George Frederic Watts (died 1904)
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Flinders Petrie


William Matthew Flinders Petrie

Sir William Matthew Flinders Petrie (* 3. Juni 1853 in Charlton bei London; † 28. Juli 1942 in Jerusalem) war ein bekannter Ägyptologe. Sein Großvater war der Australienforscher Matthew Flinders.

Herkunft und Ausbildung

Flinders Petrie war der Sohn des Landvermessers und Ingenieurs William Petrie und dessen Frau Anne, der Tochter von Captain Matthew Flinders, der die Küste Australiens untersuchte. Er besuchte nie eine reguläre Schule, sondern wurde von seinem Vater, seiner Mutter und einer Großtante unterrichtet, da er als gesundheitlich anfällig galt. Mit 8 Jahren erlitt er einen Nervenzusammenbruch, in dessen Folge jeder weitere Unterricht für zwei Jahre unterblieb. Flinders war jedoch schon längst zum gierigen Leser geworden und erweiterte in der Folge seine vielseitige, wenn auch unsystematische Ausbildung, in dem er seinen zahlreichen Interessen folgte. Bereits als Jugendlicher beschäftigte er sich mit der Untersuchung und Vermessung römischer und vorgeschichtlicher Altertümer in England, darunter zusammen mit seinem Vater der bis dahin genauesten Vermessung von Stonehenge. Er war damals 19. Die Ergebnisse seiner Forschungen veröffentlichte er 1877 unter dem Titel Inductive Metrology or the Recovery of Ancient Measurements from the Monuments.[1]

Vermessung der Pyramiden

Da Petries Vater die Theorie von Charles Piazzi Smyth vertrat, dass Zoll und Fuß ursprünglich ägyptische Maßeinheiten waren, versuchte Flinders, das zu beweisen, und reiste 1880 nach Ägypten. Dort vermaß er die Pyramiden von Gizeh. Doch mit seiner sehr genauen Vermessung konnte er diese Theorie nur widerlegen.

Petrie und der Egypt Exploration Fund

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Antike Ausgrabungsstätten in Ägypten

Zu Petries Zeiten gab es noch keine Gelder von der Regierung für Ausgrabungen. Ein Archäologe benötigte finanzielle Mittel für Reise, Unterkunft und Verpflegung, Bezahlung der Arbeiter, Verpackung und Transport, Fotografen und Zeichner und für die Veröffentlichung. Petrie musste also nach einem Geldgeber suchen.

Amelia Edwards, die 1882 in London den Egypt Exploration Fund (E.E.F.) gegründet hatte, entdeckte Petrie 1883 durch Vermittlung von Reginald Stuart Poole, Leiter der Abteilung für Medaillen und Münzen beim Britischen Museum und enger Mitarbeiter von Edwards beim E.E.F. Beeindruckt von seinem Book of the Dead, entschloss Edwards sich, den jungen Archäologen zu fördern, worauf sich zwischen Edwards, Petrie und dessen Familie eine lebenslange Freundschaft entspann.[2] Bereits in der zweiten Saison des E.E.F. 1883/84 wurde Flinders Petrie nach Tanis entsandt, einem Gelände, das mit der biblischen Stadt Zoan in Verbindung gebracht wurde. Auguste Mariette hatte dort den großen Amun-Tempel zwischen den Jahren 1859–1864 freigelegt. Diese Ausgrabungen Mariettes waren Anlass zu der später widerlegten Annahme, Tanis sei die Heimatstadt Ramses II. (Pi-Ramesse). Petrie führte auf dem Gelände dann 5 Monate lang Ausgrabungen durch. Am Ende dieser Saison brachte er eine beträchtliche Anzahl von Objekten mit, die nach Beschluss des Komitees an verschiedene Museen gingen, und neue Mittel einbrachten.

Im dritten Jahr (Saison 1884/85) konnte der E.E.F. sowohl Edouard Naville als auch Petrie nach Ägypten in das Nildelta senden und Petrie wurde der jungen Ägyptologen Francis Llewellyn Griffith zugeteilt, der zum offiziellen Studenten der Stiftung ernannt worden war. Edwards präsentierte Petries Arbeit in Tanis 1884 dem Oriententalisten-Kongress in Leiden. 1885 entdeckte Petrie Naukratis.

1885 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Petrie und Naville. Petrie kritisierte dessen Ausgrabungsmethoden in aller Öffentlichkeit. Das brachte auch das Komitee des E.E.F. in eine schwierige Situation, so dass es vorübergehend zum Bruch mit Petrie kam.

Nach seinem Ärger mit der Administration des Egypt Exploration Fund im letzten Herbst hatte Petrie 1886 einen kleinen Betrag von der British Association erhalten, um Erkenntnisse über ethnologische Gruppen in Oberägypten zu erforschen. Er selbst musste für Reisekosten und Unterkunft aufkommen. Auf seiner Reise nach Assuan traf er Francis Ll. Griffith, der das gleiche Ziel hatte und sie einigten sich darauf, dass dieser die Felsinschriften kopiert und studiert, während Petrie sich um die Grabinschriften kümmerte. Petrie lobte die Zusammenarbeit und Hilfe von Griffith, der eine wissenschaftliche Ausbildung hatte, in den höchsten Tönen.[3]

Neue Sponsoren

Er hatte keine Ausgrabung in Sicht, und seine Karriere schien ein frühzeitiges Ende zu nehmen. Wieder half Amelia Edwards. Sie stellte Petrie Jesse Haworth vor, ein Textilfabrikant aus Manchester, den Ägypten interessierte, nachdem er 1882 die von Edwards beschriebene Reise „A Thousand Miles up the Nile“ gemacht und spontan den E.E.F. unterstützt hatte. Edwards informierte Petrie, dass Haworth keine Plünderei wünsche und im Hintergrund bleiben wolle, so dass sein Name nirgends in Erscheinung tritt. Ein weiterer Sponsor hatte sich mit Henry Martyn Kennard, einem Kunstsammler, gefunden. Petrie schreibt dazu: dass er „trotzdem nicht wünschte, seine Zeit völlig in den Dienst von irgendjemand zu stellen. Der Plan, den ich meinen Freunden vorlegte und der sehr glatt lief, sah so aus, dass sie für alle Arbeits- und Transportkosten aufkamen, während ich alle meine Ausgaben selbst trug. Als Gegenleistung teilten wir alle Objekte, die nach England kamen. Es war in meinem Interesse, soviel wie möglich beizusteuern.“

Ab 1887 begannen die beiden Männer, Petries Ausgrabungen zu unterstützen, und zwar in Illahun/Kahun, Gurob und Hawara.[4][5]

Petrie in Amarna 1891

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Bemalter Fußboden in Amarna 1891
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Bemalter Fußboden in Amarna – Ausschnitt in Farbe

Petrie hatte Schwierigkeiten, eine Grabungslizenz für Amarna von Eugène Grébault, dem Leiter des Antikendienstes von 1886 bis 1892, zu erhalten. Er erhielt sie mit der Auflage, dass die Gräber ausgeschlossen waren. Petrie akzeptierte die Verpflichtung. Alessandro Barsanti, ein Angestellter des Antikendienstes, begann im Dezember 1891 damit, das Grab des Königs Echnatons auszuräumen, dessen Mumie später im Tal der Könige entdeckt wurde. Das Grab soll den Ortsansässigen bereits seit 1880 bekannt gewesen sein. Petrie warf Grébault später vor, den Fund verheimlicht zu haben.

Am 17. November 1891 traf Petrie in Amarna ein. Früh am Morgen und am Spätnachmittag, wenn die Sonnenstrahlen schräg einfielen, konnte er unter dem Sand von Jahrtausenden den Verlauf von Straßen und Gebäuden erkennen. Er begann nach fünf Tagen systematisch mit seiner Arbeit und hatte innerhalb von 3 Tagen den Palast ausgegraben, wo er einen wundervollen bemalten Fußboden fand, mit Vögeln im Schilfrohr und exotischen Blumen. In der Mitte befand sich ein Teich mit vielen Fischen. Der Regierungsbeamte, der seine Arbeit überwachte, meldete den Fund nach Kairo und zwei Wochen später ordnete diese an, eine Schutzwand um den 3000jährigen Fußboden zu bauen. Petrie hatte bereits Holzbretter darüber gelegt, damit er nicht direkt betreten wurde, und nun ließ er auch noch ein Dach errichten. Später fand er noch einen zweiten Fußboden und auch diesen ließ er schützen.

Petrie grub hauptsächlich in der u Stadt mit dem Großen Tempel Atons, den Palast, die Privatgemächer des Königs, den Raum mit der Korrespondenz des Pharaos und einigen Privathäusern. Obwohl es oftmals nicht mehr als eine archäologische Sondage (Test) war, fand er weitere Tontafeln, die Überreste einiger Glaswerkstätten sowie eine große Anzahl Fayence-, Glas- und Keramikscherben (einschl. mykenischer Tonscherben), indem er die Schutthaufen des Palastes durchkämmte.

Anfang 1892 besuchte Professor Archibald Henry Sayce Petrie in Amarna. Petrie hatte 22 Tontafeln gefunden, zu denen Sayce einen Beitrag in dessen Buch schrieb. Sie befinden sich im Ashmolean Museum, Oxford und gehören zu den entdeckten ca. 300 Briefe und Schriftstücke der Amarnatafeln.

Carter bei Petrie in Amarna

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Totenmaske Echnatons aus Amarna
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Weintrauben aus Glas gefunden in Amarna

William Tyssen-Amherst zeigte Interesse an Petries Arbeit in El-Amarna und schlug über den Egypt Exploration Fund vor, Mittel für die Ausgrabung beizusteuern in der Erwartung, dafür Antiquitäten für seine Sammlung zu erhalten. Es wird vermutet, dass Percy Newberry, der die Sammlung Amherst kannte, Howard Carter vorschlug (der in Swaffam aufgewachsen war und über seinen Vater ebenfalls Amherst kennengelernt hatte). Newberry und Carter arbeiteten zu der Zeit in El-Bersha und hatten Petrie bereits besucht. Nachdem Petrie die Summe von £200 erhalten hatte, zeigte er sich einverstanden, dass Howard Carter als „agent“ für Mr. Amherst unter seiner Konzession arbeiten sollte, vorausgesetzt, dass er – Petrie – die Arbeit kontrolliere und das Recht zur Ausstellung und Veröffentlichung von dem, was gefunden wird, behalte.

Als Carter am 2. Januar 1892 von El-Bersha in Armana ankam, wies ihm Petrie ein Gebiet des Tempels und später auch in der Stadt zu. Carter erhielt etwa eine Woche von Petrie eine Einführung über die Ausgrabungsmethode. Auch wurde ihm ein Ausgräber zugeteilt. Er begleitete Petrie zwar oft auf dessen Spaziergängen über das Gelände, so dass er später in der Lage war, eine Übersichtskarte mit allen Wegen zu erstellen, jedoch wäre es vermessen, von einer wirklichen Ausbildung zu sprechen. Als Carter schließlich Tonwaren aus der Ägäis fand, stellte ihm Petrie einige erfahrene Ausgräber aus seinem Team zur Seite. Carter fand auch die Überreste einer Glasmanufaktur und einer Skulpturenwerkstatt. Hier entdeckte er viele Glas- und Keramik-Fragmente, sowie Formen zur Herstellung von Ringen. Besonderes Glück hatte er mit dem Fund einer wunderbaren Statue von Echnaton und seiner Frau Nofretete, die später in die Sammlung von Amherst kam.

Eines Tages im Januar kam einer seiner Männer mit dem Gipsabdruck eines Gesichts zu Petrie, den er zufällig gefunden hatte. Er diskutierte die Maske mit Carter, da dieser bereits mit Abdrücken gearbeitet hatte. Sie kamen zu dem Schluss, dass es sich hierbei um die Totenmaske von Echnaton handelt. Diese Maske zierte dann auch das Frontispiz seines Buches.

Carter hatte insgesamt vier Monate mit Petrie verbracht. Später sagte er über diese Zeit „Petrie's training during those months of hard work transformed me, I believe, into something of the nature of an investigator – to dig and examine systematically.” (Petries Ausbildung während dieser Monate harter Arbeit verwandelte mich, glaube ich, in eine Art Forscher – systematisch graben und untersuchen.)

Am 20. Mai verlud Petrie 125 Kisten per Boot; 35 sollten per Bahn gehen, die ihm vom Antikendienst zur Ausfuhr genehmigt waren. Nun hatte Petrie jedoch 36 Kisten, und der Bahnangestellte verweigerte die Annahme. Kurzentschlossen kaufte Petrie Holz und nagelte auf den Balken zwei Kisten zusammen, um auf die genehmigte Anzahl von 35 zu kommen. [6]

Erster Lehrstuhl für Ägyptologie in England

Amelia Edwards verstarb im April 1892 und vermachte sowohl ihre große Bibliothek als auch ihre ägyptischen Antiquitäten dem University College. Damit einher ging ihr Vermächtnis von 2,500 Pfund für die Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Ägyptologie in England, mit der Maßgabe, dass der Inhaber nicht älter als 40 Jahre alt und nicht mit dem Britischen Museum in Verbindung stehen sollte. Petrie war zu diesem Zeitpunkt 39 Jahre alt und wurde in der Tat - so, wie Edwards es sich gewünscht hatte - für diese Stelle ernannt.[7] Bibliothek, Sammlung und Lehrstuhl sollten eine Einheit bilden. Petrie behielt den „Edwards Chair“ bis 1933. Flinders Petrie war der Erste (und wohl auch einzige), der ohne Studium und vollständige Schulbildung eine Professur erhielt.

Hochzeit 1896 mit Hilda Mary Isobel Urlin (1871–1956)

Petrie hatte bereits den 40. Geburtstag hinter sich und war immer noch Junggeselle, da er meinte, dass er das harte Leben in einem Camp in der Wüste keiner Frau zumuten könne. Da sandte ihm 1895 der Maler Henry Holiday (1839–1927) [8] die 25-jährige Hilda Urlin zum Zeichnen alter ägyptischer Kleidung, die er für ein geplantes Buch benötigte. Petrie war sofort von der jungen Frau begeistert. Ermutigt durch ihren Wunsch, einmal Ägypten zu sehen, sandte ihr Petrie viele Briefe im folgenden Winter.

Nach seiner Rückkehr aus Ägypten machte Petrie im Sommer Hilda einen Heiratsantrag. Sie zögerte zunächst, wohl auch wegen des großen Altersunterschieds, willigte dann aber ein, so dass sie am 29. November 1896 heirateten und sofort nach Ägypten reisten.

Petrie arbeitete wieder für den E.E.F. in Dendera, 70 km nördlich von Luxor, wo er das Gräberfeld hinter dem Tempel erforschen sollte. Hilda musste sich nicht mit der häuslichen Seite des Lebens im Camp beschäftigen, da Flinders es gewohnt war, sich um alles allein zu kümmern – sogar um seine Socken. Er erwartete von ihr – ebenso wie von allen anderen – von Essen aus Dosen und Schiffszwieback zu leben. In ihrer Hütte befanden sich die Kisten mit den Vorräten, die ihnen als Möbel dienten, und in die am Ende der Saison die Fundstücke verpackt wurden.

Sie wurde sofort in die Arbeit eingebunden. Da sie Vorlesungen in Geologie am King’s College for Women in London bei dem Geologen Harry Govier Seeley gehört und auch an Exkursionen teilgenommen sowie eine Ausbildung als Faksimilie-Zeichnerin genossen hatte, kletterte sie sogleich an einer Strickleiter in die unterirdischen Gewölbe und zeichnete hier die Inschriften und dargestellten Szenen. Als ein Sarkophag nicht fotografiert werden konnte, lag sie tagelang am Boden, um die ca. 20.000 Hieroglyphen zu kopieren. Obwohl sie keine Hieroglyphen lesen konnte, waren ihre Kopien sehr genau und benötigten kaum Korrekturen. Sie lernte Gefäße, Perlen und Skarabäen sowie andere kleine Fundstücke zu zeichnen, und eignete sich arabische Sprachkenntnisse an, um mit den Arbeitern kommunizieren zu können. Sie übernahm auch ihren Teil an medizinischer Hilfe, d.h. sie legte Verbände an bei Verletzungen und verabreichte Hustenmedizin an die Arbeiter, von denen viele noch Kinder waren. Sie übernahm das Schreiben des Berichts über den täglichen Arbeitsfortschritt, den Petrie wöchentlich an das Komitee und an Freunde sandte. Zu Hause in England half sie ihm dann beim Schreiben des Berichts über die Saison und beim Katalogisieren und der Vorbereitung der Sommer-Ausstellung über die Funde am University College.

Im April 1907 wurde der Sohn John geboren und im August 1909 die Tochter Ann.[9]

Gründung der „British School of Archaeology in Egypt“ (BSAE)

1905 hatte der E.E.F. kein Geld, um Petrie eine weitere Saison zu unterstützen, da sie mit Naville in der kostspieligen Ausgrabung in Deir el-Bahari gebunden waren. Hinzu kamen Schwierigkeiten mit dem amerikanischen Fund, dessen Unterstützung stark zurückgegangen war. Er gründete die „British School of Archaeology in Egypt“ (BSAE) als sein eigenes Geldbeschaffungs- und Publikationsunternehmen. (Sein 1894 gegründetes „Egypt Research Account“ ging darin auf.) Das Komitee bestand aus einigen Freunden und Dr. James H. Walker von der Universität wurde gemeinsam mit seiner Frau Hilda Honorary Secretaries. Hilda musste nun Mitglieder werben zur Unterstützung der Arbeit ihres Mannes und war fast ausschließlich mit Briefe schreiben (per Hand, sie besaß nie eine Schreibmaschine) beschäftigt. In den Sommermonaten hielt Flinders Vorlesungen im ganzen Land und warb um Unterstützung. In späteren Jahren hielt auch Hilda Vorträge, besonders vor Frauengruppen.

In den nächsten Jahren weitete Flinders Petrie seine Arbeit über ganz Ägypten aus und lernte dabei andere Ägyptologen kennen. Zu seinen Assistenten zählten u. a. James Quibell, Gertrude Caton-Thompson und Guy Brunton, die alle gute Archäologen wurden. Oft hatte er auch Frauen in seinem Team, so z. B. in Margaret Murray in Abydos, die dort 1903 das "Osireion" entdeckte und sich den mit religiösen Texten beschäftigte. [A 1]

1913 verkaufte Petrie seine große Antiquitäten-Sammlung an das University College, das damit die größte ägyptische Sammlung auf der Welt besaß. Während des Zweiten Weltkriegs war die Sammlung zum Teil im Keller und zum Teil in anderen Häusern außerhalb Londons untergebracht worden, so dass sie kaum Schaden erlitt.[10]

Die "zwei Brüder" von Rifeh

Statuetten aus dem Grab der zwei Brüder

Die Felsengräber von Rifeh dehnen sich über mehrere hundert Meter an den Felsabhängen. Am nördlichsten lagen die koptischen Gräber. Die meisten Gräber der Nekropole von Rifeh gehören zur 12. Dynastie und früher. Man findet aber auch Königsnamen der 18. und 19. Dynastie. 1906 / 07 arbeitete hier Ernest Mackay für die British School of Archaeology of Egypt als Assistent von Flinders Petrie. Petrie selbst grub in der Gizeh- und Asyut-Gegend bis Sohag. Das Grab der „zwei Brüder“ wurde 1907 von einem Arbeiter entdeckt. Es war ein unberührtes Grab und das schönste nicht-königliche Grab, das man bisher in diesem Gebiet gefunden hatte. Petrie kam sofort nach Rifeh. Da beide Särge in einem Grab lagen, wurden sie „die zwei Brüder“ genannt.

Nahe bei den Särgen wurde ein Kanopen-Kasten mit vier Kanopen-Gefäßen gefunden. Es gab drei Statuetten mit Abbildungen der Grabinhaber, sowie Holzfiguren der Bediensteten, Boote und einige Tonwarenbehälter für Speisen. Der Inhalt des Grabes mit den beiden bemalten Mumiensärgen aus der 12. Dynastie (etwa 1985 bis 1773 v. Chr.) ging an das Manchester Museum.

1908 wurden die Särge in der Universität Manchester geöffnet und die Mumien durch Margret Murray in Anwesenheit von Flinders Petrie ausgewickelt.[11]

Die Mumien der „zwei Brüder“, Chnum-nacht und Necht-anch, wurden 1979 noch einmal von Rosalie David, der Gründerin der forensischen Ägyptologie in Manchester, mit allen zur Verfügung stehenden modernen Methoden untersucht. Dabei konnte sie nachweisen, dass sie weder verwandt waren noch sich auch nur ähnlich sahen.[12]

Rückzug aus Ägypten

Nach dem Ersten Weltkrieg (1914–18), Petrie hatte sich mit dem Katalogisieren der Museumsbestände am University College beschäftigt und Hilda in verschiedenen Krankenhäusern, reisten sie 1919 zum ersten Mal nach Ägypten. 1921 arbeitete Petrie wieder an den Gräbern in Abydos und später in Oxyrhynchus (heute: Al Bahnasa, nahe Sandafa), wo er die Reste von Kolonnaden, Reste des Theaters und Teile der Nekropole fand. Er war jetzt 70 und die langen Jahre seines anstrengenden und entsagenden Lebens begannen sich an seinem Gesundheitszustand zu zeigen, so dass er weniger nach Ägypten reiste.

In den 1920er Jahren beaufsichtigte Guy Brunton viele Ausgrabungen der British School of Archaeology in Egypt. Während der Saison in Qau and Badari war Petrie wieder dabei und erforschte einen der vielen Friedhöfe im Gebiet von Qau sowie die großen Felsengräber der Regierenden des Mittleren Reichs (ca. 2025–1700 v. Chr.). Die meisten Funde stammen jedoch aus den Grabungen von Brunton and Gertrude Caton-Thompson, einschließlich der Nekropolen der frühesten Menschen, die Ackerbau in Oberägypten betrieben. Heute sind sie unter dem Begriff „Badarische Kultur“ (4400-4000 BC) bekannt.[13]

Anhand dieser Grabbeigaben und denen von Naqada und Hierakonpolis konnte der Zusammenhang und die Entwicklung der prähistorischen ägyptischen Menschheitsgeschichte hergeleitet werden.

Die Entdeckung von Tutenchamuns Grab mit seinen Schätzen führte in der Folge zu Spannungen zwischen Howard Carter und dem Antikendienst, die alle Archäologen betraf. Der Export von Antiquitäten sollte beschränkt werden und eine nationale Bewegung forderte, dass alle Antiquitäten in Ägypten verbleiben sollten. Petrie fürchtete, dass er nicht mehr in der Lage sein würde, die Museen und Organisationen mit Objekten zu belohnen und somit ihre Unterstützung zu verlieren.

1923 erhielt er den Bath Orden “for service to Egypt” – Verdienste an Ägypten.

In Palästina

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1930 in Palästina: Flinders und Hilda Petrie (Mitte), links Olga Tufnell (im weißen Kleid), zweiter von rechts James L. Starkey.

1926 entschied sich Petrie wegen der unklaren Verhältnisse für Archäologen in Ägypten nach Palästina zu gehen – „Egypt over the border“ wie er es nannte. Im Frühjahr 1890 hatte er bereits in Tell el-Hesi gegraben und nach einer kurzen Ausbildung von Frederick Jones Bliss (1859–1937) in Meydum (Ägypten) hatte er diesem die weitere Ausgrabung überlassen, Bliss führte gemeinsam mit Archibald Dickie and R.A.S. Macallister die Arbeit erfolgreich in den nächsten 3 Jahren in Petries Stil weiter.

Jetzt untersuchte er das Gebiet, das einmal die mit Forts bestückte Grenze gewesen war, zwischen Ägypten und seinen Nachbarn. Er fand seinen Platz an einer Gruppe großer Hügel im Wadi Gazzeh, heute Wady-Besor, südöstlich von Gaza. Der erste Hügel war Tell Jemmeh. James L. Starkey kam wieder als sein erster Assistent nach Tell Jemmeh, und leitete die Bedouinen gemäß seinen Erfahrungen mit den ägyptischen Arbeitern an.

Seine Frau Hilda blieb in England, um Geld aufzutreiben. Aber Palästina war bei ihren alten Unterstützern nicht so populär wie Ägypten. Sie versuchten die Ausgrabungen von der biblischen Seite anzugehen und Hilda schrieb 1933 ein kleines Buch „Sidenotes on the Bible“ Darin beschrieb sie die von Petrie entdeckten Funde: ein Sargdeckel der Philister, der „Tempel von Onias“ auf Tell el Yahudiyeh, der Codex von Qau (eine frühe koptische Kopie des Johannes-Evangeliums).

1930 veröffentlichte Petrie seine Autobiografie, die er seiner Frau widmete „von deren Mühen die meiste Arbeit abhängig war“.

1930 bauten sie ihr letzte Lager in der Nähe des Mittelmeeres und der Stadt Gaza am höchsten Hügel (Höhe 26,6 m üNN ) Tell el-‘Ağğūl. Hilda kam aus England und sie riefen ihren alten Koch aus Ägypten. Es war das best ausgerüstete und bequemste Camp, das sie jemals hatten. Petrie meinte, der Hügel sei mit dem vorhellenistischen Gaza gleichzusetzen. Gaza war vom 15.–12. Jh. v. Chr. Verwaltungszentrum der von Ägypten kontrollierten Provinz Kanaan. In alttestamentlicher Zeit ist Gaza als Philisterstadt bekannt.

Seine ehemaligen Studenten hatten ohne Petrie unter der Leitung von James L. Starkey (u. a. Olga Tufnell) in Tell Far’a und seinen Nekropolen gegraben. Der Ort liegt knapp 30 km westlich von Beërscheba am Rand des nordwestlichen Negev. Er florierte vor allem in der ausgehenden Spätbronze- und der Frühen Eisenzeit. Jetzt kamen auch sie nach Tell el-‘Ağğūl. Ein gutsituierter Amerikaner, Harris Dunscombe Colt Jr., stieß ebenfalls zu der Expedition. Bald gab es aber Schwierigkeiten. Einige der jungen Leute kritisierten offen Petries Vorgehensweise am Siedlungshügel. Dunscombe beschwerte sich beim Palestine Exploration Fund. Als er noch aus eigener Tasche eine Holzhütte bauen ließ, wo sich alle nach Feierabend auf ein Bier und eine Zigarette zusammensetzen konnten, war das Klima völlig vergiftet. Als sie sich finanzielle Unterstützung von anderer Seite gesichert hatten, verließen sie Petries Camp und begannen unter James L. Starkey ihre eigene Ausgrabung in Tell ed-Duweir.

Petrie hatte auch Ärger mit dem Antiquitätendienst in Jerusalem, der ihm vorwarf, dass seine Liste der gefundenen Antiquitäten unverständlich sei und dass er seinem Team erlaube, außerhalb der Grenzen der Konzession zu graben. Außerdem solle er es unterlassen, seine Arbeiter für einen Fund zu belohnen – wie er es schon immer in Ägypten praktiziert hatte.

1933 riet sein Arzt Petrie, sich im wärmeren Klima niederzulassen. Er trat von seinem Lehrstuhl am University College zurück, packte seine Sachen und zog nach Jerusalem. Hier fanden sie Unterkunft im Haus der American School of Oriental Research, wo Petrie in seiner eigenen Bücherei arbeiten und andere Wissenschaftler treffen konnte.

Die Ausgrabung ließ ihn jedoch nicht los. Sie kauften einen alten Bus, den sie als „Wohnwagen“ umbauten und mit seinen neuen Assistenten Jack Ellis fuhren sie nach Norden Richtung Syrien. In der Nähe von Latakia fand Petrie ein geeignetes Gelände, jedoch verweigerten ihm die Behörden die benötigte Lizenz. Mit der Hilfe alter Freunde erhielten sie jetzt eine Lizenz vom ägyptischen Antikendienst für eine Ausgrabung im Sinai. 1935 und 1937 campierten sie zwischen den Sanddünen bei Sheikh Zoweyd, das einst eine Befestigungsanlage gewesen war. Eine ihrer neuen Assistentinnen, Veronica Seton-Williams, sagte später, dass sie sehr frugal lebten – wieder aus Dosen und Zwieback.

Über Dr. Margaret A. Murray und Ernest J. H. Mackay, Petries ältesten Assistenten, beantragten sie noch eine letzte Saison als gemeinsame Leiter für Tell el Ajjul. Dort wurde ihr Camp im September 1939 von Banditen überfallen und vollständig zerstört.

• W.M.F. Petrie: „Ancient Gaza 1-4“, London 1931–1934

• Petrie, W.M.F. / Mackay, E.J.H. / Murray, M. “A City of Shepherd Kings” (Ancient Gaza 5), London 1952.

Jetzt erst lebten sie ruhig in Jerusalem. 1940 musste Petrie ins Krankenhaus, weil er durch einen Malariaanfall sehr geschwächt war. Dort blieb er noch 2 Jahre, körperlich zwar schwach aber geistig aktiv. Hilda besuchte ihn täglich, brachte ihm Bücher und nahm seine Diktate auf. Am 29. Juli 1942 verstarb er dort. Er wurde am Berg Zion begraben.

Der Exzentriker

Flinders führte bei seinen Ausgrabungen ein strenges Regiment. Zum Arbeitsbeginn bei Sonnenaufgang blies er mit der Trillerpfeife. Er duldete keine Faulheit. Fand er einen Mann herumsitzen, wurde er sofort entlassen. Jeder Arbeiter hatte seinen Trupp Jungen, welche die Überreste der Ausgrabung in Körben nach oben brachte. Sie wurden nicht nachsichtiger behandelt. Lausbuben, die unten auf einen Kumpel warteten, um dann singend zusammen mit ihm aufzusteigen, wurden bald gestoppt, überhaupt zu singen. Jede Schaufel Erde wurde nach der kleinsten Scherbe durchsucht. Seine Arbeitsmethoden wichen von der Norm ab; so zahlte er zum Beispiel seinen (einheimischen) Grabungshelfern eine Prämie für jeden Fund. Dies war unüblich, doch Petrie wollte der Verlockung des illegalen Kunsthandels entgegen wirken und viele der ausgegrabenen Stücke für die Wissenschaft retten.

Petrie war ein Anhänger der Feldbegehung. Auf Fotos sieht man ihn oft mit einem langen Stock, mit dem er im Boden stochern konnte. Es handelt sich dabei um eine vorbereitende Maßnahme, um eine einzige Stätte für die spätere Ausgrabung auszuwählen. Sie gehen über ein Gelände und schreiben alle noch vorhandenen sichtbaren archäologischen Merkmale auf, d.h. von Tonscherben bis zu architektonischen Ruinen. Petrie ging gerne zu Fuß. Wenn seine Frau auf dem Pferd und sein Vorarbeiter auf dem Esel ritten, ging Petrie zu Fuß und tat dies auch bis ins hohe Alter.

1931 erlebte Petrie in Tell el-'Ajjul sein “Waterloo“. Einige junge Archäologen waren zu der Ausgrabung gestoßen und bauten sich ein Haus, wo sie sich nach Feierabend trafen, um gesellig beisammen zu sein und ein Bier zu trinken. Das war Flinders und Hilda Petrie natürlich ein Dorn im Auge mit ihrer gewohnten asketischen Lebensweise und es kam zu Auseinandersetzungen. James Lesley Starkey, der wohl gehofft hatte, dass Petrie ihm endlich die Leitung der Grabung überträgt, verließ mit einigen der jüngeren Assistenten wie Olga Tufnell, G. L. Harding und C. Inge den Professor 1932, um eine eigene Ausgrabung in Tell el-Duweir zu starten.

Der „Vater der Archäologie“

Petrie erlernte nie vollständig die ägyptische Sprache, gilt aber trotzdem als Pionier sowohl der Ägyptologie, Archäologie und Paläopathologie.

Im Frühjahr 1890 grub er in Tell el-Hesy[14]. Während dieser Zeit erklärte er zum ersten Mal sein Konzept, dass ein “Tell” ein von Menschenhand geschaffener Berg von sukzessiv aufeinander folgenden „Städten“ sei. Er führte das Datieren dieser „Städte“ mit Hilfe von der Sammlung und Gruppierung ihrer Scherben ein, indem er überprüfte, inwieweit ein Zusammenhang besteht mit ähnlichen Funden in Ägypten (Kreuzverweis). Damit hatte er die Grundlage gelegt für alle künftigen Arbeiten der Archäologie der Levante. Petrie glaubte, den Ort „Lachisch“ gefunden zu haben, was sich aber später als Irrtum erwies.

Ab 1894 entwickelte Petrie seine Methode der statistischen Analyse (Chronologie oder reihenweise Anordnung) der Funde weiter in den prähistorischen Nekropolen von Naqada, Hu (Diospolis Parva), and Abadiya. In seiner Untersuchung ging er wie folgt vor: Grab A enthielt einige Gefäße, welche denjenigen glichen, die auch in Grab B waren. Grab B enthielt eine größere Anzahl Gefäße eines späteren Stils, der wiederum nur in Grab C vorhanden war. Indem er für jedes Grab eine eigene Karteikarte erstellte und diese in eine logische Reihenfolge brachte, konnte Petrie eine vollständige Reihenfolge herstellen und daraus schließen, dass die letzten Gräber wahrscheinlich aus der Zeit der 1. Dynastie stammten. Die Entwicklung des Lebens am Nil wurde so aufgedeckt von frühen Siedlern über Bauern bis zur Führungsschicht. Heute ist die Stratigraphie ein fester Bestandteil der Archäologie.

Flinders Petrie gilt als Vorreiter der modernen Archäologie. Er war der Erste, der systematisch grub und jedem noch so kleinen Teil Aufmerksamkeit schenkte in den verschiedenen Schichten einer Grabungsstätte. So entwickelte er die vergleichende Datierung anhand von dekorativen Charakteristika und Formen der Keramik. Im Prinzip führte er dabei von Hand das durch, was Archäologen heute Seriation nennen und mit Hilfe von Computerprogrammen erstellen.

Petrie war einer der Ersten, der eine 1897 Röntgenaufnahme von den Gebeinen einer Mumie durchführen ließ, und zwar im Anatomischen Institut der Universität London. Laut Petrie untermauerten die Befunde seine – später widerlegte – Annahme, dass an den Knochen Anzeichen eines rituellen Kannibalismus zu erkennen seien. Im folgenden Jahr ließ er eine Röntgenaufnahme von einer ganzen Mumie in Kairo machen.[15]

Seine bemerkenswertesten Entdeckungen

Werke (Auswahl)

Petrie veröffentlichte 102 Bücher und 410 Artikel in Fachzeitschriften sowie 388 wissenschaftliche Abhandlungen.[16]

(chronologisch geordnet)

  • Inductive Metrology. Or, the Recovery of Ancient Measures from the Monuments. Saunders, London 1877.
  • Stonehenge. Edward Stanford, London 1880.
  • The Pyramids and Temples of Gizeh. Field & Tuer, London 1883.
  • Naukratis. Trubner, London 1886, Digitale Vollversion.
  • Racial photographs from the Egyptian monuments = Racial types from Egypt (Rückentitel). (s. n.), London 1887.
  • A Season in Egypt. Trübner & Co. London, 1888
  • Two hieroglyphic papyri from Tanis. Trubner, London 1889, (Mit Francis Llewellyn Griffith).
  • Tell el-Hesy (Lachish). London: Palestine Exploration Fund, 1891
  • Ten years' digging in Egypt. 1881–91. Religious Tract Society, London 1892.
  • A History of Egypt, from the Earliest Kings to the XVIth Dynasty. 6 Bände. London 1894. (Unter Mitarbeit von Stanley Lane-Poole, Joseph Grafton Milne, Edwyn Robert Bevan, John Pentland Mahaffy).
    (Zahlreiche erweiterte Auflagen, zuletzt: Histories & Mysteries of Man, London 1991, ISBN 1-85417-059-7).
  • Catalogue of antiquities from Tel el Amarna, Upper Egypt. (s. n.), (s. l.).
  • Egyptian Tales. Methuen, London 1895.
  • Religion and conscience in Ancient Egypt. Lectures delivered at University College, London. Methuen & Co., London 1898.
  • Syria and Egypt from the Tel El Amarna letters. Methuen & Co., London 1898.
  • Dendereh. Egypt Exploration Fund, London 1900.
  • The Royal tombs of the first dynasty. Egypt Exploration Fund, London 1900.
  • The Royal tombs of the earliest dynasties. Egypt Exploration Fund, London 1901.
  • Methods and Aims in Archaeology. Macmillan, London 1904.
  • Memphis I. School of Archaeology in Egypt, University College, London 1908, online
  • Scarabs and cylinders with names: illustrated by the Egyptian collection in University College, London. School of Archaeology in Egypt, London 1917.
  • Tools and Weapons. British School of Archaeology in Egypt and egyptian Research Account, 1916, London 1917
  • Autobiography: Seventy Years in Archaeology. Sampson Low, Marston & Co., London 1930.

Literatur

  • Margaret Drower: Flinders Petrie. A Life in Archaeology. 2. Aufl. University of Wisconsin Press, Madison 1996
  • Margaret Drower: Letters from the desert: The Correspondence of Flinders and Hilda Petrie.Aris & Phillips, Oxford 2003, ISBN 978-0-85668-748-8
  • Petrie, William Matthew Flinders (Sir). In: Wolfgang Helck: Kleines Lexikon der Ägyptologie. 4. überarbeitete Auflage. Harrassowitz, Wiesbaden 1999, ISBN 3-447-04027-0, S. 222.

Weblinks

 <Lang> Commons: Flinders Petrie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. Für alle seine Ausgrabungen siehe The Archaeological Record: Flinders Petrie in Ägypten

Einzelnachweise

  1. Joyce Tyldesley: Mythos Ägypten. Die Geschichte einer Wiederentdeckung. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-010598-6, S. 167ff.
  2. Brenda Moon: More Usefully Employed: Amelia B. Edwards, Writer, Traveller and Campaigner for Ancient Egypt. EES, London 2006, ISBN 0-85698-169-9. S.191ff.
  3. Introduction zu Petrie: A Season in Egypt 1887. Truebner, London 1888.
  4. Museum Manchester
  5. Flinders Petrie: Kahun, Gurob, and Hawara. Paul, Trench, Trübner, London 1890 online uni Heidelberg
  6. T.G.H. James: Howard Carter. The Path to Tutankhamun. Tauris, London 1992, Aufl. 2006, ISBN 978-1-84511-258-5. Kapitel 2, Seite 35 ff.
  7. Brenda Moon: More Usefully Employed: Amelia B. Edwards, Writer, Traveller and Campaigner for Ancient Egypt. EES, London 2006, ISBN 0-85698-169-9, S. 240.
  8. Henra Holiday
  9. Margret S. Drower: Hilda Petrie, née Urlin (PDF; 408 kB)
  10. Geschichte des Petrie-Museums
  11. Manchester Museum. Ausführliche Seite – auch mit Petries Zeichnungen
  12. Rosalie David: The Two Brothers: Death and the Afterlife in Middle Kingdom Egypt. Rutherford Press, Bolton 2007, ISBN 978-0-9547622-3-0
  13. Die frühen Kulturen in Ägypten
  14. Tell el-Hesi in der englischsprachigen Wikipedia
  15. Rosalie David & Rick Archbold: Wenn Mumien erzählen. Collection Rolf Heyne, München 2001, ISBN 3-89910-132-4, S. 50.
  16. Eric P. Uphill in: Journal of Near Eastern Studies. Vol. 31, No. 4, Oct. 1972, Seite 356 ff.

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Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
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Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
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Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
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Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
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Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
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14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
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Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
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55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
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20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
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25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
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16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
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15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
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15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
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30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
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08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
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02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
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25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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