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Der Hort von Ayton East Field ist ein spätjungsteinzeitlicher, etwa 3000 bis 2500 v. Chr. niedergelegter Fund von Grabbeigaben aus North Yorkshire in England, aber kein Depotfund im eigentlichen Sinne, sondern ein Grabdepot.

Der Hort wurde in einer Grube gefunden, die in die Spitze eines ovalen Cairns gegraben war. Der Kalksteinhügel wurde 1848 von A. D. Conyngham geöffnet. Die Aufzeichnungen lassen vermuten, dass der Hort zusammen mit einer Bestattung gefunden wurde.

Die Funde bestehen aus drei Äxten, einem Dechsel, einem geschliffenen Messer, fünf rautenförmigen Pfeilspitzen und zwei Abschlägen aus Feuerstein, einem Keulenkopf aus Geweih und zwei Eberstoßzähnen.

Der Brauch, Personen mit anerkannten Grabbeigaben zu bestatten, begann hier etwa 3000 v. Chr. Die ältere Praxis der Jungsteinzeit war die Bestattung in Gemeinschaftsgräbern mit wenigen Objekten. Später wurden Personen mit einem gewissen Status in der Gemeinschaft mit ausgewählten persönlichen Dingen begraben. Dies weist auf eine Gesellschaft, in der der Zugang zu "besonderen" Objekten wenigen Menschen vorbehalten war. Der Fund befindet sich im Britischen Museum.

Siehe auch

Literatur

  • D. V. Clarke, Trevor G. Cowie, Andrew Foxon: Symbols of power at the time of Stonehenge. HMSO, London 1985
  • Ian A. Kinnes, Ian H. Longworth: Catalogue of the excavated Prehistoric and Romano-British Material in the Greenwell Collection. The British Museum Press, London 1985

Weblinks