Johann Heinrich Füssli / Public domain

Ethnogenese


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Das Wort Ethnogenese bezeichnet die Entstehung eines Volkes.

Die Entstehung eines neuen Volkes mit einer distinkten Kultur, eventuell auch Sprache, Mythologie und einem Bewusstsein der Zusammengehörigkeit, kann durch länger andauernde Isolation einer Menschengruppe bewirkt werden. Eine andere Möglichkeit sind gemeinsame prägende Einflüsse (Geographie, Klima, Flora, Fauna, andere Kulturen), ein gemeinsames Schicksal bzw. eine gemeinsame Geschichte einer bestimmten Gruppe von Menschen.

Oftmals sind an der Ethnogenese eines Volkes auch andere Völkerschaften beteiligt, die ethnische, sprachliche und kulturelle Merkmale hinterlassen oder typische Eigenheiten des neuen Volkes prägen.

Auch aus der Verschmelzung mehrerer Völker kann ein neues Volk entstehen.

Römische Ethnographie und die Konfrontation des Mittelmeerraums mit den ‚Barbaren’

Die Kategorie der Ethnogenese wurde seit den 1980er Jahren in der europäischen und amerikanischen Forschung v.a. am Beispiel der Völkerwanderung und im Rahmen des Projektes Transformation of the Roman World entwickelt.

Die Völkerwanderung ist in vieler Hinsicht nur aus römischer Perspektive zu betrachten und diese römische Brille lässt sich nicht abnehmen. Dem einen populus Romanus stand in der Sicht der beherrschenden Macht am Mittelmeer eine Vielzahl von gentes gegenüber. Ethnizität war in der Antike keine Kategorie, wie man es als moderner Mensch selbstverständlich erwarten würde.

Patrick Geary definiert anhand der Terminologie der antiken Quellen zwei Modelle eines ‚Volkes’: people by descent (z. B. Goten, Vandalen) und people by constitution (die römischen Bürger). Diese Zweiteilung entspricht der Dualität von gens und populus.

Der Norden Europas wurde von Jordanes im 6. Jahrhundert als vagina gentium bezeichnet. Die Barbaren dort hätten unbändige Kräfte und seien sehr fruchtbar. Durch die Kälte des Nordens könnten sie ihre Kräfte sparen und vermehrten sich in unvorstellbaren Ausmaßen. Die Fähigkeit zur Kultur, zur Errichtung von Städten und der Zivilisation überhaupt wurde diesen Barbaren jedoch abgesprochen. Die barbarische Welt sah der gebildete Römer als unveränderbares, geschichtsloses Chaos. Roms Aufgabe wurde darin gesehen, die aus der vagina gentium in großer Zahl strömenden Wilden zu zähmen. Dazu aber musste man ihre Namen kennen. Synesios von Kyrene berichtete seinem Kaiser Arcadius, es gebe überhaupt keine neuen Barbaren nördlich des Schwarzen Meeres. Nur erfänden sie listig ständig neue Namen, um die Römer zu täuschen und ihnen Angst einzujagen.

Ethnographische Sammelnamen der antiken griechischen und römischen Literatur wie Germanen, Kelten, Skythen beschrieben eher einen ökologischen Raum als eine Lebensweise. Franken und Alamannen bezeichnete man nicht selten wie vor der Anwendung des Germanenbegriffs durch Caesar auf die rechtsrheinischen Völkerschaften als „Kelten“; Vandalen, Goten und Hunnen galten gleichermaßen als „Skythen“.

Ein Jahrtausend der antiken Ethnographie hatte Methoden und Wissen gebracht, dessen man sich in der Spätantike bedienen konnte, um das Geschehen zu kategorisieren. Gebildete Heiden wie Ammianus Marcellinus Ende des 4. Jahrhunderts und Zosimos zu Beginn des 6. Jahrhunderts, der Augustinusschüler Orosius und gut informierte byzantinische Beamte wie Priskos (Mitte 5. Jahrhundert) und Prokop (Mitte 6. Jahrhundert) machten sich dieses Vorwissen zu eigen und schrieben die wichtigsten Quellen, die uns heute zur Verfügung stehen, um die ethnischen Prozesse der Spätantike zu begreifen. Erst später begannen bereits romanisierte und gebildete Autoren barbarischer Herkunft die Geschichte der neuen gentes zu schreiben. Immer waren sie dabei auf eine Einordnung in die historia Romana bedacht von Jordanes um 550 bis Paulus Diaconus um 790. Doch dazu weiter unten.

Der Begriff "Volk"

Isidor von Sevilla leitete Völker nach biblischem Vorbild allesamt von den Söhnen Noachs her. Sein Modell bekam eine immense Deutungsmacht: Im Laufe der Formierung des polnischen Königreichs im Hochmittelalter bediente man sich solcher Konstruktionen ebenso, wie zur Rechtfertigung eines schwedischen Staates seit dem 14. Jahrhundert. Die französischen, deutschen und italienischen Humanisten lieferten sich wortreiche Auseinandersetzungen um Größe und Altehrwürdigkeit ihrer Länder und Reiche.

Ein Beispiel: Sehr schnell fand der erst 1470 einer breiteren Öffentlichkeit zugängliche Text des Tacitus Eingang in die humanistischen Vorstellungen von der germanischen Frühzeit. Er wurde dabei als so grundlegend empfunden, dass man es für nötig erachtete, die Erzählung auch noch mit biblischen Informationen zu verifizieren. Die Fälschung des Pseudo-Berossos des Humanisten Annius, die das Modell des Tacitus mit der biblischen Geschichte verband, erschien 1499 in Rom im Druck. Der babylonische Weise Berossos erweiterte die bisher nur aus den biblischen Texten ableitbaren Vorstellungen von Ursprung und Herkunft der Völker. Es schien bewiesen, dass die Germanen, deren frühe Geschichte man aus Tacitus kannte, direkt mit den biblischen Menschen verwandt seien, was wiederum den deutschen humanistischen Patriotismus des 16. Jahrhunderts förderte. Die Deutschen forderten den vollständigen, wahren und echten Text des Tacitus und die angeblich absichtlich von der Kirche und den Italienern versteckten 20 Bücher germanischer Geschichte des Plinius. Die Reformation bedingte zusätzlich eine Abwehrhaltung gegen die Kirche und die in ihrer Nähe tätigen italienischen Gelehrten. Man kann von einem humanistischen Protonationalismus sprechen, der in der frühen Neuzeit die Wurzeln für die nationalen und nationalistischen Konzepte seit der französischen Revolution legte.

Die an den Universitäten etablierte nationale Geschichtswissenschaft des 19. Jahrhunderts griff eine solche Sichtweise begierig auf und verschärfte sie nach ihren Interessen. Völker wurden zu den echten und entscheidenden Subjekten der Geschichte gemacht, nach Johann Gottfried von Herder zu Individualitäten mit einer Volksseele, nach dem Muster menschlicher Stammbäume miteinander verwandt und in gut und schlechte klassifizierbar, je nach aktuellem Bedarf. So zerfielen die aus den Indogermanen hervorgegangenen Germanen in diesen Vorstellungen in die einzelnen deutschen Stämme der Bayern, Alemannen, Franken, aber auch Goten und Vandalen. Manche gingen in den Stürmen der Völkerwanderung unter, in den anderen verwirklichte sich das Ideal der deutschen Einheit.

Besonders deutlich zeigt sich dies im Projekt der Monumenta Germaniae Historica (MGH), das sich nach dem Wiener Kongress das ehrgeizige Ziel gesetzt hatte, die wesentlichen Geschichtsquellen zur ‚deutschen’ Vergangenheit zu edieren. Zu dieser ‚deutschen’ Geschichte zählte man von Anfang an auch die der „ausgewanderten deutschen Stämme“, die der Vandalen, der Burgunden und der Langobarden ebenso wie die der Angelsachsen. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurden die sogenannten germanischen Stämme in der deutschen Forschung dann allgemein stärker in die Suche nach den Ursprüngen der eigenen Nation miteinbezogen. So schrieb etwa der prominente Felix Dahn Lemmata zu den einzelnen vandalischen Königen in der großangelegten Nationalbiographie des Deutschen Reichs, der Allgemeinen Deutschen Biographie. Selbstverständlich betrachtete man die Könige der Völkerwanderungszeit als ruhmreiche Vorfahren der eigenen Nation und Staatlichkeit.

Im 20. Jahrhundert setzte man auf diese Grundlage den Mythos von Volkstum und Rasse mit allen schrecklichen Folgen. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit hat sich die Vorstellung von Völkern als naturwüchsigen Einheiten weitgehend erhalten, wie man an den aktuellen Debatten rund um die Ergebnisse der Genforschung sehen kann.

Völker sind nicht naturgegeben

Oben Ausgeführtes konnte nur ein – und ein der deutschen Wissenschaftstradition verpflichtetes noch dazu - Schlaglicht auf die große Last werfen, die die moderne Forschung zu tragen hat, wenn sie das Wort „Volk“ in den Mund nimmt. Kein Wunder also, dass man zusehends dazu übergeht, die Quellenbegriffe gens/gentes für die Beschreibung der völkerwanderungszeitlichen Identitätsmodelle zu verwenden. Wobei diese eine enorme Geschichtsmächtigkeit bei der Entstehung Europas bekommen haben. „Völker sind aber Abstraktionen, deren scheinbare Evidenz auf ganz wenigen Merkmalen aus der Vielfalt menschlicher Lebensformen beruht.“ So Walter Pohl. Schon Max Weber sprach explizit vom „subjektiven Glauben an eine Abstammungsgemeinschaft“, der ein Volk ausmache.

Wie die sozialen und militärischen Verbände, die seit dem 4. Jahrhundert in den römischen Mittelmeerraum vordrangen nun zusammengesetzt waren, ist eine der bedeutsamstem Fragestellungen der Alten Geschichte und Mediävistik unserer Tage. Neben den mit alten aus der ethnographischen Literatur bekannten Namen bezeichneten gentes dürften sich auf allen Etappen der Migration etwa der als Vandalen und Alanen bezeichneten Gruppen zwischen der pannonischen Tiefebene und Afrika römische Deserteure, entflohene Sklaven, Abenteurer und Menschen, die sich als nun ‚germanische’ bzw. 'alanische' Krieger einfach mehr Chancen erwarteten, als in ihrer vorherigen sozialen Umgebung, angeschlossen haben.

Im Reich des Goten Ermanarich lebten außer den Ostrogoten Finnen, Anten, Heruler, Alanen, Hunnen, Sarmaten, Esten und vielleicht auch Slawen. Die terwingische Aristokratie bestand aus Taifalen, Sarmaten, kleinasiatischen Minderheiten, ehemaligen römischen Provinzialen, dako-carpischen Gruppen und verschiedensten Iraniern.

Gerade die Bayern wären ein Paradebeispiel für eine recht spät entstandene neue Identität. Germanische und nichtgermanische Gruppen, Zuwanderer nach Raetien, germanisch-romanische Provinzialen, naristische, skirische, herulische, donausuebische und alamannische Elemente, sowie Thüringer und Langobarden formierten sich zu den Baiern (Bajuwaren). Abgesehen davon, dass auch die Alamannen und Thüringer wiederum keine ursprüngliche germanische Stämme, sondern selbst das Ergebnis einer Ethnogenese, darstellen, ist keine Spur von Wanderungen germanischer Bajuwaren aus Böhmen zu erkennen, die anhand ihrer unverwechselbaren Keramik seit der Bronzezeit zu greifen wären. Es gab vor allem im inneralpinen Bereich Romanen, die der bayrischen Rechtsgemeinschaft angehörten. Vom achten Jahrhundert an kennen die Quellen auch slawische Bayern. Deutlicher als der im 5. Jahrhundert im afrikanischen Regnum der Vandalen belegbare Königstitel Rex Vandalorum et Alanorum kann kaum eine Quelle die Komplexität deutlich machen, sprachen die Alanen doch eine iranische Sprache (siehe auch Osseten).

Alter bedeutet Würde und somit haben die Gruppen, die sich an den Grenzen des Imperiums formierten wohl auf Namen zurückgegriffen, die eine gewisse Tradition besaßen. Damit war innerhalb der Gemeinschaft eine Identität leichter zu konstituieren und den Römern gegenüber ein Ansatzpunkt zu Identifikation gegeben, um die oben erwähnte stereotype Abwertung der geschichtslosen Barbaren zu relativieren. Viele Stammesnamen, die Tacitus, Plinius und Ptolemäus in der Kaiserzeit an der Ostsee erwähnen, werden Jahrhunderte später von den ins Imperium drängenden neuen Gruppen getragen.

Gens konnte der Name für eine Sippe, aber auch für einen Stammessplitter, oder eine Konföderation mehrerer ethnischer Einheiten sein. Außerdem zerbrachen gerade in der Zeit der Völkerwanderung die alten germanischen gentes in Gefolgschaften adlig-fürstlicher Stammesführer, die sich wenig um Herkunft, aber desto mehr um Treue scherten. Die namensgebende gens wurde immer mehr in einem offenen Prozess zum Heeresverband, einer Gruppe von Kriegern, die sich unter einem erfolgversprechenden Anführer sehr schnell zusammenfinden konnte, um ein gemeinsames Ziel, wie Beute oder die Integration ins Imperium, wo man(n)(mit Frau und Kind) besser leben konnte, zu verfolgen. Vereinfacht gesagt: Wer im Heer mitkämpft, gehört dazu. Die erfolgreiche gens vergrößert und erweitert sich ständig. Und die nicht ganz so erfolgreiche schließt sich einer erfolgreicheren an (und übernimmt damit deren Namen, wenn nicht für beide ein neuer gemeinsamer Name gefunden wird.). Wichtig jedenfalls: Gote, Vandale oder auch Hunne zu sein bedeutet in der Spätantike und im frühen Mittelalter zuerst ein politisches bzw. militärisches Bekenntnis und viel weniger eines der persönlichen Verwandtschaftsverhältnisse! Damals war jedem politisch-militärischen Führer klar: je mehr Anhänger ich auf meiner Seite habe, desto größer ist meine Macht und mein Einfluss. Und seine Herkunft spielt hierbei nicht die geringste Rolle!

Ein Beispiel: Ein gefangener römischer Baumeister errichtete seinem hunnischen Herrn in Pannonien ein Bad aus Spolien. Nach der Fertigstellung des Gebäudes machte der hunnische Herr den Experten zum Badeknecht, der heizen und waschen musste. Ein anderer Römer diente demselben Hunnen als Krieger und kämpfte in mehreren Schlachten an seiner Seite. Keine zwei Jahre vergingen, und der Römer war ein hunnischer Krieger geworden, äußerlich nicht mehr von den anderen zu unterscheiden. In derselben Quelle berichtet ein byzantinischer Gesandter von einem griechischen Kaufmann, der am Hofe Attilas als „Skythe“, also Steppenbewohner, in diesem Fall hunnischer Krieger, lebe und sich recht wohl fühle damit. (Priskos, Fragment 11, vgl. Rohrbacher 2002, 84f.)

Die römische Politik hatte darauf gesetzt, durch Föderatenverträge, die Anwerbung von Soldaten und den Handel mit Gewerbe- und Luxusgütern auf friedlichem Weg jene römische Hegemonie im Barbaricum zu errichten, die der augusteischen Offensive in den Teutoburger Sümpfen misslungen war. Das Imperium war ein stabiler wirtschaftlicher und politischer Raum, dessen Außenwirkung lange stark genug war, um die Germania einzubeziehen. Dieses System hat sich jahrhundertelang mehr oder weniger bewährt; doch mit nachhaltigen Folgen. Die zunehmenden Möglichkeiten, in römischem Dienst oder im Kampf gegen die Römer Prestige zu gewinnen, führte zu einem ständigen Sog auf barbarische Gesellschaften. Der Erwerb von Prestigegütern aus römischer Produktion oder nach römischem Vorbild wurde für viele erstrebenswert, was sich etwa an den Grabfunden ablesen lässt. Wenn die Barbaren einmal den Reichtum der Römer kennengelernt haben, schreibt Prokop, so könne man sie kaum mehr von der Straße nach Konstantinopel zurückhalten. Langsam entstanden spezialisierte Krieger, soziale Unterschiede und innere Konflikte wuchsen. Stämme zerfielen, neue Einheiten bildeten sich. Am Rhein entwickelten sich seit Ende des 3. Jahrhunderts die neuen Verbände der Franken und Alamannen. Im Osten traten die Goten in den Vordergrund. Um diese Zusammenhänge zu untersuchen, darf man nicht nur barbarische und die römische Gesellschaft für sich betrachten, sondern muss sie auch als gemeinsames System analysieren, letztlich ein Modell von Zentrum und Peripherie anwenden.

Wichtig ist die Erkenntnis, dass insbesondere während der Völkerwanderungszeit nicht nur die Sprache, Hautfarbe oder Religion für die Bildung größerer menschlicher Gemeinschaften ausschlaggebend war, sondern auch gemeinsam angestrebte ökonomische oder politische Ziele. Ob aus einem örtlich und zeitlich parallelen Vorhandensein von Menschen verschiedener Herkunft ein neues Volk entsteht, hängt als Wechselbeziehung von den beteiligten Gruppen und vorhandenen Bindungskräften ab. Sicherlich kann dies beispielsweise bei den Slawen angenommen werden. Ein Prozess, welcher sich bei der wesentlich länger andauernden Herrschaft der Araber auf der iberischen Halbinsel mit den im Untertanenstatus verharrenden Christen (Mozaraber) und Juden eben nicht vollzogen hat, genauso wenig wie im Fernen Osten zwischen Han-Chinesen und Mongolen oder im südlichen Afrika bei Zulu und Bantu. Bei der Ethnogenese die Kategorie der Blutsverwandtschaft gänzlich zu verbannen ist nur ideologisch möglich. Die Menschheitsgeschichte kennt nicht das entweder oder sondern ein sowohl als auch.

Theorie der Ethnogenesen

Ethnische Identitäten wurden in der modernen Forschung, anknüpfend an die Ideen von Reinhard Wenskus und sein vieldiskutiertes Werk Stammesbildung und Verfassung von 1961, nicht mehr als biologisch determinierte Gemeinschaften definiert, sondern als Ergebnisse historischer Entwicklungen. Frühmittelalterliche Ethnogenesen sah man zusehends als mehr oder weniger kontinuierliche Prozesse, in denen sich aus der ethnisch vielseitigen Welt der Spätantike die Völker des Mittelalters entwickelten, von denen manche zu modernen europäischen Nationen geworden sind. Wenskus ging von sogenannten Traditionskernen aus. Träger dieser Tradition ist eine oft recht kleine Gruppe von Menschen, die nicht mit den politischen Herrschaftsträgern identisch sein muss, diese aber in jedem Fall legitimiert. Die Kleinheit der Wenskusche Kerngruppe bedinge seiner Ansicht nach die Polyethnie der Verbände und einen sehr hohen Grad an ‚ethnischer Mobilität’. Je größer dann die Zusammenschlüsse werden, die das Heerkönigtum erreichen kann, desto mehr wird ihr Schicksal vom politischen Erfolg oder Misserfolg abhängig.

Dieses Modell wurde nun seit den 1970er Jahren von Herwig Wolfram erweitert. Er betonte vor allem die Rolle der römischen Staatlichkeit bei den ethnogenetischen Prozessen. Wenskus argumentierte noch quasi rein germanisch. Die Ethnogenesen (Wolfram verwendete diesen Terminus technicus, Wenskus verwendete noch Stammesbildungen) der Goten, Franken und Langobarden fanden zumindest zum Teil auf römischem Boden statt. Diese Gruppen waren römische Föderaten (Bündnispartner) und meistens die Leistung erfolgreicher Heerkönige, welche nicht selten in römischen Diensten standen und erst nach einiger Zeit und meist profunden Konflikten mit den Reichsautoritäten unabhängig zu agieren begannen. Im Mächtespiel des Imperiums konnte eine Gruppe von Kriegern wenn sie nur stark genug war, schnell auf höchster Ebene mitspielen. Die Geschichte des 4. und 5. Jahrhunderts ist eine Folge von Machtkämpfen und jedes Mal wurden barbarische Truppen gegeneinander aufgeboten. Die unabhängig operierenden Gruppen der Goten unter Alarich und der Vandalen, Alanen und Sueben stellten schnell einen eigenen Machtfaktor im Spiel um die Macht im Mittelmeerraum dar.

Ausgegangen ist Wenskus von der Analyse der Herkunftsmythen. Diese origo gentis enthält „die Kunde von den tapferen Männern“. Heer und gens sind in der Begrifflichkeit der Quellen nicht voneinander zu trennen. So wurde etwa von Cassiodor/Jordanes ein gotischer, von Paulus Diaconus ein langobardischer Herkunftsmythos verschriftlicht. Die gemeinsame Überlieferung, wenn nicht gar Entstehung von origo und lex, von Herkunftsgeschichte und Recht, verdeutlicht diese Vorgänge. Eine zunächst mündliche Tradition dieser identitätsstiftenden Elemente wurde später und meist auf römischem Boden nun lateinisch verschriftlicht und als origo gentis oder in der Einleitung der Leges überliefert. In der Vorrede zum Edictus Rothari, einer Gesetzessammlung des gleichnamigen Langobardenkönigs, findet sich etwa fast das gesamte Namenmaterial des langobardischen Herkunftsmythos prägnant zusammengefasst.

Die Gotengeschichte Cassiodors versteht sich als origo gentis, also als Herkunftsgeschichte eines Volkes von Barbaren. Die Cassiodorsche origo Gothica war Teil eines antiken Genus, innerhalb dessen seit Caesar zwei Auffassungen parallel tradiert wurden: Die Tradition der griechischen Ethnographie erklärte gentile bzw. ethnische Ursprünge mit Vorliebe anhand der Heldentaten von Göttern und Heroen. Die römischen Ethnographen hingegen versuchten seit Caesar autochthone Traditionen zu berücksichtigen und billigten ihnen mehr Geltung zu, als traditionellen mythologischen Spekulationen. Römische Ethnographie wurde immer als Teil der römischen Geschichte verstanden und betrieben. Mit der Einbindung der Gotengeschichte in die ökumenische historia Romana gab Cassiodor das Beispiel für die mittelalterlichen Origines gentium, deren Reihe Saxo Grammaticus mit seinen Gesta Danorum um 1200 beschlossen hat. Die origo, die Vorgeschichte, einer germanischen, keltischen oder slawischen gens wurde in den entsprechenden Werken nicht mehr nur in die universelle historia Romana integriert, sondern auch heilsgeschichtlich gedeutet. Katholische Religion und römische Staatlichkeit wurden die Voraussetzungen, um gute Europäer zu werden. Die Ungarn gingen diesen Weg, die Awaren verschwanden mit ihrem Konzept eines Steppenreichs in Eurasien. Cassiodor und Jordanes ließen ihre Gotengeschichte mit einer in diesem Sinn ‚glücklichen Niederlage’ enden. Die Geschichte des amalischen Gotenreichs endete mit Belisars Sieg über König Witiges und die Enkelin Theoderichs, Mathesuntha. Die letzte Amalerin konnte jedoch den Kaiserneffen Germanus heiraten und so die Tradition ihrer Familie mit der der Anicier verbinden. „So vollzieht sich der legitime Übergang von der amalisch-balthischen Origo Gothica in die Historia Romana.“ (Wolfram, Goten, 8) Das Alter der gotischen gens wie der Adel der Amaler wird zusätzlich noch durch die Erzählung von der gotischen Abstammung des Kaisers Maximinus Thrax und der Plünderung Trojas durch Goten in grauer Vorzeit betont. Eine solche „gentile Entelechie“ gilt als Legitimierung der Herrschaft. Die gens nimmt ihren Platz ein in der großen Geschichte des populus, eine schon heilsgeschichtliche Komponente.

An der Sicht der identitätsstiftenden Traditionen, wie sie Wenskus und Wolfram vertraten, setzte in den achtziger Jahren eine massive Kritik ein. Amerikanische Historiker stellten die Möglichkeit von Rückschlüssen auf ältere, mündliche Überlieferung aus den genannten lateinischen Texten in Frage. Walter A. Goffarts 1988 erschienenes Buch The Narrators of Barbarian History war die monographische Formulierung dieser anderen, stark von einer postmodernen Textkritik bestimmten, Sichtweise der origo gentis -Texte. Die Maximalposition der Schule Goffarts könnte man so zusammenfassen: Ethnizität ist lediglich eine ideologische Fiktion.

Wolfram beharrte darauf, man könne ‚vorethnographisches’ Material (im Sinne einer Überlieferung außerhalb der römisch-ethnographischen Literatur) bis zu einem gewissen Grad in den Texten isolieren. Seine Paradebeispiele dabei waren die germanischen Namen und Motive wie Wodan und Freia in der Langobardensage des Paulus Diaconus, Gaut und die Haliurunnen bei Cassiodor/Jordanes. 1988 erschien Walter Pohls Untersuchung zu den Awaren, die nun erstmals das Konzept der Ethnogenese auf ein Steppenvolk anwandte und den Kreis der Völkerwanderungsgruppen, die ins Imperium integriert wurden und auf Reichsboden Regna errichteten, verließ. Das große Projekt der European Science Foundation The Transformation of the Roman World führte Wissenschaftler aus ganz Europa zusammen, die die oben angerissenen Vorgänge unter den verschiedensten Aspekten beleuchteten. Dabei spielte die Rolle von Namen als Identitätsträger ebenso eine Rolle wie die Frage nach den Abgrenzungsmustern der Sozietäten in den Regna (Strategies of Distinction). Die Untersuchung der slawischen Ethnogenesen seit dem 6. Jahrhundert wird ebenso eine große Herausforderung sein, wie die Einbringung theoretischer Debatten aus Ethnologie und Soziologie. Warum nicht das Konzept der Ethnogenese auf die Vorgänge im Kalifat der Abbasiden seit dem 9. Jahrhundert anwenden, wo türkische Verbände in die arabischen Gesellschaften integriert wurden?

Andere Beispiele von Ethnogenese

Aramäer

Vermutlich handelt es sich bei den Aramäern zunächst um eine Sammelbezeichnung für verschiedene Nomadenstämme, die seit dem 13. Jahrhundert von Westen her nach Mesopotamien und Assyrien einzudringen begannen. Im Verlauf des jahrhundertelangen Konfliktes mit den altorientalischen Reichen und einer teils allmählichen, teils langsamen Sesshaftwerdung dürfte es zu einer Angleichung der Sprache und der Sitten gekommen sein. Zur Zeit von Hattuschili III. (1275-1250 v. Chr.) erwähnen hethitische Briefe die Ahlamu, räuberische Nomaden, die den sicheren Handelsverkehr am mittleren Euphrat bedrohten, aber auch als Führer und Viehtreiber der Karawanen eingesetzt wurden. Einer ihrer Teilstämme waren die Aramu. Dieser Name wurde bald als Bezeichnung der ganzen Bevölkerungsgruppe verwendet.

Im 1. Jahrtausend können die Aramäer als ethnische Gruppe gelten, auch wenn sie nie ein einheitliches Reich ausbilden und immer noch in nomadische Stämme und sesshafte Gruppen zerfallen. Ob es ein aramäisches „ethnisches Bewusstsein“ gab, ist unbekannt. In Neu-Assyrischer Zeit wird, auch durch zahlreiche Deportationen, die aramäische Sprache allmählich zur Verkehrssprache im gesamten Vorderen Orient. Diese aramäische Sprache („syrisch“) wurde durch die syrisch-orthodoxe Kirche bewahrt, deren Mitglieder sich inzwischen aber als ethnische Gruppe verstehen (Aramäer).

Isländer

Die Geschichte Islands gibt ein gut dokumentiertes Beispiel dafür, wie ab dem späten 9. Jahrhundert in Europa ein neues Volk entstand.

Literatur

  • Arno Borst: Der Turmbau von Babel. Geschichte der Meinungen über Ursprung und Vielfalt der Sprachen und Völker. 4 Bände. Hiersemann, Stuttgart 1957–1963 (Unveränderter Nachdruck. (dtv 59028). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1995, ISBN 3-423-59028-9).
  • Charles Bowlus: Ethnogenesis Models and the Age of Migrations: A Critique. In: Austrian History Yearbook 26, 1995, S. 146-164.
  • Sebastian Brather: Ethnische Interpretationen in der frühgeschichtlichen Archäologie. Geschichte, Grundlagen und Alternativen (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der germanischen Altertumskunde. 42). de Gruyter, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-11-018040-5
  • Herwig Friesinger (Hrsg.): Typen der Ethnogenese unter besonderer Berücksichtigung der Bayern (= Veröffentlichungen der Kommission für Frühmittelalterforschung. Bd. 13 = Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse. Denkschriften. Bd. 204). Berichte des Symposions der Kommission für Frühmittelalterforschung, 27. bis 30. Oktober 1986. Band 2. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1990, ISBN 3-7001-1715-9.
  • Andreas Galk: Ethnogenese und Kulturwandel. Der Versuch einer Begriffsklärung. GRIN Verlag, München 2008, ISBN 978-3-638-95068-8.
  • Patrick J. Geary: The Myth of Nations. The Medieval Origins of Europe. Princeton University Press, Princeton NJ u. a. 2002, ISBN 0-691-09054-8 (deutsch: Europäische Völker im frühen Mittelalter. Zur Legende vom Werden der Nationen (= Fischer. Europäische Geschichte 60111). Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-596-60111-8).
  • Andrew Gillett (Hrsg.): On Barbarian Identity. Critical Approaches to Ethnicity in the Early Middle Ages (= Studies in the Early Middle Ages. Vol. 4). Brepols, Turnhout 2002, ISBN 2-503-51168-6.
  • Walter Goffart: Barbarian Tides. The Migration Age and the later Roman Empire. University of Pennsylvania Press, Philadelphia PA 2006, ISBN 0-8122-3939-3.
  • Walter A. Goffart: The narrators of barbarian history (A.D. 550–800). Jordanes, Gregory of Tours, Bede, and Paul the Deacon. Princeton University Press, Princeton NJ 1988, ISBN 0-691-05514-9.
  • Jörg Jarnut: Herrschaft und Ethnogenese im Frühmittelalter. Gesammelte Aufsätze. Festgabe zum 60. Geburtstag. Herausgegeben von Matthias Becher. Verlag Scriptorium, Münster 2002, ISBN 3-93261-019-9.
  • Walter Pohl: Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa 567–822 n. Chr. 2., aktualisierte Auflage. Beck, München 2002, ISBN 3-406-48969-9.
  • Walter Pohl: Die Germanen (= Enzyklopädie deutscher Geschichte. Bd. 37). Oldenbourg, München 2000, ISBN 3-486-55705-X.
  • Walter Pohl: Die Völkerwanderung. Eroberung und Integration. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-17-015566-0.
  • David Rohrbacher: The Historians of Late Antiquity. Routledge, London u. a. 2002, ISBN 0-415-20458-5.
  • Roland Steinacher: Ethnogenese, Gens, Regnum. Die historische Ethnographie. In: Latein-Forum. 50/51, 2003, ZDB-ID 2056601-3, S. 83–105, online.
  • Roland Steinacher: Wenden, Slawen, Vandalen. Eine frühmittelalterliche pseudologische Gleichsetzung und ihr Nachleben bis ins 18. Jahrhundert. In: Walter Pohl (Hrsg.): Die Suche nach den Ursprüngen. Von der Bedeutung des frühen Mittelalters (= Forschungen zur Geschichte des Mittelalters. Bd. 8 = Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse. Denkschriften. Bd. 322). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3296-4, S. 329–353.
  • Hayim Tadmor: The Aramaization of Assyria: aspects of Western impact. In: Hans-Jörg Nissen, Johannes Renger (Hrsg.): Mesopotamien und seine Nachbarn. Politische und kulturelle Wechselbeziehungen im Alten Orient vom 4. – 1. Jahrtausend v. Chr (= Berliner Beiträge zum Vorderen Orient. Bd. 1). Band 2. Reimer, Berlin 1982, ISBN 3-496-00710-9, S. 449–470.
  • Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. 5., revidierte Auflage, Studienausgabe, Nachdruck, besorgt von Johannes Winckelmann. Mohr, Tübingen 2002, ISBN 3-16-147749-9.
  • Leslie Webster, Michelle Brown (Hrsg.): The Transformation of The Roman World. AD 400–900. British Museum Press, London 1997, ISBN 0-7141-0585-6.
  • Reinhard Wenskus: Stammesbildung und Verfassung. Das Werden der frühmittelalterlichen gentes. Böhlau, Köln u. a. 1961 (Zugleich: Marburg, Univ., Habil.-Schr., 1959), (2., unveränderte Auflage. ebenda 1977, ISBN 3-412-00177-5).
  • Herwig Wolfram: Das Reich und die Germanen. Zwischen Antike und Mittelalter (= Das Reich und die Deutschen. Bd. 6). Siedler, Berlin 1990, ISBN 3-88680-168-3 (Vollstandige Taschenbuchausgabe. (= Siedler deutsche Geschichte. Bd. 1). Goldmann, München 1998, ISBN 3-442-75518-2).
  • Herwig Wolfram: Die Geburt Mitteleuropas. Geschichte Österreichs vor seiner Entstehung. 378–907. Kremayr & Scheriau, Wien 1987, ISBN 3-218-00451-9.
  • Herwig Wolfram: Die Goten. Von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. Entwurf einer historischen Ethnographie. 4. Auflage. Beck, München 2001, ISBN 3-406-33733-3.
  • Herwig Wolfram: Einleitung oder Überlegungen zur Origo gentis. In: Herwig Wolfram, Walter Pohl (Hrsg.): Typen der Ethnogenese unter besonderer Berücksichtigung der Bayern (= Veröffentlichungen der Kommission für Frühmittelalterforschung. Bd. 12 = Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse. Denkschriften. Bd. 201). Berichte des Symposions der Kommission für Frühmittelalterforschung, 27. bis 30. Oktober 1986. Band 1. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1990, ISBN 3-7001-1709-4, 19–31.
  • Herwig Wolfram: Ethnogenesen im frühmittelalterlichen Donau- und Ostalpenraum (6. bis 10. Jahrhundert). In: Helmut Beumann, Werner Schröder (Hrsg.), Frühmittelalterliche Ethnogenese im Alpenraum (= Nationes 5). Thorbecke, Sigmaringen 1985, S. 97–151.

Siehe auch

  • Kontinuitätstheorie (Geschichtswissenschaft)
  • Herkunftssage
  • Nationalgeschichte
  • Kosmologie

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Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
18.05.2021
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
18.05.2021
Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
12.05.2021
Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
05.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
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26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
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12.08.2013 Soressi M., McPherron, S. P., Lenoir M., Dogandžić T., Goldberg P., Jacobs Z., Maigrot Y., Martisius N., Miller C. E., Rendu W., Richards M. P., Skinner M. M., Steele T. E., Talamo S., Texier J.-P. Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
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29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
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12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
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04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
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13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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