Johannes Reuchlin


Johannes Reuchlin. Detail eines Holzschnitts aus einem Einblattdruck von 1516

Johannes Reuchlin (* 29. Januar 1455[1] in Pforzheim; † 30. Juni 1522 in Stuttgart, auch: Johann Reichlin), gräzisiert Kapnion, Capnio, war ein deutscher Philosoph, Humanist, Jurist und Diplomat. Er gilt als der erste bedeutendere deutsche Hebraist, der als Nichtjude die hebräische Sprache und Schrift erlernte.

Studien und Lehre

Reuchlin wurde am 29. Januar 1455, „zur 9. Stunde des Nachmittags“ in Pforzheim als Sohn des Klosterverwalters Georg Reuchlin und seiner Frau Elissa Erinna Eck geboren. Das genaue Geburtsdatum wurde von der Forschungsstelle Reuchlin der Akademie Heidelberg in einem der Bücher Reuchlins entdeckt, wo es von Johannes Reuchlins Neffen Dionysius Reuchlin dem Jüngeren zusammen mit den genauen Sterbedaten dokumentiert ist.[2] Er hatte unter anderem eine Schwester Elisabeth Reuter, geb. Reuchlin, die die Großmutter von Philipp Melanchthon ist. Im Alter von 15 Jahren schrieb er sich nach dem Besuch der Elementar- und Lateinschulen des Pforzheimer Dominikanerklosters St. Stephan anno 1470 an der Universität zu Freiburg ein, wo er zunächst Grammatik, Philosophie und Rhetorik studierte.

1473 begleitete er als Erzieher einen der Söhne des badischen Markgrafen, Friedrich von Baden, zum Studium nach Paris. Hier war er auch Schüler des Theologen Johannes Heynlin von Stein. Ein Jahr später, 1474, ließ er sich an der Universität Basel einschreiben, wo er sein Studium der Freien Künste 1477 mit dem Magister artium abschloss. In Basel entstand mit dem lateinischen Wörterbuch Vocabularius breviloquus Reuchlins erstes Werk.[3]

Sein Jurastudium begann er 1479 an der Universität Orléans. In seinem Widmungsschreiben zu De rudimentis Hebraicis vom 7. März 1506 an seinen Bruder Dionysius berichtet Reuchlin, er habe in Orléans sein Studium des römischen Rechts durch Unterricht in den alten Sprachen finanziert. Im Wintersemester 1480/1481 wechselte er im Besitz eines Bakkalartitels an die Universität Poitiers, die hauptsächlich als Studenten Adlige und reiche Bürgerliche anzog, wenn sie danach in Verwaltungen tätig sein wollten. Am 14. Juni 1481 erhielt er dort sein Lizentiatendiplom im kaiserlichen (römischen) Recht. Im folgenden Wintersemester 1481/1482 übernahm er in Tübingen für kurze Zeit ein Lehramt für Poetik oder für die Institutionen des römischen Rechts. Hierzu ließ er sich am 9. Dezember 1481 in die Matrikel der Universität Tübingen einschreiben und warb in einer überlieferten Ansprache für den Besuch der Tübinger Universität.

Von Februar bis April 1482 begleitete Reuchlin den württembergischen Grafen Eberhard von Württemberg (Eberhard im Bart) als zweiter Orator auf dessen Reise nach Rom, bei der mit Papst Sixtus IV. erfolgreich vor allem über die personelle und finanzielle Trennung der 1477 gegründeten Universität Tübingen vom Tübinger Sankt-Georg-Stift verhandelt wurde. Entscheidende Einflüsse erhielt er auf dieser Reise durch zahlreiche Begegnungen in Rom und Florenz, darunter mit Angelo Poliziano.

Seit Frühjahr 1483 gehörte Reuchlin zu den besoldeten Räten des Grafen im württembergischen Dienst. Auf Grund der um 1484 geschlossenen Ehe mit einer vermögenden Tochter oder Verwandten des in Ditzingen bei Leonberg lebenden Hänslin Müller verfügte er nun auch über die finanziellen Mittel, um für seine weitere Karriere im Dienst des Grafen im Wintersemester 1484/1485 den Doktortitel im kaiserlichen Recht (legum doctor) an der Universität Tübingen zu erwerben. Auf zahlreichen wichtigen Missionen war er für den Grafen unterwegs und wurde seit 1483 außerdem mehrfach als Beisitzer an das württembergische Hofgericht berufen.

Während eines Aufenthalts Reuchlins bei Kaiser Friedrich III. in Linz in wichtigem Auftrag für den Grafen erhielt er vom Kaiser den erblichen Adelsstand und das Ehrenamt eines Hofpfalzgrafen. In Linz ergab sich für Reuchlin darüber hinaus ein prägender Kontakt zum kaiserlichen Leibarzt und wissenschaftlich gebildeten Juden Jakob ben Jehiel Loans, der ihn in der hebräischen Sprache unterrichtete. Der Linzer Aufenthalt wurde zur entscheidenden Etappe auf Reuchlins Weg zum führenden deutschen Hebraisten seiner Zeit.

Möglicherweise hat Reuchlin in seinem Werk über die Kunst der Kabbalistik (De arte cabalistica) Jakob ben Jehiel Loans ein literarisches Denkmal gesetzt: Zwei christliche Schüler des gelehrten Juden Simon bedauern, dass dieser wegen des Sabbats ihr erstmaliges Zusammentreffen beenden musste. Nachdem er gegangen war, preisen sie seine Weisheit in vielfältigen Worten und einer ruft schließlich aus:

Johannes Reuchlin im Kreise bedeutender Vertreter seiner Zeit, antirömischer Holzschnitt Straßburg 1521

„Gute Götter, ein Jude, von Juden geboren, ernährt, erzogen und unterwiesen, ein Volk, das überall von den Völkern als barbarisch, abergläubisch, gemein, verworfen und dem Glanz aller guten Wissenschaften abgeneigt angesehen wird - glaube mir, ich hätte ihn in meiner Sehnsucht diesem Mann gerne die ganze lange Nacht ins Antlitz gesehen und seinen Worten gelauscht, wenn nicht dieser unglückselige Sabbatabend dazwischen gekommen wäre.“

Ein Beispiel für Reuchlins ungewöhnliche Toleranz in einer Zeit, in der sich auch gelehrte Geister kritiklos zu einer religiös bedingten totalen Verachtung der Juden bekannt haben.

Nach dem Tod des zum Herzog erhobenen Eberhards im Bart im Februar 1496 verließ Reuchlin Württemberg und überließ seiner Frau bis zu ihrem Tod um 1500 die Bewirtschaftung seines Landsitzes bei Ditzingen. Er musste die Rache Konrad Holzingers, eines engen Beraters des nachfolgenden Herzogs Eberhard II., fürchten, den er im November 1488 durch Berthold von Henneberg, den Erzbischof von Mainz hatte verhaften lassen und der von Graf Eberhard im Bart danach in Tübingen in Haft genommen wurde. In Heidelberg fand er Aufnahme beim Kanzler des Kurfürsten Philipp, dem Wormser Bischof Johann von Dalberg, und am Pfälzer Hof. Bei einer weiteren Italienreise im Auftrag Philipps 1498 erwarb er hebräische und griechische Werke und nahm Kontakt mit Aldus Manutius auf.

Nach der Entmachtung Herzog Eberhards II. 1498 kehrte Reuchlin mit Unterstützung seines Mentors Johannes Vergenhans nach Württemberg zurück und wurde im Januar 1502 als dessen Nachfolger zu einem der drei hochbezahlten Richter des Schwäbischen Bundes gewählt. Reuchlin nannte sich stolz Triumvir Sueviae und bemerkte in einer von Johann Philipp Datt 1698 zitierten lateinischen Auskunft (übersetzt von Adolf Laufs), er habe das Vaterland durch gerechtes Judizieren vor drohenden kriegerischen Umtrieben bewahrt und dabei seine fremdsprachigen Studien nicht vergessen.

Ausdruck humanistischer Gesprächskultur waren die gelehrten Gastmähler mit philosophisch-politischen Diskussionen, die sich nach einem Bericht von Michael Köchlin alias Coccinius jeweils den Sitzungen des 1502 bis 1513 regelmäßig in Tübingen tagenden Bundesgerichts anschlossen. Zusammen mit dem 1510 von Reuchlin aus Pforzheim nach Tübingen vermittelten Georg Simler und dem Drucker Thomas Anshelm wurde die Universität Tübingen in dieser Zeit wieder eines der Zentren des Humanismus im deutschen Südwesten.

Als am 1. Februar 1513 das Bundesgericht von Tübingen nach Augsburg verlegt wurde, da Herzog Ulrich von Württemberg dem im Vorjahr verlängerten Schwäbischen Bund nicht mehr beigetreten war, legten alle drei Bundesrichter wegen ihrer engen Verbindung mit dem württembergischen Hof im Januar 1513 ihre Ämter nieder. Reuchlin verbrachte seine letzten Lebensjahre nunmehr als Privatgelehrter und Rat, dabei überschattet von dem Konflikt mit den Dominikanern (s. Kapitel unten). Aus den dynastischen Auseinandersetzungen in Württemberg nach der Ermordung Hans von Hutten 1515 durch Herzog Ulrich und der Flucht seiner Frau Sabine von Bayern hielt sich Reuchlin heraus, um eine Unterstützung Herzog Ulrichs im Prozess mit den Dominikanern vor dem Apostolischen Stuhl in Rom nicht zu gefährden.

Die Eroberung Württembergs 1519 durch den Schwäbischen Bund veranlasste Reuchlin, der nach dem Tod seiner um 1500 geehelichten zweiten Ehefrau Anna Decker wieder Witwer geworden war, nochmals zur Flucht, weil er Räubereien fürchtete. Im November 1519 fand er Unterkunft in Ingolstadt und erhielt im Februar 1520 auf Betreiben des bayerischen Herzogs Wilhelm IV. an der Universität Ingolstadt eine hochbezahlte Professur für Hebräisch. Johannes Gussubelius († 1529) hielt eine ausführliche Festrede auf Reuchlin. Im Frühjahr 1521 verließ Reuchlin jedoch wieder Ingolstadt, vermutlich wegen der Pest, und kehrte nach Tübingen zurück, wo er eine Professur für Hebräisch und zusätzlich jetzt auch für Griechisch übernahm. Luthers Kirchenreform lehnte er ab und ließ sich schließlich zum Priester weihen. Bald danach, am Morgen des 3. Juni 1522, erlag er in Stuttgart dem Gelbfieber und wurde in der Stuttgarter Leonhardskirche neben seiner zweiten Frau bestattet.

Werk und Wirken

De arte cabalistica, Hagenau 1530, Titelseite mit dem Wappen Reuchlins

Erasmus von Rotterdam und Johannes Reuchlin gelten als die beiden wichtigsten europäischen Humanisten. Von seinem älteren, holländischen Kommilitonen Rudolf Agricola beeinflusst, entwickelte er sich zum deutschen Repräsentanten des Renaissance-Platonismus. Er entdeckte die mystische und theologische Grundhaltung in den Chaldäischen Orakeln und der Kabbala („De verbo mirifico“ 1494 und „De arte cabalistica“ 1517), bei Zoroaster und Pythagoras. Sein Buch „Augenspiegel“ wurde von Theologen der Kölner und Erfurter Universität begutachtet und von ihnen zur Zensur empfohlen. Der Erfurter Theologe Hermann Serges entschied sich zwar auch für die Zensur des Werkes, zollte jedoch volle Anerkennung für Reuchlins Gelehrsamkeit und literarische Verdienste.

Als neu-lateinischer Dichter unternahm er den Schritt vom Dialog zum Drama und wurde so Begründer des neueren deutschen Dramas und des Schuldramas. In Heidelberg entstanden 1496/97 seine dramatisierte „Satire Sergius“ und „Scaenica Progymnasmata (Henno)“, letzteres von Hans Sachs als Fastnachtsspiel bearbeitet. Er greift thematisch die italienische Commedia dell'arte auf.

Seine Übersetzungen, Textausgaben und persönliche Anregungen förderten die Kenntnis des Griechischen. Durch sein in Deutschland damals außergewöhnliches Studium des Althebräischen erschloss er der Wissenschaft das Alte Testament. In der Folgezeit diente sein Buch „De rudimentis hebraicis“ dazu als Grundlage.

Konflikt mit den Dominikanern

Der Metzger Johannes Pfefferkorn, ein in Köln zum Christentum konvertierter Jude, veröffentlichte 1505 mit Unterstützung der Kölner Dominikaner zunächst mehrere Schmähschriften gegen Juden und erlangte dann ein Mandat von Kaiser Maximilian I. zur Beschlagnahme aller jüdischen Schriften, die er verbrennen wollte. Er beantragte auch das Verbot aller jüdischen Bücher. Der Mainzer Erzbischof Uriel von Gemmingen beauftragte Reuchlin, im Jahr 1510, den Einfluss der jüdischen Bücher auf den christlichen Glauben zu beurteilen. Reuchlin trat daraufhin in Publikationen in Opposition zu Pfefferkorn, woraus sich ein mehrjähriger Streitschriftenkrieg entwickelte, in dem Reuchlin seine Ablehnung des Verbots im Augenspiegel 1511 verteidigte. Die Auseinandersetzung gipfelte in den „Dunkelmännerbriefen“. Die öffentliche Meinung in Deutschland folgte der Auffassung von Reuchlin, dieser musste sich dennoch 1513 in Rom einem Häresieprozess stellen.

Das 5. Laterankonzil (1512–1517) sprach sich einerseits zugunsten der Auffassung Reuchlins aus, im Talmud keine gegen das Christentum gerichteten Stellen finden zu können, andererseits verurteilte Papst Leo X. ebendiese Auffassung als häretisch. 1514 beauftragte er die Bischöfe von Worms und Speyer im sogenannten „Reuchlin-Streit“ zu entscheiden. Während sich der Wormser Bischof überhaupt nicht um die Angelegenheit kümmerte, gab der Speyerer Bischof Georg von der Pfalz wichtige Staatsgeschäfte vor und delegierte den Fall an die Domherren Georg von Schwalbach, der jedoch – angeblich aus Furcht vor den Dominikanern – aufgab, und Thomas Truchseß von Wetzhausen, einen Schüler Reuchlins, mit der Angelegenheit betraute. Dieser kam zu dem Schluss, dass der Augenspiegel keine Irrlehren enthalte. Dieses Urteil blieb jedoch nur ein Zwischenergebnis.[4]

1520 verbot der Papst schließlich die weitere Verbreitung der „Dunkelmännerbriefe“.

Datei:Reuchlin Denkmal im Stadtgarten Pforzheim.JPG
Das Reuchlindenkmal vom Bildhauer Matthias Dämpfle im Stadtgarten Pforzheim

Nachwirken

Seit 1955 verleiht die Stadt Pforzheim alle 2 Jahre für Arbeiten im Sinne des Humanismus den Reuchlin-Preis. Außerdem erinnern in seiner Heimatstadt das „Reuchlinhaus“, die „Freimaurerloge Reuchlin“ und das Reuchlin-Gymnasium an ihn. Ebenso existiert in Ingolstadt, dem Ort seines Wirkens als Professor, ein Reuchlin-Gymnasium.

Das neue Museum Johannes Reuchlin

Das Museum Johannes Reuchlin an der Schlosskirche Pforzheim

Am 6. September 2008 wurde in Pforzheim das neue Museum Johannes Reuchlin eröffnet. Der 1,2 Millionen Euro teure Wiederaufbau an die Schlosskirche Pforzheim nach Entwürfen des Hamburger Architekten Bernhard Hirche soll Historie und Moderne zu einer «kritischen Rekonstruktion» vereinen. Die im Krieg zerstörte Reuchlin-Bibliothek wurde als moderner Anbau wiederhergestellt. Im Inneren sind die im Krieg zerstörten Baufragmente der Gotik weiterhin zu sehen. Frei im Raum stehen Vitrinen, die an die Buchregale der einstigen Stiftsbibliothek erinnern. Das Museum Johannes Reuchlin gewährt auf vier Etagen umfangreichen Einblick in das Leben und Wirken des Humanisten und zeichnet mit modernsten Medien den Disput nach, den Reuchlin an der Schwelle zur Neuzeit gegen die „Dunkelmänner“ führte. „Wir legen die Fundamente der Zukunft: Die Wahrheit wird über der Welt aufgehen, das Dunkel verschwinden, das Licht wird leuchten“ Johannes Reuchlin, 1522

Einzelnachweise

  1. Klaus Kienzler: Reuchlin, Johannes. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 8, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0, Sp. 77–80.
  2. Dall'Asta/Dörner, S. 94/105
  3. Pforzheim.de: „Johannes Reuchlin – Sein Leben - Werke - Briefe - Judenbücherstreit Sein Leben[1]
  4. Eger, Wolfgang: Geschichte der Stadt Speyer, Bd. 3, Kohlhammer Verlag Stuttgart, 1989, S. 357, ISBN 3-17-010490-X

Literatur

Moderne Werkausgaben

  • Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe mit Kommentar in 17 Bänden. Hrsg. von Widu-Wolfgang Ehlers, Hans-Gert Roloff und Peter Schäfer. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1996 ff., ISBN 978-3-7728-1770-0.
  • Briefwechsel. 4 Bände. Hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Verbindung mit der Stadt Pforzheim, Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1999 ff., ISBN 978-3-7728-1982-7.

Sekundärliteratur

  • Wolfgang von Abel, Reimund Leicht: Verzeichnis der Hebraica in der Bibliothek Johannes Reuchlins. Thorbecke, Ostfildern 2005, ISBN 3-7995-5979-5.
  • Markus Rafael Ackermann: Der Jurist Johannes Reuchlin (1455–1522). Berlin 1999, ISBN 3-428-09793-9.
  • Max Brod: Johannes Reuchlin und sein Kampf. Eine historische Monographie. Fourier, Wiesbaden 1965, ISBN 3-925037-40-3.
  • Matthias Dall’Asta, Gerald Dörner (Hrsg.): Johannes Reuchlins Bibliothek gestern und heute. Schätze einer Büchersammlung der Renaissance. Katalog der Ausstellung im Stadtmuseum Pforzheim. Forschungsstelle Reuchlin der Akademie Heidelberg, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-89735-505-7.
  • Gerald Dörner: Reuchlin, Johannes. In: Deutscher Humanismus 1480–1520. Verfasserlexikon. Hrsg. von Franz Josef Worstbrock. Band 2, Lieferung 2 (Mu–Rh). Walter de Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-026598-9, Sp. 579–633.
  • Karl Konrad Finke: Dr. iur. civ. Johannes Reuchlin (1455–1522). Jurist, Diplomat und Humanist. In: Schwäbische Heimat. Bd. 56 (2005), S. 299–309.
  • Karl Konrad Finke: Johannes Reuchlin (1455 bis 1522) als Jurist und Diplomat. In: Die Professoren der Tübinger Juristenfakultät (1477–1535) (= Tübinger Professorenkatalog. Bd. 1,2). Bearbeitet von Karl Konrad Finke. Jan Thorbecke, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7995-5452-7, S. 263–292.
  • Ludwig Geiger: Reuchlin, Johannes. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 28, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 785–799.
  • Daniela Hacke, Bernd Roeck (Hrsg.): Die Welt im Augenspiegel, Johannes Reuchlin und seine Zeit. Thorbecke, Stuttgart 2002, ISBN 3-7995-5978-7.
  • Arno Herzig, Julius H. Schoeps (Hrsg.): Reuchlin und die Juden. Konstanz 1992, ISBN 978-3-7995-6029-0.
  • Klaus Kienzler: Reuchlin, Johannes. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 8, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0, Sp. 77–80.
  • Sönke Lorenz: Johannes Reuchlin und die Universität Tübingen. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte. Bd. 68 (2009), S. 139–155.
  • David H. Price: Johannes Reuchlin and the Campaign to Destroy Jewish Books. Oxford University Press, New York 2011, ISBN 978-0-19-539421-4.
  • Hans-Gert Roloff: Reuchlin, Johannes. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21. Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 451–453 (Digitalisat).
  • Heike Schmoll: Zu seiner Zeit ein Wunderzeichen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. Oktober 2011, S. 8.
  • Hans-Rüdiger Schwab: Johannes Reuchlin. Deutschlands erster Humanist. Dtv, München 1998, ISBN 3-423-12609-4.

Weblinks

 <Lang> Commons: Johannes Reuchlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Johannes Reuchlin – Quellen und Volltexte

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