Felix von Luschan


Felix Ritter von Luschan (* 11. August 1854 in Hollabrunn, Niederösterreich; † 7. Februar 1924 in Berlin) war Arzt, Anthropologe, Forschungsreisender, Archäologe und Ethnograph.

Leben

Herkunft und Jugend

Felix von Luschan wurde am 11. August 1854 in Oberhollabrunn (seit 1928 Hollabrunn) als erstes Kind seiner Eltern bei Wien geboren. Sein Vater, Maximilian Ritter von Luschan (1821-1883), war Hof- und Gerichtsadvokat und Sohn des in Graz tätigen Oberlandesgerichtsrats Lucas von Luschan, der am 21. November 1855 als Ritter des Ordens der Eisernen Krone in den Adelsstand erhoben wurde und dessen Familienname auf den Ort Lužan in Bosnien verweist, wo das Geschlecht bis zu der Schlacht auf dem Amselfeld (1389) ansässig gewesen war, bevor es nach Laibach übersiedelte.[1]

Am 18. September 1853 hatte der Vater Maximilian die in Brasilien geborene Mutter, Christine von Luschan, geb. Hocheder (1833-1879), geheiratet, deren Familie aus dem Zillertal in Tirol stammte. Ihr Vater, der Geologe Johann Carl Hocheder, hatte von seinem Vater nach anfänglicher Betätigung als Goldwäscher die Entwicklung neuer Methoden zur Aufbereitung und Förderung goldhaltiger Gesteine erlernt, Leokardia Alberti geheiratet, die Tochter des Referenten der k. u. k. Haller Berg- und Salinenwerke, zu deren Direktor er inzwischen aufgestiegen war, und war mit der Familie zwischen Brasilien, wo er für eine dort Goldminen betreibende englische Bergwerksgesellschaft arbeitete, und Wien hin- und hergependelt, bis die Familie 1841 in Wien sesshaft wurde, wo er als Ministerialsekretär tätig geworden war.[1][2]

Die Eltern Felix von Luschans waren 1854 von Wien in das 1850 zum Bezirkszentrum des westlichen Weinviertels erhobene Hollabrunn umgezogen. 1855 wurde dort auch sein Bruder Max geboren, 1858 - inzwischen lebte die Familie wieder in Wien - sein Bruder Oscar.[1]

Die Familie pflegte in Wien engen Kontakt zu jener seiner zehn Jahre jüngeren, späteren Frau. Ihr Vater, der Geologe Ferdinand von Hochstetter, war ein Gründungsmitglied der Anthropologischen Gesellschaft in Wien und Pionier der Neuseeland-Forschung. In diesem Umfeld kam es auch für den jungen Felix von Luschan früh zum Kontakt mit europäischen Gelehrten.[1]

Der frühe Tod seiner Mutter im Juli 1879 machte ihn nach eigenem Bekunden „heimat- und obdachlos“. Im elterlichen Haus in Wien wollte er nun nicht mehr dauerhaft bleiben.[1]

Studium, beruflicher Werdegang und Familiengründung

Nach der Reifeprüfung am Akademischen Gymnasium in Wien 1871 studierte Felix von Luschan ab 1871 Medizin an der Universität Wien.[3] 1873 bekleidete er erstmals das Amt des Rechnungsführers für die Anthropologische Gesellschaft Wien und bereitete Sammlungsbestände für die Weltausstellung in Wien auf. 1874 fungierte er als Demonstrator an der Wiener Lehrkanzel für Physiologie und wurde Kustos der Sammlungen der Wiener Anthropologischen Gesellschaft. 1876 nahm er am VIII. Internationalen Kongreß für Anthropologie und Urgeschichte in Budapest teil, auf dem er Kapazitäten des Faches wie Rudolf Virchow oder Paul Broca begegnen konnte.[2] 1878 wurde er in Wien zum Doktor der Medizin promoviert und studierte im Sommersemester 1878 bei Paul Broca in Paris an der Ècole d'Anthropologie.[3][4][5] Er arbeitete an dem Aufbau der Anthropologischen Ausstellung Österreich-Ungarns für die Weltausstellung in Paris mit und war offizieller Representant Österreichs bei dem in dieselbe Zeit fallenden Anthropologenkongreß.[5]

Noch im selben Jahr und bis 1879 rückte er als Militäroberarzt bei der Besetzung Bosniens durch Österreich ein, wo er in beiden Jahren auch archäologische und ethnographische Studien wie Grabungen und Körpermessungen durchführte.[3][4][5]

Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst widmete er sich archäologischen und ethnologischen Studien auf dem Balkan, wurde anschließend 1880-1882 als Sekundararzt an das Allgemeinen Krankenhaus in Wien berufen, wo er zuerst in der Chirurgie und später in der Psychiatrie zum Einsatz kam, begab sich aber auch bereits 1880 auf Reisen und Grabungen in Dalmatien und Montenegro und nahm 1881 an der ersten und 1882 an der zweiten österreichischen Expedition nach Lykien und Karien unter der Leitung des Archäologen Otto Benndorf teil.[4][1][5]

Dazwischen habilitierte er 1882 an der Universität Wien für Anthropologie bzw. für physische Ethnographie.[3] 1882 nahm er zudem an der „pamphylischen Expedition“ unter Karl Graf Lanckoroński teil. 1883 folgte die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Reise in die Kommagene zum Nemrud Dağ unter Karl Humann und im Auftrag der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften mit einer ersten Erkundung von Zincirli und eine weitere Reise nach Karien, Lykien, Pamphylien und Syrien.[5]

1885 wurde er als Direktorialassistent an das „Königliche Museum für Völkerkunde“ (heute Ethnologisches Museum) in Berlin berufen, wo zum 1. Januar 1886 in den preußischen Staatsdienst eintritt und von 1904 bis 1910 als Direktor der Afrika- und Ozeanien-Abteilungen wirkte.[3][5]

Am 22. Juli 1885 fand die Hochzeit mit Emma von Luschan, geb. von Hochstetter, in Millstatt (Kärnten) statt,[4] wohin die Familie von Luschan 1883 mit Rücksicht auf die Gesundheit des Bruders Oscar umgezogen war und seit 1884 zwei Villen für sich errichten ließ.[1] Emma (1864-1941) war die Tochter von Ferdinand von Hochstetter und der Georgiana Bengough.[4] Nach der Hochzeit erfolgte 1885 der Umzug der Familie nach Berlin.[5]

1888 promovierte von Luschan in München zum Doktor der Philosophie und habilitierte sich im gleichen Jahr im Fach Anthropologie an der Philosophischen Fakultät der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität.[3][4] In diesem Jahr nahm er an der ersten Grabungsexpedition in Zincirli teil, unter der Leitung von Karl Humann und im Auftrag des Orientkomitees, an der zweiten 1890 dann wie an den folgenden (dritte: 1890/1891, vierte: 1894, fünfte: 1902) in eigener Leitung. 1897 wurde von Luschan das Prädikat „Professor“ verliehen, und er unternahm Reisen nach England und Russland.[5]

1900 wurde er außerordentlicher Professor und 1909 bis zu seiner Pensionierung 1922 ordentlicher Professor für physische Anthropologie, mit dem ersten Lehrstuhl für Anthropologie an der Berliner Charité (Teil der Friedrich-Wilhelms-Universität).[3][1] 1909 übernahm er die Schriftführung im Vorstand der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, vertrat diese 1911 auf dem Internationalen Rassenkongreß in London und führte 1920 die Redaktion der „Zeitschrift für Ethnologie“ durch.[5]

Krankheit und Tod

Ende 1923 besuchte Felix von Luschan zum letzten Mal eine Sitzung der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Bereits schwerkrank, aber geistig ungetrübt, reiste er im Winter 1923 zur Erholung nach Ägypten. Zurück in Berlin verstarb er jedoch am 7. Februar 1924. Seine sterblichen Überreste wurden nach Millstatt überführt und in der Familiengruft bestattet. Die unter der Aufsicht seines Bruders Oscar erbaute „Villa Felicitas“, die Felix von Luschan mit seiner Frau nach der Hochzeit bezogen hatte, wich später dem Bau einer neuen Bundesstraße.[1]

Forschung

Frühe Studien

Seine ersten anthropologischen und archäologischen Studien publizierte von Luschan bereits kurz nach der Reifeprüfung ab 1871, häufig bereits mit kraniologischen Inhalt, also den Schädelbau betreffend.[4][1] Ab 1872 erschienen seine ersten wissenschaftlichen Aufsätze in den Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft Wien.[5] Ebenfalls schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte er als Student eine rege Sammeltätigkeit antiker Funde.[1] Auch seine Stationierung nach Bosnien nutzte er zum Sammeln ethnographischer Objekte, zur Organisation von Ausgrabungen, zur Vermessung von Körpern und zur Aneignung von Sprachkenntnissen wie etwa in Englisch, Französisch und Arabisch.[1] Zu Beginn seiner Forschungstätigkeit begleitete Felix von Luschan Otto Benndorf 1881 in Lykien (Südwesttürkei) und 1882 erneut nach Kleinasien, von wo der monumentale Grabbau, das Heroon von Gjölbaschi-Trysa für Wien erworben werden sollte.[4]

Studien im Zusammenhang mit den Ausgrabungen in Zincirli

Im südostanatolischen und nahe der syrischen Grenze gelegenen Zincirli (auch: Sendschirli/Türkei) gelang von Luschan 1883 die Entdeckung der Ruinenstätte des alten Sam’al.[3][4] Der schon beim ersten Besuch durch die auf der Fundstätte gemeinsam mit Otto Puchstein vorgefundenen hethitistischen Reliefs genährte Wunsch von Luschans „inshallah [so Gott will] werde ich auch einmal eine solche Schatzkammer untersuchen dürfen“ erfüllte sich bei den ab 1888 erfolgten Ausgrabungen, deren erste zunächst unter der Leitung von Carl Humann stand, deren vier weitere Kampagnen bis 1902 er aber persönlich leitete, unterstützt von Robert Koldewey und begleitet von seiner Frau Emma. Die Identifizierung der Ruinenstätte als das aramäische Sam’al gelang mithilfe akkadischer Quellen.[1] Mit dieser Entdeckung der Hauptstadt eines späthethitischen Königreichs (1200-709 v. Chr.) und der Publikation der Ergebnisse ab 1893 erlangte von Luschan erstmals weite Bekanntheit.[3][4]

Vergleich kurzköpfiger und langköpfiger Schädeltypen von Vertretern antiker und moderner Ethnien (aus Von Luschan 1889, Fig. 92-96, Fig. 112)

Die in Zusammenhang mit diesen Ausgrabungen stehenden anthropologischen und ethnologischen Forschungen von Luschans in Kleinasien führten schließlich unter Berücksichtigung archäologischer, linguistischer, physischer und kultureller Merkmale zur Herausarbeitung der These einer vorgriechischen armenischen „Urbevölkerung“ („Armenide“) im kleinasiatisch-syrischen Gebiet mit extremer Kurz- und Hochköpfigkeit (Hypsibrachycephalie), welche der Anthropologe als hethitischen Typus in den Skulpturen von Zincirli wiederzufinden glaubte.[3][4] Diese Urbevölkerung betrachtete er als Vorfahren sowohl der durch strenge geographische, religiöse, sprachliche und politische Isolierung erstaunlich homogen erhaltenen armenischen Bevölkerung Kleinasiens und des Kaukasus, als auch der hypsibrachycephalen zeitgenössischen (also modernen) Bestandteile der sogenannten „griechischen“[6] und der „türkischen“[6] Bevölkerung im südlichen Kleinasien.[7] Die nicht hypsicephalen Bevölkerungsbestandteile Lykiens führte er dagegen zum Teil auf seit der Antike von Westen her eingewanderte griechische und von Osten her stammende semitische Wurzeln zurück,[8] zum Teil vermutete er auch eine Einwanderung aus Nordindien in später historischer Zeit wie für die Türkisch sprechenden und nomadisierenden Yörük oder für die „Zigeuner“ (oder „Çingene“).[9][10]

In die Zeit der Ausgrabungen in Zincirli fällt zudem seine Entdeckung der nahe gelegenen hethitischen Bildhauerwerkstatt von Yesemek.

Afrikanische Studien

Eingeladen von der „British Association for the Advancement of Science“ ging von Luschan 1905 zusammen mit seiner Frau auf Forschungsreise nach Südafrika, während der er phonographische Aufnahmen erstellte.[5] Auch in Ägypten hatte er sich längere Zeit aufgehalten. Als Direktor des Museums für Völkerkunde in Berlin war er am Aufbau der reichen Sammlungsbestände des Museums weitgehend beteiligt.[3][1] So kamen dank der Tatkraft von Luschans die wichtigsten Denkmäler der Kunst von Benin nach Berlin, die er als erster beschrieb,[11] ohne selbst auch nur einmal in Benin gewesen zu sein.[1] Sie stellen mit ihren Elfenbeinschnitzereien und Bronzefiguren als „Altertümer von Benin“ eine der bedeutendsten Sammlungen des Museums dar.[1] Von Luschan war somit einige Jahre nach Leo Frobenius einer der ersten Europäer, die den Rang der afrikanischen Kunst auf bestimmten Gebieten für mindestens gleichrangig mit der europäischen einschätzten, wie am Beispiel der Bronzegusstechnik aus Benin, die er als „auf der höchsten Höhe des überhaupt Erreichbaren“ stehend ansah.[1]

Verschiedene Beschäftigungen

Die in Verbindung mit einer 1914 in Sydney geplanten Kongressteilnahme stehende und 1913 in Angriff genommene Forschungsreise in die Südsee, die auch in das Innere von Australien und Neuseeland führen sollte, musste das Ehepaar Felix und Emma von Luschan bedingt durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges umplanen. Anstelle von Neuseeland, wo Emmas Vater Ferdinand von Hochstetter noch immer in hohem Ansehen stand, gelangten sie von Australien aus über die Hawaii-Insel Oahu im Oktober 1914 in die USA, wo sie bis Ende April 1915 blieben. Von Luschan hielt dort zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes an zahlreichen Universitäten Vorträge, studierte die ethnologischen Sammlungen in Chicago, New York und Washington und richtete seinen Forschungsschwerpunkt auf die dort lebenden, aus Schwarzafrika stammenden Bevölkerungsgruppen und die Problematik von Rassendiskriminierung, Kriminalität und Prostitution, wobei er seine Studien aufgrund der Einreisebedingungen auf Alabama, Virginia, Baltimore und New York beschränken musste.[1]

Von 1915-1918 war er Mitglied der 30-köpfigen „Königlich-Preußischen Phonographischen Kommission“, die in über 70 Kriegsgefangenenlagern Tonaufnahmen von mehr als 250 Dialekten und Sprachen sowie von der Volksmusik der Gefangenen erstellten. In dieser Kommission von Anthropologen, Linguisten und Musikwissenschaftlern übernahm von Luschan auch die fotografische Erfassung für anthropologische Studien.[1]

Zeugnisse der Vielseitigkeit von Luschans sind auch beispielsweise seine Publikationen über Zeremonialmasken aus Neuguinea, Schnitzereien aus dem Westsudan oder Baumrindenboote und Waffen der Batwa-Pygmäen am Kiwusee. Von Luschan vertrat die These der monophyletischen Abstammung (von einer gemeinsamen Wurzel) des Menschen und sah die Vorstellung einer linearen kulturellen Evolution in der Abstraktion von Naturvorbildern in der Kunst bestätigt.[4]

Wissenschaftliche Haltung zum Komplex „Arier“ und „Juden“

Deutlich hat sich der Forscher noch in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts von den Tendenzen distanziert, von einer indogermanischen Sprachfamilie auf einen einstigen oder gar bestehenden „indogermanischen Volksstamm“ zu schließen. Auch den Begriff und die Theorie einer „arischen Rasse“ auf Grundlage von „arischen Sprachen“ wies er als unwissenschaftlich zurück und bezeichnete ihn als „ebenso töricht, als wollte man von einer langköpfigen Sprache oder von einer brünetten Grammatik reden“. Als „besonders verfehlt“ brandmarkte er die seinerzeit „in den letzten Jahren in Mode gekommene Anwendung des Wortes 'arisch' im Gegensatz zu 'jüdisch'“ und verwies darauf, dass ein großer Teil der modernen „Juden“ trotz ihrer Zugehörigkeit zu den semitischen Sprachen nach „somatischen“ (also physisch-anthropologischen) Gesichtspunkten als allernächste Verwandte der Armenier zu betrachten seien, die wie die Perser im engsten Sinne des Wortes eine „arische“ Sprache redeten.[12]

Lebenswerk

Die Von-Luschan-Skala diente in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Klassifizierung von Hautfarben

Bis heute gilt von Luschan in der Anthropologie als erstrangiger Anatom, dessen um die vorige Jahrhundertwende zusammengetragenen Daten beispielsweise über die Entwicklung der physischen Merkmale der Bevölkerung auf Kreta noch immer zu dem besten verfügbaren Material in der Anthropologie gehören[13] und dessen zahlreiche ethnologisch-historische Studien stets von hoher Objektgebundenheit und großer Materialkenntnis zeugen.[4]

Die nach Felix von Luschan benannte Von-Luschan-Skala diente in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Klassifizierung von Hautfarben.

Die aus dem lykischen Material in seinen anthropologischen Studien 1889 publizierten Bildwerke und insbesondere Fotografien zählten damals nach seiner eigenen Einschätzung „wohl zu den schönsten Abbildungen [...], welche die anthropologische Literatur aufzuweisen hat“.[14]

Zu seinen Pionierleistungen gehörte auch die Verwendung eines handlichen und leicht transportablen Phonographen für Tonaufnahmen im Freiland, die sich besonders für musikalische Aufnahmen als wissenschaftlich verwertbar erwiesen.[15] So gelangen von Luschan während der letzten Grabungskampagne von 1902 trotz fehlender Erfahrung und zur eigenen Überraschung gute Tonaufnahmen einiger kurdischer Texte und türkischer Lieder.[1] Den dokumentarischen Wert dieser heute über 100 Jahre alten Musikaufzeichnungen aus dem Südosten Kleinasiens veranschaulicht der früheste Beleg einer inzwischen nahezu weltweit verbreiteten Melodie durch eine Aufnahme von Luschans aus Zincirli.[16]

So ermöglichte es von Luschan, dass dem anthropologisch interessierten Museumsbesucher in Berlin neben den obligatorischen ethnischen Schaustücken auch eine Vielfalt an damals sehr modernen technischen Medien zur Vermittlung der Völkerkunde zur Verfügung stand, wie Fotografien, Stereoskopbilder, kinematographische Vorführungen und eine Phonothek.[1]

Das Werk von Luschans zeichnet sich durch das anthropologische Bemühen aus, die Untersuchungen am Knochenbau Lebender mit solchen an in Grabungen freigelegten Skeletten zu vergleichen, wobei es ihm gelang, die stagnierende wissenschaftliche Disziplin der Kraniologie zu beleben und die großen Zusammenhänge darzustellen, indem er zugleich ein hohes Maß an Sorgfalt auf Basis von umfangreichem und in Eigenarbeit gefördertem Material gewährleistete.[3][4] Diesen Ansatz verfolgen beispielsweise seine Betrachtungen über verschiedene Ethnien Kleinasiens, sowie über Kreter, Altägypter, Hamiten, Juden, Pygmäen und Buschmänner[3] oder auch seine seit 1893 publizierten Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit den Grabungen in Zincirli.[4] Sein ethnologisches Wirken um einen zugleich spezialisierten wie auch umfangreichen Themenkreis ist durch seine historisch-rekonstruierende Arbeitsweise gekennzeichnet.[3] Insbesondere aber kommt von Luschan das Verdienst zu, durch seine ungewöhnlichen Kenntnisse, durch die auf zahlreichen Reisen erworbene Erfahrung und praktischen Erfolge im Rahmen der Museumstätigkeit sowie durch seine Lehrtätigkeit als ordentlicher Professor für Anthropologie in Berlin wesentlich zur Etablierung der jungen Völkerkunde beigetragen zu haben.[3][4]

Politische und soziale Positionen

Felix von Luschan lehnte auch angesichts der um sich greifenden Rassenideologie der Nationalsozialisten die Gegnerschaft zwischen „Christen und Juden“[17] ab. Von Luschan sah in dem Zusammenleben beider Bevölkerungsgruppen „im allgemeinen“ ein Beispiel „fast idealer Symbiose“ und konnte sich „persönlich [...] ein restloses Ineinanderaufgehen von Christen und Juden“ vorstellen. Als die beiden Bewegungen, die seinerzeit „mehr als je einer vernünftigen und beiden Teilen nützlichen Symbiose entgegenarbeiten“, sah er indes den Zionismus und den Antisemitismus an, von denen beiden er annahm, sie würden nicht auf Dauer von wesentlicher Bedeutung sein.[18]

Sehr eindeutig bezog von Luschan in seinem Werk Position gegen die pseudowissenschaftliche Begründung und die intolerante Ausrichtung des Antisemitismus und seiner Schriften. Sowohl die angebliche „Rasseneinheit der Juden“, als auch deren „angebliche soziale Minderwertigkeit“ wies er entschieden als wissenschaftlich völlig unhaltbar zurück. Zu dem seinerzeit von antisemitischen Schriften verwendeten Begriff einer „jüdischen Rasse“ schrieb er 1922: „Sowenig als es eine indogermanische oder 'arische' Rasse gibt, sowenig gibt es eine jüdische; es gibt auch keinen jüdischen Typus, sondern nur einen ganz allgemein orientalischen, an dem genau wie die Juden auch Griechen und Armenier und in geringerem Maße auch viele andere Vorderasiaten beteiligt sind.[19] Dem Bestreben auch jüdischer Autoren von einer geschlossenen jüdischen Rasse auszugehen, stellte von Luschan seine Überzeugung entgegen, „daß nirgends in der Welt irgendwelche Kulturen anders entstanden sind als durch Rassenmischung und durch gegenseitigen Austausch von allerhand geistigen und anderen Errungenschaften, also durch Handel und Verkehr.[20] Der „angeblichen sozialen Minderwertigkeit“ begegnete er, es sei „völlig unwissenschaftlich, von einem 'Charakter' der Juden zu sprechen“.[21] Für seine Positionierung gegenüber dem aufstrebenden Nationalsozialismus mag seine Haltung zu der Wahl des Hakenkreuzes als „'arisches' oder germanisches, d. h. in diesem Sinne also antisemitisches Symbol“ kennzeichnend sein. Die Herleitung von indischen Bräuchen - so von Luschan - gehe auf eine „ganz absurde und reinweg aus der Luft gegriffene Annahme zurück“.[22]

Skeptisch stand von Luschan dagegen der Praktikabilität des Zionismus gegenüber. Er betonte seine Freundschaft mit vielen Führern der Bewegung und seine Hochachtung auch für ihre übrigen Führer, zweifelte aber an der Zukunftsfähigkeit einer jüdischen Staatengründung in Palästina, da das Land zu arm und unattraktiv für die europäischen Juden mit Ausnahme der verarmten Ostjuden sei und keine Aussicht auf unbelastete Beziehungen zu der muslimischen Bevölkerung bestünde.[18]

Unter dem Eindruck der Rassendiskriminierung von Bevölkerungen aus Schwarzafrika und seiner eigenen Erfahrungen in Afrika kam von Luschan zu dem Schluss: „Schon vor Jahrzehnten habe ich öffentlich gesagt, dass es in Afrika keine anderen Wilden gäbe als einige toll gewordene Weiße, und die Greueltaten der Belgier am Kongo haben mir seither hundertmal recht gegeben. Auch sonst würde es heute manchen Kolonialregierungen sehr wohl anstehen, die einheimischen Kulturen der Afrikaner etwas höher einzuschätzen, als sie das meist tun; freilich geht das alte Afrika jetzt raschem Untergang entgegen, schon weil der europäische Einfluß mit seinen vier S (Sklavenhandel, Schnaps, Syphilis, Schundwaren) auf sie wie zersetzendes Gift gewirkt hat und teilweise noch immer fortwirkt.[1]

Zwar hatte sich von Luschan trotz des herrschenden Zeitgeistes vehement gegen die angebliche Minderwertigkeit von bestimmten Ethnien oder Bevölkerungsgruppen wie „Mischlingen“ oder unehelichen Kindern gewendet, doch hielt er in Bezug auf angeblich „minderwertige Individuen“, auf die Weitergabe ihrer angeblich minderwertigen Eigenschaften an die Nachkommen und auf die Begegnung der von ihnen ausgehenden Kriminalität an damals häufig anzutreffenden Vorstellungen erblicher Determiniertheit fest, wie seine Aussagen noch 1922 verraten: „Die menschliche Gesellschaft hätte es in der Hand, sich vor minderwertigen, d. h. asozialen oder antisozialen Elementen dauernd zu schützen und zugleich deren Anzahl wesentlich herabzusetzen.“ Er selbst verstand darunter, es sei besser, „gewohnheitsmäßige Schwerverbrecher“ dauerhaft „in einer milden Anstalt zu isolieren“ anstatt sie „de facto eigentlich zu lebenslänglichem Zuchthaus“ zu verurteilen, worauf nach Monaten oder Jahren wieder in Freiheit rückfällig würden und sich, so von Luschan, „fortpflanzen“ könnten. Wenige Jahre später verstanden die Nationalsozialisten mit dem Schlagwort der Euthanasie unter „Schutz der Gesellschaft“ die Unterbindung der Fortpflanzung von ihnen unliebsamen Bürgern in menschenverachtendendster Weise.[23]

Obwohl sich von Luschan selbst stets um die Förderung der „messenden Anthropologie“ bemüht und verdient gemacht hat und seit 1908 auch Mitglied der wenige Jahre zuvor gegründeten „Berliner Gesellschaft für Rassenhygiene“ war, trat er in späteren Jahren leichtfertig rassistischen Ansätzen folgenden Umdeutungen seiner kraniologischen Studien entschieden entgegen (1922): „So führen uns auch alle Versuche, die Menschheit nach der Hautfarbe, nach der Länge oder der Breite der Hirnkapsel oder nach der Art der Haare usw. in künstliche Gruppen zu teilen, völlig in die Irre.[24] [...] Die gesamte Menschheit besteht nur aus einer einzigen Spezies: Homo sapiens. [...] Es gibt keine 'wilden' Völker, es gibt nur Völker mit einer anderen Kultur als die unsere. [...] Die trennenden Eigenschaften der 'Rassen' sind im wesentlichen durch klimatische, soziale und andere Faktoren der Umwelt entstanden. [...] Es gibt keine an sich minderwertigen Rassen. [...] Es gibt in jeder Rasse einzelne minderwertige Individuen. [...] Der Unterschied zwischen den verschiedenen Rassen ist, besonders was die moralischen Eigenschaften und die Intelligenz angeht, nicht entfernt so groß als der zwischen einzelnen Individuen ein und derselben Rasse.[25][1]

Der Missbrauch der Nationalsozialisten jedoch brachte die Methode der Körpervermessung nachhaltig in Misskredit und wirft bis heute einen dunklen Schatten auf biometrische Studien am Menschen.[1]

Werke (Auswahl)

Die größeren und kleineren Veröffentlichungen von Luschans umfassen zusammen mehr als 200 Titel. Bibliographien findet sich in der Zeitschrift für Ethnologie, Bd. 83, 1958, S. 285ff. und Bd. 85, 1960, S. 118ff.[3]

  • Anthropologische Studien, in: Eugen Petersen & Felix von Luschan (Eds.), Reisen in Lykien Milyas und Kibyratis, Carl Gerold's Sohn, Wien 1889, S. 198ff.
  • F. L. u.a.: Ausgrabungen in Sendschirli, 5 Bde., Orient-Comité, Berlin, 1893-1943.
  • Beiträge zur Völkerkunde der deutschen Schutzgebiete. Reimer, Berlin 1897.
  • Die Karl Knorr'sche Sammlung von Benin-Altertümern im Museum für Länder- und Völkerkunde in Stuttgart, Stuttgart, 1901.
  • Einige türkische Volkslieder aus Nordsyrien und die Bedeutung phonographischer Aufnahmen für die Völkerkunde, Zeitschrift für Ethnologie, Band 36, Heft 2, S. 177-202, Berlin, 1904.
  • Anthropologie, Ethnographie und Urgeschichte. 3. Auflage, Jänecke, Hannover 1905.
  • Anthropological View of Race. In: Gustav Spiller (Hg.), Papers on Inter-Racial Problems Communicated to the First Universal Race Congress Held at the University of London, July 26-29, 1911, P. S. King, London u. The World's Peace Foundation, Boston, 1911, S. 13-24.
  • Hamitische Typen. Beilage zu: Carl Meinhof, Die Sprachen der Hamiten, Hamburg, Kolonialinstitut, Abhandlungen, Bd. 9, L. Friederichsen & Co., Hamburg, 1912.
  • Beiträge zur Anthropologie von Kreta, Zeitschrift für Ethnologie, 45, 1913, S. 307-393.
  • Die Neger in den Vereinigten Staaten, Koloniale Rundschau, Heft 11/12, 1915, S. 504-540.
  • Entstehung und Herkunft der jonischen Säule. In: Der Alte Orient. Gemeinverständliche Darstellungen. J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung, Leipzig 1912
  • Kriegsgefangene [mit 100 Abb. n. Steinzeichnungen v. Hermann Struck], Reimer, Berlin, 1917.
  • Die Altertümer von Benin, 3 Bde., Veröffentlichungen aus dem Museum für Völkerkunde, VIII, IX, X, Berlin, 1919.
  • Völker, Rassen, Sprachen. Welt-Verlag, Berlin 1922, Neuaufl. 1927.

Literatur

  • Petermanns Mitteilungen, 70, 1924.
  • H. Virchow: Gedächtnisrede auf Felix von Luschan, Zeitschrift für Ethnologie, Band 56, 1924, S. 112-117.
  • Fritz Kiffner: Felix von Luschan. Eine biographische Skizze aus persönlichen Erinnerungen und Äußerungen seiner Zeit. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin. Math.-Naturwiss. Reihe X,2, 1961, 231ff.
  • Grimm, H.: Felix von Luschan als Anthropologe. Von der Kraniologie zur Humanbiologie. In: Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 27, 3, 1986, 415ff.
  • Jakob-Rost, Liane: Felix von Luschan als Archäologe. In: Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 27, 3, 1986, 427ff.
  • Andreas E. Furtwängler: Luschan, Felix von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 528 f. (Digitalisat).
  • Liselotte Knoll: Felix von Luschan. Ergänzungen und Beiträge zu biographischen Daten eines Pioniers der Ethnologie. Diplomarbeit der Universität Wien 2004
  • Adelheid Zeller: Felix von Luschan. Seine Bedeutung für die Beninforschung. Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte. Diplomarbeit der Universität Wien 2004
  • Christine Stelzig: Felix von Luschan. Ein kunstsinniger Manager am Königlichen Museum für Völkerkunde zu Berlin. In: Ulrich van der Heyden und Joachim Zeller (Hrsg.) „… Macht und Anteil an der Weltherrschaft.“ Berlin und der deutsche Kolonialismus. Unrast, Münster 2005, ISBN 3-89771-024-2
  • Gisela Völger: Kustos, Kaufmann, Benin-Forscher. Felix von Luschan - ein Österreicher in königlich-preussichen Museumsdiensten. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria Museum für Völkerkunde, Wien, 2007, S. 212- 225.
  • Peter Ruggendorfer und Hubert D. Szemethy (Hrsg.): Felix von Luschan (1854–1924). Leben und Wirken eines Universalgelehrten. Böhlau, Wien 2009, ISBN 978-3-205-78146-2.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 Hubert Szemethy, Peter Ruggendorfer & Bettina Kratzmüller (Konzeption April 2005): Felix von Luschan. (* 1854 Hollabrunn - 1924 Berlin) Arzt, Anthropologe, Forschungsreisender und Ausgräber, Ausstellung und Symposion zu seinem Leben und Wirken, Hollabrunn, 22. - 30. Mai 2005, PDF-URL: http://klass-archaeologie.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_klassarc/Sammlung/Luschanausstellung/Luschan_01.pdf, abgerufen am 14. August 2011 von URL http://klass-archaeologie.univie.ac.at/einrichtungen/archaeologische-sammlung/ausstellungen-und-projekte/
  2. 2,0 2,1 Peter Ruggendorfer & Hubert D. Szemethy (Hg.): Felix von Luschan (1854-1924) - Leben und Wirken eines Universalgelehrten, Böhlau, Wien u. a. 2009, ISBN 978-3-205-78146-2, hier S. 23f.
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 Zentrum Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung: Luschan, Felix von (1854-1924), Anthropologe, Österreichisches Biographisches Lexikon (=ÖBL) 1815–1950, Bd. 5, Lfg. 24, 1971, S. 372f.; URL (abgerufen am 13. August 2011): http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_L/Luschan_Felix_1854_1924.xml
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 Andreas E. Furtwängler: Luschan, Felix von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 528 f. (Digitalisat). Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Furtw.C3.A4ngler1987“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 Peter Ruggendorfer & Hubert D. Szemethy (Hg.): Felix von Luschan (1854-1924) - Leben und Wirken eines Universalgelehrten, Böhlau, Wien u. a. 2009, ISBN 978-3-205-78146-2, hier S. 17-19
  6. 6,0 6,1 Felix von Luschan, Anthropologische Studien, in: Eugen Petersen & Felix von Luschan (Eds.), Reisen in Lykien Milyas und Kibyratis, Carl Gerold's Sohn, Wien 1889, S. 198ff., hier S. 212, Fußnote 4: Die Begriffe „Griechen“ und „Türken“ im Zusammengang mit der lykischen Bevölkerung verwendete von Luschan mit ausdrücklichem Hinweis auf den zeitgenössischen Sprachgebrauch, nach dem mit „Griechen“ die damalige griechisch-orthodoxe Bevölkerung, mit „Türken“ die muslimische Bevölkerung Kleinasiens bezeichnet wurde. „Türken“ im engeren Sinne kamen nach von Luschan in Lykien aber nur vereinzelt (kaum ein Prozent der Bevölkerung) vor.
  7. Felix von Luschan, Anthropologische Studien, in: Eugen Petersen & Felix von Luschan (Eds.), Reisen in Lykien Milyas und Kibyratis, Carl Gerold's Sohn, Wien 1889, S. 198ff., hier S. 207
  8. Felix von Luschan, Anthropologische Studien, in: Eugen Petersen & Felix von Luschan (Eds.), Reisen in Lykien Milyas und Kibyratis, Carl Gerold's Sohn, Wien 1889, S. 198ff., hier S. 212
  9. Felix von Luschan, Diskussion zu E. Brandenburg, Kysylbasch- und Jürükendörfer in der Gegend von Turkmendag, Zeitschrift für Ethnologie, 37, Asher & Co., Berlin 1905, S. 188-197, hier S. 197
  10. Felix von Luschan, Wandervölker Kleinasiens, Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Berlin 1886, S. 167-171, hier S. 168f
  11. Gert A. Zischka, Allgemeines Gelehrten-Lexikon, Kröner, Stuttgart, 1961, S. 396
  12. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 53f., 62; cf. Ausgabe von 1927, S. 117f., 132f.; an anderer Stelle differenziert der Autor detaillierter für verschiedene Bevölkerungsanteile der Juden: 1922, S. 70ff.; cf. 1927, S. 146ff.
  13. John R. Baker, Race, Oxford University Press, London et al. 1974, S. I-XVIII & 1-625, ISBN 0-19-212954-6, hier S. 516, mit Verweis auf F. v. Luschan, Beiträge zur Anthropologie von Kreta, Zeitschrift für Ethnologie, 45, S. 307-393, cf. John R. Baker, Die Rassen der Menschheit - Merkmale, Unterschiede und ihre Beziehungen zueinander, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1976, in Lizenz für Pawlak, Herrsching 1989, S. 1-398, ISBN 3-88199-648-6, hier S. 363
  14. Felix von Luschan, Die Tachtadschy und andere Ueberreste der alten Bevölkerung Lykiens, Archiv für Anthropologie, Band 19, Braunschweig 1891, pp. 31-53, hier S. 31
  15. Friedrich Giese (Ed.), Materialien zur Kenntnis des anatolischen Türkisch - Teil 1 - Erzählungen und Lieder aus dem Vilajet Qonjah - Gesammelt, in Transkription, mit Anmerkungen und einer Übersetzung der Lieder herausgegeben, S. 1-126, in: I. Kúnos & Fr. Giese (Eds.), Beiträge zum Studium der türkischen Sprache und Literatur, 1, Haupt, Halle a. S. & New York 1907, 126 S., hier S. 10f.
  16. Reinhard Eckert (Kontakt), Everybody’s Song – Music as a tool for the promotion of diversity and intercultural understanding , Cyprus Neuroscience and Technology Institute, Nicosia, 2006-2008 (Projekt), URL (abgerufen 7. August 2011): http://www.everybodys-song.net/inspiratio_story.php; zitierte Stelle: „The first traceable recording is from the year 1900, performed in Turkish language by Avedis, a twelve year old Armenian boy. The record was made on wax cylinders by ethnologist, archaeologist and physician Felix von Luschan and his wife Emma in Zencirli, a village in the Turkish district Aintâb (today Gaziantep, South Eastern Turkey) of the Ottoman administrative division vilâyet and sancak Haleb (today Aleppo, Northern Syria) (cf. Klebe 2004, 87pp.)“; Anmerkung: Die hier behandelte Melodie ist zum Beispiel Grundlage für das türkische „Kâtibim“ bzw. „Üsküdar'a gider iken“ oder das bulgarische „Ясен месец“, in der Popmusik unter anderem für das von „Boney M.“ gesungene Stück „Rasputin“ Frank Farians
  17. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 175; cf. Ausgabe von 1927, S. 353: Von Luschan übernimmt hier nicht die zeitgemäße und scheinbar antagonistische Formulierung von „Ariern und Juden“, sondern spricht von „Christen und Juden“.
  18. 18,0 18,1 Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 175; cf. Ausgabe von 1927, S. 353
  19. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 165f.; cf. Ausgabe von 1927, S. 337f.
  20. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 168; cf. Ausgabe von 1927, S. 342
  21. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 169; cf. Ausgabe von 1927, S. 345
  22. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 175f.; cf. Ausgabe von 1927, S. 354
  23. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 171, 188; cf. Ausgabe von 1927, S. 346f., 375
  24. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 13; cf. Ausgabe von 1927, S. 35
  25. Felix von Luschan, Völker Rassen Sprachen, Welt, Berlin 1922, S. I-VIII + 1-192, hier S. 187f.; cf. Ausgabe von 1927, S. 374f.

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16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
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08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
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18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
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Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
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Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
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Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
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Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
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Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
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Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
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Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
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55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
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Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
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Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
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20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
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Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
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06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
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29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
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25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
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07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
DOI: 10.1038/nature17993
29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
DOI: 10.1038/nature16510
08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
DOI: 10.1038/ncomms10596
04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
DOI: 10.1038/srep18932
08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
DOI: 10.1126/science.aad2545
06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
DOI:
17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
DOI: 10.1038/ncomms9912
14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
DOI: 10.1038/srep13999
11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
DOI: 10.7554/eLife.09560
19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1504365112
23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
DOI:
17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
DOI: 10.1038/srep12150
06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
DOI: 10.1038/ncomms8580
26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
DOI: 10.1038/nature14224
18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
DOI: 10.1038/nature14134
27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
DOI: 10.1038/nature13810
23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1412201111
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
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DOI: 10.1073/pnas.1404546111
03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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