Max Scheler


Dieser Artikel behandelt den Philosophen Max Scheler; zum gleichnamigen Fotografen siehe Max Scheler (Fotograf).
Max Scheler

Max Scheler (* 22. August 1874 in München; † 19. Mai 1928 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Philosoph, Anthropologe und Soziologe.

Leben

Jugend

Scheler war der Sohn eines Domänenverwalters und einer orthodox-jüdischen Mutter. Er konvertierte 1899 zum katholischen Glauben und studierte in München und Berlin Medizin, Philosophie und Psychologie, in Berlin außerdem (unter anderem bei Wilhelm Dilthey, Carl Stumpf und Georg Simmel) Soziologie. In Jena lernte er den Neukantianismus, der dort von Otto Liebmann vertreten wurde, vor allem in den Bereichen Ethik und Erkenntnistheorie kennen und promovierte 1897 bei Rudolf Eucken mit dem Thema Beiträge zur Feststellung der Beziehungen zwischen den logischen und ethischen Beziehungen. 1899 habilitierte er sich in Jena mit dem Thema Die transzendentale und die psychologische Methode und heiratete Amelie Ottilie geb. Wollmann gesch. von Dewitz-Krebs (*1867).[1]

Schaffenszeit

Erste Momente der Neuorientierung erfuhr Scheler durch die Lektüre von Husserls Logischen Untersuchungen in den Jahren 1900 bis 1901. Bis 1905 lehrte er an der Universität Jena als Privatdozent. Aufgrund eines Skandals um seine Affäre mit Helene Voigt-Diederichs, der Ehefrau von Eugen Diederichs,[2] musste er seine Position in Jena aufgeben.

Während seiner Umhabilitation bei Theodor Lipps, machte er 1906 die Bekanntschaft der dort ansässigen Phänomenologen (Alexander Pfänder, Moritz Geiger, J. Daubert, Dietrich von Hildebrand[1]). Neben Husserl beeinflussten ihn in dieser Zeit Kant, Bergson und Nietzsche. 1909 wurde er durch seine Ehefrau in einen weiteren Skandal, den Prozess „über die Würde eines Hochschullehrers“,[1] verwickelt, so dass er 1910 auch in München seine Position als Dozent aufgeben musste. Er ging nach Göttingen und Berlin und nahm bis zum Ausbruch des Weltkrieges regelmäßig in der Philosophischen Gesellschaft Göttingen[1] eine freie Lehrtätigkeit auf. Ab 1911 begann seine fruchtbare Schaffensperiode mit zahlreichen Publikationen, beginnend mit seinem Hauptwerk über einen ethischen Personalismus.

Nach seiner Scheidung im Februar 1912 heiratete er im Dezember desselben Jahres Märit Furtwängler (1891–1971[1]), die Tochter des Archäologen Adolf Furtwängler und Schwester Wilhelm Furtwänglers.

Aus gesundheitlichen Gründen musste er am Ersten Weltkrieg nicht als Soldat teilnehmen. Dies hinderte ihn aber keinesweges aktiv zu schwärmen für den Kriegsanfang (u.a. in Kaffeehäusern), wie so viele Intellektuelle in dieser Zeit [3]. So äußerte er 1915 in seiner Schrift Der Genius des Krieges und der Deutsche Krieg,[1] dass der Weltkrieg ein Aufruf zur geistigen Wiedergeburt des Menschen und eine Zerfallserscheinung des Kapitalismus sei.

Von 1916 bis 1922 arbeitete er regelmäßig an der katholischen Zeitschrift Hochland mit. Laut Henckmann (1998) war sein wichtigster Beitrag dort der Artikel Soziologische Neuorientierung und die Aufgabe der deutschen Katholiken nach dem Kriege, der 1916 herauskam.[1][1] Zu Ostern 1916 wurde er im Kloster Beuron feierlich in die katholische Kirche aufgenommen.[1] Er kam zu der Auffassung, dass für das Nachkriegseuropa ein christlicher Sozialismus oder Solidarismus geeignet sei, um einen Weg zwischen dem kapitalistischen Westen und dem kommunistischen Osten zu finden. Durch die Beschäftigung mit der platonisch-augustinischen Liebe im Katholizismus entwickelte er weltoffene Glaubensvorstellungen.

1917/18 betreute er im Dienste des Auswärtigen Amtes in der Schweiz und in den Niederlanden deutsche Kriegsgefangene.[4]

Mit der 1921 erschienenen Publikation Vom Ewigen im Menschen initiierte er in der Weimarer Republik eine geistig-religiöse Erneuerungsbewegung in der katholischen Tradition, an der er selbst jedoch nicht teilnahm.

Nach seiner Berufung zum Professor für Philosophie und Soziologie an die Universität zu Köln 1921/1922, die vom Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer unterstützt worden war[5], distanzierte er sich öffentlich vom Katholizismus. So hielt er auf einer Gedenkfeier zum 250. Todestag Spinozas Anfang 1922 eine Rede, die zeigte, dass er sich inzwischen dem Neuspinozismus der Goethezeit und den Ideen Nietzsches zugewandt hatte. Als Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften trug er zum Aufbau einer neuen Soziologie bei. In seiner Lehre verknüpfte er zwei historische Momente der Gesellschafts- und Wissenschaftsentwicklung in Europa: die neue Physik im 17. Jahrhundert und die Herausbildung der kapitalistischen Wirtschaft.

Als er 1924 nach erneuter Scheidung eine Ehe mit Maria Scheu (1892–1969[4]) einging, beurteilten konservative Katholiken ihn als einen Menschen mit labilem Charakter, der zwischen Triebhaftigkeit und Geistigem schwanke.

1925 hielt er zum ersten Mal Vorlesungen über die Grundzüge der philosophischen Anthropologie,[4] in der er gemäß dem Zeugnis Heideggers das Besondere des Menschen als „Miterwirker Gottes“ jenseits eines einfachen Theismus oder eines verschwommenen Pantheismus herauszuarbeiten suchte.[6]

Seine Auseinandersetzung mit den Krisen des 20. Jahrhundert führte ihn zu neuen Auffassungen. Er sprach vor den Generälen der Reichswehr zum Thema der Friedenssicherung. An der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin hielt er am 5. November 1927 einen Vortrag zum Thema Der Mensch im Zeitalter des Ausgleichs. Mit diesem Ausgleich wollte er den „uralten tragischen deutschen Gegensatz von Macht und Geist überwinden“ und die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik gegen Angriffe von rechts und links verteidigen.

Einen Ausgleich wollte er auch gegenüber den „Panromantikern“ wie Ludwig Klages suchen, eine Brücke zwischen dem Männlichen und Weiblichen, der westlichen und östlichen Welt, den apollinischen und dionysischen Tendenzen im Geiste der Idee Nietzsches schlagen. Er vertrat die Ansicht, dass es ohne diese geistige Brückenbildung des Ausgleichs zu einer verhängnisvollen Entwicklung kommen müsse.

Kurz vor seinem Tod veröffentlichte er Anfang 1928 Die Stellung des Menschen im Kosmos, ein Spätwerk, welches auf einen Vortrag im April 1927 zurückging, den er auf der Tagung Mensch und Erde in Darmstadt an der Schule der Weisheit des Grafen Hermann Keyserling gehalten hatte. An dieser Veranstaltung waren außerdem der Ethnologe Leo Frobenius, der Sinologe Richard Wilhelm und der Psychologe Carl Gustav Jung beteiligt.

Scheler ist der Vater des Fotografen Max Scheler.

Philosophie

Materiale Wertethik

1913 erschien die Arbeit Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik. Hier beschreitet er neue Wege abseits von Husserl mit ontologischen und/oder realistischen Tendenzen, beginnend mit einem materialen Apriori. Ausgangspunkt sind die Erfahrungen der Sachen und ihre Wesensgesetze. Er löst hierbei die kantische Pflichtethik durch seine Wertethik ab, indem er zum Theoretischen und Praktischen das emotionale Wertgefühl einbringt. Das Sittliche beruht für Scheler personalistisch auf einer konkreten Wertbestimmung. Damit nahm er wichtige Momente der Zeit auf und führte die phänomenologische Philosophie weiter.

Scheler geht von einem stufenförmigen System der Werte aus (als Selbstwertmodi):

  1. sinnliche Werte: angenehm – unangenehm
  2. vitale Werte (Lebenswerte): edel – gemein
  3. geistige Werte: recht – unrecht, schön – hässlich, wahr – falsch („reine Wahrheitserkenntnis“) (Funktionen des geistigen Fühlens)
  4. heilige – profane Werte

Die Nützlichkeit bestimmt Scheler im Gegensatz zu den angeführten Selbstwertmodi als Konsekutivwert. Er weist sowohl die Höchstschätzung der Nützlichkeitswerte des Utilitarismus als auch die der Lebenswerte Nietzsches zurück.

Die Formen des Wissens

Schelers Begriff der Bildung, den er in Die Formen des Wissens und die Bildung 1925 ausarbeitete, ist an seine anthropologische Bestimmung des Menschen geknüpft. Um die dem Menschen eigens zukommende Form der Bildung vom praktischen Wissen des Tieres abzugrenzen, fragt sich Scheler, ob der Mensch – biologisch betrachtet – nicht eine Sackgasse ist:

„Ist dieser homo naturalis nicht überhaupt eine »Sackgasse der Natur«? Einer Natur, die (…) trotz all ihres mächtigen Getriebes und Getues auf äußerst komplizierten Umwegen (durch Werkzeug, Technik, Staat usw.) doch auch nicht-weiter erreicht als ebendasselbe, was das Tier so viel einfacher, automatischer durch die Leistung seiner Instinkte, seine Selbstdressur und Übung, wie durch die in seinen höchsten Formen, den Menschenaffen, bereits auftretende »praktische Intelligenz« erreicht (…) Ich sage, ebendasselbe erreicht, d.h. Erhaltung der Gattung, Realisierung der spezifisch biologischen Werte aller Art!“[7]

Wenn man den Menschen rein funktionalistisch betrachtet, erscheint er als Fehlentwicklung der Natur; zumindest ist er, was den Aufwand für seine Selbsterhaltung betrifft, äußerst ineffizient. Scheler fährt fort:

„Wer nur diese uns von der Naturwissenschaft allein als unwiderlegliche nahegelegte Auffassung vom Wesen des Menschen hat, wer das, was die traditionelle Sprache Europas seit den Griechen »Geist«, »Vernunft« nennt, nur als ein kompliziertes Nebenergebnis des doppelseitigen Lebensprozesses ansieht (sc. die Selbsterhaltung der Art) – der sei auch so konsequent und entsage der Idee und dem Werte der »Bildung«. Denn dieser Ausdruck will einen Selbstwert setzen (...)“[7]

Um die Autonomie der Bildung zu verdeutlichen, versucht Scheler sie von den Fähigkeiten der Tiere abzugrenzen. Hierzu zieht er zeitgenössische Ergebnisse der Tierpsychologie heran, deren Arbeit er auch für die Anthropologie für unverzichtbar hält:

„Es ist der große, auch philosophische Wert, den die junge so rüstig fortschreitende Tierpsychologie besitzt, dass sie uns gezeigt hat, wie sehr man früher geneigt war, die psychischen Fähigkeiten der Tiere zu unterschätzen.“

Er gibt einige Erläuterungen zu den neu erkannten Fähigkeiten von Tieren, darunter technische Intelligenz, die Fähigkeit, sinnvoll zu wählen, Werkzeuggebrauch, Werkzeugherstellung, altruistische Handlungen usw. All dies hatte man zuvor nur dem Menschen zugesprochen, worin nach seiner Auffassung die grundlegende Fehleinschätzung der philosophischen Anthropologie lag:

„Die wahre Würde und Bedeutung des Menschen war früher gerade durch diese Unterbestimmung der Tierseele gleichfalls weitgehend verkannt worden. Nicht, wie man meinte, macht die praktisch-technische Intelligenz den Menschen zum Menschen im Wesenssinne; sie ist im Menschen nur quantitativ ungeheuer gesteigert, bis zu einem Grade eines Siemens oder Edison. Erst der Besitz von Akten einer autonomen Gesetzlichkeit gegenüber aller psychischen Vitalkausalität (…) macht das Neue aus – eine Gesetzlichkeit, die nicht mehr analog der und parallel geht den Funktionensabläufen im Nervensystem, sondern parallel und analog der objektiven Sachstruktur und Wertestruktur der Welt selbst.[8]

Der Mensch hat also im Vergleich zum Tier Sphären mit einer ihnen eigenen sinnhaften Binnenstruktur. In diesen kann er „Akte von einer autonomen Gesetzlichkeit“ vollziehen, die sich nicht an den Gesetzen seiner Physiologie verstehen lässt, gleichwohl sie hierauf physiologisch angewiesen ist. Scheler gibt hierfür als Beispiel, dass ein Tier nicht die Fähigkeit hat, einen Wert in abstracto einem anderen Wert vorzuziehen. So kann z.B. der Mensch die Erhaltung und Verwirklichung eines geistigen Wertes (Ehre, Würde, Heil, Überzeugung) sogar dem höchsten Lebenswert, der Erhaltung des eigenen Daseins, vorziehen.[9]

Damit zeichnet der menschliche Geist sich durch drei Merkmale aus, die ihn vom Tier unterscheiden:

  1. Der menschliche Geist ist durch Sachen (kulturelle Werte) bestimmt, nicht durch Triebe und Bedürfnisse des Organismus.
  2. Er ist zur begierdefreien Liebe zur Welt fähig und übersteigt so die Triebbezogenheit auf Dinge.
  3. Er ist fähig, das Was-Sein (Wesen) vom Dass-sein (Dasein) zu scheiden und anhand des Wesens Einsichten zu gewinnen, die über die individuellen Einzelfälle hinaus Geltung haben.

Der Autor fasst diese Positionen als menschliches „Weltbewusstsein“ zusammen und stellt sie dem tierischen „Haben der Umwelt“ gegenüber. Der Mensch reicht also hinaus „über alles mögliche Milieu des Lebens.“[10] Um dies zu verwirklichen, ist der Mensch aber auf die Bildung angewiesen. Hier schließt sich die Argumentation: Scheler sieht die Autonomie der Bildung gegenüber bloß funktional-biologischen Zwecken, diese Autonomie entspricht genau dem Drang des Menschen, über sich hinaus zu gehen und im niemals abgeschlossenen Prozess der „Menschwerdung“ zu wachsen. Damit verwirklicht er sein ihm eigenes Wesen, was für Scheler zugleich heißt, dass er seine göttliche Natur verwirklicht. So spricht er auch davon, dass Bildung dem Menschen zur „Selbstdeifizierung“ diene.[11] Menschwerdung und das Werden der Gottheit sind somit untrennbar verbunden. Das doppelte Werden zeigt auch seine Auffassung des Menschen als Prozess, nicht als Substanz, an.

Der Mensch ist außerdem ein „Mikrokosmos“, der den „Makrokosmos“ (das Universum) in sich abbildet. Dies allerdings nicht in jeder Einzelheit, sondern in seiner wesenhaften Gesamtheit, also kraft seiner Fähigkeit, Wesen zu erkennen. Diese steigert sich im Laufe der individuellen Biographie und kulturellen Geschichte eines Volkes. Im Verhältnis von Mikro- zu Makrokosmos vermag „das Urseiende sich selbst zu wissen und zu erfassen, zu verstehen und sich zu erlösen“.[12] So bekommt aber die Menschwerdung eine kosmologische Dimension, sie ist „der Sinn der Erde, ja der Welt selbst“.[13] Bildung steht also im Zusammenhang mit diesem Weltprozess, der Selbstzweck ist und damit nicht Mittel für die Warenproduktion oder Kunstleistung sein kann. Sie ist gar nicht für etwas da, das hinter ihr liegt:

„Bildung ist nicht »Ausbildung für etwas«, »für« Beruf, Fach, Leistung jeder Art, noch gar ist Bildung um solcher Ausbildung willen. Sondern alle Ausbildung »zu etwas« ist für die aller äußersten »Zwecke« ermangelnde Bildung da – für den wohlgeformten Menschen selbst.“[13]

Trotz allem vertritt Scheler keinen „Dandyismus“, wie er es ausdrückt: Der Mensch soll kein Kunstwerk werden. Bildung ist nicht „Sich-zum-Kunstwerk-machen-Wollen“, vielmehr von jeglichem Wollen frei zu halten. Man soll sich in ihr „verlieren“, um sich selbst zu gewinnen. Daher wählt man auch nicht sein Bildungs-Vorbild, sondern wird von ihm erfasst. Die hier wirksam werdenden Vorbilder können durchaus unterschiedlicher Art sein – Scheler lehnte die Vorstellung einer einzigen, für alle Menschen geltenden Humanität ab.

Er unterscheidet nun drei Arten oberster Wissensformen:

  1. das Leistungs- und Herrschaftswissen der positiven Wissenschaften zur Erlangung praktischer Ziele
  2. das Bildungswissen der Philosophie zur Ausformung der Persönlichkeit
  3. das Erlösungs- und Heilswissen der Religionen als liebende Teilhabe am Prozess des Seins selbst.

Jede dieser Wissensformen zeichnet sich durch spezifische Motivation, Erkenntnisziele, Erkenntnisakte, vorbildhafte Persönlichkeitstypen, soziale Gruppen des Wissenserwerbs und der Wissensverbreitung und historische Bewegungsformen aus. Diesen entsprechen die von Scheler ausgearbeiteten Wertmodalitäten 1) Vitalwerte 2) Geisteswerte 3) Heiligkeitswerte. Alle drei hält Scheler für wichtig; er kritisiert aber scharf die einseitige Ausrichtung der abendländischen Kultur auf das Leistungswissen, während er für die asiatischen Kulturen einen gewaltigen Vorsprung bezüglich des Bildungs- und Erlösungswissens sieht.[14] Um die hier georteten Einseitigkeiten zu beheben, plädiert Scheler für einen Kulturaustausch. Der höchste Wert kommt für ihn dabei dem Erlösungswissen zu, das allein zweckfrei sei, während Leistungs- und Bildungswissen letzten Endes in seinem Dienste stehen. So ist denn auch verständlich, warum das humanistische Bildungswissen zur Ausformung der Persönlichkeit nicht das letzte Ziel sein könne und der Mensch kein Kunstwerk werden solle.

Die Stellung des Menschen im Kosmos

In seiner Schrift Die Stellung des Menschen im Kosmos von 1928 zeichnet Scheler die menschliche Psyche in vier Schichten nach dem Stufenbau der organischen Natur:

  • Gefühlsdrang
  • Instinkt
  • assoziatives Gedächtnis
  • praktische Intelligenz

Diesen Schichten setzt er ein gänzlich anderes Prinzip des Geistes entgegen, wodurch der Mensch dem Naturzusammenhang vollkommen „enthoben“ sei. Allerdings sind das Leben und der Geist aufeinander angewiesen: der Geist durchdringt das Leben mit Ideen, die dem Leben erst seine Bedeutung geben. Das Leben ermöglicht dagegen erst den Geist und gibt ihm eine Tätigkeit, um sie im Leben zu verwirklichen.

Zum Standpunkt der technischen Intelligenz nimmt Scheler eine radikale Position ein. So behauptet er, die Intelligenz, die Edison als Physiker entfaltet habe, erhöhe den Menschen nicht über die Leistungen eines Schimpansen, wenn man von den Untersuchungen Wolfgang Köhlers ausgehe. Er bezeichnet den Weltgrund als bipolar; dieser besteht in der Selbstbehauptung des Lebensdrangs einerseits und der Ausrichtung des Geistes auf Wesenheiten andererseits. So lassen die technischen Leistungen sich in einem „Weltauftrag“ bestimmen und begrenzen.

Literatur

Werke

  • Zur Phänomenologie und Theorie der Sympathiegefühle und von Liebe und Hass, 1913
  • Der Genius des Kriegs und der Deutsche Krieg, 1915
  • Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik, 1913 - 1916
  • Krieg und Aufbau, 1916
  • Die Ursachen des Deutschenhasses, 1917
  • Vom Umsturz der Werte, 1919
  • Neuer Versuch der Grundlegung eines ethischen Personalismus, 1921
  • Vom Ewigen im Menschen, 1921
  • Probleme der Religion. Zur religiösen Erneuerung, 1921
  • Wesen und Formen der Sympathie, 1923 (neu aufgelegt als Titel von 1913: Zur Phänomenologie ...)
  • Schriften zur Soziologie und Weltanschauungslehre, 3 Bände, 1923/1924
  • Die Wissensformen und die Gesellschaft, 1926
  • Der Mensch im Zeitalter des Ausgleichs, 1927
  • Die Stellung des Menschen im Kosmos, 1928
  • Philosophische Weltanschauung, 1929
  • Logik I. (Fragment, Korrekturbögen). Amsterdam 1975, ISBN 90-6203-229-X.
Ausgaben
  • Gesammelte Werke. 16 Bände. Bouvier, 1954 - 1998
  • Schriften zur Anthropologie. Reclam, Ditzingen 1994, ISBN 3-15-009337-6.
  • Die Stellung des Menschen im Kosmos. 16. Auflage. Bouvier, 2007, ISBN 978-3-416-02592-8.

Sekundärliteratur

Philosophiebibliographie: Max Scheler – Zusätzliche Literaturhinweise zum Thema

  • Ralf Becker, Christian Bermes, Heinz Leonardy (Hrsg.): Die Bildung der Gesellschaft. Schelers Sozialphilosophie im Kontext. Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3551-7.
  • Christian Bermes, Wolfhart Henckmann, Heinz Leonardy (Hrsg.): Solidarität. Person und soziale Welt. Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3303-5.
  • Christian Bermes, Wolfhart Henckmann, Heinz Leonardy (Hrsg.): Vernunft und Gefühl. Schelers Phänomenologie des emotionalen Lebens. Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2486-9.
  • Christian Bermes, Wolfhart Henckmann, Heinz Leonardy (Hrsg.): Person und Wert. Schelers „Formalismus“ – Perspektiven und Wirkungen. (Philosophische Kontexte), K. Alber Verlag, Freiburg i.Br. 2000, ISBN 3-495-47970-8.
  • Christian Bermes, Wolfhart Henckmann, Heinz Leonardy (Hrsg.): Denken des Ursprungs – Ursprung des Denkens. Schelers Philosophie und ihre Anfänge in Jena. Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 1998, ISBN 3-8260-1537-1. (Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Bd. 3)
  • Guido Cusinato: Person und Selbsttranszendenz: Ekstase und Epoché des Ego als Individuationsprozesse bei Schelling und Scheler, Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 2012, ISBN 978-3-8260-4945-3
  • Flasch, Kurt. Die geistige Mobilmachung: die deutschen Intellektuellen und der Erste Weltkrieg; ein Versuch (Berlin, Alexander Fest Verlag, 2000)
  • Konrad Fuchs: SCHELER, Max Ferdinand. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 9, Bautz, Herzberg 1995, ISBN 3-88309-058-1, Sp. 75–77.
  • Paul Good: Max Scheler. Eine Einführung. Parerga Verlag, Düsseldorf u. a. 1998, ISBN 3-930450-34-8.
  • Hans H. Groothoff: Max Scheler: Philosophische Anthropologie und Pädagogik zwischen den Weltkriegen. Eine Studie. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2003, ISBN 3-8300-0860-0. (Schriftenreihe Erziehung – Bildung – Unterricht, Bd. 103)
  • Wolfhart Henckmann: Scheler, Max Ferdinand. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 644–646 (Digitalisat).
  • Wolfhart Henckmann: Max Scheler. Beck Verlag, München 1998, ISBN 3-406-41943-7. (Beck’sche Reihe, Bd. 543; Denker)
  • Peter Hoeres: Der Krieg der Philosophen. Die deutsche und britische Philosophie im Ersten Weltkrieg, 2004, ISBN 978-3-506-71731-3.
  • Wilhelm Mader: Max Scheler. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 2. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-50290-9. (Rowohlts Monographien, Bd. 290)
  • Jan H. Nota: Max Scheler. Der Mensch und seine Philosophie. Börsig Verlag, Fridingen a.D. 1995, ISBN 3-9802256-4-X.
  • Ernst W. Orth, Gerhard Pfafferott (Hrsg.), Studien zur Philosophie von Max Scheler. K. Alber Verlag, Freiburg i.Br. 1994, ISBN 3-495-47798-5. (Phänomenologische Forschungen, Bd. 28/29)
  • Gerhard Pfafferott (Hrsg.): Vom Umsturz der Werte in der modernen Gesellschaft. II. Internationales Kolloquium der Max-Scheler-Gesellschaft. Bouvier Verlag, Bonn 1997, ISBN 3-416-02621-7.
  • Gérard Raulet (Hrsg.), Max Scheler. L'anthropologie philosophique en Allemagne dans l'entre-deux-guerres - Philosophische Anthropologie in der Zwischenkriegszeit. Éditions de la Maison des sciences de l'homme, Paris 2001, ISBN 2-7351-0937-2.
  • Angelika Sander: Max Scheler zur Einführung. Junius Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3-88506-338-7. (Zur Einführung, Bd. 238)

Siehe auch

Weblinks

 <Lang> Commons: Max Scheler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 Wolfhart Henckmann: Max Scheler. Beck, München 1998, S. 253.
  2. Meike Werner: Moderne in der Provinz: kulturelle Experimente im Fin-de-Siècle-Jena. Wallstein, Göttingen 2003, S. 110–111.
  3. Flasch, Kurt., Die geistige Mobilmachung: die deutschen Intellektuellen und der Erste Weltkrieg; ein Versuch, (Berlin, Alexander Fest Verlag, 2000), S.103 e.v.
  4. 4,0 4,1 4,2 Henckmann 1998, S. 254.
  5. Wolfhart Henckmann: Scheler, Max Ferdinand. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 644–646 (Digitalisat).
  6. Martin Heidegger: In memoriam Max Scheler, in: Metaphysische Anfangsgründe der Logik im Ausgang von Leibniz (Gesamtausgabe Band 26), Frankfurt/Main 1978, S. 62ff.
  7. 7,0 7,1 Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Herausgegeben von M. S. Frings. Francke, Bern 1976, S. 95.
  8. Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 99.
  9. Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 99f.
  10. Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 100.
  11. Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 101.
  12. Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 96.
  13. 13,0 13,1 Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 103.
  14. Die Formen des Wissens und die Bildung. In: Max Scheler: Späte Schriften. Bern 1976, S. 115.

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03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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