Joseph Medicine Crow


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Medicine Crow in seinem 91. Lebensjahr
White Man Runs Him, Medicine Crows Stiefgroßvater

Joseph Medicine Crow (* 27. Oktober 1913 in der Nähe von Lodge Grass, Montana) ist ein US-amerikanischer Autor, Historiker, Doktor der Anthropologie und Häuptling des Stammes der Absarokee (Kinder des langschnabeligen Vogels). Er ist für seine Bücher über die Schlacht am Little Bighorn berühmt. Er erhielt den Bronze Star, die Presidential Medal of Freedom und die Chevalier Légion d’honneur.[1][2]

Biographie

Familie, Kindheit und Jugend

Joe Medicine Crow wurde in der Nähe von Lodge Grass, Montana geboren. Sein Stiefgroßvater, White Man Runs Him, nahm an der Schlacht am Little Bighorn als Späher teil.

Zweiter Weltkrieg

Joe Medicine Crow trat als Scout in die 103rd Infantry Division der United States Army ein. Er trug unter seiner Dienstkleidung traditionelle Kriegsbemalung, und unter seinem Helm eine Adlerfeder. Ungeplant hatte er alle vier Aufgaben ausgeführt, die notwendig sind, um ein Kriegshäuptling (engl. War Chief) der Absarokee zu werden: Zuerst hat er einen lebendigen, feindlichen Soldaten berührt. Danach hat er einen Feind entwaffnet, als er um eine Ecke ging und mit einem jungen deutschen Soldaten zusammenstieß.[3][4] Medicine Crow hat auch eine Gruppe im Kampf angeführt und hat dem Feinde ein Pferd gestohlen. Er ist somit das letzte Mitglied der Absarokee, das Kriegshäuptling geworden ist.

Ehrungen

Am 13. August 2009 wurde Crow von Barack Obama mit der Presidential Medal of Freedom (Freiheitsmedaille) ausgezeichnet, die die höchste zivile Auszeichnung in den Vereinigten Staaten ist. Obama nannte Crow in dessen Muttersprache einen guten Mann.[5]

Einzelnachweise

  1. http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hKB8M2ax7LLI81ufebcok7nvQzoQD99OTFVG0
  2. http://www.kulr8.com/news/local/21609529.html
  3. http://www.pbs.org/thewar/detail_5177.htm
  4. BRENDAN MINITER: Ken Burns Returns to War. In: OpinionJournal.com. 19. September 2007, archiviert vom Original, abgerufen am 3. Dezember 2010 (english).
  5. Rheinische Post, Nr. 187, 14. August 2009

Weblinks


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