Isingerode


Wappen von Isingerode Isingerode ist einer der vier Ortsteile von Schladen. Seit der Gemeindereform im Jahre 1974 gehört Isingerode zur niedersächsischen Gemeinde Schladen im Landkreis Wolfenbüttel. Isingerode hat gegenwärtig rund 350 Einwohner (Stand 2003).

Geographische Lage

Isingerode liegt etwa 2 km östlich von Schladen, rund 2,5 km westsüdwestlich von Hornburg und etwa 20 km südlich der Kreisstadt Wolfenbüttel. Durch das Dorf verläuft der Eckergraben, ein künstlicher Seitenarm der Ecker, der um den nördlich des Dorfes gelegenen Kiesteich herumgeleitet wird und dann in die Oker mündet. Der ältere Teil Isingerodes liegt östlich des Eckergrabens, während sich westlich des Grabens hauptsächlich Gebäude befinden, die nach dem 19. Jahrhundert gebaut worden sind. Unmittelbar nördlich vorbei am Dorf führt im Abschnitt Schladen–Hornburg die Bundesstraße 82.

Geschichte

Im Jahr 2006 begannen archäologische Ausgrabungen des ehemaligen Burgwalles von Isingerode, der so genannten Schwedenschanze. Seine Geschichte reicht von der Bronzezeit, um 1000 v. Chr., bis in die Eisenzeit.

Die Siedlung, die sich hier befand, wurde mehrfach niedergebrannt, aber immer wieder aufgebaut. Sie lag in Grenznähe dreier Machtgebiete, sodass die Siedlung von Handel, aber auch kriegerischen Auseinandersetzungen stark geprägt war.

Bis zum 1. August 1941 gehörte Insingerode zum Landkreis Wernigerode (Provinz Sachsen). Im Zuge der Neuordnung des Salzgitter-Gebietes wurde sie zusammen mit Hornburg, Roklum und dem Vorwerk Tempelhof dem braunschweigischen Landkreis Wolfenbüttel zugeordnet.

Weblinks

52.02194444444410.573611111111Koordinaten: 52° 1′ N, 10° 34′ O


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