Tino Strauss / CC BY-SA 2.5

Flosse


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Flosse (Begriffsklärung) aufgeführt.
Der Feuerfisch (Pterois sp.) gehört zu den Arten, bei denen die hartstrahligen Rückenflossen mit Giftdrüsen versehen sind.

Eine Flosse ist ein flächiges, bewegliches Antriebs- und Stabilisierungsorgan bei im Wasser lebenden Chordatieren und einigen Weichtieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff meist die hier beschriebenen Organe der Fische.

Aufbau

Flossen bestehen aus einem mit Hautfalten (Flossenhaut) verbundenen Gerüst, den Flossenstrahlen. Bei Knochenfischen sind diese Strahlen verknöchert, Knorpelfische haben Hornstrahlen. In der Muskulatur werden die Flossenstrahlen mit Flossenstrahlträgern verankert. Einige Fischarten verfügen zudem auch über skelettlose Flossen (Fettflosse, siehe unten).

Rückenflosse eines Döbels (Leuciscus cephalus), deutlich zu erkennen ist die fächerartige Teilung der Weichstrahlen

Die Flossenstrahlen der Knochenfische werden in Hart- (auch Stachelstrahlen) und Weichstrahlen (auch Gliederstrahlen) unterteilt. Hartstrahlen sind ungegliederte, meist glatte Knochenstückchen, Weichstrahlen bestehen aus zwei miteinander verwachsenen Hälften. Bei den Weichstrahlen wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden:

  • ungeteilt, ungegliedert, stachelartig
  • ungeteilt, gegliedert
  • fächerartig geteilt, gegliedert

Sofern eine Flosse Hartstrahlen enthält, befinden diese sich immer vor den Weichstrahlen. Die Bezeichnungen Hart- und Weichstrahlen sind etwas irreführend. Hartstrahlen können durchaus biegsam und weich sein, während ungegliederte Weichstrahlen verkalkt und dornenartig sein können. Die Unterscheidung zwischen Hartstrahlen und ungegliederten Weichstrahlen ist im Zweifelsfall am leichtesten durch die Betrachtung von vorn möglich, die die beiden Hälften der Weichstrahlen erkennen lässt.

Echte Hartstrahlen sind nur bei den Stachelflossern zu finden. Bei einigen Fischen sind einige Hartstrahlen mit Giftdrüsen versehen (z. B. den Skorpionfischen, Petermännchen, Kaninchenfischen) und auch ein sägeförmiges Profil an der Rückseite ist möglich.

Einteilung und Anordnung

Habitus eines Schleimkopfs (Beryx splendens)
Flossen bei einer Nase (Chondrostoma nasus)

Die meisten Fische verfügen über sieben Flossen. Sie sind paarig und unpaarig (einzelne Flossen) am Fischkörper angeordnet. Die paarigen Flossen entsprechen den Extremitäten der landlebenden Wirbeltiere, haben jedoch keine direkte Verbindung mit der Wirbelsäule.

Paarige Flossen:

  • Brustflosse (Pectorale)
  • Bauchflosse (Ventrale)

Unpaarige Flossen:

  • Rückenflosse (Dorsale)
  • Schwanzflosse (Caudale)
  • Afterflosse (Anale)
Fettflosse einer Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Manche Arten (Welsartige, Salmler, Lachsartige) haben außerdem zwischen Rücken- und Schwanzflosse einen mit Fett gefüllten Hautsack, die Fettflosse.

In Anpassung an den jeweiligen Lebensraum ist diese Grundkonfiguration bei vielen Fischen teilweise deutlich modifiziert, so können Flossen geteilt, miteinander verwachsen oder stark in der Form verändert sein und sogar vollständig fehlen. Funktionale Anpassungen konnten so weit gehen, dass die jeweilige Flosse nicht mehr gemäß ihrem ursprünglichen Zweck als Fortbewegungsorgan Verwendung findet.

Rückenflosse

Flussbarsch (Perca fluviatilis) mit hartstrahliger vorderer und weichstrahliger hinterer Rückenflosse

Die Funktion der Rückenflosse entspricht der eines Kiels, das heißt sie stabilisiert die senkrechte Haltung des Fisches im Wasser. Sie kann in mehrere Teile (z. B. Barsche) oder auch eine ganze Reihe von kleinen Abschnitten geteilt sein (beispielsweise Flössler). Die Länge der Rückenflosse und ihre Stellung am Körper ist sehr variabel. Meist befinden sich im vorderen Teil der Rückenflosse Hartstrahlen oder es existiert eine komplett hartstrahlige vordere Rückenflosse. Die Stichlinge haben sogar vor einer hinteren Rückenflosse völlig freie und bewegliche Stacheln. In manchen Fällen verfügen die Hartstrahlen über einen Sperrmechanismus, mit dem sie ohne Muskelkraft aufrecht gehalten werden können. Nur in sehr seltenen Fällen fehlt die Rückenflosse (z. B. Zitteraal).

Spezialformen:

  • Für Seenadeln dient diese Flosse (zusammen mit den Brustflossen) der Erzeugung des Vortriebs.
  • Die meisten Armflosser haben aus Flossenstrahlen der Rückenflosse Köder zum Anlocken potentieller Beute entwickelt.
  • Bei den Schiffshaltern ist die Rückenflosse zu einem Haftorgan umgebildet.

Afterflosse

Die Afterflosse ähnelt in Funktion und Form der Rückenflosse. Auch sie kann geteilt sein und im vorderen Teil Hartstrahlen aufweisen.

Spezialformen:

  • Einige Familien der Zahnkärpflinge haben die Afterflosse in ein Begattungsorgan umgewandelt:
    • Das Gonopodium bei Lebendgebärenden Zahnkarpfen.
    • Das Andropodium bei Hochlandkärpflingen und Halbschnabelhechten.

Brustflossen

Entsprechend ihrer Funktion als Höhensteuer, Bremse und Stabilisierungsorgan sind die Brustflossen meist beweglich, weich und transparent. Sie sind über das Skelett mit dem Schädel verbunden und befinden sich deshalb fast immer direkt hinter den Kiemendeckeln. Gelegentlich ist die Vorderkante, wie beispielsweise bei vielen Welsen, durch harte Weichstrahlen verstärkt. Auch diese Flossen können mitunter fehlen, so etwa bei den Muränen. Lippfische und Doktorfische schwimmen durch gleichzeitige Schläge der Brustflossen (labriform), hier sind die Brustflossen das Hauptantriebsorgan.

Spezialformen:

  • Eine flügelartige Abwandlung der Brust- und Bauchflossen erlaubt den Fliegenden Fischen längere Gleitflüge über der Wasseroberfläche.
  • Die Schlammspringer können sich mit Hilfe ihrer stielartigen Brustflossen an Land fortbewegen.

Bauchflossen

Diese Flossen sind in der Regel relativ klein, sie übernehmen Steuerungsfunktionen. Die Lage am Fischkörper variiert zwischen bauch-, brust- und in seltenen Fällen, noch vor den Brustflossen befindlich, kehlständig. Von allen Flossenarten fehlen diese Flossen am häufigsten, so haben unter anderem Aalartige, Seewölfe und die meisten Kugelfischverwandten keine Bauchflossen.

Spezialformen:

  • Eine aus den Bauchflossen gebildete Saugscheibe gestattet es den Grundeln, den Schildfischen und den Seehasen besseren Halt auf steinigem Untergrund zu finden.
  • Fadenfische tragen Geschmacksknospen an ihren fadenförmig verlängerten Bauchflossen.
  • Knurrhähne verfügen über Tastorgane, die aus den ersten Strahlen der Bauchflossen gebildet wurden.
  • Bei Knorpelfischen und Plattenhäutern sind bei den Männchen Teile der Bauchflossen zu Klaspern umgewandelt, die als paarige Begattungsorgane dienen.

Schwanzflosse

Zusammen mit dem Schwanzstiel ist die Schwanzflosse bei vielen Fischen das Hauptantriebsorgan. Fische erzeugen den Vortrieb in der Regel, indem sie ihren Körper mit kräftigen, seitlichen Schlägen nach vorn durch das Wasser drücken. Der Fischkörper führt dabei längs seiner Achse starke, wellenartige Bewegungen aus. Die Strahlen der Schwanzflosse sind direkt mit der Wirbelsäule verbunden. Nur in Ausnahmefällen wie den Seepferdchen, fehlt die Schwanzflosse.

Schwanzflossen werden nach ihrer Anatomie in sechs verschiedene Typen eingeteilt:

Schwanzflossentypen
  • A, Heterocerk: Das Ende der Wirbelsäule biegt sich nach oben und stützt den oberen größeren Teil der Schwanzflosse, so etwa bei den meisten Haien und urtümlichen Knochenfischen wie den Störartigen (Acipenseriformes) und den Knochenhechten (Lepisosteidae).
  • B, Protocerk: Das Ende der Wirbelsäule ist gerade. Die Schwanzflosse bildet einen Saum um sie herum, z. B. bei den Aalartigen (Anguilliformes).
  • C, Homocerk: Die Schwanzflosse ist symmetrisch, beispielsweise bei den meisten Echten Knochenfischen (Teleostei). Trotzdem kann sich das Ende der Wirbelsäule bei primitiven Formen noch etwas nach oben biegen. Es ist äußerlich nicht mehr sichtbar, zeigt aber, dass sich die homocerke Schwanzflosse aus der heterocerken entwickelt hat.
  • D, Diphycerk: Das Ende der Wirbelsäule ist gerade. Die Schwanzflosse besteht aus zwei Teilen oberhalb und unterhalb der Wirbelsäule, etwa bei den Quastenflossern (Latimeria). Mitunter wird der Clavus von Mola mola als diphycerker Schwanz bezeichnet – was nicht zutrifft, denn Mola verliert als Larve die Schwanzflosse völlig und der Clavus (eig. „Nagel“) bildet sich von der Rücken- und Afterflosse aus ganz neu. Siehe unten: gephyrocerk.
  • Hypocerk: Das Ende der Wirbelsäule biegt sich nach unten und stützt den unteren Teil der Schwanzflosse, z. B. bei den Ichthyosauriern.
  • Gephyrocerk: Die Schwanzflosse schließt als Saum den stumpf endenden Körper ab. Dies tritt nur bei den Mondfischen (Molidae) auf.

Basales Skelett der Schwanzflosse der Knochenfische

Das Skelett der Schwanzflosse – das Hinterende der Wirbelsäule – weist trotz Kleinheit eine erstaunliche Merkmalsvielfalt auf, die zunehmend auch als systematisch belangreich erkannt wurde (T. Monod 1968[1]). Hier daher ein kurzer Überblick (s. nebensteh. Abb.). Wir finden innerhalb der Actinopterygii eine ähnliche Höherdifferenzierung des Wirbelsäulen-Endes wie bei der Evolution der Vögel etwa vom Archaeopteryx-Stadium weg.

Skeletthinterende eines an der Adriaküste gestrandeten Fisches (unbekannter Art). Die Schwanzwirbelsäule ist – etwa durch einen aasfressenden Vogel – gewaltsam geknickt.

Man bezeichnet als „Schwanzwirbel“ alle die, die hinter der Gabelung der Dorsalaorta (Hauptschlagader), die bei Fischen unter der Wirbelsäule im Hämalkanal, geschützt durch Wirbelfortsätze, vom Kopf (Kiemenkorb) eben bis zur Schwanzflosse verläuft, liegen. Im Schwanzabschnitt des Körpers sind diese Fortsätze zu Hämalbögen vereinigt. Wir sehen in der Abbildung das abgeknickte Ende einer Wirbelsäule, das hier aus drei praeuralen Wirbeln besteht. Der hinterste PU 1 (sie werden also von hinten nach vorne durchnummeriert, falls nötig; PU bedeutet praeuraler Wirbelkörper) ist ein Halbwirbel: er ist vorne noch sanduhrartig gehöhlt (zur Aufnahme eines intervertebralen Chorda-Kerns), die hintere Hälfte aber ist verengt und (bei höheren Formen) mit zwei uralen Wirbeln, die aber nur mehr angedeutet zu finden sind, verwachsen. (Ursprünglich gab es hier bis zu zehn urale Wirbel (Acipenser), bei Hiodon werden noch acht angelegt.) Wichtig sind aber nun die an diesem PU1+U1+U2 genannten Verwachsungs-Komplex (Urophor) angehefteten langen Knochenplatten – die (meist) vier oder fünf Hypuralia. Bei ihnen handelt es sich also um umgebildete (meist verbreiterte) Hämal-Fortsätze ehemaliger Uralwirbel. Da diese dorsal aufgebogen sind, hatten jene Platten Platz, sich zu dem Fächer zu verbreitern, an dem hinten die Schwanzflossenstrahlen ansetzen. (Dorsal ist dagegen kein Platz, es gibt mithin keinen Teleosteer mit Epuralia (die auf Neuralfortsätze zurückgingen; Amia hat noch drei). Da bei den Teleostei die Schwanzflosse für den Vortrieb gegenüber dem übrigen Schwanz immer wichtiger wird (zumindest bei denen, die nicht andere Flossen dazu bevorzugen, s. nächsten Abschnitt), ist verständlich, dass die Caudalis größer und vor allem steifer werden soll, und dies geschieht durch Verschmelzung der beteiligten Knochen (Synostosen). Am Gipfel der Entwicklung stehen hierbei die Thunfische – aber auch schon die Loricariidae zeigen einen hohen Grad der Verschmelzung, ferner etwa Gonorynchus, der ja die Methode perfektioniert hat, durch blitzschnelles Eintauchen in den Sand seinen Feinden zu entwischen – und dazu bedarf es starker Beschleunigung durch die Schwanzflosse.

Im Bild sehen wir die drei unteren Hypuralia mit dem PU 1 verschmolzen (ohne Naht! Vom HU 4 ist es unklar.) Am Schwanzskelett beteiligt sich hier aber offensichtlich auch der Hämalfortsatz des PU 2, der Parhypurale genannt wird, und dorsal das Stegurale (Abkömmling des Neuralfortsatzes des PU 1). Verloren gegangen sind im Bild schon die kleineren seitlichen Uroneuralia, meist zwei oder drei Paar (Abkömmlinge von Neuralbögen uraler Wirbel). Auch die Uroneuralia können aber mit dem Komplex verschmelzen, wie Gonorynchus zeigt (Grande and Grande 2008 [Notogoneus osculus]: App. fig. 2).

Bedeutung für die Systematik

Form, Aufbau und Anzahl der Flossen sind charakteristisch für eine Art und spielen daher eine wichtige Rolle bei deren Beschreibung und Bestimmung.

Flossenformel

Die Anzahl und Art der Flossenstrahlen lässt sich mit Hilfe der sogenannten Flossenformel beschreiben. Die Flossenformel setzt sich aus dem ersten Buchstaben der lateinischen Flossenbezeichnung, der Anzahl der Hartstrahlen und der Anzahl der ungeteilten und geteilten Weichstrahlen zusammen. Hartstrahlen werden dabei mit römischen, Weichstrahlen mit arabischen Zahlen angegeben. Da Hartstrahlen und ungeteilte Weichstrahlen immer am Flossenanfang, die geteilten Weichstrahlen immer im hinteren Teil der Flosse stehen, lässt sich durch die Trennung mit einem Schrägstrich eine eindeutige Darstellung erzeugen. Ist eine Flossenart mehrfach vorhanden, wird die Stellung der beschriebenen Flosse durch eine arabische Ziffer unmittelbar hinter dem Buchstaben angegeben.

  • Beispiele:
    • D I/5 – In der Rückenflosse folgen auf einen Hartstrahl fünf Weichstrahlen.
    • D2 3/9 – In der zweiten Rückenflosse folgen auf drei ungeteilte Weichstrahlen neun geteilte Weichstrahlen.
    • A II-III/5–7 – In der Afterflosse folgen auf zwei bis drei Hartstrahlen fünf bis sieben Weichstrahlen.
    • C II(-III)/7 – In der Schwanzflosse folgen auf zwei, in Ausnahmefällen drei, Hartstrahlen sieben Weichstrahlen.

In der Flossenformel fehlen häufig die Angaben zur Schwanzflosse, da diese weniger signifikant ist und wegen der Vorstrahlen schwerer abzählbar sein kann.

Schwimmweisen der Fische

Entsprechend dem Vorhandensein und der Ausbildung der Flossen und deren neuraler Steuerung haben sich bei den Fischen etliche Typen der Fortbewegung herausgebildet. Das evolutionäre Problem war nämlich, dass das große Rumpfmuskel-Paket ineffizient arbeitet, wenn der Fisch langsam oder nur kurze Strecken schwimmen will. Daher entstand zunächst eine laterale Differenzierung (nahe der Seitenlinie) aus roten (myoglobinreichen) Muskel-Fasern (der „rote“ Muskel), der allein das ruhige Schwimmen leistet – der große „weiße“ Anteil dient dann nur mehr der Flucht oder dem Verfolgen einer Beute (weil er dabei eine Sauerstoffschuld eingeht, ermüdet er rasch). Doch ist diese „Lösung“ noch nicht ideal: Bei alleiniger Aktivität der „roten“ Muskulatur wird die (viel größere) „weiße“ Portion doch notgedrungen mitbewegt, was innere Reibungsverluste bedingt. Viele Fisch-Familien haben daher „ingeniösere“ Lösungen hervorgebracht, indem sie zur Fortbewegung von Anfang an kleinere Muskeln nutzen und den weißen Rumpfmuskel (der bekanntlich durch Bindegewebsplatten gegliedert ist) allein zum Angreifen und Fliehen verwenden. Demnach lassen sich mehrere sehr unterschiedliche Schwimmweisen unterscheiden – es handelt sich dabei um ein Schema.

  • Der anguilliforme Typ zeigt ein Rumpf-Schlängeln (in „Sinus-Wellen“), beispielsweise Aale und Muränen (mit oder ohne Flossensaum, daher auch in Spalten oder Substrat brauchbar!). Diese „ursprüngliche“ Fortbewegungsweise ist schon bei Ingern und Neunaugen sowie dem Kragenhai (Chlamydoselachus anguineus) zu sehen. Den Übergang zum folgenden Typ zeigen die Störe.
  • Der subcarangiforme Typ ist schon kürzer (Wirbelzahl geringer), der Rumpf steifer: Die „Wellenbäuche“ gehen auf 1 zurück. Zu diesem Typ gehört die Mehrzahl der Haie und Knochenfische (ca. 85 % der Arten). (Bei den Sardellen ist die Rumpfmuskulatur nicht in „rot“ und „weiß“ geschieden, es handelt sich um stets flink schwimmende Tiere.)
  • Beim carangiformen Typ ist der Rumpf kürzer, der Schwanz und die Schwanzflosse werden immer wichtiger, die „Sinus-Welle“ ist nur mehr halb vorhanden. Die Stachelmakrelen (Carangidae) sind „gute“, ausdauernde Schwimmer. Hierher gehören auch die Heringshaie, z. B. Lamna – mit Übergang zur thunniformen Schwimmweise.
  • Der thunniforme Typ bewegt Schwanzwurzel und -flosse nur mehr wriggend, der Rumpfmuskel überträgt seine Leistung mittels Sehnenplatten auf die sehr steife Flossenspreite. Auch diese Fische „ruhen“ kaum (außer eventuell zum „Sonnen“). Beispiele hierfür sind Thun- (Thunnini) und wohl auch Schwertfische (Xiphiidae).
  • Den Schwanz allein bewegen bei Flucht aber auch die Kofferfische (Ostraciidae), deren Rumpf in einem Panzer steckt: ostraciiformer Typ mit weitgehend aufgelöster Rumpfmuskulatur; sonst schwimmen sie tetraodontiform. – Anklänge ans ostraciiformme Schwimmen zeigen der Zitterrochen (nur Schwanz!) und die Elefantenfische (Mormyridae) mit versteiftem Schwanz (Muskulatur in elektrisches Organ verwandelt). Aphanopus carbo (Scombroidei) schwimmt anguilliform, aber wenn dieser pelagische Räuber eine Beute erspäht, versteift sich sein Rumpf und er „schleicht sich“ ostraciiform (C sehr klein) an.

Folgende Formen verwenden zum ruhigen Schwimmen nicht die C und keinen „Roten Muskel“ (die tätigen Flossenstrahlmuskeln sind aber sehr wohl rosa oder „rot“). Die C dient dann, wenn überhaupt vorhanden, nur mehr dem Steuern.

  • Der Kahlhecht (Amia calva) schwimmt amiiform, hauptsächlich durch Undulation der langen Rückenflosse; ähnlich: viele Umberfische (Sciaenidae), der Großnilhecht (Gymnarchus niloticus), ferner die Seekatzen (Chimaeriformes) (Schwanz reduziert) mit Unterstützung der Brustflossen. Unter anderen Voraussetzungen auch die Seepferdchen (Hippocampus) und die verwandten Seenadeln (Syngnathidae). – Mit Undulationen der Schwanzflosse (!) können sich z. B. die Zackenbarsche der Gattung Epinephelus vorwärtsbewegen.
  • Altwelt- (Notopteridae) und Neuwelt-Messerfische (Gymnotiformes) schwimmen gymnotiform, mit Afterflossen-Undulation (die Schwanzflosse fehlt).
  • Drückerfische (Balistidae) schwimmen balistiform, durch Gegeneinander-„Flappen“ von Rücken- und Afterflosse; ähnlich die Mondfische (Molidae), die keine funktionelle Schwanzflosse und eine reduzierte Rumpfmuskulatur haben; auch mit Unterstützung von „Rückstoß“ von Wasser aus den Kiemenhöhlen. – Die Kugelfische (Tetraodontidae) haben undulierende schmale Rücken- und Afterflossen (tetraodontiformes Schwimmen) und können, z. B. auf der Flucht, mit der Schwanzflosse nachhelfen.
  • Lippfische (Labridae) schwimmen labriform, hauptsächlich mittels der Brustflossen („rudernd“). Auch die Doktorfische (Acanthuridae), die Brandungsbarsche (Embiotocidae) u.a. – Igelfische (Diodontidae) schwimmen mittels Undulation der sehr breiten Brustflossen diodontiform.
  • Die Rochen (Batoidea) schwimmen (rajiform) mit undulierenden, sehr verbreiterten Brustflossen (Schwanzflosse reduziert oder fehlend) – oder die Stechrochenartigen (Myliobatiformes) mehr „fliegend“.

Flossen bei Säugetieren

Die Flossen der Wale heißen Fluke für die Schwanzflosse, Flipper oder Pectoralflosse für die Brustflosse und Finne oder Dorsalflosse für die Rückenflosse.

Ebenfalls als Flossen werden die flossenartig umgewandelten Extremitäten bezeichnet bei Seekühen, Robben (Pinnipedia – der wissenschaftliche Name leitet sich aus dem Lateinischen von pinna, „Flosse“ und pes, „Fuß“ her, bedeutet also Flossenfüßer) und des Schnabeltiers.

Literatur

  • Horst Müller: Fische Europas. 2. Auflage. Neumann Verlag, Leipzig / Radebeul 1983, ISBN 3-7402-0044-8.
  • Dietrich Starck (Hrsg.): Lehrbuch der speziellen Zoologie. Band 2: Wirbeltiere. Teil 2: Kurt Fiedler: Fische. Fischer, Jena 1991, ISBN 3-334-00338-8, S. 16–21.
  • Günther Sterba: Süßwasserfische der Welt. Lizenzausgabe. Weltbild-Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-991-7.
  • Günther Sterba (Hrsg.): Lexikon der Aquaristik und Ichthyologie. Edition Leipzig, Leipzig 1978.
  • Gerhard K. F. Stinglwagner, Ronald Bachfischer: Das große Kosmos Angel- und Fischereilexikon. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2002, ISBN 3-440-09281-X.
Wiktionary Wiktionary: Flosse – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Théodore Monod: Le complexe urophore des téléostéens (= Mémoires de l'Institut Fondamental d'Afrique Noire 81, ISSN 0373-5338). Institut Fondamental d'Afrique Noire, Dakar 1968.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die News der letzten 14 Tage



31.05.2021
Eiszeit-Zyklen kaum Antreiber der menschlichen Evolution
Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
18.05.2021
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
18.05.2021
Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
12.05.2021
Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
05.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.
31.03.2021
Auf der Suche nach dem ersten Bakterium
Wie sah der Ahnherr aller Bakterien aus, wo lebte er und wie ernährte er sich Auf diese Fragen fand nun ein Forschungsteam Antworten.
31.03.2021
Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
Ein internationales Forschungsteam liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas.
31.03.2021
Voraussetzungen für Leben schon vor 3,5 Milliarden Jahren
Mikrobielles Leben hatte auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um zu existieren.
31.03.2021
Jäger und Sammler, aber keine Fischer
Eine Eiszeit trieb Menschen vor 27.000 Jahren nach Südeuropa – Anhand detaillierter Knochenanalysen konnte nun ihr Speiseplan rekonstruiert werden.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen?
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
DOI:
20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
DOI:
27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
DOI:
29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
DOI:
15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
DOI:
15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
DOI:
24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
DOI: 10.1126/science.aap7778
24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
DOI: 10.1038/nature25738
24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
DOI: 10.1126/sciadv.aao3893
20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
DOI: 10.1038/s41598-017-15480-9
06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
DOI: 10.1016/j.pgeola.2017.07.006
03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
DOI: 10.1038/s41598-017-07065-3
27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
DOI: 10.1126/sciadv.1700564
08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
DOI: 10.1038/nature22336
23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
DOI: 10.1126/science.aam9695
24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
DOI:
23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
DOI:
17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
DOI: 10.1371/journal.pone.0166726
06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
DOI: 10.1126/science.aag0357
08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
DOI: 10.1126/science.aaf8110
20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
DOI:
26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
DOI:
21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
DOI: 10.1038/ng.3611
13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
DOI: 10.1038/srep28766
06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
DOI:
17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
DOI: 10.1002/ajpa.22996
08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
DOI: 10.1073/pnas.1525200113
07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
DOI: 10.1038/nature17993
29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
DOI: 10.1038/nature16510
08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
DOI: 10.1038/ncomms10596
04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
DOI: 10.1038/srep18932
08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
DOI: 10.1126/science.aad2545
06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
DOI:
17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
DOI: 10.1038/ncomms9912
14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
DOI: 10.1038/srep13999
11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
DOI: 10.7554/eLife.09560
19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1504365112
23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
DOI:
17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
DOI: 10.1038/srep12150
06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
DOI: 10.1038/ncomms8580
26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
DOI: 10.1038/nature14224
18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
DOI: 10.1038/nature14134
27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
DOI: 10.1038/nature13810
23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1412201111
17.09.2014 Iosif Lazaridis et al. Die genetische Herkunft der Europäer
DOI: 10.1038/nature13673
06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
21.08.2014 Tom Higham et al. Neandertaler starben vor spätestens 39.000 Jahren aus
DOI: 10.1038/nature13621
05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
DOI:
25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
DOI: 10.1073/pnas.1410735111
24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
17.07.2014 Guadalupe Sanchez, Vance T. Holliday, Edmund P. Gaines, Joaquín Arroyo-Cabrales, Natalia Martínez-Tagüeña, Andrew Kowler, Todd Lange, Gregory W. L. Hodgins, Susan M. Mentzer, and Ismael Sanchez-Morales Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere
DOI: 10.1073/pnas.1404546111
03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.04.056
23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
DOI: 10.1126/science.1252619
22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
DOI:
03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
DOI:
01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
DOI: 10.1038/ncomms4584
17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
DOI: 10.1016/j.jhevol.2003.12.001
11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
DOI: 10.1371/journal.pone.0082261
03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
DOI: 10.1126/science.1250768
19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
DOI: 10.1038/ncomms4236
08.01.2014 William H. Kimbel, Gen Suwa, Berhane Asfaw, Yoel Rak, and Tim D. White »Ardi«-Schädel zeigt Verbindungen zur Menschenlinie
DOI: 10.1073/pnas.1322639111
12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
DOI: 10.1038/ncomms3888
05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
DOI: 10.1038/nature12788
15.11.2013 Thalmann et al. Europäer sind als Erste auf den Hund gekommen
DOI: 10.1126.1243650
18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
DOI: 10.1126/science.1238484
11.10.2013 Ruth Bollongino et al. Jäger-Sammler und eingewanderte Ackerbauern lebten 2.000 Jahre lang gemeinsam in Mitteleuropa
DOI:
18.09.2013 Bocherens, H., Baryshnikov, G., van Neer, W. Wer hat vor 45.000 Jahren im Kaukasus den Lachs verspeist
DOI: 10.1016/j.quaint.2013.06.026
04.09.2013 Ben Krause-Kyora, Cheryl Makarewicz et al. Vom Hausschwein zum Sozialkontakt
DOI: 10.1038/ncomms3348
22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
DOI: 10.1038/500020a
12.08.2013 Soressi M., McPherron, S. P., Lenoir M., Dogandžić T., Goldberg P., Jacobs Z., Maigrot Y., Martisius N., Miller C. E., Rendu W., Richards M. P., Skinner M. M., Steele T. E., Talamo S., Texier J.-P. Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
DOI:
29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
DOI: 10.1016/j.jhevol.2013.05.004
20.07.2013 Kopf für Eiszeitfigur gefunden
DOI:
12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
DOI: 10.1371/journal.pone.0069119
04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
DOI: 10.1038/nature12267
13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0065649
10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
DOI: 10.1038/nature12200
04.06.2013 Matt Sponheimer, Zeresenay Alemseged, Thure E. Cerling, Frederick E. Grine, William H. Kimbel, Meave G. Leakey, Julia A. Lee-Thorp, Fredrick Kyalo Manthi, Kaye E. Reed, Bernard A. Wood, and Jonathan G. Wynn Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1222579110
31.05.2013 Beltrán Martínez, A. „Tracking in Caves“ ist den Urmenschen auf der Spur
DOI:
14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
DOI: 10.1111/eos.12037
13.09.2012 Volpato V, Macchiarelli R, Guatelli-Steinberg D, Fiore I, Bondioli L, et al. Das geht doch mit rechts!
DOI: 10.1371/journal.pone.0043949
23.03.2012 Love Dalen et al. Neandertalern drohte schon vor 50.000 Jahren das Aus
DOI: 10.1093/molbev/mss074
26.06.2011 Madelaine Böhme et al. Ältester Menschenaffe Eurasiens lebte in Schwaben
DOI: 10.1016/j.jhevol.2011.04.012
03.03.2011 Älteste Ureinwohner Nordamerikas entdeckt
DOI:
20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
DOI: 10.1016/j.quascirev.2010.05.031
29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
DOI:
09.04.2010 Berger et al. Neuer Australopithecus entdeckt
DOI: 10.1126/science.328.5975.154
25.03.2010 Krause, J. et al. Neue Menschenform entdeckt
DOI: 10.1038/nature08976
02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
DOI: