Max Martin (Archäologe)


Max Martin (Max Eduard Martin) (* 19. November 1939 in Lausen) ist ein Schweizer Provinzialrömischer Archäologe und Mittelalterarchäologe und war Professor an der Universität Basel und der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Er gilt als Spezialist für Römerzeit, Spätantike und Frühmittelalter, der großen Wert auf formenkundliche Aspekte legt. Von ihm stammen Forschungsbeiträge zur Chronologie, Typologie und Beigabensitte der Merowingerzeit.

Mitte Dezember 2004 ist eine Festschrift zum 65. Geburtstag mit 17 Beiträgen von Schülerinnen und Schülern erschienen; die Beiträge behandeln unter dem Titel Hüben und Drüben: Räume und Grenzen in der Archäologie des Frühmittelalters verschiedene Themen, vor allem anhand von schweizerischen, deutschen und französischen Funden und Befunden.

Literatur

  • Max Martin: Das fränkische Gräberfeld von Basel-Bernerring. Basel 1976 (Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte, Bd. 1).
  • Max Martin: Das spätrömisch-frühmittelalterliche Gräberfeld von Kaiseraugst, Kt. Aargau. Teil B: Kataloge und Tafeln, Derendingen 1976 (Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte, Bd. 5 B); Teil A: Text, Derendingen/Solothurn 1991 (Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte, Bd. 5 A).
  • Gabriele Graenert, Reto Marti, Andreas Motschi und Renata Windler (Hrsg.): Hüben und Drüben: Räume und Grenzen in der Archäologie des Frühmittelalters. Festschrift für Prof. Max Martin zu seinem fünfundsechzigsten Geburtstag. Liestal 2004 (Archäologie und Museum, Bd. 48). ISBN 3-905069-49-0. - Mit Schriftenverzeichnis.

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