Die Nebel von Avalon


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Film siehe Die Nebel von Avalon (Film)

Die Nebel von Avalon (engl. Originaltitel The Mists of Avalon) ist ein Fantasy-Roman von Marion Zimmer Bradley, der zuerst 1982 bei Alfred A. Knopf, Inc. New York City verlegt wurde.

Der Bestseller ist eine Interpretation der Artussage und wird aus der Sicht Morgaines, der Halbschwester von Artus, erzählt. Aufgrund dieser Perspektive und des Inhaltes fand eine starke feministisch-esoterische Auseinandersetzung mit dem Roman statt. Die Geschichte wurde in vier weiteren Bänden fortgesetzt, davon sind zwei postum erschienen, der letzte wurde von Diana L. Paxson vollendet.

Inhalt

Thema

Hauptthema des Buches ist der Untergang Avalons, das als heilige Insel der keltischen Priesterinnen, Megalithen und der Apfelblüten beschrieben wird, „ein heiliger Ort zwischen den Welten der Götter und der Sterblichen“. Den Rückgang der Bedeutung dieses Zentrums der keltischen Religion beschreibt Marion Zimmer Bradley als ein „Hinweggleiten in die Nebel der Zeit“, woraus sich auch der Titel ableitet.

Personen

Weibliche Hauptpersonen:

  • Viviane – Herrin vom See; Mutter: Ana von Avalon; Igraines und Morgauses Halbschwester; Tante von Morgaine und Artus; Mutter dreier Söhne (einer davon ist Lancelot); ermordet durch Balin, den Ziehbruder ihres eigenen Sohnes Balan;
  • Igraine – Tochter von Ana und Taliesin; als Gorlois’ Frau Herzogin von Cornwall, nach ihrer zweiten Hochzeit mit Uther Pendragon Großkönigin von Britannien, Vivianes Halbschwester und Morgauses Schwester; Mutter von Morgaine und Artus; ging nach dem Tod ihres zweiten Mannes Uther verzweifelt ins Kloster;
  • Morgause – Königin der Schottischen Inseln von Orkney; Lots Gemahlin; Vivianes Halbschwester und Igraines Schwester; Tante von Morgaine und Artus; auf Wunsch Morgaines auch Ziehmutter von Mordred; vier Söhne, Gawain, Gaheris, Agravaine und Gareth (die sog. Orkney-Brüder)
  • Morgaine – Priesterin von Avalon; sollte eigentlich auch die künftige Herrin (Hohepriesterin von Avalon) werden; floh jedoch (letztendlich teilt sie sich das Amt mit Niniane); Tochter von Igraine und Herzog Gorlois von Cornwall auf Tintagel; Artus’ Halbschwester; Mordreds Mutter; später verheiratet mit Urien, König von Rheged, gleichzeitig beginnt sie eine Affäre mit dessen Sohn Accolon;
  • Gwenhwyfar – Tochter des englischen Königs Leodegraunce; Bruder: Meliagraunce; Artus’ Gemahlin und Großkönigin von Britannien, kinderlos; Lancelots heimliche Geliebte; verbringt die letzten Jahre ihres Lebens im Kloster;

Männliche Hauptpersonen:

  • Artus, sein erster Name: Gwydyon – Großkönig von Britannien und Halbbruder Morgaines; verheiratet mit Gwenhwyfar, Tochter des Königs Leodegraunce; Igraines und Uthers Sohn;
  • Gorlois – Herzog von Cornwall; Igraines erster Mann und Vater von Morgaine; verriet den Großkönig Uther, nachdem dieser vom sterbenden König Ambrosius als künftiger König eingesetzt wurde;
  • Gwydyon, von den Sachsen Mordred genannt – Morgaines und Artus’ Sohn; aufgewachsen bei Morgause an Lots Hof; eine umstrittene Persönlichkeit;

Ritter der Tafelrunde:

  • Lancelot („Elfenpfeil“) ein Name, den er von den Sachsen bekam, früher hieß er Galahad; Sohn von Viviane von Avalon, doch mit deren Plänen für ihn nicht einverstanden – edler Ritter; zweiter Mann im Reich; Artus bester und treuester Freund und Gwenhwyfars Geliebter;
  • Gawain – Morgauses und Lots ältester Sohn; nach Lancelot berühmtester Ritter an Artus’ Hof; die sagenumwobene Geschichte vom Grünen Ritter rankt sich um seine Person (vgl. Sir Gawain and the Green Knight);
  • Gareth – Morgauses und Lots jüngster Sohn; glühender Verehrer Lancelots, wird allerdings von dessen Hand erschlagen; Mordreds älterer Ziehbruder und größtes Idol;

Ratgeber:

  • Taliesin – Merlin von Britannien und Vater von Igraine und Morgause; Druide von Avalon;
  • Kevin – Merlin von Britannien und Nachfolger von Taliesin;
  • Patricius – Erzbischof der neuen Religion;

Sonstige:

  • Uther Pendragon – Großkönig von Britannien; Igraines zweiter Mann; Artus’ Vater;
  • Lot von Orkney – König der Schottischen Inseln; Morgauses Gemahl; immer auf größtmögliche Vorteile für sich selbst bedacht; möchte einen seiner Söhne als Nachfolger von Artus als Großkönig etablieren.
  • König Uriens von Nordwales – Morgaines Ehemann; hat drei Söhne (darunter Accolon) aus einer früheren Ehe;
  • Accolon – Uriens’ Sohn; Morgaines Geliebter;
  • Balan – Vivianes Sohn, Balins Ziehbruder;
  • Balin – Balans Ziehbruder und Vivianes Mörder;
  • Niniane – eine von Taliesins Töchtern und nach Viviane Herrin vom See;
  • Nimue – älteste Tochter Lancelots und Elaines; in Avalon ausgebildet; Geliebte Kevins; rächt Kevins Verrat an Avalon;

Handlung

Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und gliedert sich in vier Teile:

  • Erstes Buch: Die Hohepriesterin
  • Zweites Buch: Die Königin
  • Drittes Buch: Der Hirschkönig
  • Viertes Buch: Der Verräter

Die erzählenden Personen sind immer direkt am Geschehen beteiligt. Durch die Darstellung der Gedanken, Zweifel und menschlicher Schwächen wie Eifersucht oder Eitelkeit wird die Distanz zu den Personen überbrückt, die meist nur aus Mythologien oder mittelalterlichen Überlieferungen bekannt sind, sie erscheinen dadurch menschlicher und greifbarer. Schwer nachvollziehbare mythologische Inhalte, der Konflikt der sich ablösenden Religionen sowie der Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat sind in dem Roman anhand emotionaler Reaktionen der handelnden Personen fassbar dargestellt. Immer wieder wechselt die Handlung kurz in die Ich-Erzählung, in der aus Morgaines Sicht die Ereignisse geschildert werden.

Die Hohepriesterin

Igraine, die gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Morgause in Tintagel lebt, sieht nach langer Zeit zum ersten Mal mit dem Gesicht voraus, dass Viviane, die Herrin vom See, sie und ihren Mann Gorlois, der sich allerdings gerade nicht in der Burg Tintagel aufhält, besuchen wird. Viviane und Taliesin, der Merlin von Britannien, eröffnen Igraine, dass sie ein Kind von Uther Pendragon empfangen muss. Dieses Kind würde einst der hohe König von Britannien sein, der sowohl Christen als auch Anhänger Avalons einen könne. Igraine, die dem wesentlich älteren Christen Gorlois zum Wohle Avalons von Viviane zur Frau gegeben wurde, ist zunächst entsetzt von der Vorstellung, ihn zu betrügen. Viviane gelingt es, Igraine dazu zu überreden, mit Gorlois nach Londinium zu reisen und Uther kennenzulernen.

Kurze Zeit nach Vivianes Abreise kehrt Gorlois zurück und nimmt Igraine mit sich nach Londinium, wo die Wahl des neuen Großkönigs stattfinden soll, da Großkönig Ambrosius Aurelianus im Sterben liegt. Dabei trifft Igraine Uther Pendragon und fühlt sich ihm sofort vertraut. Ihre Liebe wird erwidert, doch betrügt Igraine ihren Ehemann nicht. Als Ambrosius Aurelianus stirbt, dauert es eine Weile, bis man sich auf den neuen Großkönig einigt. Lot, ein junger machthungriger Emporkömmling aus dem Königreich Lothian will den Titel für sich. Als sich herauskristallisiert, dass niemand Lot über den Weg traut, geschweige denn zum Großkönig wählt, verlässt er kurzerhand das von den Sachsen bedrohte Londinium, und zieht sich mit seinen Streitkräften in seine Heimat zurück. Kurz nachdem Uther Pendragon zum Großkönig gewählt wird, bemerkt der eifersüchtige Gorlois die Gefühle von Igraine und Uther und versagt daraufhin in einem Streit Uther die Treue. Nachdem bereits Lot abgezogen war, schwächt das Uthers Streitkräfte gegen die Sachsen zusätzlich, da Gorlois seine mit sich nimmt, mit der Absicht Cornwall und Tintagel alleine gegen die Sachsen halten zu wollen. Er erklärt Uther, dass sie nun Feinde seien und er niemals die Grenze zu seinem Königreich überschreiten dürfe. Igraine und Gorlois reisen heimlich aus Londinium ab und kehren nach Tintagel in Cornwall zu ihrer dreijährigen Tochter Morgaine zurück.

Schließlich, nach einem Sieg über die einfallenden Sachsen, kommt es zum Kampf zwischen Gorlois, dem Verräter, und dem Großkönig Uther, in dessen Verlauf Gorlois getötet wird. Anschließend reist Uther sofort nach Tintagel um Igraine alles zu erklären. Da der Tod Gorlois' noch nicht bis zur Burg durchgedrungen war, muss er zu einer List greifen, um mit Igraine allein sein zu können. Der Merlin hilft Uther, den Schein zu wahren, und lässt Uther bei seiner Ankunft wie Gorlois erscheinen, wenn auch Igraine sich nicht täuschen lässt. In dieser Nacht wird das Kind, das Viviane in Namen Avalons angekündigt hat, gezeugt und Igraine schwört anschließend dem Gesicht ab. Uther heiratet Igraine und führt sie und Morgaine mit auf die Burg des Großkönigs nach Caerleon. Igraine gebirt Uther einen Sohn namens Gwydyon, der später den christlichen Namen Artus erhält.

Jahre später ahnt Viviane Gefahr für das Kind voraus und beschließt, nachdem es bei einem mysteriösen Reitunfall verletzt wurde, dass es fern vom Hofe aufwachsen müsse. In einem Gespräch mit Morgaine erfährt sie, dass es nicht das erste Mal gewesen sei, dass Gwydyon in Lebensgefahr gebracht worden war. Viviane überzeugt Uther, dass das Kind in Abgeschiedenheit aufwachsen sollte und Uther willigt ein. Gwydyon wird heimlich zu Uthers Vasallen Ectorius geschickt, während Morgaine, nun dreizehn Jahre alt, auf die Insel Avalon gebracht wird, wo sie zu Vivianes Nachfolgerin als Herrin vom See ausgebildet werden soll.

Avalon ist eine Insel in einem See. Die Insel ist ständig nebelverhangen, da sie im Zuge des sich ausbreitenden Christentums von Druiden der Welt entrückt worden ist. Derjenige, der nicht die Macht besitzt, die Nebel zu teilen, erreicht die Abtei von Glastonbury und nicht die heilige Insel. Avalon entschwindet jedoch immer weiter aus der wirklichen Welt, da die Menschen den Glauben an die Göttin und Avalon verlieren.

Morgaine, nun achtzehn Jahre alt und geweihte Priesterin, hat eine Begegnung mit Lancelot auf Avalon. Lancelot ist ihr Cousin, ein Sohn von Viviane und König Ban von der Bretagne, ein Kind der "Großen Ehe". So nennt man das Ritual, bei dem sich ein König mit seinem Land, symbolisiert durch eine Priesterin, verbindet. Lancelot, ehemals Galahad, sollte eigentlich zum Druiden erzogen werden, doch er weigerte sich und zog aus, um ein Krieger zu werden. Viviane hatte ihn allerdings emotional schon als kleinen Jungen an Avalon gebunden, sodass er immer wieder den Drang verspürt zurückzukehren. Wieder weist er Vivianes Forderung seine Ausbildung auf Avalon zu beenden zurück. Viviane ist zornig, lässt ihm aber seinen Willen. Er verbringt gemeinsam mit Morgaine einen wunderschönen Tag und sie verliebt sich in ihn. Zunächst scheint er ihre Zuneigung zu erwidern, doch die Nebel teilen sich unerwartet und Gwenhwyfar, ein christliches Mädchen von entzückender Schönheit aus dem Kloster von Glastonbury, verirrt sich nach Avalon. Die beiden helfen ihr zurück, doch Lancelot zeigt Gefühle für Gwenhwyfar, was Morgaine verletzt. Als das Mädchen sie mehrmals "klein und hässlich wie eine Fee" bezeichnet, sollte Morgaine ihr ganzes Leben darunter leiden.

Der Zugang zur Insel wird immer schwieriger. Viviane und Taliesin versuchen durch langfristige Pläne und Intrigen, die alte Religion wieder in eine Machtposition zu bringen und so Avalon in die wirkliche Welt zurückkehren zu lassen. Der erste Teil des Plans war die Zeugung des Kindes Gwydyon. Als Uther stirbt, ist die Zeit gekommen, den nächsten Teil in Angriff zu nehmen. Man beschließt den sechzehnjährigen Gwydyon, der nun Artus genannt wird, einer Prüfung zu unterziehen, nämlich mit den Hirschen zu laufen, den Königshirsch herauszufordern und zu besiegen. Sollte ihm das gelingen, würden die Stämme Britanniens ihn als Großkönig, als den Pendragon anerkennen und ihm Treue schwören. Morgaine wird von Viviane ebenfalls zur Zeremonie geschickt. Ihre Rolle ist die der jungfräulichen Jägerin, während Artus den Hirschkönig darstellt. Morgaines Aufgabe besteht darin Artus zu unterstützen. Allerdings erkennen sie sich nicht. Die Zeremonie sieht nach der erfolgreichen Prüfung den Geschlechtsakt zwischen der Jägerin und dem Hirschkönig vor. Als sie sich hinterher endlich erkennen, ist es zu spät. Morgaine, außer sich vor Zorn, will Viviane zur Rede stellen, sobald sie wieder in Avalon ist. Doch diese lässt sie erst Tage später rufen, um ihr u.a. den Druiden Kevin vorzustellen. Kevin ist auch ein Barde, der beste seiner Zeit, und Morgaine zeigt sich von seinen Gaben sehr beeindruckt, wenn sie auch bemerkt, dass Kevin von einem Unfall in seiner Kindheit einen entstellten und verkrüppelten Körper besitzt. Auch Taliesin ist anwesend. Im Zuge des Gespräches bezeichnet Viviane Morgaine als die künftige Herrin Avalons. Als sie alleine sind, fordert Morgaine Antworten von Viviane. Die aber zeigt sich unnachgiebig und sagt, sie habe getan, was sie tun musste, um die königliche Linie um jeden Preis zu erhalten.

Wenig später teilt ihr Viviane mit, dass sie eine Aufgabe für Morgaine hätte: Sie solle eine Schwertscheide anfertigen und mit Zaubern versehen, die den Träger vor tödlichen Verletzungen schützen solle. Während der Arbeit errät Morgaine, für wen die Scheide bestimmt ist. Und tatsächlich wird Artus kurz danach nach Avalon gebracht, um das sagenhafte Schwert Excalibur zu erhalten. Allerdings müsse er einen Schwur leisten. Der Schwur lautet alle Völker und Religionen gleich zu achten und sich niemals einer alleine zuzuwenden. Artus willigt ein. Kurz ist er mit Morgaine alleine und er schwört ihr, dass er sie ewig lieben werde, ganz gleich wer auch immer nach ihr kommen möge. Morgaine ist verzweifelt. Er lädt sie noch zu seiner Krönung ein und Morgaine kommt seiner Einladung nach. Während den Feierlichkeiten erkennt Morgaine entsetzt, dass sie schwanger ist. Entschlossen, das Kind abzustoßen, begibt sie sich, sobald sie wieder in Avalon ist, frühmorgens in einen Wald, um die erforderlichen Kräuter zu sammeln. Doch irgendwie gerät sie zwischen die Nebel und gelangt ins Feenreich. Dort trifft sie auf eine rätselhafte Frau, eine Fee. Feen haben das zweite Gesicht und können die Zukunft sehen. Sie rät ihr, das Kind zu behalten, da es das einzige sein wird, das sie haben wird. Morgaine flieht zurück nach Avalon. Als Viviane sie rufen lässt und fragt, ob der Hirschkönig 'ihren Leib gesegnet' habe, eskaliert die Situation. Morgaine lässt nach einer letzten heftigen Auseinandersetzung ihre Besitztümer zurück, verlässt Avalon ohne Erlaubnis und reist zu ihrer Tante Morgause und deren Gemahl König Lot.

Die Königin

Morgaine verbringt die Zeit bis zur Geburt ihres Kindes in Lothian bei ihrer Tante Morgause. Morgause ist mittlerweile selbst Mutter von vier Kindern. Morgaine hat bis zur Geburt die Identität des Vaters verschwiegen. Erst während der Schwäche, die der äußerst schwierigen Geburt (Morgause befürchtete sogar, Morgaine zu verlieren) folgt, gelingt es Morgause ihrer Nichte das Geheimnis zu entlocken. Mit dem Wissen über die inzestuöse Verbindung plant sie den Sohn von Artus als politischen Trumpf zu verwenden und überredet Morgaine ihr das Kind zur Erziehung zu überlassen, da sich ihre Nichte ohnehin nie mit dem Gedanken, eine Mutter zu sein, anfreunden konnte. Morgaine fügt sich und bleibt noch etwa zwei Jahre am Hof von Lothian. Ihr Sohn Gwydyon (später Mordred) wird von Morgause aufgezogen. Etwas später kehrt sie an einem besonderen Anlass an Artus’ Hof zurück, nämlich seiner Hochzeit mit Leodegranz' Tochter Gwenhwyfar beizuwohnen.

Artus' Ratgeber legen dem Großkönig nahe zu heiraten und einen Erben zu bekommen. Auch müsse er sich um Lehnsherren, die sein Heer mit Gütern versorgten, kümmern. Im Zuge dessen wird Artus' Vetter Lancelot, sein bester Freund, Heerführer und Reitoberst, dem man nachsagt, dass kein Pferd ihn abwerfen könne, zu König Leodegranz geschickt, der eine hervorragende Pferdezucht besitzt. Artus und Lancelot wollen mit Hilfe der Reiterei ein Heer aufstellen, das die feindlichen Sachsen für immer besiegen soll. Bei dem Besuch bei dem alten König Leodegranz stellt sich heraus, dass dessen schöne Tochter das Mädchen Gwenhwyfar ist, das er vor ein paar Jahren gemeinsam mit Morgaine gerettet hat. Sie verlieben sich, doch anders als von den beiden erhofft, plant Leodegranz, ein gerissener und geschickter Diplomat, seine Tochter nur mit einem zu vermählen: Großkönig Artus selbst. Nur dann würde er seine Pferde für Artus' Heer zur Verfügung stellen. Artus willigt ein. An Artus' Hof wird Morgaine die erste Hofdame von Gwenhwyfar, die beiden verstehen sich jedoch manchmal aufgrund ihrer verschiedenen Religionen nicht sehr gut. Gwenhwyfar leidet zudem unter ihrer Kinderlosigkeit und ist eine sehr gläubige Christin. Lancelot, Artus’ bester Freund, liebt Gwenhwyfar noch immer, doch er respektiert die Ehe der beiden, wenn er auch ständig zwischen seinen Gefühlen hin- und hergerissen wird. Eines Abends kommt es zu einem nächtlichen Treffen von Lancelot und Morgaine. Morgaine erkennt, dass sie ihn noch immer liebt, und erträgt es nicht, dass Lancelot von Gwenhwyfar derart besessen ist. Sie will ihn verführen, damit er anschließend einer Heirat zustimmt, aber Lancelot weist sie zurück: "Wenn du nur nicht so wie meine Mutter wärst, Morgaine." Für Morgaine, die sich bei ihrem Aufbruch von Avalon geschworen hatte, niemals so berechnend und rücksichtslos zu werden wie Viviane, ist das ein Schlag ins Gesicht. Sie verlässt gedemütigt den Hof, um viele Jahre nicht zurückzukehren.

Viviane reist zu ihrer langjährigen Freundin Priscilla, um ihr einen schweren Freundschaftsdienst zu erweisen. Priscilla hatte Vivianes Sohn Balan gemeinsam mit ihrem eigenen namens Balin aufgezogen. Nun ist sie von einer schweren Krankheit gezeichnet und wünscht zu sterben. Viviane ist gekommen um ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Ehe sie ihr das Getränk gibt, mit dem sie für immer einschlafen würde, kehren auch die Söhne zurück. Während Balan weiß, warum Viviane hier ist, glaubt der naive und christliche Balin, sie sei gekommen um Priscilla zu heilen. Als er begreift, dass seine Mutter tot ist, gestorben von Vivianes Hand, schwört er Rache.

Als Artus erfährt, dass seine Mutter Igraine, die sich nach Uthers Tod in ein Kloster zurückgezogen hat, im Sterben liegt, schickt er Gwenhwyfar zu ihr, denn Kriegsvorbereitungen seien im vollen Gange. Die große und entscheidende Schlacht gegen die Sachsen liegt bevor. Gwenhwyfar wacht an der Seite der sterbenden Igraine. Als Artus' Mutter ihr mitteilt, dass sie endlich den Sohn erwarte, den sie sich so sehr wünscht, ist Gwenhwyfar überglücklich. Kurz darauf stirbt Igraine und Gwenhwyfar will so schnell wie möglich nach Caerleon zurück, um Artus davon zu berichten. Da sich die Königin nur ungern im Freien aufhält, ist jede Reise eine Tortur für sie. Auf dem Rückweg stellt ihre Eskorte fest, dass die Sachsen bereits im Land wüten. Kaum in Caerleon angekommen, will Artus sie gemeinsam mit den anderen Frauen nach Camelot schicken, wo sie vor dem Krieg in Sicherheit sei. Doch Gwenhwyfar weigert sich hartnäckig, sie will ihren Sohn nur in Caerleon gebären. Artus gibt nach. Gwenhwyfar darf bleiben und mit ihr die junge Hofdame Elaine. Ihre Zeit vertreibt sie sich mit Webarbeiten. Die christliche Gwenhwyfar entsetzt sich über die wilden heidnischen Völker, die Artus in die Schlacht führen soll. Sie bedrängt ihn, das Banner des 'Pendragon', das er von Avalon erhalten hat und das ihn als König aller Stämme Britanniens ausweist, abzunehmen und ein christliches zu benutzen, damit "Gott ihm den Sieg schenke". Artus erinnert sie an seinen Schwur und weigert sich. Daraufhin beginnt sie an einem Banner zu weben. Wochen vergehen, ohne dass etwas geschieht, und Gwenhwyfar fühlt sich elend. Eines Tages kommt Kevin, der inzwischen der Merlin von Britannien ist, zu ihr, um sie mit seinem Harfenspiel zu erfreuen. Er bemerkt das Banner, das nun schon weit fortgeschritten ist, und es kommt zu einer Auseinandersetzung. Gwenhwyfar gerät immer mehr in einen religiösen Wahn, beschimpft den buckligen und krummen Merlin als Teufelsfratze, sie leidet unter Zwangsvorstellung, er wolle ihrem Kind Böses, und erleidet eine Fehlgeburt. In der anschließenden Schwäche gelingt es ihr, Artus endlich davon zu überzeugen, ein christliches Banner, IHR Banner zu hissen und das Pendragonbanner abzunehmen. Sie glaubt, dass die Fehlgeburt die Strafe Gottes dafür sei, dass er ihr Kind wieder zu sich genommen habe, und ihre Unfruchtbarkeit erst dann ein Ende hätte, wenn Artus ein christlicher König sei. Artus bricht seinen Schwur und verrät Avalon.

Morgaine hat nach der Episode mit Lancelot nur noch ein Ziel: zurück nach Avalon. Doch wie es ihr schon einmal passiert ist, gelangt sie ins Feenreich, wo man sie auf der Burg Chariot willkommen heißt. Die folgenden Ereignisse bleiben ihr nur sehr verschwommen im Gedächtnis. Morgaine scheint in einer Art Rausch gefangen zu sein, wo sie unvorstellbare Genüsse erlebt. Sie driftet eine Weile dahin, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht, und in der äußeren Welt fragt man sich an allen Höfen, wo sie nur sei. Als sie dann das Skelett ihres Pferdes findet, wacht sie aus ihrem Rausch auf und verlässt das Feenreich. In der Außenwelt scheint ein Krieg gewütet zu haben, das Land ist verheert. Sie selbst befindet sich auch in keinem guten Zustand, ihr Gewand ist verblichen und kaum mehr als Lumpen, dennoch meint sie, nicht mehr als ein paar Tage im Feenreich zugebracht zu haben. Zu Fuß macht sie sich auf nach Caerleon, weil sie nicht weiß, dass Artus' Hof mittlerweile nach Camelot umgezogen ist. Unterwegs trifft sie auf einen Reiter, es ist Kevin der Merlin. Sie schließt sich ihm an und beide übernachten in einem verlassenen Bauernhof. In einem langen Gespräch erfährt sie, dass sie mehrere Jahre im Feenland verbracht hat, dass ihre Mutter Igraine gestorben und die entscheidende Schlacht gegen die Sachsen siegreich geschlagen ist. Morgaine bricht in Tränen aus, als sie vom Tode ihrer Mutter erfährt. Kevin tröstet sie und es kommt zu Zärtlichkeiten. Gemeinsam gehen sie nach Camelot und ihre Verbindung bleibt einige Jahre bestehen.

Erneut wird Morgaine Gwenhwyfars Hofdame. Die Königin, mittlerweile völlig verzweifelt, bittet Morgaine um einen Zauber gegen ihre Unfruchtbarkeit. Morgaine lässt sich breitschlagen und gibt ihr ein Amulett, nachdem sie ihr mitgeteilt hat, dass Artus einen Sohn hat, den er nicht anerkennen kann. Sie verschweigt ihr allerdings die Identität der Mutter. Doch anstatt ein Kind von Artus zu empfangen, kommt es zu einer Orgie. Auch Artus macht sich Vorwürfe und bittet Gwenhwyfar um einen Sohn, selbst wenn nicht er der Vater sei. Gwenhwyfar verbringt diese Nacht mit Artus und Lancelot, aber sie wird nicht schwanger.

Der Hirschkönig

Etwas später erhält Gwenhwyfar die Nachricht, dass ihr Vater Leodegranz gestorben sei und ihr Halbbruder Meleagrant um eine Unterredung bittet. Da Artus gerade außerhalb Camelots Staatsgeschäfte erledigt, beschließt Gwenhwyfar selbst in ihre Heimat zu reisen und bricht mit einer kleinen Eskorte auf. Morgaine traut dem ganzen nicht und schickt Lancelot hinterher. Wie von Morgaine befürchtet, hat Meleagrant zum Ziel, sich nach altem Recht zum Herrscher auszurufen, indem er mit der Königin schläft. Lancelot ist nicht früh genug zur Stelle um die Vergewaltigung zu verhindern, tötet Meleagrant aber, sobald er dort ankommt, und rettet Gwenhwyfar. Danach verbringt Lancelot die Nächte bei Gwenhwyfar, bis Artus wieder am Hof ist. Allerdings beginnen Gerüchte über Gwenhwyfars Ehebruch mit Lancelot die Runde zu machen. Morgaine beschließt, dass etwas geschehen muss, ehe Artus in der Achtung seiner Anhänger sinkt, und Lancelot, der niemals freiwillig gehen würde, vom Hof zu schaffen. Als die junge Hofdame Elaine ihr anvertraut, Lancelot unbedingt heiraten zu wollen, greift Morgaine zu einer List. Sie weiht Elaine in ihre Pläne ein und fordert von ihr allerdings etwas: nur wenn sie die älteste Tochter in Avalon erziehen darf, würde sie ihr Lancelot zum Ehemann verschaffen. Elaine ist einverstanden. Der Plan gelingt, die beiden heiraten und ziehen in ein eigenes Anwesen, um dort eine Familie zu gründen. Gwenhwyfar indes ist zornig und verzweifelt; sie ahnt, dass Morgaine ihre Hand im Spiel gehabt hat. Die Freundschaft zwischen ihnen zerbricht.

Als Morgaine Gwenhwyfar berichtet, dass Artus einen Sohn hat, um zu beweisen, dass nicht er das Problem ist, hält Gwenhwyfar das Inzest-Kind für eine schreckliche Sünde und meint, Artus müsse Buße tun, um ihrer Kinderlosigkeit ein Ende zu bereiten. Artus solle nur noch ein christlicher König sein und seine Schwüre Avalon gegenüber vergessen. Artus gehorcht, und von nun an stehen sich Morgaine und Artus als Feinde gegenüber. Viviane kommt an den Hof, um Artus von seinem gegenwärtigen Kurs abzubringen, doch sie wird erschlagen. Zuvor hatte sie sich jedoch mit Morgaine ausgesöhnt, die sich nun wieder Avalon verpflichtet fühlt. Taliesin stirbt kurz darauf und tritt seinen Titel Merlin von Britannien an den Barden Kevin ab, der mit Morgaine eine kurze Liebesbeziehung hat.

Morgaine verliebt sich in Accolon, durch eine von Gwenhwyfar ausgenutzte Verwechselung heiratet sie jedoch dessen Vater und zieht von Artus' Hof in dessen Reich, in dem die alte Religion noch immer vorherrscht. Mit Hilfe Accolons, der noch immer der Alten Religion angehört, findet Morgaine zurück zu ihrer Religion und hegt Pläne, um die Machtposition Avalons wieder zu stärken.

Der Verräter

Morgaine kehrt mit Accolon zu Artus zurück, um ihn in einer Intrige um das Schwert Avalons, Excalibur, und dessen von ihr selbst hergestellter, magischer Schwertscheide zu bringen und ihn töten zu lassen. Unter einem Vorwand führt sie ihn ins Feenreich. Artus gewinnt jedoch den tödlichen Zweikampf, und Morgaine flieht. Bei der Flucht wird allerdings die magische Schwertscheide von ihr in den See um Avalon geworfen. Artus ist somit verwundbar.

Kevin, der Merlin von Britannien, wird nun seinerseits zum Verräter an Avalon. Er entführt den heiligen Kelch aus Avalon und bringt ihn an Artus’ Hof, wo dieser durch den christlichen Bischof verwendet werden soll. Kevin meint, der dürfe nicht unzugänglich im schwindenden Avalon versteckt sein, sondern sei ein Geschenk an die Welt, während Avalon durch diese geplante Entweihung des heiligen Objekts entsetzt ist. Morgaine kann in einer Verkleidung den Kelch der Welt entrücken und kehrt als Nachfolgerin von Viviane nun endlich nach Avalon zurück. Kevin wird für seinen Verrat getötet. Das für fast alle Anwesenden wundersame Verschwinden des Kelchs führt zum Anfang der Suche nach dem Heiligen Gral, auf die sich die meisten Gefährten Artus’ begeben, und von der nur wenige zurückkehren.

Unterdessen ist Mordred, das Kind Morgaines und Artus’, unter Morgauses Pflege herangewachsen, hat eine Ausbildung auf Avalon abgeschlossen und später unter den Sachsen gekämpft. Er verdient sich einen Sitz an Artus' Tafelrunde und wird zu seinem Thronerben. Später missbraucht er jedoch die Stellung und deckt mithilfe von Morgause das Verhältnis von Lancelot und Gwenhwyfar auf. Lancelot und Gwenhwyfar fliehen. Mordred beginnt gegen Artus zu intrigieren und am Ende stehen sich Vater und Sohn gegenüber. Beide bringen einander tödliche Wunden bei. Morgaine bringt es trotz Artus’ Verrat nicht über sich, ihn allein zu lassen, und bringt ihn persönlich nach Avalon, das nun endgültig in den Nebeln verschwindet.

Mordred, Artus' Thronfolger, ist tot, und die Pläne Avalons sind gescheitert. Die Menschen vergessen die alte Religion, und das Christentum übernimmt die Macht. Avalon ist fast gar nicht mehr zugänglich und entvölkert, auch auf der Insel selbst verirren sich die wenigen verbliebenen Priesterinnen nun in den eindringenden Nebeln. Morgaine ist gescheitert und lebt als alte Frau auf Avalon. Gwenhwyfar kehrt ins Kloster Glastonbury zurück, in das sich auch Igraine zwischenzeitlich zurückgezogen hatte und wo sie gestorben ist. Die Tafelrunde ist zerstreut, und wieder verwüsten Kriege Britannien. Morgaine erkennt, dass die Göttin trotz des Scheiterns von Avalon und der Machtübernahme des Christentums auch weiterhin angebetet wird – nun jedoch in der Gestalt von Maria von Nazareth.

Hintergrund

Marion Zimmer Bradley interessierte sich seit ihrer Kindheit für den Stoff der Artus-Sage. Sidney Laniers Tales of Arthur und die wöchentlich erscheinenden Prinz-Eisenherz-Comics nennt sie als frühe Quellen der Inspiration. Mit 15 Jahren begeisterte sich die Autorin für James Frazers zehnbändiges Werk Der goldene Zweig über vergleichende Religionsgeschichte, das auch Ausführungen über die Religion der Druiden und Kelten enthält. Zur direkten Vorarbeit zum Werk gehörte ein Studium der Bücher von Geoffrey Ashe und vieler weiterer, teils sehr seltener und in Privatbesitz befindlicher Schriften. Die Autorin reiste auch zu den Orten der Erzählung und knüpfte Kontakte zu neopaganen Gruppen, die sich auf die Religion der Kelten berufen.[1]

Ausgaben

Rezeption

Auszeichnungen

  • 1984 Locus Poll Award (1. Platz)[2]
  • 1983 nominiert für den Mythopoeic Fantasy Award[3]

Verfilmung

Unter dem Titel Die Nebel von Avalon inszenierte Uli Edel 2001 einen zweiteiligen TV-Film nach Motiven des Romans von Zimmer Bradley. Anjelica Huston spielte darin die Rolle der Viviane der Herrin vom See, Julianna Margulies die der Morgaine.

Hörbuch

  • Marion Zimmer Bradley: Die Nebel von Avalon. Inszenierte Lesung mit Anna und Katharina Thalbach. In der Übersetzung von Manfred Ohl und Hans Sartorius. Random House Audio, [Köln] 2004, ISBN 3-89830-769-7 (gekürzte, inszenierte Hörbuchfassung, 12 CDs).

Satirische Bearbeitung

  • Magerion Zimmer-Bradwurst: Die Schnäbel von Avalon. Zur Dekonstruktion eines Mythos. Ergebnisbericht der Projektgruppe „Dekonstruktive Analyse trivialer Gegenwartsliteratur“. T. Barth, Hamburg 2001, ISBN 3-8311-1647-4 (Fantasy-Satire).

Literatur

  • Olaf Templin: Tafelrunde und Gral. Zur Funktion von Religion in Thomas Malorys Le morte Darthur und Marion Zimmer Bradleys The mists of Avalon. Droste, Düsseldorf 1998, ISBN 3-7700-0836-7 (zugleich Dissertation, Universität Düsseldorf 1997).
  • Antje Thole: Re-Functionalizing Plot: Malory’s Morte Darthur in T. H. White’s “The Once and Future King” and Marion Zimmer Bradley’s “The Mists of Avalon”. Hamburg, 1991 (Magisterarbeit).[4]
  • Silke Beuck: Die Artus-Figur in der modernen Literatur. Eine Untersuchung von Marion Zimmer Bradleys Roman ‚The Mists of Avalon‘. Kiel 1989 (Magisterarbeit).[5]

Einzelnachweise

  1. Marion Zimmer Bradley: Die Nebel von Avalon, Fischer Berlin, 2000, 25. Auflage, ISBN 3-596-28222-5, S. 1117–1118.
  2. 1984 Locus Awards.
  3. Mythopoeic Awards – Fantasy.
  4. In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
  5. In der Universitätsbibliothek Kiel.

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In der bisher umfangreichsten Studie von Sediment-DNA ist es gelungen neue Details über die Besiedlung der Denisova-Höhle durch archaische und moderne Menschen zu rekonstruieren.
31.05.2021
Eiszeit-Zyklen kaum Antreiber der menschlichen Evolution
Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
18.05.2021
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
18.05.2021
Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
12.05.2021
Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
05.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
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08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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