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Felix Pirson


Felix Pirson (* 1968) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Felix Pirson studierte zwischen 1989 und 1993 Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Alte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Universität zu Köln und an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). 1993 schloss er das Studium mit dem Magistergrad ab, 1994 erlangte er den Master of Philosophy an der Faculty of Classics der University of Cambridge. Die Promotion erfolgte 1996 an der LMU, Thema der Dissertation war Mietwohnungen in Pompeji und Herkulaneum. Untersuchungen zur Architektur, zum Wohnen und zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Vesuvstädte. Danach wurde Pirson Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), wo er im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Stadtkultur in der römischen Kaiserzeit“ beschäftigt war. 1997-2002 leitete er mit Jens-Arne Dickmann ein Grabungs- und Dokumentationsprojekts in Pompeji (Casa dei Postumii). 1998/99 war er Inhaber des Reisestipendiums des DAI. 1999 wurde Pirson Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Baugeschichte der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, wo er einen Lehrauftrag für Archäologie im Rahmen des Studiengangs „World Heritage Studies“ wahr nahm. Zwei Jahre darauf wurde er 2001 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Klassische Archäologie und am Antikenmuseum der Universität Leipzig. Die Habilitation erfolgte in Leipzig 2005 mit einer Arbeit zum Thema Ansichten des Krieges. Kampfreliefs klassischer und hellenistischer Zeit im Kulturvergleich. Im selben Jahr wurde Pirson Zweiter Direktor der Abteilung Istanbul des DAI, 2006 wurde er Erster Direktor der Abteilung und zudem Leiter der Ausgrabungen in Pergamon. 2009 wurde er zum korrespondierenden Mitglied des American Institute of Archaeology gewählt. Pirson ist Mitherausgeber des Göttinger Forums für Altertumswissenschaft.

Schriften

  • Mietwohnungen in Pompeji und Herkulaneum. Untersuchungen zur Architektur, zum Wohnen und zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Vesuvstädte, Pfeil, München 1999 (Studien zur antiken Stadt, Bd. 5)
  • mit Ulrike Wulf-Rheidt (Hrsg.): Austausch und Inspiration. Kulturkontakt als Impuls architektonischer Innovation. Kolloquium vom 28. - 30.4.2006 in Berlin anlässlich des 65. Geburtstages von Adolf Hoffmann, von Zabern, Mainz 2008 (Diskussionen zur archäologischen Bauforschung, Bd. 9) ISBN 978-3-8053-3925-4

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