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Iranische Sprachen


Die iranischen Sprachen (gelegentlich auch: iranoarische Sprachen) bilden eine Unterfamilie des indoiranischen Zweigs der indogermanischen Sprachfamilie. Weltweit gibt es circa 150 Millionen Menschen, die eine der etwa 50 neuiranischen Sprachen als Muttersprache sprechen, weitere 30–50 Millionen nutzen eine iranische Sprache als Zweit- oder Drittsprache.

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Die modernen iranischen Sprachen. Die zahlenmäßig bedeutendsten unter ihnen sind
  • Persisch
  • Paschto
  • Belutschi
  • Kurdisch
  • Begriff „iranische Sprache“

    Der Name „iranische Sprachen“ ist ein Begriff der Sprachwissenschaft – in diesem Sinne verwenden ihn ab 1836 zuerst offenbar der Indologe Christian Lassen[1] und später der Orientalist und Iranist Friedrich von Spiegel, der Eranisch als Bezeichnung bevorzugte[2]. – und bezeichnet eine Sprachgruppe, die mit den indoarischen Sprachen des indischen Subkontinents näher verwandt ist und zusammen mit diesen den indoiranischen oder arischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie bildet. Dieser Begriff ist hergeleitet von dem seit alters her tradierten Begriff neupers. Īrān aus mittelpers. Ērān. Er geht auf altpers. ariya- (=avest. airiia-) aus iran. arya- (=„arisch“, „Arier“) zurück, was weniger einen politischen als primär einen ethnischen Inhalt hat und die Gesamtheit iranischer Sprachen und Völker und deren nicht durch politische Grenzlinien zu markierendes Verbreitungsgebiet bezeichnet.

    Da das Adjektiv „iranisch“ heute primär mit gleichnamigen Staat "Iran" in Verbindung gebracht wird, setzte sich Gilbert Lazard, Experte auf dem Gebiet der iranischen Sprachen, seit 1977 konsequent[3] für die Verwendung der Bezeichnung „iranoarische Sprachen“ als analogisches Gegenstück zu "indoarisch" ein.[4] Dabei griff er den Begriff auf, der bereits im 19. Jahrhundert von Robert Needham Cust eingeführt wurde,[5] und auch von den Altorientalisten Max Müller und George Grierson verwendet wurde, sich aber laut Schmitt (1994) nicht durchsetzen konnte.[6] Der Linguist Ahmad Hasan Dani nutzt dennoch den Begriff 'Iranoarisch' und erklärt, dass 'Iranisch' als dessen Kurzform häufiger Verwendung findet.[7] Diese Bezeichnung verdeutliche die historische Stellung der indoiranischen Sprachen strukturell besser, als die gebräuchlichere Bezeichnung iranische Sprachfamilie.

    Eine ethno-linguistische Bedeutung des Begriffs ist an einigen Stellen deutlich belegt: Auf Königsinschriften bezeichnen sich Dareios I. (522–486 v. Chr.) und Xerxes I. (486–465 v. Chr.) nicht nur als „Perser“ und „Sohn eines Persers“, sondern auch als „Arier“ (altpersisch Ariya) und „arischen Ursprungs“ (Ariya čiça); die Sassanidenkönige des 3. Jahrhunderts (ab Schapur I.) ließen sich als „König der Könige von Eran und Nicht-Eran“ (mittelpers. šāhān šāh Ērān u Anērān) betiteln.

    Sehr wenige Wissenschaftler verwenden heutzutage die Schreibweise „eranisch“. Obgleich dies die lauthistorisch genauere Variante darstellt, hat sich im 20. Jahrhundert in der deutschen Sprache – auch in der Fachliteratur – „iranisch“ eindeutig durchgesetzt.

    Die Sprachen und ihre geographische Verbreitung

    Folgende iranische Sprachen werden von mindestens einer Mio. Menschen gesprochen:

    • Persisch (im weiteren Sinne)   55 bis 70 Mio., mit Zweitsprechern ca. 110 Mio (Iran, Afghanistan, Tadschikistan, Pakistan, Usbekistan)
      • West-Persisch   35 bis 40 Mio., mit Zweitsprechern mehr als 50 Mio. (Iran)
      • Ost-Persisch   20 bis 30 Mio.
        • Dari   15 Mio. (Afghanistan)
        • Tadschikisch   4,5 Mio. (Tadschikistan)
        • Hazara   2,5 Mio. (Afghanistan 2,2 Mio., Iran 300 Tsd.)
        • Aimaq   650.000 (Afghanistan)
        • Judeo-Persisch   110.000 (Usbekistan: Buchara, Iran, Israel)
      • Luri   3,5 Mio. (Iran; südwestlicher Dialektcluster dem Persischen nahestehend)
    • Paschtu   35 Mio. (22,5 Mio. in Pakistan, 12 Mio. in Afghanistan)
    • Kurmandschi   25 Mio. (Türkei, Nordirak, Nordsyrien, Nordiran, Chorasan und ehemalige UdSSR)
    • Belutschi   9 Mio. (7,5 Mio. in Pakistan, 1,4 Mio. Iran, 0,2 Mio. Afghanistan)
    • Sorani (Kurdi)   4 Mio. (Irak, Iran)
    • Südkurdisch   4 Mio. (Iran)
    • Mazanderani   3 Mio. (Iran, Kaspische Küste)
    • Gilaki   2,6 Mio. (Iran, Kaspische Küste)
    • Zazaki   2-3 Mio. (Türkei)
    • Taleschi   1 Mio. (Iran, Aserbaidschan, Dialektcluster)

    Weitere nach der Zahl ihrer Sprecher bedeutende neuiranische Sprachen sind:

    • Ossetisch   600.000 (Nord-Kaukasus: Georgien, Russland-Ossetien)
    • Gorani   500.000 (Irak, Iran)
    • Tati   130.000 (Aserbaidschan, Russland)
      • Iranisch-Azari oder Süd-Tati   220.000 (Aserbaidschan, Iran)
    • Wanetsi   100.000 (Pakistan, Afghanistan)

    Quellen für die Sprecherzahlen: Ethnologue und der unten angegebene Weblink, weiterhin aktuelle Jahrbücher wie Fischer Weltalmanach und das Jahrbuch der Encyclopedia Britannica.

    Klassifikation: Übersicht

    Die Klassifizierung der iranischen Sprachen geschieht primär nach linguistischen, sekundär auch nach geographischen Gesichtspunkten. Eine Übersicht über die heute allgemein anerkannten Zweige des Iranischen und ihre Subklassifikation gibt die folgende Stammbaumliste. Die vier Hauptgruppen – Nordwest, Südwest; Nordost, Südost – werden im nächsten Abschnitt mit allen ihren Sprachen detailliert dargestellt.

    Klassifikationsübersicht der iranischen Sprachen

    • Iranisch   60 Sprachen, davon 16 †   (150 Mio. Sprecher)
      • Westiranisch   33 Sprachen, davon 5 †   (115 Mio. Sprecher)
        • Nordwest-Iranisch
          • Medisch †
          • Parthisch †
          • Kaspisch
          • Kurdisch-Zentraliranisch oder Kermanisch
          • Zaza-Gorani
          • Belutschi
        • Südwest-Iranisch
          • Persisch
          • Luri
          • Fars
          • Larestani
          • Bashkardi
          • Kumzari
          • Tat
      • Ostiranisch   27 Sprachen, davon 11 †   (35 Mio. Sprecher)
        • Nordost-Iranisch
          • Avestisch †
          • Skythisch-Ossetisch
          • Baktrisch †
          • Sogdisch-Yagnobi
          • Choresmisch †
        • Südost-Iranisch
          • Pashtu
          • Munji-Yidgha
          • Sakisch-Wakhi
          • Shugni-Roshani-Yazghulami
          • Sanglichi-Zebaki
          • Ormuri-Paratschi

    Hinweis: Die früher als „Pamir-Sprachen“ bezeichneten Zweige Munji-Yidgha, Wakhi, Shugni-Yazghulami und Sanglichi-Zebaki stellen keine genetische Einheit dar, sondern bilden gleichrangige Unterzweige des Südost-Iranischen. Das Ormuri-Paratschi gehört nach neueren Erkenntnissen zum Südost-Iranischen (siehe CIL), Ethnologue verwendet hier eine veraltete Klassifikation.

    Klassifikation im Detail

    Die folgende genetische Klassifikation der iranischen Sprachen basiert auf dem Compendium Linguarum Iranicarum (CIL) und R. Schmitt, Die iranischen Sprachen in Geschichte und Gegenwart (siehe Literatur). Sie weicht teilweise stark von der in Ethnologue angegeben ab, insbesondere in der Frage des Unterschieds zwischen Dialekt und Sprache (Ethnologue klassifiziert viele Dialekte als separate Sprachen). Die Klassifikation enthält die wichtigsten Dialekte – basierend vor allem auf David Dalby, The Linguasphere Register – und die aktuellen Sprecherzahlen (Stand 2005, zahlreiche geprüfte und verglichene Quellen).

    Die überlieferten alt- und mitteliranischen Sprachen sind im Schema ebenfalls (mit Vorbehalt) eingefügt. Dies soll keine Aussage über die direkte Abstammung der neuiranischen Sprachen derselben Untergruppe sein. Sie können auch von einer nicht-überlieferten alt- oder mitteliranischen Sprache abstammen.

    Zur Darstellung: Genetische Einheiten werden in Fettdruck angegeben (auch wenn eine Einheit nur aus einer Sprache besteht), die Sprachen in Normalschrift, Dialekte kursiv. Bei Sprachen ohne Angabe der Sprecherzahl gibt es in der Literatur dazu keine verlässlichen Angaben; solche Sprachen haben in der Regel höchstens einige Tausend Sprecher. Zur besseren Gesamtübersicht der Klassifikation wird auf die obige Zusammenfassung der Hauptgruppen verwiesen.

    Nordwest-Iranisch

    • Nordwest-Iranisch   24 Sprachen, davon 3 †   (35 Mio. Sprecher)
      • Medisch
        • Medisch † (altiranisch)
      • Parthisch
        • Parthisch † (mitteliranisch)
      • Kaspisch
        • Gilaki-Mazenderani
          • Gilaki (2,6 Mio.)   Dialekte: Rashti, Galeshi, Lahijani, Langerudi, Matshiani u. a.
          • Mazenderani (3 Mio.)   Dialekte: Sari, Baboli, Amoli, Tunekabuni, Shahi, Tshalusi, Velatrui, Shahmirzadi u. a.
          • Gurgani †
        • Semnani
          • Semnani, Sangisari, Sorchei, Lasgerdi (zusammen 50 Tsd)
        • Taleshi
          • Taleshi (1 Mio)   Dialekte: Masally, Lerik, Lenkoran, Astara; Vizne, Tularud, Asalem, Shandarman, Masal, Masule, Zide u. a.
        • Iranisch-Azari
          • Iranisch-Azari (Iranisch-Tati, Süd-Tati) (220 Tsd.)
            • Nordwest-Dialekte: Harzandi, Keringani;
            • Nordost-Dialekte: Shali, Kajali, Hazzarudi, Taromi;
            • Süd-Dialekte: Takestani, Tshali, Sagzabadi, Eshtehardi u.a.;
            • Südwest-Dialekte: Cho'ini u.a.;
            • Südost-Dialekte: Rudbari, Alamuti u. a.
      • Kurdisch-Zentraliranisch oder Kermanisch
        • Kurdisch
          • Kurmandji (Nordwest-Kurdisch) (20 bis 30 Mio.)
            • Dialekte: Sanjari, Judikani; Urfi, Botani, Bayazidi, Hakkari, Jezire; Aqrah, Dahuk, Amadiyah, Zakhu, Surchi; Qochani, Erzurumi, Birjandi, Alburzi; Herki, Shikaki
          • Zentral-Kurdisch (Sorani, Kurdi) (5 bis 10 Mio.)
            • Dialekte: Arbili, Pishdari, Kirkuki, Khanaqini, Kushnawi, Mukri; Sulaimani, Bingirdi, Garrusi, Ardalani, Sanandaji, Warmawa, Garmiyani; Jafi; Judeo-Kurdisch
          • Südkurdisch (4 Mio.)
            • Dialekte: Kolyai, Kermanshahi, Garrusi Sanjabi, Malekshahi, Bayray, Kalhori, Lakki u.a.
        • Zentraliranisch
          • Tafreshi   Dialekte: Vafsi, Ashtiani, Kahaki, Amorei; Alviri, Vidari u.a.
          • Mahallati-Chunsari   Dialekte: Mahallati, Vonishuni, Chunsari
          • Kashani-Natanzi
            • Dialekte: Judeo-Kashani, Arani; Qohrudi, Jowshaqani, Abyanei, Keshei, Farizandi, Yarandi, Meymei, Soi, Tari, Natanzi; Abu Zeyd Abadi, Badrudi
          • Gazi   Dialekte: Gazi, Kafroni, Sedehi, Varzenei; Judeo-Isfahani
          • Yazdi-Kermani-Nayini   Dialekte: Yazdi, Kermani; Nayini, Anaraki; Ardestani; Zefrei u.a.
          • Kaviri   Dialekte: Churi, Farvi, Mehrjani u.a.
          • Sivandi
      • Zaza-Gorani
        • Zaza (Zazaki, Kirmanjki, Kirdki, Dimli, 'So Be') (2 Mio.)
          • Nord-Dialekte: Dersim, Erzincan, Xozat, Varto, Hınıs, Sarız, Kars, Zara (Sivas);
          • Süd-Dialekte: Bingöl, Elaziğ, Piran, Henı, Siverek, Lice, Kulp, Motki, Kozluk, Sason
        • Gorani (Gurani, Bajalani, Shabaki, Hawrami, Chichamachu) (400 bis 500 Tsd.)
          • Dialekte: Gurani ieS: Gawhara, Kandula; Hawramani: Takht, Lahuni; Bajalani: Qasr-e Shirin, Zohab, Bin Qudra, Quratu; Mossul; Shabaki; Sarli u. a.
      • Belutschi
        • Belutschi (Baloči): 9 Mio., davon 7,5 Mio Pakistan, 1,4 Mio Iran, 0,2 Mio. Afghanistan
          • Dialektgruppe Rachshani: Kalati, Panjguri, Sarhaddi inklusive Marw;
          • Dialektgruppe Sarawani: Sarawan, Bampur, Iranshahr;
          • Dialektgruppe Lashari: Lashar, Espakeh, Pip, Maskotan, Fanuc;
          • Dialektgruppe Ketschi: Ketschi, Makrani;
          • Küstendialekte: Biaban, Nikshahr, Qasr-e Qand, Hudar; Mand, Dasht, Gwadar, Pasni, Ormara, Karatschi;
          • Bergdialekte (Eastern Hill Dialects): Mari, Bugti u.a.

    Südwest-Iranisch

    • Südwest-Iranisch   9 Sprachen, davon 2 †   (65 bis 70 Mio. Sprecher)
      • Persisch
        • Altpersisch (Achämenidisch) † (altiranisch)
        • Mittelpersisch (Sassanidisch, Pahlevi) † (mitteliranisch)
        • Neupersisch (60 Mio., S2 mehr als 50 Mio.)
          • West-Persisch (40 Mio.)
            • Dialekte: Qazvini, Mahallati, Hamadani, Kashani, Isfahani, Sedehi, Kermani, Araki, Shirazi, Jahromi, Shahrudi, Kazeruni, Mashadi u.a.
          • Ost-Persisch, bzw. „Dari“, lokal auch „Tadschiki“, „Hazaragi“ u.a. (20 bis 30 Mio.)
            • Dialekte: Kabuli, Herati, Khorasani; Darwazi, Tangshewi, Warduji, Dehwari; Kundi, Zangi, Behsud, Yekaulang, Polada, Urusgani, Jaguri, Ghazni, Miradad; Taimuri, Taimani, Zuri, Zainal, Jamshidi, Firozhohi, Maliki, Mizmast u.a.
          • Judeo-Persisch (110 Tsd.)   Dialekte: Bucharik 50 Tsd., Dzhidi 60 Tsd.
      • Luri
        • Luri (3,5 Mio.)   Dialekte: Mamasseni, Boirahmadi-Kuhgalui; Feyli; Bachtiari (Haft-Lang, Cahr Lang); Gioni u.a.
      • Fars
        • Fars   Dialekte: Buringuni, Masarmi, Somghuni, Papuni; Ardakani, Kalati, Chullari; Kondazi, Davani; Judeo-Fars
      • Larestani
        • Larestani (Lari)   Dialekte: Bastak, Faramarz, Kamioka, Rahbar, Gerash, Bicha, Evaz, Lar, Choni, Arad, Fedaq u.a.
      • Bashkardi
        • Bashkardi
          • Dialekte: Bashkardi ieS; Rudbari, Bandar Abbas, Hormuz; Rudani, Berentini, Minabi; Rameshk, Geron, Darzeh; Sardasht, Angorhan, Biverc, Bishnu; Durkan, Geshmiran, Maric; Shahbavek, Garahven, Piru, Parmont, Gwafr
      • Kumzari
        • Kumzari (3 Tsd.)   Dialekte: Musandam, Dibah
      • Tat (130 Tsd.)   Dialekte: Nord = Judeo-Tat, Süd = Muslim-Tat

    Nordost-Iranisch

    • Nordost-Iranisch   9 Sprachen, davon 7 †   (600 Tsd. Sprecher)
      • Avestisch
        • Avestisch (Alt-Avestisch) † (Zuordnung unsicher)
      • Baktrisch
        • Baktrisch †
      • Skythisch-Ossetisch
        • Skythisch †
        • Sarmatisch †
        • Alanisch (Altossetisch) †
        • Ossetisch (600 Tsd.)   Iron-Dialekte: Tagaur, Kurtat, Allaghir, Tual; Digor-Dialekte: Urux, Mozdok
      • Sogdisch-Yagnobi
        • Sogdisch †
        • Yagnobi (2 Tsd.)
      • Choresmisch
        • Choresmisch †

    Südost-Iranisch

    • Südost-Iranisch   18 Sprachen, davon 4 †   (34,5 Mio. Sprecher)
      • Sakisch
        • Khotan-Sakisch †
        • Tumshuqisch †
      • Pashtu
        • Pashtu (34,5 Mio.; davon 22,5 Mio. Pakistan, 12 Mio. Afghanistan)
          • Südwest-Dialekte: Südwest-Afghanisch, Kandahari, Quetta;
          • Südost-Dialekte: Bannu, Waziri, Kakari, Sherani, Spin-Tor Tarin;
          • Nordwest-Dialekte: Durrani, Kabuli, Zentral-Ghilzai, Shinwari u.a.;
          • Nordost-Dialekte: NW-Pakistanisch, Peshawar, Yusufzay-Mohmandi, NO-Ghilzai, Afridi, Bangash, Orakzay
        • Wanetsi (Waneci) (100 Tsd.)
      • Munji-Yidgha
        • Munji (4 Tsd.)   Dialekte: Nord, Zentral, Süd; Mamalgha
        • Yidgha (6 Tsd.)
      • Wakhi
        • Wakhi (30 Tsd.)   Dialekte: Wakhan; Badakhshan; Tashkurgan; Hunza (Gojal), Yarkhun, Yasin, Ishkoman
      • Shugni-Yazghulami
        • Shugni-Roshani
          • Shugni (45 Tsd.)   Dialekte: Baju, Shahdara, Barwoz
          • Roshani (10 Tsd.)   Dialekte: Roshani ieS, Chufi
          • Bartangi (3 Tsd.)   Dialekte: Bartang-Ravmed, Basid
          • Roshorvi (Oroshori) (2 Tsd.)
          • Sariqoli (16 Tsd.)   Dialekte: Tashkurgan, Vača, Burangsal-Tung
        • Yazghulami
          • Yazghulami (4 Tsd.)
        • Wanji
          • Wanji †
      • Sanglichi-Zebaki
        • Sanglichi-Ishkashmi-Zebaki (2 Tsd.)
      • Ormuri-Paratschi
        • Ormuri (1 Tsd.)   Dialekte: Kanigurami, Baraki-Barak (Logar)
        • Paratschi (0,6 Tsd.)   Dialekte: Shotol, Goculan, Pačagan

    Iranische Sprachperioden

    Man teilt die iranischen Sprachen historisch in drei Perioden ein:

    • Altiranisch nennt man die iranischen Sprachen, die aus der Zeit vor dem 3. Jahrhundert v. Chr. überliefert sind. Dazu gehören vor allem die mit reicher Textüberlieferung erhaltenen Sprachen Avestisch und Altpersisch (oder Achämenidisch), auch das nur schwach belegte Medische, sowie einige als Vorgängersprachen mitteliranischer Sprachen erschließbare altiranische Sprachen.
    • Mitteliranisch heißen die iranischen Sprachen, die aus der Zeit vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zur Islamisierung des Iran im 8. und 9. Jahrhundert überliefert wurden. Dazu gehören Parthisch, Mittelpersisch (oder Sassanidisch), Sogdisch, Choresmisch, Sakisch (Khotan-Sakisch und Tumschuqisch), Baktrisch und die schwach überlieferten Sprachen Sarmatisch, Jassisch und Altossetisch (Alanisch).
    • Neuiranisch nennt man alle späteren iranischen Sprachen, insbesondere also die, die heute noch gesprochen werden (rund 50 Sprachen mit etwa 190 Mio. Sprechern).

    Altiranische Sprachen

    Übersicht

    Als altiranische Sprachen bezeichnet man die ältesten der überlieferten iranischen Sprachen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die bis ca. 300 v. Chr. verfassten Texte des Avestischen des „Avesta“-Corpus der Zoroastrier und des Altpersischen der achaimenidischen Königsinschriften.

    Für andere, nicht durch Textüberlieferung bekannte Sprachen wie das Medische oder das Skythische lassen sich dagegen nur einzelne Wörter und Namen erschließen; gewöhnlich Formen aus jeweils anderssprachiger Überlieferung, die ausdrücklich einer jener Sprachen zugewiesen werden oder sich aufgrund sprachwissenschaftlicher Kriterien als Fremdelemente in der Überlieferungssprache zu erkennen geben. Aufgrund der zahlreichen mitteliranischen Sprachen geht man davon aus, dass es weitere unbekannte altiranische Sprachen geben muss, die Vorgängerstufen dieser mitteliranischen Sprachen waren.

    Das Avestische ist eine Art Kirchensprache der Zoroastrier, während für das Altpersische nur bekannt ist, dass sie die Muttersprache des achaimenidischen Königshaus sein muss. Unklar ist, zu welchem Zweck Urkunden eingemauert oder Inschriften in vom Boden aus unlesbarer Höhe in Felswände gemeißelt wurden – in einer Sprache, die nur wenige Menschen im Reich verstanden.

    Die Zeugnisse, die für Nomadenstämme des ukrainisch-südrussischen Steppengürtels wie Skythen, Sarmaten etc. überliefert sind, sind schwer einzuordnen. Der Skythenexkurs Herodots gilt als ältester Bericht über diese altiranischen Völker. Direkte Schriftzeugnisse sind nicht erhalten.

    Der Begriff Schwarzes Meer, der gewöhnlich als skythisch gilt, griech. Πόντος Άξεινος aus iran. *Axšaina- „Schwarzes (Meer)“ gehört eindeutig in ein System, das die Himmelsrichtungen symbolisch durch Farbwörter bezeichnet, und deshalb das „nördliche Meer“ meint. Das Volk, welches dieses System verwendete, muss südlich dieses Meeres gewohnt haben. Da die Bezeichnung zuerst während der Achämenidenzeit ebenso für das Rote Meer benutzt wurde, liegt es nahe, iranische Völker als Namensgeber dieser Meere auszumachen.

    Die Schriften der altiranischen Periode

    Das Avesta ist in eigener Schrift, der Avestaschrift geschrieben. Diese wird von rechts nach links geschrieben und bildet Laute recht exakt ab. Sie schreibt Vokale und versucht die Aussprache genau wiederzugeben.

    Für das Altpersische als „Sprache des Königs“ wurde eine eigene Schrift entwickelt, die sich an die Keilschrift rein äußerlich anlehnt, indem auch Keile und Winkel verwendet werden. Die von links nach rechts geschriebene Schrift ist jedoch eine eigenständige Neuschöpfung. Das „Alphabet“ besteht aus Worttrennern und 36 Lautzeichen, die vier Gruppen zugeteilt werden können: 1. reine Vokalzeichen (a, i, u), 2. Konsonantenzeichen mit inhärierendem i-Vokal, 3. Konsonantzeichen mit inhärierendem u-Vokal, 4. Konsonantzeichen mit inhärierendem a-Vokal oder bloßem konsonantischen Wert. Sie wurde zuerst von Dareios I. in seiner großen Inschrift am Felsen von Bisotun (Behistun) verwendet. Einige Probleme ergeben sich aufgrund der inkonsequenten Vokal- und Diphthongbezeichnungen und weiteren zahlreichen Mehrdeutigkeiten. Für die Verwaltung oder literarische Zwecke ist diese Schrift kaum verwendet worden. Dazu benutzten die Perser das Aramäische (in der aramäischen Schrift) und das Spätelamische (in einer Variante der echten mesopotamischen Keilschrift geschrieben.)

    Mitteliranische Sprachen

    Definition der Periode

    Die mitteliranische Periode beginnt im vierten vorchristlichen Jahrhundert. Ihr Ende im achten oder neunten Jahrhundert n. Chr. – teilweise ist noch spätere Verwendung bezeugt – wird mit der Islamisierung Irans nach dem Arabersturm eingeläutet. Danach dominieren neuiranische Sprachen den iranischen Raum. Da gegenüber der altiranischen Zeit ein Bruch hinsichtlich der Schriftverwendung zu beobachten ist, denn die altpersische Keilschrift ging mit den Achaimeniden unter, lassen sich als mitteliranische Sprachen jene bezeichnen, deren schriftliche Verwendung und Überlieferung in nach-achaimenidischer, jedoch vor-islamischer Zeit einsetzt. Dazu gehören Sprachformen, die sekundär in Iran verwendeten Schriften wie der manichäischen, nestorianisch-syrischen oder arabischen Schrift geschrieben sind.

    Schwach belegte mitteliranische Sprachen

    Die zahlreichen sarmatischen, alanischen und verwandten Stämme, die nördlich des Kaukasus sowie des Schwarzen und des Kaspischen Meeres siedelten, haben kaum direkte Sprachzeugnisse hinterlassen. Am ehesten greifbar ist für die Forschung bislang das iranische Namensgut der kaiserzeitlichen griechischen Inschriften aus den Griechen-Kolonien entlang der Schwarzmeernordküste – vom 4. Jahrhundert v. Chr. an sind Sarmaten in diesen Raum eingedrungen –, zu dem weitere Namen (Personen, Stammes- und geographische Namen) sowie Wörter aus literarischer oder inschriftlicher Überlieferung in einer Vielzahl von Sprachen und schließlich moderne toponomastische Fortsetzer sowie Lehnwörter (v. a. die aus dem Alanischen im Ungarischen) hinzutreten.

    Den Alanen sind auch zwei in griechischer Schrift geschriebene Texte zu verdanken: zum einen die alanische („altossetische“) Inschrift einer Grabstele vom Ufer des Großen Zelentschuk (eines Kuban-Nebenflusses) etwa aus dem 10. bis 12. Jahrhundert n. Chr., zum anderen zwei Verse im Epilog zur „Theogonie“ des Byzantiners Johannes Tzetzes (Mitte des 12. Jahrhunderts).

    Neben diesen durch Textüberlieferung fassbaren mitteliranischen Sprachen muss es weitere Sprachen und Dialekte gegeben haben. So hat nach Angaben indischer Quellen im Osten Afghanistans das Volk der Kambojas gewohnt, für deren Sprache indische Grammatiker auch einzelne Formen zitieren, die darauf hindeuten, dass dies eine iranische, genauer: eine ostiranische Sprache gewesen ist. Über die Sprache der Parner, die neben weiteren Sprachen oder Dialekten wie „Mittelmedisch“, deren Existenz man annehmen muss, die jedoch höchstens indirekt erschlossen werden können, sagt Iustinus: „sermo his inter Scythicum Medicumque medius et utrimque mixtus“ (41,2,3), sie sei ein Sprachgemisch aus Skythisch (d. h. Sakisch) und Medisch.

    Durch Textkorpora bezeugte mitteliranische Sprachen

    Durch teilweise umfangreiche Textkorpora sind folgende mitteliranischen Sprachen bezeugt:

    • West-mitteliranische Sprachen
      • Parthisch
      • Mittelpersisch
    • Ost-mitteliranische Sprachen
      • Sogdisch
      • Choresmisch
      • Baktrisch
      • Sakisch in den Formen Khotan-Sakisch und Tumschuqisch

    Ostiranische Besonderheiten

    Die ostiranische Gruppe ist in mancherlei Hinsicht wesentlich konservativer als die westiranische, insbesondere insofern, als die Auslautsilben nicht geschwunden sind. Infolgedessen sind auch Morphologie und Syntax insgesamt auf einem älteren Stand stehengeblieben, da im Nominal- und Verbalsystem teilweise eine weitaus größere Vielfalt von Formenkategorien erhalten geblieben ist. Andererseits aber hebt sich das Ostiranische vom Westiranischen deutlich durch Neuerungen ab, insbesondere in der Phonologie.

    Eine Vielzahl von Unterschieden in Einzelzügen lässt das Ostiranische als recht uneinheitlich erscheinen. Gleichwohl zeichnen die exklusiven Neuerungen das Ostiranische als eine eigenständige, zusammengehörige Sprachgruppe aus, deren Binnengliederung in Süd- und Nordostiranisch allerdings erst auf der neuiranischen Entwicklungsstufe greifbar wird, da keine als südostiranisch zu klassifizierende Sprache in älterer Zeit bezeugt ist.

    Die Schriften der mitteliranischen Periode

    Neben der genannten manichäischen, nestorianisch-syrischen und arabischen Schrift, sind vier der sechs bezeugten mitteliranischen Sprachen durch einander ähnliche, gemeinsam aus dem aramäischen Alphabet entstandene Schriftsysteme gekennzeichnet: Parthisch, Mittelpersisch, Sogdisch und Choresmisch bewahren die unter der Achaimenidenherrschaft gebildete Zusammengehörigkeit, während das Baktrische größtenteils eine lokale Variante des griechischen Alphabets und das Khotan- und Tumschuqsakische zentralasiatische Varianten der indischen Brahmi-Schrift eingeführt haben. Aramäische Schrift und Sprache, die als Mittel der achaimenidischen Reichsverwaltung über das gesamte Reich verbreitet waren und die sich insbesondere in vorher schriftlosen Reichsteilen festgesetzt haben, blieben mangels einer brauchbaren Alternative auch in den größeren und kleineren Nachfolgestaaten dieses Reiches in Verwendung. Dabei vollzog sich allerdings in vielfacher Hinsicht ein kontinuierlicher Wandel, für den ausschlaggebend war, dass in diesen kleineren Staatswesen hauptsächlich Übersetzer nur für ein einziges Sprachenpaar, Aramäisch und die jeweilige iranische Sprache, benötigt wurden. Nach und nach lösten iranische Muttersprachler die Aramäer ab, so dass die niedergeschriebenen Texte zunehmend mit iranischen Wörtern durchsetzt wurden und die weiterhin verwendeten aramäischen Formen mit der Zeit zu konventionell gebrauchten Symbolen erstarrten.

    Siehe auch

    Literatur

    Allgemein

    •  Rüdiger Schmitt (Hrsg.): Compendium Linguarum Iranicarum. Reichert, Wiesbaden 1989, ISBN 3-88226-413-6 (Kurzzitat CIL; eine umfassende Darstellung aller iranischen Sprachgruppen in Geschichte und Gegenwart, geschrieben von einem internationalen Gremium anerkannter Iranisten).
    •  Rüdiger Schmitt: Die iranischen Sprachen in Geschichte und Gegenwart. Reichert, Wiesbaden 2000, ISBN 3-89500-150-3 (aktuelle Kurzfassung des CIL, insbesondere für die Klassifikation wichtig).
    •  Nicholas Sims-Williams: The Iranian Languages. In: Giacalone Ramat (Hrsg.): The Indo-European Languages. Routledge, London/New York 1998, ISBN 0-415-06449-X.
    •  Nicholas Sims-Williams (Hrsg.): Indo-Iranian Languages and Peoples. Oxford University Press, 2002, ISBN 0-19-726285-6.

    Speziell

    •  Rüdiger Schmitt: Considerations on the Name of the Black Sea. In: Hellas und der griechische Osten. Saarbrücken 1996, S. 219–224.
    •  D. N. MacKenzie: Ērān, Ērānšahr. In: Encyclopædia Iranica. VIII, 1998, S. 534–535.
    •  Karl F. Geldner: Avesta. The Sacred Books of the Parsis. I–III, Stuttgart 1886–1896.
    •  Peter C. Backstrom: Wakhi. In: Languages of Northern Areas (of Pakistan). Islamabad 2002.
    •  Daniel G. Hallberg: Pashto – Waneci – Ormuri. In: Sociolinguistic Survey of Northern Pakistan. Islamabad 2004.
    •  Kendall D. Decker: Yidgha. In: Sociolinguistic Survey of Northern Pakistan. Vol 5, Islamabad 2004.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Lassen, Christian. 1936. Die Altpersischen Keilschrift von Persepolis. Entzifferung des Alphabets und Erklärung des Inhalts. Bonn: Weber. S. 182.
    2. Spiegel, Friedrich von. 1859. Avesta. Engelmann. P. vii.
    3. Lazard, Gilbert. 1977. Preface in: Oranskij, Iosif M. Les langues iraniennes. Traduit par Joyce Blau.
    4. Lazard, Gilbert. 1998. Actancy. Empirical approaches to language typology. Mouton de Gruyter. ISBN 3-11-015670-9, 9783110156706.
    5. Cust, Robert Needham. 1878. A sketch of the modern languages of the East Indies. London: Trübner.
    6. Schmitt, Rüdiger. 1994. Sprachzeugnisse alt- und mitteliranischer Sprachen in Afghanistan in: Indogermanica et Caucasica. Festschrift für Karl Horst Schmidt zum 65. Geburtstag. Bielmeier, Robert und Reinhard Stempel (Hrg.). De Gruyter. S. 168 - 196.
    7. Dani, Ahmad Hasan. 1989. History of northern areas of Pakistan. Historical studies (Pakistan) series. National Institute of Historical and Cultural Research. S. 45.
      That is why we distinguish between the Aryan languages of Iran, or Irano-Aryan, and the Aryan languages of India, or Indo-Aryan. For the sake of brevity, Iranian is commonly used instead of Irano-Aryan ...

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    Datum Bild Autoren Titel der Abeit
    25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
    DOI: 10.1126/science.abe8476
    25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
    DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
    21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
    DOI:
    21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
    DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
    21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
    DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
    17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
    DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
    15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
    DOI: 10.15184/aqy.2020.4
    09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
    DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
    09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
    DOI: 10.1073/pnas.2007869117
    03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
    DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
    03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
    DOI:
    03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
    DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
    26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
    DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
    26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
    DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
    17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
    DOI: 10.1017/RDC.2020.41
    06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
    DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
    06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
    DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
    04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
    DOI: 10.1002/ajp.23180
    31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
    DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
    30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
    DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
    30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
    DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
    25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
    DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
    25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
    DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
    20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
    DOI:
    16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
    DOI: 10.3389/feart.2020.00160
    14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
    DOI: 10.1073/pnas.1918884117
    14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
    DOI: 10.1127/pala/2020/0098
    09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
    DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
    07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
    DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
    18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
    DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
    17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
    DOI: 10.1073/pnas.2004944117
    17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
    DOI:
    17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
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    29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
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    20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
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    23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
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    21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
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    21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
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    09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
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    18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
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    18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
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    05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
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    28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
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    06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
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    29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
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    07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
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    16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
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    11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
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    09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
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    29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
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    21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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    08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
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    02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
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    24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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    24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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    15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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    11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
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    04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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    27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
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    08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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    07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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    01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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    11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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    10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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    10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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    14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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    18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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    27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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    15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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    15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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    21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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    DOI: 10.1016/j.pgeola.2017.07.006
    03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
    DOI: 10.1038/s41598-017-07065-3
    27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
    DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
    27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
    DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
    29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
    DOI: 10.1126/sciadv.1700564
    08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
    DOI: 10.1038/nature22336
    23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
    DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
    27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
    DOI: 10.1126/science.aam9695
    24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
    DOI:
    23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
    DOI:
    17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
    DOI: 10.1371/journal.pone.0166726
    06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
    DOI: 10.1126/science.aag0357
    08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
    DOI: 10.1126/sciadv.1601941
    28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
    06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
    DOI: 10.1126/science.aaf8110
    20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
    DOI:
    26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
    DOI:
    21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
    DOI: 10.1038/ng.3611
    13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
    DOI: 10.1038/srep28766
    06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
    DOI:
    17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
    DOI: 10.1002/ajpa.22996
    08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
    DOI: 10.1073/pnas.1525200113
    07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
    DOI: 10.1073/pnas.1523951113
    02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
    DOI: 10.1038/nature18291
    31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
    DOI:
    25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
    DOI: 10.1038/srep25887
    02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
    DOI: 10.1038/nature17993
    29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
    DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
    20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
    DOI: 10.1038/NCOMMS10775
    14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
    DOI: 10.1038/nature17405
    11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
    DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
    17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
    DOI: 10.1038/nature16510
    08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
    DOI: 10.1038/ncomms10596
    04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
    DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
    29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
    14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
    DOI: 10.1038/srep18932
    08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
    DOI: 10.1126/science.aad2545
    06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
    DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
    03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
    25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
    DOI:
    17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
    DOI: 10.1038/ncomms9912
    14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
    DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
    02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
    DOI: 10.1038/srep13999
    11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
    DOI: 10.7554/eLife.09560
    19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
    DOI: 10.1073/pnas.1504365112
    23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
    DOI:
    17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
    DOI: 10.1038/srep12150
    06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
    DOI: 10.1038/ncomms8580
    26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
    DOI: 10.1038/nature14558
    23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
    DOI: 10.1038/nature14625
    08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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    02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
    DOI: 10.1073/pnas.1501529112
    22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
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    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
    06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
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    18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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    05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
    DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
    29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
    DOI: 10.1038/nature14134
    27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
    DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
    23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
    DOI: 10.1126/science.1261735
    16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
    12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
    08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
    24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
    08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
    DOI:
    24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
    DOI: 10.1126/science.1258260
    23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
    DOI: 10.1038/nature13810
    23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1412201111
    17.09.2014 Iosif Lazaridis et al. Die genetische Herkunft der Europäer
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    06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
    DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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    DOI: 10.1038/nature13621
    05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
    DOI:
    25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
    DOI: 10.1073/pnas.1410735111
    24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
    DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
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    DOI: 10.1073/pnas.1404546111
    03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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    22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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    03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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    01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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    03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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