Encyclopædia Iranica


Columbia University

Die Encyclopædia Iranica (abgekürzt auch EIr oder EncIr) ist eine englischsprachige akademische Spezialenzyklopädie des Fachbereichs Iranistik und wird von Ehsan Yarshater herausgegeben. Sie ist ein Projekt des Center for Iranian Studies der Columbia University und ist das wohl wichtigste und autoritativste Nachschlagewerk der Iranistik.[1] Ziel der Encyclopædia Iranica ist die Erstellung einer umfassenden Enzyklopädie, die die gesamte Breite der iranischen Zivilisation im Nahen- und Mittleren Osten, im Kaukasus, in Zentralasien und auf dem Indischen Subkontinent von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Moderne abdeckt. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl der geografische Iran als auch die Iranischen Völker, ihre Sprachen, ihre Kulturen, sowie ihre Interaktionen mit anderen Völkern und Gemeinschaften.[2]

Fast alle vorhandenen Artikel sind online frei zugänglich, auch die noch nicht im Druck erschienenen.[3]

Allgemeines

Die Encyclopædia-Iranica-Artikel sind alphabetisch angeordnet und werden von ausgewiesenen Fachleuten aus aller Welt, vor allem jedoch aus Europa und den USA verfasst. Das Werk befindet sich noch immer im Entstehen, bislang sind 15 Bände erschienen[4], geplant sind insgesamt 45 Bände. Die Einträge der Encyclopædia Iranica sind in amerikanischem Englisch verfasst, um „diese einem breiteren Publikum weltweit verfügbar zu machen“. Eine Übersetzung ins Persische ist geplant und soll begonnen werden, sobald das Werk fertiggestellt ist.[5]

Geschichte

Die Idee zur Encyclopædia Iranica entstand 1969 aus einem Vorschlag Ehsan Yarshaters, die renommierte Encyclopaedia of Islam ins Persische zu übersetzen. Weil die Behandlung verschiedener Themen zur Iranistik in der Encyclopaedia of Islam als ungenügend betrachtet wurde, sollte die vorgeschlagene Übersetzung zusätzliches Material enthalten, um die Defizite zu korrigieren – vergleichbar mit der Türk İslâm Ansiklopedisi. Publikationen dieser erweiterten Enzyklopädie, im Persischen Dānešnāma-ye Īrān wa Islām („Enzyklopädie des Irans und Islams“) genannt, begannen 1975. 10 Faszikel waren schon herausgegeben, bevor das Projekt aufgrund der politischen Tumulte im Iran 1980 eingestellt werden musste. Das Werk wurde zwar 1992 in neuer und radikal veränderter Fassung republiziert, doch hatte die Islamische Revolution es quasi zum Erliegen gebracht.

Ehsan Yarshater hatte aber schon 1972 die Idee, zeitgleich ein englischsprachiges Gegenstück zur Dānešnāma zu erstellen. Dieses sollte gänzlich anders sein als die Encyclopaedia of Islam und akademische Originalarbeiten enthalten. Der erste gedruckte Faszikel dieser neuen – von nun an Encyclopædia Iranica genannten – Enzyklopädie wurde 1982 publiziert, der erste Buchband 1985. Die ersten Bände wurden von Routledge and Kegan Paul, Ltd. publiziert, anschließende von Mazda Publishers. Besonders die publizierten Bände haben, in Bezug auf Persien und die persische Kultur, die Encyclopædia Iranica als ein Referenzwerk von größter Bedeutung etabliert.[1] Bis 2010 waren schon über 7500 Artikel fertiggestellt, die in der digitalen Internet-Edition, die seit 1996 in Betrieb ist, online kostenlos einsehbar sind.[6]

Enzyklopädische Breite

„The Encyclopaedia Iranica is designed as a research tool responding to the needs of scholars, specialists, and students in Iranian studies and related fields. It aims at filling an important gap in the range of available reference sources which deal with the history and culture of the Middle East.“

Ehsan Yarshater: Encyclopædia Iranica, Band I, S. 1-3

Die enzyklopädische Breite der Encyclopædia Iranica überspannt folgende Fachrichtungen und Themengebiete:

Anthropologie, Archaeologie, Numismatik, Astronomie, Astrologie, Geographie, Kunstgeschichte, Ethnologie, Soziologie, Wirtschaft, Religionsgeschichte (mit besonderer Betonung der Islamischen Geschichte), Philosophie, Mystik, Wissenschafts- und Medizingeschichte, Botanik, Zoologie, Folklore, Politikwissenschaft, Entwicklung und Geschichte der Landwirtschaft, der Industrie, der Internationalen Beziehungen, der Militärgeschichte sowie die Geschichte der Diplomatie. Biographien lebender Personen sind im Werk nicht enthalten.

Die Artikel sind insgesamt auf einem hohen wissenschaftlichen Standard verfasst und erreichen durch die Aufteilung in mehrere Unterabschnitte teilweise die Länge eines Buches. Einige geben eine speziell „persische“ Betrachtung eines bestimmten Gebietes wieder, so z.B. der Flora und Fauna oder der Kunst. Viele dieser Artikel sind durch ihre Spezialisierung für Fachleute von Interesse (zum Beispiel die ausführlichen Artikel zum antiken „Acts of the Persian Martyrs“ oder zum neuzeitlichen persischen Roman „Būf-e kūr“). Damit spricht die Encyclopædia Iranica in erster Linie Studenten und Spezialisten der Fachbereiche Orientalistik und Iranistik an, betont jedoch, dass interessierte Leser anderer Fachrichtungen ebenfalls vom Werk profitieren.[1][7]

Autoren

Die Encyclopædia Iranica entsteht durch internationale Kooperation und beruft sich dabei auf die autoritativsten Gelehrten und Autoren der jeweiligen Fachrichtung. Dadurch soll die Qualität und Glaubwürdigkeit des Werks langfristig gesichert werden. Ein Gremium von zur Zeit 38 renommierten Spezialisten (Consulting Editors) steht dem Herausgeber beratend zur Seite und überschaut oder empfiehlt neue Artikel und Autoren.[8] Die Einträge im Werk werden ausschließlich per Einladung angefordert, die Qualität der Artikel wird anschließend per peer review überprüft. Dadurch soll nicht nur ihre fachliche Reliabilität, sondern auch ihre Objektivität und politische Unabhängigkeit sichergestellt werden.[6]

Circa 1300 verschiedene Autoren weltweit haben sich bis jetzt mit Artikeln in verschiedenen Sprachen, darunter Englisch, Persisch, Russisch, Türkisch und Chinesisch, an der Encyclopædia Iranica beteiligt. Allein im ersten Band waren 285 verschiedene Autoren vertreten.[9]

Zu den bekanntesten Autoren gehören:

Name Spezialgebiet Assoziiert mit
Clifford Edmund Bosworth Orientalistik und Arabistik Princeton University
Mary Boyce (†) Iranistik University of London (School of Oriental and African Studies)
Jean Calmard Theologie und Religionswissenschaft Université de Paris
Richard Nelson Frye Orientalistik und Iranistik Harvard University
Dimitri Gutas Arabistik und Gräzistik Yale University
Erich Kettenhofen Alte Geschichte Universität Trier
Georg Morgenstierne (†) Iranistik und Indogermanistik Universität Oslo
Lutz Richter-Bernburg Islamwissenschaften (spezialisiert auf Medizin im mittelalterlichen Orient) Universität Tübingen
Zabihollah Safa (†) Iranistik Universität Teheran
Annemarie Schimmel (†) Islamwissenschaften Universität Bonn
Nicholas Sims-Williams Orientalistik und Iranistik University of London
Josef Wiesehöfer Alte Geschichte Universität Kiel
Ehsan Yarshater Orientalistik und Iranistik University of Columbia

Finanzierung

Die Encyclopædia Iranica wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. Zu diesem Zweck wurde 1990 die Encyclopædia Iranica Foundation gegründet.[10] Etwa ein Drittel der finanziellen Mittel wird vom US-amerikanischen National Endowment for the Humanities bereitgestellt.[11] Von diesem wird die Encyclopædia Iranica seit 1979 als ein Schwerpunktprojekt gelistet. Weitere Sponsoren sind die Getty Foundation (seit 1990), das American Council of Learned Societies (seit 1997), sowie die Union Académique Internationale (seit 1997).[12]

Rezeption

„Encyclopaedia Iranica is indispensable for any scholarly work of specialists in the fields of Iranian and Islamic Studies. [It] deserves the highest praise and full support.“

Werner Ende[13]

„A real tour de force. There is no project in the entire Middle Eastern field more worthy of support than the Encyclopaedia Iranica.“

Richard Nelson Frye[13]

Kritische Reaktionen zur Encyclopædia Iranica sind äußerst positiv, sie wird weltweit von zahlreichen Orientalisten und Iranisten gelobt. Werner Sundermann beurteilte den Wert der Enzyklopädie in einer ersten Besprechung mit folgenden Worten:

„In ihrer Bedeutung für die iranische Wissenschaft kann die Enzyklopädie wohl nur mit dem „Grundriß der iranischen Philologie“ verglichen werden. [...] Sie ist die Summe einer Iranforschung im weiteren Sinne, die es grundsätzlich mit allen Gegenständen auf iranischem Boden zu tun hat.[14]

Im direkten Vergleich zur Encyclopaedia of Islam wird oft hervorgehoben, dass in der Encyclopædia Iranica der Bereich der Kunst und Architektur eine weitaus größere Rolle spiele. Besonderes Lob erhält das Werk für die Fülle an Themen, die behandelt werden, für die ausbalancierte Darstellung verschiedener Epochen, die hohe Qualität der einzelnen Artikel, sowie die strenge Ausarbeitung und Dokumentation, die diese auszeichnen. Kritische Stimmen gibt es zu kleineren Versehen und Fehlern, die in einem so großen Projekt jedoch unvermeidbar sind. Praktisch alle Reviewer stimmen darin überein, dass die Encyclopædia Iranica ihr selbsternanntes Ziel erreicht hat und sich mittlerweile als maßgebliches, unentbehrliches Referenzwerk ihres Fachbereichs etabliert hat.[1][13]

Publikationen

Bisher gedruckte Publikationen:[15]

Band 1, ĀB – ANĀHID, 1985
Band 2, ANĀMAKA – ĀṮĀR AL-WOZARĀʾ, 1987
Band 3, ĀTAŠ – BEYHAQI, 1989
Band 4, BĀYJU – CARPETS, 1990
Band 5, CARPETS – COFFEE, 1992
Band 6, COFFEEHOUSE – DĀRĀ, 1993
Band 7, DĀRĀ(B) – EBN AL-AṮIR, 1996
Band 8, EBN ʿAYYĀŠ – EʿTEŻĀD-AL-SALṬANA ,1998
Band 9, ETHÉ – FISH, 1999
Band 10, FISHERIES – GINDAROS, 2001
Band 11, GIŌNI – HAREM I, 2003
Band 12, HAREM I – ILLUMINATIONISM, 2004
Band 13, ILLUMINATIONISM – ISFAHAN VIII, 2006
Band 14, ISFAHAN IX – JOBBĀʾI, 2008
Band 15, JOČI – KĀŠḠARI, SAʿD-AL-DIN, 2011

Literatur

  • Encyclopædia Iranica (EncIr). Herausgegeben von Ehsan Yarshater. Bd 1-14ff. Routledge, London - New York 1982ff. ISBN 0-7100-9099-4 (Band 1, Suche im KVK und 'zugehörige Publikationen' führt zu allen bisher erschienenen Bänden)
  • Elton L. Daniel: Encyclopædia Iranica. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica, Stand: 15. Dezember 1998, eingesehen am 18. Juli 2011 (englisch, inkl. Literaturangaben)

Weblinks

Siehe auch

  • Liste der Spezialenzyklopädien
  • Encyclopædia of Islam

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Daniel, „Encyclopædia Iranica“, 1998
  2. Scope, Encyclopædia Iranica
  3. Iranicaonline - Encyclopedia Iranica im Internet
  4. http://www.npr.org/2011/09/26/140807176/37-years-and-halfway-through-encyclopaedia-iranica
  5. FAQs, Encyclopædia Iranica
  6. 6,0 6,1 About, Encyclopædia Iranica
  7. Audience, Encyclopædia Iranica
  8. Consulting, Encyclopædia Iranica
  9. Authors, Encyclopædia Iranica
  10. Foundation, Encyclopædia Iranica
  11. OFFICIAL RESPONSE OF THE ENCYCLOPAEDIA IRANICA TO THE ASSOCIATED PRESS ARTICLE OF MARCH 25, 2007 (PDF; 153 kB), 5. April 2007, Encyclopædia Iranica
  12. Sponsorship, Encyclopædia Iranica
  13. 13,0 13,1 13,2 Scholars, Encyclopædia Iranica
  14. W. Sundermann: Die ersten beiden Bände der Encyclopaedia Iranica, in: Orientalistische Literaturzeitung 84 (1989), S. 647.
  15. Citing Iranica, Encyclopædia Iranica

Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


Knochen des Tages

Elemente:

,

21.11.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team, zu dem auch SNSB-Forscher Oliver Rauhut gehört, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Million...
11.11.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
03.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge...
31.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht und zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde...
30.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften haben das Genom des ältesten me...
24.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
22.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen. Dies haben Sprachwissenschaftler du...
21.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und ...
18.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde...
17.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden? Der LMU-Chemiker Oliver Trapp ber...
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht. Gemäss dem internationalen Forscherteam so...
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht un...
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, unt...
25.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in ...
25.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipz...
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabung...
21.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzö...
21.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspe...
17.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrat...
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
09.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus eine...
09.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und ...
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf ...
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universit...