, zuerst 1990 dem Premierministger vorgelegten und 1992 mit Ergänzungen veröffentlichten Ergebnis war 1992 von rund 250.000 Fahrenden auszugehen, die sich folgendermaßen verteilten:[10]

  • ca. 70.000 ganzjährig Fahrende
  • ca. 70.000 Halbsesshafte, die nur einen Teil des Jahres auf Fahrt gingen und ansonsten an einem festen Ort niedergelassen waren
  • ca. 110.000 Sesshafte, die die fahrende Lebensweise dauerhaft aufgegeben hatten

Amtliche Veröffentlichungen und parlamentarische Dokumente aus den einschlägigen Gesetzgebungs- und Durchführungsvorhaben beziffern nicht konkret, wie groß nach den erhobenen Zahlen der Anteil der ethnischen Untergruppen an der Gesamtzahl der gens du voyage und an den Kategorien der ‚ganzjährig Fahrenden‘, ‚Halbsesshaften‘ und ‚Sesshaften‘ angesetzt wird, sie betonen aber, dass die meisten von ihnen, mit Ausnahme der erst in jüngerer Zeit zugewanderten Roms, die französische Staatsbürgerschaft besitzen und heben gelegentlich hervor, dass die drei Roma-Gruppen (Tsiganes), unter denen die Manouches als die größte Untergruppe gelten, in ihrer Gesamtheit als die wichtigste und größte Gruppe der gens du voyage anzusehen seien.[11] Speziell die Zahl der Rroms in Frankreich wurde von Louis Schweitzer, Präsident der Haute Autorité de lutte contre les discriminations et pour l'égalité, auch konkreter auf etwa 10.000 geschätzt.[12] In der Literatur über die Yéniches wurde dagegen verschiedentlich deren Anteil als der zahlenmäßig größte eingeschätzt[13] und ihre Zahl ohne Angabe von Quellen oder Berechnungsgrundlagen mit 100.000 angegeben.[14]

Nachdem das Nomadisieren erstmals 1966 für gesetzlich geduldet erklärt worden war und der Staatsrat es 1983 den Verwaltungen untersagt hatte, in ihren Verwaltungsbezirken dauerhafte und uneingeschränkte Aufenthaltsverbote gegen Nomaden auszusprechen, wurden die französischen Départements und Kommunen seit 1986 durch seither noch mehrfach geänderte Verordnungen und Gesetze zunächst angehalten und dann schließlich verpflichtet,[15] geeignete Areale für die dauerhafte Unterbringung von gens du voyage (aires permanentes d'acceuil) und für den vorübergehenden Aufenthalt größerer Gruppen (aires de grand passage) einzurichten,,[16] womit sich dann bei Erfüllung der Auflagen auch wieder die Zulassung von Aufenthaltsverboten außerhalb solcher Areale verband. Nach dem Stand der jüngsten Erhebung waren Ende 2009 insgesamt 840 (von geplanten 1.867) Areale mit 19.336 (von geplanten 41.596) Einzelplätzen für den dauerhaften Aufenthalt sowie 91 Aires de grand passage vorhanden.[17] Trotz solcher Maßnahmen, teilweise auch gerade infolge der mit der Einrichtung und Lage solcher Areale verbundenen Isolierung, sind die gens du voyage in Frankreich weiterhin Einschränkungen ihres Aufenthaltsrechts unterworfen, die im Verein mit der in Europa allgemein verbreiteten gesellschaftlichen Diskriminierung solcher Gruppen zu deren Benachteiligung bei der Wahrnehmung ihrer Bürgerrechte und beim Zugang zu staatlichen Sozial- und Fürsorgeleistungen beitragen.[18]

Unter den gruppenspezifischen Sprachen der verschiedenen Untergruppen spielen in Frankreich nur die Romanidialekte eine besondere Rolle, so die der Manouches und der Vlach-Roma, außerdem Misch- oder Para-Romani-Sprachen wie das Caló der Kalé auf der Grundlage von Französisch, Katalanisch oder Spanisch. Jenische werden demgegenüber nicht als eigene sprachliche Gruppe, sondern als Deutsche, Elsässer oder - wie auch viele Manouches - als frankophone Muttersprachler wahrgenommen. Ihre traditionelle deutsch basierte interne Gruppensprache, das Jenische, soll bei den heute in Frankreich lebenden Jenischen der jüngeren Generation weitgehend außer Gebrauch geraten sein.[19]

Einzelnachweise

  1. Es handelt sich um die heute übliche Unterscheidung im Minderheitenrecht, in der Minderheiten- und Migrationsforschung, siehe z. B. Maximilian Opitz, Die Minderheitenpolitik der europäischen Union. Probleme, Potentiale, Perspektiven, Münster 2007, passim.
  2. Maximilian Opitz, Die Minderheitenpolitik der europäischen Union. Probleme, Potentiale, Perspektiven, Münster 2007, S. 309.
  3. Maximilian Opitz: Die Minderheitenpolitik der europäischen Union: Probleme, Potentiale, Perspektiven, Münster 2007 S. 86.
  4. Céline Bergeon: Initatives et stratégies spatiales: le projet circulatoire face aux politiques publiques. L'exemple des Rroms et Voyageurs du Poitou-Charentes (France) et de la Wallonie (Belgique). Dissertation Toulouse 2011, S. 46ff., S. 56.
  5. 5,0 5,1 Vgl. Jean Paul Delevoye: Rapport N° 283: Accueil des gens du voyage. 25. März 1997, Absatz I.A.1.b: Origine et caractéristiques; Raymonde Le Texier, Rapport N° 1620 sur le projet de loi (n° 1598) relatif à l'accueil des gens du voyage. 26. Mai 1999; Didier Quentin, Rapport d'information numéro 3212 par la comission des lois constitutionelles, de la législation et de l'administration générale de la République (PDF; 3,9 MB). 9. März 2011, S. 11f.
  6. Glossaire terminologique raisonné du Conseil de l’Europe sur les questions roms 16. November 2011, S.11 [1]
  7. Christian Bader, Yéniches: Les derniers nomades d'Europe, Paris: L'Harmattan, 2007, S. 93ff.; Remy Welschinger: Les Jenischs d’Alsace: approche d’une culture nomade marginale, Dissertation Straßburg 2007.
  8. Joseph Valet, Les voyageurs d'Auvergne: nos familles yéniches von Joseph Valet 1990 [2]
  9. Zwei Filmdokumentationen über Yéniches in Savoyen [3]
  10. Wiedergabe der Zahlen nach Delevoye: Rapport N° 283. 25. März 1997, Absatz I.A.1.a: Le nombre und I.A.2.a Essai de classification des gens du voyage;vgl. auch die geringfügig abweichende Zählung bei Le Texier, Rapport N° 1620. 26. Mai 1999.
  11. Pierre Hérisson, Avis N° 194 sur le projet de loi, adopté par l'Assemblée Nationale, relatif à l'accueil et à l'habitat des gens du voyage. 27. Januar 2000; Direction de l'habitat, de l'urbanisme et des paysages, Les aires d'accueil des gens du voyage: Préconisations pour la conception, l'aménagement et la gestion (PDF; 569 kB). November 2002, S. 5.
  12. Didier Quentin: Rapport N° 3212. 9. März 2011, S. 12.
  13. Christian Bader, Yéniches: Les derniers nomades d'Europe, Paris: L'Harmattan, 2007, S. 15, der diese Einschätzung in Bezug auf den zahlenmäßigen Anteil auch auf andere europäische Länder ausdehnt; außerdem Alain Reyniers, Joseph Valet: Les Jenis. In: Études Tsiganes. 1991, Nr. 2, S. 11–34.
  14. Bader: Yéniches. 2007, S. 15.
  15. Vgl. Quentin: Rapport N° 3212. 9. März 2011, S. 14ff.
  16. Tabellarische Übersicht der Spezifikationen und Anforderungen im Annex 3.4-5 von Patrick Laporte, Rapport N° 007449-01: Les aires d'accueil des gens du voyage (PDF; 1,3 MB), Conseil général de l'Environment et du Développement durable, Oktober 2010, S. 49/54-50/54
  17. Quentin: Rapport N° 3212. 9. März 2011, Annex Nr. 7, S. 113f.
  18. Ligue des droits de l'Homme: „Gens du voyage“ - Guide pratique (août 2000); European Roma Rights Centre: Always Somewhere Else: Anti-Gypsyism in France (Country Report Series, No. 15), November 2005; Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights: Informations fournies par la France sur la mise en œuvre des observations finales du Comité pour l'élimination de la discrimination raciale. 13. Februar 2007.
  19. Bader: Yéniches. 2007, S. 94f.

Weblinks


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02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
DOI:
20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
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29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
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19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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