Dennis Graen


Dennis Graen (* 19. Juli 1974 in Hildesheim) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Dennis Graen legte 1994 am Bischöflichen Gymnasium Josephinum in Hildesheim sein Abitur ab und war danach bis 1996 Zivildienstleistender beim Naturschutzbund Deutschland. Von 1996 bis 2002 studierte er Klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, unterbrochen von einem Studienaufenthalt an der Università degli Studi di Siena, wo er im 1998/99 im Rahmen des Erasmus-Programms Etruskologie belegte. Mit der Arbeit Vergleichende Untersuchungen zum 'Nymphaeum' von Milreu und verwandten Anlagen in Südportugal beendete er sein Studium als Magister Artium. Die Promotion erfolgte ebenfalls 2006 in Jena mit einer Dissertation zum Thema Sepultus in villa. Die Grabbauten römischer Villenbesitzer. Studien zu Ursprung und Entwicklung von den Anfängen bis zum Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. Seit Oktober 2007 ist Graen wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klassische Archäologie und in Nachfolge von Verena Paul-Zinserling Kustos der Sammlung Antiker Kleinkunst der Universität.

Graen nahm 2002/03 in Olhăo an Forschungen zum „Tempel“ in Quinta de Marim teil und nimmt seit 2005 an archäologische Untersuchungen zur Siedlungsstruktur der römischen Kaiserzeit im Umkreis von San Gimignano teil. Als Kustos der Jenaer Lehrsammlung um die herausragenden Stücke des Jenaer Malers widmet sich Graen insbesondere dieser Sammlung.

Schriften

  • Sepultus in villa. Die Grabbauten römischer Villenbesitzer. Studien zu Ursprung und Entwicklung von den Anfängen bis zum Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. Kovač, Hamburg 2008 ISBN 978-3-8300-3627-2 (Schriftenreihe Antiquitates, Band 46

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