Maya-Schrift


Logogram für Imix, Tag 01

Die Schrift der Maya ist die einzige uns bekannte voll entwickelte Schrift des präkolumbischen Amerika.

Die Schriftzeichen der Maya findet man vor allem auf alten Gebäuden und Monumenten (zum Beispiel in Tikal) in Form von Wandmalereien (z. B. in Bonampak) oder Epigraphiken. Nur drei mit Sicherheit authentische Handschriften, sogenannte Codices, haben die Vernichtung fast aller brennbaren Schriftträger während der Conquista im 16. Jahrhundert überstanden. Zudem gibt es alte Mayakeramik mit zumeist nur wenigen Schriftzeichen.

Das Wissen um die Maya-Schrift war seit der spanischen Eroberung in Vergessenheit geraten. Ihre nahezu vollständige Entzifferung ist erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgt. Sie gilt inzwischen als les- bzw. deutbar.

Überblick

Diego de Landas so genanntes Landa-Alphabet

Die Maya-Schrift ist eine so genannte logosyllabische Schrift, was bedeutet, dass sich die Schriftzeichen aus Logogrammen und Silbenzeichen zusammensetzen können. Die Zeichen können allerdings auch getrennt voneinander stehen. Insgesamt sind die Hälfte der etwa 700 Schriftzeichen Logogramme bzw. Silbenzeichen. Meistens entsprechen die Logogramme tatsächlich existierenden Gegenständen oder Lebewesen. Bei einigen ist jedoch kein Erkennen des eigentlichen Sinnes mehr möglich. Dagegen haben die Syllabogramme eine andere Bedeutung und zwar die der Silbendarstellung. Die meisten Syllabogramme sind im Muster Konsonant-Vokal vorhanden (zum Beispiel „BA“). Wenige stellen nur Vokale dar. Von allen Logogrammen und Syllabogrammen gab es mehrere Varianten, sodass sich der Schreiber die seinem ästhetischen Verständnis am besten angepasste aussuchen konnte. Teilweise geschah dies sogar durch große Wandgemälde, welche nur ein Zeichen darstellen sollten.

Geschichte

Bis Ende des 20. Jahrhunderts dachte man, dass die Maya Schrift von den Olmeken oder von der Isthmus-Schrift abstamme, jedoch haben kürzliche Entdeckungen das Datum der Maya Schrift um mehrere Jahrhunderte vordatiert. Seit spätestens 2006 ist es archäologisch wahrscheinlich, dass die Mayas die Erfinder der Schrift in Mesoamerika waren.[1]

Die frühesten Aufzeichnungen welche den Mayas zugeteilt werden (Stand 2012) sind aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. von der archäologischen Maya-Stätte San Bartolo (Petén) in Guatemala.[2][3]

Zahlen

Glyphen aus Palenque

siehe auch: Maya-Ziffern

Entzifferung

Grundlagen

Schon im 16. Jahrhundert beschäftigte sich Diego de Landa, Bischof von Yukatan, mit den Schriftzeichen der Maya. Von einem adligen Maya ließ er sich das spanische Alphabet in Maya-Schrift aufschreiben. Dieses sogenannte Landa-Alphabet führte zwar zu Fehldeutungen, diente aber dennoch als Grundlage für spätere Forschung. Er war es, der alle Handschriften der Maya verbrennen ließ. Nur drei davon, die sogenannte Codices, überlebten. Das Wissen um die Maya-Schrift ging als Folge der christlichen Conquista verloren, obwohl die Sprache bis heute überlebte.

Eine Erforschung der Maya-Schrift gab es bis zum 19. Jahrhundert nicht. Die Komplexität der Schrift, aber auch Fehler beim Kopieren der Glyphen, beeinträchtigten eine wissenschaftliche Betrachtung.

Entzifferung der Zahlen

Um 1830 gelang es Constantine S. Rafinesque-Schmaltz das Zahlensystem der Maya-Schrift zu verstehen. Er zeigte, dass es auf Punkten und Strichen basiert (Ein Punkt steht für eine Eins, ein Strich für eine Fünf), außerdem deutete er einige Zeichen für verschiedene Götter, Tiere und Pflanzen.

1881 machte Alfred Maudslay für das Britische Museum umfangreiche Abdrücke und Fotografien der Glyphen und konnte so erstmals Kopien europäischen Forschern zugänglich machen.

Der Ethnologe Cyrus Thomas vermutete in der Maya-Schrift Konsonant-Vokalfolgen (z. B. „cu“ oder „ti“) und unternahm Vergleiche mit der heute noch gesprochenen Maya-Sprache.

Entzifferung des Kalenders

Die Grundlage für die Entzifferung der Maya-Schrift legte dann 1880 der deutsche Sprachwissenschaftler Ernst Förstemann (1822–1906), der den Dresdner Mayacodex analysierte und das Kalendersystem der Maya mitsamt seiner Jahreszyklen erklären konnte. Er zeigte, dass die Maya auch die Null kannten, und auf Basis eines 20-er Systems sehr große Zahlen ausdrücken konnten. Diese nutzen sie um äußerst exakte Tabellen mit Sonnenfinsternissen und Venusphasen zu erstellen, aus denen günstige und ungünstige Zeiten für Jagd, Aussaat oder Kriegsführung hervorgingen. Förstemann erkannte mit der sogenannten Kalenderrunde das Zeitsystem der Maya, die aus drei ineinander verzahnten Kreisen (außen 365 „Sonnentage“, in der Mitte 20 Namen und im inneren Kreis 13 Zahlen) besteht und sich nach 52 Jahren in ihrer Konstellation wiederholt. Ihm fiel auf, dass ein bestimmtes Datum, das in die Vergangenheit datiert ist, immer wieder auftauchte und deutete es als Beginn der Maya-Zeitrechnung.

1905 verglich der US-amerikanische Verleger Joseph Goodman das Kalendersystem der Maya mit dem heutigen Kalender und datierte den Beginn der Maya-Zeitrechnung auf den 21.02.739 v. Chr. Dies brachte einen Durchbruch bei der Datierung unzähliger Stelen.

Entzifferung der Silben- und Bildzeichen

Dem russischen Wissenschaftler Juri W. Knorosow gelang im Jahr 1952 ein entscheidender Schritt mit der Einbeziehung der bis dahin missverstandenen Angaben im sogenannten Landa-Alphabet, das er richtig als Silbenzeichen für die spanischen Buchstabennamen interpretierte. Er erkannte als Erster die Mischung von Silben- und Bildzeichen in der Maya-Schrift, was er bei dem Wort „chi-in“ (Westen) nachweisen konnte. Hier konnte er auch zeigen, dass ein Begriff, hier die Silbe „chi“, durch unterschiedliche Zeichen darstellbar war.

Seine Hypothesen, die auch von dem Kanadier David H. Kelley geteilt worden waren, und seine Anfangsentschlüsselung von Maya-Texten wurde vom seinerzeit führenden Maya-Forscher im Westen, dem Briten J. E. S. Thompson, als kommunistische Propaganda abgetan und fand bis zu Thompsons Tod (1975) im Westen kaum Beachtung.

Unabhängig davon hatten Heinrich Berlin und Tatiana Proskouriakoff 1962 nachgewiesen, dass die monumentalen Steininschriften historische und dynastisch-genealogische Details zum Gegenstand hatten. Sie zeigte die Geburt, Inthronisierung und Heirat ganzer Dynastien.

Ab ungefähr 1980 machte die Entzifferung der Maya-Schrift schnelle und völlig unerwartete Fortschritte, die sich in einer von schneller Kommunikation getragenen internationalen Kooperation einer kleinen Gruppe von Fachwissenschaftlern vollzog. Wichtiger Impulsgeber war der amerikanische Sprachwissenschaftler Floyd Lounsbury, der eine Generation junger Forscher stimulierte, darunter Linda Schele und David Stuart, welcher 1983 mit 18 Jahren jüngster Empfänger des „genius grant“ der MacArthur Fellowship wurde. Ihnen gelang mit der Entzifferung vieler bis dahin unbekannten Silben der Durchbruch.

Über 90 % der heute bekannten Maya-Schrift gilt heute als deutbar.

Erhaltene Maya-Bücher

Eine Seite des Madrider Codex

Heute existieren nur noch drei mit Sicherheit authentische Maya-Handschriften:

  • Der Pariser Codex (22 Seiten) befindet sich in der Nationalbibliothek in Paris.
  • Der Dresdner Codex (auch Codex Dresdensis, 74 Seiten) ist in der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden einsehbar.
  • Der Madrider Codex (112 Seiten) befindet sich im Museo de las Americas in Madrid.

Der Codex Grolier (11 Seiten) ist in Mexiko unter Verschluss. Heute wird dieser Codex, und namentlich seine Beschriftung, für eine Fälschung gehalten.[4][5]

Sonstiges

Unicode

Die Maya-Schrift (Maya-Hieroglyphen) sind noch nicht in Unicode kodiert.[6]

Filmdokumentation

Über den Maya-Code wurde im Jahre 2008 von David Leburn ein Dokumentarfilm gedreht, der die einzelnen Phasen der Entschlüsselung ausführlich darstellt.[7]

Siehe auch

  • Maya-Ziffern
  • Diego de Landa
  • Popol Vuh
  • Relación de las cosas de Yucatán

Literatur

  • Nikolai Grube: Maya. Gottkönige im Regenwald. Könemann-Verlag, Köln 2000, ISBN 3-8290-1564-X.
  • Maria Longhena: Sprechende Steine. 200 Schriftzeichen der Maya – die Entschlüsselung ihrer Geheimnisse. Fourier, Wiesbaden 2003, ISBN 3-932412-55-9.
  • Michael D. Coe: Das Geheimnis der Maya-Schrift. Ein Code wird entschlüsselt. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-498-00898-6.
  • Michael D. Coe/Mark van Stone: Reading the Maya Glyphs. Thames & Hudson, London 2005 (2. Auflage), ISBN 978-0-500-28553-4.

Weblinks

 <Lang> Commons: Maya writing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. See Saturno, et al. (2006)
  2. K. Kris Hirst: Maya Writing Got Early Start. In: Science. 6. Januar 2006.
  3. Symbols on the Wall Push Maya Writing Back by Years. In: The New York Times, 10. Januar 2006. Abgerufen am 12. Mai 2010. 
  4. Nikolai Grube: Der Dresdner Maya-Kalender: Der vollständige Codex. Verlag Herder, Freiburg, 2012, ISBN 978-345-1333323, S. 21-22
  5. Milbrath, Susan: New Questions Concerning the Authenticity of the Grolier Codex, Latin American Indian Literatures Journal, Vol. 18 (1), 2002, S. 50–83
  6. As Yet Unsupported Scripts (Deutsch: Bis jetzt nicht unterstützte Schriften). Archaic and Obsolete Scripts (Deutsch: Archaische und nicht mehr gebräuchliche Schriften). Unicode, Inc., 24. Februar 2012, abgerufen am 24. Februar 2012 (english).
  7. Der Maya-Code (OT: Breaking the Maya Code): Das Geheimnis der Maya- Schrift. Ein Code wird entschlüsselt. Dokumentarfilm, USA 2008, Buch und Regie: David Lebrun

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