Als Laufhorizont wird die ehemalige Bodenoberfläche einer Landschaft, eines Siedlungsplatzes oder eines Gebäudes bezeichnet.[1]

Verwendung

Die Bezeichnung wird in der Archäologie verwendet. In Gebieten mit Sedimentablagerung ist der alte Laufhorizont, im Gegensatz bei einem vorherrschenden Bodenabtrag, bei dem Funde nur noch in Vertiefungen (Gruben, Gräben, Pfostenlöchern) zu erwarten sind, erhalten geblieben und es kann mit erfolgreicher Grabung gerechnet werden.[2] Bei der Veröffentlichung von Befunden wird stets der vorgefundene Laufhorizont mit angegeben. [3]

Einzelnachweise

  1. http://www.evolution-mensch.de/glossar.php
  2. http://www.praehistorische-archaeologie.de/wissen/grabungen/ausgrabung/definition/
  3. hier: Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landesmuseums für Ur- und Frühgeschichte, Band 33

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