Deutsche Gesellschaft für Volkskunde


Die Deutsche Gesellschaft für Volkskunde (dgv) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft und fungiert als Dachverband der volkskundlichen Institutionen im deutschen Sprachraum und als Vereinigung der Volkskundler in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde 1963 gegründet und führt die Arbeit des 1904 im Deutschen Kaiserreich gegründeten Verbandes der Vereine für Volkskunde fort.

Die Gesellschaft gibt die Zeitschrift für Volkskunde, sowie die dgv Informationen. Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. heraus und veranstaltet wissenschaftliche Tagungen und Studierendentreffen. Zurzeit hat die dgv etwa 1.200 Mitglieder.

Kommissionen

Innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde gibt es dreizehn Kommissionen für die jeweiligen Subdisziplinen der Volkskunde:

  • Kommission Arbeitskulturen
  • Kommission Erzählforschung
  • Kommission für den volkskundlichen Film
  • Kommission für Fotografie
  • Kommission Frauen- und Geschlechterforschung
  • Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung
  • Kommission Interkulturelle Kommunikation
  • Kommission zur Erforschung musikalischer Volkskulturen
  • Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde
  • Kommission für Ostjüdische Volkskunde
  • Arbeitsgruppe Sachkulturforschung und Museum
  • Ausschuss für Studien- und Berufsfragen
  • Kommission Tourismusforschung (seit 1989)

Vorsitzender

  • Günter Wiegelmann 1969-1977
  • Konrad Köstlin 1983-1987
  • Helge Gerndt 1987-1991
  • Silke Göttsch-Elten 1999-2003
  • Thomas Hengartner 2003-2007
  • Reinhard Johler Seit 2007

Siehe auch

Weblinks


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