Hermann Luyken / CC-BY-SA-3.0

Kabah


Torbogen am Beginn des Sacbe
Lage von Kabah im Puuc-Gebiet
Fassade vom Palast der Masken nach Frederick Catherwood

Kabah (auch Kabaah, Kabáh, Kahbah oder Kaba) ist eine Maya-Ruine im mexikanischen Bundesstaat Yucatán (Mittelamerika). Sie wurde erstmals von John L. Stephens 1841 beschrieben. Kabah ist nach Uxmal die zweitwichtigste Ruinenstadt der Maya in der Puuc-Region. Sie war wie alle Orte dieses Gebietes bereits verlassen, als die Spanier nach Mittelamerika kamen. Der Name Kabah kann in der Mayasprache nicht aufgelöst werden, lediglich nach Umstellung in ahkab bedeutet er laut P. Carrillo (1846) so viel wie „Starke Hand“.[1] Die in Kabah heute sichtbaren Bauten wurden zwischen dem 6. und dem 9. Jahrhundert errichtet, sie liegen in einem Areal von 1,5 km in ost-westlicher mal 1 km in nord-südlicher Richtung. Die Ruinenzone von Kabah wird heute von der mexikanischen Bundesstraße 261 durchschnitten.

Lage

Kabah liegt im leicht welligen Karsthügelland südöstlich der Ruinenstadt Uxmal und ist mit dieser über einen 18 Kilometer langen und fünf Meter breiten gebahnten Weg (Sacbé) verbunden, der über die große, bisher nicht weiter untersuchte Ruinenstätte Nohpat verläuft. Der Weg beginnt in Kabah mit einem großen Torbogen, neben der noch nicht restaurierte Gran Pirámide. Er verläuft mit kleinen Richtungsänderungen zunächst zu der kleinen Ruinenanlage Xhaxché (von Stephens als Sacbey bezeichnet), dann nach Nohpat und schließlich in Richtung auf den Gouverneurspalast von Uxmal. Das genaue Ende in Uxmal konnte bisher nicht lokalisiert werden. Der Grund liegt darin, dass der sacbé hier nur durch eine einfache Steinreihe auf beiden Seiten markiert wird, während die Füllung aus kleinen Steinen und Mörtel heute nicht mehr vorhanden ist. An flachen Geländestellen verschwindet der sacbé heute unter dem aufgeschwemmten Boden.

Forschungsgeschichte

Der erste moderne Besucher der Stadt war John Lloyd Stephens, der einen Bericht in seinem Werk 1843 publizierte.[2] Ihm folgte 1887 Teobert Maler, der ausführliche Beschreibungen, Pläne und Fotografien hinterließ.[3] Die bisher ausführlichste Dokumentation stammt aus den Jahre 1936-1940 durch Harry E.D. Pollock.[4] Archäologische Untersuchungen, die ungefähr 1960 einsetzten, bestanden hauptsächlich aus der Konsolidierung einzelner Gebäude. Besonders zu erwähnen sind die jüngeren Arbeiten unter Leitung von Ramón Carrasco Vargas am Codz Poop (Rückseite) und an Manos Rojas. Die kleine Gruppe nicht zugänglicher Gebäude (1A3 bis 1A6) wurde 2004 freigelegt und die Mauern bis zur Gesimshöhe rekonstruiert.

Östliche Gebäudegruppe

Die Stadt besteht aus mehreren Gruppierungen von Gebäuden, die meist um rechteckige Höfe angeordnet sind. Dem Tourismus geöffnet ist vor allem der Komplex östlich der Bundesstraße, dessen Bauten zu einem guten Teil wiederhergestellt wurden.

Codz Poop

Codz Poop, Westfassade
Codz Poop, Detail der Westfassade
Codz Poop, Ostseite, Königsfiguren
Codz Poop, Königsfigur

Am besten bekannt ist der 45 Meter lange Palast der Masken (Codz Poop, technische Bezeichnung 2C6, Stephens nach Aussage Einheimischer: First Casa), das zweifellos dominierende Gebäude der östlichen Gruppe. Das Gebäude liegt auf einer hohen Plattform (die das dort ansteigende Gelände ausgleicht), auf die von der Schauseite im Westen eine in der Mitte liegende Treppe hinauf führte, die jedoch nicht rekonstruiert wurde. Vor dem Gebäude liegt eine knapp 40 m breite Fläche, auf der niedrige Konstruktionen und eine Altarplattform liegen, die an der Außenseite zwei über einander angeordnete Reihen von Hieroglyphen aufweist. Das eigentliche Gebäude liegt auf einer Gebäudeplattform, die nur rund 7 m breiter als das Gebäude selbst ist, und die eine Mitteltreppe von der vorgelagerten Plattform im Westen aufweist. Das Gebäude selbst weist die in Kabah häufige Struktur eines rechteckigen Grundrisses auf, dessen Mitte ein Kern aus Geröllsteinen einnimmt. Um ihn herum sind auf vier Seiten Räume angeordnet: auf der Vorderseite (Westseite) und den beiden Schmalseiten sind es jeweils Reihen von Räumen, hinter denen eine weitere Reihe gleich großer Räume angeordnet ist. Die Ostseite besteht aus einer einfachen Reihe. Zusammen mit jeweils zwei quer zur Raumreihe der Vorderseite liegenden Querräumen (die so gut wie völlig zerstört und nicht rekonstruiert worden sind) sind es 26 Räume. Über dem mittleren Kern des Gebäudes wurde kein zweites Stockwerk errichtet, sondern es verläuft parallel zur Hauptfassade ein aus zwei Registern bestehender durchbrochener Dachkamm. Die reich dekorierte Fassade der Westseite hat dem Gebäude den Namen eingetragen: Die Außenseite der Gebäudeplattform (rund 1,4 m hoch) trägt eine ununterbrochene Folge von Chaac-Masken, auf den anderen Seiten sind anstelle der Masken die üblichen horizontalen Dekorbänder aus Mäandern und verschlungenen Bändern zu sehen. Die eigentliche Fassade der Westseite besteht aus einer kontinuierlichen Abfolge von aus drei Masken bestehenden Kaskaden im unteren Wandbereich und demselben Dekor im oberen Wandbereich. Insgesamt dürften einschließlich des Sockels ursprünglich mindestens 210 Masken vorhanden gewesen sein. Teilweise wurde die Fassade wieder konsolidiert. Die Reihe der hinteren Räume liegt rund 80 cm höher als der Fußboden der äußeren Räume. Bemerkenswert ist, dass im mittleren Raum der Westseite zur Überbrückung des Höhenunterschiedes keine Treppe sondern eine monumentale Maske verwendet wird, über deren Rüssel man nach oben steigt. Die Ostseite des Gebäudes weicht im Dekor von den übrigen Seiten bzw. der Westseite stark ab. Hier sind keine Masken anzutreffen, sondern die untere Wandfläche ist mit diagonalen Bändern in Feldern geschmückt, die in Abständen von senkrechten Reihen dreieckiger Steine und Kreuzsteine unterbrochen werden. Der mittlere Fries zeigt Rosetten, schräg gestellte Sägesteine und darüber ein glattes Band. Bemerkenswert und überaus selten sind in der oberen Wandfläche mehrere vollplastische mannshohe Steinfiguren. Sie haben ausdruckslose, mit Schmucknarben übersäte Gesichter und gehören zu den wenigen dreidimensionalen, menschlichen Steinfiguren in Maya-Ruinen. Zwei Reliefplatten zu beiden Seiten des zentralen Eingangs der Ostseite zeigen in zwei Registern Maya-Krieger mit toltekischen Zügen, in einem schmalen mittleren Band befinden sich nur teilweise lesbare Texte, die ein Datum aus dem Jahre 859 enthalten.

Segunda Casa

Gebäude 2C2, Westfassade
Gebäude 2C2, Detail der Westfassade

Das von Stephens als „Zweites Haus“ bezeichnete Gebäude 2C2 liegt an der Ostseite eines Hofes, der dasselbe Niveau aufweist wie der Codz Poop, aber von Westen über eine eigene Treppe zugänglich ist. Das Gebäude besticht durch die Präzision in Planung und Ausführung sowie Dekor. Das Erdgeschoss besteht aus einer einfachen Reihe von Räumen, die um einen rechteckigen Kern aus Schüttmauerwerk herum angelegt sind. Die Vordere (West) und Rückseite sind hierbei genau spielgebildlich gestaltet und weisen je 6 Räume auf, die relativ breit sind. Es ist ungewöhnlich, dass bei einem größeren Gebäude die Toreingänge einer Hauptfassade eine gerade Zahl bilden. Die Schmalseiten im Norden und Süden weisen jeweils zwei Räume auf. Über die beiden Hauptfassaden springt eine Fliegende Treppe zum oberen Niveau, auf dem ein langes, die gesamte sicher bebaubare Fläche ausnutzendes Gebäude steht, das aus zwei ebenfalls spiegelbildlichen Reihen von je 7 Räumen besteht, die sich nach Osten und Westen öffnen. Die Reihen werden an den Schmalseiten von je einem Querraum abgeschlossen. Als einzige Abweichung von der Symmetrie fällt auf, dass auf der Vorderseite die jeweils zweiten Räume (gerechnet von der Seite) einen von einer Säule getragenen Eingang haben, während die auf der Rückseite bei den ersten Räumen der Fall ist. Über der Trennmauer zwischen den beiden Raumreihen steht über die gesamte Länge des Gebäudes ein aus zwei Registern bestehender Dachkamm. Der Fassadendekor ist einfach gehalten: Auf einem Gebäudesockel mit einer durchgehenden Säulchenreihe zwischen zwei glatten Bändern folgt die untere Wandfläche, die glatt ist, aber dreimal zwischen den Türen unterbrochen wird von Paaren dreifach gekröpfter Säulen. Mittlerer Fries und obere Wandfläche sind kaum erhalten und können deshalb nur schwer rekonstruiert werden. Vermutlich waren sie ähnlich dem oberen Stockwerk gehalten. Dieses weist eine völlig glatte untere Wandfläche auf, das einzige gliederne Element sind hier die Türen. Die obere Wandfläche ist leicht nach innen geneigt und glatt mit häufigen Unterbrechungen durch Dreiergruppen von dreifach gekröpften Säulchen, die sich auch im oberen Fries, natürlich weit niedriger, wiederholen.

Teocalli

Gebäude 2C3, Südwestecke von Dach des Codz Poop

Teocalis, eigentlich Teocalli, nannte Stephens dieses Gebäude (technische Nomenklatur 2C3). Auch hier handelt es sich um ein vierseitiges, beinahe quadratisches Gebäude um einen großen Schüttkern. Die Frontseite ist nach Norden, zum Hof zu, gerichtet. Auf allen vier Seiten finden sich fünf Räume, sie sind auf der Front- und Rückseite etwas länger und bei dreien an der Frontseite und einem an der Rückseite ist der Eingang durch mit Säulen besonders repräsentativ gestaltet. Dennoch ist die Fassade sehr einfach gehalten: die undekorierten unteren und oberen Wandflächen (aus letzterer ragten einzelne Steinzapfen, die eine Dekoration aus Stuck hielten) werden nur durch einen einfachen Fries aus zwei glatten Bändern getrennt, der Sockel ist ebenfalls einfach und besteht nur aus einer vorgeschuhten Steinreihe. Der obere Fries bestand aus einfachen drei Steinreihen. Damit ist das Gebäude einer frühen Phase der Puuc-Architektur zuzuordnen, kombiniert aber Elemente der Typen I und II. Das zweite Stockwerk war durch die Konstruktion des großen Schüttkerns von Anfang an vorgesehen, zu ihm führen fliegende Treppen an der Nord- und Ostseite hinauf. Das Gebäude sitzt auf einer eigenen Plattform, die weit größer als das Gebäude ist. Dieses ist so stark zerstört, dass sich nur der GRundplan angeben lässt: Auch hier ist die Symmetrie tragendes Konzept: Auf der Nord- wie auf der Südseite liegen jeweils zwei einander angeordnete Reihen mit je drei Räumen, wobei die hinteren durch die vorderen zu betreten sind. An den Schmalseiten liegen jeweils zwei Querräume neben einander. Eine überdimentionierte Trennwand zwischen den Räumen der Vorder- und der Rückseite weisen auf einen Dachkamm hin. Von ihm sind keine Spuren erhalten, das nur noch die Maueransätze der Außenwände der inneren Räume vorhanden sind.

Gebäude 2C1

Gebäude 2C1 vom Dach des Teocalli

Gegenüber dem Teocalli, auf der Nordseite des Hofes, liegt ein unregelmäßiges Gebäude. Es besteht aus einer Reihe von 5 Räumen, an die auf der Hintrerseite noch zwei Gruppen von Räumen angefügt sind. Die Mauerfugen lassen mehrere Bauphasen erkennen. Als erstes entstand ein kleines Gebäude aus drei Räumen mit einem zentralen Eingang mit zwei Säulen nach Süden. Merkwürdigerweise hat der linke dieser Räume seinen Zugang von hinten, wechselt also die Orientierung. An diesen Raumn wurden bald drei Räume angefügt, einer in Verlängerung des älteren Gebäudes, mit zwei quer verlaufenden dahinter, die sich zu einem entstehenden kleinen Patio öffneten. Die weitere Bauabfolge ist etwas unklar: auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Patio entstand ein ebenfalls an das älteste Gebäude angefügtes weiteres Gebäude mit drei Räumen, einem großen vorderen, zum Patio zu, mit einem Eingang mit zwei Säulen, und davon abgehend zwei kleinere Räume in der hinteren Reihe. An die Rückseite dieser Konstruktion wurde, vermutlich später, eine ganz unregelmäßige Ergänzung aus drei Räumen angefügt: einer zum großen Hof in Verlängerung des ältesten Bauteils, und zwei von der Ostseite begehbare. Nicht erklärt ist der Grund für eine besonders dicke Mauer hinter einem der Seitenräume. Die Fassade weist überall undekorierte Wandflächen auf, mit einem einfachen Sockel und einem einfachen Band als mittleres Gesims. Damit gehört auch dieses Gebäude zum Architekturtyp Puuc I oder II.

Gebäude 2C4

Gebäude 2C4

An der Nordwestecke des Teocalli, direkt an dieses anstoßend, wurde ein Gebäude bis zum Dachansatz rekonstruiert, das aus drei Räumen besteht, wobei der vordere, dem Hof zugewendete einen von zwei gemauerten Pfeilern gebildeten Eingang hat. Während die Mauerdicke eine Überwölbung im Maya-Kraggewölbe gestatten würde, ist die Raumbreite mit rund 3 m hart an der Grenze der Spannbreite eines Mayagewölbes. Deshalb spricht einiges für eine späte Konstruktion, die mit einem Holzdach versehen war. - Unterhalb des Gebäudes zieht sich an der hohen Plattformkante neben der Treppe, die auf die Plattform himnauf führt, nach Norden hin eine Reihe von 5 Räumen entlang.

Unbenanntes Gebäude unterhalb der Plattform

Unbenanntes Gebäude

Unterhalb der Plattform der Ostgruppe liegt ein einfaches Gebäude, bestehend aus zwei spiegelbildlich angeordneten Reihen von drei relativ kleinen Räumen und einem Querraum an jedem Ende.

Entfernte Ostgruppe

Gebäude 1C1, Westfassade
Gebäude 1C1, Rückseite

Knapp 200 m östlich der Segunda Casa liegt das Gebäude 1C1, das aus einer einfachen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Reihe von fünf Räumen besteht. Es gehört, wie sich aus den Resten der Frontfassade und vor allem der gut erhaltenen Fassade der Rückseite ablesen lässt, dem Säulchenstil des Puuc-Stils an. Die untere Wandfläche dürfte glatt gewesen sein, jedes Mal in der Mitte zwischenden Türen unterbrochen durch eine Gruppe von drei massigen Säulen mit dreifacher Kröpfung. An den Ecken ist die Gruppe von Säulen über die Ecke gestellt. Die Rückseite gibt ein einmalig eindrucksvolles Beispiel des Säulchenstils: eine völlig undekorierte untere Wandfläche und darüber eine kontinuierliche Folge von hohen, dreifach gekröpften Säulchen. Die drei Friesbänder sind grundsätzlich ähnlich aufgebaut: zwischen zwei glatten Bändern eine durchlaufende Reihe niedriger Säulchen.

Rund 150 m südsüdwestlich von dem eben beschriebenen Gebäude liegt eine bemerkenswerte Konstruktion: ein Gebäude (2C7) mit unteren Fries mit sehr hohen Säulchen zwischen zwei Bändern und glatter Wandfläche mit Paaren von hohen gekröpften Säulchen. Die Ecken werden gebildet durch eine in eine Vertiefung eingesetzte Säule sowohl im Fries wie in der Wandfläche. Die Qualität der Steine ist außergewöhnlich gut. Das Gebäude war jedoch niemals fertiggestellt worden; es fehlen die Gewölbesteine im Schutt, und auch der südlichste Raum wurde nicht begonnen. Der Grundplan zeigt eine Eigenheit des Chenes-Gebietes: Bei dem (geplant) fünfräumigen Gebäude liegt nur hinter dem mittleren Raum ein weiterer Raum, dessen Außenwände über die Rückfassade hinausspringen.

Westliche Gruppe

Die Bauten westlich der die Ruinenzone durchschneidenden Straße sind bis auf den rekonstruierten Torbogen am Beginn des Sacbé nicht öffentlich zugänglich. Der Weg zum Torbogen führt an der unmittelbar an der Straße gelegenen Grán Pirámide vorbei, der einzigen Pyramide in Kabah, der im Süden ein Hof mit einem Alter in der Mitte vorgelagert ist. Die Pyramide und die umgebenden Bauten sind bisher nicht freigelegt worden. Außerhalb des freigelegten und zugänglichen Bereiches erstrecken sich insbesondere auf einem westlich des Zentrums gelegenen Hügelzug Komplexe von Tempeln und Palästen, für die charakteristisch zu sein scheint, dass nicht alle in alter Zeit fertig gestellt wurden.

Manos Rojas

Manos Rojas, Fassade des zweiten Stockwerkes
Manos Rojas, Fliegende Treppe

Bedeutend ist das teilweise rekonstruierte zweistöckige Gebäude "Manos Rojas" (1A1), das in alter Zeit nicht fertiggestellt wurde. Es besteht aus einem um einen Kern aus Schutt angelegten rechteckigen Gebäude, das Räume an allen vier Seiten aufweist. In einem der Räume ist die Hinterwand mit ockerfarbenen Abdrucken von Händen übersät - was dem Gebäude den Namen gegeben hat. An der Haupt- oder Ostfassade liegt an den Ecken hinter den Räumen der ersten Reihe eine weitere Reihe, die durch die ersteren Räume zugänglich ist. Von Osten und von Westen führen breite Treppen zum Niveau des zweiten Stockwerkes. Sie springen als Fliegende Treppen mit einem Gewölbe über die Fassade des Erdgeschosses und lassen so einen Gang parallel zur Fassade frei, der Zugang zu den beiden unterhalb der Treppe liegenden Räumen gestattet. Aus dieser Struktur ist darauf zu schließen, dass von Anfang an ein kleines zweites Stockwerk auf der Ost- wie auf der Westseite geplant war. Zur Aufführung kam jedoch nur jenes auf der Ostseite. Es ist ein kleiner Tempel mit zwei hinter einander gelegenen Räumen. Er weist eine sehr prunkvolle Fassade auf, die stilistisch dem Chenes-Stil angenähert ist. Die für den Eingang zum unfertigen Tempelraum im zweiten Stockwerk vorgesehenen Steinplatten tragen ein Datum aus dem Jahre 876, das deshalb als Zeitpunkt für den Abbruch der Bauarbeiten angenommen werden kann.

Gruppe 1A3-6

Gebäude 1A6
Gebäude 1A4, Südhälfte mit zugemauerten Durchgang unter der Treppe
Gebäude 1A5

Bei dieser für das Publikum nicht zugänglichen Gruppe kleiner Gebäude handelt es sich um einen frühen Siedlungskern von Kabah, der im flacheren Gelände östlich des Manos Rojas-Gebäude liegt. Das Gebäude 1A3 liegt in Norden eines kleinen, umregelmäßig geformten Hofes. Es hat drei Räume neben einander in einer hinteren Reihe, davor scheint ein sich über die gesamte Länge erstreckender Raum gelegen zu haben, der nach vorne eine Säulenreihe hatte, von der allerdings auch nach den Ausgrabungen keine Spuren nachwgewiesen werden konnten. Südlich des Hofes liegt Gebäude 1A6, das aus zwei parallelen Reihen von drei Räumen besteht, die sich nach Norden bzw. nach Süden öffnen. Der Raum an der Südwestecke ist fast komplett erhalten. Hier zeigt sich zweifelsfrei nach der Mauertechnik und dem fehlenden Dekor, dass das Gebäude dem Frühen Puuc-Stil Untertyp I zuzuweisen ist. Auf der Westseite des Hofes liegt zentral und um einige Streppenstufen erhöht das für diese Zeitphase typische Gebäude 1A4, das ebenfalls zwei parallele, nord-süd verlaufende Reihen von Reihen Räumen aufweist. Die hinteren Räume sind hier durch die vorderen zu erreichen, deren Eingang mit zwei Säulen gestaltet ist. Zwischen den südlichen und den nördlichen Räumen liegt ein Kern aus Schüttmaterial, auf dem in einem zweiten Stockwerk ein doppelter Raum (Eingange von Osten und Westen) liegt. Zu diesem führten von beiden Seiten Fliegende Treppen hinauf, die aber in alter Zeit bereits, wohl aus statischen Gründen, verschlossen wurden. Südlich davon liegt, etwas exzentrisch zum Hof, das aus drei Räumen bestehende Gebäude 1A5. Auch dieser ist ein früher Bau: Der über dem mittleren Eingang, welcher von einer Säule getragen wird, hochspringende, aus einem einfachen, vorkragenden Band bestehende Fries ist in Kennzeichen des Frühen Puuc-Stils, Subtyp IIb. Der Bau ist der kleinste der Gruppe, denn er besteht nur aus drei Räumen in einer Reihe.

Edificio de las Grecas

Gebäude 1A2, Westfassade vor Raum 10

Das in der technischen Nomenklatur als 1A2 bezeichnete und nicht öffentlich zugängliche Gebäude liegt auf derselben Erhöhung wie das Gebäude der Manos Rojas, in einer Entfernung von rund 100 m in südlicher Richtung. Es nimmt die höchste von mehreren gestaffelten Terrassen ein und ist wie die anderen Bauten auf dem Hügel zum Zentrum, nach Osten hin, orientiert. Es besteht aus drei strukturell unabhängigen, aber physisch verbundenene Baukörpern. Der erste ist ein Gebäude mit zwei parallelen Reihen von 7 Räumen in nord-südlicher Richtung. Bis auf den Mittelraum sind die Räume nach den jeweiligen Seiten geöffnet, nur der Mittelraum der westlichen Raumreihe ist durch den östlich vorgelagerten Raum zugänglich. Dieser Bauteil wurde in zwei Abschnitten errichtet: Vom Mittelraum bis zum nördlichen Ende, insgesamt zwei mal 4 Räume, umfasst die erste Phase. Dies ist deutlich erkennbar an der stark dekorierten Südfassade des Mittelraumes, die von den später im Süden angefügten Räumen teilweise überdeckt wurde. Die südliche Erweiterung muss aber von Anfang an beabsichtigt gewesen sein, weil nur durch sie die wichtige Symmetrie der Fassade hergestellt wurde. Außerdem springt der Mittelraum wie im Chenes-Stil leicht und mit gerundeten Ecken vor. Die südliche Erweiterung ist weniger exakt ausgeführt, ihre nordöstliche Ecke mit einer Ecksäule ist ebenfalls ein Hinweis auf den Chenes-Stil. Die Fassadenverkleidung des gesamten Gebäudes ist abgefallen, lediglich auf der Westseite ist ein großes Stück der oberen Wandfläche erhalten, die auf einem dreigliedrigen Mittelgesims sitzt und einen eckigen Mäander (daher der Name) und eine schräge Reihe von Dekorsteinen zeigt. Damit gehört das Gebäude in den späten Stiltyp Puuc Mosaik. Für die späte Stellung des Gebäudes sprechen auch weitere Einzelheiten: An die Rückwand sind vier Räume parallel in schräger Richtung (nach Westen) angesetzt worden, die eine Verbindung zu einer hohen, aber offensichtlich unfertigen Plattform herstellen. Auf der Plattform finden sich keine Spuren einer Bebauung.

Südwestgruppe

Gebäude 2A1, Ostseite
Gebäude 2A1, Friesteil der Fassade der Südostecke

Im Südwesten von Kabah liegt auf dem vorhin erwähnten Hügelzug ein Komplex von Bauten, deren Mittelpunkt das zweistöckige Gebäude 2A1 bildet. Ihm im Osten vorgelagert ist ein leicht rechteckiger Hof mit zwei spiegelbildlichen Gebäuden an der Nord- und Südseite. Das Gebäude 2A1 besteht aus einer Reihe von Räumen, die auf allen vier Seiten um einen rechteckigen Kern aus Schuttmaterial angeordnet sind. Die östliche Reihe mit 7 Räumen springt dabei weit über den rechteckigen Baukörper nach den Seiten vor. Dies ist aus der älteste Bauteil, an den der rechteckige Teil später angefügt wurde. Der Kern aus Schuttmaterial bildet gleichzeitig das Fundament für das ungewöhnlich große zweite Stockwerk, die dritte Bauphase. Dieser Bauteil ist wiederum von einer auf allen vier Seiten um einen allerdings relativ schmalen Kern aus Schuttmaterial angeordneten Folge von 10 Räumen gebildet. Hierbei liegt auf der Südseite und auf der Ostseite je ein Raum hinter dem vorderen. Der Zugang erfolgte über zwei fliegende Treppen, die auf der Mitte der West- und der Ostseite über die Fassade des ersten Stockwerkes gespannt war, aber entlang der Fassade einen gewölbten Gang frei ließ, durch den man die darunter liegenden Räume betreten konnte. In diesem Durchgang ist an der Ostseite die gesamte Fassade intakt erhalten. Sie zeichnet sich durch weit vorspringenden Gesimplatten, auf der spulenförmige Säulenelemente und eine Reihe eines verschlungenen Bandes folgte. Auf der Südostecke des langen östlichen Bauteils ist die Fassade über die gesamte Höhe noch gut erhalten. Dort liegen über einen glatten unteren Wandhälfte die ebene beschriebenen beiden Elemente, auf die eine mit diagonalen Bändern gefüllte obere Wandfläche folgt, deren Dekor in Abständen von Paaren von Säulchen mit dreifachem Bindungsdekor unterbrochen wird. Die eigentliche Ecke wurde von einer Kaskade von Masken des Regengottes gebildet. Die beiden spiegelbildlichen Gebäude auf der Terrasse bestanden aus drei Räumen im vorderen Teil sowie einem langen hinteren Raum, dessen beide Seiten als kleine Kammern abgetrennt waren. Hier sind Reste von Stuckreliefs erhalten.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. H. E. D. Pollock: The Puuc. Cambridge (MA), Peabody Museum 1980, ISBN 0-87365-693-8, S. 140.
  2. John L. Stephens: In den Städten der Maya. Köln, Dumont 1980, ISBN 3-7701-1215-6.
  3. Teobert Maler: Península Yucatán. hrsg. von Hanns J. Prem. Berlin, Mann 1997, ISBN 3-7861-1755-1, S. 25–37.
  4. H. E. D. Pollock: The Puuc. Cambridge (MA), Peabody Museum 1980, ISBN 0-87365-693-8, S. 140–204.

Literatur

  • George F.Andrews: Maya cities, placemaking and urbanization. University of Oklahoma Press, Norman 1975, ISBN 0-8061-1187-9, S. 322–339.
  • Harry E.D. Pollock: The Puuc. Peabody Museum, Cambridge 1980, ISBN 0-87365-693-8, S. 140–204.

Weblinks

 <Lang> Commons: Kabah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

20.248211111111-89.647872222222Koordinaten: 20° 14′ 54″ N, 89° 38′ 52″ W


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Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
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21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
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19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
DOI: 10.1073/pnas.1525200113
07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
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17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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