Ivrit


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Hebräisch (עברית)

Gesprochen in

Israel
Sprecher 5 Millionen (rund 200.000 in den USA)
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von IsraelIsrael Israel
Sprachcodes
ISO 639-1:

he

ISO 639-2:

heb

ISO 639-3:

heb

Modernes Hebräisch (hebräisch עברית; deutsch Iwrit, auch Ivrit, Iwrith oder Ivrith) ist die in Israel meistgesprochene Sprache und neben Arabisch die Amtssprache des Staates. Sie ist die geplante Weiterentwicklung des Alt- und Mittelhebräischen durch Sprachausbau und der bisher einzige gelungene Versuch, eine als Muttersprache ausgestorbene Sprache wiederzubeleben und zu einer universal gebrauchten, modernen Standardsprache zu machen.

Im hebräischen Sprachgebrauch bezeichnet Ivrit sowohl Althebräisch als auch das moderne Hebräisch, ohne Unterscheidung zwischen den Sprachstufen. Im Deutschen steht Iwrit stets für modernes Hebräisch.

Klassifikation

Ivrit gehört zu den semitischen Sprachen, die wiederum zur Familie der afroasiatischen Sprachen gehören. Sie ist neben Arabisch Amtssprache Israels. Ivrit gehört in die Untergruppe der Nordwestsemitischen Sprachen (zusammen mit Aramäisch) und dort wieder in die Untergruppe der Kanaanäischen Sprachen, deren einziger nicht ausgestorbener Vertreter es ist. Hebräisch war seit der Spätantike als gesprochene Sprache ausgestorben, hielt sich aber in der Diaspora als liturgische Sprache. Durch die Einflüsse der umgebenden gesprochenen Sprachen änderte sich vor allem die Aussprache des Hebräischen, so dass drei Hauptrichtungen entstanden: Aschkenasisch (Mittel- und Osteuropa), Sephardisch (West- und Südeuropa) und Jemenitisch (Vorderasien).

Geschichte

Zur Vorgeschichte siehe Hebräische Sprache.

Ende des 19. Jahrhunderts begannen Versuche, das fast nur noch in der Liturgie verwendete Hebräische als Alltagsidiom wiederzubeleben und den Wortschatz zu erweitern, um so eine Sprache für den noch zu gründenden jüdischen Staat zu schaffen. Sowohl Wortschatz als auch Grammatik wurden des Öfteren an die Muster europäischer Sprachen angeglichen. Trotz allem sind die Unterschiede zwischen Althebräisch und modernem Hebräisch viel weniger bedeutend als zum Beispiel zwischen Altgriechisch und Neugriechisch (siehe griechische Sprache).

Als Gegenbewegung zur Assimilation der osteuropäischen Juden, in deren Zuge viele Juden Russisch, Polnisch oder Deutsch zur Umgangssprache machten, bemühten sich viele Juden um eine Aufwertung und Literarisierung des Jiddischen; andere schrieben weltliche Texte auf Hebräisch und sprachen mit ihren Kindern von Anfang an Hebräisch, wie es etwa Elieser Ben-Jehuda vorlebte. Er wanderte nach Jerusalem aus und schlug Wörter für Dinge vor, die es zur Zeit des Althebräischen noch nicht gab; so wurde er zum „Vater des Hebräischen“ in Israel.

1921 wurde Hebräisch im britischen Mandatsgebiet Palästina eine der drei Landessprachen. Seit der Gründung des Staates Israel 1948 ist es dort zusammen mit Arabisch Amtssprache und hat sich als moderne, funktionsfähige Standardsprache bewährt.

Wichtig bei der Umformung der früheren Sakralsprache zu einer Amtssprache war vor allem die Schaffung von umgangssprachlichen Ausdrücken. Viele solcher Ausdrücke wurden zunächst vor allem aus dem Russischen und dem Arabischen übernommen. Auch aus anderen Sprachen, wie zum Beispiel Englisch, Deutsch, Jiddisch und Französisch, wurden Wörter entlehnt.

Eine weitere wichtige Rolle bei der Erweiterung des Vokabulars des modernen Hebräisch spielten Übersetzungen aus der Weltliteratur, die vor allem von Saul Tschernichowski und Zeev Jabotinsky verfasst wurden.

Andere jüdische Sprachen und Dialekte drohen mangels Muttersprachlern auszusterben. Dies gilt weniger für das dem Deutschen verwandte Jiddisch, das unter orthodoxen jüdischen Gruppen – besonders solchen, die den säkularen Zionismus ablehnen – noch recht gebräuchlich ist, sondern eher für andere Sprachen wie die sephardische Sprache (auch Judäo-Spanisch oder Ladino), Jüdisch-Persisch beziehungsweise Dschidi, Jüdisch-Berberisch, Jüdisch-Tatisch, Jüdisch-Georgisch, Jüdisch-Aramäische Dialekte, Jevanisch beziehungsweise Jüdisch-Griechisch, Karaimisch und weitere. Nachdem Theodor Herzl von der Vorstellung ausgegangen war, die Einwohner eines künftigen jüdischen Staates würden Deutsch sprechen, gab es in den 1930er-Jahren im britischen Mandatsgebiet Palästina auch Überlegungen, Jiddisch zur Staatssprache zu machen. Schließlich entschied man sich aber – nicht zuletzt aus historischen Überlegungen – für das Hebräische, was sich vor allem auch für die orientalischen Juden als hilfreich herausstellte.

Phonologie

Der Hebräische Sprachrat in Palästina hatte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Aussprache mit 25 Konsonantenphonemen vorgeschlagen: /ʔ, b, w, ɡ, d, h, z, ħ, tˁ, j, k, x, l, m, n, s, ʕ, p, f, ts, q, r, ʃ, t/ und /θ/, doch selbst Ben-Jehuda hielt sich nicht an das entsprechende Rundschreiben. Es kristallisierte sich eine Aussprache mit etwas anderen Konsonantenphonemen heraus (insgesamt 24): /ʔ, b, v, ɡ, dʒ, d, h, w, z, ʒ, x, j, k, l, m, n, s, p, f, ts, tʃ, r, ʃ/ und /t/, wobei die Phoneme /ʔ, v, x, t, k, s/ jeweils die Aussprache von zwei verschiedenen Buchstaben sein können. Bei einigen sephardischen Juden kamen dazu noch /ħ/ und /ʕ/.[1]

In der historischen Aussprache des Hebräischen hatten sechs Konsonanten spirantisierte Formen: /b, ɡ, d, k, p/ und /t/ wechselten mit /v, ɣ, ð, x, f/ und /θ/. Von den spirantisierten Varianten sind im modernen Hebräisch nur drei erhalten: /v, x/ und /f/. Die emphatischen Konsonanten, die für die semitischen Sprachen typisch sind, wurden durch nicht-emphatische Varianten ersetzt; /q/ wurde durch /k/ ersetzt und /tˁ/ durch /t/. Der historische Halbvokal /w/ fiel mit dem Konsonanten /v/ zusammen; /w/ existiert jedoch als Phonem in Lehnworten. Die Standardaussprache von /ħ/ ist nun /x/, und /ʔ/ wird meist nicht realisiert.[2] Viele Sprecher ersetzen auch /h/ durch /ʔ/ bzw. es entfällt.[3] Eine Reihe von phonologischen Kontrasten wurde also neutralisiert.[4] Das Phonem /r/ wird in der Regel als uvulares [ʁ] oder [ʀ] realisiert.[5]

Schematische Darstellung der Konsonantenphoneme:[6]

stimmlose Plosive p t k ʔ
stimmhafte Plosive b d ɡ
stimmlose Frikative f s ʃ x h
stimmhafte Frikative v z ʒ
Affrikate ts
Nasale m n
Vibrant r
lateraler Frikativ l
Approximant w j

/ʤ/, /w/, /ʒ/ und /ʧ/ kommen in Lehnwörtern,[6] und ihren Ableitungen vor (z.B. „ג׳ינגול“ /dʒinˈgul/ Jonglieren[7] „לדג׳ה“ /ledaˈdʒe/ „Platten auflegen“, „להסוויץ׳“ /lehasˈwitʃ „switchen“).

Auch der Vokalismus wurde vereinfacht. Modernes Hebräisch hat fünf Vokalphoneme: /a, e, i, o/ und /u/.[5]

In einer Standardaussprache wie z. T. im Rundfunk werden zumindest theoretisch die Phoneme /ħ/ und /ə/ sowie z.T. auch /ʕ/ erhalten[8] und /r/ wird als Zungen-r ([r]) ausgesprochen.

Schrift

Die hebräische Schrift ist eine Konsonantenschrift. Trotzdem werden Vokalträger wie Waw (ו) und Jod (י) oft zur Bezeichnung (ursprünglich) langer Vokale benutzt (als sogenannte matres lectionis). Das Jod fungiert als Träger für das i, Waw für das „u“ oder „o“. Aleph drückt den Knacklaut aus, dieser wird aber in der heutigen Aussprache nicht mehr deutlich gemacht, im Gegensatz zum Arabischen. Heh (ה) dient auch zur Bezeichnung der Femininendung „-a“, wobei das „Heh“ nicht gesprochen wird.

Im heutigen Ivrit wird wie im Spanischen kein Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen gemacht, so dass heute die Vokalträger auch kurze, oder genauer „nicht-lange“ Vokale bezeichnen können.

Der Gebrauch von Halbvokalen zur Vokalbezeichnung ist heute ausgedehnter als im Klassischen Hebräisch. So ist etwa die traditionelle Schreibung des Wortes mila (älter millah) „Wort“ מלה (m-l-h, ohne Bezeichnung des Vokals i), doch zieht man heutzutage meist die längere Schreibung מילה (m-j-l-h, mit Andeutung des i durch j) vor. De facto werden heute die Vokale i, o und u unabhängig von ihrer ursprünglichen Kürze oder Länge in den meisten Fällen durch eine mater lectionis wiedergegeben. Viele Wörterbücher (auch gängige hebräisch-deutsche Wörterbücher) registrieren die Einträge allerdings noch unter der traditionellen Form, was Lernern Probleme beim Auffinden der Wörter bereiten kann.

Grammatik

Im Hebräischen werden der bestimmte Artikel und einige Präpositionen direkt an das Wort gehängt, auf das sie sich beziehen. Der Besitz kann durch Anhängen von Endungen angezeigt werden. Das Hebräische kennt zwei grammatikalische Genera (männlich und weiblich) und zusätzlich zu Singular und Plural in einigen Fällen einen Dual. Von Fällen wie in den meisten europäischen Sprachen kann nicht geredet werden, da diese durch Präpositionen angezeigt werden. Hebräisch kennt keine unbestimmten und nur einen bestimmten Artikel. Es gehört zu den flektierenden Sprachen.

Substantive

Hebräische Substantive werden nach Genus und Numerus verändert, jedoch nicht nach Kasus. Die meisten Substantive haben mit einem Verb in einer ähnlichen Bedeutung eine gemeinsame Wurzel, doch die Formierung der Nomen ist nicht so systematisch wie die der Verben. Außerdem flektieren Lehnwörter häufig nicht nach einem Schema.

Genus

Das Hebräische kennt zwei Genera: männlich und weiblich. Weibliche Nomen lassen sich im Allgemeinen an der Endung ה- (gesprochen -a) oder ת/ -ית/ -ות-(gesprochen -et/-it/-ut) erkennen. Substantive, die auf andere Buchstaben enden sind meist männlich. In der Orthografie müssen die Endungen א ,-ה- und ע- unterschieden werden, obwohl sie gleich gesprochen werden.

Numerus

Es gibt im Hebräischen drei Numeri: Singular, Plural, und außerdem haben einige Nomen auch noch eine Dualform.

Die Standardpluralendung für männliche Nomen ist -im:

  • מחשב [maxˈʃev] (Computer) → מחשבים [maxʃeˈvim] ((mehrere) Computer)

Besonders bei zweisilbigen Nomen führt die Endung zu einer Betonungsverschiebung und damit auch zu einer Änderung der Vokalisierung.

  • דָּבָר [daˈvar] (Ding) → דְּבָרִים [dvaˈrim] (Dinge)

Die typische Endung für weibliche Nomen ist -ot. Diese werden erst angehängt, nachdem die Endung -ah oder -et gestrichen wurde. Ein auf -it/ut endendes weibliches Nomen endet im Plural auf -iot/-ujot.

  • מיטה [miˈta] (Bett) → מיטות [miˈtot] (Betten)
  • מחברת [maxˈberet] (Notizbuch) → מחברות [maxbaˈrot] (Notizbücher)
  • חנות [xaˈnut] (Geschäft) → חנויות [xanuˈjot] (Geschäfte)
  • אשכולית [eʃkoˈlit] (Pampelmuse) → אשכוליות [eʃkoliˈjot] (Pampelmusen)
Ausnahmen

Männliche Substantive mit weiblicher Pluralendung:

  • מקום [maˈkom] (Ort) → מקומות [mekoˈmot] (Orte)
  • חלון [xaˈlon] (Fenster) → חלונות [xaloˈnot] ((mehrere) Fenster)

Weibliche Substantive mit männlicher Pluralendung:

  • מילה [miˈla] (Wort) → מילים [miˈlim] (Wörter)
  • שנה [ʃaˈna] (Jahr) → שנים [ʃaˈnim] (Jahre)

Zwei Nomen haben völlig unregelmäßige Pluralformen:

  • איש [iʃ] (Mann) → אנשים [anaˈʃim] (Männer, Leute)
  • אישה [iʃa] (Frau) → נשים [naˈʃim] (Frauen)
Dual

Das Hebräische hat auch einen Dual, gekennzeichnet durch die Endung [-ˈajim] für männliche wie weibliche Nomen, aber dessen Gebrauch ist auch im Althebräischen begrenzt. Im Neuhebräischen werden nur bei einigen wenigen Orts-, Zeit- und Maßausdrücken Dualformen verwendet. Diese Worte haben auch Pluralformen, die für Mengen über zwei verwendet werden. Zum Beispiel:

Singular Dual Plural
פעם אחת [ˈpaam aˈxat] (einmal) פעמיים [paaˈmajim] (zweimal) שלוש פעמים [ʃaˈloʃ peaˈmim] (dreimal)
שבוע אחד [ʃaˈvua eˈxad] (eine Woche) שבועיים [ʃvuˈajim] (zwei Wochen) שלושה שבועות [ʃloˈʃa ʃavuˈot] (drei Wochen)
מאה [ˈmea] (Hundert) מאתיים [maˈtajim] (Zweihundert) שלוש מאות [ʃloʃ meˈot] (Dreihundert)

Einige typischerweise paarweise auftretenden Gegenstände, vor allem Körperteile, haben eine Dualform als Plural, beispielsweise:

  • רגל [ˈreɡel] (Bein) → רגליים [raɡˈlajim] (Beine)
  • אוזן [ˈozen] (Ohr) → אוזניים [ozˈnajim] (Ohren)
  • עין [ˈajin] (Auge) → עיניים [e(j)ˈnajim] (Augen)
  • יד [ˈjad] (Hand) → ידיים [jaˈdajim] (Hände)

Bei diesen Worten wird der Dual als Plural verwendet; es heißt also [jaˈdajim], selbst wenn von fünf Händen die Rede ist.

Einige Plurale-tantum-Worte haben ebenfalls Dualform:

  • משקפיים [miʃkaˈfajim] (Brille – „Augengläser“)
  • מכנסיים [mixnaˈsajim] (Hose – „Hosenbeine“)

Status constructus

Der Status constructus dient wie in anderen semitischen Sprachen zur Kombination zweier Nomen, vergleichbar mit einem Genitiv oder der Bildung zusammengesetzter Nomen im Deutschen.

Im Hebräischen werden die beiden Nomen hintereinander gestellt (mit oder ohne Bindestrich) und das erste Substantiv muss in die constructus-Form gebracht werden:

  • Männliche Substantive behalten im Singular für gewöhnlich ihre Form bei.
  • Weibliche Substantive erhalten im Singular statt der Endung -a -ה die Endung -at -ת.
  • Männliche Substantive verlieren im Plural das -m -ם der Pluralendung; die Endung wird -e oder -ej gesprochen.
  • Weibliche Substantive behalten im Plural ihre Form bei.

Beispiele:

  • בית ספר [be(j)t ˈsefer] (wörtlich, Haus des Buches, Schule)
  • בתי חולים [baˈte(j) xoˈlim] (wörtlich, Häuser der Kranken, Krankenhäuser)
  • עוגת שוקולד [uˈɡat ʃokoˈlad] (Schokoladenkuchen)

Einige (meist ältere Worte) ändern ihre Vokalisierung in der constructus-Form.

  • [ˈbajit] (Haus) zu [be(j)t].

Soll ein zusammengesetztes Nomen mit einem bestimmten Artikel verwendet werden, so wird der Artikel vor das zweite Nomen gesetzt, z.B.

  • בית ספר [be(j)t ˈsefer] (Schule)
  • בית הספר [be(j)t haˈsefer] (die Schule)

In der Umgangssprache, beziehungsweise bei sehr festgefahrenen Ausdrücken, wird jedoch manchmal von dieser Regel abgewichen und der Artikel vor das erste Nomen gestellt.

Besitz

Abgesehen von der Verwendung der besitzanzeigenden Begleiter [ʃeˈli], [ʃeˈlax] etc. können hebräische Nomen quasi „konjugiert“ werden, um die Zugehörigkeit anzuzeigen. Das Schema geht von der constructus-Form aus und folgt dem Konjugationsschema der Präpositionen. Die Beispiele hier sind [ˈjeled] ילד (maskulin, Singular) „Kind“, „Junge“, [jalˈda] ילדה (feminin, Singular) „Mädchen“, [jelaˈdim] ילדים (maskulin, Plural) „Kinder“, „Jungen“, [jelaˈdot] ילדות (feminin, Plural) „Mädchen“,

ילד [jeled] ילדה [jalda] ילדים [jeladim] ילדות [jeladot]
1. Person Singular ילדי [jaldi] ילדתי [jaldati] ילדיי [jeladaj] ילדותי [jaldotaj]
2. Person Singular maskulin ילדך [jaldexa] ילדתך [jaldatxa] ילדיך [jeladexa] ילדותיך [jaldotexa]
2. Person Singular feminin ילדך [jaldex] ילדתך [jaldatex] ילדיך [jeladajix] ילדותיך [jaldotajix]
3. Person Singular maskulin ילדו [jaldo] ילדתו [jaldato] ילדיו [jeladav] ילדותיו [jaldotav]
3. Person Singular feminin ילדה [jalda] ילדתה [jaldata] ילדיה [jeladeha] ילדותיה [jaldoteha]
1. Person Plural ילדנו [jaldenu] ילדתנו [jaldatenu] ילדינו [jeladenu] ילדותינו [jaldotenu]
2. Person Plural maskulin ילדכם [jaldexem] ילדתכם [jaldatxem] ילדיכם [jaldexem] ילדותיכם [jaldotexem]
2. Person Plural feminin ילדכן [jaldexen] ילדתכן [jaldatxen] ילדיכן [jaldejxen] ילדותיכן [jaldotexen]
3. Person Plural maskulin ילדם [jaldam] ילדתם [jaldatam] ילדיהם [jaldejhem] ילדותיהם [jaldotehem]
3. Person Plural feminin ילדן [jaldan] ילדתן [jaldatan] ילדיהן [jaldeihen] ילדותיהן [jaldotehen]

Diese Formen sind jedoch meist auf Literatur und Hochsprache beschränkt; im gesprochenen Hebräisch wird meistens die analytische Konstruktion (wie [haˈsefer ʃeˈli] „das Buch von mir“) der Form [sifˈri] („Buch-mein“) vorgezogen. Ausnahmen sind einige feststehende Begriffe, wie zum Beispiel ?מה שלומך [ma ʃlomˈxa?], wörtlich „Wie ist dein Friede?“ in der Bedeutung von „Wie geht es dir?“. Weiterhin wird bei Verwandtschaft diese Form häufiger verwendet.

Adjektive

Im Hebräischen werden Adjektive nachgestellt und in Genus und Numerus dem Nomen angeglichen, auf das sie sich beziehen.

Deklination

Die meisten Adjektive werden nach dem folgenden Schema gebeugt:

  • ספר קטן [ˈsefer kaˈtan] (ein kleines Buch)
  • ספרים קטנים [sfaˈrim ktaˈnim] ( kleine Bücher)
  • בובה קטנה [buˈba ktaˈna] (eine kleine Puppe)
  • בובות קטנות [buˈbot ktaˈnot] (kleine Puppen)

Auf -i endende Adjektive, die in sehr vielen Fällen die Herkunft beschreiben, werden leicht anders gebeugt:

  • איש מקומי [iʃ mekoˈmi] (ein hiesiger Mann)
  • אישה מקומית [iˈʃa mekoˈmit] (eine hiesige Frau)
  • אנשים מקומיים [anaˈʃim mekomiˈjim] (hiesige Männer)
  • נשים מקומיות [naˈʃim mekomiˈjot] (hiesige Frauen)

Verwendung im Satz

Das Hebräische kennt die Kopula „sein“ im Präsens nicht. Der Satz „Das Haus ist groß“ wird so ausgedrückt:

  • הבית גדול [haˈbajit gaˈdol]

In der Vergangenheit/Zukunft existieren Formen von sein.

  • הבית היה גדול [haˈbajit haˈja gaˈdol] – Das Haus war groß.
  • הבית יהיה גדול [haˈbajit jiˈhje gaˈdol] – Das Haus wird groß sein.

In attributiver Stellung folgt das Adjektiv dem Nomen:

  • הבית הגדול [haˈbajit hagaˈdol] – Das große Haus
  • בית גדול [ˈbajit gaˈdol] – Ein großes Haus

Der bestimmte Artikel muss vor dem Adjektiv noch einmal wiederholt werden.

Adverbien

Bildung

Adverbien werden weniger systematisch gebildet als die meisten anderen hebräischen Wortarten.

Einige Adverbien entsprechen ihren Adjektiven:

  • חזק [xaˈzak] (stark)
  • ברור [baˈrur] (klar)

Einige Adverbien haben von den zugehörigen Adjektiven abgeleitete Formen, ohne dass es eindeutige Regeln über die Bildung gibt:

  • מהר [maˈher] (schnell; vom Adjektiv מהיר [maˈhir])
  • לאט [leˈat] (langsam; vom Adjektiv איטי [iˈti])
  • היטב [hetev] (gut; vom Adjektiv טוב [tov])

Einige Adverbien entsprechen der weiblichen Singular- oder Pluralform (meist archaisch) des dazugehörigen Adjektivs:

  • אוטומטית [otoˈmatit] (automatisch)

Die meisten Adverbien sind jedoch eher Adverbialsätze, die auf eine der folgenden Arten gebildet werden:

  • Mit der Präposition -ב und dem zugehörigen Nomen
    • בזהירות [bizehiˈrut] („in Vorsicht“: vorsichtig)
    • בעדינות [beadiˈnut] („in Finesse“: fein)
  • In der Form „auf … Art und Weise“, entweder mit באופן [beˈofen] und dem Adjektiv in der männlichen Singularform oder mit בצורה [bet͡suˈra]und dem Adjektiv in der weiblichen Singularform
    • באופן אטי [beˈofen iˈti] („auf langsame Art“).
    • בצורה אופיינית [bet͡suˈra ofˈjanit] („in charakteristischer Form“).

Diese Formen schließen einander nicht aus; zumindest die letztgenannten Formen können für fast jedes Adverb verwendet werden.

Natürlich gibt es auch eine Reihe Adverbien ohne dazugehöriges Adjektiv.

Verwendung

Adverbien stehen im Allgemeinen hinter dem Verb, auf das sie sich beziehen. Auf Grund der relativen Freiheit der Wortreihenfolge im Satz kann von dieser Regel jedoch abgewichen werden.

Verben

Hebräische Verben werden durch eine meist aus drei Konsonanten bestehende Wurzel (שורש [ˈʃoreʃ]) beschrieben. Aus diesen Wurzeln können verschiedene Stämme gebildet werden, die dann anhand dazu passender Schemata gebeugt werden und auch ihre Bedeutung verändern. So wird aus der Wurzel k-t-b (schreiben) zum Beispiel:

  • כתב [kaˈtav] – schreiben
  • התכתב [hitkaˈtev] – einander schreiben, im Briefwechsel stehen
  • הכתיב [hixˈtiv] – zu schreiben geben, diktieren
  • נכתב [nixˈtav] – geschrieben werden

Die Stämme – Binjanim

Die neu gebildeten Stämme heißen Binjanim (בינינים). Es gibt sieben Stück, von denen je drei aktive und passive Bedeutung haben; der siebte Binjan wird für reflexive Bedeutungen genutzt.

Alle Verben haben eine Vergangenheits-, Präsens- und Zukunftsform. Andere Formen existieren nur für gewisse Binjanim, z.B. der Infintiv (fünf Binjanim), der Imperativ (ebenfalls fünf Binjanim), Gerundium (fünf) und Partizip Perfekt (einer).

Verben im selben Binjan werden im Allgemeinen auf dieselbe Art gebeugt, mit kleinen Unterschieden für einige Verben, deren Wurzeln aus vier Konsonanten bestehen beziehungsweise Verben mit einer so genannten hohlen Wurzel, deren zweiter Konsonant Wav oder Jod ist. Eine weitere größere Untergruppe sind die Verben, deren dritter Wurzelkonsonant ein He ist, die so genannte schwache Wurzel. Diese verschiedenen Schemata heißen jeweils [gizˈrah] (גיזרה).

Die Namen der Binjanim entstehen, indem aus der Wurzel פ-ע-ל (tun, daher kommt auch das Wort פעל für Verb) der jeweilige Stamm gebildet wird, der immer mit der dritten Person Singular des Perfekts übereinstimmt.

Pa‘al

Pa‘al (פעל) ist der häufigste Binjan. Verben in diesem Binjan können transitiv und intransitiv sein, sind jedoch immer im Aktiv. Es gibt keine Verben mit viersilbigen Wurzeln in diesem Binjan. Weiter gibt es hier die meisten gizrot, da die erwähnten Verben mit schwachen oder hohlen Wurzeln in diesen Binjan gehören. Außerdem gehören die wenigen (ca. zehn) unregelmäßigen Verben in den Binjan Pa‘al.

Verben aus dem Pa‘al können ein Partizip Perfekt, ein Gerundium, Infinitiv und Imperativ bilden.

Nif‘al

Verben im Binjan Nif‘al (נפעל) sind immer intransitiv. Nif‘al ist das passive Gegenstück zum Pa‘al. Es kann also aus jedem transitiven Verb im Pa‘al durch Verwendung des Nif‘al ein passives Verb gemacht werden. Das ist jedoch nicht die häufigste Verwendung, da im modernen Hebräisch das Passiv vermieden wird.

Selbst wenn nicht ausdrückliches Passiv, haben die Verben im Nif‘al eine passive Bedeutung. Beispielsweise:

  • הוא שבר את החלון - [hu ʃaˈvar et haxaˈlon] – Er zerbrach das Fenster
  • החלון נשבר - [haxaˈlon niʃˈbar] – Das Fenster zerbrach.

Die Wurzel ש-ב-ר ist beiden Verben gleich. Verben mit dieser Doppeldeutigkeit der Bedeutung heißen ergative Verben.

Manchmal bedeuten Nif‘al-Verben Ähnliches wie ihre Gegenstücke aus dem Pa‘al. So bedeuten פגש und נפגש beide sich treffen, aber Ersteres impliziert ein zufälliges, Letzteres ein geplantes Treffen.

Weiter gibt es auch Verben, die kein Pa‘al-Gegenstück haben oder deren Gegenstück ungebräuchlich ist, beispielsweise:

  • נדבק [nidˈbak] (kleben) häufig und דבק [daˈvak] (etwa festkleben) ungebräuchlich

Nif‘al-Verben können Infinitiv, Imperativ und Gerundium bilden.

Pi‘el

Pi‘el (פיעל)-Verben sind aktive und sowohl transitiv als auch intransitiv, obwohl die transitiven leicht überwiegen. Die meisten Pi‘el Verben haben keine Pa‘al-Entsprechung und umgekehrt, aber in den Fällen, in denen eine Wurzel in beiden Binyanim existiert, ist das Pi‘el-Verb meist eine Steigerung des Pa‘al-Verbs. Beispiele:

  • קיפץ [kiˈpet͡s] (springen) Steigerung zu קפץ [kaˈfat͡s] (hüpfen)
  • שיבר [ʃiˈber] (zerschellen) Steigerung zu שבר [ʃaˈvar] (zerbrechen)

Andere Pi‘el-Verben haben eine kausative Beziehung zum dazugehörigen Pa‘al-Verb, vergleiche:

  • לימד [liˈmed] (lehren) und למד [laˈmad] (lernen)

Es gibt auch Fälle, in denen ein Pa‘al und ein Pi‘el-Verb dieselbe Wurzel haben, ohne auch nur annähernd ähnliche Bedeutungen zu haben:

  • פתח [paˈtax] (öffnen) und פיתח [piˈteax] (entwickeln)

Pi‘el-Verben können Imperativ, Infinitiv und Gerundium bilden.

Pu‘al

Pu‘al (פועל) ist das passive Gegenstück zum Binjan Pi‘el; ähnlich wie Pa‘al und Nif‘al zueinander stehen. Anders als Nif‘al bezeichnet er jedoch ausschließlich passive Verben. Er wird wenig verwendet, außer dass einige Präsenz-Partizipien des Pu‘al häufig verwendete Adjektive bilden, z.B.:

  • מבולבל [mevulˈbal] (verwirrt) von בולבל [bulˈbal] (etwa verwirrt werden)
  • מעוניין [meunˈjan] (interessiert) von עוניין [unˈjan] (etwa interessant finden)

Dies gilt meistens dann auch für die entsprechenden Pi‘el-Gegenstücke:

  • מבלבל [mevalˈbel] (verwirrend) von בילבל [bilˈbel] (verwirren)
  • מעניין [meanˈjen] (interessant) von עיניין [inˈjen] (interessieren)

Pu‘al-Verben haben weder Gerundium, noch Imperativ oder Infinitif.

Hif‘il

Hif‘il-Verben (הפעיל) können transitiv und intransitiv sein, sind aber immer aktiv. Sie haben oft Gegenstücke in anderen Binjanim zu denen sie eine kausative Beziehung haben, vergleiche:

  • הכתיב [hixˈtiv] (schreiben lassen, diktieren) und כתב [kaˈtav] (schreiben)
  • הדליק [hidˈlik] (ein Licht anmachen) und נדלק [nidˈlak] (angehen)

Natürlich gilt dies wieder nicht für alle Verben. Hif‘il-Verben haben einen Imperativ, einen Infinitiv und ein Gerundium.

Huf‘al

Huf‘al (הופעל) ähnelt stark dem Pu‘al und wird ähnlich selten verwendet, mit Ausnahme einiger Präsenz-Partizipien, nur dass Huf‘al das passive Gegenstück zu Hif‘il statt Pi‘el ist.

  • מוכר [muˈkar] (bekannt), Partizip von הוכר [huˈkar], was Passiv zu הכיר [hiˈkir] (kennen (eine Person)) ist

Huf‘al-Verben können keinen Imperativ, Infinitiv oder Gerundium bilden.

Hitpa‘el

Hitpa‘el-Verben (התפעל) sind grundsätzlich intransitiv und haben meist einen reflexiven oder reziproken Sinn, beispielsweise:

  • התרחץ [hitraˈxet͡s] (sich waschen), reflexiv zu רחץ [raˈxat͡s] (waschen)
  • התכתב [hitkaˈtev] (korrespondieren, im Briefwechsel stehen), reziprok zu כתב [kaˈtav] (schreiben)

Weiterhin haben Hitpa‘el-Verben oft eine imperfektive Konnotation, das heißt, dass der Gebrauch eines Hitpa‘el-Verbs impliziert, dass die Handlung nicht abgeschlossen ist. Natürlich gibt es wieder Fälle von Verben, die ganz normale intransitive Verben sind, auch wenn sie möglicherweise einem Verb aus einem anderen Binjan entsprechen.

  • התנהג [hitnaˈheɡ] (sich benehmen) hat dieselbe Wurzel wie נהג [naˈhaɡ] (fahren)

Hitpa‘el-Verben können Infinitiv, Gerundium und Imperativ bilden.

Infinitiv

Anders als in den meisten europäischen Sprachen ist der Infinitiv im Hebräischen nicht die Grundform. Das lässt sich schon daraus erkennen, dass einige hebräische Verben gar keinen Infinitiv bilden können. Ältere Wörterbücher sortieren Verben für gewöhnlich nach ihrer Wurzel, Neuere tendieren zur Sortierung nach Infinitiven, auch da am Infinitiv der Binjan erkennbar ist. Grundsätzlich wird zur Bildung des Infinitivs ein -ל vor den Stamm gesetzt. Dabei ändert sich aber häufig die Vokalisierung.

  • Pa‘al: כתב [kaˈtav] ((er) schrieb) → לכתוב [lixˈtov] (schreiben)
  • Pa‘al hohle Wurzel: בוא [bo] (er kam) → לבוא [laˈvo] (kommen)
  • Pa‘al schwache Wurzel: ראה [roˈe] (er sah) → לראות [liˈrot] (sehen)
  • Pi‘el: מדבר [medaˈber] ((er) sprach) → לדבר [ledaˈber] (sprechen)
  • Hif‘il: התחיל [hitˈxil] ((er) begann) → להתחיל [lehatˈxil] (anfangen)
  • Hitpa‘el: התפלל [hipaˈlel] ((er) betete) → להתפלל [lehitpaˈlel] (beten)
  • Ni’fal: נפגש [nifˈgaʃ] ((er) traf) → להיפגש [lehipaˈgeʃ] (treffen)

Präsens

Das Althebräische kennt kein Präsens per se, nur ein Partizip Präsens, welches im Neuhebräischen als Präsens-Form verwendet wird. Das hebräische Präsens wird daher wie ein Adjektiv gebeugt und kennt auch nur vier Formen für männlich/weiblich; Singular/Plural:

Binjan Wurzel Singular Plural Bedeutung
maskulin feminin maskulin feminin
Paʻal שׁמר שומר שׁוֹמרֶת שׁוֹמְרִים שׁוֹמְרוֹת bewachen
ʃ-m-r ʃoˈmer ʃoˈmeret ʃomˈrim ʃomˈrot
Paʻal (hohl) גור גר גרה גרים גרות wohnen
g-u-r gar gaˈra gaˈrim gaˈrot
Paʻal (schwach) רצה רוצֶה רוצָה רוצים רוצות wollen
r-ts-h roˈtse roˈtsa roˈtsim roˈtsot
Piʻel גדל מְגַדֵּל מְגַדלֶת מְגַדְּלִים מְגַדְּלוֹת großziehen
g-d-l megaˈdel megaˈdelet megadˈlim megadˈlot
Hifʻil קטנ מַקְטִין מַקְטִינָה מַקְטִינִים מַקְטִינוֹת schrumpfen (etwas)
k-t-n makˈtin maktiˈna maktiˈnam maktiˈnot
Hitpaʻel בטל מִתְבַּטֵּל מִתְבַּטלֶת מִתְבַּטְּלִים מִתְבַּטְּלוֹת abgesagt werden; faulenzen
b-t-l mitbaˈtel mitbaˈtelet mitbatˈlim mitbatlot
Hufʻal קטנ מוּקְטָן מוּקְטנֶת מוּקְטָנִים מוּקְטָנוֹת geschrumpft werden
k-t-n mukˈtan mukˈtenet muktaˈnim muktaˈnot
Puʻal גדל מְגוּדָּל מְגוּדלֶת מְגוּדָּלִים מְגוּדָּלוֹת großgezogen werden
g-d-l meguˈdal meguˈdelet megudaˈlim megudaˈlot
Nifʻal שׁמר נִשְׁמָר נִשְׁמרֶת נִשְׁמָרִים נִשְמָרוֹת bewacht werden
ʃ-m-r niʃˈmar niʃˈmeret niʃmaˈrim niʃmaˈrot
Paradigmen im Präsens

Vergangenheit und Zukunft

Das Hebräische kennt nur zwei Zeiten im eigentlichen Sinne – ein Perfekt und ein Imperfekt. Das Perfekt wird für abgeschlossene Handlungen verwendet, daher auch nur als Vergangenheit. Das Imperfekt beschreibt im Althebräischen jede unabgeschlossene Handlung und kann daher sowohl für vergangene als auch für zukünftige Situationen verwendet werden. Das wurde im Neuhebräischen stark vereinfacht, so dass das Perfekt nun eine Vergangenheit (עבר) und das Imperfekt ein Futur (עתיד) beschreibt.

Binjan Wurzel Singular Plural
3. Person 2. Person 1. Person 3. Person 2. Person 1. Person
maskulin feminin maskulin feminin maskulin feminin
Paʻal שׁמר שָׁמַר שָׁמְרָה שָׁמרְתָּ שָׁמַרְתְּ שָׁמרְתִּי שָֽׁמְרוּ שְׁמַרְתֶּם שְׁמַרְתֶּן שמרְנוּ
ʃ-m-r ʃaˈmar ʃamˈra ʃaˈmarta ʃaˈmart ʃaˈmarti ʃamˈru ʃmarˈtem ʃmarˈten ʃaˈmarnu
Paʻal (hohl) גור גָּר גָּרָה גָּרְתָּ גָּרְתְּ גָּרְתִּי גָּרוּ גָּרְתֶּם גָּרְתֶּן גָּרְנוּ
g-u-r gar ˈgara ˈgarta gart ˈgarti ˈgaru garˈtem garˈten ˈgarnu
Paʻal (schwach) רצה רָצָה רָצְתָה רָצִיתָ רָצִיתְ רָצִיתִי רָצוּ רְצִיתֶם רְצִיתֶן רָצִינוּ
r-ts-h raˈtsa raˈtsta raˈtsita raˈtsit raˈtsiti raˈtsu retsiˈtem retsiˈten raˈtsinu
Piʻel גדל גִּידֵּל גִּידְּלָה גִּידלְתָּ גִּידַּלְתְּ גִּידלְתִּי גִּידְּלוּ גִּידַּלְתֶּם גִּידַּלְתֶּן גִּידלְנוּ
g-d-l giˈdel gidˈla giˈdalta giˈdalt giˈdalti gidˈlu gidalˈtem gidalˈten giˈdalnu
Hifʻil קטנ הִקְטִין הִקְטינָה הִקְטנְתָּ הִקְטַנְתְּ הִקְטנְתִּי הִקְטינוּ הִקְטַנְתֶּם הִקְטַנְתֶּן הִקְטנּוּ
k-t-n hikˈtin hikˈtina hikˈtanta hikˈtant hikˈtanti hikˈtinu hiktanˈtem hiktanˈten hikˈtanu
Hitpaʻel בטל הִתְבַּטֵּל הִתְבַּטְּלָה הִתְבַּטלְתָּ הִתְבַּטַּלְתְּ הִתְבַּטלְתִּי הִתְבַּטְּלוּ הִתְבַּטַּלְתֶּם הִתְבַּטַּלְתֶּן הִתְבַּטלְנוּ
b-t-l hitbaˈtel hitbatˈla hitbaˈtalta hitbaˈtalt hitbaˈtalti hitbatˈlu hitbatalˈtem hitbatalˈten hitbaˈtalnu
Hufʻal קטנ הוּקְטַן הוּקְטְנָה הוּקְטנְתָּ הוּקְטַנְתְּ הוּקְטנְתִּי הוּקְטְנוּ הוּקְטַנְתֶּם הוּקְטַנְתֶּן הוּקְטנּוּ
k-t-n hukˈtan hukteˈna hukˈtanta hukˈtant hukˈtanti hukteˈnu huktanˈtem huktanˈten hukˈtanu
Puʻal גדל גּוּדַּל גּוּדְּלָה גּוּדלְתָּ גּוּדַּלְתְּ גּוּדלְתִּי גּוּדְּלוּ גּוּדַּלְתֶּם גּוּדַּלְתֶּן גּוּדלְנוּ
g-d-l guˈdal gudˈla guˈdalta guˈdalt guˈdalti gudˈlu gudalˈtem gudalˈten guˈdalnu
Nifʻal שׁמר נִשְׁמַר נִשְׁמְרָה נִשְׁמרְתָּ נִשְׁמַרְתְּ נִשְׁמרְתִּי נִשְׁמְרוּ נִשְׁמַרְתֶּם נִשְׁמַרְתֶּן נִשְׁמרְנוּ
ʃ-m-r niʃˈmar niʃemˈraá niʃˈmarta niʃˈmart niʃˈmarti niʃemˈru niʃmarˈtem niʃmarˈten niʃˈmarnu
Paradigmen in der Vergangenheit
Binjan Wurzel Singular Plural
3. Person 2. Person 1. Person 3. Person 2. Person 1. Person
maskulin feminin maskulin feminin maskulin feminin maskulin feminin
Paʻal שׁמר יִשְׁמוֹר תִּשְׁמוֹר תִּשְׁמוֹר תִּשְׁמְרִי אֶשְׁמוֹר יִשְׁמְרוּ תִּשְׁמוֹרנָה תִּשְׁמְרוּ תִּשְׁמוֹרנָה נִשְׁמוֹר
ʃ-m-r jiʃˈmor tiʃˈmor tiʃˈmor tiʃmeˈri eʃˈmor jiʃmeˈru tiʃˈmorna tiʃmeˈru tiʃˈmorna niʃˈmor
Paʻal (hohl) גור יָגוּר תָּגוּר תָּגוּר תָּגוּרִי אָגוּר יָגוּרוּ תָּגוּרְנָה תָּגוּרוּ תָּגוּרְנָה נָגוּר
g-u-r jaˈgur taˈgur taˈgur taˈguri agúr jaˈguru taˈgurna taˈguru taˈgurna naˈgur
Paʻal (schwach) רצה יִרְצֶה תִּרְצֶה תִּרְצֶה תִּרְצִי אֶרְצֶה יִרְצוּ תִּרְצֵנָה תִּרְצוּ תִּרְצֵנָה נִרְצֶה
r-ts-h jirˈtse tirˈtse tirˈtse tirˈtsi erˈtse jirˈtsu tirˈtsena tirˈtsu tirˈtsena nirˈtse
Piʻel גדל יְגַדֵּל תְּגַדֵּל תְּגַדֵּל תְּגַדְּלִי אֲגַדֵּל יְגַדְּלוּ תִּגְדַּ֫לְנָה תְּגַדְּלוּ תִּגְדַּ֫לְנָה נְגַדֵּל
g-d-l jegaˈdel tegaˈdel tegaˈdel tegadˈli agaˈdel jegadˈlu tigˈdalna tegadˈlu tigˈdalna negaˈdel
Hifʻil קטנ יַקְטִין תַּקְטִין תַּקְטִין תַּקְטינִי אַקְטִין יַקְטינוּ תַּקְטינָה תַּקְטינוּ תַּקְטינָה נַקְטִין
k-t-n jakˈtin takˈtin takˈtin takˈtini akˈtin jakˈtinu takˈtejna takˈtinu takˈtejna nakˈtin
Hitpaʻel בטל יִתְבַּטֵּל תִּתְבַּטֵּל תִּתְבַּטֵּל תִּתְבַּטְּלִי אֶתְבַּטֵּל יִתְבַּטְּלוּ תִּתְבַּטלְנָה תִּתְבַּטְּלוּ תִּתְבַּטלְנָה נִתְבַּטֵּל
b-t-l jitbaˈtel titbaˈtel titbaˈtel titbatˈli etbaˈtel jitbatˈlu titbaˈtelna titbatˈlu titbaˈtelna nitbaˈtel
Hufʻal קטנ יוּקְטַן תּוּקְטַן תּוּקְטַן תּוּקְטְנִי אוּקְטַן יוּקְטְנוּ תּוּקְטנָּה תּוּקְטְנוּ תּוּקְטנָּה נוּקְטַן
k-t-n jukˈtan tukˈtan tukˈtan tukteˈni ukˈtan jukteˈnu tukˈtana tukteˈna tukˈtana nukˈtan
Puʻal גדל יְגוּדַּל תְּגוּדַּל תְּגוּדַּל תְּגוּדְּלִי אֲגוּדַּל יְגוּדְּלוּ תְּגוּדלְנָה תְּגוּדְּלוּ תְּגוּדלְנָה נְגוּדַּל
g-d-l jeguˈdal teguˈdal teguˈdal tegudˈli aguˈdal jegudˈlu teguˈdalna tegudˈlu teguˈdalna neguˈdal
Nifʻal שׁמר יִשָּׁמֵר תִּשָּׁמֵר תִּשָּׁמֵר תִּשָּׁמְרִי אֶשָּׁמֵר יִשָּׁמְרוּ תִּשַּׁמרְנָה תִּשָּׁמְרוּ תִּשַּׁמרְנָה נִשָּׁמֵר
ʃ-m-r jiʃaˈmer tiʃaˈmer tiʃaˈmer tiʃamˈri eʃaˈmer jiʃamˈru tiʃaˈmerna tiʃamˈru tiʃaˈmerna niʃaˈmer
Paradigmen im Futur

Anmerkung: Die weiblichen Formen der zweiten und dritten Person Plural werden heute üblicherweise durch die männlichen Formen dieser Personen ersetzt.

Imperativ

Der Imperativ wird ausgehend vom Futur gebildet. Hierzu wird von der Form der zweiten Person Singular das t weggelassen und, wenn nötig, eine weibliche oder Pluralendung angehängt. Beispiel:

  • לבוא [laˈvo] (kommen)
    • 2. Singular, m.: תבוא [taˈvo] (du wirst kommen) zu בוא [bo] (komm!)
    • 2. Singular, f.: תבואי [tavoˈi] (du wirst kommen) zu בואי [boˈi] (komm!)
    • 2. Plural: תבואו [tavoˈu] (ihr werdet kommen) zu בואו [boˈu] (kommt!)

Ausnahme hierfür sind hitpa'el-Verben. Hier wird für den Imperativ das vorangestellte 'ת' der Futurform durch ein 'ה' ersetzt.

In der Umgangssprache kann statt des Imperativs auch die vollständige Futurform als Aufforderung verwendet werden. Dies kann als Konjunktiv übersetzt werden („könntest du kommen“ statt „komm!“). Die höfliche Aufforderung besteht aus dem Imperativ plus bitte (hebr. בבקשה).

Der negative Imperativ unterscheidet sich in der Form. Hier wird die vollständige zweite Person Plural des Futurs verwendet und davor das Wort [al] אל gestellt:

  • לבוא [laˈvo] (kommen)
    • 2. Singular, m.: תבוא [taˈvo] (du wirst kommen) zu אל תבוא [al taˈvo] (komm nicht!)
    • 2. Singular, f.: תבואי [tavoˈi] (du wirst kommen) zu אל תבואי [al tavoˈi] (komm nicht!)
    • 2. Plural: תבואו [tavoˈu] (ihr werdet kommen) zu אל תבואו [al tavoˈu] (kommt nicht!)

Für eine Aufforderung in der ersten Person Plural („Lasst uns…“) wird zumindest in der Umgangssprache der Plural-Imperativ von לבוא (kommen), also בואו, verwendet plus das eigentliche Verb in der ersten Person Plural des Futurs:

  • „בואו נלך“ [bo'u nelex] heißt „Lasst uns gehen“

Die Negation dessen („Lasst uns nicht…“) bildet man durch die Einfügung von „לא“ zwischen das Hilfsverb „בואו“ und das Hauptverb:

  • „בואו לא נלך“ [bo'u lo nelex] heißt „Lasst uns nicht gehen“.

Perfektpartizip

Es gibt nur zu einem der Binjanim, nämlich Pa‘al, ein Perfektpartizip. Dieses wird meistens als Adjektiv verwendet.

  • כתב [kaˈtav] schreiben; כתוב [kaˈtuv] geschrieben

Gerundium

Gerundia können im Hebräischen ausschließlich als Substantive verwendet werden und sind eigentlich eine Möglichkeit, Substantivierungen zu bilden. Sie werden nach folgenden Schemata gebildet:

  • Pa‘al: שמר [ʃaˈmar] (bewachen) → שמירה [ʃmiˈra] (Bewachung – ins Deutsche als „Schmiere stehen“ übernommen)
  • Pa'al hohle Wurzel: שב [ʃav] (zurückkehren) → שיבה [ʃiˈva] (Rückkehr)
  • Pa'al schwache Wurzel: שתה [ʃaˈta] (trinken) → שתייה [ʃtiˈja] (Getränk)
  • Nif'al: נכנס [nixˈnas] (eintreten) → היכנסות [hikanˈsut] (Eintritt)
  • Pi'el: ביקר [biˈker] (besuchen) → ביקור [biˈkur] (Besuch)
  • Hif'il: הפתיע [hif'tia] (überraschen) → הפתעה [haftaˈa] (Überraschung)
  • Hitpa'el: התחמם [hitxaˈmem] (erwärmen) → התחממות [hitxameˈmut] (das Erwärmen)

Pronomina

Das Hebräische hat zehn Personalpronomina, die jedoch nur im Nominativ einzeln stehen. Diese sind:

Deutsch Hebräisch
ich אני [aˈni]
du (m.) אתה [aˈta]
du (f.) את [at]
er הוא [hu]
sie היא [hi]
wir אנחנו [aˈnaxnu]
ihr (m.) אתם [aˈtem]
ihr (f.) אתן [aˈten]
sie (m.) הם [hem]
sie (f.) הן [hen]

Possessivpronomina existieren entweder als eigene Worte, entstehend aus der Kombination mit der Präposition [ʃel] „של“ (siehe dort) oder sie verschmelzen direkt mit dem Nomen (siehe Besitz).

Objektpronomina sind alle Verbindungen der Personalpronomina mit der entsprechenden Präposition. Dies wird im nächsten Abschnitt genauer erläutert.

Präpositionen und Präfixe

Präpositionen werden im Hebräischen mit den Personalpronomina verbunden. In den meisten Fällen wird nur eine typische Endung angehängt, doch es gibt einige Ausnahmen:

Person Endung Beispiel
mich/mir י- אותי [oˈti]
dich/dir (m.) ך- אותך [otˈxa]
dich/dir (f.) ך- אותך [oˈtax]
ihn/ihm ו- אותו [oˈto]
sie/ihr ה- אותה [oˈta]
uns נו- אותנו [oˈtanu]
euch (f.) כם- אתכם [etˈxem]
euch (f.) כן- אתכן [etˈxen]
sie/ihnen (m.) הם- oder ם- אותם [oˈtam]
sie/ihnen (f.) הן- oder ו- אותו [oˈtan]

Einige der wichtigsten Präpositionen:

  • [et] את: Trägt keine Bedeutung, sondern zeigt nur an, dass das folgende Substantiv ein direktes Objekt ist, das meist einem deutschen Akkusativobjekt entspricht.
  • [al] על: Meistens in der Bedeutung „auf“, „zu“, Deklination ab עלי
  • [el] אל: „nach“, „zu“, Deklination ab אלי (also אליך ,אלי etc.)
  • [bigˈlal] בגלל: „wegen“
  • [ʃel] של: „von“, wichtig für die Bildung der Possessivpronomina

Für Präfixe gilt Ähnliches wie für Präpositionen. Sie werden darüber hinaus mit jedem folgenden Substantiv verbunden und können unter Umständen dessen Vokalisierung ändern.

Die wichtigsten Präfixe

  • [be] -ב: Meistens in der Bedeutung „in“
  • [ke] -כ: Meistens in der Bedeutung „wie“
  • [le] -ל: Meistens in der Bedeutung „nach/zu“
  • [mi] -מ: Meistens in der Bedeutung „von“, Deklination unregelmäßig

Zahlwörter

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Kardinalzahlen

Mit Ausnahme der Vielfachen von zehn haben hebräische Zahlworte immer eine männliche und eine weibliche Form. Hierbei ist auffällig, dass die männlichen Zahlworte typischerweise eine weibliche Endung [a] -ה aufweisen. Zahlwörter werden vor das Nomen gestellt, auf das sie sich beziehen, mit Ausnahme der Eins und werden im Genus dem Nomen angeglichen. Zum Abzählen werden die (kürzeren) weiblichen Zahlwörter verwendet. Die Worte שתיים [ʃˈtaim] und שניים [ʃˈnaim] (zwei) haben, wenn sie vor einem Nomen stehen, die Sonderformen שתיי [ʃtej] und שניי [ʃnej]. Zwischen elf und zwanzig wird die Einerzahl der Zehnerzahl vorangestellt; ab zwanzig wird die Zehnerzahl vorangestellt und die Einerzahl mit und (-ו, [ve] bzw. [u]) verbunden. Eine Übersicht:

Zahl feminin maskulin Zahl feminin maskulin Zahl feminin maskulin Zahl Zahl
1 אחת אחד 11 אחת-עשרה אחד-עשר 21 עשרים-ואחת עשרים-ואחד 30 שלושים 40 ארבעים
2 שתיים שניים 12 שתים-עשרה שנים-עשר 22 עשרים-ושתיים עשרים-ושניים 50 חמישים 60 שישים
3 שלוש שלושה 13 שלוש-עשרה שלושה-עשר 23 עשרים-ושלוש עשרים-ושלושה 70 שבעים 80 שמונים
4 ארבע ארבעה 14 ארבע-עשרה ארבעה-עשר 24 עשרים-וארבע עשרים-וארבעה 90 תשעים 100 מאה
5 חמש חמישה 15 חמש-עשרה חמישה-עשר 25 עשרים-וחמש עשרים-וחמישה 120 מאה-ועשרים 200 מאתיים
6 שש שישה 16 שש-עשרה שישה-עשרה 26 עשרים-ושש עשרים-ושישה 300 שלוש מאות 456 ארבע מאות חמישים-ושש
7 שבע שבעה 17 שבע-עשרה שבעה-עשר 27 עשרים-ושבע עשרים-ושבעה 1000 אלף 2000 אלפיים
8 שמונה שמונה 18 שמונה-עשרה שמונה-עשר 28 עשרים-ושמונה עשרים-ושמונה 3000 שלושת אלפים 10000 עשרת אלפים
9 תשע תשעה 19 תשע-עשרה תשעה-עשר 29 עשרים-ותשע עשרים-ותשעה 100000 מאה אלפים 1000000 מיליון
10 עשר עשרה 20 עשרים עשרים 30 שלושים שלושים 1000000000 ביליון, מיליארד

Ordinalzahlen

Die Grundformen der Ordinalzahlen werden bis zur zehn gebildet, indem ein -i an die Kardinalzahl gehängt wird. Ausgenommen davon sind die Ordinalzahlen für eins zwei und vier, die unregelmäßig sind. Beispiele:

  • ראשון der Erste (m.)
  • ראשונה die Erste (f.)
  • שני der Zweite (m.)
  • שניה die Zweite (f.)
  • חמישי der Fünfte
  • חמישית die Fünfte
  • חמישים die Fünften (m.)
  • חמישיות die Fünften (f.)

Das Wort ראשון [riˈʃon] (Der Erste) leitet sich von ראש (Kopf, Anfang) ab. Die Bildung der femininen Kardinalzahlen „die Erste“ und „die Zweite“ erfolgt mit der Endung -a. Bei רביעי [reviˈi] (Der Vierte) fällt das א der Kardinalzahl ארבע weg.

Syntax

Satzreihenfolge

Grundsätzlich gibt es im Hebräischen die Satzreihenfolge: Subjekt-Prädikat-Objekt. Es gibt jedoch Ausnahmen:

  • Da die ursprüngliche Satzreihenfolge des Hebräischen Prädikat-Subjekt-Objekt war, wird eine Verwendung dieser Satzreihenfolge als archaisch empfunden und kann zu diesem Zweck verwendet werden.
  • Objekte können zur Betonung an den Satzanfang gerückt werden, wenn sie eindeutig als Objekte gekennzeichnet sind.
  • Personalpronomina können weggelassen werden, ähnlich wie im Spanischen, wenn der Bezug eines Satzes eindeutig ist.
  • Ein Subjekt kann am Ende des Satzes stehen oder wiederholt werden, um es zu betonen.
  • In Sätzen in denen die Kopula sein (siehe unten) entfällt, wird das Subjekt mit einem Personalpronomen wiederholt, um Bezüge deutlich zu machen. Beispiel:

השער הוא חמשה שקלים לאירו - [haʃaˈar hu xaˈmiʃa ʃkaˈlim leˈewro] – Der Wechselkurs (er) ist fünf Schekel für einen Euro.

Objekte

Im Hebräischen werden Objekte meistens durch Präpositionen oder Präfixe gekennzeichnet; Fälle per se existieren nicht. Präpositionen und Präfixe werden mit den Personalpronomen zusammengezogen, siehe das Kapitel über Präpositionen und Präfixe.

Direktes Objekt

Direkte Objekte sind am ehesten mit deutschen Akkusativobjekten zu vergleichen. Das muss jedoch nicht immer gelten. Im Hebräischen wird unterschieden, ob das direkte Objekt bestimmt (also mit bestimmtem Artikel) oder unbestimmt ist:

  • אני רואה איש – [aˈni roˈe iʃ] – Ich sehe einen Mann

In diesem Fall folgt das direkte Objekt direkt auf das Verb

  • אני רואה את האיש - [aˈni roˈe et haˈiʃ] – Ich sehe den Mann

Hier wird außer dem bestimmten Artikel –ה auch noch die Präposition [et] benötigt.

Indirektes Objekt

Als indirekt werden alle Objekte bezeichnet, die von einer anderen Präposition als et eingeleitet werden, z.B. נזכרתי בזה – [nizkarti be'ze] – Ich erinnere mich daran: Präfix –ב [be]

אמרתי ליורם – ['amarti le'yoram] – Ich sagte zu Joram: Präfix –ל [le]

אתה מדבר על העבודה – [aˈta medaˈber al haavoˈda]- Du redest über die Arbeit: Präposition על [al]

אנחנו הולכים אל דוד – [aˈnaxnu holchim el ˈdavid] – Wir gehen zu David: Präposition אל [el]

Nebensätze

Das Hebräische besitzt keine große Anzahl an Konjunktionen; die meisten Nebensätze beginnen mit der Konjunktion –ש [ʃe-], die sowohl „dass“ als auch ein Relativpronomen sein kann. Nebensätze behalten die ursprüngliche Wortreihenfolge S-V-O bei. Die meisten Konjunktionen sind Präfixe und werden direkt mit dem folgenden Wort verbunden.

Einige unterordnende Konjunktionen:

  • –ש [ʃe-]: dass, Relativpronomen
  • -כי-/מפני ש [mipˈnei ʃe-/ki-]: weil
  • לכן [laˈxen] : deshalb, darum
  • אם [im] : falls
  • -כאשר-/כש [kaˈʃer-/kʃe] : als, während, wenn

Die Kopula haben und sein

Das Verb sein heißt auf hebräisch „להיות[lihiˈjot]. Es hat jedoch keine Präsensformen. Es existieren jedoch Vergangenheits- und Zukunftsformen von [lihiˈjot], die analog zum Deutschen verwendet werden. Beispiel:

  • התפוח אדום - [hataˈpuax aˈdom] – Der Apfel (ist) rot.
  • התפוח היה אדום - [hataˈpuax ha'ja aˈdom] – Der Apfel war rot.
  • התפוח יהיה אדום - [hataˈpuax jih(i)ˈje aˈdom] – Der Apfel wird rot sein.

Im Modernhebräischen gibt es kein Verb, das dem deutschen „haben“ entspricht. Besitz wird folgendermaßen umschrieben: Das hebräische Wort יש [jeʃ] bedeutet „es gibt“. Diese Bedeutung behält es, wenn es ohne Angabe einer Person verwendet wird, z.B.:

  • יש כלב - [jeʃ ˈkelev] – Es gibt einen Hund (irgendwo).

Der Satz „Ich habe einen Hund“ wird umschrieben mit:

  • יש לי כלב - [jeʃ li ˈkelev] – wörtlich: Bei mir gibt es einen Hund.

Soll die Verneinung ausgedrückt werden, wird יש [jeʃ] durch אין [ejn] ersetzt:

  • אין כלב - [ejn ˈkelev] – Es gibt keinen Hund.
  • אין לי כלב - [ejn li ˈkelev] – Ich habe keinen Hund.
  • אין לדוד כלב - [ejn leˈdavid ˈkelev] – David hat keinen Hund.

Die Wörter [jeʃ] und [ejn] können auch mit den Personalpronomina verbunden werden (איני, אינך etc.). Das ist jedoch nur in der Schriftsprache gebräuchlich.

[jeʃ] und [ejn] existieren nur im Präsens; in Vergangenheit und Zukunft wird die Form der dritten Person Singular von [lihiˈjot] להיות benutzt.

  • היה לי כלב - [haˈja li ˈkelev] – Ich hatte einen Hund
  • יהיה לי כלב - [jih(i)ˈje li ˈkelev] – Ich werde einen Hund haben

Beispiele

unvokalisiert vokalisiert Transkription Deutsch
כל בני האדם נולדו בני חורין ושווים בערכם ובזכויותיהם. כולם חוננו בתבונה ובמצפון, לפיכך חובה עליהם לנהוג איש ברעהו ברוח של אחווה.
כֹּל בְּנֵי הָאָדָם נוֹלְדוּ בְּנֵי חוֹרִין וְשָׁוִים בְּעֶרְכָּם וּבִזְכֻיּוֹתֵיהֶם. כֻּלָּם חוֹנְנוּ בַּתְּבוּנָה וּבְמַצְפּוּן, לְפִיכָךְ חוֹבָה עֲלֵיהֶם לִנְהֹוג אִישׁ בְּרֵעֵהוּ בְּרוּחַ שֶׁל אַחֲוָה.
kol bnej haadam noldu bnej xorin veʃavim beerkam uvizxujotehem ‖ kulam xonenu batvuna uvemitspun ‖ lefixax xova alejxem linhog ish bere'ehu beruax ʃel axava.
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Literatur

Allgemeine Beschreibungen und Grammatiken

  • Noam Chomsky: Morphophonemics of Modern Hebrew. Master’s thesis, University of Pennsylvania 1951.
  • Paul Wexler: The Schizoid Nature of Modern Hebrew. A Slavic Language in Search of a Semitic Past. Harrassowitz, Wiesbaden 1990, ISBN 3-447-03063-1.
  • Rudolf Meyer: Hebräische Grammatik, de Gruyter Studienbuch, Berlin/New York 1992, ISBN 3-11-013694-5

Lehrbücher

  • Shula Gilboa: Lextra Sprachkurs Plus Hebräisch Cornelsen Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-589-01862-8
  • Hebräisch ganz einfach - Ein Sprachkurs für Anfänger zum Selbststudium, Prolog Verlag/Doronia Verlag, Tel Aviv/Stuttgart 1994, ISBN 3-929895-03-X
  • Jakob Mendel: Beiheft zu Ascher Tarmon, Esri Uval, Tabellen der hebräischen Verben, 4. Aufl. 1998. Hebräisch-deutsches Verbregister nach Verbwurzeln und Binjanim geordnet JMendel, Berlin 2010.
  • Miriam Rosengarten, Vera Loos: Ivrit — Schritt für Schritt. Hebräisch für Anfänger. Marix, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-039-0.
  • Heinrich Simon: Lehrbuch der modernen hebräischen Sprache. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1988, ISBN 3-324-00100-5.
  • Asher Tarmon, Ezri Uval: Tabellen der hebräischen Verben Tamir, Jerusalem 1998, ISBN 965-376-008-4.
  • Eliezer Tirkel: Hebräisch leicht gemacht. Achiasaf, Tel-Aviv 1992, ISBN 3-9801131-0-8.
  • Manuel Wiznitzer: Langenscheidts praktisches Lehrbuch Hebräisch. Ein Standardkurs für Selbstlerner. Langenscheidt, München 1996, ISBN 3-468-26160-8.
  • Shulamit Zemach-Tendler: Lehrbuch der neuhebräischen Sprache (Iwrit), Buske Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3-87548-117-8
  • Yaacov Zinvirt: Hebräisch Lesenlernen und Verstehen. Ein audiovisuelles Lernprogramm. LIT Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-643-10016-0.
  • Smadar Raveh-Klemke: Ivrit bekef: Hebräisch für Deutschsprachige. Hempen, 2011, ISBN 978-3934106840.

Weblinks

Wikibooks Wikibooks: Hebräisch – Lern- und Lehrmaterialien

Fußnoten

  1. Jack Fellman: The Revival of a Classical Tongue. Elizer Ben Yehuda and the Modern Hebrew Language. Mouton 1973, S. 85.
  2. R. Malatesha Joshi, P. G. Aaron (Hg.): Handbook of Orthography and Literacy. Routledge 2005, S. 343.
  3. Joel M. Hoffman: In the Beginning. A Short History of the Hebrew Language. New York University Press 2004, S. 203.
  4. R. Malatesha Joshi, P. G. Aaron (Hg.): Handbook of Orthography and Literacy. Routledge 2005, S. 344.
  5. 5,0 5,1 Robert Hetzron: The Semitic Languages. Routledge 1997, S. 314; R. Malatesha Joshi, P. G. Aaron (Hg.): Handbook of Orthography and Literacy. Routledge 2005, S. 344.
  6. 6,0 6,1 Robert Hetzron: The Semitic Languages. Routledge 1997, S. 314.
  7. Hebrew-English Idiom Dictionary Blog
  8. Angel Sáenz-Badillos, John Elwolde: A History of the Hebrew Language. Cambridge University Press 1996, S. 283; Judith Junger: Predicate Formation in the Verbal System of Modern Hebrew. Walter de Gruyter 1987, S. 10.

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21.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
15.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.


29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen?
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
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DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
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20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
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12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
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23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
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21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
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09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
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27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
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25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
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18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
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18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
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05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
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28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
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06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
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29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
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25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
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07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
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16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
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15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
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15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
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14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
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04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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