Karl von den Steinen


Dr. Karl von den Steinen (Mitte) und seine Reisegefährten zur ersten Expedition in das Xingú-Gebiet

Karl von den Steinen (* 7. März 1855 in Mülheim an der Ruhr; † 4. November 1929 in Kronberg im Taunus) war ein deutscher Mediziner (mit Schwerpunkt Psychiatrie), Ethnologe, Forschungsreisender, Amerikanist und Schriftsteller wichtiger ethnologischer Werke, der sich besonders um die Erforschung der Indianerkulturen Zentral-Brasiliens und die Kunst der Marquesaner verdient gemacht hat. Er legte die dauerhaften Grundlagen zur brasilianischen Ethnologie.

Leben

Am 31. Juli 1872 verließ er in Düsseldorf das Gymnasium mit Gen.zgn.[1] Studierte Medizin mit Schwerpunkt Psychiatrie an den Universitäten von Zürich, Bonn und Straßburg. Von 1878 bis 1879 war er Assistenz-Irrenarzt an der Irrenklinik der Berliner Charité.[2] Er forschte zudem in Anstalten anderer europäischer Länder. Von 1879 bis 1881 reiste Karl von den Steinen um die Welt und führte kleine ethnologischen Forschungsreisen zu verschiedene Südseeinseln durch, bei denen er ethnologische Studien an mehreren Gruppen durchführte.[2] Nebenbei studierte er das Irrenwesen in den Kulturstaaten. Nach seiner Rückkehr von dieser Weltreise nahm Karl von den Steinen seine frühere Stellung an der Berliner Charité wieder an. 1882 Teilnahme an der ersten deutschen Internationale Polarjahr-Expedition nach Südgeorgien[2] als Arzt und Naturforscher, an der er den sehr seltenen Venustransit beobachten konnte. Auf der Rückreise der Expedition im Februar 1884 trennte er sich von dieser und begab sich mit seinem Vetter dem Maler und Graphiker Wilhelm von den Steinen auf eine Reise von Buenos Aires über Cuiabá zum Quellgebiet des Batovi-Flusses (1884). Im Jahr 1886 schrieb er sein Werk Durch Central-Brasilien – Expedition zur Erforschung des Schingú. Nach dieser ersten Xingú-Expedition führte er eine zweite Xingú-Expedition (1887 bis 1888) mit dem Berliner Anthropologen und Ethnologen Paul Ehrenreich durch.

Im Frühjahr 1890 übernahm er die Redaktion des „Ausland“. Am 29. Oktober 1890 wurde Karl von den Steinen an der Universität Marburg für Völkerkunde umhabilitiert und erhielt somit die Lehrberechtigung für das Fach Völkerkunde. Ein Jahr später wurde ihm der Professorentitel verliehen und war somit Ordentlicher Professor an einer Universität, die als zweite Universität in Deutschland mit einem Professor das neue Fach Völkerkunde lehrte. 1892, zwei Jahre nach Beginn seiner Lehrtätigkeit verließ er jedoch (wie auch später der Ethnologe Theodor Koch-Grünberg), aufgrund einer fehlenden völkerkundlichen Sammlung, bereits wieder die Universität in Marburg und kehrte nach Berlin zurück.

Hierzu schrieb er folgendes Begründungsschreiben „Steinen an das Königliche Curatorium der Philipps-Universität, 3.3.1892“ (aus den Akten des Hessischen Staatsarchivs Marburg: Akten betreffend die Privatdozenten an der Universität Marburg, Vol. III 1884–1898)

„Dem Königlichen Curatorium der Universität Marburg beehre ich mich hiermit ganz ergebenst meinen Austritt aus dem akademischen Lehrkörper anzuzeigen. Ich habe einen Fehler begangen, indem ich mich habilitierte. Wie ich aber allmählich gelernt habe, ist fruchtbare ethnologische Arbeit nicht möglich – wenigstens mir nicht möglich – ohne das Material eines Museums. Nur an einem ethnologischen Institut, glaube ich, könnte der Dozent Erspriessliches leisten; denn ohne Demonstration vermag er bei dem Schüler weder die Grundlage wirklichen Verständnisses zu schaffen noch die Möglichkeit selbständigen Urteils, das Ziel des Unterrichts, zu erreichen. Ich muss es deshalb zur Zeit für nützlicher halten, der praktischen Forschung zu dienen als der Lehre. Ich empfehle mich mit dem Ausdruck dankbarer und verehrungsvoller Gesinnung. Karl von den Steinen Marburg, 3. März 1892[3]

1892 schrieb Karl von den Steinen sein Buch „Die Bakairi-Sprache“ mit Schwerpunkt einer Parallelisierung zu einer zentralen Karaíb-Grundsprache. 1897 schrieb er das Buch „Unter den Naturvölkern Zentralbrasiliens“. Von August 1897 bis Februar 1898 erforschte er die Marquesas-Inseln im Pazifik. Durch seine Aufzeichnungen und späteren Bände zum Werk „Die Marquesaner und ihre Kunst“ konnte er, wie auch Adam Johann von Krusenstern, ein Teil des Wissens über die dortige Tätowierkunst festhalten, da durch protestantische Missionare die Tätowierung in der Südsee (Marquesas, Tahiti, …) untersagt wurde. Trotz seiner Aufzeichnungen auf dieser Expedition sind die Bedeutungen der Muster nicht mehr vollständig bekannt. Seit 1900 war er, durch ein genehmigtes Extraordinariat für Ethnologie, als Professor an der Berliner Universität und als Direktor der Amerikanischen Abteilung des Berliner Völkerkundemuseums, trotz seiner fehlenden Erfahrungen der präkolumbischen Altertümer, tätig.

Karl von den Steinen entdeckte durch seine Reise in die bis dahin unbekannte Region der Quellflüsse des Xingú, eines der großen südlichen Zuflüsse des Amazonas, ein für Weiße damals völlig unbekanntes und einzigartiges Kulturareal, mit etwa zwölf verschiedenen Indianerstämme. Die Einwohnerstämme verfügten über identische Bauweisen von Häusern und Dörfern, feierten dieselben Feste, hatten gleiche Mythen und heirateten über die Grenzen des eigenen Dorfes, bei deutlich verschiedenen Sprachen.

Durch seine Werke „Die Bakairi-Sprache“ und „Unter den Naturvölkern“ legte er wichtige, sichere und dauerhafte Grundlagen für eine anspruchsvolle und lebendige ethnologische Forschung Brasiliens und löste durch seine Sprachforschung der Bakairí-Sprache im Kontext des Tupí-Bestandteil-freien Karaiben-Dialektes und seine Neueinteilung der Indianerstämme in die vier großen Gruppen Aruak, Gé, Karaíb und Tupí, sowie in mehrere kleine Gruppen die bis dahin geltende Einteilung durch die Guck-Theorie von Carl Friedrich Philipp von Martius ab.

Karl von den Steinen entwickelte sich vom Studium der Medizin und dem beruflichen Hintergrund des Psychiaters auf seinen Forschungsreisen in Südamerika zum Ethnologen (die akademische Wissenschaft der Ethnologie befand sich zu diesem Zeitpunkt erst im Entstehen). Die Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit, durch seine früheren Tätigkeiten geprägt, waren das Denken, das geistige Leben, das Erscheinungsbild, die kulturellen Aspekte (Ernährung, Feste, Musikinstrumente, Ornamente, Waffen und Werkzeuge) und die Erfassung und Interpretation der Sitten der Einwohner der verschiedenen Stämme. Auf Grund seiner Erfahrung, bereiste er bevorzugt die Dörfer alleine oder in einer relativ kleinen Reisegruppe (ohne Soldaten), da er Angst hatte, das die Forschungsergebnisse durch das Erscheinen von Soldaten und Waffen verfälscht werden könnten.

Karl von den Steinen arbeitete über viele Jahrzehnte gemeinsam mit Adolf Bastian am Museum für Völkerkunde in Berlin, durch den er zu seinen völkerkundlichen Forschungsreisen inspiriert wurde. Karl von den Steinen war ein praxisnaher und anwendungsorientierter Wissenschaftler und widmete sich in hohem Maße der Feldforschung. Seine wichtigsten Leistungen waren die Erkenntnisse der Sprachforschung und Klassifizierung der Stämme im Xingu-Quellgebiet. Zudem die Analyse des Bakairí-Idioms, mit dem erstellten Wörterverzeichnis und der damit verbundenen Schlussfolgerung, dass es sich bei den Bakairí um ein Karaibenvolk handelt. Durch seine zwei Xingu-Expeditionen konnte er an die 2000 Ethnographica für das Berliner Museum zusammentragen. Zudem trug er maßgebend zur geografischen Erforschung des Xingú-Quellgebiets, durch kartografische Erfassung und Festlegung des Flussverlaufes des Xingú, bei.

Durch die zwei von Karl von den Steinen geleiteten Xingu-Expeditionen und die daraus resultierenden wissenschaftlichen Ergebnisse wurden bis dato vier weitere Forschungsreisen in dieses Gebiet durchgeführt.

Karl von den Steinen war Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.

Am 4. November 1929 verstarb Karl von den Steinen in Kronberg (Taunus)[2] und wurde auf dem Sozialistenfriedhof Friedrichsfelde, hinter der Feierhalle in einem Familien-Kolumbarium, an der Ostgrenze beigesetzt.[4]

Familie

Karl von den Steinen war Vater von Helmut von den Steinen (* 6. Dezember 1890 in Marburg; 1956 auf Rhodos, Essayist und Literaturübersetzer), Wolfram von den Steinen (* 23. November 1892 in Alsen am Wannsee; † 20. November 1967 in Basel, Professor für mittelalterliche Quellenkunde und Allgemeine Geschichte des Mittelalters) sowie Marianne von den Steinen und damit Schwiegervater von Karl Schefold (* 26. Januar 1905 in Heilbronn; † 16. April 1999 in Basel), Professor für klassische Archäologie.

Forschungsreisen

1879–1881: Eine Reise um die Erde

Von 1879 bis 1881 ging Karl von den Steinen auf eine Reise um die Erde. Die Reise führte ihn dabei über Mexiko nach Kalifornien, Japan und Java, Indien und Ägypten.[5] Bei seiner Überfahrt von Nordamerika nach Australien, im Jahr 1890, durchquerte er dabei die Inselwelt der Südsee und besuchte die Hawaiischen Inseln, Samoa, Tonga, Fidschi und Neuseeland.[6] Hierbei studierte er die Behandlung von psychischen Krankheiten in den damaligen Kulturstaaten. Später wird Karl von den Steinen diese Reise, bei der er den Zauber der oceanischen Inselwelt und ihrer sorglosen Bevölkerung mit aller Empfänglichkeit der Jugend genossen hatte[6], als Grund für seinen Wunsch, auch Teile des südöstlichen Polynesiens kennen zu lernen[6], nennen.

1882–1883: Erste deutsche Internationale Polarjahr-Expedition nach Südgeorgien

Weihnachten 1882 am Moltke-Hafen: Schrader, Vogel, von den Steinen, Zschau, Mosthaff, Will, Clauss (von links)

Vom 1. August 1882 bis 31. August 1883 fand das Erste Internationale Polarjahr statt, das am 18. September 1875 durch Carl Weyprecht (1838–1881, ehemaliger deutscher Marineoffizier im österreichischen Dienst) initiiert worden war. Unterstützung erhielt er durch Georg von Neumayer (1826–1909, Direktor der Deutschen Seewarte und Organisator und Förderer von nationalen und internationalen Forschungsreisen). Deutschland errichtete während der Internationalen Polarjahr-Expeditionen zwei Stationen. Die erste wurde am Kingua-Fjord im Cumberland Sound (Baffin Island, Kanada), die zweite am Moltke-Hafen in der Royal Bay, Südgeorgien (Südwestatlantik, Subantarktis) errichtet. Neben Deutschland nahmen elf weitere Nationen mit insgesamt zwölf weiteren Expeditionen teil. Das allgemeine Ziel war die Ermittlung von Klima- und geophysikalischen Daten durch gleichzeitige meteorologische, magnetische und Bodenmessungen. Dabei wurden in allen Stationen die gleichen Messgeräte eingesetzt. Zusätzliches Ziel der Forschungsreise war die Beobachtung des sehr seltenen Venustransits vor der Sonne am 6. Dezember 1882.[7]

Die Expedition, an der Karl von den Steinen als Arzt und Zoologe teilnahm, bestand zudem aus den Mitgliedern Carl Schrader (Expeditionsleiter), Peter Vogel, Otto Clauss (Astronom und Physiker), Hermann Will (Botaniker und geologischer Sammler), E. Mosthaff (Ingenieur und Maler), sowie jeweils aus einem Mechaniker, Koch, Tischler, Segelmacher und Bootsmann. Das Passagierschiff lief am 3. Juni 1882 aus Hamburg aus und erreichte Montevideo am 4. Juli 1882.[8] In Montevideo wechselte die Expedition auf die Korvette S.M.S Moltke unter Kapitän Pirner und sichteten am 12. August 1882 zum ersten Mal Südgeorgien.[8] Nach acht Tagen mit schlechten Wetterbedingungen erreichten sie einen geeigneten weitläufigen Hafen in der Royal Bay an der Nord-Ost-Küste der Insel.[9] Angekommen errichteten sie mit Hilfe von 100 Seeleuten die Materiallager und brachten 40 Tonnen Kohle an Land. Zudem errichteten sie Holzhütten, das Observatorium zur Beobachtung des Venustransits, Schuppen für die Geräte und einen Stall für drei Rinder, 17 Schafe, 6 Ziegen und 3 Zicklein. Am 3. September war der Aufbau der Station abgeschlossen. Im Anschluss verließ Kapitän Pirner mit der S.M.S Moltke die Insel. Während des folgenden Jahres erfolgten geregelte meteorologische Beobachtungen, Messungen des Magnetismus und astronomische Beobachtungen. Das Ufer der Royal Bay und die äußere Küste zum Norden wurden erforscht. Zudem erfolgten kleinere Bergbesteigungen und Besichtigungen zweier großer Gletscher, die in die Royal Bay münden. Am 1. September 1883 lief die Korvette Marie unter Kapitän Krokisius in den Hafen in der Royal Bay ein.[9] Am 6. September 1883 verließ die Expedition auf der Marie die Insel in Richtung Montevideo.[9][10]

1884: Erste Expedition in das Xingú-Gebiet (Brasilien)

Auf der Rückreise der Südpolarexpedition im Februar 1884 trennte er sich von dieser und begab sich nach Asuncion, um sich mit dem Maler, Graphiker und Vetter Wilhelm von den Steinen sowie weiteren Personen, vorwiegend brasilianische Soldaten, auf die Reise von Buenos Aires über Cuiabá zum Quellgebiet des Batovi-Flusses zu begeben.

Das primäre Ziel dieser Forschungsreise stand zunächst in einem wirtschaftlichen Kontext. Aufgabe war es, einen möglichen schiffbaren Weg, über einen der vielen Flüsse, im damals weit unbekannten Gebiet des Rio Xingú, dem mit ca. 2000 km Länge zweitgrößter Strom Brasiliens, zu finden, damit ein Warentransport zwischen der rohstoffreichen Zentralprovinz Mato Grosso und dem bedeutenden Handelsplatz Pará, dem heutigen Belém, möglich wird. Dieses Ziel konnte jedoch, wegen vielen diversen Problemen und vor allem den starken Strömungen, nicht erreicht werden.

Die Forscher folgten bei ihrer gefährlichen, entbehrungsreichen und Wochen andauernden Reise dem Flusslauf bis zur Mündung in den Xingú-Fluss und danach bis zum Amazonas. Dort trafen sie als erste Weiße (caraibas) auf eine einzigartige Kultur in einem Areal von ca. zwölf sich ähnelnden und doch verschiedenen Indianerstämmen. Hierbei schloss Karl von den Steinen die ersten Kontakte zu den bis dahin unbekannten Bakairi- und Kustenau-Indianern. Die Indianer der Stämme wohnten hierbei in identischen Häusern, zelebrierten gleiche Feste und Mythen, bei von Dorf zu Dorf gänzlich verschiedenen Sprachen. Die Frauen und Männer heirateten über die Grenzen der Sprache und Dörfer hinweg.

Die Erfahrungen und Ergebnisse dieser Reise veröffentlichte er nach Rückkehr von dieser Forschungsreise 1886 in seinem Werk „Durch Zentralbrasilien“.

1887–1888: Zweite Expedition in das Xingú-Gebiet (Brasilien)

Im Januar 1887 begann die zweite Xingú-Expedition. Auf dieser Reise wurde er vom Berliner Anthropologen und Ethnologen Paul Ehrenreich begleitet. Jedoch galt dieses Mal das Interesse den Anwohnern des Culiseu-Flusses. Er wurde zunächst durch den Ausbruch der Cholera 1887 am Paraguay aufgehalten. Dadurch ergab sich ihm aber die Gelegenheit die Sambaquis in der heutigen Provinz Santa Catharina zu besuchen und zu erforschen. Am 16. Juli traf er in Cuiabá ein.

Er erforschte bei dieser Xingú-Expedition eine Vielzahl von Stämmen im östlichen Quellgebiet des Xingú und hatte hierbei zum ersten Mal Kontakt mit den Awetí.

„Die Ergebnisse der zweiten deutschen Xingu-Expedition waren bedeutend. Nicht nur die geographischen Kenntnisse über die Provinz Mato Grosso wurden durch die kartographischen Aufnahmen, Messungen und Bestimmungen beträchtlich erweitert, sondern auch von der indianischen Bevölkerung des Xingu-Quellgebietes konnten umfangreiche Sammlungen, Texte, Grammatiken und andere Materialien mitgebracht werden. Neun verschiedene Stämme wurden aufgesucht.“[11]

Überaus wertvoll ist das darin enthaltene Material zur Mythologie der Bakairi, Paressí, Bororo und Trumai.

Die Erfahrungen und Ergebnisse dieser, und mit den Erfahrungen der ersten Xingú-Expedition, veröffentlichte er später in seinem 1892er Werk „Die Bakairisprache“ und 1897er Werk „Unter den Naturvölkern Zentralbrasiliens“.

Karl von den Steinen kehrte im August 1888 nach Europa zurück.

1897–1898: Expedition zu den Südseeinseln (Marquesas)

Tätowierter Krieger aus dem Buch von K.v.d. Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst

Von August 1897 bis Februar 1898 bereiste Karl von den Steinen, im Auftrag des Ethnologischen Hilfskomitees, unter Vorsitz von Herrn Valentin Weisbach, die Südseeinseln Marquesas, um dort für das Berliner Völkerkundemuseums eine möglichst vollständige Sammlung anzulegen.[6] Seine Reise zu den Marquesas erfolgte mittels eines Segelschiffes, ausgehend von San Francisco. Seine Heimreise führte dann über Tahiti, Rarotonga, Auckland, Apia und Honolulu dorthin zurück.[6]

In den Jahren vor und nach seiner Reise auf die Marquesas-Inseln, sammelten Europäer Artefakte und Kunstgegenstände, um sie in alle Teile der Welt zu exportieren. Auf diese Weise gelangten sehr viele Kulturgegenstände, wie Spere, Statuen, Holzschnitzarbeiten, etc. in Museen, aber auch in private Sammlungen.

Aufgrund eines Verbotes durch die damalige französische Besetzung und den französischen Missionaren waren Tätowierkunst, religiöse Zeremonien, Tänze, Gesänge und Trommeln untersagt.

Karl von den Steinen erfasste die Motive der Körperbemalung, der älteren, oft von Kopf bis Fuß tätowierten Bewohner und die Bedeutungen der verschiedenen Motive. Auf der Grundlage von Befragungen der älteren Einwohner machte er Aufzeichnungen über ihre Legenden, Rituale und Mythen.

Nach seiner Reise arbeitete er noch über zwanzig Jahre an der Fertigstellung seines dreibändigem Meisterwerkes Die Marquesaner und ihre Kunst, welches 1928, in seinem Todesjahr, publiziert wurde.

Die Aufzeichnungen Karl von den Steinens dienen, nach der Neuentdeckung der Tätowierkunst auf den Marquesas-Inseln, als Vorlage. Ihm ist zu einem Großteil zu verdanken, dass ein Teil des Wissens über die Tätowierkunst, die auf den Marquesas-Inseln wohl ihre höchste Vollendung erlangte, bewahrt werden konnte.

Rezeption

Seine Beschreibungen der mythischen Fähigkeiten der Tiere waren unter anderem von großem Einfluss auf die Anschauungen des französischen Philosophen Lucien Lévy-Bruhl (La Mythologie Primitive) über das Verhältnis der Menschen zu den Tieren und das Wesen der Verwandlung. Auch Elias Canetti (Masse und Macht) wurde durch sein Werk beeinflusst.

Zitate

  • Bei Weitem der wichtigste Fall von dem Mangel begrifflicher Scheidewände, der unserm Empfinden und Denken gleichsam am schwersten zugänglich ist, betrifft das Verhältnis des Menschen zu den Tieren und der einzelnen Tiergattungen zu einander.“ (Unter den Naturvölkern Zentral-Brasiliens, S. 351)
  • Wir müssen uns die Grenzen zwischen Tier und Mensch vollständig wegdenken.“ (Ebd., S. 351)
  • Die Bororó rühmen sich selbst, dass sie rote Araras seien.“ (Ebd., S. 352)
  • Das Gewöhnliche ist, dass der Bororó nach seinem Tode, Mann oder Frau, ein roter Arara wird, also ein Vogel wie die Seele im Traum. […] Die Verstorbenen anderer Stämme werden andere Vögel.“ (Ebd., S. 511 f.)
  • Der Indianer hat ja in Wahrheit die wichtigsten Teile seiner Kultur von den Personen erhalten, die wir Tiere nennen, und ihnen muss er sie noch heute wegnehmen.“ (Ebd., S. 354)
  • Ein grosser Teil der Naturerklärung der Bakaïrí beruht auf der Voraussetzung des Hexens. Sie haben keine Entwicklung, sondern nur Verwandlung.“ (Ebd., S. 362, Abschnitt „Verwandlung“)
  • Die Bakairi (brasilianische Indianer) glauben, daß die Trumai zugleich eine Art von Raubfisch seien und nachts auf dem Grunde der Gewässer schlafen, während sie selbst ihre Abstammung dem Jaguar ableiten.“ (R. Hotz, zitiert von Jacob Burckhardt, in: Griechische Kulturgeschichte, Dritter Abschnitt (Religion und Kultus): „Die Metamorphosen“)

Werke

  • Karl von den Steinen: Durch Central-Brasilien: Expedition zur Erforschung des Schingú im J. 1884. Brockhaus, Leipzig 1886; Reprint: Fines Mundi, Saarbrücken 2006
  • Karl von den Steinen: Die Bakaïrí-Sprache: Wörterverzeichnis, Sätze, Sagen, Grammatik; mit Beiträgen zu einer Lautlehre der karaïbischen Grundsprache. Koehler, Leipzig 1892
  • Karl von den Steinen: Unter den Naturvölkern Zentral-Brasiliens. Reiseschilderungen und Ergebnisse der zweiten Schingú-Expedition 1887–1888. Geographische Verlagsbuchhandlung von Dietrich Reimer, Berlin 1894; Reprint: Fines Mundi, Saarbrücken 2006
  • Karl von den Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst: Studien über die Entwicklung primitiver Südseeornamentik nach eigenen Reiseergebnissen und dem Material der Museen. 3 Bände, Reimer, Berlin 1925–1928; Reprint: N.Y. 1969; Reprint: Fines Mundi, Saarbrücken 2006
    • Band 1 Tatauierung: mit einer Geschichte der Inselgruppe und einer vergleichenden Einleitung über den polynesischen Brauch. 1925
    • Band 2 Plastik: mit einer Einleitung über die „Materielle Kultur“ und einem Anhang „Ethnographische Ergänzungen“. 1928
    • Band 3 Die Sammlungen. 1928

Verleger

  • „Das Ausland“ – Wochenschrift für Erd- und Völkerkunde (ab 2. Quartal 1890 von Karl von den Steinen herausgegeben)

Literatur

  • Georg Neumayer: Die internationale Polarforschung. Die deutschen Expeditionen und ihre Ergebnisse. Band 1: Kingua-Fjord. Berlin 1890; Band 2: Südgeorgien. Berlin 1891
  • Paul Ehrenreich: Anthropologische Studien über die Urbewohner Brasiliens, vornehmlich der Staaten Matto Grosso, Goyaz und Amazonas <Purus-Gebiet>: Nach eigenen Aufnahmen und Beobachtungen in den Jahren 1887 bis 1889. Vieweg, Braunschweig 1897
  • Georg Neumayer: Auf zu dem Südpol. Berlin 1901
  • Peter Vogel: Anleitung zu wissenschaftlichen Beobachtungen auf Reisen. In Einzel-Abhandlungen von L. Ambronn, C. Apstein (etc.) hrsg. von G. von Neumayer. 3. völlig umgearb. Auflage, 2 Bände, Hannover 1906
  • H. Plischke in: Deutsches Biographisches Jahrbuch. 1929
  • Historisch bedeutsame Persönlichkeiten der Stadt Mülheim a. d. Ruhr. Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der heimatkundlichen Vereine in Mülheim an der Ruhr. Mülheim an der Ruhr, 1983, S. 63–66.
  • Günther Hartmann (Hg.): Zusammenfassender Überblick über die Erforschung des Rio Xingú und seiner Bewohner (1750–1983). Xingú: Unter Indianern in Zentral-Brasilien; zur einhundertjährigen Wiederkehr der Erforschung des Rio Xingú durch Karl von den Steinen. Berlin, Staatliche Museen, 1986. [Katalog zur Sonderausstellung „Xingú - Unter Indianern in Zentral-Brasilien“ vom 14. Mai bis 31. August 1986] Reimer, Berlin 1986; ISBN 3-496-01033-9, ISBN 3-496-01034-7
  • Vera Penteado Coelho (org.): Karl von den Steinen. Um século de antropologia no Xingu. Edusp, São Paulo 1993, ISBN 85-314-0111-9
  • A História Alemã do Brasil – die deutsche Geschichte Brasiliens (2002)
  • Ulrich von den Steinen: Expeditionsreisen am Amazonas. Der Ethnologe Karl von den Steinen (1855–1929). Böhlau, Köln 2010, ISBN 978-3-412-20618-5.

Quellen

  1. Matrikeledition der Universität Zürich [1]
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Brockhaus - Handbuch des Wissens in vier Bänden. Vierter Band, Seite 262
  3. Steinen an das Königliche Curatorium der Philipps-Universität, 3.3.1892. Hessisches Staatsarchiv Marburg »Akten betreffend die Privatdozenten an der Universität Marburg, Vol. III 1884–1898« (Bestand 310, acc. 1920/30 II, Nr. 139).
  4. Sozialistenfriedhof Friedrichsfelde [2]
  5. [3] eine frz. Übers. seines Vorwortes zur Ausg. 1925
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band XXV, 1898, No. 10, Seite 498
  7. E. J. Godley: Botany of the Southern Zone – Exploration, 1847–1891. In: Tuatara. Band 18, Nr. 2, Juli 1970, Seite 79, Zwischenüberschrift: The International Polar Investigation 1882–83, [4]
  8. 8,0 8,1 E. J. Godley: Botany of the Southern Zone - Exploration, 1847–1891. In: Tuatara. Band 18, Nr. 2, Juli 1970, Seite 82, [5]
  9. 9,0 9,1 9,2 E. J. Godley: Botany of the Southern Zone - Exploration, 1847–1891. In: Tuatara. Band 18, Nr. 2, Juli 1970, Seite 83, [6]
  10. Karl von den Steinen: Durch Central-Brasilien. 1886, Vorwort
  11. Hartmann (1986:52)

Siehe auch

Weblinks

französisch


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02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
DOI:
20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
DOI:
27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
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29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
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19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
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11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
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17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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