Ethnische Gruppen in Ungarn


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Seit der Gründung des Königreichs Ungarn lebten dort neben den Magyaren stets Angehörige unterschiedlicher Völker. Im Lauf der Jahrhunderte kam es immer wieder zu größeren Bevölkerungsbewegungen, wobei sich die Zusammensetzung der Bevölkerung änderte. Die Epoche der türkischen Herrschaft hatte besondere Wirkungen, da während dieser Zeit weite Teile des Landes entvölkert wurden. Später siedelten sich dort neue Einwanderer an. Die heutige Situation wurde maßgeblich durch den Vertrag von Trianon bestimmt. Weitere wichtige Ereignisse im 20. Jahrhundert waren Vertreibungen und der Bevölkerungstausch mit der Tschechoslowakei nach dem 2. Weltkrieg. In der kommunistischen Zeit wurden die verbliebenen Minderheiten assimiliert, was besonders Deutsche und Slowaken betraf.

Dieser Artikel behandelt nur die unter gesetzlichem Minderheitenschutz stehenden Bevölkerungsgruppen, d.h. dass die Situation religiöser Gruppierungen nicht dargestellt wird. Eine Sonderrolle spielt der jüdische Bevölkerungsteil, da dieser zugleich als ethnische Minderheit bedeutend ist.[1]

Historischer Überblick

Landnahmezeit und Mittelalter

Als die Magyaren im 9. Jahrhundert im Karpatenbecken eintrafen, lebten dort bereits Völker verschiedener Kulturen, beispielsweise Awaren und slawische Stämme. Wo keine Assimilation stattfand, bildeten sich die teilweise heute noch bestehenden slawischen Minderheiten aus. Dazu gehören die „ungarischen Slowenen“ (magyarországi szlovén bzw. vendek ), die im Deutschen auch als Wenden bezeichnet werden. Ihre Vorfahren ließen sich im 6. Jahrhundert im Karpatenbecken nieder.

Ehemals bedeutende Minderheiten bildeten die islamischen Böszörmény, bulgarische und türkische Volksgruppen, die etwa seit dem 9. Jahrhundert im Karpatenbecken ansässig waren. Im Jahr 1092 erließ Ladislaus I. ein Gesetz, dem zufolge die Böszörmény christianisiert wurden. Die Namen der Gemeinden Berekböszörmény und Hajdúböszörmény im Komitat Hajdú-Bihar erinnern heute noch an diese Volksgruppen.

Im Mittelalter, insbesondere infolge der Verwüstungen während des Mongolensturms nahm der Anteil der Magyaren in der Bevölkerung Ungarns ab. Es siedelten sich auch Angehörige anderer Völker in dem Gebiet an. Diese waren oft Händler oder Handwerker aus dem Heiligen Römischen Reich, in geringerer Zahl auch aus italienischen Gebieten sowie Flandern. Aus osteuropäischen Ländern kamen die Kyptschaken und die Jász, ein mit den Alanen und Osseten verwandtes Volk, das einen indoiranischen Dialekt spricht. Ihre Nachfahren leben heute in der Region Jászság im Komitat Jász-Nagykun-Szolnok. Diese Volksgruppen glichen sich relativ schnell an die Magyaren an. Ausnahmen bilden die deutschsprachigen Siebenbürger Sachsen[2] und die Zipser die in abgelegenen Gebieten des Königreichs lebten, sowie Rumänen, die seit dem 14. Jahrhundert in größerer Anzahl in Siebenbürgen erschienen. Sie hielten ihre eigene Sprache und Kultur aufrecht.

Auswirkungen der Türkenkriege

Unter den Feldzügen von Sultan Süleyman dem Prächtigen im Österreichischen Türkenkrieg (1526-1555) litten alle Volksgruppen gleichermaßen. Weite Teile des Landes wurden entvölkert als die osmanischen Truppen Dörfer zerstörten und die überlebende Bevölkerung flüchtete. Beispielsweise floh die slowenische Bevölkerung an der Mur im Komitat Zala und im Komitat Somogy nach Prekmurje und in Gebiete an der Raab. Diese Region wurde später Vendvidék genannt.

Nach dem Sieg über die Osmanen führten zwei Entwicklungen zu einer Zunahme der nicht ungarisch sprechenden Bevölkerungsgruppen. Einerseits wurden nach den Plänen von Maria Theresia Deutsche in den entvölkerten Gebieten angesiedelt. Von diesen stammen die deutschsprachigen Bevölkerungsteile ab, die in abgeschiedenen Regionen, vor allem im Mecsek und Zselic im Ungarischen Mittelgebirge ansässig waren. Die meisten Siedler kamen aus Schwaben, weswegen die Deutschen die sich im 18. Jahrhundert in Ungarn niederließen, als Schwaben bezeichnet werden - auch diejenigen, die aus anderen Landesteilen kamen. So wurden sie auch von den Sachsen unterschieden, die schon seit dem Mittelalter dort lebten.

Die zweite Entwicklung ist die Einwanderung von Angehörigen armer Bevölkerungsschichten, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die kaum mehr bewohnten Gebiete zogen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts kamen so auch unabhängig von der organisierten Besiedlung Deutsche ins Land. Weiterhin ließen sich Serben und Bunjewatzen entlang der Donau nieder. Šokci, katholische Bosnier und Kroaten siedelten sich in Transdanubien an. Im Rahmen weiterer Bevölkerungsbewegungen zogen Rumänen aus Siebenbürgen in das östliche Alföld (Bánát und Partium). Außerdem wanderten Slowaken von Oberungarn in das Komitat Békés ein. In geringeren Zahlen kamen auch Armenier, Griechen, Aromunen und Bulgaren nach Ungarn.

Einwanderung im 19. Jahrhundert

Die letzte große Einwanderungswelle fand im 19. Jahrhundert statt. In dieser Zeit wanderten insbesondere Juden aus Osteuropa ein. Zuvor betrug der jüdische Bevölkerungsanteil einige tausend Einwohner, die v.a. in Städten lebten. Hauptsächlich waren es sefardische Juden von tschechischer oder deutscher Abstammung. Die neuen Einwanderer aus Galizien oder dem Russischen Reich waren weniger wohlhabend, hatten einen dörflichen Lebensstil und beschäftigten sich mit Feldarbeit. Ihre Sprache war Jiddisch. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der Anteil der jüdischen Bevölkerung auf 5 % (etwa eine Million Personen) angestiegen. Ebenfalls zu dieser Zeit setzte eine zweite Einwanderungswelle von Roma (Oláh und Beasch) ein. Diese Gruppen kamen aus rumänischen Gebieten.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebten die verschiedenen Völker weitgehend friedlich zusammen. Bei der Nationalversammlung 1843-44 wurde die ungarische Sprache als offizielle Amtssprache akzeptiert. Daraufhin forderten auch andere Völker den Schutz ihrer eigenen Sprache. Mit der Ablehnung ihrer Forderungen begannen die Konflikte, die zur Zeit der Revolution von 1848-49 in bewaffnete Auseinandersetzungen mündeten.

Der erste gesetzliche Schritt in Ungarn wurde 1868 von József Eötvös durchgesetzt. Es handelte sich weltweit um das erste Gesetz zur Regelungen des Rechts nationaler Minderheiten auf eine eigenständige Kultur. Es sicherte die Ausübung der eigenen Sprache in der Verwaltung und im Bildungssystem, sofern der Bevölkerungsanteil einer Minderheit in einem Gebiet mehr als 20 % betrug. Das Gesetz legte den Rahmen für spätere Entwicklungen. Ein Effekt war, dass die Grenzen so festgelegt wurden, dass der Anteil einer Nationalität in einem Gebiet die Schwelle von 20 % nicht überschreitet.

Magyarisierung

Verteilung der Nationalitäten in Österreich-Ungarn, 1911

Ungarische Politiker folgten dem Beispiel Frankreichs und Großbritanniens, um den Anteil derer zu erhöhen, deren Muttersprache sich mit der offiziellen Amtssprache deckte. Im Frankreich des 18. Jahrhunderts sprach nur ungefähr die Hälfte der Bevölkerung Französisch als Muttersprache. Dort konnte unter der Wirkung gezielter Bildungspolitik dieser Anteil bis Mitte des 19. Jahrhunderts auf 85 % erhöht werden. Es gelang auch, das französische Nationalbewusstsein unter den Minderheiten zu stärken.

Eine ähnliche Wirkung erhoffte man sich von der Magyarisierung. Dies bezeichnet zwei Prozesse: Magyarosodás und Magyarosítás. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts passten sich viele Nationalitäten freiwillig an die Magyaren an. Dieser Magyarosodás genannte Prozess fand vor allem in den Gebieten statt, in denen die Bevölkerung mehrheitlich aus Magyaren bestand, besonders auf dem heutigen Staatsgebiet Ungarns. In den anderen Landesteilen assimilierten sich eher nur die Mitglieder der wachsenden jüdischen und deutschen Minderheiten. In den Gebieten, in denen mehrheitlich Slowaken, Rumänen oder Serben lebten, verursachte die oktroyierte Politik der Magyarosítás Widerstand. Nationalistische Strömungen wurden bei den verschiedenen Nationalitäten verstärkt. Den Daten der Volkszählung von 1900 zufolge beherrschten zu diesem Zeitpunkt etwa 60 % der Bevölkerung die ungarische Sprache. Die Magyarisierungspolitik wurde den Erwartungen nicht gerecht, die man an sie gestellt hatte.

Im Jahr 1907 wurde das Schulgesetz Lex Apponyi eingeführt. Seither wurde Ungarisch auch in den Grundschulen unterrichtet und Lehrer förderten das nationale Bewusstsein der Kinder. Diese Politik breitete sich auch in die bis dahin nicht ungarischsprachigen Gemeinden aus und erregte dort immer heftigeren Widerstand.

Allerdings lehnten nicht alle Deutsche und Slowaken die Magyarisierung ab. Die Assimilation eines Teils dieser Volksgruppen kann mit der Rolle des ungarischen Judentums erklärt werden. In Ungarn war es zu einer stärkeren Verschmelzung mit der mehrheitlich christlichen Gesellschaft gekommen als in anderen Ländern. Anderswo blieben die Juden eine isolierte Minderheit. In Ungarn fühlten sich dagegen viele als Angehörige der ungarischen Nation. Ein dort entstandenes Phänomen ist die neologe jüdische Glaubensrichtung (siehe Konservatives Judentum). In den neologen Synagogen wurden Gottesdienste in ungarischer Sprache abgehalten. Seit Ende des 19. Jahrhunderts war das Judentum per Gesetz eine Glaubensrichtung innerhalb der ungarischen Nation. Es war seither ebenso möglich, ungarischer Bürger jüdischen Glaubens zu sein, wie katholischen oder protestantischen Glaubens.

Von der hauptsächlich städtischen jüdischen Bevölkerung hielt nur ein Teil den traditionellen Glauben und ethnische Eigenart aufrecht. Die Mehrheit, so etwa ein Drittel der hauptstädtischen Juden, schloss sich dem neologen Judentum an. In dieser liberalen Atmosphäre in der Zeit der Jahrhundertwende wählten viele Juden ungarische oder deutsche Ehepartner, die sich ebenfalls zu dieser Zeit assimilierten. Im 20. Jahrhundert hatte sich die jüdische und christliche Bevölkerung stark vermischt und Juden bildeten einen wichtigen Teil der Gesellschaft und Kultur, sodass eine Trennung nicht mehr möglich gewesen wäre. Unter den heutigen Ungarn, besonders in den Städten, gibt es viele Nachkommen von Juden, teilweise deutscher, slowakischer oder anderer Herkunft.

Anteil der Bevölkerungsgruppen im Jahr 1910

Den Daten der Volkszählung aus dem Jahr 1910 zufolge stellten die folgenden Ethnien die größten Anteile an der Bevölkerung Ungarns. Diese Zählung berücksichtigt keine religiösen Gruppen. Die Gesamtbevölkerung (exklusive Kroatien) von 18.264.533 Einwohnern bestand aus:

Nach dem Vertrag von Trianon

Ungarn wurde auch im 20. Jahrhundert kein homogener Nationalstaat. Infolge des Vertrags von Trianon und der gewaltsam durchgesetzten Nationalitätenpolitiken blieb Ungarn ein Vielvölkerstaat. In Ostmitteleuropa entsprachen die Staatsgrenzen nie der nationalen Verbreitung der Bevölkerung. Dies war am ehesten aber gerade in Ungarn der Fall (Volkszählung 2001 - In Ungarn 92,3 % Magyaren). Noch heute lebt etwa ein Drittel der Magyaren außerhalb der Staatsgrenzen. In fast allen Nachbarländern leben mehr Magyaren als andere Nationalitäten in Ungarn. So gibt es deutlich mehr Ungarn in der Slowakei als Slowaken in Ungarn. Es leben auch mehr Magyaren in der Ukraine als Russinen bzw. Ukrainer in Ungarn. Ein ähnliches Verhältnis besteht zwischen Ungarn in Siebenbürgen und Rumänen, die in Ungarn leben.

Im Jahr 1920 wurde mit der Zártszám-rendelet im 23. Gesetzesartikel eine wichtige Verordnung in Bezug auf die Nationalitäten verabschiedet. Darin wurde eine maximale Zahl von minderheitsangehörigen Universitätsstudenten festgelegt. Dieses Vorgehen richtete sich insbesondere gegen die jüdische Bevölkerung, wirkte sich aber auch auf die Entwicklung anderer Nationalitäten negativ aus.

Der Holocaust in Ungarn

Die Assimilation der ungarischen Juden wurde durch den bis in die offizielle Ebene reichenden Antisemitismus behindert, der 1944 und 1945 zum Holocaust führte. Dabei kamen etwa 600.000 Juden, etwa 70 % der jüdischen Gesamtbevölkerung ums Leben. Die Frauen, Kinder und Älteren wurden in Lastwägen deportiert und hauptsächlich in die Konzentrationslager nach Auschwitz und Dachau gebracht. Die Männer wurden größtenteils zum Arbeitsdienst an der Front gezwungen. Die Bevölkerung jüdischer Herkunft wurde im Karpatenbecken, mit Ausnahme von Budapest und den außerhalb des Staatsgebietes liegenden Gebieten (Siebenbürgen, Oblast Transkarpatien, Südungarn (Délvidék) und Oberungarn) völlig ausgelöscht. In der Hauptstadt verloren mehr als 100.000 Menschen, ungefähr die Hälfte der jüdischen Einwohner, ihr Leben in ausländischen Todeslagern oder unter dem Terror der Pfeilkreuzler in Budapest. Die Überlebenden wanderten zu großen Teilen nach Israel oder in die USA aus. Viele von ihnen bewahrten ihre ungarische Identität.

Der massenhafte Mord an den Roma wird in deren Sprache als Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet. Im Jahr 1944 deportierten die Nazis und Pfeilkreuzler einen großen Teil der transdanubischen Roma, Schätzungen zufolge 30.000 bis 70.000 Menschen, in Todeslager, wo sie dasselbe Schicksal erfuhren wie die Juden. Nach dem Krieg erhielten die Überlebenden des Porajmos keinerlei Entschädigungszahlungen. Bis in die 1990er Jahre hinein wurde ihre Geschichte offiziell nicht anerkannt.

Situation nach dem Zweiten Weltkrieg

Ungarn ging als Verlierer aus dem Zweiten Weltkrieg hervor. Die angrenzenden Länder konnten die Vorkriegsgrenzen wiederherstellen. Der Bratislavaer Brückenkopf mit drei Ortschaften ging an die Tschechoslowakei. Die territoriale Einheit Ungarns in Grenzen nach Trianon war nicht ernsthaft in Frage gestellt worden. In Jahren 1946 bis 1949 gab es einen Bevölkerungsaustausch zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei.

Viele ungarische Staatsbürger, darunter viele Deutschstämmige wurden als Zwangsarbeiter in die Sowjetunion gebracht.

Politik zwischen 1945 und 1989

Der jungen Republik stellten sich nach 1945 zwei Optionen: entweder eine „Eine Nation“-Politik durchzuführen, wie es in der Tschechoslowakei geschah, was mit Unterdrückung und gewaltsamer Assimilation verbunden war, oder sie konnten dem 1. Artikel der UN-Charta (Kapitel:„Ziele und Grundsätze“) folgend die Rechte der Nationalitäten anerkennen. Allerdings ist in der Charta auch festgelegt, dass sich weder die UNO noch andere Länder in die inneren Angelegenheiten eines Landes einmischen dürfen.

Ein unrealisierter Gesetzentwurf
Die Kommunistische Partei bereitete im Sommer 1945 einen Gesetzentwurf vor, der die Lage der Minderheiten in Ungarn regeln sollte. Der Text des Gesetzes entsprach den Erwartungen der Vereinten Nationen. Dies zeigt sich sofort in den Grundsätzen der Stellungnahme („Elvi állásfoglalások”):

1. Minden magyar állampolgár, bármilyen anyanyelvű, nemzetiségű vagy vallású is, a törvény előtt egyenlő. Vallása, származása, anyanyelve vagy nemzetisége okából magyar állampolgárt joghátrány nem érhet.
2. A demokratikus Magyarországon a nem magyar nemzetiségű állampolgárokat a magyar nemzetiségű állampolgárokkal egyenlő jogok illetik, és egyenlő kötelességek terhelik. […]

Freie Übersetzung:

» 1. Vor dem Gesetz sind alle ungarischen Staatsbürger jedweder Muttersprache, Nationalität oder Religion gleich. Kein ungarischer Staatsbürger kann auf Grund seines Glaubens, seiner Herkunft, Muttersprache oder Nationalität rechtlich benachteiligt werden.«
»2. Im demokratischen Ungarn kommen den Staatsbürgern ungarischer Nationalität den Staatsbürgern nicht ungarischer Nationalitäten dieselben Rechte und Pflichten zu. [...]«

Der Gesetzesentwurf handelt im Weiteren von grundlegenden Staatsbürgerrechten wie dem Recht auf Gebrauch der eigenen Sprache. So kann eine andere Sprache als Ungarisch Verwaltungssprache sein, wenn mindestens ein Fünftel der Bevölkerung der gleichen Nationalität angehört. In diesem Sinne wäre das Gesetz in den Städten überhaupt nicht umsetzbar, in den Dörfern ebenfalls kaum, da die Bevölkerungszahl nicht ausreichte. In dem Gesetzesentwurf war auch festgelegt, dass in Orten, in denen der Anteil einer Bevölkerungsgruppe 10 % überschreitet, amtliche Texte mit Untertiteln in der jeweiligen Sprache versehen werden.

Nachdem der Gesetzentwurf nicht angenommen wurde, gab es faktisch keinen rechtlichen Schutz für Minderheiten.

Vertreibung der Deutschen

Nach dem Potsdamer Abkommen wurden viele Deutsche aus den osteuropäischen Ländern vertrieben. In Ungarn war die „deutsche Frage“ bis Dezember 1945 offen. Die Mehrheit der politischen Parteien unterstützte aus innenpolitischen Gründen, zum Beispiel der Frage der Landverteilung, die massenhaften Vertreibungen. Außerdem konnte die ungarische Regierung so den Wünschen der Tschechoslowakei entgegenkommen und Platz für die umgesiedelten Ungarn schaffen. Die Regierung unter Zoltán Tildy fällte den Entschluss am 22. Dezember 1945. Die Vertreibung fand auf Basis der Volkszählung von 1941 statt. Den als Deutsche identifizierten Staatsbürgern wurde u.a. vorgeworfen, bewaffneten deutschen Formationen anzugehören beziehungsweise, dass sie „hitlerische Organisationen in irgendeiner Weise unterstützt haben“ („a hitlerista szervezeteket bármi módon támogatókat”). Anfangs war von der Umsiedlung von 300.000 bis 500.000 Personen die Rede.

Die Vertreibungen begannen im Januar 1946 mit Deportationen aus Dörfern in der Umgebung von Budapest. Zunächst kamen etwa 130.000 bis 150.000 deutsche Flüchtlinge in die Westzone Deutschlands. In einer zweiten Welle kamen ungefähr 50.000 Menschen in die Ostzone. Zusammen mit den bereits früher Geflüchteten betrug die Zahl der Vertriebenen 220.000 bis 250.000, etwa die Hälfte der ungarndeutschen Bevölkerung. Während des Kriegs waren circa 60.000 Deutsche ums Leben gekommen oder in sowjetische Arbeitslager geraten. Insgesamt blieben etwa 200.000 Deutsche in Ungarn.[3]

Noch heute ist es Gegenstand konfliktreicher Auseinandersetzungen, auf Grund welchen Zwangs der ungarische Staat die Deutschen ausgewiesen hat. Es gibt Interpretationen, denen zufolge dies eine Folge des Drucks von Seiten der Großmächte war. Andere erklären die Vorgänge damit, dass für die eintreffenden tschechoslowakischen Ungarn Platz geschaffen werden musste.

Die Autoritäten wählten Familien aus, die die Dörfer verlassen mussten. Die Betroffenen betrachteten Deutschland weniger als Heimatland als Ungarn, da sie sich im Lauf der Jahrhunderte immer mehr an die Magyaren angeglichen hatten. In ihrer Sprache, den Bräuchen und ihrer Kultur hatten sie sich von Deutschland dabei entfernt. Viele fühlten sich der ungarischen Nation angehörig. Während des Kriegs hatten sich Ungarndeutsche teilweise einer Bewegung angeschlossen, die sich gegen den Nationalsozialismus wandte.

Um der Ausweisung zu entgehen, tauschten manche ihre Plätze mit auswanderungswilligen Ungarn. Nach der Vertreibung kamen etwa zwei Drittel der Ungarndeutschen zurück. In der zweiten Hälfte der 1940er Jahre waren ihre ehemaligen Häuser bereits von slowakischen oder auch Siebenbürger Ungarn bewohnt. So fanden sie oft nur in den Nebengebäuden eine Unterkunft.

Siehe auch: Ungarndeutsche

Bevölkerungsaustausch mit der Tschechoslowakei

Die Slowaken in Ungarn haben nach 1919 unter starken Magyarisierung gelitten. Die Situation der Ungarn in der Slowakei nach 1945 war unfreundlich. Sie haben ihre bürgerliche Rechte verloren, einige sind in die Sowjetunion verschleppt worden, Tausende sind unter Zwang in Sudeten umgesiedelt worden. Die tschechoslowakische Regierung strebte an, die Ungarn aus der Slowakei, wie vorher die Deutschen, zu vertreiben. Das haben die Alliierten aber nicht zugelassen. Als Notlösung habe die tschechoslowakische wie auch ungarische Regierung ein Bevölkerungsaustausch im Februar 1946 vereinbart. Es sind auf beiden Seiten etwa 70.000 Menschen umgesiedelt worden. Zusätzlich zu vielen Ungarn die vorher freiwillig gegangen sind, haben die tschechoslowakischen Behörden noch viele Tausende als Kriegsverbrecher des Landes verwiesen. Die Ungarn in der Slowakei haben nach 1949 ihre bürgerliche Rechte schrittweise zurückbekommen.

Status von Minderheiten in der Gegenwart

Den Daten der Volkszählung 2001 gemäß bezeichneten sich 314.060 Befragte, das sind 4 % der Bevölkerung, als Angehörige von anerkannten Minderheiten. Dieser Anteil wird aber weitaus höher, bei etwa 8-10 % eingeschätzt. Den größten Teil machen ungarischsprachige Roma aus.

Gegenwärtig sind 13 Minderheiten gesetzlich anerkannt. Davon sind 12 nationale Minderheiten und eine ethnische Minderheit, die Roma. Bei Volkszählungen werden nur die Daten über diese historische Minderheiten gesammelt, die seit mehr als 100 Jahren ansässig sind.

Neben den anerkannten Minderheiten gibt es auch große neue Minderheitengruppen, die jedoch noch nicht die Bedingungen für eine offizielle Anerkennung erfüllen. Zu ihnen gehören Russen, Araber, Chinesen, Kurden sowie Bürger mit afrikanischer Abstammung.

Demographische Daten

Bei der Interpretation der statistischen Daten zur ethnischen Identität ist zu beachten, dass die Angaben ein verzerrtes Bild wiedergeben können. Ist die Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit negativer Konnotation behaftet, wie es bei den Roma der Fall ist, so identifizieren sich Befragte tendenziell weniger mit dieser Gruppe. Die tatsächliche Zahl wird auf mindestens 6 % der Bevölkerung geschätzt.[4]

Zusammensetzung der Minderheiten im Jahr 2001: (basierend auf den Daten der Volkszählung 2001)

  • 190.046 Roma
  • 62.233 Deutsche
  • 17.693 Slowaken
  • 15.620 Kroaten
  • 7.995 Rumänen
  • 5.070 Ukrainer
  • 3.816 Serben
  • 3.040 Slowenen
  • 2.962 Polen
  • 2.509 Griechen
  • 1.358 Bulgaren
  • 1.098 Russinen
  • 620 Armenier
  • 16.081 Angehöriger nicht anerkannter Minderheiten wie zum Beispiel Juden, Bunjewatzen, Chinesen und viele andere.

Entwicklung von 1949 bis 2001:

Jahr Deutsche Slowaken Serben Kroaten Slowenen Rumänen Roma
1949 22 455 25 988 5 185 20 123 4 473 14 713
1960 50 765 30 690 4 583 33 014 10 502
1970 35 594 21 176 12 235 14 609 4 205 8 640 325 000
1980 31 231 16 054 20 030 7 139 380 000
1980 (Tanácsi minősítés) 65 969 34 601 27 650 8 416
1990 30 824 10 459 2 905 13 570 1 930 10 740 142 683
2001 62 233 17 692 3 816 15 620 3 040 7 995 190 046

In dieser Tabelle sind keine Daten über Ukrainer, Polen, Griechen, Bulgaren, Russinen und Armenier angegeben, da diese erst 1991 anerkannt wurden. Daher wurden sie in früheren Volkszählungen nicht erfasst.

Darstellung der einzelnen Minderheiten

Roma

Die Roma sind die zahlenmäßig stärkste Minderheit. Allerdings bezeichnet der Begriff „Roma“ keine einheitliche Volksgruppe, sondern fasst verschiedene Gruppen zusammen, die sich in ihrer Kultur durchaus unterscheiden. Oft wird statt Roma der Begriff „Zigeuner“ von der Bevölkerungsmehrheit in diffamierender Weise verwendet.
Die ungarischen Roma stammen zu einem großen Teil von den Roma ab, die im Mittelalter von der Balkan-Halbinsel nach Ungarn kamen. Die Roma in Ungarn sprechen überwiegend Ungarisch als Muttersprache. Heute spricht nur noch ein kleiner Teil die Sprache Romani. Sie wird v.a. in kleinen Dörfern in den Komitaten Transdanubiens sowie im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg gesprochen.
In der ungarischen Gesellschaft sind die Lebensumstände die Roma sehr problematisch. Sie nehmen auf dem Arbeitsmarkt und hinsichtlich Ausbildung eine benachteiligte Position ein. Ihre Situation zu verbessern ist ein langwieriger Prozess.
Siehe auch: Roma in Ungarn

Deutsche

Deutsche stellen die zahlenmäßig zweitgrößte Minderheit in Ungarn. Sie werden heute noch als Schwaben, bzw. Donauschwaben bezeichnet, auch wenn nicht alle Nachfahren von Einwanderern aus Schwaben sind. Viele haben Wurzeln in Österreich, Bayern, Hessen, dem Elsass oder den Niederlanden. Die Deutschen haben sich allem in den Städten untereinander sowie mit Siebenbürgener Sachsen und Zipsern vermischt. Im Lauf des 19. Jahrhunderts haben sich viele assimiliert und nahmen beispielsweise ungarische Namen an.
Heute leben die meisten Deutschen im Komitat Baranya, v.a. im östlichen Teil. Dort gibt es Dörfer wie Óbánya und Ófalu, die fast ausschließlich von Deutschen bewohnt werden. Im Komitat Tolna, im Norden des Mecsek sowie am Ufer des Flusses Sió leben ebenfalls viele Deutsche. An dritter Stelle stehen Orte im Komitat Bács-Kiskun südlich von Kalocsa, zum Beispiel in Hajós und Érsekhalma. Auch im Umkreis von Budapest gibt es noch deutschstämmige Bevölkerungsgruppen. Hier sind die Orte Budaörs, Solymár, Pilisvörösvár und Csolnok zu nennen. Innerhalb der Hauptstadt leben die meisten in Soroksár. Im benachbarten Bezirk Pesterzsébet gibt es ein deutsches Gymnasium (Német Nemzetiségi Gimnázium). Eine weitere deutsche Schule ist das Áron Tamási-Gymnasium in Buda. Einige weitere Gemeinden befinden sich in den Komitaten Komárom-Esztergom, Veszprém, Fejér, Somogy, Vas und Békés.
Im Zentrum der Deutschen in Ungarn (Magyarországi Németek Általános Művelődési Központja) in Baja befindet sich eines der bekanntesten Bildungsinstitute. In Szekszárd gibt es ein deutsches Theater, die Deutsche Bühne Ungarn.

Slowaken

Die slowakischen Minderheiten leben hauptsächlich in drei Gebieten. Neben der Umgebung von Békés ist das Pilis-Gebirge mit einigen Dörfern wie Pilisszántó, Piliscsév oder Kesztölc zu erwähnen. Auch im Komitat Nógrád leben Slowaken.

Kroaten

Von der einstigen kroatischen Bevölkerung ebenso wie von der slowakischen Minderheit bestehen nur noch wenige Gemeinden. Diese befinden sich überwiegend in der Nähe der kroatischen Grenze. Es gibt aber auch Dörfer in Teilen des Alpenostrands, bei Mosonmagyaróvár und Sopron. Eine wichtige kulturelle Einrichtung ist das Pécser Kroatische Theater (Pécsi Horvát Színház).

Rumänen

Die Rumänen leben ebenfalls überwiegend an der rumänischen Grenze, hauptsächlich bei Gyula und Méhkerék im Komitat Békés. Auch in Budapest gibt es einen Anteil von einigen Tausend Rumänen.

Ukrainer

Außer den Ukrainern, die in der Nähe der Grenze leben, ist diese Minderheit in Budapest konzentriert. Manche Angehörige dieser Gruppe sind über das Land verstreut. Sie sind seit 1991 als Minderheit anerkannt.

Serben

Serbische Bevölkerungsanteile gibt es an der Donau, v.a. in Budapest, Szentendre, Szeged, Pécs und in der Umgebung von Ráckeve. Der einzige Ort mit serbischer Mehrheit ist Lórév. In den folgenden Orten gab es im Jahr 2006 serbische Minderheiten-Selbstverwaltungen:
Lippó, Mohács, Pécs, Villány, Baja, Hercegszántó, Battonya, Deszk, Magyarcsanád, Szeged, Újszentiván, Dunaújváros, Rácalmás, Székesfehérvár, Budakalász, Csobánka, Érd, Göd (Ungarn), Lórév, Pomáz, Ráckeve, Százhalombatta, Szentendre, Szigetcsép, Tököl, Medina

Slowenen

Die ungarischen Slowenen, auch Wenden genannt, leben („Wenden-/Windenland“[1]) in der Umgebung von Szentgotthárd im Vendvidék. Der dort gesprochene Dialekt bewahrt Elemente der archaischen slawischen Sprache.

Polen

Die Bürger polnischer Herkunft sind erst seit 1991 als Minderheit anerkannt.

Griechen

Auch die griechische Minderheit ist als solche erst seit 1991 anerkannt.

Bulgaren

Wie die Polen und Griechen haben die Bulgaren seit 1991 den Status einer anerkannten Minderheit. Sie leben größtenteils in Budapest, Miskolc und Pécs bzw. in der Umgebung dieser Städte. Wichtige kulturelle Einrichtungen sind das Bulgarische Kultur- und Informationszentrum (Bolgár Kulturális és Tájékoztató Központ) und das Malko Teatro.

Russinen

Die aus etwa 6000 Personen bestehende Volksgruppe wurde 1991 als Minderheit anerkannt. Sie leben hauptsächlich im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Armenier

Der Großteil der Armenier lebt in Budapest. Ein kleinerer Teil ist über verschiedene Gebiete verstreut.

Das Gesetz von 1993

Bis zur Annahme des Nationalitätengesetzes (Nemzetiségi Törvény) im Jahr 1993 war die Situation der ungarischen Nationalitäten nur durch eine ministeriale Verordnung geregelt, die mehr oder weniger gut funktionierte.

Im Jahr 1993 verabschiedete das Ungarische Parlament ein Gesetz zum Schutz nationaler und ethnischer Minderheiten (Nemzeti és etnikai kisebbségek jogairól szóló törvény). Mit dem Gesetz wurden in Gemeinden Minderheiten-Selbstverwaltungen folgender Volksgruppen gebildet: Armenier, Bulgaren, Deutsche, Griechen, Kroaten, Polen, Rumänen, Russinen, Serben, Slowaken, Slowenen, Ukrainer und Roma. Die Wahlen zu dieser Selbstverwaltung finden gleichzeitig mit den Lokalwahlen statt. Die Aufgaben dieser Organe sind v.a. kultureller Natur, wie das Betreiben von Medien, Bereitstellen von Bildungsangeboten, Erhalt der Tradition, Ausschreibungen und Stipendien

Es gibt auch eine Minderheiten-Selbstverwaltung auf nationaler Ebene, die landesweite Feste festlegt. Weitere Aufgabengebiete betreffen Theater, Museen, Bibliotheken und Verlage. Ebenso werden Institute für Kunst und Wissenschaft sowie Einrichtungen im Bereich von Mittel- und Hochschulen betrieben. Auch juristische Dienste können angeboten werden. Das wichtigste Recht der Selbstverwaltungen ist die rechtliche Mitsprache bei der Gesetzgebung in Bildungsangelegenheiten und beim Denkmalschutz. Lehnt das nationale Minderheitenorgan ein Gesetz ab, so wird es erneut dem Parlament vorgelegt.

Das System der Selbstverwaltung ist vor allem in größeren Städten bedeutend. In einem Ort mit weniger als 10.000 Einwohnern ist eine Anzahl von 50 Personen, darüber eine Zahl von 100 Personen Voraussetzung für die Gründung einer Selbstverwaltung. In großen Wahlkreisen mit zum Beispiel 100.000 Einwohnern ist dieses Kriterium leichter zu erfüllen.

Die größeren Minderheiten wie Roma, Deutsche und Slowaken verfügen über eine große Zahl von Selbstverwaltungen. Die Slowenen, die eher in einem Gebiet konzentriert leben, haben dagegen eine verhältnismäßig geringe Zahl an Vertretungen.

Wahlen zur Minderheiten-Selbstverwaltung

Minderheit Zahl der erhaltenen Stimmen Prozent
Roma 246 728 55 %
Deutsche 130 301 20 %
Slowaken 124 329 6 %
Kroaten 29 731 6 %
Serben 4 840 3 %
Polen 9 690 2 %
Armenier 6 477 2 %
Rumänen 9 427 2 %
Griechen 5 422 1 %
Bulgaren 3 342 1 %
Slowenen 2 624 0,8 %
Russinen 6 364 0,8 %
Ukrainer 1 722 0,4 %
Quelle: Országos Választási Bizottság („Nationales Wahlkomitee“)

Bei den Wahlen zu den Selbstverwaltungen im Herbst 2006 erhielten die Kandidaten der Minderheitenorganisationen insgesamt 580.997 Stimmen. Die folgenden Tabellen zeigen die Verteilung dieser Stimmen. Dabei sind nur diejenigen Minderheiten berücksichtigt, die mehr als 9000 Stimmen erhielten.

Streben nach Anerkennung weiterer Minderheiten

Im Jahr 2005 legten 2381, sich selbst als Hunnen bezeichnende Bürger dem Nationalen Wahlkomitee ihre Unterschriften vor, um die offizielle Anerkennung als Minderheit zu initiieren. Nach Meinung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften erfüllen sie jedoch nicht die gesetzlichen Bedingungen für den Status einer Minderheit. Das Komitee für Menschenrechte, Minderheiten und religiöse Angelegenheiten des Parlaments erachtete die Vorlage nach einer Anhörung ihrer Vertreter nicht für geeignet, um sie einer parlamentarischen Debatte zu unterziehen. [5]

Ebenfalls im Jahr 2005 startete die „Gesellschaft für die Minderheit Ungarischer Juden“ (Társaság a Magyarországi Zsidó Kisebbségért) den Versuch, mit einer Volksinitiative die Anerkennung als Minderheit zu erlangen. Es gelang allerdings nicht, die erforderlichen Unterschriften bis zum 3. Juli 2006 zu sammeln. [6]

Am 18. Dezember 2006 sammelten die Bunjewatzen mehr als 1000 Unterschriften, um die Anerkennung zu erlangen. Jedoch stimmte das Parlament der Anerkennung nicht zu. Gegenwärtig gelten die Bunjewatzen als eine kroatische Minderheit. In der österreich-ungarischen Monarchie hatten die Bunjewatzen den Status einer eigenen Nation.

Einzelnachweise

  1. Im Oktober 2005 versuchte die „Gesellschaft für die jüdische Minderheit in Ungarn“ (Társaság a Magyarországi Zsidó Kisebbségért) eine Volksabstimmung zu initiieren, dem Parlament die Frage der Anerkennung als ethnische Minderheit vorzulegen. Allerdings gelang es nicht, die erforderlichen 1000 Unterschriften zu sammeln.
  2. Die Siebenbürgener Sachsen stammten ursprünglich aus linksrheinischen fränkischen Gebieten ab (siehe: Internetportal Siebenbürgener)
  3. Egy batyuval jöttek, egy batyuval menjenek
  4. Kripke, Rüdiger: Das politische System Ungarns, S. 36
  5. Hunnak lenni egy életérzés 12. April 2005
  6. Dési Tamás: Nemzetiségiek vagy „titokzsidók”? erschienen in der Zeitschrift Szombat, September 2006

Literatur

  •  Rüdiger Kipke: Das politische System Ungarns. Eine Einführung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-13603-8.
  •  Zoltán Ács: Nemzetiségek a történelmi Magyarországon. Kossuth, Budapest 1986, ISBN 963-09-2395-5.
  •  Ferenc Erős, Yitzhak M. Kashti, Mária M. Kovács (Hrsg.): Zsidóság, identitás, történelem. T-Twins, Budapest 1992, ISBN 963-7977-15-5.
  •  István Fehér: Az utolsó percben. Kossuth, Budapest 1993, ISBN 963-09-3663-1, S. 66.
  •  Holger Fischer: A magyarországi német kisebbség 20. századi társadalmi-gazdasági átalakulásának térbeli aspektusai és a nemzetiségi statisztika. KSH, 1992.
  •  Gizella Föglein: Nemzetiség vagy kisebbség?. Ister, Budapest 2000, ISBN 963-85953-7-X.
  •  János Gyurgyák: A zsidókérdés Magyarországon (Die Judenfrage in Ungarn). Osiris, Budapest 2001, ISBN 963-389-027-6 (Rezension von Heidemarie Petersen, deutsch).
  •  Viktor Karády: Zsidóság, modernizáció, asszimiláció. Cserépfalvi, Budapest 1997, ISBN 963-8364-86-6.
  •  Lóránt Tilkovszky: Hét évtized a magyarországi németek történetéből. Kossuth, Budapest 1989, ISBN 963-09-3334-9.
  •  Lóránt Tilkovszky: Nemzetiség és magyarság. Nemzetiségpolitika Magyarországon Trianontól napjainkig. Ikva, Budapest 1994, ISBN 963-7757-53-8.
  •  Károly Antal Tóth: Kisebbségek jogi helyzete. 1985.
  •  Viktor Karády: Túlélők és újrakezdők. Fejezetek a magyar zsidóság szociológiájából 1945 után. Múlt és Jövő Alapítvány, Budapest 2002, ISBN 963-9171-87-5.
  •  György Perczel (Hrsg.): Magyarország társadalmi - gazdasági földrajza. ELTE Eötvös Kiadó, Budapest 1996, ISBN 963-463-079-0.
  •  Központi Statisztikai Hivatal (Hrsg.): 2001, évi népszámlálás. KSH, Budapest 2001, ISBN 963-215-412-6.

Weblinks

Die angegebenen Quellen stellen überwiegend die Informationsgrundlage des Originalartikels in der ungarischen Wikipedia dar.

Der Artikel Ethnische Gruppen in Ungarn basiert ursprünglich auf einer Übersetzung von A magyarországi nemzetiségek története aus der ungarischen Wikipedia, Version vom 10. April 2008, 22:40. Eine Liste der Autoren ist hier verfügbar.

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Der Artikel Ethnische Gruppen in Ungarn basiert ursprünglich auf einer Übersetzung von Magyarország nemzetiségei aus der ungarischen Wikipedia, Version vom 28. November 2008, 10:56. Eine Liste der Autoren ist hier verfügbar.

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22.07.2021
Feuerstein-Artefakt belegt Großwildjagd der Neandertaler am Hohle Fels
Schon in der Mittleren Altsteinzeit jagten die Neandertaler auf der Schwäbischen Alb mit komplex hergestellten Waffen nach Großwild.
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Tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet
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09.12.2020
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02.12.2020
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Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
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02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
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02.11.2020
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Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
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Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
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Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
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Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
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Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
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Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
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14.10.2020
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Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
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17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
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17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
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20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
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23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
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21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
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28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
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06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
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07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
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02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
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15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
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29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
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21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
DOI: 10.1038/nature16510
08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
DOI: 10.1038/ncomms10596
04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
DOI: 10.1038/srep18932
08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
DOI: 10.1126/science.aad2545
06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
DOI:
17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
DOI: 10.1038/ncomms9912
14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
DOI: 10.1038/srep13999
11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
DOI: 10.7554/eLife.09560
19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1504365112
23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
DOI:
17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
DOI: 10.1038/srep12150
06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
DOI: 10.1038/ncomms8580
26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
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DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
DOI: 10.1038/nature13810
23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1412201111
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
21.08.2014 Tom Higham et al. Neandertaler starben vor spätestens 39.000 Jahren aus
DOI: 10.1038/nature13621
05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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DOI: 10.1073/pnas.1404546111
03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
DOI: 10.1016/j.jhevol.2003.12.001
11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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